Reich werden mit der Armut der anderen? – Netzwerk Arbeit

Wolfgang Clement: Wir hatten damals ganz andere Vorstellungen bezüglich HartzIV. Wir haben Pauschalen angesetzt. Doch die Sozialgerichte haben in ihrem Bemühen um Einzelfallgerechtigkeit ein regelrechtes Anspruchsgeflecht entwickelt – so dass am Ende sogar der Tapetenkleister eingeklagt werden kann.

Handelsblatt: Wird der Sozialstaat ausgenutzt? Wolfgang Clement: Ja, von auf solche Fälle spezialisierten Rechtsanwälten.”  So schreibt Wolfgang Clement in einem Interview mit dem HANDELSBLATT. Er spricht recht unverblümt aus, was viele Menschen denken.

Ich mache mal den Praxistest und stelle Christina Worm ein paar Fragen per Mail. Sie ist Rechtsanwältin mit Schwerpunkt Sozialrecht und im Vorstand unseres Vereins. Alle 14 Tage berät sie in unseren Räumlichkeiten kostenlos Ratsuchende.

Eine kurze Info vorneweg:
Für unsere Kunden ist ein Prozess gegen das Jobcenter bei € 10,00 Eigenbeteiligung quasi kostenlos, denn es wird in allen Fällen Prozesskostenhilfe gewährt. Das ist eine Art Rechtsschutzversicherung für Arme. Ein juristisches Sorglos-Paket, das in der öffentlichen Meinung kein gutes Ansehen hat.
[Einspruch von Christina: Es sind 15 EUR und es wird nicht immer Prozesskostenhilfe bewilligt. Das Sozialgericht ist gerichtskostenfrei. Der Anwalt wird nur übernommen, wenn die Sache Aussicht auf Erfolg hat.]
Das Interview:
Hallo, Christina. Schön, dass du dich zu einem heiklen Thema in eigener Sache äußern willst. Ich frage mal ganz konkret: Was bekommst du in einem Prozess gegen das Jobcenter?
Wenn wir außergerichtlich, also im Widerspruchsverfahren verlieren gibt es 121,38 EUR. Bei einem gewonnen Verfahren 380,80 EUR. Das bekommt man auch, wenn man den Fall vor dem Gericht gewinnt. Wie lange das Verfahren dauert und wie oft man geschrieben oder telefoniert hat ist unerheblich. Ausnahme: Es findet ein Gerichtstermin statt. Dann fällt eine Termingebühr in Höhe von 280,00 EUR an.
Du bist letzthin in eine größere Kanzlei umgezogen. Wie ist eure Arbeitsteilung in einem typischen Fall?
Wir haben ein Formschreiben für den fristwahrenden Widerspruch und die Beantragung von Akteneinsicht. Den füllt meine Mitarbeiterin aus und übersendet dies dem Jobcenter per Fax. Wenn die Akte kommt wird diese von meiner Mitarbeiterin gescannt. Danach schaue ich mir die Akte an und begründe den Widerspruch. Wird dieser abgelehnt und es geht vor Gericht, läuft das Verfahren ebenso ab. Meine Mitarbeiterin legt fristwahrend Klage ein, ich begründe diese dann.
Lädt die Prozesskostenhilfe nicht zur Verschwendung von Steuergeld ein?
Nein. Es wird genau geprüft, wie viel Einkommen und Vermögen vorhanden ist und ob die Sache Aussicht auf Erfolg hat. Manchmal gibt es in umfangreichen und schwierigen Sachen auch Prozesskostenhilfe ohne die Aussicht auf Erfolg. Dann allerdings ist die Übersicht so schwer, dass auch der Kläger nicht mehr entscheiden kann, ob die Sache wirklich Aussicht auf Erfolg hat. Bei Bagatellsachen oder von vornherein aussichtslose Sachen wird keine Prozesskostenhilfe bewilligt.
Das Jobcenter ächzt unter der Last der gerichtlichen Einsprüche. Sabotiert der Staat als Gesetzgeber mit der Prozesskostenhilfe nicht seine eigene Behörde?
Auch das kann ich nicht bestätigen. Auch arme Menschen haben Rechte, die sie geltend machen können müssen. Viel liegt an der Überarbeitung der Jobcentermitarbeiter. Man braucht mehr Mitarbeiter um die Fälle ordentlich zu bearbeiten. Außerdem müssten die Mitarbeiter besser geschult werden.
Hat Wolfgang Clement recht, wenn er den Gerichten vorwirft, ein Anspruchsgeflecht geschaffen zu haben?
Nein. Die Gerichte setzen das Gesetz um. Wenn dies anders laufen soll ist die Politik gefordert die Gesetze zu ändern. Aber es ist immer leichter mit dem Finger auf andere zu zeigen. Wir könnten auch sagen, die Jobcentermitarbeiter sollen einfach richtig arbeiten, dann brauchen wir die Gerichtsverfahren nicht. Ich finde aber, dass man es sich mit einer solchen Sichtweise zu einfach macht.
Ein Facharbeiter kann sich einen Anwalt erst leisten, wenn er arbeitslos wird. Ist das in Ordnung?
So ist das nicht richtig. Wenn der Facharbeiter wenig Geld verdient, bekommt auch er Hilfe im Rahmen von Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe. Das Problem hierbei liegt doch nicht in der Möglichkeit der anwaltlichen Hilfe, sondern daran, dass einfach zu geringe Löhne gezahlt werden und es zu viele Minijobs gibt. Man sollte doch zumindest die Möglichkeit haben, mit einer Arbeit seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Aber auch hieran hat vornehmlich die Politik mitgewirkt.
Kann ein Anwalt reich werden mit der Armut?

Reich werden kann man im sozialrechtlichen Bereich nur mit Vergütungsvereinbarungen. Das kann man aber nicht bei Sozialhilfeempfängern machen. Jedenfalls sehe ich das so. Ansonsten kommt es natürlich auch auf die Menge der Verfahren an. Bei einer organisierten Struktur kann man vom Sozialrecht aber schon leben. Man darf dabei nur nicht vergessen, dass nicht nur ALG 2 in den Bereich des Sozialrechts fällt. Hierunter fallen ja auch Verfahren gegen Rentenversicherern, Krankenkassen, Versorgungsämter etc.

Du bist eine engagierte Anwältin der Armen, keine Frage. Ist das ein Kindheitstraum?

Ich würde das nicht als Kindheitstraum bezeichnen, eher als soziale Verpflichtung. Ich mache das gerne – keine Frage. Es wäre aber das Beste für alle, wenn so etwas gar nicht nötig wäre.

Quelle: Reich werden mit der Armut der anderen? – Netzwerk Arbeit | XING

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Bundesagentur für Arbeit bereitet sich auf Anstieg der Kurzarbeit vor

Die Bundesagentur für Arbeit bereitet sich angesichts der abkühlenden Konjunktur auf einen Anstieg der Kurzarbeit in verschiedenen Industriebranchen vor. „Wir untersuchen in hausinternen Szenarien, ob wir in der Lage wären, bei Bedarf kurzfristig sehr viel Kurzarbeitergeld auszuzahlen“, sagte Arbeitsagenturchef Detlef Scheele der „Augsburger Allgemeinen“ (Dienstagausgabe) laut Vorabbericht. Dies betreffe in erster Linie das verarbeitende Gewerbe. „Bei diesen Firmen steigt der Beratungsbedarf, was eine mögliche Kurzarbeit betrifft“ sagte Scheele. „Auch die Zahl der Zeitarbeiter geht gerade im Autozulieferbereich zurück“, fügte er hinzu.

Scheele betonte jedoch, dass der Arbeitsmarkt weiterhin sehr robust sei: „Wir sind weit entfernt von einer Rückkehr zu einer spürbaren Arbeitslosigkeit“, sagte der Präsident der Bundesagentur für Arbeit.

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Personalchefin der Arbeitsagentur droht Rauswurf

Sie ist die erste und bislang einzige Frau im Vorstand der Bundesagentur für Arbeit, doch nun droht Valerie Holsboer, zuständig für Personal und Finanzen und damit für fast 100.000 Mitarbeiter und einen Haushalt von rund 35 Milliarden Euro, der Rauswurf. Der Verwaltungsrat wolle die studierte Juristin auf seiner nächsten Sitzung am 12. Juli abberufen, berichtete am Wochenende die „Bild am Sonntag“. Hintergrund ist ein Machtkampf, der in Deutschlands größter Behörde schon seit Monaten tobt.

Vor allem Holsboers Verhältnis zur Arbeitgeberseite im Verwaltungsrat gilt als schwierig, was deshalb erstaunlich ist, weil die 42 Jahre alte Münchnerin vor ihrem Amtsantritt vor zwei Jahren selbst jahrelang für die Arbeitgeber in dem Gremium saß und über dieses Lager überhaupt erst auf ihren heutigen Posten kam. Im dreiköpfigen Vorstandsgremium sollte Holsboer einen Gegenpol zum Vorsitzenden Detlef Scheele bilden, der Mitglied der SPD ist und als Vertrauter von Bundesfinanzminister Olaf Scholz gilt. Aus der Sicht mancher Arbeitgebervertreter hat sich diese Hoffnung offenbar nicht erfüllt.

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Daimler trennt sich von 690 Zeitarbeitern – die hoffen nun auf Porsche

Nach Angaben des Betriebsrats vom Dienstag (4. Juni) sind von vorher 950 nur noch 261 in der Logistik übrig, aber keine mehr in den Produktionsbereichen. Zuvor hatten Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten darüber berichtet. Bislang war nur bekannt, dass sich Daimler von Zeitarbeitern trennen will, aber nicht in welchem Umfang.

Der Konzern selbst wollte keine Zahlen nennen, hatte aber grundsätzlich schon bestätigt, dass er Verträge von Zeitarbeitern auslaufen lasse, die derzeit nicht gebraucht würden. Hintergrund ist, dass Teile des Werks für die Produktion von Elektroantrieben umgerüstet werden.

Laut Stuttgarter Zeitung hoffen viele Zeitarbeiter, die von Daimler abgemeldet wurden, dass sie nun beim Sportwagenbauer Porsche unterkommen. Dort werden noch Produktionsmitarbeiter für den E-Sportwagen Taycan gesucht. Michael Häberle, Betriebsratsvorsitzender des Werks Untertürkheim, hatte sich deshalb an Porsche gewendet, um auszuloten, ob Daimler-Zeitarbeiter beim Sportwagenbauer übernommen werden können.

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F.A.Z. exklusiv: Daimler will es ohne Abfindungen schaffen

Der Umstieg aufs Elektroauto wird Stellen kosten, das ist längst allen in der Autoindustrie bekannt. Die Mitarbeiter von Mercedes können jetzt aber Hoffnung schöpfen: Viel spricht dafür, dass der Stuttgarter Autokonzern das „Move“ genannte Effizienzprogramm ohne aktiven Personalabbau umsetzt. „Wir sind in Verhandlungen über eine Betriebsvereinbarung, und ich hoffe, dass wir damit sehr kurzfristig zum Abschluss kommen können“, sagte Ergun Lümali, Betriebsratsvorsitzender des Mercedes-Werks Sindelfingen, der F.A.Z. Ein Daimler-Sprecher wollte zu dem Zeitplan nichts sagen.

Was in der Vereinbarung voraussichtlich stehen wird, fasst Lümali in einem Satz zusammen: „Wir wollen ohne ein aktives Personalabbauprogramm durchkommen, das heißt, es sollen keine Abfindungen angeboten werden.“ Personalabbau in Form von Entlassungen, also über sogenannte betriebsbedingte Kündigungen, sind für Daimler in Deutschland ohnehin tabu. Seit vielen Jahren werden entsprechende Vereinbarungen mit der Belegschaft geschlossen; sofern irgendwo Stellenstreichungen nötig waren, wurde in den betroffenen Bereichen ein Abfindungsprogramm gestartet. Auch solche Programme sorgen aber immer wieder für Unruhe, obwohl sie auf der Freiwilligkeit der Mitarbeiter beruhen.

Durch den Umbruch in der Autoindustrie rechnet man bei Daimler durchaus mit Überkapazitäten, sowohl aufgrund von Effizienzmaßnahmen als auch wegen der Transformation der Autoindustrie. Die jetzt geplante Betriebsvereinbarung sieht vor: Sofern Tätigkeiten und Arbeitsplätze als überflüssig identifiziert würden, sollen diese Stellen aber nicht abgebaut werden, sondern durch Insourcing neue Arbeit ins Werk geholt werden. Statt bestimmte Aufträge an Zulieferer zu vergeben, würde die Arbeit bei Daimler direkt erledigt.

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Blaue Karte: Hochqualifizierte Zuwanderer zieht es nach Deutschland

Hochqualifizierte Fachkräfte aus Nicht-EU-Ländern entscheiden sich bei der Arbeitsplatzsuche im Ausland offenbar immer häufiger für eine Stelle in Deutschland. Im Jahr 2018 erteilten deutsche Behörden rund 27.000 Zuwanderern in Deutschland die Blaue Karte der EU, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Bilanz des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hervorgeht. Das seien so viele wie nie zuvor.

Deutschland liege damit bei der Erteilung der Blauen Karte innerhalb der Europäischen Union zugleich an der Spitze: Knapp 85 Prozent aller Erteilungen entfielen im Jahr 2017 auf Deutschland. Seit Einführung der Regelung im August 2012 hätten die deutschen Behörden knapp 104.000 Blaue Karten an hoch qualifizierte Zugewanderte erteilt.

Rund ein Drittel aus Indien

Die Blaue Karte der EU erhalten in der Regel Hochschulabsolventen aus Drittstaaten mit einer Arbeitsplatzzusage und einem Bruttojahresgehalt von mindestens 53.600 Euro. Bei Ärzten, Ingenieuren oder Vertretern naturwissenschaftlicher Berufe reicht auch schon ein Mindestgehalt von mindestens 41.808 Euro brutto.

Im Jahresvergleich wurden 2018 in Deutschland 25,4 Prozent mehr Blaue Karten vergeben. Davon entfielen 42,3 Prozent auf Ausländer, die in der Regel zuvor nicht in Deutschland gelebt haben. Die übrigen 57,8 Prozent hätten hingegen ihre Blaue Karte nur verlängert oder vorher schon eine andere Art der Aufenthaltserlaubnis besessen, etwa für ein Studium in Deutschland.

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Urteil: Kliniken müssen auf Ärzte als freie Mitarbeiter verzichten

Arbeiten Ärzte auf Honorarbasis und zeitlich befristet in Krankenhäusern, unterliegen sie der Sozialversicherungspflicht. Kliniken, die zur Überbrückung von Personalengpässen auf diese Mediziner zurückgriffen, müssen daher Sozialbeträge an die Deutsche Rentenversicherung nachzahlen. Die für das Gesundheitswesen weitreichende Entscheidung hat das Bundessozialgericht (BSG) in einem Leitfall am Dienstag verkündet.

Mehrere Kläger hatten in den zehn Revisionen in Kassel vorgetragen, dass der Einsatz von Honorarärzten vor allem in ländlichen Gebieten notwendig sei, um die medizinische Grundversorgung sicherzustellen. Ein „etwaiger Fachkräftemangel im Gesundheitssektor“ ändere an der Entscheidung nichts, sagte Rainer Schlegel, Gerichtspräsident und Vorsitzender des 12. Senats in der Urteilsverkündung. „Finden Krankenhäuser nicht genug Personal, weil die Arbeitsbedingungen als unattraktiv angesehen werden, können sie ihre Probleme nicht mit Honorarvereinbarungen lösen.“ Unter Honorarärzten versteht man Mediziner, die häufig nebenberuflich und zeitlich befristet auf Basis individueller Einsätze für mehrere Auftraggeber tätig sind. Dafür erhalten sie ein Honorar, das über dem Entgelt der angestellten Ärzte liegt. Im Vorfeld der Verfahren waren verschiedene Verbände um Stellungnahmen gebeten worden. Bis ins Jahr 2015 soll laut der Deutschen Krankenhausgesellschaft jedes zweite Krankenhaus solche Mediziner beauftragt haben. Der Bundesverband der Honorarärzte selbst spricht von aktuell 5000 Medizinern in Deutschland. Dagegen geht der Marburger Bund davon aus, dass ihr Einsatz aufgrund von Haftungs- und Regressrisiken an Attraktivität verloren hat.

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Frauen sind bei Wärme produktiver

In Büros sollten höhere Temperaturen eingestellt werden, empfehlen Forscher aus Berlin und den USA. Sie haben ein Experiment gemacht, demzufolge Frauen mit zunehmender Wärme leistungsfähiger werden. Aber was ist mit den Männern?

Sie dreht noch die Heizung auf, wenn er schon längst im T-Shirt dasitzt: Im Alltag ist zu beobachten, dass Männer und Frauen Temperaturen manchmal ganz unterschiedlich empfinden. Forscher aus Berlin und den USA geben Frauen nun stichhaltige Argumente gegenüber ihren männlichen Kollegen an die Hand, wenn diese im Winter mal wieder die Fenster des Großraumbüros aufreißen wollen. Sie haben nämlich Hinweise darauf gefunden, dass die Raumtemperatur mehr als ein Wohlfühlfaktor zu sein scheint. Kühle oder stark klimatisierte Büros könnten der Studie zufolge sogar nachteilig für die Leistung der Mitarbeiterinnen sein.

Männer sind bei circa 20 Grad Celsius am produktivsten

Ein kontrolliertes Experiment mit mehr als 500 Studentinnen und Studenten ergab, dass Frauen bei Mathe- und Sprachaufgaben bei warmen Raumtemperaturen am besten abschnitten. Männer hingegen erbrachten ihre Top-Leistungen in kühleren Räumen – die Effekte waren aber weniger ausgeprägt. Deshalb sollten Bürotemperaturen den Forschern zufolge deutlich höher eingestellt werden als bisher, so das Fazit der Studie im Fachmagazin “Plos One”.

Die Teilnehmer des Experiments in Berlin sollten unter Zeitdruck Aufgaben in Kopfrechnen, Wortbildung und Logik lösen, der Anreiz war Geld. In unterschiedlichen Durchläufen variierten die Forscher die Temperatur im Raum zwischen 16 und 32,5 Grad Celsius. Die Studenten wurden den jeweiligen Bedingungen zufällig zugewiesen.

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Quelle: Frauen sind bei Wärme produktiver | Personal | Haufe

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Lohnsteuer: Neue Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität

Anfang Mai dieses Jahres hat das Bundesfinanzministerium einen Vorabentwurf für ein neues umfassendes Steuergesetz veröffentlicht. Es trägt die amtliche Bezeichnung “Gesetz zur weiteren steuerlichen Förderung der Elektromobilität und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften”.

Förderung der Elektromobilität: Geplante steuerliche Maßnahmen

Zur Verfolgung des Kernanliegens enthält der Gesetzentwurf zahlreiche Regelungen zur Förderung der Elektromobilität. Teilweise handelt es sich dabei um neue Maßnahmen, vielfach geht es um eine Verlängerung bestehender Maßnahmen. Aus dem Bereich der Lohnsteuer ist auf folgende Regelungen beziehungsweise Änderungen hinzuweisen:

  • Bei der Dienstwagenbesteuerung für Elektro- und Hybridfahrzeuge erfolgt für seit Jahresbeginn 2019 angeschaffte Fahrzeuge eine Halbierung der Bemessungsgrundlage. Bei der Fahrtenbuchmethode wird die zu berücksichtigende Abschreibung halbiert. Bisher gilt die Förderung nur befristet bis 2021. Mit dem Gesetz soll eine Verlängerung bis 2030 erfolgen. Die Halbierung der geldwerten Vorteile gilt also weiter, allerdings werden bei der Förderung von Hybridfahrzeugen die Reichweitenvoraussetzungen (derzeit mindestens 40 Kilometer oder Kohlendioxidemission von höchstens 50 Gramm) in späteren Jahren stufenweise verschärft.
  • Das kostenlose oder verbilligte Aufladen der Batterien von Elektro- beziehungsweise Hybridelektrofahrzeugen im Betrieb des Arbeitgebers ist aktuell bis Ende 2020 steuerfrei. Überlässt der Arbeitgeber Mitarbeitern eine betriebliche Ladevorrichtung für Elektro- oder Hybridelektrofahrzeuge, ist der geldwerte Vorteil bis dahin ebenfalls steuerfrei (§ 3 Nr. 46 EStG). Beide Regelungsbereiche der Vorschrift sollen mit dem Gesetz bis 2030 verlängert werden.
  • Seit 2019 bleiben zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn vom Arbeitgeber gewährte Vorteile für die Überlassung eines betrieblichen Fahrrads, das kein Kraftfahrzeug ist, steuerfrei (§ 3 Nr. 37 EStG). Die Steuerbefreiung gilt sowohl für Elektrofahrräder als auch für Fahrräder. Auch diese Steuerbefreiung wird bis 2030 verlängert. Sie war bisher ebenfalls bis 2021 befristet.

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Quelle: Lohnsteuer: Neue Maßnahmen zur Förderung der Elektromobilität | Personal | Haufe

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Urlaubsgeld: Pflicht oder Kür?

Beschäftigte in tarifgebundenen Unternehmen sind klar im Vorteil: 69 Prozent erhalten Urlaubsgeld. Bei Arbeitnehmern ohne Tarifvertrag sind es dagegen nur 36 Prozent. Dies geht aus einer aktuellen Auswertung des Wirtschafts-und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) hervor.

Grundsätzlich gilt: Ob Urlaubsgeld als zusätzliches 13. Monatsgehalt oder als Zuschussbetrag gezahlt wird: Beim Urlaubsgeld handelt es sich meist um eine Gratifikation, also eine Sondervergütung mit Entgeltcharakter, die der Arbeitgeber zusätzlich zu dem regulären Entgelt zahlt, um den Urlaub zu ermöglichen.

Gibt es einen Anspruch auf Urlaubsgeld?

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Quelle: Urlaubsgeld: Pflicht oder Kür? | Personal | Haufe

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Keine Beschäftigungsgarantie für Schwerbehinderte

Schwerbehinderte Arbeitnehmer sind rechtlich besonders geschützt, unter anderem haben sie im bestehenden Arbeitsverhältnis einen sogenannten Beschäftigungsanspruch. Daraus lässt sich jedoch keine Beschäftigungsgarantie ableiten, wie aus einem aktuellen BAG-Urteil hervorgeht.

Gemäß § 164 Abs. 4 Satz 1 Nr. 1 SGB IX haben schwerbehinderte Arbeitnehmer gegenüber ihrem Arbeitgeber einen Anspruch auf eine Beschäftigung, bei der sie ihre Fähigkeiten und Kenntnisse möglichst voll verwerten und weiterentwickeln können. Aus diesem sog. Beschäftigungsanspruch ergibt sich allerdings keine Beschäftigungsgarantie. Nach einer neuen Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts darf der Arbeitgeber eine unternehmerische Entscheidung treffen, welche den bisherigen Arbeitsplatz des Schwerbehinderten durch eine Organisationsänderung entfallen lässt. Dessen besonderer Beschäftigungsanspruch ist demnach erst bei der Prüfung etwaiger Weiterbeschäftigungsmöglichkeiten auf einem anderen freien Arbeitsplatz zu berücksichtigen (BAG, Urteil vom 16.05.2019, Az. 6 AZR 329/18).
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Quelle: Keine Beschäftigungsgarantie für Schwerbehinderte – Personalwirtschaft.de

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Flexible Arbeitszeiten: Mutterschaft kostet Frauen viel Lohn

Flexible Arbeitszeiten erleichtern die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, können aber nicht verhindern, dass Mütter erhebliche Einbußen beim Lohn haben. Ein Studie fand heraus, dass Mütter, die in Elternzeit waren und in Gleitzeit wechseln, im Schnitt weniger als vorher verdienen.

Um daran etwas zu ändern, brauche es Reformen bei der Elternzeit und im Steuerrecht sowie einen weiteren Ausbau der öffentlichen Kinderbetreuung, heißt es in einer neuen Studie. Zudem sei ein Mentalitätswechsel vonnöten.

Datenbasis des Reports, den das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut der Hans-Böckler-Stiftung veröffentlicht hat, ist die repräsentative Langzeitbefragung Sozio-Oekonomisches Panel. Die Wissenschaftlerinnen fanden heraus, dass Mütter, die Elternzeit genommen haben und in Gleitzeit wechseln, im Schnitt noch weniger als vorher verdienen.

Ein Grund dafür könnte darin liegen, dass Arbeitgeber die Qualifikationen der Frauen durch die längeren Auszeiten als entwertet ansehen. „Das ist vor allem für höher qualifizierte Beschäftigte ein Problem“, berichten Dr. Yvonne Lott und Lorena Eulgem. Des Weiteren würden viele Unternehmen Mutterschaft als Ausdruck fehlender Karriereorientierung werten. Es müsse zudem davon ausgegangen werden, dass Vereinbarkeitsprobleme Stress verursachen und dadurch die Produktivität beeinträchtigen.

Grundsätzlich habe Gleitzeit einen positiven Effekt auf die Löhne von Frauen, heißt es in der Studie weiter: „Das Vorzeichen ändert sich jedoch, wenn es um Mütter geht: Frauen, die eine längere Elternzeit hinter sich haben, verdienen 16 Prozent weniger, wenn sie in Gleitzeit wechseln.“ Anders als beispielsweise in den USA scheine Gleitzeit in Deutschland das Stigma von Mutterschaft noch zu verstärken.

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Quelle: Flexible Arbeitszeiten: Mutterschaft kostet Frauen viel Lohn

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Festpreis-Schlüsseldienst findet ehrliche Handwerker

600 Euro für das Öffnen einer Tür – mit unseriösen Wucherpreisen schaffen es manche Dienstleister immer wieder in die Schlagzeilen der Presse. Schmerzhafter Nebeneffekt: Sie bringen ihre Branche in Verruf und schaden auch dem Ansehen ehrlicher Kollegen.

Verdacht auf Wucher: Polizei verhaftet Schlüsseldienst

Unter Schlüsseldiensten gibt es einige schwarze Schafe. Ein Dienstleister ist der Polizei jetzt in Karlsruhe ins Netz gegangen. Der Verdacht: Wucher.

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Typisches Beispiel: Schlüsselnotdienste. In diesem Dienstleistungszweig bieten auch Handwerker wie Metallbauer, Tischler und Elektroinstallateure Leistungen an. Problem: Das Berufsbild ist nicht geschützt. Jedermann darf einen Schlüsseldienst betreiben – das erhöht die Gefahr unseriöser Angebote.

Quelle: Festpreis-Schlüsseldienst findet ehrliche Handwerker

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Umfrage: Was halten Sie von Ablösezahlungen für Azubis?

Im Schnitt 15.000 Euro kostet Betriebe die Ausbildung von jungen Leuten zu Gesellen. Doch zwei von drei Azubis werden danach aus dem Handwerk in andere Bereiche abgeworben. Kann das Problem mit einer Ablösesumme gelindert werden? Die hat Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer vorgeschlagen. Sie könne beispielsweise so aussehen, dass sich der „neue“ Betrieb an den Ausbildungskosten beteiligt, sagte er.Und was sagen Sie?Sollten Sie die Umfrage nicht sehen können, folgen Sie einfach diesem Umfrage-Link, um teilzunehmen.

Quelle: Umfrage: Was halten Sie von Ablösezahlungen für Azubis?

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Weniger Krankentage: Handwerker belohnt Gesundheit

Auf einen Blick

  • Unternehmer Christoph Rixen hat ein System etabliert, das die Leistung der Mitarbeiter steigern und Krankenstände reduzieren soll.
  • Es sieht unter anderem Boni für wenig Krankentage, schnell fertiggestellte Projekte und besondere Qualifikationen vor.
  • Außerdem setzt der Chef auf Sensibilisierung und Aufklärung und versucht aktiv, unnötigen Stress von seinen Mitarbeitern fernzuhalten.

Mitarbeiter werden krank, Baustellen nicht rechtzeitig fertig, Projekte unrentabel. Diese Gefahr gibt es überall in der Wirtschaft. Sie macht auch vor Handwerksbetrieben nicht halt. Dachdeckermeister Christoph Rixen hat sich einige Anreize überlegt, die helfen, Mitarbeiter gesund zu halten und Baustellen möglichst vor der kalkulierten Zeit abzuschließen. Sein Konzept besteht aus mehreren Komponenten.

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Quelle: Weniger Krankentage: Handwerker belohnt Gesundheit

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Mehr Geld für Kinder von Geringverdienenden

Ab Juli gibt es für knapp vier Millionen Kinder von Familien und Alleinerziehenden mit geringen Einkommen mehr Geld. Denn dann tritt das »Starke-Familien-Gesetz« in Kraft. Was sich im Einzelnen ändert und wer davon profitiert, erläutert Martin Künkler in der »Sozialen Sicherheit« 4/2019.

1. Neuregelungen beim Kinderzuschlag

Der Kinderzuschlag (KiZ) ist eine monatliche Geldleistung, die zusätzlich zum Kindergeld und Wohngeld bezogen werden kann. Ihn bekommen Eltern, deren Einkommen zwar für ihren eigenen Lebensunterhalt ausreicht, nicht jedoch für den ihres Kindes oder ihrer Kinder. Der Zuschlag soll zusammen mit dem Kinder- und Wohngeld das Existenzminimum sichern und einen Bezug von Hartz-IV-Leistungen vermeiden. Der gleichzeitige Bezug von KiZ und Hartz IV ist nicht möglich.

Der KiZ erreicht heute nur rund 250.000 Kinder und Jugendliche. Denn die Leistung, die vom Einkommen und Vermögen der Familie abhängt, ist wenig bekannt und kompliziert. Das neue Gesetz soll dafür sorgen, dass künftig 328.000 Kinder zusätzlich den Zuschlag bekommen.

Höherer Maximalbetrag: Ab Juli wird der Höchstbetrag des KiZ um neun Prozent angehoben: Statt maximal 175 Euro pro Kind gibt es dann maximal 185 Euro im Monat.

Einkommensanrechnung entschärft: Bisher wird Einkommen eines Kindes – dazu gehören vor allem Unterhaltszahlungen – zu 100 Prozent auf den KiZ angerechnet und reduziert damit den Zahlbetrag. Ab Juli wird das Kindeseinkommen nur noch zu 45 Prozent angerechnet. Davon profitieren vor allem Alleinerziehende, die heute vom KiZ ausgeschlossen sind, wenn der Unterhalt des anderen Elternteils oder der Unterhaltsvorschuss vom Staat über 170 Euro im Monat liegt. So kann künftig eine alleinerziehende Mutter mit einem Kind zwischen sechs und elf Jahren neben dem Unterhaltsvorschuss von 202 Euro einen KiZ von 94 Euro im Monat bekommen. Heute hat sie gar keinen Anspruch auf den KiZ.

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DSGVO erweitert Recht auf Entfernen von Abmahnungen

Der Arbeitgeber muss unzulässige oder überholte Abmahnungen aus der Personalakte entfernen. Der Arbeitnehmer kann sich nun auch auf den datenschutzrechtlichen Löschanspruch nach der DSGVO berufen, selbst wenn das Arbeitsverhältnis schon beendet ist und die Akte nur in Papierform vorliegt – so das LAG Sachsen-Anhalt.

Es geht um den Anspruch auf Entfernen einer Abmahnung aus der Personalakte. Das macht den Fall bemerkenswert: Das Gericht wendet erstmals den datenschutzrechtlichen Löschanspruch nach Art. 17 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) an – zudem auf eine nicht elektronisch, sondern nur papiergebunden geführte Personalakte.

 

Das war der Fall

Ein bei einer Supermarktkette angestellter Marktleiter kündigte sein Arbeitsverhältnis. Es hatte zuvor arbeitsrechtliche Auseinandersetzungen zwischen ihm und dem Arbeitgeber gegeben, weswegen der Arbeitgeber ihm eine Abmahnung erteilte. Diese wurde in der Personalakte aufbewahrt, die allerdings nur in Papierform bestand.

Der Arbeitnehmer kündigte in der Folge selbst das Arbeitsverhältnis. Er verlangt unter anderem seine Abmahnung aus der Personalakte zu entfernen, da diese unzulässig ergangen sei. Der Arbeitgeber weigert sich, die Abmahnung zu entfernen, er meint, sie sei rechtmäßig ergangen.

Das sagt das Gericht

Die Abmahnung muss aus der Personalakte gelöscht werden. Das Gericht leitet den Anspruch direkt aus der DSGVO her. Bei einer Abmahnung handelt es sich um personenbezogene Daten. Die Tatsache, dass die Daten – also die ganze Personalakte und auch die Abmahnung – in Papierform vorliegen und nicht wie sonst in der DSGVO vorausgesetzt in digitaler, d.h. elektronisch gespeicherter  Form, hält das Gericht nicht für erheblich.

Denn auch in Papierform geführte Personalakten enthalten Daten, die – und darauf kommt es an – »strukturiert gespeichert und nach bestimmten Kriterien zugänglich gemacht werden.« Nach Art. 17 DSGVO muss der Arbeitgeber die erhobenen Daten – also die Abmahnung – löschen, wenn der Zweck der Erhebung entfallen ist. Hier stellen die Richter darauf ab, dass mit der Beendigung des Arbeitsverhältnisses der ursprüngliche Zweck der Abmahnung – nämlich die Warnfunktion mit der Folge einer möglichen Kündigung – in jedem Fall entfallen ist.

Es besteht für den Arbeitgeber kein Grund mehr, die Abmahnung in der Personalakte zu behalten. Daher gibt das Gericht hier dem Arbeitnehmer den Anspruch auf Löschung. »Löschen« bedeutet in diesem Fall, dass der Arbeitgeber die Abmahnung physisch aus der Personalakte entfernen muss. Das Recht auf Löschung wird auch nicht durch § 35 BDSG eingeschränkt. Das Entfernen der Abmahnung ist auch mit keinerlei Aufwand für den Arbeitgeber verbunden.

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Lohnsteuer: Änderungen bei den Reisekosten | Personal | Haufe

Anfang Mai hat das Bundesfinanzministerium einen Vorabentwurf veröffentlicht, der die amtliche Bezeichnung “Gesetz zur weiteren steuerlichen Förderung der Elektromobilität und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften” trägt.

Reisekosten: Geplante steuerliche Verbesserungen

Der neue Gesetzentwurf beinhaltet umfangreiche steuerliche Änderungen, die weit über das Kernvorhaben “Förderung der Elektromobilität” hinausgehen, und wird deshalb auch als “Jahressteuergesetz 2020” bezeichnet. Im Bereich Lohnsteuer sind einige Verbesserungen insbesondere im Bereich Reisekosten geplant. Die wichtigsten Maßnahmen haben wir für Sie im Folgenden zusammengefasst.

Verpflegungsmehraufwendungen: Anhebung der Pauschalen

Für eintägige auswärtige Tätigkeiten ohne Übernachtung kann bisher ab einer Abwesenheit von mehr als acht Stunden von der Wohnung und der ersten Tätigkeitsstätte eine Pauschale von zwölf Euro berücksichtigt werden (§ 9 Abs. 4a Satz 3 Nr. 3 EStG). Für die Kalendertage, an denen Mitarbeiter 24 Stunden abwesend sind, kann eine Pauschale von 24 Euro vom Arbeitgeber steuerfrei ersetzt bzw. als Werbungskosten in der Steuererklärung geltend gemacht werden (§ 9 Abs. 4a Satz 3 Nr. 1 EStG). Für den An- und Abreisetag einer solchen mehrtägigen auswärtigen Tätigkeit kann eine Pauschale von jeweils zwölf Euro steuerlich angesetzt werden (§ 9 Abs. 4a Satz 3 Nr. 2 EStG).

Nach dem Gesetzentwurf soll ab 2020 eine Anhebung der Pauschalen für Verpflegungsmehraufwendungen bei 24-stündiger Abwesenheit von 24 auf 28 Euro und bei mehr als achtstündiger Abwesenheit sowie am An- und Abreisetag von mehrtägigen Abwesenheiten von 12 auf 14 Euro erfolgen.

Pauschbetrag für Berufskraftfahrer

Ergänzend ist die Einführung eines neuen Pauschbetrages für Berufskraftfahrer in Höhe von acht Euro pro Kalendertag vorgesehen. Dieser gilt für die den Mitarbeitern üblicherweise während einer mehrtägigen beruflichen Tätigkeit im Zusammenhang mit einer Übernachtung in dem Kraftfahrzeug des Arbeitgebers entstehenden Mehraufwendungen. Als derartige Aufwendungen kommen beispielsweise Gebühren für die Benutzung von sanitären Einrichtungen (Toiletten sowie Dusch- oder Waschgelegenheiten) auf Raststätten und Autohöfen in Betracht. Der Nachweis höherer tatsächlicher Kosten bleibt möglich.

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Arbeit: Was tun, wenn man bei Hitze arbeiten muss

Dazu gehört zum Beispiel, viel zu trinken. „Aber keine Süßgetränke”, sagt Anette Wahl-Wachendorf, Vizepräsidentin des Verbands der Werks- und Betriebsärzte. Stattdessen greift man am besten einfach zu Wasser. Außerdem sollten Berufstätige bei hohen Temperaturen auf leichte Kost setzen: Statt schwer verdaulichen Pommes und fettigem Steak ist ein Salat die bessere Wahl, um den Körper nicht zusätzlich zu belasten.

Auch die richtige Kleidung kann entscheidend sein. Hautenge Shirts sind zum Beispiel eher kontraproduktiv, da sie zu wenig luftdurchlässig sind. Besser sind locker und luftige Teile, rät die Ärztin.

Verantwortliche sollten zudem darauf achten, dass die Klimaanlagen im Büro nicht zu kalt eingestellt ist. Ist der Unterschied von draußen zu drinnen zu groß, riskiert man möglicherweise eine Erkältung.

Besonders wer im Freien arbeitet, ist Hitze und UV-Strahlung oft direkt ausgesetzt. Um die Haut zu schützen, sollten Beschäftigte auf der Baustelle oder in anderen Outdoor-Berufen daher am besten ein lockeres Shirt mit langen Ärmel tragen. „Nicht mit freiem Oberkörper arbeiten”, warnt Wahl-Wachendorf.

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Google Jobs Marktführer nach nur einer Woche? Verlegerverbände warnen vor Marktmacht 

Von 0 auf 92,5 Prozent: So häufig ist die neue “Jobs Box” von Google auf Platz 1 in den Suchergebnislisten zu finden seit dem Start von Google Jobs in Deutschland vergangene Woche. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Sistrix. Quasi über Nacht hat der Suchmaschinenriese damit die etablierten Job-Portale von der Spitze verdrängt.

Da waren es nur noch neun: Mit dem Launch von Google Jobs in Deutschland vergangene Woche wird der Wettkampf der Job-Plattformen um die Top-Platzierungen auf Google deutlich erschwert. Denn statt zehn sind mittlerweile nur noch neun Suchergebnisse zu sehen, wenn Google passende Jobs gefunden hat und diese in einer Jobs-Box prominent auf der ersten Seite platziert. Wie prominent, das haben nun die Suchmaschinen-Experten von Sistrix ermittelt.

In über 90 Prozent auf Platz eins

So rankt die neue Jobs-Box für 92,9 Prozent aller gefundenen Fälle auf der organischen Position 1. Die restlichen Rankings liegen laut Sistrix ebenfalls weit vorne. So entfallen auf Position 2 noch 3,4%, auf Position 3 sind es 1,5%. Auf der zweiten Google-Ergebnisseite, also eine Position ab 11, ist die Box hingegen nur noch in 0,05 Prozent aller Fälle zu finden.

Gibt ein Nutzer beispielsweise “Jobs in der Nähe” oder “Redakteur Hamburg” in die Suchzeile von Google ein, bekommt er seit vergangener Woche im oberen Bereich der Suchergebnisseite eine Vorschau der Stellenausschreibungen angezeigt, die auf den Partnerseiten veröffentlicht wurden. Nach einem Klick landet der Nutzer auf einer Google-Unterseite, auf der der gesamte Inhalt der Stellenanzeige dupliziert wurde.

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Quelle: Google Jobs Marktführer nach nur einer Woche? Verlegerverbände warnen vor Marktmacht › Meedia

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Wartezeiten im Bauhandwerk nochmals gestiegen

Die Wartezeiten auf Handwerker sind 2019 nochmals gestiegen. Das geht aus dem Konjunkturbericht hervor, den der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) für das erste Quartal vorgelegt hat.

Lange Wartezeiten: Kunden beschimpfen Handwerker
Wartezeiten von drei Monaten sind in ihrem Betrieb normal. Doch manche Kunden haben dafür kein Verständnis, berichtet Ilka Hankewicz. Die wütenden Anrufe machen die Unternehmerin betroffen.
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So müssen Kunden im Schnitt derzeit 9,9 Wochen warten, bis Handwerker bei ihnen einen Auftrag ausführen. Das ist fast eine Woche mehr als im letzten Quartal (9 Wochen). Allerdings gibt es zwischen den einzelnen Handwerksbranchen deutliche Unterschiede bei den Wartezeiten, wie eine Grafik des Statistik-Portals Statista zeigt.

Demnach warten Kunden des Bauhauptgewerbes mit 14,5 Wochen mit Abstand am Längsten. Damit ist die Wartezeit dort gegenüber dem Vorquartal noch um 1,6 Wochen gestiegen – so stark wie in keiner anderen Handwerksbranche.

Bis Handwerker des Ausbaugewerbes einen Auftrag erledigen, vergehen aktuell rund elf Wochen. Bei den Handwerkern für den gewerblichen Bedarf – zu denen beispielsweise Metallbauer und Gebäudereiniger gehören – beträgt die Wartezeit 11,5 Wochen.

In anderen Handwerksbranchen sieht es hingegen entspannter aus. So müssen sich Kunden im Kraftfahrzeuggewerbe im Schnitt nur etwa drei Wochen gedulden, im Gesundheitsgewerbe beträgt die Wartezeit 3,7 Wochen.

Ein großes Problem des Handwerks ist nach wie vor der Fachkräftemangel. Dem ZDH zufolge wollen zwar viele Betriebe ihr Personal noch stärker aufstocken, doch leider fänden sich nicht für alle offenen Stellen geeignete Kandidaten. Trotzdem rechnet der ZDH in diesem Jahr mit rund 30.000 Neueinstellungen.

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EuGH-Urteil zur Zeiterfassung: Was sich für Betriebe ändert

Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) müssen die EU-Mitgliedstaaten Arbeitgeber künftig dazu verpflichten, die geleistete tägliche Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter zu dokumentieren. Landauf, landab sorgt dieses Urteil derzeit für Aufsehen. Viele fürchten nun die Rückkehr der Stechuhr. Das Urteil wirft viele Fragen auf – hier die Antworten.

Unbezahlte Überstunden: Was rechtlich gilt!
Überstunden führen in vielen Unternehmen zu Streit: Müssen Arbeitnehmer Überstunden leisten und sind Arbeitgeber dazu verpflichtet, für die Mehrarbeit zu zahlen?
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Welche unmittelbaren Folgen hat das EuGH-Urteil?
Noch hat das Urteil keine unmittelbaren Auswirkungen. „Das EuGH-Urteil richtet sich an die EU-Mitgliedstaaten“, erläutert Cornelia Höltkemeier, Geschäftsführerin der Landesvereinigung Bauwirtschaft Niedersachsen. Die müssten nun gesetzliche Vorschriften schaffen, mit denen Arbeitgeber verpflichtet werden, die täglich effektiv geleistete Arbeitszeit zu dokumentieren.

Dafür haben die Luxemburger Richter den Mitgliedstaaten aber auch schon signalisiert, dass sie Spielraum haben. So dürften sie zum Beispiel auf die Besonderheiten des jeweiligen Tätigkeitsbereichs oder die Eigenheiten bestimmter Unternehmen – wie zum Beispiel ihre Größe – Rücksicht nehmen.

„Die Bundesregierung ist jetzt in der Pflicht, diese Vorgaben durch Vorlage eines Gesetzesentwurfs umzusetzen“, bestätigt Sören Langner, der als Fachanwalt für Arbeitsrecht bei der Kanzlei CMS Hasche Sigle in Berlin arbeitet. Wie das genau aussehen werde, sei unklar: „Vermutlich geschieht dies durch eine Änderung des Arbeitszeitgesetzes oder einer begleitenden Verordnung“, sagt der Jurist. Handlungsbedarf für Unternehmer sieht er deshalb aktuell nicht. Juristin Höltkemeier weist allerdings darauf hin, dass Handwerkern zum Teil etwas anderes suggeriert werde.

Müssen Arbeitgeber jetzt Zeiterfassungssysteme anschaffen?
„Die ersten Anbieter von elektronischen Zeiterfassungssystemen drängen mit Angeboten auf den Markt“, berichtet Höltkemeier. Das Problem daran: „Die Dienstleister verweisen in ihren Angeboten auf die neue Rechtslage“, so die Juristin. Doch das sei schlicht falsch. „Es gibt aktuell keinen Handlungsdruck für Betriebe, weil sich die Rechtslage in Deutschland aktuell nicht geändert hat.“ Eine Pflicht zur elektronischen Aufzeichnung von Arbeitszeiten gäbe es derzeit nicht. „Es wäre also vorauseilender Gehorsam, wenn Betriebe jetzt in solche elektronischen Systeme investieren“, sagt die Juristin.

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Darf ich mit Kollegen über das Gehalt sprechen?

Manche Arbeitgeber verbieten ihren Mitarbeitern, über ihr Gehalt zu reden. In der Regel sind diese Vertragsklauseln jedoch unwirksam.

Über Geld spricht man nicht, heißt es im Volksmund. Und über das Gehalt schon gar nicht, werden viele Arbeitgeber jetzt hinzufügen. Tatsächlich gibt es im Arbeitsumfeld viele unternehmensbezogene Informationen, die nicht nach draußen gelangen sollen und somit einer Verschwiegenheitsklausel unterliegen – darunter fallen etwa Geschäftsgeheimnisse über Herstellungsprozesse. In einigen Arbeitsverträgen findet sich auch ein Absatz, der den internen Austausch über Gehalt oder Lohn verbietet. Doch ist die Vergütung tatsächlich so sensibel und darf mit einer Vertragsklausel zum großen Tabu erklärt werden? Dürfen Unternehmen ihren Mitarbeitern untersagen, untereinander über ihr Einkommen zu sprechen?

Mitarbeiter dürfen über das Gehalt sprechen – mit wenigen Ausnahmen
Grundsätzlich seien derartige Klauseln im Arbeitsvertrag unwirksam, sagt Benjamin Karcher, Associate der Anwaltskanzlei Bird & Bird gegenüber t3n. Begründet wird das unter anderem damit, dass Arbeitnehmer in der Lage sein sollen, sich auch über Gehälter auszutauschen und sie somit einzuordnen. „Wären derartige Gespräche verboten, hätte der Arbeitnehmer kein erfolgversprechendes Mittel, etwaige Ansprüche wegen Verletzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes im Rahmen der Lohngestaltung festzustellen und geltend zu machen“, erklärt der Jurist weiter. Trotzdem gäbe es Ausnahmen, in denen ein Arbeitgeber von seinen Arbeitnehmern eine Verschwiegenheit einfordern kann.

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Weltweite Fortbildungen: Bosch trainiert Personaler gegen Schubladendenken | Jetzt? Auf einmal?

Die anonyme Bewerbung, ohne persönliche Daten, wie etwa einen ausländisch klingenden Namen, hat sich nie durchgesetzt. Doch selbst wenn sie genutzt würde: Spätestens im Vorstellungsgespräch sorgen spontane Eindrücke dafür, die Menschen in Schubladen einzusortieren. Dagegen geht Bosch vor.
Von Gerd Scholz

Im Alltag hilfreich – für Personaler schädlich: Die Einordnung von Menschen in Schubladen im Arbeitsumfeld will Bosch mit Fortbildungen vermeiden. (Foto: Bosch)
Aussehen, Händedruck, Haltung und andere Merkmale einer Person sorgen dafür, dass wir uns bereits nach kurzer Zeit ein Urteil über eine Person bilden – unterbewusst und vollkommen automatisch, selbst wenn man es gar nicht will. Deshalb bietet Bosch seinen Mitarbeitern bereits seit 2006 weltweit Workshops an, um sie für unbewusste Denkmuster zu sensibilisieren und eine wertschätzende Zusammenarbeit zu fördern.

Doch auch im Personalauswahlprozess kann das Schubladendenken zu Problemen führen. Deshalb hat Bosch ein Seminar speziell für Personaler und Führungskräfte entwickelt, das den Einfluss unbewusster Denkmuster reduzieren soll. Für beide Gruppen ist das Thema besonders relevant, da eine objektive Wahrnehmung und Bewertung von Bewerberinnen und Bewerbern eine wichtige Voraussetzung ist, um Talente frühzeitig zu entdecken und zu fördern, betont man bei Bosch.

Vorurteile blockieren Blick auf Kompetenzen
„Vielfalt ist Bereicherung und Voraussetzung für unseren Erfolg – deswegen sollte eine vorurteilsfreie Haltung in jeder Situation gegeben sein”, betont Bosch-Geschäftsführer und -Arbeitsdirektor Christoph Kübel. Umso wichtiger sei es, sich Unconscious Bias, also unbewusste Voreingenommenheit, zu vergegenwärtigen. Denn durch sie werden häufig wertvolle Fähigkeiten und Merkmale übersehen.

„Menschen bewerten Menschen, indem sie sie mit sich selbst vergleichen. Sie entscheiden sich bevorzugt für Personen, mit denen sie mehr persönliche Übereinstimmungen erkennen“, erläutert Heidi Stock, Leiterin Talent Acquisition und Diversity bei Bosch. „Das widerspricht jedoch dem Gedanken der Vielfalt. Wir leben eine Arbeitskultur, in der alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit Wertschätzung erfahren und ganz bewusst ihre Unterschiedlichkeit einbringen können.“

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Quelle: Weltweite Fortbildungen: Bosch trainiert Personaler gegen Schubladendenken | Automobilwoche

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DSGVO: Kommt eine Entlastung für Betriebe?

Mittlerweile ist die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) seit fast einem Jahr verbindlich. Die neuen Regeln haben im vergangenen Jahr zum Teil für große Verunsicherung gesorgt. Das stellt auch der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber anlässlich seines aktuellen Tätigkeitsberichts fest. Darin zieht er eine Zwischenbilanz – in der geht es auch um kleine Betriebe.

DSGVO: Niedersachsen will kleine Betriebe entlasten
Kleine Betriebe müssen in Sachen DSGVO einiges beachten. Niedersachsen will deshalb mit einer Gesetzesänderung für Entlastung sorgen.
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„Ich bin überzeugt, dass man den Aufwand für kleinere Unternehmen beim Datenschutz durch Veränderung bei den Informationspflichten deutlich reduzieren kann, ohne das Datenschutzniveau damit zu senken“, so Kelber. Er spricht sich dafür aus, die Informations- und Dokumentationspflichten auf den Prüfstand zu stellen. Das Wort des Bundesdatenschutzbeauftragten hat Gewicht. Seine Aufgabe ist es unter anderem die Bundesregierung in Sachen Datenschutz zu beraten.

In welchen Punkten sich Kelber eine Entlastung für kleine Betriebe vorstellen kann, sagt er nicht konkret. Allerdings will er im Laufe des Jahres zusammen mit den Landesdatenschutzbehörden konkrete Vorschläge unterbreiten, wie Unternehmen entlastet werden können.

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Vom Helfer zur Fachkraft

Dachdeckermeister Andreas Fox teilt ein Problem mit vielen seiner Handwerkskollegen: viel Arbeit, zu wenig Leute. „Wir haben laufend Stellen zu besetzen“, so Fox. Vor allem an Fachkräften mangele es bei den Dachdeckern, die nur wenige Helfer beschäftigen könnten. „Dafür ist die Arbeit zu vielseitig“, meint Fox.

Wie geht es weiter – ohne genügend Fachkräfte?
Trotz aller Anstrengungen: Im Kampf um die Fachkräfte werden viele Betriebe künftig leer ausgehen, sagt handwerk.com-Autor Klaus Steinseifer. Er rät zum Umdenken – und zu einer anderen Strategie.
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Glück für den Meister also, dass zwei Dinge zusammenkamen, die ihm eine gute Fachkraft bescherten: ein talentierter Helfer und ein neues Gesetz. Schon seit 2012 arbeitet Alexander Peter bei Fox. Peter lernte im Laufe der Zeit so viel, dass er sich mehr zutraute und die Gesellenprüfung ablegen wollte. Wer 4,5 Jahre als Helfer gearbeitet hat, kann am Ausbildungszentrum des Dachdeckerhandwerks Niedersachsen und Bremen einen viermonatigen Kurs zur Vorbereitung auf die Gesellenprüfung belegen und den Berufsabschluss nachholen. Der 39-jährige Peter schloss als Lehrgangsbester ab.

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Viele Fehltage: Dieser Betrieb zog die Notbremse

Auf einen Blick:

Ein Azubi der Tischlerei Paelecke fehlte so oft, dass der Betrieb nicht mehr weiterwusste. Die Atteste, die er einreichte, stammten sogar von unterschiedlichen Ärzten.
Da sich die Fehltage auf die Arbeitsqualität auswirkten, handelte der Betrieb und holte sich Rat bei der Krankenkasse.
Sie empfahl, den medizinischen Dienst zu nutzen, um die Atteste zu überprüfen. Doch dazu kam es in diesem Fall dann doch nicht.
Die ersten Krankheitstage, an denen der Azubi der Tischlerei Paelecke in Cremlingen fehlte, haben dem Betrieb noch kein Kopfzerbrechen bereitet. Doch es kam immer häufiger vor, dass er Krankschreibungen einreichte. Das kam Myriam Paelecke komisch vor. „Die Atteste waren sogar von unterschiedlichen Ärzten“, stellte sie fest.

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Betriebsrat hat Anspruch auf Gehaltslisten mit Namen

Der Betriebsausschuss kann vom Arbeitgeber Einsicht in die Gehaltslisten mit Name und Vorname fordern. Eine anonymisierte Liste reicht nicht. Datenschutzrechtliche Belange stehen nach dem neuen BDSG nicht entgegen. Das hat die Rechte von Betriebsrat und -ausschuss eher gestärkt. So das LAG Sachsen-Anhalt.

Jeder Betriebsrat (genauer dessen Betriebsausschuss) hat das Recht, die Bruttogehaltslisten der Mitarbeiter einzusehen. So steht es in § 80 Abs. 2 Satz 2 BetrVG. Doch wie weit dieses Recht reicht, gibt immer wieder Anlass zu zahlreichen Rechtsstreitigkeiten: Arbeitgeber versuchen unter Berufung auf den Beschäftigten-Datenschutz, das Recht des Betriebsrats auf Einsichtnahme in die Gehaltslisten einzuschränken. Doch das neue Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) hat die Rechte von Betriebsrat und Betriebsausschuss eher gestärkt.

Das war der Fall
Der Betriebsrat verlangt Einsicht in die Bruttogehaltslisten mit Nennung von Name und Vorname. Er ist der Meinung, nur so könne er seinem Überwachungsauftrag gem. § 80 BetrVG gerecht werden. Er könne sonst nicht prüfen, ob der Arbeitgeber bei der Auszahlung der Gehälter richtig vorgegangen sei und beispielsweise den Gleichbehandlungsgrundsatz beachtet habe. So sei eine Prüfung der Zulagen und Sonderzahlungen für Sonderdienste wie Rufbereitschaft oder ähnliche bei rein anonymisierten Listen nicht möglich.

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Quelle: Betriebsrat hat Anspruch auf Gehaltslisten mit Namen

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Work-Life-Balance: So lernen Sie das Neinsagen im Beruf 

Die Übergänge zwischen Beruf und Freizeit sind fließender geworden. Doch Auszeiten vom Arbeitsalltag sind wichtig. Viele Arbeitnehmer können aber nicht Nein sagen. Das hat auch strukturelle Gründe.
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Elterngespräche, Korrekturen, Unterrichtsvorbereitung: Für Lehrer ist der Arbeitstag nicht vorbei, wenn die Klingel am Ende der letzten Stunde läutet. Während der Vormittage sei oft wenig Zeit, sich mit Kollegen abzusprechen, erzählt Kathrin Nowak, die als Biologie- und Chemielehrerin an einem Berliner Gymnasium arbeitet. Oft trudeln dann spätabends Nachrichten oder morgens zwischen fünf und sechs Uhr E-Mails ein. „Es ist schon ein Trend, dass man darauf schnell reagieren muss“, sagt die 35-Jährige.

Ob beim Abendessen, beim Spielen mit den Kindern, beim Grillabend oder im Urlaub: Ist das Handy in der Nähe, ist auch die Arbeit nicht weit. Beruf und Freizeit zu trennen – geht das überhaupt noch? „Theoretisch ja, praktisch nein – denn der Übergang ist immer fließender geworden“, sagt Professor Lothar Seiwert, Autor und Vortragsredner zum Thema Zeitmanagement.

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Quelle: Work-Life-Balance: So lernen Sie das Neinsagen im Beruf – WELT

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Sandwich-Methode: Diesen einen Fehler sollten Chefs beim Kritisieren nie machen

Kritik verpacken Chefs oft mit lobenden Worten. Sandwich-Methode nennt sich diese Strategie. Dabei gibt es gute Gründe dafür, Kritik anders zu formulieren.

Wie Konditoren benehmen sich manche Führungskräfte: Wenn sie Mitarbeiter kritisieren, überziehen sie ihre Botschaft mit einer kunstvollen Schicht Zuckerguss. Die bittere Wahrheit soll schön süß schmecken und hübsch daherkommen. Was das bringen soll? Das Manöver soll der guten Gesprächsatmosphäre dienen. Man will niemanden verschrecken. Der Kritisierte soll sich wohlfühlen, die Kritik nicht zu harsch wirken.

Sandwich-Methode nennt sich diese Strategie. Sandwich – weil negatives Feedback zwischen lobende Worte gepackt wird wie Käse und Schinken zwischen zwei Brotscheiben. Hört sich erstmal gut an. Doch die Sandwich-Methode ist ein Kommunikations-Irrsinn. Sie ist aus mehreren Gründen nicht sinnvoll:

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Quelle: Sandwich-Methode: Diesen einen Fehler sollten Chefs beim Kritisieren nie machen | impulse

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Wollen Sie vermittelt werden?

Sie meinen, diese Frage könnte man sich ersparen, weil man doch aus diesem Grund Gastmitglied bei Netzwerk Arbeit ist? Denn einen Kandidaten zu vermitteln bedeutet einen großen Zeitaufwand, der geleistet werden muss. Und Zeit ist ein Faktor, der nicht unendlich zur Verfügung steht. Aber lesen Sie selbst:

Jedesmal zum Monatswechsel schreiben wir alle Kandidaten an und fragen nach, ob man zur Vermittlung zur Verfügung steht?
Bei Netzwerk Arbeit betreuen wir eine dreistellige Anzahl an Gastmitgliedern, die sich beruflich neu orientieren möchten. Ca. 45% davon befinden sich noch in einem Beschäftigungsverhältnis, möchten aber früher oder später aus finanziellen, bzw. privaten Gründen einen Arbeitgeberwechsel. Berufliche Weiterbildungen oder auch eine Reha können auch Gründe sein, warum man gerade einmal nicht für eine Vermittlung zur Verfügung steht. Aus diesem Grund schreiben wir einmal monatlich alle  unsere Gastmitglieder an und fragen, ob man zur Vermittlung zur Verfügung steht?

Für die Kandidaten, die die Frage positiv beantworten fertigen wir eine E-Mailvorlage an, mit der sie in Unternehmen durch uns vorgestellt werden. Von Fall zu Fall entscheiden wir uns entweder für eine Textnachricht, in der die Kandidaten beschrieben sind, oft kann aber auch ein Standard-Text benutzt werden, dem die anonymisierten Bewerbungsunterlagen beigefügt sind. Auf jeden Fall betrachten wir jede Vorstellung ganz individuell.

Anschließend beginnt die Recherche. Wir suchen nach passenden Stellenangeboten, berücksichtigen aber auch, dass nicht alle Stellen ausgeschrieben werden und versenden Initiativbewerbungen. Nicht jeder Vorgang gleicht sich, so dass man sagen kann, dass pro Kandidaten zwischen 2 und 4 Stunden benötigt werden, um ihn in Unternehmen vorzustellen. Wöchentlich kommen auf diesem Weg meistens mehr als 500 Bewerbungen zu den Unternehmen.

Zeigt ein Unternehmen auf eine unserer Vorstellungen Interesse, entstehen Telefonate, in denen Details geklärt werden, um – falls dann weiteres Interesse besteht – den Kandidaten und das Unternehmen direkt miteinander vorzustellen.

Auf was kommt es also an?
Nur wenn Sie als Arbeitsuchender unsere monatliche Mail positiv beantworten, werden wir für Sie tätig und stellen Sie in Unternehmen vor.

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Xing rüstet ab: wichtige Suchfunktionen fehlen

 Vor einiger Zeit konnten Xing-Mitglieder, die nach Personen oder Unternehmen gesucht haben, noch zusätzliche Parameter (also “()”, “AND”, “NOT”, “OR” oder “*”) eingeben, um das Ergebnis effektiver zu gestalten. Hier hat sich Xing wieder einmal erlaubt, eine Funktion zu streichen. Wer diese jetzt noch nutzen möchte, muss eine neue Pro Business-Mitgliedschaft abschließen, die deutlich über 50 Euro mtl. kostet.

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Studie: Paaren mit Kindern fällt Karriere nach wie vor schwer 

Eltern in Deutschland fällt es offenbar schwer, eigene Berufswünsche zu verwirklichen. Das geht aus einer Umfrage der Initiative Chefsache hervor, bei der rund tausend deutsche Führungskräfte oder angehende Führungskräfte befragt wurden. Rund zwei Drittel der Teilnehmer mit Kindern gaben an, dass es schwierig oder sehr schwierig sei, eigene Berufswünsche verwirklichen können. Dagegen empfinden es nur neun Prozent der kinderlosen Paare schwierig, dass beide der eigenen Karriere nachgehen können.

Schwierigkeiten sehen viele Führungskräfte besonders bei der Kinderbetreuung und bei starren Arbeitszeiten: So wünschen sich drei Viertel der Befragten eine verfügbare Kinderbetreuung, aber nur 20 Prozent sind mit dem Angebot zufrieden. Auch die Arbeit sollte flexibler eingeteilt werden können: Nur rund 40 Prozent sind mit der derzeitigen Situation zufrieden.

Außerdem geben der Studie zufolge mehr als die Hälfte der befragten Führungskräfte (57 Prozent) an, dass es gesellschaftlich akzeptiert sei, wenn beide Elternteile arbeiten. Die Erwartungen an Männer und Frauen in puncto Karriere klaffen allerdings weit auseinander: Nur ein knappes Viertel glaubt, es sei akzeptiert, wenn nur die Mutter Vollzeit arbeite. Rund drei Viertel vertreten die Ansicht, dass es bei Vätern eher anerkannt sei.

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Quelle: Studie: Paaren mit Kindern fällt Karriere nach wie vor schwer – SPIEGEL ONLINE

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Menschliche Intuition kann man nicht automatisieren

Frau Prof. Meckel, was kann eine künstliche Intelligenz, was ein Mensch nicht kann?
Miriam Meckel: Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt sich rasant. Sie kann einfache kognitive Aufgaben längst schneller lösen als der Mensch. Aber im Feld der Intuition oder auch der Verbindung von Denken und Handeln sind wir Menschen besser. Es gibt noch keine KI-Maschine, die einen Tennisball retournieren kann, wenn der mit 140 Kilometer pro Stunde über das Netz geflogen kommt. Die Verbindung von Bewusstsein und Physis ist bislang unser Vorteil.

Kann die Digitalisierung womöglich auch eine Chance für die Demokratisierung der Arbeitswelt darstellen?
Ja, durchaus! Niemand macht gerne eintönige oder körperlich anstrengende Arbeit. Das nehmen uns Schritt für Schritt die intelligenten Maschinen ab. Ist das nicht großartig? Jetzt gilt es, etwas daraus zu machen und die frei werdenden Kapazitäten für den menschlichen Vorteil zu nutzen. Es entstehen Räume für mehr Kreativität, mehr Innovationen und mehr menschliche Zuwendung, zum Beispiel in der Pflege. Darin sehe ich eine große Chance.

Wie sieht der Einsatz von künstlicher Intelligenz in Unternehmen derzeit aus?
Gerade im Recruiting kann KI hervorragend eingesetzt werden. Algorithmen erleichtern uns die Auswahl, beschleunigen die komplexen Prozesse und können sogar dafür sorgen, dass wir nicht Opfer unserer eigenen menschlichen Vorurteile werden. Allerdings muss man dabei vorsichtig sein, denn Algorithmen trainieren können sich durchaus ebenfalls Vorurteile antrainieren, denn die stecken in den Datensätzen, mit denen sie lernen. Ich denke, es wird immer eine Kombination aus künstlicher und menschlicher Intelligenz sein, die Personalauswahl und -entwicklung gelingen lässt. Wer einen Vorgeschmack auf die kommenden Trends bekommen möchte, sollte übrigens nach Asien schauen. Dort ist die KI in den Human Resources längst Standard.

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Quelle: Menschliche Intuition kann man nicht automatisieren

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Minijob anmelden: Das müssen Arbeitgeber über gewerbliche Minijobs wissen | impulse

Viel los im Betrieb? Minijobber helfen! Anders als Teil- oder Vollzeitkräfte können sie flexibler arbeiten. Was gewerbliche Arbeitgeber über 450-Euro-Job und kurzfristige Beschäftigung wissen müssen.

Viele Kunden im Laden – aber eben nur zu Stoßzeiten? Wenn eine Vollzeitkraft nicht lohnt, ist es eine Überlegung wert, einen Minijobber einzustellen. „Ein großer Vorteil, den Arbeitgeber durch Minijobber haben, ist die flexible Verfügbarkeit“, sagt Wolfgang Buschfort von der Knappschaft-Bahn-See. Diese ist Träger der Minijob-Zentrale – der zentralen Anlaufstelle für alle, die einen Minijobber anmelden wollen. „Wenn ich abends in einer Gaststätte großen Andrang habe oder an der Kasse während dem Wochenende, aber eben nicht über den ganzen Tag hinweg, dann rentiert sich ein Minijobber. Eine Vollzeitarbeitskraft wäre da ja nicht ausgelastet.“

6,7 Millionen gewerbliche Minijobber arbeiten in Deutschland und zwar in allen Branchen, so Buschfort, wenige allerdings in der Industrie. Vor allem im Handel oder bei Dienstleistern seien sie aktiv. Und zwar „immer dann, wenn es Arbeitsspitzen gibt“ – also wenn besonders viel zu tun ist.

Das müssen Arbeitgeber wissen, damit die Zusammenarbeit mit Minijobbern klappt.

Was ist ein Minijob?

Ein Gesetz schreibt es vor: Laut § 8 SGB IV ist ein Minijob eine geringfügige Beschäftigung. Ein Mitarbeiter arbeitet also nur wenige Stunden im Betrieb und verdient pro Monat einen begrenzten Betrag. Solange ein Arbeitnehmer unter dieser Lohngrenze bleibt und keinen Hauptberuf hat, darf er auch mehrere Minijobs gleichzeitig haben.

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Quelle: Minijob anmelden: Das müssen Arbeitgeber über gewerbliche Minijobs wissen | impulse

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Arbeitszeiterfassung: Altmaier will Urteil vorerst nicht umsetzen

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Arbeitszeiterfassung vor zusätzlicher Bürokratie für Arbeitnehmer und Arbeitgeber gewarnt. „Das Urteil weist in die falsche Richtung“, sagte der CDU-Politiker am Dienstag in Berlin. „Es ist der falsche Weg, die Stechuhr wieder überall einzuführen.“ Es gebe in Deutschland nach derzeitiger Rechtslage bereits ein umfassendes Dokumentationssystem, mit dem die tägliche Arbeitszeit gemessen werden könne.

Das Wirtschaftsministerium werde das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) genau prüfen und ein Rechtsgutachten vergeben, um festzustellen, ob es überhaupt Handlungsbedarf gebe. „Wir wollen und müssen die Interessen der Arbeitnehmer schützen, aber wir dürfen keine überbordende Bürokratie schaffen.“

Das Wirtschaftsministerium erklärte, das Urteil lasse einen Auslegungsspielraum. Es nenne zudem keine bestimmte Frist, in welcher Mitgliedstaaten tätig werden müssten. „Daher ist es jetzt richtig, genau zu prüfen und zu analysieren, ob es Umsetzungsbedarf gibt und nicht zu Schnellschüssen zu kommen. Es ist wichtig Lösungen zu finden, die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerinteressen gerecht werden und nicht zu weiterer Bürokratie führen.“

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Sicher bewerben: Wie Jobbörsen Betrüger aussortieren

Am 17. Mai hatte der HRM über ein Pornoseiten- und Spam-Problem bei Google for Jobs berichtet. Drei Tage später hatte Google reagiert: Die Links zu den Porno- und Datingseiten sind gelöscht. Und es gibt eine offizielle Stellungnahme. Das Malware-Problem von Google haben wir zum Anlass genommen, Jobbörsen und soziale Netzwerke zu fragen, wie sie es denn mit der Sicherheit halten – pünktlich zum offiziellen Start von Google for Jobs in Deutschland.

Zweifelhafte Inhalte werden von Bewerbern gemeldet

Hier kommt zunächst die Stellungnahme von Google:

„Stellenausschreibungen, die in unserer Jobsuche-Funktion in der Google-Suche erscheinen, müssen unsere Inhaltsrichtlinien erfüllen – das gilt weltweit und damit auch für Deutschland, sobald die Funktion hier starten wird. Tun sie das nicht, werden sie entfernt. Nutzer, die unangemessene, betrügerische oder Spam-Stellenanzeigen entdecken, können über den Button „Feedback senden“ oben rechts auf dem Desktop oder unten rechts auf dem Handy Beiträge markieren. Diese werden anschließend überprüft.“
Ein Google-Sprecher auf die Anfrage des HRM

Die Nutzer übernehmen also die Kontrolle der Inhalte, zumindest zu einem wesentlichen Teil. Damit ähnelt das Modell dem von Facebook und Twitter. Ob Google mit seiner Vorgehensweise allerdings erfolgreich sein wird, bleibt fraglich.

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Passende Stellenangebote für mich und ich werde nicht benachrichtigt.

Vorgang: Wiederholt kam es vor, dass wir von Kandidaten angerufen wurden, weil wir auf der Homepage passende Stellenangebote hatten und wir keine Benachrichtigung an die Kandidaten verschickt haben.

Antwort:
Es wäre schon, wenn es funktionieren würde. Viele meinen ja, man könnte das durch EDV lösen. Leider ist es nicht so, wie man es z.B. bei Organisationen wie der Arbeitsagentur erleben kann. Alleine die Parameter bei den Qualifikationen, die bei solchen “Stellenzuweisungen” zu bedenken sind, können nicht von einer Person bewältigt werden. Gehen Sie also davon aus, dass dieser Service in den wenigsten Fällen funktionieren wird. Auch wenn er versprechen wird.

Als Beispiel: Wir veröffentlichen wöchentlich zwischen 30 und 50 Stellenangebote. Und nehmen wir nur an, dass wir 200 Kandidaten betreuen, können Sie sich denken, dass eine “Zuweisung” nicht funktionieren kann.

Aus diesem Grund gilt für unseren Stellenmarkt:
Lesen Sie die Stellenangebote aufmerksam durch und entscheiden, ob die Position, der Arbeitsort und andere Sachverhalte passen. Wünschen Sie eine Vorstellung, teilen Sie uns das bitte per E-Mail mit.

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Neuer Mindestlohn für Azubis: Eigentlich ein Witz

Mindestens 515 Euro sollen Azubis ab 2020 im ersten Lehrjahr verdienen. Das sieht ein Gesetzesentwurf der Bildungsministerin vor. Ein Mindestlohn ist gut, die Höhe ist trotzdem ein Witz.

In etwa 320 Euro für die Miete, 200 Euro für Verpflegung, 40 Euro für den HVV und dann will man ja auch noch was erleben. Das waren so über den Daumen gepeilt die monatlichen Kosten, die ich vor knapp 15 Jahren einplanen musste, als ich Azubi in Hamburg war. Verdient habe ich übrigens im ersten Lehrjahr nur 300 Euro. Was erleben war da eigentlich gar nicht drin – hätte ich nicht noch bis spät abends in einer Kiezkneipe an der Bar gearbeitet. Dass so ein Gehalt viel zu wenig sei, findet auch Bundesbildungsministerin Anja Karliczek. Sie hat am Mittwoch einen Gesetzesentwurf durchs Kabinett gebracht, der für Auszubildende eine Mindestvergütung vorschreibt. 515 Euro sollen sie ab 2020 im ersten Lehrjahr bekommen. Im Zweiten kommen 18 Prozent drauf, im Dritten 35. Sie erkennt damit an, dass auch Azubis ihren Teil zur betrieblichen Wertschöpfung beitragen und entsprechend bezahlt werden sollen. 300 Euro – das war Dumping!

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Wie Amazon seine Angestellten durch Pack-Maschinen ersetzt

Amazon hat etwa 650.000 Angestellte – deutlich mehr als die anderen großen Tech-Konzerne. Bei Apple arbeiten etwa 130.000 Menschen, bei Google knapp über 100.000 und Facebook hat nur etwa 30.000 Angestellte. Das liegt natürlich am Geschäftsmodell. Päckchen einpacken und verschicken ist aufwendiger und weniger leicht zu automatisieren, als eine Plattform zu betreiben. Dafür braucht es schließlich vor allem Informatiker, nicht auch Logistiker wie bei Amazon.

  • Es verwundert deshalb wenig, dass Amazon mit neuen Maschinen und Logistikkonzepten Projekte startet, die die Anzahl seiner Mitarbeiter reduzieren kann. So führt das Unternehmen in seinen Logistikzentren in Deutschland, anderswo in Europa und in Amerika Schritt für Schritt Packmaschinen ein. In den meisten Logistikzentren sind dafür bisher noch Menschen zuständig.

Keine Entlassungen

Die Anschaffung dieser Maschinen würde sich innerhalb von zwei Jahren rechnen, heißt es in einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters. Das Unternehmen plane, in jedes seiner 55 sogenannten Ausführungszentren in Amerika zwei dieser Packmaschinen zu installieren. Allein dadurch könnten bis zu 1300 Angestellte ersetzt werden, etwa ein Prozent der Beschäftigten in den betroffenen Logistikzentren. Doch auch in deutschen und anderen europäischen Logistikzentren des Unternehmens werden die Maschinen schon eingesetzt.

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Quelle: Wie Amazon seine Angestellten durch Pack-Maschinen ersetzt

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Berufsausbildung – So alt und wieder Azubi – Karriere 

Sie sind oft älter als ihre Ausbilder und drücken die Schulbank mit Menschen, die ihre Kinder sein könnten: In Deutschland gibt es immer mehr Auszubildende im fortgeschrittenen Alter. Mit 30, 40 oder 50 Jahren beginnen sie mit einer Berufsausbildung. Laut Bundesinstitut für Berufsbildung (Bibb) hat sich die Zahl der Ausbildungsanfänger, die 24 Jahre oder älter waren, innerhalb von neun Jahren fast verdoppelt.

Sie macht mittlerweile knapp zwölf Prozent aus. Etwa 1350 neue Azubis waren 2016 sogar jenseits der Vierzig. Die Zahl ist absolut gesehen zwar gering, doch auch sie hat sich um das Zweieinhalbfache erhöht. Die Auszubildenden in Deutschland werden also älter. Woran liegt das?

“Die Menschen gehen länger zur Schule”, sagt Katrin Gutschow, Expertin für Nachqualifizierung am Bibb. “Und es wird Schulabgängern heute nicht leichter gemacht, sich beruflich zu orientieren, weil sie immer hören: Du kannst alles werden.” Hinzu kämen mehr Studienabbrecher und Flüchtlinge, die Arbeit suchen. Der Fachkräftemangel spiele ebenfalls eine Rolle.

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Quelle: Berufsausbildung – So alt und wieder Azubi – Karriere – Süddeutsche.de

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Arbeitszeiterfassung: Welche Folgen hat das EuGH-Urteil? 

Überstunden, die nicht gezählt werden? Unbezahlte Mehrarbeit zu Hause? Das soll es in Zukunft in Europa nicht mehr geben. Der Europäische Gerichtshof hat entschieden: Die EU-Staaten müssen Arbeitgeber verpflichten, jede Arbeitsstunde ihrer Mitarbeiter genau zu erfassen.

Bislang waren Arbeitgeber lediglich verpflichtet, Überstunden zu dokumentieren, also jede zusätzliche Arbeitsstunde nach acht Stunden zu erfassen. Das soll sich künftig ändern: Alles, was die Arbeitnehmer an Arbeitszeit leisten, muss dokumentiert werden.

In der Begründung des Gerichtshofs heißt es, dass ohne ein solches System weder die Arbeitsstunden noch die Überstunden “objektiv und verlässlich ermittelt” werden können. Für Arbeitnehmer sei es daher “äußerst schwierig oder gar praktisch unmöglich”, ihre Rechte durchzusetzen.

In welchen Branchen war es bereits Pflicht, die Arbeitszeiten zu erfassen? In welchen ändert sich das nun? Kommt die Stechuhr zurück in die Firmen? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

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Quelle: Arbeitszeiterfassung: Welche Folgen hat das EuGH-Urteil? – SPIEGEL ONLINE

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Xing: Keine Lust auf unpassende Stellenangebote und was man dagegen tun kann.

Als langjähriges Mitglied bei Xing bekomme ich in unregelmäßigen Abständen und sehr oft Empfehlungen für Stellenangebote. Abgesehen davon, dass ich mich nicht auf der Suche befinde, werden Stellen angeboten, die in keiner Form zu meinem Profil passen würden. Und dass, obwohl ich meinen Profileinstellungen alles so eingestellt habe, um den Eingang von Stellenangeboten zu vermeiden. Eventuell würde ich aber doch über einen Wechsel in ein Unternehmen nachdenken, sofern es sich um eine Aufgabe handelt, die nicht nur interessant ist, sondern sich auch mit meinen persönlichen und fachlichen Kompetenzen deckt. Deswegen besteht meiner Meinung nach kein Grund zur Aufregung, wenn man meine Profileinstellungen in Einzelfällen ignoriert.

Die Vielzahl der Einblendung von unprofessionellen Stellenangebote hat seinen Grund. Xing erhält für die Einblendung bzw. Klicks auf Werbeanzeigen Geld und anscheinend gilt, dass man den Aufwand möglichst gering halten möchte. Einerseits verständlich, aber auf der anderen Seite schafft man sich verärgerte Kunden / Mitglieder. Selbstverständlich kann man die Auftraggeber auch nicht aus der Verantwortung entlassen, denn diesen stehen schon Möglichkeiten der Steuerung für die Verteilung der Werbeeinblendungen zur Verfügung. 

Ich z.B. wohne im Großraum Hamburg und bekomme regelmäßig Stellenangebote als Postsortierer- oder Öffner, für ein Zeitarbeitsunternehmen in Chemnitz. Ob man wirklich meint, ich wäre bereit für den Einsatz bei einem Zeitarbeitsunternehmen in 350 km Entfernung einen Umzug oder tägliches/wöchentliches Pendeln in Kauf zu nehmen? Das ist nur eines von vielen.

Doch was kann man dagegen tun?

Zuerst habe ich mein Xing-Profil in zwei Bereichen angepasst, was wohl etwas Abhilfe gebracht hat. Xing auf dieses Problem anzusprechen ist ein erfolgloses Unterfangen. Jede Verteilung und jeder Klick bringt Umsatz. Man kann also davon ausgehen, dass Xing unser “Wohlbefinden” nicht interessiert.

Eine Lösung wäre es, den Werbetreibenden – also denen, der für die “sinnfreie” Werbung Geld bezahlt, über den Vorgang zu informieren. Bekomme ich 5x unqualifizierte Stellenangebote, werde ich – mit Hilfe eines Textbausteines – auf jedes Stellenangebot antworten und dem werbenden Unternehmen damit nicht nur Zeit, sondern auch Geld kosten. Und sollte die Anzeige eines Unternehmens mehrfach an einem Tag erscheinen, wird natürlich jede Anzeige beantwortet.

Als Software empfehle ich die kostenlose Freeware https://www.phraseexpress.com/de/freeware.htm ,  die ich schon viele Jahre einsetze.

 

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So lange dauert es, bis Unternehmen auf Bewerbungen reagieren

Unternehmen lassen sich mit einer Antwort auf die Bewerbungmanchmal Zeit. Jobsuchende fragen sich: Welche Reaktionszeit ist eigentlich üblich? Eine Befragung verrät es.

Eine Bewerbung kostet Zeit, Geld und vor allem Energie. Jobsuchende, die sich für eine Bewerbung bei einem potenziellen Arbeitgeber entscheiden, wollen mit ihren Unterlagen natürlich auch überzeugen. Und klar ist auch, dass die Aufregung anschließend steigt: Bekomme ich die Zusage? Bin ich in der nächsten Runde? Es zerrt an den Nerven, wenn eine erste Antwort oder selbst eine Eingangsbestätigung lange auf sich warten lassen. Viele Bewerber fragen sich dann, welche Antwortzeit bei Unternehmen eigentlich üblich ist.

Antwort auf Bewerbung: 2-wöchige Wartezeit ist üblich, nur wenige brauchen länger

Antwort auf Bewerbung: So lange dauert es, bis Unternehmen reagieren. (Grafik: Personio – Stand: 2019)

Dieser Frage ist auch der HR-Software-Anbieter Personio in einer Befragung nachgegangen. Rund 300 kleine bis große Unternehmen sollten die Frage beantworten: „Wie lange dauert in der Regel die erste Reaktion eures Unternehmens auf den Bewerbungseingang?“ Die Antworten werden sicher einige Bewerber beruhigen: In den allermeisten Fällen – rund 87 Prozent – lässt die erste Antwort auf den Bewerbungseingang nämlich nicht länger als zwei Wochen auf sich warten. Ein Viertel antwortet sogar binnen drei Arbeitstagen.

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Mindestlohn: Kaum Kontrollen auf öffentlichen Baustellen?

Auf einen Blick:

  • Die Mindestlohnerklärung sei nicht mehr als ein Freibrief, mit dem sich die öffentliche Hand ihrer Verantwortung entziehe, sagt Nielsen.
  • Unternehmen haften für Nachunternehmer, die keine Mindestlöhne zahlen. Öffentliche Auftraggeber sind davon ausgeschlossen.
  • Daran wird auch das neue Wettbewerbsregister nichts ändern. Es soll die Kontrollen vor der Vergabe erleichtern, doch nach der Vergabe bleibt alles beim Alten.
  • Was rechtfertigt die Sonderstellung der öffentlichen Hand? Das Bundeswirtschaftsministerium lässt diese Frage unbeantwortet.

Nancy Nielsen hat es immer wieder erlebt: „Die öffentliche Hand vergibt Aufträge an extreme Billiganbieter. An Firmen, von denen in der Branche jeder weiß, wie mies sie ihre Leute behandeln und bezahlen.“ Ist die Mindestlohnerklärung in den Ausschreibungsunterlagen enthalten, seien die Sachbearbeiter der Kommunen fein raus, sagt die Betriebswirtin: „Durch welche Tricks ein Unternehmen seine seltsam niedrigen Preise erzielt, ist dann nicht mehr relevant.“

Nielsen beschäftigt 7 Mitarbeiter in Bad Lobenstein (Thüringen). Ihre Spezialisierung: Wandschutz. „Wir kommen, wenn der Maler seine Arbeit erledigt hat.“ Und weil ihre Leute die Wände in Einrichtungen mit großem Besucherverkehr schützen, beispielsweise in Krankenhäusern oder Altenpflegeheimen, wären öffentliche Aufträge eine feine Sache. Der Haken: „Gegen Billig-Anbieter, die Ausschreibungen gewinnen, bin ich chanchenlos.“

Erfahrungen von Kollegen: „Das interessiert keine Sau.“

Wird die Einhaltung der Mindestlöhne wirklich nicht kontrolliert? Trotz etlicher Telefonate: Wir konnten keinen Unternehmer finden, der überprüft wurde, nachdem er die Mindestlohnerklärung für einen öffentlichen Auftrag abgegeben hatte. Weder durch die öffentliche Hand selbst, noch durch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS). Stattdessen berichteten die Kollegen von anderen Erfahrungen, zum Beispiel:

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Ministerpräsident fordert Mindestlohn-Kontrollen ohne Waffen

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) ist für die Kontrolle der Mindestlöhne zuständig. Doch die Art und Weise ihrer Kontrollen ist Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer ein Dorn im Auge. Im Gespräch mit dem Tagesspiegel forderte er: „Mindestlohn-Kontrollen des Zolls in Unternehmen müssen ohne Uniform und Waffen ablaufen.“ Der Staat könne nicht jedem Unternehmer als potenziellem Betrüger begegnen. Es sei kein Wunder, dass die Betroffenen verärgert seien, so der CDU-Politiker.

2018: Zoll deckt viele Mindestlohnverstöße auf

Der Zoll hat Arbeitgeber im Baugewerbe 2018 besonders häufig unter die Lupe genommen. Der Spitzenreiter bei Verstößen ist aber eine andere Branche.

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Als Negativbeispiel für das Vorgehen der FKS nannte Kretschmer den Fall eines Bäckerladens, in den der Zoll „mit allem Drum und Dran einmarschiert“ sei. „Der ist Dorfgespräch, egal was gewesen ist, das ist unanständig“, kritisierte er. Die Frage sei, wie der Staat auftrete.

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Azubi-Prämie: 10.000 Euro für Abschluss mit Note 2

Auf einen Blick:

  • Weil einer seiner fünf Mitarbeiter vor der Rente steht, sucht Schlossermeister Frank Duwe einen Azubi mit Potenzial.
  • Weil andere Maßnahmen nicht fruchteten, setzte Duwe eine Prämie aus: 10.000 Euro, wenn der Auszubildende seine Prüfung mit der Note gut besteht.
  • Resonanz: Bislang zwei Bewerbungen und viel Feedback.

Frank Duwe hat vieles versucht, um gute Auszubildende zu finden: Stellenanzeigengeschaltet und Schulklassen in seine Schlosserei eingeladen. Er war auf Ausbildungsmessen präsent und hatte Praktikanten von der Arbeitsagentur im Betrieb. Ein großes Banner an der Schlosserei, direkt gelegen an der Bundesstraße in Grevesmühlen, machte auf die offene Lehrstelle aufmerksam. Gebracht hat es nichts.

Frank Duwe will die Leistungen eines Auszubildenden belohnen

Deshalb kam der Schlossermeister auf eine andere Idee: 10.000 Euro Prämie verspricht er, wenn der neue Auszubildende seine Lehre mit der Note 2 erfolgreich abschließt. „Ich habe gesehen, dass andere mit einer höheren Bezahlung während der Lehrzeit werben, aber ich wollte lieber die Leistung belohnen“, sagt Frank Duwe. Denn er brauche Auszubildende, die etwas leisten könnten. „Unsere Arbeit ist anspruchsvoll, wir bauen komplizierte Stahlkonstruktionen und Blechverkleidungen. Meine Mitarbeiter müssen technische Zeichnungen lesen können und brauchen räumliches Vorstellungsvermögen.“ Ein guter Realschulabschluss sei daher erforderlich und am besten schon erste technische Erfahrungen.

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Mitarbeitersuche online: Zwei Betriebe berichten

Auf einen Blick:

  • Bei der Mitarbeitersuche setzen viele Betriebe mittlerweile auf Social-Media-Kanäle wie Facebook oder Instagram.
  • Doch zwei Betriebe machten eher ernüchternde Erfahrungen: Spezialisten sind Mangelware, Bewerber oft nicht qualifiziert.
  • Trotzdem geben sie ihre Aktivitäten nicht auf, gehen aber auch andere Wege: Sie qualifizieren eigene Mitarbeiter und suchen nach Arbeitskräften im Ausland.

Das Handwerk sucht dringend nach Fachkräften: Im vergangenen Jahr hatten 38 Prozent der Handwerksbetriebe laut einer aktuellen Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) bei der Suche nach Fachkräften große Mühe oder waren sogar erfolglos. „Der Bedarf ist besonders im Bau, also Hochbau, Tiefbau, Straßenbau und im Ausbau hoch, aber auch in anderen Bereichen wie Sanitär, Heizung, Klima und in den Lebensmittelgewerken wie etwa Metzger, Bäcker oder Konditor“, kommentiert ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer die Ergebnisse.

Handwerksbetriebe gehen daher unterschiedliche Wege, um neue Fachkräfte zu finden. Vor allem jüngere Bewerber suchen Jobs nicht mehr in Zeitungsannoncen, sondern online auf Webseiten oder Social-Media-Kanälen wie Facebook oder Instagram. Zwei Betriebe berichten aus der Praxis.

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Quelle: Mitarbeitersuche online: Zwei Betriebe berichten

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Deutsche machen eine Milliarde unbezahlte Überstunden

Im vergangenen Jahr haben die Beschäftigten in Deutschland so viel Mehrarbeit geleistet wie seit 2007 nicht: Sie häuften 2127 Millionen Überstunden an. Allerdings sei nur die Hälfte der zusätzlich geleisteten Stunden vergütet worden, etwa eine Milliarde Stunden sei unbezahlt geblieben, berichtet die „Rheinische Post“. Sie beruft sich dabei auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag. Demnach hat die Zahl der Überstunden von Voll- und Teilzeitbeschäftigten im Vergleich zum Vorjahr um etwa elf Prozent zugenommen und denkbar nah am bisherigen Höchstwert vor einer Dekade. Damals wurden noch vier Millionen Überstunden mehr geleistet als heute, allerdings von weniger Erwerbstätigen als heute.

Durchschnittlich habe jeder abhängig Beschäftigte im Jahr 2017 jeweils knapp 27 bezahlte und unbezahlte Überstunden gemacht, insgesamt entspreche das etwa 0,6 Stunden pro Woche. Im ersten Halbjahr 2018 lag die Zahl der Überstunden den Angaben zufolge bereits bei 1,1 Milliarden.

Die meisten Arbeitnehmer blieben länger im Betrieb, weil es offenbar nicht anders ging: In einer Befragung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin gab jeder dritte Beschäftigte mit mehr als zwei Überstunden in der Woche an, dass die Arbeit in der vereinbarten Arbeitszeit nicht zu erledigen sei. Ein weiteres Drittel nannte andere betriebliche Gründe, 14 Prozent nannten betriebliche Vorgaben. Aus Spaß an ihrer Tätigkeit blieben nur 15 Prozent länger, wegen des zusätzlichen Geldes lediglich 5 Prozent.

Die Mehrarbeit ist dem Bericht zufolge sehr unterschiedlich auf die einzelnen Branchen verteilt. Am meisten Überstunden machten Unternehmensdienstleister, gefolgt von Informations- und Kommunikationsberufen, der Land- und Forstwirtschaft sowie von Handel und Gastgewerbe.

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Quelle: Deutsche machen eine Milliarde unbezahlte Überstunden

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EU-Richtlinie zur Arbeitszeit: Stechuhr für alle MitarbeiterInnen

In allen EU-Staaten müssen die Arbeitgeber die Arbeitszeit ihrer Beschäftigten „objektiv und verlässlich“ erfassen. Nur so könne die Einhaltung von Höchstarbeitszeiten effektiv kontrolliert werden. Dies hat jetzt der Europäische Gerichtshof (EuGH) in einem Fall aus Spanien entschieden. Das Urteil hat auch für Deutschland Auswirkungen.

Im konkreten Fall stritt der größte spanische Gewerkschaftsdachverband CCOO mit der spanischen Niederlassung der Deutschen Bank über die Einführung einer generellen Arbeitszeiterfassung. Im spanischen Recht ist sie nicht vorgesehen. Der Nationale Gerichtshof Spaniens legte aber den Fall dem EuGH vor und fragte, ob sich aus EU-Recht anderes ergebe.

Der EuGH prüfte dabei die EU-Arbeitszeit-Richtlinie von 2003. Diese sieht eine wöchentliche Höchstarbeitszeit von 48 Stunden (inklusive Überstunden) vor sowie eine tägliche Mindestruhezeit von elf Stunden am Stück und eine wöchentliche Mindestruhezeit von 24 Stunden am Stück.

In der Richtlinie steht zwar keine ausdrückliche Pflicht zur Aufzeichnung der Arbeitszeit. Laut EuGH ist die Richtlinie aber so auszulegen, dass eine derartige Pflicht besteht.

Schwächere Vertragspartei

Der EuGH nahm dabei auf die EU-Grundrechte-Charta Bezug. Danach haben alle Arbeitnehmer das „Recht auf gesunde, sichere und würdige Arbeitsbedingungen“. Dieses Recht wäre gefährdet, wenn die Arbeitnehmer selbst beweisen müssten, wie lange sie gearbeitet haben. Da Arbeitnehmer im Arbeitsverhältnis die „schwächere“ Vertragspartei sind, bestehe die Gefahr, dass sie ihre Rechte nicht einfordern können oder sich dies nicht trauen.

Nicht ausreichend sei, so der EuGH, wenn nur die Überstunden erfasst würden. Vielmehr müsse die gesamte Arbeitszeit aufgezeichnet werden. Nur so sei effektiv nachweisbar, welche Zeiten als Überstunden zu bezahlen sind.

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Quelle: EU-Richtlinie zur Arbeitszeit: Stechuhr für alle MitarbeiterInnen – taz.de

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Digitale Transformation: Deutschland laut OECD nur mittelmäßig vorbereitet 

Massenarbeitslosigkeit durch den technischen Wandel und Globalisierung drohe zunächst nicht, hatte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zuletzt in einer Studie befunden. Dennoch seien insbesondere die Jobs Geringqualifizierter durch Automatisierung und Digitalisierung bedroht – nicht nur in Deutschland.

Bei welchen Fähigkeiten es genau hapert, hat die OECD nun in einer weiteren Studie untersucht. Und herausgefunden: In vielen Bereichen sind deutsche Arbeitnehmer zumindest etwas besser qualifiziert als Menschen in anderen OECD-Ländern. Meist sind sie jedoch nur Mittelmaß, für einen ersten Platz in den Rankings reicht es nie.

Für den “Skills Outlook 2019” untersuchte die Organisation etwa, ob und wie häufig Angestellte bei der Arbeit Computer nutzten, etwa um damit E-Mails zu schreiben oder sich tiefergehend zu informieren. Zudem wurden die Digital-Fähigkeiten von Lehrern gezielt untersucht. Sie sind laut OECD maßgeblich dafür, wie gut die kommenden Generationen auf die Digitalisierung vorbereitet sind.

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Quelle: Digitale Transformation: Deutschland laut OECD nur mittelmäßig vorbereitet – SPIEGEL ONLINE

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Wie bewerben sich trans* Personen richtig, Frau Ungar?

Im Berufsleben haben es trans* Menschen oft schwer. In vielen europäischen Ländern liegt ihre Arbeitslosenquote über dem Durchschnitt, wie mehrere Studien zeigen. Sie fürchten Vorurteile, Diskriminierung und weniger Aufstiegschancen. Sarah Ungar weiß um diese Sorgen. Sie startete 2006 als Mann in einem Trainee-Programm bei Thyssenkrupp. Zehn Jahre später hatte sie ihr Coming-Out als Frau. Heute berät die Personalmanagerin im Stahlkonzern Führungskräfte und engagiert sich unter anderem für trans* Beschäftigte.

Wir haben mit ihr über Schwierigkeiten bei der Bewerbung, verständnislose Arbeitgeber und die Kosten eines Doppellebens gesprochen.

Frau Ungar, Sie sagen, dass Unternehmen fast acht Prozent der Bevölkerung vernachlässigen, wenn sie die LGBTTI-Community übergehen. Kann sich das ein Betrieb in Zeiten des Fachkräftemangels und der Digitalisierung noch leisten?

Ganz klare Antwort: Nein. Natürlich ist es ein bisschen übertrieben, wenn ich sage, ein Unternehmen würde keinen einzigen schwulen, lesbischen oder transsexuellen Menschen beschäftigen, wenn es die Community nicht anspricht. Das ist sicher nicht so. Bei Thyssenkrupp haben ja, bevor wir uns dazu positioniert haben, auch schwule, lesbische, transsexuelle und intergeschlechtliche Menschen gearbeitet. Doch jetzt können sie offener damit umgehen und ein anderes Verständnis und mehr Akzeptanz erwarten. Ist ein Unternehmen aber bekannt dafür, dass es Menschen aus dieser Gruppe ausschließt, wird das ja gegebenenfalls auch in der Community bekannt. Diese Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber werden ganz sicher deutlich weniger Bewerbungen von ihnen bekommen oder gar keine mehr.

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Quelle: Wie bewerben sich trans* Personen richtig, Frau Ungar? | Gründerszene

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Fachkräftemangel: Besondere Benefits für Engpasstalente

Was tun Unternehmen gegen den Fachkräftemangel? Unter dieser Fragestellung untersuchte die Studie, welche Maßnahmen in deutschen Betrieben gesetzt werden, um besonders gefragtes Personal mehr zu halten und zu gewinnen. Dabei scheinen Firmen mit strategischer Personalplanung besonders erfolgreich zu sein. Sie beschäftigen sich sehr genau mit der wirtschaftlichen Zukunft und planen ihr Personal entsprechend zielgerichtet.

Spezielle Benefits für gefragte Fachkräfte

50 Prozent der Betriebe mit strategischer Personalplanung bieten ihren sogenannten Engpasstalenten besondere Anreize. Bei Unternehmen ohne entsprechende Strategie sind es mit 39 Prozent deutlich weniger. Sie setzen eher darauf, alle Mitarbeiter gleich zu behandeln.

Die häufigsten Anreize für Engpasstalente:

  • Nicht-monetäre Anreize: 58 Prozent der befragten Unternehmen bieten besonders gefragtem Personal nicht-finanzielle Benefits an. Diese werden leider nicht weiter ausgeführt. Bei nur elf Prozent der Unternehmen bekommen alle Mitarbeiter diese Benefits.
  • Work-Life-Balance: 21 Prozent der Unternehmen geben eine gute Work-Life-Balance als Standard fürs gesamte Personal an. Bei 56 Prozent hingegen – und damit bei mehr als doppelt so vielen – dürfen sich nur Engpasstalente über eine bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben freuen.
  • Monetäre Anreize: Eine besonders attraktives Gehalt oder Sonderzahlungen gibts bei 53 Prozent der Firmen nur für besonders gefragtes Personal. Lediglich 14 Prozent der befragten Unternehmen geben finanzielle Anreize als Standard für alle Mitarbeiter an.
  • Hilfe beim Umzug: Fast jedes zweite Unternehmen unterstützt Engpasstalente zudem beim beruflich bedingten Umzug, während nur fünf Prozent all ihren Mitarbeitern dabei helfen, für den Job umzuziehen.

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Quelle: Fachkräftemangel: Besondere Benefits für Engpasstalente – karriere.at

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Migration – Viel Wenn und Aber 

Horst Seehofer ist früh dran. Als der Bundesinnenminister am Donnerstag den Plenarsaal betritt, sind die Reihen noch ziemlich leer. Er setzt sich auf die Regierungsbank und geht seine Notizen durch. Das Gesetz zur Fachkräfteeinwanderung steht auf der Tagesordnung. Die SPD hat es ihm abgetrotzt während des erbitterten Koalitionsstreits im vergangenen Sommer. Sozialdemokratisches Beutegut, sozusagen. Seehofer steckt den Füller weg. Sein Parteikollege, CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt, bleibt bei ihm stehen. Dann ein Handschlag mit Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD). Mit ihm hatte Seehofer monatelang ausdiskutiert, wie viel Einwanderung im Fachkräfteeinwanderungsgesetz stecken darf.

Über Jahrzehnte wurde darüber gestritten, ob Deutschland ein Einwanderungsland ist oder nicht. Nein, befanden konservative Kräfte. Ja, sagten Sozialdemokraten, Grüne und später auch die FDP. Wirtschaftsverbände fordern längst, auch Nicht-EU-Bürgern den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern, denn in Deutschland sind 1,2 Millionen Stellen für Fachkräfte unbesetzt. Es fehlen nicht nur Akademiker, die schon jetzt erleichtert einwandern können. Betriebe rufen auch nach Ungelernten, die hier ausgebildet werden sollen.

Deshalb sitzt Seehofer jetzt im Saal und wäre eigentlich so weit. Er darf aber noch nicht, denn die AfD-Fraktion versucht seit geraumer Zeit, einen der ihren zum Bundestagsvizepräsidenten wählen zu lassen und stellt deshalb die Tagesordnung infrage. Der AfD-Abgeordnete Stephan Brandner tritt ans Pult, verlangt erst ein Glas Wasser (“ich habe noch nicht gefrühstückt”) und dann, dass die Wahl auf die Tagesordnung gehoben wird. Erst nachdem die anderen Fraktionen den zweiten Wunsch abgelehnt haben, ist Seehofer dran.

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Quelle: Migration – Viel Wenn und Aber – Politik – Süddeutsche.de

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Fachkräftemangel in der Altenpflege wird immer dramatischer

Altenpflegeheime in Deutschland müssen sich nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit (BA) vorerst weiter auf Probleme bei der Besetzung freier Pflegestellen einstellen. Der Fachkräftemangel in der Branche habe zuletzt weiter zugenommen, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) zum „Tag der Pflege“ am Freitag in Nürnberg mit. Inzwischen bestehe bundesweit ein Fachkräftemangel in diesem Bereich.

„In keinem Bundesland stehen rechnerisch ausreichend arbeitslose Bewerber zur Verfügung, um damit die der Bundesagentur gemeldeten Stellen besetzen zu können“, bilanziert die Nürnberger Bundesbehörde in einer Analyse. Dies gelte allerdings nur für examinierte Altenpflegefachkräfte, nicht für Altenpflegehelfer.

Nach Bundesagentur-Angaben seien im Jahresdurchschnitt 2018 in der Altenpflege auf knapp 3100 arbeitslose Fachkräfte rund 15.300 freie Stellen entfallen. Die Folge: Inzwischen dauere es 183 Tage, bis Heimbetreiber eine frei gewordene Pflegestelle neu besetzt hätten, zwölf Tage länger als noch im Jahr 2017. Immerhin hätten die verbesserten Fördermöglichkeiten mehr Jobsucher veranlasst, sich zum Altenpfleger ausbilden zu lassen.

Auch in der Krankenpflege ist die Lage nicht einfach

Ebenfalls schwierig, wenn auch nicht ganz so dramatisch sei die Situation bei Krankenpflegern. Auch hier sei der Bedarf an examinierten Kräften groß. Im Jahresschnitt seien bei der Bundesagentur rund 6000 arbeitslose examinierte und besonders spezialisierte Krankenpfleger registriert gewesen; gesucht wurden von Kliniken aber 14.900.

Ein Teil des Fachkräfteproblems könnte nach Einschätzung der Bundesagentur dadurch gelöst werden, dass Teilzeitbeschäftigte in der Pflege dazu ermuntert werden sollten, ihre Arbeitszeit zu verlängern. In der Altenpflege arbeiteten nach Angaben der Arbeitsagentur im Juni vergangenen Jahres 56 Prozent in Teilzeit, in der Krankenpflege 44 Prozent. In allen anderen Berufen liegt dieser Anteil dagegen im Schnitt nur bei 28 Prozent.

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Berufsausbildung – So alt und wieder Azubi – Karriere – Süddeutsche.de

Unbesetzte Ausbildungsplätze bringen Menschen, die 30, 40 oder 50 Jahre alt sind, auf die Idee, noch einmal Neues zu lernen. Doch es gibt einen Haken – und das ist nicht das Alter.

Von Lea Weinmann

Sie sind oft älter als ihre Ausbilder und drücken die Schulbank mit Menschen, die ihre Kinder sein könnten: In Deutschland gibt es immer mehr Auszubildende im fortgeschrittenen Alter. Mit 30, 40 oder 50 Jahren beginnen sie mit einer Berufsausbildung. Laut Bundesinstitut für Berufsbildung (Bibb) hat sich die Zahl der Ausbildungsanfänger, die 24 Jahre oder älter waren, innerhalb von neun Jahren fast verdoppelt.

Sie macht mittlerweile knapp zwölf Prozent aus. Etwa 1350 neue Azubis waren 2016 sogar jenseits der Vierzig. Die Zahl ist absolut gesehen zwar gering, doch auch sie hat sich um das Zweieinhalbfache erhöht. Die Auszubildenden in Deutschland werden also älter. Woran liegt das?

“Die Menschen gehen länger zur Schule”, sagt Katrin Gutschow, Expertin für Nachqualifizierung am Bibb. “Und es wird Schulabgängern heute nicht leichter gemacht, sich beruflich zu orientieren, weil sie immer hören: Du kannst alles werden.” Hinzu kämen mehr Studienabbrecher und Flüchtlinge, die Arbeit suchen. Der Fachkräftemangel spiele ebenfalls eine Rolle.

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Unbezahlte Arbeit: Frauen arbeiten weltweit mehr als Männer 

Frauen sind die wahren Workaholics – zumindest, was unbezahlte Arbeit betrifft. Vier Stunden und 29 Minuten sind Frauen in Deutschland jeden Tag im Schnitt damit beschäftigt. Der Haushalt, das Kümmern um Angehörige und die Vereins- und Wohltätigkeitsarbeit gehören dazu.

Mit diesen 269 Minuten liegen Frauen in Deutschland fast genau im Durchschnitt von 41 untersuchten Ländern. Das geht aus einer Studie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen hervor.

Wie es um die Männer in Deutschland bestellt ist, verrät die Studie nicht. Aber im Durchschnitt aller 41 Länder arbeiten Frauen 266 Minuten am Tag ohne Bezahlung, Männer gerade mal 108 Minuten.

Unbezahlte Arbeit ist meistens Frauensache

Weltweit werden nach ILO-Angaben 16,4 Milliarden Stunden unbezahlte Arbeit pro Tag geleistet, drei Viertel davon von Frauen. Innerhalb der EU verbringen Frauen in Finnland am wenigsten Zeit damit: im Schnitt 211 Minuten am Tag. In Litauen sind es dagegen 308 Minuten.

Wenn neben den unbezahlten Arbeitsstunden im Haushalt, bei der Pflege und bei gemeinnützigen Aktivitäten auch noch Erwerbsjobs mit ausgewertet werden, sind Frauen ebenfalls deutlich stärker belastet: Sie arbeiten im Schnitt 55 Stunden pro Woche, Männer nur 49.

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Quelle: Unbezahlte Arbeit: Frauen arbeiten weltweit mehr als Männer – SPIEGEL ONLINE

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Ramadan und Arbeitsrecht: Was Arbeitgeber wissen sollten

16 Stunden täglich fasten – der Ramadan ist nicht nur für Muslime herausfordernd: Welche Rechte haben Arbeitgeber, wenn fastende Mitarbeiter nicht die gewohnte Leistung bringen? Das regelt das Arbeitsrecht.

Einen Monat lang zwischen Sonnenaufgang und -untergang weder essen noch trinken – und trotzdem arbeiten gehen. Klingt schwierig? Für viele Muslime ist das im Fastenmonat Ramadan normal: Das Fasten ist fester Bestandteil des Islams. Der Ramadan verschiebt sich jedes Jahr – 2019 verzichten Muslime zwischen dem 5. Mai und 4. Juni etwa zwischen fünf Uhr morgens und neun Uhr abends auf Nahrung.

Chefs mit muslimischen Mitarbeitern müssen damit rechnen, dass sich das Fasten besonders an heißen Tagen auf deren Leistungsfähigkeit auswirkt: Die Mitarbeiter können sich schlechter konzentrieren, sind erschöpft und weniger belastbar. Hinzu kommt: Viele Muslime schlafen während des Ramadans wenig, weil sie nachts essen und feiern – so können sich beim Arbeiten schnell Fehler einschleichen.

Was bedeutet das für Chefs, die Muslime beschäftigen? Wie können sie reagieren, wenn ein fastender Mitarbeiter unkonzentriert arbeitet? Dürfen sie verlangen, dass er das Fasten bricht? Und was, wenn er gar nicht mehr arbeiten kann?

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Quelle: Ramadan und Arbeitsrecht: Was Arbeitgeber wissen sollten | impulse

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“Das Handwerk hat sich zu lange unter Wert verkauft”

Auf einen Blick:

  • Maler- und Lackierermeister Oliver Gimber räumt im Sat1-Frühstücksfernsehen mit manchem Vorurteil gegen das Handwerk auf.
  • Seiner Meinung nach müssten Handwerker jedoch Berufsehre und Stolz wieder erlernen. So würde das Handwerk auch wieder anders wahrgenommen.
  • An einer anderen öffentlichen Wahrnehmung arbeitet auch der Zentralverband des Deutschen Handwerks – etwa mit seiner aktuellen Imagekampagne. Der Verband sieht bereits eine Trendwende.

Lehre, Meister, Selbstständigkeit. Das ist der typische Karriereweg im Handwerk. Auch der Maler- und Lackierermeister Oliver Gimber ist ihn gegangen – nach einem holprigen Start, wie er im Sat1-Frühstücksfernsehen erzählt: „Ich hab mit Mühe und Not meinen Hauptschulabschluss geschafft.“ Deutschlandweit bekannt geworden ist Gimber mit seinem Youtube-Kanal „Witz vom Olli“. In Sat1 erklärt er, warum das Handwerk wieder attraktiv werden muss.

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Arbeitsunfähigkeit: Warum Handwerker bei der Arbeit fehlen

Auf einen Blick:

  • Im Handwerk war der Krankenstand 2017 laut IKK classic nicht höher als in anderen Branchen. Im Schnitt fallen Handwerker krankheitsbedingt aber länger aus.
  • Die Zahl der Langzeiterkrankungen bei Handwerkern steigt seit 2015, Gleiches gilt für das Durchschnittsalter der Versicherten der Innungskrankenkasse.
  • Im Vergleich mit anderen Gewerken ist der Krankenstand im Bau- und Ausbaugewerbe mit 6 Prozent am höchsten.
  • Muskel- und Skeletterkrankungen sind im Handwerk der häufigste Grund für eine Krankschreibung.

Wegen des Fachkräftemangels ist die Personaldecke bei vielen Betrieben ohnehin dünn. Fallen dann Mitarbeiter wegen Krankheit aus, haben Betriebe ein Problem – vor allem, wenn Mitarbeiter längerfristig fehlen. Doch was sind die häufigsten Gründe für Krankmeldungen im Handwerk? Gibt es Unterschiede zwischen den Gewerken? Und wie steht das Handwerk im Vergleich zu anderen Branchen da? Antworten auf diese Fragen liefert eine Auswertung der IKK classic für das Jahr 2017. Bei der Innungskrankenkasse sind nicht nur Handwerker abgesichert, sondern auch Beschäftigte aus anderen Branchen.

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Quelle: Arbeitsunfähigkeit: Warum Handwerker bei der Arbeit fehlen

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Fachkräfte regional rekrutieren – 5 Tipps für Personaler

Fachkräfte mit Berufsausbildung definieren „Heimat“ als ihre unmittelbare Umgebung und richten ihre Lebensplanung weitgehend an dieser aus. „Heimat“ und „Geburtsort“ sind für die meisten Fachkräfte identisch. Da wo ihre Freunde und Familie sind, wo sie sich geborgen und wohl fühlen, möchten sie ungern weg – auch nicht für einen neuen Job. Im Gegenteil: Knapp die Hälfte der Befragten würde sogar Abstriche im Job hinnehmen, um in der Heimat bleiben zu können.

Wenn man Fachkräfte mit Berufsausbildung zum Thema Heimat, Arbeit und Jobsuche befragt, sind die Prioritäten also klar definiert: Heimat geht vor Job. Das mag aus Sicht der Personaler auf den ersten Blick ernüchternd klingen, aber daraus ergeben sich auch klare Chancen, die es zu nutzen gilt. meinestadt.de hat fünf Handlungsempfehlungen abgeleitet, wie HR-Verantwortliche darauf reagieren können:

  1. Den Fokus auf Fachkräfte aus der Region richten 
    Die Jobsuche von Fachkräften mit Berufsausbildung ist und bleibt regional. Sie suchen mehrheitlich Jobs in der Nähe ihres Wohnorts und bewegen sich für eine Stelle kaum über ihren definierten Heimat-Radius hinaus – das gilt auch für jüngere Fachkräfte. Arbeitgeber müssen daher in der Regel mit dem regionalen Potenzial an Arbeitskräften auskommen. Sie sollten die konkrete Suche ebenso auf dieses Potenzial fokussieren und sich im Sinne des Employer Branding als Arbeitgeber der Wahl in der Region positionieren.

 

  1. Um den vollständigen Text zu lesen, folgen Sie bitte dem Link…..

Quelle: Fachkräfte regional rekrutieren – 5 Tipps für Personaler – Personalwirtschaft.de

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Vergütung von Reisezeiten: Was gilt bei Dienstreisen? 

Bislang kam es für die Beurteilung der Frage, ob die Reisezeit auch Arbeitszeit im vergütungsrechtlichen Sinne ist, allein darauf an, ob der Arbeitnehmer während der Reisedauer frei über seine Zeit verfügen konnte oder nicht. Diesen Grundsatz hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) mit seiner Entscheidung vom Oktober 2018 modifiziert. (Hier nachzulesen: Reisezeiten bei Auslandsentsendung sind Arbeitszeit). Nun sind Reisezeiten grundsätzlich zu vergüten, jedenfalls dann, wenn keine gesonderte Vergütungsregelung (entweder in einem Arbeits- oder Tarifvertrag) greift.

Welche Reisezeiten sind zu vergüten?

Allerdings sei gleich vorab klargestellt: Das BAG hat sich in seiner Entscheidung (Urteil vom 17.10.2018, Az. 5 AZR 553/17) nicht mit der Frage nach der arbeitsschutzrechtlichen Einordnung von Reisezeiten gemäß den Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG) beschäftigt. Die Frage nach der Vergütungspflicht von Reisezeiten beantworten die Richter in ihrer Entscheidung jedoch wie folgt:

  • Reisezeiten, die erforderlich waren, sind vom Arbeitgeber zu vergüten.
  • Der Arbeitnehmer trägt für die Erforderlichkeit der Reisezeiten die Darlegungs- und Beweislast.

Arbeitnehmer muss Erforderlichkeit von Reisezeiten darlegen

Gibt der Arbeitgeber Reisemittel und -verlauf vor, genügt der Arbeitnehmer seiner Darlegungslast, indem er vorträgt, welcher Zeitaufwand ihm im Einzelnen durch die Vorgaben entstanden ist. Dann ist es Sache des Arbeitgebers, die Tatsachen vorzubringen, aus denen sich ergeben soll, dass der vom Arbeitnehmer behauptete Zeitaufwand zur Einhaltung der Vorgaben nicht erforderlich war.

Soweit der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer hinsichtlich Reisemittel und/oder Reiseverlauf Wahlmöglichkeiten lässt, muss der Arbeitnehmer die Umstände darlegen, aus denen sich ergeben soll, dass er sich für den kostengünstigsten Reiseverlauf entschieden hat oder aufgrund welcher persönlichen Umstände dieser nicht zumutbar war.

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Quelle: Vergütung von Reisezeiten: Was gilt bei Dienstreisen? | Personal | Haufe

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Minijobs und Arbeit auf Abruf: Wichtige Regelungen

Arbeit auf Abruf findet in Teilzeitbeschäftigungen und befristeten Beschäftigungen statt. Dazu gehören auch Minijobs auf 450-Euro-Basis. Das Teilzeit- und Befristungsgesetz sieht für Beschäftigungen auf Abruf, in denen keine wöchentliche Arbeitszeit vereinbart wurde, besondere Regelungen zum Schutz der Arbeitnehmer vor. Diese arbeitsrechtlichen Vorschriften wirken sich auch auf die Sozialversicherung aus. Deshalb kann aus einem 450-Euro-Minijob ungewollt auch eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung werden.

Definition von Arbeit auf Abruf

Bei der Arbeit auf Abruf handelt es sich um eine Vereinbarung, nach der der Arbeitnehmer die Arbeitsleistung schwankend entsprechend dem Arbeitsanfall erbringen muss und zwar nach einseitiger Anweisung des Arbeitgebers.

Gesetzliche Vorgaben

Bei Arbeit auf Abruf sind gesetzliche Vorgaben zu beachten, die Bedingungen sind im § 12 Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) geregelt. Es handelt sich um eine arbeitsrechtliche Schutzregelung für den Arbeitnehmer. Sie greift in der Regel immer dann, wenn die zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber getroffene Absprache nicht arbeits- oder tarifvertraglich bzw. in einer Betriebsvereinbarung geregelt ist.

Fiktive wöchentliche Arbeitszeit bei fehlender Vereinbarung

Nach dem TzBfG muss in einer Abruf-Vereinbarung eine bestimmte Dauer der täglichen und wöchentlichen Arbeitszeit festgelegt sein. Ist das nicht der Fall, gilt fiktiv die gesetzlich vorgeschriebene Wochenarbeitszeit von 20 Stunden als vereinbart. Daraus folgt, dass aus der fiktiven Arbeitszeit abzuleitende Entgeltansprüche auch zu vergüten sind bzw. vom Arbeitnehmer arbeitsrechtlich geltend gemacht werden können. Diese Regelung ist nicht neu. Der Gesetzgeber hat die fiktiv zu vergütende Wochenstundenzahl ab 1. Januar 2019 lediglich von bisher zehn Stunden auf 20 Stunden angehoben.

Sozialversicherung orientiert sich am arbeitsrechtlichen Anspruch

Der sich auf Basis der fiktiven Arbeitszeit ergebende Entgeltanspruch des Arbeitnehmers (sog. Phantomlohn) ist nach dem für die Entstehung von Beitragsansprüchen in der Sozialversicherung geltenden Anspruchs- bzw. Entstehungsprinzip für die Feststellung der Versicherungs- und Beitragspflicht in den einzelnen Zweigen der Sozialversicherung zu berücksichtigen. Dies gilt unabhängig davon, ob in diesem Umfang tatsächlich Arbeit geleistet oder vergütet wurde. Ausgehend von der fiktiv zu berücksichtigenden Arbeitszeit von 20 Wochenstunden wegen einer nicht existieren Vereinbarung ergibt sich bereits unter Zugrundelegung des Mindestlohns schnell ein Arbeitsentgelt von mehr als 450 Euro. In der Folge können die Arbeitnehmer dann nicht mehr als 450-Euro-Minijobber beschäftigt sein, sondern sind als sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer bei der Krankenkasse zu melden.

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Quelle: Minijobs und Arbeit auf Abruf: Wichtige Regelungen | Personal | Haufe

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Praktikum als Recruiting-Kanal

Die  Studie von Clevis Consult zeigt: Sobald das Praktikum beendet ist, beenden fast 50 Prozent der Unternehmen auch den Kontakt zu den Praktikanten. Und das, obwohl neun von zehn Praktikanten sich bei dem Unternehmen erneut bewerben würden. Doch wer sich nicht regelmäßig meldet, verliert den Kontakt. Und der Nachwuchs heuert woanders an.

Kontakt halten, Feedback geben: beides fehlt im Praktikum

Die mangelhafte Kommunikation passt jedoch zur mangelhaften Kommunikation bereits während des Praktikums: 40 Prozent der befragten Praktikanten erhielten am Ende kein abschließendes Feedback zu ihrer Arbeit; vor allem KMU haben hier Verbesserungspotenzial.

Generell bemängeln viele Praktikanten die Leistung ihrer Führungskräfte: Viele würden einfach nur irgendwelche Aufgaben an sie delegieren, wenig mit ihnen reden und sie nicht richtig in die Arbeit des Teams integrieren. Die Gefahr, dass dieses Verhalten zu schlechter Mundpropaganda und langfristig zu sinkenden Bewerbungen führt, sei real, so die Studienautoren von Clevis.

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Quelle: Praktikum als Recruiting-Kanal | Personal | Haufe

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Mit Anreizen kann man besser motivieren als mit angedrohten Bestrafungen

Herr Wieland, Sie untersuchen zum ersten Mal, ob die Regeln von Hartz IV effektiv sind. In einer Gesellschaft, in der Effizienz als oberste Maxime gilt, eigentlich verblüffend spät. Warum wurde das nicht früher überprüft?

Das liegt an unserem paradoxen Menschenbild. In Unternehmen schafft man Bedingungen, die Mitarbeiter motivieren sollen. Diese Bedingungen sind eher positiv: Man lässt den Menschen Spielräume und Möglichkeiten, etwas aktiv zu tun, um sich, wie man in der Psychologie sagt, selbstwirksam zu fühlen.

Und bei Hartz IV?

Bei Hartz IV setzt man auf ein anderes Menschenbild. Man geht davon aus: Die Situation ist uns egal, die Hartz-IV-Empfänger sollen in die Puschen kommen, motiviert sein, Arbeit suchen und sich fortbilden. Dabei übersieht man die jahrzehntelange Forschung aus der Arbeitspsychologie. Die besagt, dass eine Situation wie Arbeitslosigkeit, Hartz IV und die damit einhergehende subjektive Lage eben nicht geeignet sind, Menschen zu motivieren. Kurz gesagt: In Unternehmen ist das Menschenbild so, dass man bereit ist, etwas für die Leute zu tun und gute Arbeitsbedingungen zu schaffen. Bei Hartz IV-Beziehern erwartet man: sie sollen sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen. Und das funktioniert nicht.

Was bewirken denn die Sanktionen, mit denen Hartz-IV-Empfänger rechnen müssen, wenn sie bestimmte Maßnahmen ablehnen?

Schon durch die bloße Existenz der Sanktionen passiert etwas: Sie sind ein Damoklesschwert. Die Menschen haben sie ständig vor Augen, das bringt sie in eine sehr bedrohliche Situation, die nicht gerade förderlich ist, um sich zu motivieren. Für die Forschung bedeutet das: Wir können nicht nur auf die Leute schauen, die tatsächlich sanktioniert werden, sondern wir müssen auch ansehen, was das psychisch mit den Leuten macht, die nicht sanktioniert werden. Und das ist ein wichtiges Ziel unserer Studie. Denn man muss dazusagen: Nur 3,1 Prozent der Hartz-IV-Empfänger werden tatsächlich sanktioniert.

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Quelle: Mit Anreizen kann man besser motivieren als mit angedrohten Bestrafungen – Stiftung Grundeinkommen

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Amazon kündigt unproduktiven Mitarbeitern automatisch per System

In einem US-Logistikzentrum nutzt Amazon ein System, das Mitarbeitern automatisch eine Kündigung zuschickt, wenn sie nicht produktiv genug sind.

Das Amazon-Logistikzentrum in Baltimore hat laut „The Verge“ zwischen August 2017 und September 2018 etwa 300 Mitarbeiter entlassen, weil sie zu langsam arbeiteten. Damit wurden innerhalb von einem Jahr fast zehn Prozent der Belegschaft ausgetauscht.

„The Verge“ zufolge (oder laut übereinstimmenden Medienberichten?) misst ein automatisiertes System die Zeit zwischen zwei Scan-Vorgängen, die sogenannte „Time off Task“. Wenn diese Zeit dauerhaft nicht den Vorstellungen des Konzerns entspricht, dann schickt das System dem Mitarbeiter automatisch eine Warnung – und wenn sich die Zeit nicht bessert schließlich auch die Kündigung. Menschliche Mitarbeiter werden hier wie Maschinen behandelt, und das ohne menschliches Zutun: Das System kann das Kündigungsschreiben verschicken, ohne dass ein Manager eingreifen muss.

Quelle: Amazon kündigt unproduktiven Mitarbeitern per System

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Unsympathische Bewerber

Ein HR-Software-Entwickler befragte mehr als 300 Personalverantwortliche deutschlandweit, aus welchen Gründen sie Bewerber ablehnen. Am häufigsten gaben die Befragten an, dass Bewerber die Kriterien der Stellenanzeige nicht erfüllten oder zu hohe Gehaltvorstellungen hätten.

Ablehnungsgründe sind oft subjektiv

Gleich an dritter und vierter Stelle kommen weiche Kriterien wie fehlende Sympathie und unzureichende Soft Skillsnoch vor mangelnder Berufserfahrung und Fachkompetenz.

Durchaus verständlich, denn gerade in Zeiten der digitalen Transformation werden Fähigkeiten wie Empathie, Selbstständigkeit und Veränderungsbereitschaft wichtiger denn je. Doch weil diese Faktoren schwer messbar sind, fallen die Entscheidungen wohl in vielen Fällen sehr subjektiv aus. Ob sich das in Zukunft durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz im Recruiting ändern wird?

Eine eher geringfügige Rolle spielen bei der Bewerberauswahl schlechte Abschlussnoten, fehlende Reisebereitschaft, ein unpassender Starttermin oder mangelnde Auslandserfahrung: Diese Kriterien schafften es nur auf Platz elf bis 14.

Brauchen wir deutlichere Stellenausschreibungen?

Die zwei meistgenannten Gründe werfen die Frage auf, ob man sie mit deutlicheren Stellenausschreibungen vermeiden könnte. Schließlich sind Bewerbungen auch für den Kandidaten ein beachtlicher Zeitaufwand, den er nicht unbedingt an eine Stelle verschwenden möchte, für die er sowieso nicht qualifiziert ist. Bewerben sich die Kandidaten vielleicht trotzdem auf die Stelle, weil die Anforderungen in der Ausschreibung nicht deutlich genug beschrieben sind?

Damit der Bewerbungsprozess nicht an den Gehaltsvorstellungen scheitert, könnten HR-Manager außerdem das zu erwartende Gehalt bereits in der Anzeige erwähnen. Das könnte den Gender Pay Gap verringern, wenn das Gehalt von vorneherein klar ist und nicht erst individuell verhandelt werden muss – denn laut einer Befragung von Robert Half verlangen Männer in Gehaltsverhandlungen tendenziell mehr.

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Wichtige Zahlen zur Lohnsteuer 2019

Die Finanzverwaltung listet tabellenartig die wichtigsten Werte zur Lohnsteuer kurz auf (  Übersicht über die Zahlen zur Lohnsteuer 2019). Nachfolgend wird auf einige der aufgelisteten Werte kurz hingewiesen.

Freibeträge und Freigrenzen in der Lohnsteuer

In der Übersicht werden beispielsweise Steuerbefreiungen aufgeführt wie

  • die monatliche Sachbezugsfreigrenze in Höhe von 44 Euro,
  • der Freibetrag für Gesundheitsförderung in Höhe von 500 Euro,
  • der Freibetrag für Vermögensbeteiligungen in Höhe von 360 Euro,
  • Sonntags-, Feiertags- oder Nachtzuschläge.

Tipp: Lesen Sie hierzu auch die News “So bleiben Feiertagszuschlag und Sonntagszuschlag steuerfrei”.

Sachbezugswerte 2019

Auch die Sachbezugswerte für Unterkunftskosten und Mahlzeiten werden in der Übersicht aufgelistet. Die aktuellen Werte 2019 und ausführliche Informationen finden Sie hierzu auch in der News “Mahlzeitengestellung: Ab 2019 wird der Großbuchstabe “M” zur Pflicht”.

Reisekosten bei Auswärtstätigkeiten

In der Lohnbuchhaltung werden die Werte zu den Reisekosten bei Auswärtstätigkeiten besonders häufig benötigt. Auch diese werden in der Tabelle aufgeführt.

Lohnsteuer-Pauschalierungssätze

In bestimmten Fällen kann der Arbeitgeber die Lohnsteuer pauschal berechnen und abführen. Die unterschiedlichen Sätze werden von der Übersicht benannt.

HinweisIm Haufe Personal Office Premium finden Sie ausführliche Informationen und Hintergründe zu den wichtigsten Zahlen in der Lohnsteuer. So enthält beispielsweise die Tabelle “Lohn- und einkommensteuerliche Werte” alle wichtigen Zahlen und Beträge zur Lohn- und Einkommensteuer alphabetisch sortiert. Beginnend bei A wie Altersentlastungsbetrag, über K wie Kindergeld bis hin zu Z wie Zinsersparnis bei Arbeitgeberdarlehen enthält die Tabelle alle wichtigen Werte. Zur besseren Vergleichbarkeit werden zusätzlich zu den aktuellen Werten auch die Vorjahreswerte gezeigt und Änderungen zum Vorjahr sind gefettet. Die Werte können für die vergangenen acht Jahre aufgerufen werden.

Quelle: Wichtige Zahlen zur Lohnsteuer 2019 | Personal | Haufe

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Beschäftigte kündigen wegen Chef oder Gehalt

Warum kündigen Beschäftigte ihren Job? Diese Frage stellten sich die »Compensation Partner GmbH« und das Vergleichsportal »Gehalt.de«. Das Ergebnis: Die meisten kündigen wegen geringer Wertschätzung der Vorgesetzten (45%) oder eines zu niedrigen Einkommens (40,5%).

38 Prozent der Befragten gaben an, dass sie aufgrund eines besseren Job-Angebots gekündigt hätten.

 

Was ist Beschäftigten wichtig?

  • 56 Prozent der Befragten stuft eine positive Atmosphäre im Team als »sehr wichtig« ein
  • für 38 Prozent ist ein gutes Verhältnis zum Chef entscheidend
  • 37 Prozent legen den größten Wert auf eine ausgewogene Work-Life-Balance
  • für 33 Prozent ist das Gehalt ausschlaggebend

Einen Firmenwagen stuften die meisten Befragten als »eher unwichtig« ein (60 Prozent).

Wann denken Beschäftigte über eine Kündigung nach?

Bei der Umfrage wurden die Beschäftigten auch gefragt, wann sie über eine Kündigung nachdenken würden. Hier die Ergebnisse:

  • 47 Prozent würde wegen eines unangemessenen Gehalts ihr Unternehmen verlassen
  • 43 Prozent wegen Überlastung durch zu viel psychischen Druck und wegen wenig Wertschätzung seitens des Vorgesetzten

Quelle: Beschäftigte kündigen wegen Chef oder Gehalt

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Die häufigsten Kündigungsgründe 2019: Wie Sie Ihre Mitarbeiter aus der Firma vergraulen | impulse

Ein Mitarbeiter will nicht länger in Ihrem Unternehmen arbeiten – und Sie fragen sich: Warum nur? Die Top 10 der Kündigungsgründe – und was Sie tun sollten, damit Ihnen Ihre Mitarbeiter treu bleiben.

Zu wenig Gehalt, nicht genug Lob – oder langweilige Aufgaben? Kündigt ein Mitarbeiter, können Chefs oft nur mutmaßen, woran es lag. Die Unternehmensberatung Compensation Partner hat gemeinsam mit dem Gehaltsportal gehalt.de 1092 Arbeitnehmer nach den Hauptgründen für ihre Kündigung gefragt – und nachgehakt, was Arbeitgeber tun können, damit Mitarbeiter ihnen treu bleiben. Jeder dritte Befragte hatte sogar bereits drei bis sechs Mal in seiner Karriere einen Job gekündigt.

Überforderung ist schädlich – Unterforderung auch

Dass Stress ungesund sind, ist bekannt – aber wussten Sie auch, dass er zu den Hauptgründen gehört, warum Mitarbeiter kündigen? Jeder dritte Arbeitnehmer verließ seinen Arbeitgeber wegen Überlastung: Knapp 13 Prozent der Befragten fühlten sich wegen zu vieler Überstunden überfordert, rund 20 Prozent litten unter Überlastung durch zu viel psychischen Druck.

Unterfordert wollen sich Arbeitnehmer aber auch nicht fühlen: Für knapp ein Fünftel der Befragten waren langweilige Aufgaben der Grund, die Kündigung einzureichen. (Mehr dazu hier: Bore-out – schädliche Überforderung)

Quelle: Die häufigsten Kündigungsgründe 2019: Wie Sie Ihre Mitarbeiter aus der Firma vergraulen | impulse

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Flirten am Arbeitsplatz: Was ist erlaubt? + 7 wichtige Flirtregeln » arbeits-abc.de

Mit dem Job verhält es sich wie mit einer Beziehung. Am Anfang ist alles unbekannt und aufregend und jeden Tag aufs Neue verspürt man dieses elektrisierende Kribbeln im Bauch. Früher oder später jedoch kommt der Alltagstrott und mit ihm die Normalität. Abläufe spielen sich ein und wiederholen sich getreu dem Motto „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Sowohl in der Beziehung als auch im Beruf reagieren viele Menschen auf diese Alltäglichkeit schnell mit Frust und der Suche nach Abwechslung. In beiden Situationen kann vielleicht ein kleiner Flirt wahre Wunder wirken.

Quelle: Flirten am Arbeitsplatz: Was ist erlaubt? + 7 wichtige Flirtregeln » arbeits-abc.de

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Wie künstliche Intelligenz die Arbeit verändert

Sie haben Erfahrung in der Programmierung von Künstlicher Intelligenz, können passgenau Daten erheben und analysieren, sind stressresistent und sicher in Ihren Entscheidungen? Sie fasziniert die Arbeit mit den Datenströmen einer vernetzten Stadt, Sie gehen vertrauensvoll mit den persönlichen Daten unserer Bürger um und trauen sich zu, tägliche Hackerangriffe abzuwehren? Sie können sich vorstellen, den Drohnen-Verkehr in der Luft mit Hilfe unserer KI-Plattform zu steuern und zu überwachen sowie einen reibungslosen Verkehr der autonomen Autos zu gewährleisten? Dann bewerben Sie sich umgehend als Smart-City-Analyst oder Verkehrs-Kontrolleur. Wir freuen uns auf Sie!“

So eine Stellenanzeige suchen Arbeitnehmer heutzutage vergeblich. Aber das könnte schon bald ganz anders aussehen – glauben zumindest die Fachleute des amerikanischen IT-Dienstleisters Cognizant. In zwei Berichten haben sie jeweils 21 fiktive Stellenprofile erstellt. Für Jobs, die in den kommenden zehn Jahren entstehen könnten. Viele von ihnen sind – wie es sich für ein IT-Unternehmen mit den entsprechenden Interessen gehört – Digitalberufe: Entwickler für fliegende Autos zum Beispiel, Planer für E-Sport-Stadien, Smart-Home-Design-Manager oder Datenmüllentsorgungs-Ingenieur.

Quelle: Wie künstliche Intelligenz die Arbeit verändert

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Aktiv zuhören: So werden Chefs zu besseren Zuhörern

Chefs haben viele Dinge im Kopf und hören Mitarbeitern deshalb oft nur mit halbem Ohr zu. Welche fatalen Konsequenzen das hat – und 7 Tipps, wie Sie zu einem guten Zuhörer werden.

Die Mehrzahl der deutschen Arbeitnehmer hält ihren Chef für einen schlechten Zuhörer. Das zeigte eine Untersuchung der Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft. „Viele Chefs hören oft nur kurz zu und beurteilen Aussagen von Mitarbeitern viel zu schnell“, sagt Führungskräfte-Coach Bernd Geropp. „Die meisten Führungskräfte wollen als aktive Macher wahrgenommen werden.“ Den anderen ihren Standpunkt klar machen. „Zuhören wird dagegen fälschlicherweise oft mit Passivität und Unterwürfigkeit gleichgesetzt“, sagt Geropp. Viele Führungskräfte würden sich deshalb darauf konzentrieren zu sprechen, statt zuzuhören. Ein Fehler.

Mitarbeiter haben ein feines Gespür dafür, ob ihr Chef ein ehrliches Interesse daran hat, was sie ihm mitteilen wollen. Hören Chefs dagegen nur mit halbem Ohr zu, suggeriert das mangelnde Wertschätzung, auch wenn es vielleicht gar nicht so gemeint ist. Und das sorgt für Frust und Misstrauen im Team. „Führungskräfte geben ihrem Mitarbeiter dadurch das Gefühl, in diesem Moment nicht wichtig genug zu sein“, sagt Leadership-Experte Moritz Ostwald, der Chefs in Führungsfragen berät.

Quelle: Aktiv zuhören: So werden Chefs zu besseren Zuhörern | impulse

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Ruhepausen und Arbeitszeitgesetz: Pflichten für Arbeitgeber und Handlungsempfehlungen – Expertenforum Arbeitsrecht (#EFAR)

Termindruck oder früherer Feierabend, aus verschiedenen Gründen verzichten in der Praxis viele Arbeitnehmer auf ihre Pausen während der täglichen Arbeitszeit. Auch in flexibleren Arbeitsumfeldern werden die Vorgaben zu Ruhepausen oft stiefmütterlich behandelt. Das Arbeitszeitgesetz gibt jedoch klar vor, wann tägliche Arbeitspausen einzulegen sind und wie lange diese dauern müssen.Eine jüngst von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen in den Bundesrat eingebrachte Initiative für flexiblere Arbeitszeiten zeigt, dass im Zeitalter des flexibleren Arbeitens immer häufiger Forderungen nach einer Reformbedürftigkeit des Arbeitszeitgesetzes laut werden. Noch müssen Arbeitgeber aber damit rechnen, dass ohne Pause arbeitende Arbeitnehmer Bußgelder oder strafrechtliche Verurteilungen zur Folge haben können.Ruhepausen: Länge und VerteilungFür eine Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden ordnet das Arbeitszeitgesetz eine Ruhepause von insgesamt mindestens 30 Minuten an. Übersteigt die Arbeitszeit neun Stunden am Tag, so muss der Arbeitnehmer mindestens 45 Minuten Ruhepausen einlegen. (Anmerkung der Red.: Zur Frage der täglichen Höchstarbeitszeit).Der Arbeitgeber kann im Rahmen seines Weisungsrechts innerhalb gewisser Grenzen auch längere Ruhepausen anordnen, selbst wenn dies dazu führt, dass sich die Anwesenheitszeit der Arbeitnehmer im Betrieb insgesamt verlängert (BAG, Urt. v. 25.2.2015 – 5 AZR 886/12). In jedem Fall sind bei der Festlegung der Pausenregelung die Interessen der Arbeitnehmer angemessen zu berücksichtigen.Die Ruhepausen können in mehrere Zeitabschnitte von jeweils mindestens 15 Minuten aufgeteilt werden. Sie dürfen dabei nicht zu Beginn oder Ende der täglichen Arbeitszeit liegen, da sie die Arbeitszeit unterbrechen müssen. In keinem Fall dürfen Arbeitnehmer länger als sechs Stunden ohne Ruhepause beschäftigt werden.

Quelle: Ruhepausen und Arbeitszeitgesetz: Pflichten für Arbeitgeber und Handlungsempfehlungen – Expertenforum Arbeitsrecht (#EFAR)

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Ohne Flugzeug auf Dienstreise: Gibt es den Greta-Thunberg-Effekt? 

Wenn Greta Thunberg reist, dann dauert das. Denn Thunberg, Klimaaktivistin und die wohl bekannteste 16-Jährige der heutigen Zeit, fliegt nicht. Sie nimmt den Zug, selbst wenn sie von Schweden nach Davos muss oder von Rom nach London, so wie vor wenigen Tagen, als sie erst mit dem Papst und dann vor Anhängern in der britischen Hauptstadt sprach.

Thunberg will Vorbild sein, eine der zentralen Forderungen ihrer Schülerbewegung “Fridays for Future” ist die Einschränkung des Flugverkehrs. Der Lufttransport ist in Deutschland laut Studien für 45 Prozent der Klimafolgen des Verkehrs verantwortlich, der Verkehr auf der Straße für 46 Prozent. Doch wäre dieses Modell auch für normale Arbeitnehmer denkbar? Mehr Zeit im Zug, weniger Treibhausgase in der Atmosphäre?

g auf Dienstreise: Gibt es den Greta-Thunberg-Effekt? – SPIEGEL ONLINE

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Erwerbstätige arbeiten durchschnittlich 35 Stunden pro Woche

Woche. Das geht aus ersten Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2018 hervor, die anlässlich des Tags der Arbeit in dieser Woche veröffentlicht wurden. Teilzeitbeschäftigte arbeiten demnach durchschnittlich 19 Stunden. Voll- und Teilzeitbeschäftigte zusammen kommen auf eine Wochenarbeitszeit von 35 Stunden.

Das erste Jahr, in dem das Statistische Bundesamt Arbeitszeiten für Gesamtdeutschland erhob, war 1991. Viel hat sich bei den Angestellten in Vollzeit seitdem nicht verändert: Sie arbeiteten schon damals durchschnittlich etwa 40 Stunden in der Woche. Dabei ist es auch im vergangenen Jahr geblieben.

Quelle: Erwerbstätige arbeiten durchschnittlich 35 Stunden pro Woche

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Wer schafft die Arbeitsplätze in Deutschland?

Die 500 größten Familienunternehmen Deutschlands haben zwischen 2007 und 2016 ihre Beschäftigtenzahl im Inland um 23 Prozent gesteigert – die 27 nicht familienkontrollierten DAX-Konzerne nur um 4 Prozent.

Das hat das Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen ermittelt. 90 Prozent der Firmen in Deutschland sind Familienunternehmen, sie stellen mehr als 50 Prozent der Arbeitsplätze.

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Bundesagentur für Arbeit: Wie Datenhändler die Jobbörse missbrauchen 

Datenhändler schalten auf der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit täglich Tausende Stellenanzeigen, die Daten der Bewerber verkaufen sie weiter. SWR-Reportern gelang es, die Masche nachzuweisen.

Mechatroniker, IT-Spezialist oder Bürokauffrau – Johann S. bietet für viele Arbeitssuchende die passende Stelle an. Und das deutschlandweit. Über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit (BA) schaltet er täglich bis zu 3000 Stellenangebote.

Die Jobbeschreibungen sind allgemein gehalten, die Anforderungen an die Bewerber gering. Nicht einmal ein Anschreiben wird gefordert. Alles, was ein Bewerber tun muss, ist Lebenslauf und Zeugnisse an eine E-Mail-Adresse schicken.

Keine Antwort unter dieser Nummer

Weitere Informationen zur ausgeschriebenen Stelle, Antworten auf Nachfragen? Fehlanzeige. Unter der angegebenen Telefonnummer war während der mehrwöchigen Recherchen niemand erreichbar. Auf Nachfragen per Mail erhält der Bewerber eine standardisierte Antwort, die ihn um Erlaubnis bittet, die Bewerbung an “interessierte Geschäftspartner” des Hauses weiterzuleiten.

SWR-Reporter finden mehrere verdächtige Firmen und verschicken Testbewerbungen. Wenige Tage später meldet sich eine Zeitarbeitsfirma aus Stuttgart – hier hatten sich die Reporter nie beworben. Auf Nachfrage teilt die Zeitarbeitsfirma mit, die Bewerber-Daten von einem Vertragspartner erhalten zu haben – eine der fünf Firmen von Johann S.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit: Wie Datenhändler die Jobbörse missbrauchen | tagesschau.de

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1,8 Millionen Mütter und Väter beziehen Familienleistung

1,4 Millionen Mütter und 433 000 Väter haben im Jahr 2018 Elterngeld bezogen. So die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts. Während die Anzahl bei den Frauen um 3 % zunahm, stieg die Zahl der Männer um knapp 7 %. Fast jede dritte Mutter entschied sich dabei für das Elterngeld Plus.

Eltern, deren Kinder ab dem 1.7.2015 geboren wurden, können zwischen dem Bezug von Basiselterngeld (bisheriges Elterngeld) und dem Bezug von Elterngeld Plus wählen oder beides kombinieren. Zwar fällt das Elterngeld Plus in der Regel niedriger aus, wird dafür aber erheblich länger gezahlt (bis zu 36 Bezugsmonate für beide Elternteile zusammen).

Insbesondere Frauen nutzten das Elterngeld Plus. Mit 30 % entschied sich fast jede dritte berechtigte Frau in Deutschland im Rahmen ihres Elterngeldbezuges für Elterngeld Plus. Im Jahre 2017 waren es noch 26 %. Bei den Männern waren es im Jahr 2018 rund 13 %. Im Jahr davor noch 11 %.

Große Unterschiede bei der Bezugsdauer

Die geplante Bezugsdauer bei Müttern, die ausschließlich Basiselterngeld beantragten, betrug durchschnittlich 11,7 Monate, bei geplantem Bezug von Elterngeld Plus 20 Monate. Die von Vätern angestrebte Bezugsdauer war mit durchschnittlich 3 Monaten bei ausschließlichem Basiselterngeld beziehungsweise mit durchschnittlich 8,9 Monaten bei Bezug von Elterngeld Plus vergleichsweise kurz.

Quelle: 1,8 Millionen Mütter und Väter beziehen Familienleistung

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Pflichtteilnahme des Betriebsrats an Personalgesprächen ist unzulässig

Eine Regelung, nach der bei jedem Personalgespräch mit disziplinarischem Charakter automatisch immer der Betriebsrat dabei sein muss, ist unzulässig. Der Arbeitnehmer soll selbst entscheiden können, wen er wann dabei haben will. So nun das BAG.

Betriebsvereinbarungen folgen bestimmten Regeln. Keinesfalls dürfen durch die Regelungen der Betriebsvereinbarungen die Persönlichkeitsrechte der Arbeitnehmer eingeschränkt werden. Die Bekanntgabe von Abmahnungen im Betrieb wäre beispielsweise wegen Verstoß gegen das Persönlichkeitsrecht unzulässig.

Das war der Fall

In einem Berufsförderungswerk mit ca. 300 Mitarbeitern wurde per Betriebsvereinbarung festgelegt, dass zu allen Personalgesprächen, in denen es um »disziplinarische arbeitsrechtliche« Maßnahmen geht, der Betriebsrat hinzuzuziehen sei. Der Arbeitgeber hält diese Regelung für unzulässig und unterlässt es seitdem, den Betriebsrat als Gremium immer einzuladen. Vielmehr wurde es den betroffenen Arbeitnehmer anheimgestellt, je nach Wunsch ein Betriebsratsmitglied zu dem Personalgespräch hinzuzuziehen.

Der Betriebsrat beruft sich auf die Betriebsvereinbarung und verlangt vom Arbeitgeber die Durchführung derselben.

Quelle: Pflichtteilnahme des Betriebsrats an Personalgesprächen ist unzulässig

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Knapp 1000 Opel-Fachkräfte lehnen Wechsel zu Segula ab

Der Plan des Autobauers Opel, 2000 Ingenieure und Facharbeiter an den französischen Entwicklungsdienstleister Segula auszulagern, ist gescheitert. Nach Ablauf der ersten Phase eines dreistufigen Verfahrens haben sich nach Handelsblatt-Informationen bereits knapp 1000 Opelaner dafür entschieden, lieber eine Abfindung anzunehmen oder in Altersteilzeit und Vorruhestand zu gehen, als zu Segula zu wechseln.

Weil das Opel-Entwicklungszentrum ITEZ am Stammsitz in Rüsselsheim an hohen Überkapazitäten leidet, hat das Management schon vor Monaten einen Personalabbau beschlossen. Offen war allerdings, auf welche Art und Weise fast ein Drittel der 6500 ITEZ-Ingenieure das Unternehmen verlassen wird.

Seit 1. April können die Beschäftigten zwischen einem freiwilligen Abbauprogramm und einem Wechsel zu Segula wählen. Am Mittwoch um 23:59 Uhr endete die Frist der ersten Phase.

Das Ergebnis teilte der Betriebsrat den Beschäftigten am Donnerstagnachmittag über ein Flugblatt mit, das dem Handelsblatt vorliegt. Demnach unterzeichneten rund 1000 Beschäftigte eines der drei Freiwilligenprogramme. „Gleichzeitig haben nur ungefähr 20 Beschäftigte des ITEZ die Option des Wechsels zu Segula gezeichnet“, heißt es in dem Papier.

Segula selbst sprach zuletzt von gut 400 Interessierten und me

Quelle: Knapp 1000 Opel-Fachkräfte lehnen Wechsel zu Segula ab

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Immer mehr Handwerker müssen Aufträge ablehnen

2018 hat das Baugewerbe einen Höchststand bei den Auftragsablehnungen erreicht. Laut einer Umfrage mussten sieben von zehn Betrieben Anfragen ablehnen.

Im letzten Jahr machte allein das Bauhauptgewerbe laut Statista rund sieben Milliarden Euro mehr Umsatz als noch 2017. Die hohe Nachfrage bei zugleich großen Fachkräfteproblemen hat zur Folge, dass Unternehmen manchen Auftrag mangels Kapazitäten ablehnen müssen.

Lange Wartezeiten: Kunden beschimpfen Handwerker

Wartezeiten von drei Monaten sind in ihrem Betrieb normal. Doch manche Kunden haben dafür kein Verständnis, berichtet Ilka Hankewicz. Die wütenden Anrufe machen die Unternehmerin betroffen.

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Wie ausgeprägt waren Auftragsablehnungen zuletzt? Das hat das Marktforschungsinstitut B+L Marktdaten in zwei Stichproben ermittelt. Ergebnis: 2018 hätten 71,1 Prozent der befragten Betriebe Aufträge aufgrund fehlender Kapazitäten ablehnen müssen. Das sei ein Höchststand bei Auftragsablehnungen.

Besonders stark sei die Ablehnungsquote im Dachdeckerhandwerk gestiegen, wo sie um gut 16 Prozentpunkte zulegte. Acht von zehn Betrieben hatten in diesem Gewerk Aufträge ablehnen müssen. Um jeweils gut 14 Prozentpunkte stieg die Quote bei den Zimmerern(2018: 67 Prozent) sowie den Tischlern und Schreinern (2018: 60,5 Prozent).

Auch viele der befragten SHK-InstallateureEstrichleger und Trockenbauer hatten Aufträge ablehnen müssen. Hier konnten im Schnitt nur drei von zehn Betrieben Auftragsablehnungen vermeiden.

Laut B+L waren Bestandsmaßnahmen und Sanierungsprojekte deutlich stärker von Auftragsablehnungen betroffen als Neubauprojekte. Im Vergleich zu 2017 habe sich diese Entwicklung 2018 jedoch bereits abgeschwächt.

Quelle: Immer mehr Handwerker müssen Aufträge ablehnen

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Deshalb kündigen Arbeitnehmer am häufigsten

Warum verlassen Beschäftigte ihr Unternehmen? Mit diese Frage haben sich die »Compensation Partner GmbH« und das Vergleichsportal »Gehalt.de« befasst. Das Ergebnis: Die meisten Beschäftigten kündigen aufgrund von geringer Wertschätzung der Vorgesetzten (45 Prozent) oder eines zu niedrigen Einkommens (40,5 Prozent).

38 Prozent der Befragten gaben an, dass sie aufgrund eines besseren Job-Angebots gekündigt hätten.

 

Was ist Beschäftigten wichtig?

  • 56 Prozent der Befragten stuft eine positive Atmosphäre im Team als »sehr wichtig« ein
  • für 38 Prozent ist ein gutes Verhältnis zum Chef entscheidend
  • 37 Prozent legen den größten Wert auf eine ausgewogene Work-Life-Balance
  • für 33 Prozent ist das Gehalt ausschlaggebend

Einen Firmenwagen stuften die meisten Befragten als »eher unwichtig« ein (60 Prozent).

Quelle: Deshalb kündigen Arbeitnehmer am häufigsten

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Vom Unsinn der Arbeitgeber-Rankings

Die große Mehr­heit der Bewerber in Deutsch­land hat keinen Wunsch­ar­beit­geber, fand eine neue Studie von Employer Telling heraus. Das stellt die Praxis von Arbeit­geber-Ran­kings grund­le­gend in Frage – diese ver­qui­cken Arbeit­ge­berat­trak­ti­vität meist mit der Pro­dukt­marke eines Unter­neh­mens.Die gängige Vor­ge­hens­weise von Arbeit­geber-Ran­kings ist Fol­gende: Ver­schie­dene Anbieter legen Stu­die­renden, Absol­venten oder aka­de­mi­schen Berufs­star­tern Listen mit mehr als 100 Unter­nehmen vor, deren Attrak­ti­vität als Arbeit­geber sie bewerten sollen. Wer diesen Wett­be­werb der gestützten Bekannt­heit gewinnt, gilt fortan als „Employer of Choice“ oder als „Wunsch­ar­beit­geber“ gefragter Kan­di­daten und wirbt mit diesem Titel bei­spiels­weise auf Kar­rie­re­web­seiten oder Stel­len­an­zeigen.Bei Arbeit­geber-Ran­kings steht die Pro­dukt­marke im Vor­der­grundDie Employer Telling-Studie zeigt nun, dass eine solche Schluss­fol­ge­rung Fiktion ist, weil die Teil­nehmer offenbar nur nach Bekannt­heit der Pro­dukt­marke und nicht nach der Qua­lität von Arbeit­ge­ber­leis­tungen ant­worten. „Die han­dels­üb­li­chen Ran­kings zeigen die Stärke von Unter­neh­mens-Produkt- und Dienst­leis­tungs­marken und treffen kaum eine Aussage über davon zu tren­nende Arbeit­ge­ber­marken“, sagt Dr. Manfred Böcker von Employer Telling.Wunsch­ar­beit­geber? Fehl­an­zeige!Das zen­trale Stu­di­en­ergebnis lautet: Auf die Frage „Bei welchem Arbeit­geber würden Sie am liebsten arbeiten?“ wählten 70 Prozent der Befragten die Option „Ich habe keinen Wunsch­ar­beit­geber“. 30 Prozent machten von der Mög­lich­keit Gebrauch, ihren bevor­zugten Arbeit­geber in einem Frei­text­feld zu nennen. Selbst die am häu­figsten genannten Unter­nehmen kamen hier nicht über einen Anteil von knapp über einem Prozent hinaus. Neben Google und BMW wurde der öffent­liche Dienst mit elf Nen­nungen am häu­figsten erwähnt.

Quelle: Employer Branding: Vom Unsinn der Arbeitgeber-Rankings | Personal | Haufe

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Sind beleidigende oder diskriminierenden Äußerungen auf Social-Media-Plattformen arbeitsrechtlich relevant?

In einem aktuellen Fall vor dem LAG Niedersachsen hat sich gezeigt, dass nicht jegliches privates Verhalten auch arbeitsrechtlich sanktioniert werden kann. Die Richter hielten nämlich die Kündigung eines VW-Mitarbeiters wegen fremdenfeindlichen Verhaltens außerhalb der Arbeitszeit für unwirksam. Das rein private Verhalten habe keine Nebenpflichten aus dem Arbeitsvertrag verletzt.

Ähnlich entschied beispielsweise das Mainzer Arbeitsgericht, das die Kündigung wegen fremdenfeindlicher Äußerungen per Whatsapp für unwirksam hielt. Vom Ergebnis anders lief dagegen der Fall der Kündigung eines Lehrers wegen Verunglimpfung des Rechtsstaats vor dem Arbeitsgericht Berlin.

Unabhängig von diesen Einzelfällen stellt sich daher für Arbeitgeber die generelle Frage: Wann berechtigen unerwünschte Äußerungen des Arbeitnehmers den Arbeitgeber zur Kündigung und wann sind diese rein privat und vom Arbeitgeber zu akzeptieren?

Diskriminierung: Meinungsfreiheit hat Grenzen

Arbeitgeber müssen fremdenfeindliche oder beleidigende Äußerungen ihrer Arbeitnehmer per se nicht hinnehmen. Dies gilt für öffentliche Äußerungen am Arbeitsplatz, aber unter Umständen auch für öffentliche Statements im Netz. Zum Beispiel für Postings von Arbeitnehmern in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Co, auf persönlichen Blogs oder Youtube-Kanälen.

Quelle: Kündigung wegen fremdenfeindlicher Äußerung | Personal | Haufe

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Wir kümmern uns um Ihre Nachwuchskräfte

Während sich viele Unternehmen noch weigern, dem Nachwuchs eine Chance zu geben, verfolgt Netzwerk Arbeit schon lange Zeit die Strategie, dass auch für den Nachwuchs der Zeitpunkt kommen wird, wo er gebraucht wird. So haben wir frühzeitig begonnen, ganz gezielt Studenten anzusprechen. Und das auch schon in der Zeit, wo der Abschluss noch in einiger Ferne lag. Zwischenzeitlich können wir 2/3 unserer Kandidaten schon unter dem Begriff “Nachwuchs” verbuchen. Auffallend ist, dass viele Absolventen dem Maschinenbau und Wirtschaftsingenieuren angehören. Aber auch alle anderen Fakultäten sind gut vertreten.

Oft können wir schon gar nicht mehr feststellen, woher die Absolventen kamen, was ein gutes Zeichen ist. Denn anscheinend empfiehlt man uns zwischenzeitlich weiter. Das ist “netzwerken” im Sinne von Netzwerk Arbeit.

Neben dem Gehalt ist Ingenieuren vor allem der Unternehmensstandort wichtig. Ländlich sollte er nicht sein, zu städtisch aber auch nicht. 56 Prozent wünschen sich ein kleineres, aber dennoch urbanes Umfeld. 14,5 Prozent wollen aufs Land, 29,3 Prozent in die Großstadt. Firmen mit weniger attraktivem Standort können Nachteile mit mehr Gehalt, flexiblen Arbeitszeitmodellen und Führungsverantwortung ausgleichen.

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Teamarbeit – wie Fach- und Führungskräfte sie sehen

Eine Studie von Stepstone hat untersucht, wie Teamarbeit in Deutsch- land heute abläuft. Danach haben sich die Arbeitsweisen auch im Zeitalter von Digitalisierung und New Work nicht wesentlich verändert – man setzt bei der Zusammenarbeit auf klassische Tugenden, weniger auf innovatives Denken. Die meisten sind mit ihren Teamwork-Erfahrungen zufrieden, allerdings stimmt die Selbstwahr- nehmung der Chefs mit der Bewertung ihrer Mitarbeiter oft nicht überein.

Die Kollegen und das Team sind für die meisten Berufstätigen hierzulande besonders wichtig, um im Job zufrieden und erfolgreich zu sein. Fast alle Fach- und Führungskräfte hierzulande (95 Prozent) arbeiten gerne in einem Team, das im Schnitt aus elf Mitgliedern besteht. Für mehr als drei Viertel der Fach- und Führungskräfte (77 Prozent) ist Teamarbeit ein zentraler Aspekt der Unternehmenskultur. Neun von zehn Jobsuchenden achten darauf, ob die Unternehmenskultur eines potenziellen Arbeitgebers zu ihnen passt – und dabei ist Teamarbeit der wichtigste Aspekt. Fast zwei Drittel der Kandidaten (63 Prozent) wollen bereits im Bewerbungsprozess einen ihrer zukünftigen Kollegen kennenlernen, allerdings bekommen sie diese Möglichkeit in vielen Unternehmen nicht. Für die Studie „Erfolgsgeheimnis Team” hat Stepstone rund 14 000 Fach- und Führungskräfte befragt sowie circa 2000 Recruiter und Manager, die für Personalbeschaffung zuständig sind.

Quelle: Teamarbeit – wie Fach- und Führungskräfte sie sehen – Personalwirtschaft.de

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Berufseignungstest: Kompetenzen ausländischer Bewerber besser einschätzen

Immer mehr Unternehmen stellen ausländische Mitarbeiter ein. Ob Geflüchtete oder andere Bewerber – oft ist es für die Arbeitgeber schwierig, die beruflichen Kompetenzen der Kandidaten einzuschätzen. Um hier Abhilfe zu schaffen, haben die bayerischen Industrie- und Handelskammern einen online-basierten Kompetenztest entwickelt.Häufig sind Unternehmen bei ausländischen Bewerbern auf deren Selbstauskünfte angewiesen, wenn es um die Erfassung beruflich erworbener Kenntnisse geht, weil Zeugnisse und andere Papiere fehlen. Sprachbarrieren und Verständnisprobleme erschweren jedoch oft die Kommunikation und eine realistische Beurteilung der Vorkenntnisse und Erfahrungen. Noch schwieriger ist es, die Neigungen oder Potenziale, die die bei der Wahl einer Ausbildung eine Rolle spielen, einzuschätzen.Einfacher bildgestützter Online-TestDer interaktive, bildgestützte Online-Test check.work der IHK München und Oberbayern ist ein leicht verständliches und schnelles Verfahren, um die Kompetenzen ausländischer Bewerber zu erfassen. Die interaktive Anwendung arbeitet in erster Linie mit Bildern, über die die Kandidaten Schritt für Schritt Angaben zu ihrem beruflichen Werdegang machen können.

Quelle: Berufseignungstest: Kompetenzen ausländischer Bewerber besser einschätzen

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Im Homeoffice auf den Abstand zum Bildschirm achten

Verspannungen im Kopf- und Nackenbereich beugt man vor, indem der Bildschirm etwas erhöht steht und auf einer Linie mit Tastatur beziehungsweise Maus und Schreibtischstuhl. Dazu rät die Deutsche Gütegemeinschaft Möbel.Der Stuhl sollte so eingestellt sein, dass die Knie um 90 Grad oder etwas mehr abgewinkelt sind und die Füße gerade auf dem Boden stehen. Die Lehne stellt man am besten so ein, dass Oberkörper und Oberschenkel in einem Winkel zueinanderstehen, der deutlich größer als 90 Grad ist.Die wichtigsten Neuigkeiten jeden Morgen

Quelle: Wirtschaft, Handel & Finanzen: Im Homeoffice auf den Abstand zum Bildschirm achten

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Sexuelle Belästigung: Ist das schon Grenzüberschreitung?

Kaum irgendeinen Satz habe ich seit dem Beginn der #metoo-Bewegung häufiger gehört als den gekränkten Vorwurf, man wüsste ja gar nicht mehr, ob man überhaupt noch flirten dürfe. Die kurze Antwort: Ja, man darf. Und wer wissen will, ob etwas okay ist, kann ganz einfach nachfragen. Die längere Antwort: Es gibt viele unterschiedliche Meinungen, was noch ein Flirt und was schon ein Übergriff ist. Aber fragt man diejenigen, die sich einmal unwohl mit einem vermeintlichen Flirt gefühlt haben, bekommt man ein recht klares Bild davon, wann die Grenze überschritten ist. Man erfährt, wie es sich anfühlt, wenn jemand immer viel zu nahe steht, systematisch und ohne zu fragen zu weit in den persönlichen Raum eingreift und man sich dem nicht entziehen kann.

Allerdings: Während in den letzten Jahren viele extreme Fälle von Belästigung an die Oberfläche gekommen sind, gibt es kaum etabliertes Wissen über die Anfänge sexueller Belästigung. Was aber, wenn man das vorhandene Wissen dazu sammeln und nutzen würde, um sexuelle Belästigung früher zu erkennen? Mit der Erfahrung aus über drei Jahren Zusammenarbeit mit Feministinnen aus ganz Europa haben wir unser Wissen in einem Guide durch die Grauzone sexueller Belästigung mit dem Titel It’s not that greyzusammengefasst. Er enthält ein Früherkennungssystem, mit dem Betroffene und Dritte erkennen können, wann und wie sich Belästigung anbahnt. Mithilfe dieses “Red Flag Systems” werden toxische Umgebungen und klassische, weitverbreitete Techniken von Belästigern analysiert.

Quelle: Sexuelle Belästigung: Ist das schon Grenzüberschreitung? | ZEIT Arbeit

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China: Wie Mitarbeiter sich gegen die 72-Stunden-Woche wehren

Von neun Uhr morgens bis neun Uhr abends – und das sechs Tage in der Woche: 996 – so lässt sich eine normale Arbeitswoche in Chinas Tech-Firmen zusammenfassen. Dabei verstoßen diese enormen Arbeitszeiten auch in China gegen das Gesetz. Geschuftet wird trotzdem – bis jetzt. Denn es mehren sich Proteste gegen diese Form der Ausbeutung.

Über die Programmiererseite GitHub, auf der sich die Tech-Experten austauschen können, ging die Protestwelle “996.ICU” los. Dahinter verbirgt sich der Hinweis auf das ausbeuterische Arbeitssystem 996 und die Abkürzung IUC für Intensive Care Utility, also die Intensivstation. Der Hilferuf hinter dem kryptischen Kürzel: Wer so unmenschlich viel schuftet, riskiert sein Leben.

Japans Arbeitsmoral

ÜBERSTUNDEN

Japan – eine Nation schuftet sich zu Tode

Eine japanische Journalistin stirbt an Überarbeitung – sie hatte in einem Monat 159 Überstunden angesammelt. Ihr Tod ist kein trauriger Einzelfall. Überstunden, Schlafmangel und wenig Urlaub sind Teil von Japans Arbeitsphilosophie.

Von Katharina Grimm

Alibaba, Huawei und Co. setzen auf 72-Stunden-Woche

Bei den großen Tech-Bossen kommen diese Proteste gegen die Arbeitszeit gar nicht gut an. Jack Ma, Chef von Alibaba – einer der Firmen, die ihre Mitarbeiter deutlich mehr schuften lassen – verteidigt das System. Das 996 sei ein “großer Segen”, den Mitarbeiter als Ehre und nicht als Bürde begreifen sollen. “Wenn du bei Alibaba arbeiten willst, solltest du zwölf Stunden arbeiten können. Wenn nicht: Warum bist du dann zu Alibaba gekommen? Wir brauchen nicht diejenigen, die bequem acht Stunden arbeiten wollen”, schrieb Ma im Firmen-Chat.

Überstunden

JOB

Überstunden – und trotzdem glücklich: Wann wir gerne mehr arbeiten

Auch der Smartphone-Riese Huawei soll eine aggressive “Wolfskultur” haben. Richard Liu soll ein großer Freund der 996-Arbeitszeit sein, berichtet der “Guardian“. Liu hat neben Huawei auch JD.com, einen Alibaba-Konkurrenten, gegründet. In einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung erinnert sich Liu, dass er in der Gründungszeit immer nur zwei Stunden geschlafen habe, um den Kunden einen 24-Stunden-Service anbieten zu können. Seitdem sei die Zahl der Bummler und Arbeitsvermeider in seiner Firma gewachsen. “Wenn das so weitergeht, hat JD keine Zukunft mehr und die Firma wird ohne Erbarmen vom Markt gefegt. Diese Rumtreiber sind nicht meine Brüder”, so polterte Liu.

Quelle: China: Wie Mitarbeiter sich gegen die 72-Stunden-Woche wehren | STERN.de

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Midijob in der Altersteilzeit

Ein Midijob liegt vor, wenn das Arbeitsentgelt durchschnittlich im Monat mehr als 450 Euro, aber nicht mehr als 850 Euro (Gleitzone bis 30.6.2019) bzw. 1.300 Euro (Übergangsbereich ab 1.7.2019) beträgt. Aufgrund einer Entscheidung des Bundessozialgerichts (BSG, Urteil v. 15.8.2018, B 12 R 4/18 R) ist die Anwendung der Midijob-Regelung heute auch in den Fällen möglich, bei denen vor Beginn der Altersteilzeitvereinbarung kein Midijob vorlag. Das hatten die Spitzenorganisationen der Sozialversicherung bis dahin ausgeschlossen.

Midijob in Altersteilzeit: Entscheidung des BSG

Das BSG hat entschieden, dass für Arbeitsentgelt, das sich aufgrund einer Altersteilzeitvereinbarung in der Anspar- und/oder Entsparphase auf einen Betrag innerhalb der Gleitzone verringert hat, die besonderen Regelungen zur Ermittlung der beitragspflichtigen Einnahme in der Gleitzone anzuwenden sind. Nach Auffassung des BSG sehen die gesetzlichen Regelungen zur Gleitzone keine Ausnahmen für die Altersteilzeitarbeit vor.

Altersteilzeit im Blockmodell

Das Blockmodell einer Altersteilzeitvereinbarung funktioniert so, dass der Arbeitnehmer mit seinem Arbeitgeber eine Wertguthabenvereinbarung abschließt. Der Arbeitnehmer verzichtet damit auf die Auszahlung einen Teil seines Arbeitsentgelts ohne seine Arbeitszeit zu reduzieren. Der nicht ausgezahlte Teil seines Arbeitsentgelts wird in das Wertguthaben eingebracht. Nach Beendigung der aktiven Ansparphase beginnt die passive Freistellungsphase, in der das Arbeitsentgelt ohne Arbeitsleistung aus dem Wertguthaben entspart wird (Entsparphase). Die Dauer einer Altersteilzeitvereinbarung kann unterschiedlich lang sein.

Alte Midijob-Regelung

Im derzeit noch bis zum 30.6.2019 gültigen Gleitzonen-Rundschreiben der Spitzenorganisationen der Sozialversicherung vom 9.12.2014 ist die Gleitzonen-Regelung für die Fälle der Altersteilzeit im Blockmodell ausgeschlossen, in denen das regelmäßige monatliche Arbeitsentgelt vor Beginn der Altersteilzeit im Blockmodell außerhalb der Gleitzone lag. Insofern waren unabhängig von der Höhe des in der Anpar- und/oder Entsparphase gezahlten Arbeitsentgelts, also auch bei einem monatlich durchschnittlichen Arbeitsentgelt von 450,01 bis 850 Euro, Beiträge immer vom tatsächlichen Arbeitsentgelt zu berechnen.

Altersteilzeit und Midijob: Relevanz für die Praxis

Aufgrund des derzeit geltenden oberen Grenzwertes im Midijob-Bereich von 850 Euro dürften die Auswirkungen des BSG-Urteils für bestehende Altersteilzeitvereinbarungen im Blockmodell eher gering sein, weil in der Anspar- und Entsparphase in der Regel deutlich höhere Arbeitsentgelte gezahlt werden. Dies kann sich mit Beginn des neuen Übergangsbereiches ab 1.7.2019 und dem damit erhöhten oberen Grenzwert für einen Midijob auf 1.300 Euro aber ändern.

Neue Midijob-Regelung

Die BSG-Rechtsprechung wurde von den Spitzenorganisationen der Sozialversicherung in dem neuen Rundschreiben „Versicherungs-, beitrags- und melderechtliche Behandlung von Beschäftigungsverhältnissen im Übergangsbereich nach § 20 Abs. 2 SGB IV“ vom 21.3.2019 berücksichtigt.

Quelle: Midijob in der Altersteilzeit | Personal | Haufe

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Sachbezugswertansatz für Essenszuschüsse

Mahlzeitenansatz mit Sachbezugswerten 2019

Es geht dabei insbesondere um den Sachbezugswertansatz von

  • 1,77 Euro für ein Frühstück und
  • 3,30 Euro für ein Mittag-/Abendessen.

Nach einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 24. Februar 2016 (BStBl 2016 I S. 238) ist der günstige Mahlzeitenansatz mit dem Sachbezugswert auch möglich, wenn statt Papier-Essensmarken ein vollelektronisches System verwendet wird. Diesen Erlass hat die Verwaltung nun verallgemeinert und ergänzt (Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 18. Januar 2019, IV C 5 – S 2334/08/10006-01). Der neue Erlass ersetzt das Schreiben aus 2016 und ist in allen offenen Fällen ab sofort anzuwenden.

Wann der Ansatz eines Sachbezugswerts möglich ist

Bestehen die Leistungen des Arbeitgebers in einem arbeitsvertraglich oder aufgrund einer anderen arbeitsrechtlichen Rechtsgrundlage vereinbarten Anspruch der Mitarbeiter/-innen auf arbeitstägliche Zuschüsse zu Mahlzeiten, ist als Arbeitslohn nicht der Zuschuss, sondern die Mahlzeit mit dem Sachbezugswert anzusetzen, wenn sichergestellt ist, dass

  • tatsächlich arbeitstäglich eine Mahlzeit (Frühstück, Mittag- oder Abendessen) durch die Mitarbeiter erworben wird. Lebensmittel sind nur dann als Mahlzeit anzuerkennen, wenn sie zum unmittelbaren Verzehr geeignet oder zum Verbrauch während der Essenspausen bestimmt sind,
  • für jede Mahlzeit lediglich ein Zuschuss arbeitstäglich beansprucht werden kann,
  • der Zuschuss den amtlichen Sachbezugswert der Mahlzeit um nicht mehr als 3,10 Euro übersteigt (das heißt bei einem Mittagessen 2019 nicht mehr als 6,40 Euro beträgt),
  • der Zuschuss den tatsächlichen Preis der Mahlzeit nicht übersteigt und
  • der Zuschuss nicht von Mitarbeiter/-innen beansprucht werden kann, die eine Auswärtstätigkeit ausüben, bei der die ersten drei Monate noch nicht abgelaufen sind (hier soll eine Doppelbegünstigung mit den Verpflegungspauschalen vermieden werden).

Quelle: Sachbezugswertansatz für Essenszuschüsse | Personal | Haufe

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Streit um Tarifverträge: Amazon-Mitarbeiter streiken über Ostern 

Verdi hat rund um das Ostergeschäft zu Streiks beim Onlinehändler Amazon aufgerufen. Die Streiks sollen bis Donnerstag andauern, teilte die Gewerkschaft am Montag mit. In Rheinberg und Werne in Nordrhein-Westfalen wurde die Arbeit bereits niedergelegt. Im hessischen Bad Hersfeld soll bis Dienstag nicht gearbeitet werden, in Koblenz in Rheinland-Pfalz bis Montag. Damit wird vor allem das Geschäft vor den Osterfeiertagen bestreikt. Auch an anderen Standorten könne es während der Osterzeit “jederzeit zu Arbeitsniederlegungen kommen”, kündigte Verdi an.

Amazon-Sprecher: “Osterbestellungen kommen an”

Ein Amazon-Sprecher bestätigte dem Stern zwar lokale Streiks an vereinzelten Standorten. Diese hätten aber keinerlei Auswirkungen auf das Lieferversprechen, weil die überwiegende Mehrheit der Mitarbeiter völlig normal arbeitete, so der Sprecher weiter. Und: “Die Kunden können ganz beruhigt sein – ihre Osterbestellungen kommen an.”

Amazon lehnte Verdi-Forderungen bislang ab

Seit Jahren fordert Verdi eine Bezahlung der Beschäftigten des Onlineriesen nach den Tarifen des Einzelhandels. Amazon lehnt dies bislang ab und betont immer wieder, in seinen Logistikzentren werde am oberen Ende dessen gezahlt, was für vergleichbare Tätigkeiten üblich sei. “Die Beschäftigten geben nicht auf”, sagte Verdi-Vorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger zu der neuen Streikrunde. “Sie treten auch weiterhin ein für ihr Recht auf einen Tarifvertrag.” Tarifverträge seien ein “Zeichen für Respekt und Anerkennung der Arbeit”. Man behandele seine Mitarbeiter gut und bezahle attraktive Löhne, entgegnet der Amazon-Sprecher.

Quelle: Streit um Tarifverträge: Amazon-Mitarbeiter streiken über Ostern | STERN.de

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Schwerbehinderung: Einladung zum Vorstellungsgespräch

Prinzipiell müssen öffentliche Arbeitgeber schwerbehinderte Bewerber gemäß § 165 SGB IX zum Vorstellungsgespräch einladen. Unterbleibt die Einladung zum Vorstellungsgespräch, kann dies bei einer AGG-Klage als Indiz für eine Diskriminierung durch den Arbeitgeber gelten.

Im konkreten Fall vor dem Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein haben die Richter jedoch – trotz ausgebliebener Einladung – eine solche Indizwirkung abgelehnt, da es sich um ein sogenanntes gestuftes Ausschreibungsverfahren handelte. Dabei steht die externe Ausschreibung unter dem Vorbehalt, dass externe Bewerber nur zum Zuge kommen sollen, wenn sich nicht genug interne Bewerber finden. In einem solchen Fall muss der öffentliche Arbeitgeber einen schwerbehinderten externen Bewerber nicht zwingend zum Vorstellungsgespräch einladen, entschied nun das LAG.

AGG-Klage: Diskriminierung einer externen schwerbehinderten Bewerberin?

Im konkreten Fall konnte der öffentliche Arbeitgeber – eine Gebietskörperschaft – in dem gestuften Ausschreibungsverfahren alle intern wie extern ausgeschriebenen Stellen mit internen Bewerbern besetzen. Die klagende externe Bewerberin, die einem schwerbehinderten Menschen gleichgestellt ist, (Lesen Sie hier mehr zur Schwerbehinderteneigenschaft) erhielt eine Absage auf ihre Bewerbung, ohne zum Vorstellungsgespräch eingeladen worden zu sein. Daraufhin klagte sie vor Gericht auf eine Entschädigung in Höhe von fünf Monatsgehältern. Der Umstand, dass sie nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen worden sei, sei ein hinreichendes Indiz für eine Diskriminierung.

Quelle: Schwerbehinderung: Einladung zum Vorstellungsgespräch | Personal | Haufe

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Brückentage: Gesetzliche Regelung für Arbeitgeber

Sucht man im Gesetz nach einer rechtlichen Grundlage für Brückentage, wird man nicht fündig. Die Erklärung dafür ist ganz einfach. Brückentage sind in arbeitsrechtlicher Hinsicht ganz normale Urlaubstage.

Urlaubswünsche sind zu berücksichtigen

Die maßgeblichen gesetzlichen Vorschriften finden sich folglich im Bundesurlaubgesetz (BUrlG). Auch in Tarifverträgen oder Arbeitsverträgen können Regelungen zum Thema Urlaub enthalten sein. Nach § 7 Abs. 2 S. 1 Bundesurlaubsgesetz soll Urlaub grundsätzlich zusammenhängend gewährt werden. Sinn und Zweck dieser Regelung ist es, dass der Arbeitnehmer wenigstens einmal jährlich eine längere Erholungsphase bekommt. Davon abgesehen, darf man die Urlaubstage frei auf das Kalenderjahr verteilen. Prinzipiell sind die Urlaubswünsche des Arbeitnehmers bei der zeitlichen Festlegung des Urlaubs zu berücksichtigen, es sei denn, dass der Berücksichtigung dringende betriebliche Belange oder Urlaubswünsche anderer Arbeitnehmer, die unter sozialen Gesichtspunkten den Vorrang verdienen, entgegenstehen.

Quelle: Brückentage: Gesetzliche Regelung für Arbeitgeber | Personal | Haufe

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Nebentätigkeit und Arbeitsrecht: Was erlaubt ist

Die Kündigung der Leiterin des Gestüts Warendorf wegen unzulässiger Nebentätigkeit war rechtmäßig. Aber nicht jede Nebentätigkeit eines Arbeitnehmers ist pflichtwidrig und berechtigt den Arbeitgeber arbeitsrechtliche Schritte wie Abmahnung oder gar eine fristlose Kündigung in die Wege zu leiten. Nachfolgend daher wichtige arbeitsrechtliche Fragen und Antworten im Zusammenhang mit einem Nebenjob.

Ist eine Nebentätigkeit genehmigungspflichtig?

Nebentätigkeiten müssen vom Hauptarbeitgeber nicht genehmigt werden. Der Arbeitnehmer ist jedoch verpflichtet, eine geplante Nebentätigkeit vor Aufnahme anzuzeigen, wenn dies vertraglich/tarifvertraglich vereinbart ist oder die Interessen des Arbeitgebers tangieren kann. So hat der Arbeitgeber zum Beispiel ein berechtigtes Interesse daran, zu erfahren,

  • ob der Arbeitnehmer im Konkurrenzbereich tätig wird,
  • sozialversicherungsrechtliche Überschneidungen bestehen (Minijobs) oder
  • die Grenzen des Arbeitszeitgesetzes durch die Nebentätigkeit die Haupttätigkeit beeinträchtigen.

Nebenjob erlaubt: Pauschales Nebentätigkeitsverbot unzulässig

Vertraglich vereinbarte Nebentätigkeitsverbote oder Genehmigungserfordernisse sind wegen der grundgesetzlich garantierten Berufsfreiheit des Arbeitnehmers (Art. 12 GG) nicht pauschal zulässig. Sie sind so auszulegen, dass nur solche Nebentätigkeiten verboten sind, die gegen berechtigte Interessen des Arbeitgebers verstoßen. Grundsätzlich besteht aber kein Anspruch des Arbeitgebers darauf, dass Arbeitnehmer nur für ihn tätig sind. Solange keine berechtigten Einwände bestehen, muss der Arbeitgeber  Nebentätigkeiten genehmigen.

Welche Nebentätigkeiten sind erlaubt?

Arbeitnehmer dürfen ihrem Arbeitgeber nicht in dessen Geschäftsbereich Konkurrenz machen. Dies ergibt sich aus dem sogenannten Wettbewerbsverbot, geregelt in § 60 Handelsgesetzbuch (HGB). Hierbei kommt es grundsätzlich nicht auf die Tätigkeit des Arbeitnehmers sondern die Wettbewerbssituation des Arbeitgebers an. So kann zum Beispiel auch die Buchhalterin eines Einzelhandelsunternehmens Konkurrenz dadurch ausüben, dass sie einen Nebenjob als Reinigungskraft in einem anderen Supermarkt antritt.

Quelle: Nebentätigkeit und Arbeitsrecht: Was erlaubt ist | Personal | Haufe

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Autozulieferer Mann+Hummel baut 1200 Stellen ab

Der Filterspezialist Mann+Hummel will 1200 Stellen abbauen. Auf die deutschen Standorte werden hiervon bis zu 300 Stellen entfallen, teilte der Automobilzulieferer mit. Vom Stellenabbau sei die direkte Produktion nicht betroffen. „Wir sehen die geplanten Personaleinsparungen als Teil einer globalen Initiative, um das Unternehmen kurz- und langfristig wettbewerbsfähig zu positionieren“, erläutert Werner Lieberherr, Vorsitzender der Geschäftsführung. Der branchenfremde Schweizer Manager war im vergangenen Jahr angetreten, vor allem, weil den beiden Eigentümerfamilien die Rendite zu niedrig war.

Weltweit beschäftigte das Unternehmen zuletzt rund 20.000 Mitarbeiter. In den vergangenen Jahren hatte Mann+Hummel immer wieder Stellen gestrichen. Das auf Filter für Luft und Wasser spezialisierte Unternehmen hatte im Februar angekündigt, 2019 weltweit etwa 60 Millionen Euro einsparen zu wollen. Starke Währungsschwankungen hatten im vergangenen Jahr das Wachstum gebremst. Nach vorläufigen Zahlen legten die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr lediglich um 1,7 Prozent zu. Die Umsätze beliefen sich damit auf vier Milliarden Euro. Angaben zum Ergebnis macht Mann+Hummel erst bei der Bilanzvorlage am 20. Mai. Bis dahin laufen auch die Gespräche mit der Belegschaft.

 

Quelle: Autozulieferer Mann+Hummel baut 1200 Stellen ab

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Befristeter Arbeitsvertrag: 9 Irrtümer rund um Befristungen

Macht der Arbeitgeber beim befristeten Arbeitsvertrag Fehler, gilt er als unbefristet. Verlängerung, Kündigung, Befristungen mit und ohne Sachgrund – das sollten Arbeitgeber wissen.

Befristete Arbeitsverträge sind beliebt bei Unternehmern: Mit ihnen können sie Mitarbeiter über einen längeren Zeitraum ausprobieren und haben die Möglichkeit, flexibel auf die Auftragslage zu reagieren. Wer Personal aufstocken will, aber noch nicht sicher ist, ob sich die Investition lohnt, kann das dank Befristungen problemlos tun: Stimmt die Bilanz nicht, lässt man die Verträge einfach auslaufen und vermeidet so langwierige und teure Kündigungsklagen nach betriebsbedingten Kündigungen. Auch als Vertretung bei Elternzeit und längeren Krankheiten sind befristet beschäftigte Mitarbeiter unverzichtbar. Kein Wunder, dass im Jahr 2016 laut Statistischem Bundesamt 4,856 Millionen Menschen befristet beschäftigt waren – 13 Prozent der Angestellten. Die Zahl dürfte weiter steigen: Denn nach Auskunft der Bundesregierung wurde fast jeder zweite neu eingestellte Arbeitnehmer im Jahr 2016 befristet eingestellt.

Chefs sollten allerdings nicht nur die Vorteile befristeter Verträge sehen, sondern auch die Tücken des Arbeitsrechts kennen. Den rechtlichen Rahmen für befristete Arbeitsverträge liefern die Paragrafen 14 bis 21 im Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG). Und Paragraf 16 stellt eindeutig fest: „Ist die Befristung rechtsunwirksam, so gilt der befristete Arbeitsvertrag als auf unbestimmte Zeit geschlossen.“

Quelle: Befristeter Arbeitsvertrag: 9 Irrtümer rund um Befristungen | impulse

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Mehr Schein als Sein – Geschönte Unterlagen bei der Bewerbung 

Seit einigen Jahren taucht der Begriff des Fachkräftemangels immer wieder in der deutschen Medienlandschaft auf. Was sich in der Praxis für die Bewerber durchaus als Vorteil darstellen kann, ist für diejenigen, die auf der Suche nach guten Arbeitskräften sind, eine Herausforderung. Hinzukommt, dass es nicht alle Bewerber mit der Wahrheit so genau nehmen, wenn es um ihre berufliche Qualifikation geht. Welche straf- oder arbeitsrechtlichen Möglichkeiten stehen einem Arbeitgeber offen, wenn ein Bewerber im Rahmen seiner Bewerbung „manipulierte“ oder „geschönte“ Unterlagen verwendet?Schriftliche Lüge = Urkundenfälschung?Im Jahr 2016 ging der Fall einer Bundestagsabgeordneten durch die Presse. Diese hatte sowohl ihr Abiturzeugnis, als auch die Zeugnisse zweier juristischer Staatsexamina gefälscht und in ihrem Lebenslauf falsche Angaben zu ihrer beruflichen Laufbahn gemacht. Als dieses Vorgehen bekannt wurde, legte sie ihre Parteiämter und ihr Bundestagsmandat nieder. Zu einem Strafverfahren kam es nicht.

Quelle: Mehr Schein als Sein – Geschönte Unterlagen bei der Bewerbung – Arbeitsrecht. Weltweit.

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Vergütungspflicht für Umkleidezeiten – bestehen Gestaltungsmöglichkeiten? 

Dass die Umkleide- und Wegezeiten bei einem vom Arbeitgeber angeordneten Wechsel von Dienstkleidung  in der Regel vergütungspflichtig sind, ist seit längerem anerkannt.  Das Gleiche gilt, wenn sich der Mitarbeiter dazu entschließt, eine auffällige Dienstkleidung im Betrieb zu wechseln. Auch hat das BAG den Begriff einer auffälligen Dienstkleidung konkretisiert, bei der eine Vergütungspflicht besteht, wenn sich der Arbeitnehmer für ein An- und Ablegen im Betrieb entscheidet (BAG vom 6. September 2017 – 5 AZR 382/16).Inwieweit ein rechtsgültiger Ausschluss einer solchen grundsätzlichen Vergütungspflicht einzel- oder tarifvertraglich möglich ist, und unter welchen Voraussetzungen dies zu erfolgen hat, hat das BAG nunmehr in einer weiteren Entscheidung präzisiert. Wir zeigen, welche Fallstricke zu beachten sich lohnt.Was ist eigentlich “auffällige” Dienstkleidung?Eine Vergütungspflicht von Umkleide- und innerbetrieblichen Wegezeiten besteht immer dann, wenn der Arbeitgeber das Anlegen der Dienstkleidung im Betrieb anordnet oder sich der Mitarbeiter dazu entschließt, eine “auffällige Dienstkleidung” im Betrieb zu wechseln.Frühere Urteile verlangten für das Vorliegen einer auffälligen Dienstkleidung, dass durch die Bekleidung des Beschäftigten ein bestimmter Arbeitgeber bzw. ein bestimmtes Berufsbild nach Außen erkennbar wird (BAG vom 17. Januar 2012 – 1 ABR 45/10; LAG Niedersachsen vom 3. Mai 2016 – 11 Sa 1007/15).

Quelle: Vergütungspflicht für Umkleidezeiten – bestehen Gestaltungsmöglichkeiten? – Arbeitsrecht. Weltweit.

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Reisezeit ist Arbeitszeit – oder doch nicht?! 

Die meisten Arbeitnehmer wissen: Die tägliche Fahrt zur Arbeit (sog. Wegezeit) ist nicht vergütungspflichtig. Ein Arbeitnehmer wird nur für die Zeit entlohnt, in der er Leistungen erbringt – und die Fahrt zur Arbeit gehört nicht dazu. Da in international agierenden Unternehmen immer häufiger Arbeitnehmer auf Dienstreise ins Ausland geschickt werden, erlangt jedoch die Frage zunehmend Bedeutung, ob eine solche Reisetätigkeit zu vergüten ist. Vereinzelt finden sich hierzu Regelungen in einem Tarifvertrag, einer Betriebsvereinbarung oder im Arbeitsvertrag – dann ergibt sich die Höhe der Bezahlung aus diesen Vereinbarungen. Wie sind aber die Fälle zu beurteilen, wenn – wie häufig – eine klare Regelung fehlt?Das Bundesarbeitsgericht hat vor Kurzem mit Urteil vom 17. Oktober 2018 (Az.: 5 AZR 553/17) zu einer sehr spezifischen tariflichen Regelung entschieden, dass die für Hin- und Rückreise erforderlichen Zeiten wie Arbeit zu vergüten sind, wenn der Arbeitnehmer vorübergehend ins Ausland entsendet wird. Bislang liegt nur die Pressemitteilung vor. Was folgt daraus, außer viel Unsicherheit?

Quelle: Reisezeit ist Arbeitszeit – oder doch nicht?! – Arbeitsrecht. Weltweit.

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Populäre Rechtsirrtümer im Arbeitsrecht 

Für das Arbeitsrecht fehlt in Deutschland ein Arbeitsgesetzbuch, in dem alle arbeitsrechtlichen Gesetze gebündelt sind. Stattdessen sind die für das Arbeitsverhältnis relevanten Regelungen in einer Vielzahl von Gesetzen vom Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz über das Bundesurlaubsgesetz, das Kündigungsschutzgesetz, das Bürgerliche Gesetzbuch bis hin zum Tarifvertragsgesetz verstreut. Außerdem hat die Arbeitsgerichtsbarkeit angesichts der zahlreichen unbestimmten Rechtsbegriffe und der fehlenden Kodifikation wichtiger Teile des Arbeitsrechts zum Teil eigene Rechtsregeln und Rechtsinstitute entwickelt. Aus diesen Gründen bestehen im deutschen Arbeitsrecht eine Vielzahl von Rechtsirrtümern, die per „Mund-zu-Mund-Propaganda“ weitergegeben, statt kritisch geprüft werden. Diese Blog-Serie soll populäre Rechtsirrtümer unter die Lupe nehmen und aufdecken.Arbeitsrechtliche Vorschriften sind für den Laien schwer auffindbar und zu durchschauen. Dies führt in nahezu allen Bereichen zu populären Rechtsirrtümern. Diese betreffen auch diverse Problemstellungen im Zusammenhang mit einer beabsichtigten Kündigung. So hält sich hartnäckig das Gerücht, der Betriebsrat müsse jeder Kündigung zustimmen. Außerdem könne der Arbeitnehmer nach Ausspruch einer Kündigung während der Kündigungsfrist zu Hause bleiben; er sei „automatisch“ freigestellt. Schließlich habe der Arbeitgeber ihm mit der Kündigung ja mitgeteilt, dass er im Betrieb nicht mehr erwünscht sei. Diese Rechtsirrtümer möchten wir in diesem fünften Teil der Serie zu den populären Rechtsirrtümern vorstellen und aufklären.

Quelle: Populäre Rechtsirrtümer im Arbeitsrecht – Teil 5 – Arbeitsrecht. Weltweit.

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Chancengleichheit: Gerechtigkeit muss nicht gut sein fürs Geschäft

Es gibt da offenbar ein Wundermittel, das alle denkbaren Probleme moderner Unternehmen löst: Chefinnen! Wo sie sind, ist der Segen.Kürzlich zum Beispiel war dazu ein interessanter Befund zu vermelden. Je weiblicher die Führungsgremien besetzt sind, desto zufriedener sei auch die Belegschaft. So soll es eine Auswertung von 176 größeren Unternehmen ergeben haben, zu denen Daten auf dem Bewertungsportal kununu.de vorliegen, teilte die Initiative für mehr Frauen in Aufsichtsräten mit.

Quelle: Chancengleichheit: Gerechtigkeit muss nicht gut sein fürs Geschäft | ZEIT Arbeit

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Bewerber, macht euch nackig! 3 Gründe, freiwillig die Hosen runterzulassen

Wenn Sie zu meinen treuen Lesern hier im Blog zählen, dann wissen Sie, dass ich ein großer Fan von Ehrlichkeit im Bewerbungsprozess bin: Mit einem Lebenslauf ohne Lückenfüllerei und Schönwäscherei, mit Klarheit im Anschreiben und einem Bewerbungsgespräch als Dialog auf Augenhöhe. Es geht um ein Kennenlernen zwischen Menschen, die in den nächsten Jahren gut zusammenarbeiten möchten. Als Bewerber und auch Recruiter werden Sie mir vermutlich zustimmen: Je besser sich beide Seiten vor der Unterzeichnung kennenlernen, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass es ein guter Vertragsabschluss wird. Soweit die Theorie.Perfides Schauspiel oder echtes Kennenlernen?Neulich saß mir im Coaching ein Bewerber gegenüber, der mir über seinen Lebenslauf erklärte, die letzten vier Jahre seien geschönt. Darunter eine Tätigkeit als „Projektmanager“, in der er gar nicht gearbeitet habe. Die private Situation sei in dieser Zeit sehr schwierig gewesen, aber das könne er so ja nicht schreiben. Am nächsten Tag sehe ich einen Lebenslauf, in dem zuletzt zwei kurze Beschäftigungszeiten von drei und fünf Monaten aufgeführt sind. Sie habe zweimal die Probezeit nicht überstanden, sagt meine Klientin. Ob sie mit so einem verschandelten Lebenslauf überhaupt irgendwo noch eine Chance habe, möchte sie wissen.

Quelle: Bewerber, macht euch nackig! 3 Gründe, freiwillig die Hosen runterzulassen

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A1 Bescheinigung: Welche Bußgelder auf Dienstreisen drohen 

Seit 2010 brauchen Mitarbeiter für jede Reise ins EU-Ausland eine A1-Bescheinigung – doch erst seit Kurzem wird kontrolliert. Welche Strafen drohen und wie Arbeitgeber die Entsendebescheinigung beantragen.Ihr Mitarbeiter soll eine Messe in Paris besuchen? Sie halten einen Vortrag bei einer Konferenz in Wien? Ein Team Ihrer Firma reist zu einem Kunden nach Warschau, um dort eine Maschine zu montieren? Dann haben alle hoffentlich eine A1-Bescheinigung im Gepäck. Ansonsten könnte es passieren, dass der Zutritt zum Messe- oder Firmengelände verweigert wird. Und nicht nur das: Läuft es dumm, dann müssen Sie und Ihre Mitarbeiter ein Bußgeld zahlen oder doppelt Beiträge zur Sozialversicherung abführen.Nein, dies ist keine neue Regelung. Die EU-Verordnung (EG) Nr. 883/2004 über soziale Sicherheit gilt seit 1. Mai 2010. Sie koordiniert die Sozialversicherungssysteme der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Sie gilt für alle EU-Länder, außerdem für Island, Liechtenstein, Norwegen und die Schweiz. Seit diese Verordnung in Kraft getreten ist, muss jeder, der in einem EU-Mitgliedsstaat vorübergehend einer Beschäftigung nachgeht, eine sogenannte A1-Bescheinigung mitführen – und zwar egal, wie lange er dort tätig ist.

Quelle: A1 Bescheinigung: Welche Bußgelder auf Dienstreisen drohen | impulse

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Arbeitsrecht: Vorgaben zum Aussehen 

Beim äußeren Erschei­nungs­bild von Mit­ar­bei­tern möchten Arbeit­geber gerne ein Wort mit­reden. Das betrifft Vor­gaben zum Aus­sehen von Haaren, Fin­ger­nä­geln oder der Dienst­klei­dung: In welchen Fällen dies auf­grund des Wei­sungs­rechts arbeits­recht­lich zulässig ist – ein Über­blick.Zu klein, zu dick, zu viele Tattoos oder Pier­cings für einen Job? Immer wieder landen Aus­ein­an­der­set­zungen zwi­schen Arbeit­geber und Arbeit­nehmer vor Gericht, bei denen es um das Erschei­nungs­bild geht. Erst kürz­lich hatte das Arbeits­ge­richt Aachen zu ent­scheiden, ob der Arbeit­geber dem Per­sonal im Alten­heim Vor­gaben zum Aus­sehen machen durfte – konkret zur Länge und zum Aus­sehen der Fin­ger­nägel einer Mit­ar­bei­terin. Das Gericht ent­schied: keine langen Fin­ger­nägel bei der Arbeit mit Senioren und bestä­tigte das Direk­ti­ons­recht. Ganz grund­sätz­lich geht es immer um eine Abwä­gung zwi­schen dem Wei­sungs­recht des Arbeit­ge­bers im Ver­hältnis zum grund­ge­setz­lich geschützten Per­sön­lich­keits­recht des Mit­ar­bei­ters.Wie weit darf der Arbeit­geber das Aus­sehen vor­geben?Grund­sätz­lich ist jeder Mit­ar­beiter erst einmal frei in der Ent­schei­dung, was er anzieht oder wie er aus­sieht. Das Direk­ti­ons­recht des Arbeit­ge­bers kann aber auch Vor­gaben zum Aus­sehen beinhalten – vor­aus­ge­setzt, es gibt eine gute Begrün­dung. Wenn also hygie­ni­sche Gründe es erfor­dern oder Sicher­heits­vor­schriften ein­ge­halten werden müssen, darf der Arbeit­geber Arbeits­klei­dung vor­schreiben oder bei­spiels­weise Pier­cings oder lange Fin­ger­nägel ver­bieten. Auch Vor­gaben, die ein ein­heit­li­ches äußeres Erschei­nungs­bild vor­schreiben, sind in der Regel wirksam, wie das Tragen von Dienst­uni­formen oder von Klei­dung mit Unter­neh­mens­logo.

Quelle: Arbeitsrecht: Vorgaben zum Aussehen | Personal | Haufe

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Rheinbahn vergibt versehentlich lebenslange Jobs

Wegen eines Formulierungsfehlers in Arbeitsverträgen haben Dutzende Mitarbeiter der Düsseldorfer Rheinbahn das Anrecht auf ein lebenslanges Arbeitsverhältnis. Zwischen 1980 und 2001 sei mehrmals fälschlicherweise eine alte Vertragsversion genutzt worden, sagte der Sprecher der Rheinbahn AG, Georg Schumacher, am Montag.

In dieser Version habe der Artikel gefehlt, der den Vertrag mit Eintritt in das Rentenalter automatisch beende. Zuvor hatte die Tageszeitung „Express“ darüber berichtet.

Laut Schumacher gab es rund 100 „Papst-Verträge“. Aktuell seien es noch 37 – sie bestehen quer durch das Unternehmen und betreffen nicht eine bestimmte Sparte.

Das Problem war bei der Rheinbahn seit einigen Jahren bekannt. Einem Mitarbeiter war der Fehler aufgefallen. Schumacher zufolge entstehen für das Unternehmen durch die „Papst-Verträge“ keine Konsequenzen.

Aufgrund des demografischen Wandels fehlten oft Mitarbeiter. Wenn Menschen deshalb länger arbeiten wollen als sie müssten, sei das kein Problem.

Quelle: Rheinbahn vergibt versehentlich lebenslange Jobs

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Altenpfleger verdienen immer noch zu wenig 

Die Löhne steigen, aber nicht schnell genug: Altenpfleger werden in Deutschland deutlich schlechter bezahlt als andere Erwerbstätige – und als andere Beschäftigte in der Pflege.

Während Fachkräfte der Gesundheitspflege in Krankenhäusern im Mittel etwa 3.340 Euro brutto im Monat verdienen, kamen Fachkräfte in der Altenpflege 2017 auf lediglich etwa 2740 Euro brutto für eine Vollzeitstelle.

Das entspricht etwa 85 Prozent des mittleren Verdienstes aller Berufsgruppen, heißt es in einer neuen Studie im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung. Zwischen 2012 und 2017 stiegen die Löhne der 1,3 Millionen Beschäftigten in der Altenpflege demnach zwar um gut 15 Prozent und damit stärker als in vielen anderen Branchen. Dennoch ist der Rückstand auf die anderen Berufsgruppen weiter groß.

  • Besonders niedrig sind demnach die Löhne von Hilfskräften in der Altenpflege, die im Mittel bei 1940 Euro liegen.
  • Zudem unterscheidet sich die Bezahlung je nach Arbeitsplatz: Altenpflegekräfte in Krankenhäusern verdienen aufgrund von Tarifverträgen besser als Beschäftigte in Senioreneinrichtungen.
  • Am niedrigsten sind die Löhne in der ambulanten Altenpflege, wo besonders selten nach Tarif gezahlt wird.

Die Einkommen für eine Vollzeitstelle liegen hier unter 1560 Euro monatlich und damit im Bereich des Mindestlohns. “Eine Zahl, die an Brisanz gewinnt, verdeutlicht man sich, dass 67 Prozent der Hilfskräfte in der Altenpflege in Teilzeit arbeiten und deshalb noch einmal niedrigere Einkommen erzielen”, sagt Studienautorin Michaela Evans.

Quelle: Altenpfleger verdienen immer noch zu wenig – SPIEGEL ONLINE

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Unterbrechungen zwischen zwei Minijobs

Von der Antwort auf diese Fragestellung ist dann auch die sozialversicherungsrechtliche Beurteilung des Zeitraums nach der erneuten Beschäftigungsaufnahme abhängig. Die Geringfügigkeits-Richtlinien der Spitzenorganisationen der Sozialversicherung behandeln an verschiedenen Stellen die Unterbrechung einer Beschäftigung und ihre Konsequenzen.

Grundregel: Unterbrechung von mindestens zwei Monaten

Sofern ein 450-Euro-Minijob endet sowie im Anschluss erneut ein Minijob bei demselben Arbeitgeber aufgenommen wird, ist von der widerlegbaren Vermutung auszugehen, dass es sich immer noch um dieselbe Beschäftigung handelt, wenn zwischen dem Ende der ersten Beschäftigung und dem Beginn der neuen Beschäftigung weniger als zwei Monate liegen.
Beispiel: Ende des Minijobs
a)    am 31. März
b)    am 20. März

Ergebnis: Bei erneuter Aufnahme eines Minijobs bei demselben Arbeitgeber im Fall a) bis 31. Mai bzw. im Fall b) bis 20. Mai wird widerlegbar vermutet, dass es sich um die Fortsetzung der bisherigen Beschäftigung handelt. Bei Beschäftigungsaufnahme am 1. Juni bzw. 21. Mai ist eine neue Beschäftigung zu unterstellen, die unabhängig von der vorherigen Beschäftigung zu beurteilen ist.

Quelle: Unterbrechungen zwischen zwei Minijobs | Personal | Haufe

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Bewerbung von Schwerbehinderten: Arbeitgeberpflichten

Bereits mit Eingang einer Bewerbung eines Schwerbehinderten haben Arbeitgeber unverzüglich die Schwerbehindertenvertretung zu informieren. Im gesamten Bewerbungsprozess sind zudem weitere Pflichten zu beachten. Für öffentliche Arbeitgeber gilt dies in besonderem Maße. Erst kürzlich sprach das LAG Berlin-Brandenburg wegen Benachteiligung eines schwerbehinderten Bewerbers für den öffentlichen Dienst eine Entschädigungszahlung nach dem AGG zu. Ein schwerbehinderte Bewerber hatte sich auf zwei Stellen beworben, war aber nur zu einem Gespräch eingeladen worden.

Bewerbung von Schwerbehinderten: Pflicht zur Unterrichtung

Wenn eine Bewerbung eines schwerbehinderten Menschen eingeht, ist der Arbeitgeber verpflichtet die Schwerbehindertenvertretung und die betriebliche Interessensvertretung, also Betriebs- oder Personalrat zu unterrichten. Dies muss er gemäß § 164 Sozialgesetzbuch (SGB) IX unmittelbar tun. Der Arbeitgeber muss die entsprechenden Stellen also von Beginn an in den Bewerbungsprozess einbinden. Die Schwerbehindertenvertretung darf alle erforderlichen Unterlagen einsehen.

Quelle: Bewerbung von Schwerbehinderten: Arbeitgeberpflichten | Personal | Haufe

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Wie Spediteure im großen Stil Lastwagen manipulieren

Die Anzeige im Internet spricht Bände: Auf stolze 865 zufriedene Kunden kommt der Anbieter aus Italien. Positive Bewertungen? 100 Prozent. 99 Euro kostet sein kleines schwarzes Elektrogerät für die Lkw-Armatur. Und es zahlt sich offenbar aus. Egal ob Volvo, Scania, Mercedes, Renault oder MAN – anwendbar soll es in praktisch jedem Lkw-Fahrerhaus sein.Der Verkäufer gibt sich erst gar keine Mühe, die illegalen Machenschaften durch das Gerät zu verschleiern. “Dank dieses Emulators können Sie die Abgasreinigung leicht und sicher umgehen”, empfiehlt er Europas Spediteuren. “Einfach zu montieren” sei die Sache auch. Was gerade im Internet ein Verkaufsschlager ist, löst in der deutschen Politik ernste Sorgen aus. Denn staatliche Kontrolleure stoßen auch hierzulande immer häufiger auf Manipulationen der Abgasreinigung.Jährliche Betriebskosten sollen um ein Drittel schrumpfenBei 13 300 Kontrollen beanstandeten deutsche Prüfer im vergangenen Jahr 311 Abgasanlagen in Lastern. So geht es aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Grünen hervor, die der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Selbst die Bundesregierung geht allerdings davon aus, dass solche Zahlen nur einen Teil der Fälle widerspiegeln. Denn oft sind Manipulationen inzwischen so ausgefeilt, dass sie Routinekontrollen an der Autobahn gar nicht auffallen. “Die Bauteile zur Durchführung einer Manipulation” würden aufwendiger, kleiner und seien deshalb “schwieriger aufzufinden”, heißt es in der Antwort weiter.

Quelle: (6)Wie Spediteure im großen Stil Lastwagen manipulieren – Wirtschaft – Süddeutsche.de

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Büroarbeit: Wer länger sitzt, ist früher tot

Ein grüner Smoothie auf dem Schreibtisch, ein Fitnessarmband am Handgelenk und eine Bildschirmbrille auf der Nase: Auch bei der Arbeit achten viele Menschen auf ihre Gesundheit. Generation Y geht sogar so weit, weniger Alkohol zu trinken als die davor – der Produktivität zuliebe. Noch besser für die Gesundheit als eine Portion Vitamine ist es allerdings, regelmäßig vom Schreibtisch aufzustehen.Die Erkenntnis, dass langes Sitzen ungesund ist, ist nicht neu. Bereits in den Fünfzigerjahren stellten Wissenschaftler fest, dass Londoner Busfahrer, die berufsbedingt viel sitzen, ein doppelt so hohes Herzinfarktrisiko hatten wie ihre Schaffnerkollegen, die sich während der Arbeit bewegen. Eine Metastudie der Universitäten Loughborough und Leicester aus dem Jahre 2011 bestätigte anhand von 800.000 Fällen, dass Menschen mit Sitzjobs sehr viel häufiger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden als Menschen in Berufen mit viel Bewegung.Ein Jammer, dass es immer mehr Schreibtischjobs gibt: Zwischen 2006 und 2016 hat sich die Anzahl der Büroarbeitsplätze in Deutschland um knapp 16 Prozent erhöht – auf 17,6 Millionen. Der Digitalverband Bitcom geht sogar davon aus, dass jeder zweite Berufstätige seinen Arbeitstag vor dem Computer verbringt. Am häufigsten sitzen dieser Studie nach Angestellte in der Finanzbranche (89 Prozent Computerarbeitsplätze) und bei Versicherungen (88 Prozent), gefolgt von IT und Beratung mit 68 Prozent.

Quelle: Büroarbeit: Wer länger sitzt, ist früher tot | ZEIT Arbeit

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Bewerbermangel: Dieser Hoteldirektor kann sich vor Bewerbern kaum retten

Von Fachkräftemangel keine Spur: Während andere in seiner Branche händeringend nach qualifizierten Mitarbeitern suchen, stehen Bewerber bei Hoteldirektor Henzler Schlange. Wie ihm das gelingt.Zu wenig Mitarbeiter, aber keine Bewerber – der Fachkräftemangel bereitet Unternehmern in vielen Branchen Schwierigkeiten. Eine dieser Branchen: Das Hotelgewerbe. Laut einer Studie der Tourismuswebsite Tripadvisor beklagen 70 Prozent aller Eigentümer von Unterkünften in Europa, dass sie zu wenig qualifiziertes Personal finden.Dass es auch anders geht, zeigt Christian Henzler, Hoteldirektor des Moxy Frankfurt East. Bei ihm bewerben sich so viele Kandidaten, dass er sich niemals um Personalnachschub sorgen muss. Was er anders macht und wie er Bewerber begeistert.impulse: Herr Henzler, wie viele Menschen bewerben sich bei Ihnen auf eine freie Stelle?

Quelle: Bewerbermangel: Dieser Hoteldirektor kann sich vor Bewerbern kaum retten | impulse

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Vier Bundesländer haben einen neuen Feiertag eingeführt — und sorgen damit für Ärger 

Arbeitnehmer im Norden freuen sich seit vergangenem Jahr über einen neuen Feiertag. In Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen wurde der Reformationstag als gesetzlicher Feiertag eingeführt. Der 31. Oktober soll fortan an das Wirken von Martin Luther erinnern.Der neue Feiertag stößt allerdings nicht nur auf Wohlwollen in der Bevölkerung. Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet, beklagen Arbeitgeberverbände schon seit Jahren eine unaufhörliche Zunahme freier Werktage.

Quelle: Vier Bundesländer haben einen neuen Feiertag eingeführt — und sorgen damit für Ärger – Business Insider Deutschland

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Arbeitsmarkt: Binnenmigration von Hochschulabsolventen

Beim Über­gang von der Hoch­schule zur Erwerbs­tä­tig­keit wandern vor allem in den neuen Bun­des­län­dern mehr Absol­venten ab als zu. Größter Ver­lierer ist laut einer Analyse von Stu­di­temps Sachsen-Anhalt. Nur vier Bun­des­länder haben ein posi­tives Saldo: Diese Länder erhalten vor­aus­sicht­lich mehr Uni-Absol­venten, als sie selbst aus­ge­bildet haben.Am Über­gang von Hoch­schule zu Beruf stellen sich im Leben junger Absol­venten wich­tige Weichen. Wo will man zukünftig leben? Wo arbeiten? Und wo mög­li­cher­weise eine Familie gründen? Diese Fragen hat der Per­so­nal­dienst­leister Stu­di­temps in Zusam­men­ar­beit mit dem Depart­ment of Labour Eco­no­mics der Maas­tricht Uni­ver­sity 18.700 Stu­die­renden und Absol­venten gestellt. Das Ergebnis: Nur Hamburg, Berlin, Bayern und Baden-Würt­tem­berg können am Über­gang von der Hoch­schule in den Berufs­ein­stieg mit einem posi­tiven Wan­de­rungs-Saldo rechnen.Bin­nen­mi­gra­tion von Hoch­schul­ab­sol­venten: Diese Bun­des­länder pro­fi­tierenDiese Länder erhalten mehr Absol­venten, als sie Stu­die­rende aus­ge­bildet haben:1. Hamburg + 159,6 %2. Berlin + 78,4 %3. Bayern + 10,3 %4. Baden-Würt­tem­berg + 7,2 %

Quelle: Arbeitsmarkt: Binnenmigration von Hochschulabsolventen | Personal | Haufe

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Engeltumwandlung: Halber Listenpreis für Fahrräder und E-Bikes 

Wenn Fahr­räder oder E-Bikes vom Arbeit­geber über­lassen und im Rahmen einer Ent­gelt­um­wand­lung finan­ziert werden, kann die Bemes­sungs­grund­lage neu­er­dings hal­biert werden. Das sieht ein neuer Ver­wal­tungs­er­lass vor. Unter welchen Vor­aus­set­zungen es zu einer Steu­er­erleich­te­rung kommt, haben wir für Sie zusam­men­ge­fasst.Ab 2019 bleiben zusätz­lich zum ohnehin geschul­deten Arbeits­lohn vom Arbeit­geber gewährte Vor­teile für die Über­las­sung eines betrieb­li­chen Fahr­rads, das kein Kraft­fahr­zeug ist, steu­er­frei. Die Steu­er­be­freiung gilt sowohl für Elek­tro­fahr­räder als auch für Fahr­räder. Die neue Steu­er­be­freiung gilt jedoch nicht für die in der Praxis ver­brei­teten Modelle der Fahr­rad­über­las­sung im Wege der Gehalts­um­wandlung, ins­be­son­dere beim soge­nannten E-Bike-Leasing. Fahr­rad­über­las­sung an Arbeit­nehmer: Berech­nung des monat­li­chen Durch­schnitts­werts Für diese Fälle hatte die Ver­wal­tung bisher als monat­li­chen Durch­schnitts­wert

Quelle: Engeltumwandlung: Halber Listenpreis für Fahrräder und E-Bikes | Personal | Haufe

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Rutger Bregman über Neudefinition von Arbeit 

Der 30-jährige nie­der­län­di­sche Phi­lo­soph und His­to­riker Rutger Bregman hin­ter­fragt in seinem Buch “Utopien für Rea­listen” die Grund­festen der Arbeits­welt. Welche Rolle für ihn künftig das bedin­gungs­lose Grund­ein­kommen, die 15-Stunden-Arbeits­woche und der Sinn von Arbeit spielen, erklärt er im Inter­view mit dem Per­so­nal­ma­gazin.Per­so­nal­ma­gazin: Sie plä­dieren für ein Come­back von Utopien, für das bedin­gungs­lose Grund­ein­kommen und die 15-Stunden-Woche. Was hat das mit New Work zu tun?Rutger Bregman: Wir sollten Arbeit völlig neu defi­nieren. Viele Öko­nomen gehen davon aus, dass Arbeit nur darin besteht, eine Bezie­hung mit einem Arbeit­geber ein­zu­gehen, ein Gehalt zu beziehen und Steuern zu zahlen. Als Pro­duk­ti­vität gilt nur die Menge an Geld, die Men­schen ver­dienen und zum Bruttoinlands­produkt bei­tragen. Dabei geht unter, dass sehr viel wirk­lich wert­volle Arbeit unbe­zahlt ist, zum Bei­spiel Kin­der­be­treuung oder Pflege. Die ganze Frei­wil­li­gen­ar­beit ist einer der größten blinden Flecken unserer Zeit.

Quelle: Rutger Bregman über Neudefinition von Arbeit | Personal | Haufe

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Schutz von Geschäftsgeheimnissen und Whistleblowern 

Der Bun­destag hat das Gesetz zum bes­seren Schutz  von Geschäfts­ge­heim­nissen (GeschGehG) beschlossen. Darin vor­ge­sehen sind Unter­las­sungs- oder Scha­dens­er­satz­an­sprüche für Unter­nehmen. Bei den umstrit­tenen Rege­lungen zum Schutz von Whist­le­blowern wurde nach­ge­bes­sert. Das Gesetz zum bes­seren Schutz von Geschäfts­ge­heim­nissen wurde am 21. März 2019 vom Bun­destag mit fast ein­jäh­riger Ver­spä­tung ver­ab­schiedet. Kern­stück des Gesetzes, mit dem die EU-Richt­linie 2016/943 zum “Schutz von Geschäfts­ge­heim­nissen vor rechts­wid­rigem Erwerb sowie rechts­wid­riger Nutzung und Offen­le­gung” umge­setzt wird, sind neue Vor­schriften zum bes­seren Schutz von Geschäfts­ge­heim­nissen (GeschGehG).Dadurch sollen sich Unter­nehmen künftig ein­fa­cher bei Rechts­ver­let­zungen – etwa bei uner­laubter Erlan­gung, Nutzung und Offen­le­gung von Geschäfts­ge­heim­nissen – wehren können. Nach breiter Kritik wurde der Gesetz­ent­wurf, den die Bun­des­re­gie­rung bereits im Juli 2018 ver­ab­schiedet hat, in einigen Punkten nach­ge­bes­sert.Unter­nehmen können Unter­las­sung, Aus­kunft oder Scha­dens­er­satz ver­langen

Quelle: Schutz von Geschäftsgeheimnissen und Whistleblowern | Personal | Haufe

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Jobangebot: Naturwissenschaftler (Chemiker/Biologe/Pharmazeut) als Trainee (m/w/d) im Bereich Medizinprodukteregistrierung–PLZ 25***

Deine Aufgaben:

Innerhalb von 24 Monaten lernst Du die Prozesse rund um die spannende Welt der Medizinprodukteregistrierung kennen. Dabei eignest Du Dir u. a. fundierte Kenntnisse in den folgenden Bereichen an:

  • Unterstützung bei der Sicherstellung der weltweit regulatorischen Verkehrsfähigkeit unserer Medizinprodukte
  • Unterstützung bei der Erstellung und Pflege der erforderlichen technischen Dokumentationen
  • Mitarbeit bei der Erfüllung der Anforderungen gemäß der neuen Verordnung (EU) 2017/745 über Medizinprodukte
  • Regulatorische Unterstützung bei Entwicklungsprojekten für Medizinprodukte

Des Weiteren wirst Du während Deines Trainee-Programms z. B. die Abteilungen Medizinische Wissenschaft, Arzneimittelsicherheit, International Sales und Qualitätskontrolle kennenlernen. Früh wirst Du in Form von kleineren und größeren Projekten Verantwortung übernehmen, die Dich während Deines Trainee-Programms begleiten werden. Wir bieten Dir sehr gute Entwicklungsperspektiven und viel Raum für Selbstständigkeit und Eigeninitiative.

Dein Profil:

  • Abgeschlossenes naturwissenschaftliches Studium (mindestens Master oder Diplom) der Pharmazie, Chemie, Biologie, Medizin oder einem verwandten Studiengang
  • Idealerweise Weiterbildungen oder Berufserfahrung im Regulatory Affairs für Medizinprodukte
  • Gerne Nachweise über Praktika, Auslandsaufenthalte, Ehrenämter, etc.
  • Fließende Englischkenntnisse in Wort und Schrift sowie sichere MS-Office-Kenntnisse
  • Systematische und strukturierte Arbeitsweise sowie hohe Eigenmotivation und Freude am Lernen
  • Freude an der Arbeit im Team sowie ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeit

Wir bieten:

  • Aufgeschlossene und motivierte Teams, die Dich neben der Willkommensmappe, dem Einarbeitungsplan, der Betriebsbesichtigung und der Produktschulung unterstützen und an Bord holen
  • Verantwortungsvolle Aufgaben in einem familiengeführtem Unternehmen, in dem Kreativität sowie Teamgeist gefragt sind
  • Individuelle Weiterbildung und vielfältige Entwicklungschancen
  • Ein attraktives Gesamtpaket mit Highlights, die uns ausmachen – Möglichkeit zum Sabbatical, Betriebliche Altersvorsorge, Mitarbeiterevents, hauseigene Kantine und vieles mehr….
  • Interessiert?

    Dann senden Sie uns bitte Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe möglicher Sperrvermerke, des frühestmöglichen Antrittstermins und Ihrer Gehaltsvorstellung.

    Bitte beziehen Sie sich auf die Kennziffer: 201913-3367

    Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung in einer PDF-Datei an info@netzwerk-arbeit.com .

    Sollten Sie selbst nicht verfügbar sein, können Sie diese Stellenbeschreibung gerne auch an befreundete Kollegen weiterleiten.

    Diese Ausschreibung richtet sich an alle geeigneten Bewerber/Innen unabhängig von Alter, Geschlecht, Behinderung, Religion, Weltanschauung, Rasse, ethnischer Herkunft oder sexueller Identität.

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    Änderungen am Kündigungsschutz infolge des BREXIT – Pro und Contra

    Noch steht nicht fest, ob und wenn ja, wann der Brexit nun genau kommt. Schon im Koalitionsvertrag hat die amtierende “Große Koalition” das Vorhaben skizziert, den Wettbewerb um Fachkräfte speziell aus der Bankenbranche durch eine Einschränkung des Kündigungsschutzes für Banker flankieren zu wollen. Am 21. Februar 2019 hat der Bundestag dies nun umgesetzt und mit dem „Brexit-Steuerbegleitgesetz“ auf den Weg gebracht.Geändert wird § 25a Abs. 5a KWG (Kreditwesengesetz). Risikoträger (m/w/d) bedeutender Institute, deren jährliche fixe Vergütung das Dreifache der Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung übersteigt, werden leitenden Angestellten im Hinblick auf den Kündigungsschutz gleichgestellt. Damit soll Instituten künftig die Trennung von “solchen” Risikoträgern erleichtert werden, um die von diesen Personen ausgehenden Risiken abwenden zu können. Im Klartext hat die Neuregelung also kündigungsschutzrechtlich weitreichende Folgen: Zwar genießen auch leitende Angestellte Kündigungsschutz nach dem KSchG. Ein Unternehmen kann unter den in § 14 Abs. 2 S. 2 KSchG genannten Voraussetzungen das Arbeitsverhältnis aber gegen Zahlung einer Abfindung beenden. Aus dem Kündigungsschutz wird dann letztlich ein bloßer Abfindungsschutz (Leitende Angestellte – ein rechtliches Mysterium?).Das kann man gut finden – oder auch nicht: Wir haben Meinungen im Sinne eines “Pro und Contra” eingeholt (Anmerkung der Redaktion: Die “Pro-Meinung ist hier abrufbar. )

    Quelle: Änderungen am Kündigungsschutz infolge des BREXIT – Pro und Contra (2) – Expertenforum Arbeitsrecht (#EFAR)

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    BAG: Arbeitszeit ist nicht gleich Arbeitszeit

    Arbeitsgerichte unterscheiden zwischen Arbeitszeit im arbeitszeit- und im vergütungsrechtlichen Sinn. Welche Folgen hat das für die praktische Anwendung?Die Frage nach der Arbeitszeit führt häufig zu Streit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Ob Zeiten einer Dienstreise vergütungspflichtig sind und ob diese Zeiten Arbeitszeit im arbeitszeitrechtlichen Sinn darstellen (Teil 1), ist ein häufiger Streitpunkt. Ebenso häufig steht im Streit, ob Umkleidezeiten sowie Zeiten der Arbeitsbereitschaft, des Bereitschaftsdienstes und der Rufbereitschaft Arbeitszeit im vergütungsrechtlichen Sinn und Arbeitszeit im arbeitszeitrechtlichen Sinn darstellen. Darauf wird im Folgenden näher eingegangen.

    Quelle: BAG: Arbeitszeit ist nicht gleich Arbeitszeit (Teil 2)

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    Wichtige Lohnsteuerentscheidungen sind zu erwarten

    Eine vom Bundesfinanzhof kürzlich herausgegebene Übersicht beinhaltet interessante Verfahren, für die voraussichtlich im laufenden Jahr 2019 mit einer Entscheidung gerechnet werden kann. Aus lohnsteuerlicher Sicht sind dabei vor allem die im Folgenden aufgezeigten Urteile mit Spannung zu erwarten.

    Verwarnungsgelder wegen Falschparkens als Arbeitslohn

    Die Klägerin (Aktenzeichen VI R 1/17) betreibt einen Paketzustelldienst, bei dem verschiedene Fahrer Pakete unmittelbar bei den Kunden abholen oder zustellen. Verwarnungsgelder wegen kurzfristigen Anhaltens in Halteverbotsbereichen oder Fußgängerzonen zahlt die Klägerin als Arbeitgeberin und Halterin der Fahrzeuge. Der Bundesfinanzhof wird darüber zu urteilen haben, ob die Zahlungen bei den Fahrern zu steuerpflichtigem Arbeitslohn führen. Das Finanzgericht Düsseldorf hatte das als Vorinstanz verneint (Urteil vom 4. November 2016, 1 K 2470/14 L, EFG 2017 S. 315) und damit der bisherigen Sichtweise des Bundesfinanzhofs widersprochen (Urteil vom 14. November 2013, VI R 36/12; BStBl 2014 II S. 278).

    Quelle: Wichtige Lohnsteuerentscheidungen sind zu erwarten | Personal | Haufe

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    Kündigung vor Insolvenz: Abfindung kann Masseverbindlichkeit sein

    Im Zusammenhang mit einer Insolvenz kann Timing sehr wichtig sein. So ist es zum Beispiel für den Gläubiger einer Forderung entscheidend, wann dieser Anspruch gegen ein wirtschaftlich angeschlagenes Unternehmen rechtlich begründet wurde: vor oder nach Eröffnung der Insolvenz des Unternehmens.

    Auch in dem aktuellen Fall vor dem BAG ging es darum, ob die Forderung (in diesem Fall eine Abfindung) eines Arbeitnehmers als sogenannte Masseverbindlichkeit – also als ein nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens begründeter Anspruch – anzusehen war. Der Vorteil: Die Gläubiger von Masseverbindlichkeiten sind im Insolvenzverfahren vor allen anderen Gläubigern zu befriedigen. Anders ist die Situation bei einfachen Insolvenzforderungen: Diese sind bereits vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens begründet und werden daher wie Ansprüche anderer Gläubiger lediglich in eine Insolvenztabelle aufgenommen.

    Quelle: Kündigung vor Insolvenz: Abfindung kann Masseverbindlichkeit sein | Personal | Haufe

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    Recruiting von Freelancern in 6 Minuten: Die wichtigsten Auswahlkriterien 

    Bei der aktuellen Arbeitsmarktlage ist es wenig überraschend, dass sich nicht nur die Suche nach fest angestellten Mitarbeitern schwierig gestaltet. Auch Selbstständige, die für das Unternehmen tätig werden, sind schwer zu finden, zeigt eine Umfrage der Projektplattform Freelancermap unter gut 80 Unternehmen und Recruitern: 84 Prozent sehen die Kandidatensuche laut „Recruiter-Kompass“ als größte Herausforderung an, gefolgt von der Notwendigkeit, die Kandidaten möglichst schnell zu finden (72 Prozent) und der Stundensatzerwartung, die mit den geplanten Budgets nicht übereinstimmt (33 Prozent).

    Gut ein Viertel (26 Prozent) mühen sich damit ab, die Anzahl der eingehenden Bewerbungen zu steigern. Rund ein Fünftel (21 Prozent) sieht die Konkurrenz als große Challenge an. Aber nur jeweils zwei Prozent halten es für problematisch, geeignete Jobbezeichnungen zu finden beziehungsweise die Kandidaten zu veralten.

    Quelle: Recruiting von Freelancern: Die wichtigsten Auswahlkriterien | Personal | Haufe

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    Schlechte Work-Life-Balance: Probleme mit der Work-Life-Balance? Dieser Gedanke hilft 

    Ihr Privatleben kommt zu kurz, weil Sie zu viel arbeiten? Vielleicht liegt’s an Ihrer Einstellung, meint eine amerikanische Soziologin. Sie rät zu einem radikalen Geisteswandel.

    An der Arbeit stapeln sich die Aufträge und die Topfpflanze im Büro sieht man häufiger als die Gesichter von Freunden oder Familie: Da liegt die Diagnose „schlechte Work-Life-Balance“ auf der Hand.

    Die auf das Thema Arbeit spezialisierte Soziologin Tracy Brower ist anderer Meinung. „Wir müssen aufhören, nach Work-Life-Balance zu streben“ – mit diesen Worten ist ihr Artikel auf der Website des Wirtschaftsmagazins Fast Company überschrieben. Darin spricht sich die Soziologin gegen den Begriff „Work-Life-Balance“ aus. Der Grund: Wie wir Dinge benennen, beeinflusse unser Denken und damit unser Handeln. „Ich gebe zu, dass wir ein Work-Life-Problem haben“, schreibt Brower. Sie sei aber überzeugt davon, dass das Konzept der „Balance“ zwischen Arbeit und Leben nicht hilfreich sei.

    Brower nennt drei Gründe für ihre Argumentation:

    1. Arbeit und Leben gehören zusammen

    Arbeit gehört zum Leben dazu, schließlich bezahlt man davon Miete und Essen – und alles andere, was das Leben schön macht. Der Begriff „Work-Life-Balance“ trenne Arbeit und Leben künstlich voneinander, findet Brower: Entweder wir arbeiten, oder wir leben.

    Sinnvoller sei es aber, die beiden Bereiche als miteinander verbunden zu sehen: „Wenn Sie Arbeit als Teil eines erfüllten Lebens sehen, fällt es Ihnen leichter zu erkennen, dass der Erfolg in einem Bereich oft auf den anderen abfärbt.“

    Quelle: Schlechte Work-Life-Balance: Probleme mit der Work-Life-Balance? Dieser Gedanke hilft | impulse

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    10 (ironische) Tricks, wie du im Meeting schlau wirkst

    Die Uhr schlägt zwei. Gerade hat man noch gemeinsam beim Italiener gesessen und Pizza gegessen, heißt es jetzt schon wieder Meetings, Meetings, Meetings. Eigentlich nicht so schlimm, wenn da das Fresskoma nicht wäre. Die Konzentration lässt nach. Der Fokus liegt auf Wachbleiben. Bloß nicht desinteressiert wirken. Es gilt, nicht nur dazusitzen und zuzuhören, sondern sich auch einzubringen. Wie das am besten geht? Das Satireblog The Cooper Review hat zehn Tricks grafisch aufbereitet, die dir helfen, nicht nur aufmerksam, sondern auch smart zu wirken.

    „Wie bei allen anderen hat auch bei mir ‚Schlau wirken in Meetings‘ allerhöchste Priorität!“

    Vieles davon lädt zum Schmunzeln ein und ist natürlich nicht ganz ernst gemeint, aber die Wirkung solltet ihr dennoch nicht unterschätzen. So rät Sarah Cooper, die Bloggerin hinter The Cooper Review, ihren Lesern dazu, den Vortragenden zu bitten, die letzte Folie doch noch mal zu zeigen und sie interessiert zu betrachten. Zudem ist sie überzeugt davon, dass Mitschreiben jeden Meeting-Teilnehmer intelligent wirken lasse. Sich Notizen zu machen und so zu wirken, als wolle man die spannenden Inhalte unbedingt nochmal Revue passieren lassen, ist Punkt vier auf ihrer Liste.

    „Wie bei allen anderen hat auch bei mir ‚Schlau wirken in Meetings‘ allerhöchste Priorität“, schreibt Sarah Cooper. „Hier sind meine zehn Tipps, wie ihr schnell besonders intelligent in einer Besprechung wirkt.“ Wir haben die Grafiken von Sarah Cooper in die untenstehende Bildergalerie eingefügt. Ihr glaubt, da fehlt noch ein wichtig Ratschlag? Dann nur zu: Das Kommentarfeld ist euer Freund!

    Quelle: 10 (ironische) Tricks, wie du im Meeting schlau wirkst

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    Richtig Führen: Baby-Boomer verstehen die Generation Y nicht

    In vielen Unternehmen herrscht ein Klima aus Befehl und Gehorsam. Die Generation der Baby-Boomer führt, wie sie selbst aufgewachsen ist. Damit muss Schluss sein.Vor Kurzem habe ich mir einen gemütlichen Fernsehabend gemacht – rein beruflich natürlich. Meine Mission: Die fiesesten Vorgesetzten der Filmgeschichte zu finden. Die Liste der Blockbuster, die ich mir an diesem Abend angeschaut habe, ist lang. Das Thema scheint in Hollywood äußerst beliebt zu sein. Ob Meryl Streep als herzlose, niemals lobende Chefin in „Der Teufel trägt Prada“, Alec Baldwin als strenger Fiesling in “Glengarry Glen Ross“ oder Gary Cole in „Alles Routine“ als Boss, der seine Angestellten am liebsten 24 Stunden am Tag mit Arbeit zuschütten würde – mit Vorliebe auch am Wochenende.Der Erfolg der Filme beruht auf einem simplen Grund: Viele Zuschauer dürften sich in den geschilderten Situationen wiedererkennen – über Probleme mit dem Chef kann hierzulande fast jeder ein Lied singen. Ob in Arbeitgeberbewertungsportalen im Internet oder in meiner täglichen Praxis: In der Kategorie „Verhalten gegenüber Mitarbeitern“ schneiden Vorgesetzte in der Regel am schlechtesten ab.

    Quelle: Richtig Führen: Baby-Boomer verstehen die Generation Y nicht – FOCUS Online

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    Gleichberechtigung: Skandal ohne Ende

    Mit manchen Ungerechtigkeiten lebt man so lange, bis man irgendwann glaubt, sie seien ganz normal und nicht zu ändern. Die Diskriminierung von Frauen in der Arbeitswelt ist so eine Ungerechtigkeit.

    Es gibt auch Frauen, die haben bei Beförderungen keine Chance gegen ihre männlichen Kollegen – egal, wie gut sie sind. Oder sie leisten dieselbe Arbeit wie die Männer und werden doch schlechter bezahlt. Ein Viertel aller Arbeitnehmerinnen gibt nach einer Studie des Gewerkschaftsbundes DBB an, im Berufsleben diskriminiert worden zu sein. Die meisten nennen als Grund ihr Geschlecht.

    Quelle: Gleichberechtigung: Skandal ohne Ende | ZEIT Arbeit

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    Autozulieferer: Vier Standorte von Schaeffler auf der Kippe 

    Betriebsratschef Norbert Lenhard sagte: “Wir erwarten vom Management, dass die notwendigen Veränderungen ohne Standortschließungen und ohne betriebsbedingte Kündigungen umgesetzt werden.”

    Schaeffler hatte angesichts deutlich schwächerer Geschäfte angekündigt, in Deutschland 700 Arbeitsplätze und weitere 200 im europäischen Ausland abzubauen. Die ersten Maßnahmen beträfen die Standorte Kaltennordheim(Thüringen), Hamm (Rheinland-Pfalz), Unna und Steinhagen (Nordrhein-Westfalen), sagte eine Unternehmenssprecherin in Herzogenaurach.

    Um den vollständigen Text zu lesen, folgen Sie bitte dem Link…..

    Quelle: Autozulieferer: Vier Standorte von Schaeffler auf der Kippe | Automobilwoche

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    Testbeitrag: SAP-Berater

    Stellensuchanzeige: 10176
    SAP Junior Berater – GR Gelsenkirchen
    besondere Kenntnisse:
    SAP IS-U Anwendungserfahrung 1 Jahr, SAP Anwenderzertifikat, Microsoft Office gute Kenntnisse

    Mobilität:
    PLZ:
    45888  Ort:  Gelsenkirchen  Bundesland:  Nordrhein-Westfalen
    Umkreismobilität: Nahbereich, Tagesbereich, Home-Office
    Umzugsbereitschaft: Nein
    Reisebereitschaft: 25  Führerscheine: PKW-B

    Branchenerfahrung:
    Bildung / Weiterbildung
    Energiewirtschaft
    Textilindustrie
    Wasserwirtschaft

    Einsatzbereiche-Obergruppe:

    Bildung und Soziales
    IT
    Vertrieb- und Verkauf

    Einsatzbereiche-detailliert:

    Bildung und Soziales = sonstige
    IT = SAP/ERP-Beratung, Entwicklung
    IT = Wirtschaftsinformatik
    Marketing und Kommunikation = Vertriebsmarketing
    Vertrieb- und Verkauf = Verkauf (Handel)

    Berufserfahrung:

    bis 2 Jahre

    Weiterbildung – Studium:

    Wirtschaftswissenschaften=Wirtschaftsinformatik

    Akademischer Grad:

    B.A. – Bachelor of Arts

    Sprachkenntnisse:

    Deutsch, Englisch, Türkisch

    Beschäftigungsart:
    Teilzeit, Mini-Job, Praktikum – Plicht, Praktikum – freiwillig, Werksstudent (BA- oder MA-Arbeit)

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    Wie der EU-Arbeitsmarkt die Schweiz unter Druck setzt

    Aus der Optik der Arbeitnehmer ist Europas Arbeitsmarkt ein Desaster. Das zeigt sich vor allem, wenn man Europas Klassenprimus Deutschland mit der Schweiz vergleicht.  Weil dort die Lohnquote viel höher liegt, verdient der Schweizer Vollzeitangestellte im Schnitt gemessen an der Arbeitsproduktivität rund 30 Prozent mehr. Und weil die Lohneinkommen weniger ungleichmäßig verteilt sind, beschränkt sich in der Schweiz das Phänomen der arbeitenden Armen weitgehend auf alleinerziehende Mütter. Auch in kritischen Branchen wie dem Reinigungsgewerbe gilt aktuell ein tariflicher Mindestlohn von 20,40 Franken oder umgerechnet 18,10 Euro. In Deutschland, wo der Mindestlohn nur gut halb so hoch liegt, verdient gut ein Fünftel der Beschäftigten nicht genug, um eine Familie zu unterhalten und für die Pensionierung vorzusorgen.

    In den anderen EU-Ländern ist es noch schlimmer. In Italien etwa werden die Arbeitslosen schon fast zur Billigarbeit geprügelt. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei 33 Prozent. Seit 1997 sind die Löhne der Jungen um rund 30 Prozent gesunken. Weil Italien weder einen Mindestlohn noch eine Arbeitslosenversicherung für alle kennt, gibt es für den Lohn fast keine Untergrenze. Wer das neu eingeführte Reddito di Cittadinanza (Bürgergeld) beanspruchen will, muss erst seine Wertsachen (wie etwa ein teures Auto) versilbern, gesamtes Vermögen bis auf 6000 Euro aufbrauchen und – nach einem Jahr – jede Stelle annehmen und sei es am anderen Ende des Stiefels.

    Quelle: Wie der EU-Arbeitsmarkt die Schweiz unter Druck setzt – Makroskop

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    Lidl Deutschland: Höherer Mindestlohn 

    Dieses Einstiegsentgelt erhalten alle Mitarbeiter, auch wenn deren tariflicher Stundenlohn durch den jeweiligen regionalen Tarifvertrag niedriger angesetzt ist. Auch ungelernte Mitarbeiter sowie geringfügig Beschäftigte und Aushilfen erhalten den Lidl-Einstiegslohn. „12,50 Euro pro Stunde ist bei uns der Mindesteinstiegslohn. Kein Mitarbeiter bei Lidl Deutschland verdient weniger. Im Gegenteil: Die meisten Kollegen bekommen einen deutlich höheren Stundenlohn“, sagt Matthias Oppitz, Geschäftsleitungsvorsitzender von Lidl Deutschland. Filialleiter verdienen monatlich laut Unternehmen zwischen 3.400 und 4.300 Euro und bekommen ein Firmenfahrzeug. Das Unternehmen plädiert für die zwingende Tarifbindung in der Einzelhandelsbranche.

    Quelle: Lidl Deutschland::Höherer Mindestlohn – Lebensmittel Praxis

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    QWERTZ: Gute Gefühle dank I, O, M 

    Es klingt ungeheuerlich: Wann immer wir online kommunizieren, eine Suchmaschine nutzen oder ein Video bewerten, werden unsere Eingaben manipuliert. Kein Virenscanner kann uns davor schützen, denn die Manipulation wirkt über die Hardware. Entwickelt wurde sie in den USA, wo auch sonst. Das allerdings ist fast 150 Jahre her und nicht einmal geheim: Es geht um die Anordnung der Buchstaben auf der Tastatur.

    Im Jahr 2012 äußerten Wissenschaftler erstmals den Verdacht, die Tastaturbelegung könne einen Einfluss darauf haben, was Wörter und Texte in uns auslösen. Sie nannten das den Qwerty-Effekt, nach den ersten sechs Buchstaben auf der amerikanischen Standardtastatur. Zwei Forscher aus Deutschland und der Schweiz berichten nun, der Effekt reiche noch deutlich weiter: Er bestimme mit, wie gut uns etwa ein Film gefällt und welche Wörter wir nutzen, um das zu beschreiben. Dem Effekt zufolge kommt es darauf an, auf welcher Seite der Tastatur sich die verwendeten Buchstaben befinden. Wörter, die vorrangig aus Buchstaben der rechten Seite bestehen, lösen positivere Gefühle aus als Wörter, in denen die linksseitigen Buchstaben dominieren. Doch sind Tastaturen nicht bloße Mittel zum Zweck? So einfach ist das nicht. Über Jahrtausende wurde Sprache vor allem gesprochen. Viele Wörter erinnern daher klanglich an die Dinge, die sie bezeichnen, wie der “Kuckuck” und das “Summen” der Biene. Mittlerweile aber besteht ein Großteil unserer Kommunikation darin, auf Tastaturen zu tippen, statt zu reden. Natürlich wirkt sich dieser Kulturwandel auf die Sprache aus, alles andere wäre höchst verwunderlich.

    Quelle: QWERTZ: Gute Gefühle dank I, O, M | ZEIT ONLINE

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    Flexibel Arbeiten: Diese Fallen drohen im Home-Office

    Bevor Nicolas Preuß um die Ecke biegt, hören seine Mitarbeiter keine Schritte, sondern ein Surren. Der 35-Jährige ist Teamleiter beim Logistikunternehmen Time Matters und zuständig für sieben Angestellte. Die Firma sitzt im hessischen Neu-Isenburg, Preuß arbeitet meist im bayrischen Landsberg am Lech – vier Autostunden entfernt.Seit zwei Jahren praktiziert Preuß fast ausschließlich „Management by rolling around“, und zwar dank eines Roboters des US-Herstellers Suitable Technologies. Das Gerät namens Beam besteht aus einem Bildschirm auf zwei Stelzen und fünf Rädern, Preuß bedient es von zu Hause aus mit dem Steuerkreuz seiner Tastatur.

    Um den vollständigen Text zu lesen, folgen Sie bitte dem Link…..

    Quelle: Flexibel Arbeiten: Diese Fallen drohen im Home-Office

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    Recruiting: Wieso Unternehmen den Kampf um Talente verlieren

    Was Arbeitnehmer und Finanzminister freut, stellt Unternehmen vor wachsende Probleme: die niedrige Arbeitslosigkeit. Sie führt dazu, dass Jobsuchende bei der Wahl des neuen Arbeitsplatzes kritischer werden – und immer öfter auch mitten im Bewerbungsprozess aussteigen. Der Personaldienstleisters Robert Half hat nun in einer Umfrage unter 702 deutschen Personalverantwortlichen versucht zu ergründen, an welchen Problemen die Einstellungen aus ihrer Sicht am häufigsten scheitern. Dabei offenbarten sich Unterschiede je nach Unternehmensgröße.Bei großen Unternehmen stellt demnach die Länge des Bewerbungsverfahrens das größte Problem dar. Die Hälfte aller Befragten aus Unternehmen mit über 500 Mitarbeitern nannte die Abwanderung aussichtsreicher Kandidaten während des langen Einstellungsverfahrens als Haupt-Hindernis. Bei kleinen und mittleren Unternehmen kämpft nur etwa ein Drittel mit diesem Problem (32/35 Prozent). Hier ist es vor allem die generelle Konkurrenz durch attraktivere Konkurrenzunternehmen, die den Personalern zu schaffen macht. Diese Sorge teilen sie allerdings mit den Großunternehmen.

    Quelle: Recruiting: Wieso Unternehmen den Kampf um Talente verlieren

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    Mindestlohn für LKW-Fahrer 

    Sind ausländische Arbeitgeber verpflichtet, ihren nur kurz in Deutschland tätigen Arbeitnehmern den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn zu zahlen? Das hat das Finanzgericht Berlin-Brandenburg jetzt in seinem Urteil bestätigt. Diese Frage ist jedoch seit der Einführung des Mindestlohngesetzes (MiLoG) umstritten, vor allem für den Bereich des reinen Transitverkehrs, bei dem Fernfahrer Deutschland nur durchqueren. Auch europarechtliche Fragen zur Anwendung des MiLoG auf den grenzüberschreitenden Transitverkehr sind noch ungeklärt.

    Der Fall: Klage polnischer Speditionen gegen Verpflichtungen aus dem MiLoG

    Spediteure aus Polen hatten vor Gericht gegen die Geltung des Mindestlohngesetzes geklagt. Die Spediteure sind der Ansicht, dass sie durch das MiLoG nicht verpflichtet werden können, ihren Kraftfahrern den in Deutschland geltenden gesetzlichen Mindestlohn zahlen zu müssen. Ebenso bezweifeln sie, dass sie die entsprechenden Dokumentationspflichten bei Durchfahrten durch Deutschland einhalten müssen.

    Quelle: Mindestlohn für LKW-Fahrer | Personal | Haufe

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    Bewerben mit Tricks: Lügen im Lebenslauf – was ist erlaubt? 

    Es ist eine einfache Taktik, um bei interessanten Stellenangeboten besser dazustehen als die Konkurrenz: den Lebenslauf optimieren. Schnell sprechen Bewerber eine Sprache doch „fließend“, obwohl sie gerade mal einen Anfänger-Sprachkurs belegt haben. Und EDV-Kenntnisse sind in Lebensläufen häufig mit „sehr gut“ bewerten, obwohl es bisweilen an den Grundfunktionen hapert.

    Wann werden solche Modifikationen zur Lüge – und welche Strafen drohen? Arbeitsrechtler Markus Mingers von der Kanzlei Mingers & Kreuzer im Interview mit karriere.de:

    Herr Mingers, wer sich mit seinem Lebenslauf bei einem Unternehmen bewirbt, sollte ihn auf das Stellenangebot zuschreiben. Sind Zuspitzungen der Qualifikation erlaubt?

    Quelle: Bewerben mit Tricks: Lügen im Lebenslauf – was ist erlaubt? | karriere.de

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    Respekt einfordern: Kein Bock auf Autorität? So gehen Sie mit aufmüpfigen Mitarbeitern um 

    Er fällt ins Wort, lästert oder kommt ständig zu spät: Ein solcher Arbeitnehmer kann Chefs schon mal zur Weißglut treiben. Wieso Angestellte Ihre Autorität untergraben und was Sie dagegen tun können.

    „Wie der es zum Chef gebracht hat, weiß ich auch nicht …“ oder „Wissen Sie wirklich, was Sie da tun?“: Hintenrum über den Flurfunk oder ganz offen im Meeting greifen manche Mitarbeiter die Autorität ihrer Vorgesetzten an. Das ist nervig, hat aber in fast allen Fällen nichts mit den Führungsqualitäten des Chefs zu tun, sagt Businesscoach Antje Klimek. Sie erklärt, warum Angestellte sich Chefs gegenüber querstellen und wie diese sich gekonnt behaupten.

    Warum Mitarbeiter aufmüpfig sind – daran liegt’s

    „Bei 95 Prozent der Mitarbeiter liegt das Problem nicht bei der Führungskraft, wenn sie eine Autorität nicht anerkennen“,erklärt Klimek. „Manchmal haben Angestellte schlechte Erfahrungen mit ehemaligen Chefs gemacht und übertragen das jetzt auf den neuen.“ Getreu dem Motto: Mein Ex-Vorgesetzter war total inkompetent, dann muss es der neue auch sein.

    Quelle: Respekt einfordern: Kein Bock auf Autorität? So gehen Sie mit aufmüpfigen Mitarbeitern um | impulse

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    Echt menschlich: Dorfgemeinschaft hilft Zimmerer in Not

    280 Jahre stand das Bauernhaus in Weisslingen, Schweiz. Zuletzt beherbergte es das Lager der Zimmerei von Jungunternehmer Manuel Näf und ein frisch renoviertes Wohnhaus.

    Im Februar 2019 hat ein Feuer das Haus weitestgehend zerstört. Vom Lager der Zimmerei blieb kaum etwas übrig, berichtet das Nachrichtenportal zueriost.ch. Das renovierte Wohnhaus müsse größtenteils zurück- und neu aufgebaut werden.

    Feuerschock: „Hätte nie gedacht, dass es mir passiert“

    Sein kompletter Betrieb ist in Flammen aufgegangen: Eine Entscheidung, die Handwerksmeister Michael Schöne in der Vergangenheit nicht (!) getroffen hat, rettet ihn heute finanziell.

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    Für den Chef der Zimmerei und seine vierköpfige Familie ist der Vorfall eine Katastrophe. Aber eine, die die Familie nicht alleine durchstehen muss. Denn der fatale Brand hat die gesamte Gemeinde zu einem beispielhaften Akt der Solidarität bewegt.

    Die Gemeinde habe umgehend ein Sammelkonto für Näf und seine Familie eingerichtet. Der lokale Fußballclub und die kommunale Feuerwehr unterstützten die Spendenaktion, haben ihrerseits zum Spenden aufgerufen. Auch konnte der Familie spontan eine Genossenschaftswohnung angeboten werden. „Diese große Solidarität ist sehr schön und freut mich und meine Familie“, sagt Näf dem Nachrichtenportal.

    Quelle: Echt menschlich: Dorfgemeinschaft hilft Zimmerer in Not

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    Kleiner Betrieb, großes Projekt? Das geht im Netzwerk!

    Kleiner Betrieb, großer Auftrag? Das geht, wenn der Unternehmer auf ein Netzwerk zurückgreifen kann, das ihn unterstützt. So wie Alexander Hasse: Der Tischlermeister aus Langenhagen bei Hannover hat mit anderen Gewerken das Netzwerk Premiumhandwerker aufgebaut. Es hat sich zum Ziel gesetzt, Kundenaufträge aus einer Hand zu bedienen.

    So funktioniert das Netzwerk

    Ein Beispiel: Wenn jemand ein komplettes Haus oder eine Eigentumswohnung renovieren will, muss er mehrere Gewerke zusammenbringen. Das kann stressig werden. „Dieses Problem nehmen wir ihm ab“, sagt Alexander Hasse. Der Vorteil für den Kunden: Er hat nur einen Ansprechpartner, die Handwerker klären untereinander, wer wann auf die Baustelle kann. Der Vorteil für die Netzwerker: anspruchsvolle und gut koordinierte Projekte. In Planung ist auch ein verstärktes gemeinsames Marketing, die gemeinsame Website premiumhandwerker.de ist derzeit in Arbeit.

    Quelle: Kleiner Betrieb, großes Projekt? Das geht im Netzwerk!

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    Höhere Preise: Räumen Sie mit diesen 5 Irrtümern auf!

     

    Auf einen Blick:

    • Fünf Irrtümer verhindern höhere Preise. Hier kommen vorab die Richtigstellungen dieser Irrtümer.
    • Nr. 1: Wenn Sie jedem Auftrag hinterherlaufen, ist das eine schwache Position.
    • Nr. 2: Es gibt auch für hochpreisige Handwerksleistungen Abnehmer.
    • Nr. 3: Der Preis ist nur manchmal das Entscheidungs-Kriterium für die Auftragsvergabe.
    • Nr. 4: Versuchen Sie, sich von Ihrer Konkurrenz durch gute Leistungen und besten Service abzuheben.
    • Nr. 5: Aus der Billigheimer-Falle kommen Sie am besten mit neuen Kunden heraus.

    Verkaufen Sie ihre Leistungen dauerhaft unter Wert, tun Sie das aus bestimmten Gründen. Meist stecken bestimmte Gedanken dahinter, die Sie überprüfen sollten. Denn oft ist die Angst vor der Preiserhöhung unbegründet. Eine Unternehmensberaterin und ein Handwerker, der mit Erfolg seine Preise erhöht hat, klopfen typische Fehlannahmen von Dumping-Anbietern kritisch ab.

    Quelle: Höhere Preise: Räumen Sie mit diesen 5 Irrtümern auf!

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    Job-Studie: Was Angestellte zum Start im neuen Job erleben

    In Zeiten des Fachkräftemangels unternehmen Firmen beachtliche Anstrengungen, um geeignetes Personal zu finden. Doch bei der Frage, wie man neuen Mitarbeitern einen guten Start in den Jobermöglicht, haben manche Arbeitgeber offenbar noch Nachholbedarf. Denn: Kaum im neuen Job möchten viele Arbeitnehmer diesen am liebsten schon wieder hinschmeißen. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Firma “softgarden e-recruiting”, die 2761 Arbeitnehmer zu ihren Erfahrungen in den ersten Tagen am neuen Arbeitsplatz befragte.

    Mehr als jeder Vierte hat demnach schon einmal während der ersten 100 Tage im neuen Job gekündigt oder dies zumindest ernsthaft erwogen. Tatsächlich direkt wieder gekündigt haben 11,6 Prozent der Befragten. Weitere 15,7 Prozent gaben an, kurz davor gestanden zu haben, diesen Schritt zu gehen.

    Bewerbungsgespräch

    “32 GRAD UND NICHTS ZU TRINKEN”

    Bewerber berichten über die schlimmsten Erlebnisse im Vorstellungsgespräch

    Von Daniel Bakir

    Einarbeitung? Welche Einarbeitung?

    Die Gründe, den neuen Job so schnell wieder hinzuschmeißen, sind vielfältig. Manche Befragte nennen ein besseres Jobangebot oder einen Umzug, häufiger aber ist es die Unzufriedenheit mit der neuen Arbeitsstelle. Besonders häufig nennen die Abbrecher “schlechte Einarbeitung”, das “Verhalten der Vorgesetzten” und  “falsche Versprechungen” oder “falsche Angaben” des Unternehmens zum Job.

    Quelle: Job-Studie: Was Angestellte zum Start im neuen Job erleben | STERN.de

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    Nicht genommener Urlaub verfällt nicht automatisch

    Jeder Arbeitnehmer hat Anspruch auf Jahresurlaub. Doch was ist, wenn ein Beschäftigter seine freien Tage nicht nimmt? Bislang sah das Bundesurlaubsgesetz vor, dass Urlaub, der bis zum Jahresende nicht gewährt und genommen wird, verfällt. Das galt sogar dann, wenn der Arbeitnehmer rechtzeitig, aber ohne Erfolg versucht hat, seine freien Tage zu nehmen. Doch das wird sich nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichtes (BAG) jetzt ändern.

    Der Fall: Ein Wissenschaftler hat seinen Ex-Arbeitgeber auf Schadensersatz für nicht genommen Urlaub verklagt. Fast 12.000 Euro fordert der Mann für 51 verfallene Tage.

    Das Urteil: Der Anspruch eines Arbeitnehmers auf seinen Urlaub erlischt nur dann am Ende des Kalenderjahres, wenn der Arbeitgeber ihn zuvor über seinen Anspruch und die Verfallsfristen informiert hat, urteilte das BAG. Damit setzte es eine Vorabentscheidung des Europäischen Gerichtshofes um. Laut Arbeitszeitrichtlinie der EU (2003/88/EG) obliege dem Arbeitgeber die „Initiativlast für die Verwirklichung des Urlaubsanspruchs“.

    In der Praxis bedeutet das: Der Arbeitgeber muss dafür sorgen, dass der Arbeitnehmer seinen Urlaub nehmen kann. Falls erforderlich, müsse der Arbeitgeber seinen Beschäftigten förmlich dazu auffordern, die freien Tage zu nehmen, so das BAG. Außerdem muss er klar und rechtzeitig auf den drohenden Verfall der Urlaubstage hinweisen. Offen blieb allerdings, welche Auflagen hier einzuhalten sind. Im Fall des Wissenschaftlers wird das jetzt das Landgericht München klären.

    Quelle: Nicht genommener Urlaub verfällt nicht automatisch

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    Handwerker-Rechnung: Wann müssen Kunden nicht mehr zahlen?

    Auf einen Blick:

    • Späte Handwerker-Rechnungen haben einige Nachteile – für Kunden und Betriebe.
    • So zeigt ein aktuelles Urteil, dass eine späte Handwerker-Rechnung ein Grund für Schadenersatz sein kann. Die Richter setzten eine Frist von 6 Monaten.
    • Noch nicht abgerechnete Leistungen aus vor 2018 abgeschlossenen BGB-Bauverträgen bergen ein anderes Risiko: Sobald die Abnahme erfolgt ist, beginnt die Verjährungsfrist für den Zahlungsanspruch. Eine späte Rechnung kann das nicht stoppen.
    • Für BGB-Verträge ab 2018 gilt hingegen: Kein Zahlungsanspruch ohne Schlussrechnung. Das hat Vor- und Nachteile.
    • Bei VOB/B-Verträgen sieht die Lage anders aus: Hier können Kunden notfalls die Rechnung selbst erstellen – auf Kosten des Handwerkers.

    Quelle: Handwerker-Rechnung: Wann müssen Kunden nicht mehr zahlen?

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    Populäre Rechtsirrtümer im Arbeitsrecht 

    Für das Arbeitsrecht fehlt in Deutschland ein Arbeitsgesetzbuch, in dem alle arbeitsrechtlichen Gesetze gebündelt sind. Stattdessen sind die für das Arbeitsverhältnis relevanten Regelungen in einer Vielzahl von Gesetzen vom Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz über das Bundesurlaubsgesetz, das Kündigungsschutzgesetz, das Bürgerliche Gesetzbuch bis hin zum Tarifvertragsgesetz verstreut. Außerdem hat die Arbeitsgerichtsbarkeit angesichts der zahlreichen unbestimmten Rechtsbegriffe und der fehlenden Kodifikation wichtiger Teile des Arbeitsrechts zum Teil eigene Rechtsregeln und Rechtsinstitute entwickelt. Aus diesen Gründen bestehen im deutschen Arbeitsrecht eine Vielzahl von Rechtsirrtümern, die per „Mund-zu-Mund-Propaganda“ weitergegeben, statt kritisch geprüft werden. Diese Blog-Serie soll populäre Rechtsirrtümer unter die Lupe nehmen und aufdecken.

    Arbeitsrechtliche Vorschriften sind für den Laien schwer auffindbar und zu durchschauen. Dies führt in nahezu allen Bereichen zu populären Rechtsirrtümern. Diese betreffen auch diverse Problemstellungen im Zusammenhang mit einer beabsichtigten Kündigung. So hält sich hinsichtlich des Zeitpunkts, zu dem eine Kündigung ausgesprochen wird, hartnäckig das Gerücht, dass Kündigungen an Weihnachten, während Krankheit oder an Geburtstagen unzulässig seien. Auch werden immer wieder Kündigungen per E-Mail oder sogar per WhatsApp ausgesprochen. Diese Rechtsirrtümer möchten wir im vierten Teil der Serie zu den populären Rechtsirrtümern vorstellen und aufklären.

    Quelle: Populäre Rechtsirrtümer im Arbeitsrecht – Teil 4 – Arbeitsrecht. Weltweit.

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    Profi-Fußballer oder Polizist – warum wir nicht nach Leistung bezahlt werden

    Die Diskussion übers Gehalt ist so alt wie die Menschheit. Alle sind sich einig: Man selbst verdiene zu wenig. Doch stimmt das auch?

    Hältst du dein Gehalt auch für zu niedrig? In dem Fall bist du in guter Gesellschaft. Denn ein Großteil der Angestellten und auch viele Selbstständige beschweren sich darüber, zu wenig zu verdienen – obwohl sie doch so viel und hart arbeiten. Schuld seien der böse Arbeitgeber oder der knickrige Kunde. Doch ist das wirklich so? Sind wir im Arbeitsleben von lauter Missgunst umgeben? Geschäftsführer-Coach Bernd Geropp hält das für ein fatales Missverständnis.

    Der Nutzen entscheidet

    „Es mag zwar so aussehen, als ob du als Mitarbeiter für deine Arbeit bezahlt wirst“, so Geropp. Das sei jedoch im Grunde nicht der Fall. „Du wirst nicht für deine Arbeitszeit bezahlt – selbst wenn es so in deinem Vertrag steht“, so der Coach. „Auch nicht nach Leistung.“ Arbeitszeit und Leistung seien sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Kunden belanglos. Entscheidend sei vielmehr der Nutzen, den die Arbeit stiftet. „Honoriert wird nicht die mühevoll erbrachte Leistung, sondern nur die damit generierte Wirkung“, erklärt Geropp weiter. Dabei sei völlig irrelevant, wie der Arbeit- oder Auftragnehmer den Nutzen einschätzt. „Der wird vermutlich sehr hoch sein“, schmunzelt er. Die Wirksamkeit werde jedoch ausschließlich vom Kunden oder vom Arbeitgeber bewertet. „Kunde und Arbeitgeber sind diejenigen, die festlegen, wie wertvoll die Wirkung wirklich ist – und zahlen entsprechend viel oder wenig dafür.“

    Quelle: Profi-Fußballer oder Polizist – warum wir nicht nach Leistung bezahlt werden

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    Englisch im Job: 7 Formulierungen, die Sie vermeiden sollten 

    Mit der Sprache ist das ja immer so eine Sache. Denn so eindeutig, wie man etwas vermeintlich formuliert hat, muss es eben gar nicht ankommen. In der Kommunikation kann einiges schief gehen, wenn die Emails mehrdeutig formuliert wurden. Richtig kompliziert wird es aber, wenn noch eine sprachliche Barriere dazukommt – nämlich die englische Sprache. Zwar ist diese Fremdsprache heute in vielen Firmen üblich und auch in den Bewerbungen rühmen sich die Bewerber, dass sie natürlich feinstes Englisch sprechen und schreiben können. Doch in der Praxis zeigt sich: Es gibt einige Hürden, die einen schnell zum Trottel bei den Kollegen machen können. Hier kommen sieben sprachliche Fehler, die Sie besser vermeiden sollten:

    1.   Nennen Sie Ihren Vorgesetzten nicht “Chef”

    Vielleicht denken Sie sich: “‘Boss’ zu sagen, das klingt ein bisschen zu sehr nach amerikanischem Mafia-Film”. Also gehen Sie zu Ihrem Vorgesetzten und sagen “Here’s the report you asked for, Chef!”

    Ich kann Ihnen versprechen: Der Mann wird Sie verwundert anschauen – denn Sie haben gerade einen Chefkoch aus ihm gemacht. Als “Chef” bezeichnet man in den USA nämlich nur die Vorgesetzten in der Küche. Benutzen Sie also lieber einfach nur seinen Namen – und zwar dem Vornamen. Das ist in den USA komplett normal, auch Vorgesetzten gegenüber.

    Quelle: Englisch im Job: 7 Formulierungen, die Sie vermeiden sollten | STERN.de

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    Kirchliche Arbeitgeber müssen bisherige Einstellungs- und Beendigungspraxis ändern

    Das Thema

    Kirchliche Arbeitgeber müssen zwingend ihre bisherige Einstellungs- und Beendigungspraxis überprüfen. Hierzu gehört nicht nur die ggf. erforderliche Überarbeitung von Arbeitsverträgen, sondern auch von Stellenanzeigen. Ausgangspunkt hierfür ist eine aktuelle Entscheidung des BAG, mit welchem dieses eine Kündigung eines bei einem kirchlichen Träger (Krankenhaus) beschäftigten Chefarzt aufgrund einer Wiederheirat für unwirksam erklärt hat.

    Der aktuelle Fall vor dem BAG

    Der Kläger, ein Chefarzt eines Krankenhauses, wehrt sich seit knapp zehn Jahren gegen eine ihm gegenüber ausgesprochene Kündigung seines Arbeitsverhältnisses. Die Beklagte, eine mit der römisch-katholischen Kirche verbundene GmbH und Träger des Krankenhauses, kündigte dem Chefarzt, nachdem sie von der Wiederheirat des Chefarztes Kenntnis erlangt hatte. Mit Urteil des BAG vom 20. Februar 2019 (2 AZR 746/14 – Pressemitteilung) findet dieser Rechtsstreit zunächst sein Ende. Im Ergebnis stellte das BAG fest, dass die Kündigung unwirksam ist.

    Der Kläger schloss im Jahre 2000 mit dem Träger des Krankenhauses, der Beklagten, einen Arbeitsvertrag ab. Bestandteil dieses Arbeitsvertrags war die Grundordnung des kirchlichen Dienstes vom 23. September 1993 (GrO 1993). Nach dieser GrO 1993 handelte es sich u.a. beim Abschluss einer nach dem Glaubensverständnis und der Rechtsordnung der Kirche ungültigen Ehe um einen schwerwiegenden Loyalitätsverstoß, der in der Regel eine Kündigung rechtfertigt. Der Kläger war nach katholischem Ritus verheiratet.

    Nach der Scheidung von seiner ersten Ehefrau heiratete er im Jahr 2008 ein zweites Mal standesamtlich. Nachdem die Beklagte hiervon Kenntnis erlangt hatte, kündigte sie das Arbeitsverhältnis ordentlich zum 30. September 2009. Die Beklagte begründete die Kündigung damit, dass der Kläger durch Eingehung der zweiten standesamtlichen Ehe eine ungültige Ehe i. S. d. GrO 1993 abgeschlossen habe. Hiergegen hat der Kläger Kündigungsschutzklage erhoben.

    Quelle: Kirchliche Arbeitgeber müssen bisherige Einstellungs- und Beendigungspraxis ändern – Expertenforum Arbeitsrecht (#EFAR)

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    Berufliche Bildung – Vom Meister zum Berufsbachelor – Hat unsere Bildungsministerin einen  Knick in der Schüssel?

    Eine Berufsausbildung dauert zwei oder drei Jahre, manchmal auch dreieinhalb. Wer seine Fertigkeiten anschließend perfektionieren will, kann Meister werden. Und sonst? In Deutschland gibt es unzählige Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung, bei denen Hunderte verschiedene Abschlüsse verliehen werden. Doch kaum jemand kann diese Abschlüsse richtig einordnen. Was genau ist ein Servicetechniker, wie wird man Fertigungsplanerin, Prozessmanager, Betriebswirt oder Fachkauffrau? Und wie viel sind diese Ausbildungen wert? Um den Wust an Bezeichnungen zu ordnen, will Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) nun drei neue, übergeordnete Abschlüsse in der beruflichen Bildung einführen.”Berufsspezialist” darf sich nennen, wer eine Lehre absolviert hat. Der “Berufsbachelor” entspricht dem Meister, Techniker oder Fachwirt und ist dem akademischen Bachelor gleichgestellt. Der “Berufsmaster” fasst weitere Aufstiegsfortbildungen zusammen und ist einem Master von der Hochschule ebenbürtig. Bisherige Begriffe wie etwa “Meister” sollen nicht abgeschafft, sondern aufgewertet werden.

    Quelle: (1)Berufliche Bildung – Vom Meister zum Berufsbachelor – Karriere – Süddeutsche.de

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    Personalfragebogen

    Sie sind aktuell Arbeitssuchend oder möchten in Zukunft nach einem anderen Arbeitgeber Ausschau halten? Dann sind Sie bei uns richtig. Egal ob Sie Facharbeiter, Akademiker und Ungelernt sind. Von besonderem Vorteil für Sie ist, dass wir bevorzugt Unternehmen im verdeckten Stellenmarkt recherchieren. Wir stellen Sie dort vor, wo sich nicht die Masse der Kandidaten vorstellt.

    Eventuell haben Sie schon viele Fragebögen ausgefüllt. Diese bezogen sich aber immer nur auf ein Unternehmen. Wir haben Ihnen mehr zu bieten.

    Unser Fragebogen ist die Grundlage, damit wir für Sie Folgendes tun können:

    1. Sie erhalten eine kostenlose Stellensuchanzeige auf unserer Homepage
    2. Wir veröffentlichen diese zusätzlich bei Xing, LinkedIn, Facebook und Twitter
    3. Wir stellen Sie mit dieser Anzeige bei einer Vielzahl von Unternehmen vor.

    Es lohnt sich also für Sie.

    Wir möchten das Ihr Stellengesuch in spätestens 48 Stunden öffentlich – und natürlich anonymisiert – sichtbar ist, so das man Sie schnellstmöglich finden kann.

    Unser Tipp: es ist einfacher, als es der erste Anschein erweckt.
    Grundsätzlich erwarten wir nur Auskünfte, die Sie ohne irgendwo nachzuschauen erteilen können. Scrollen Sie einmal durch das Bewerbungsformular, um auf die Fragen vorbereitet zu sein. Anschließend dürfte es in weniger als 5 Minuten möglich sein, dass Formular auszufüllen und an uns abzusenden.

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    Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Der aktuelle Stand für Arbeitgeber 

    Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FEG) in seiner Entwurfsfassung befindet sich derzeit im Gesetzgebungsverfahren. Über den aktuellen Stand dieses Gesetzgebungsverfahrens, d.h., welche zentralen Änderungen der FEG-Entwurf hinsichtlich der Ausländerbeschäftigung für Arbeitgeber vorsieht und inwiefern diese nach aktuellem Stand voraussichtlich umgesetzt werden, soll nachfolgend ein Überblick gegeben werden.

    Stand des Gesetzgebungsverfahrens: Bundesrat hat Stellungnahme zum FEG-Entwurf abgegeben

    Bereits im Rahmen des Koalitionsvertrages vom 04. März 2018 wurde die Regelung der Zuwanderung von Fachkräften thematisiert, am 02. Oktober 2018 konkretisiert in den Eckpunkten der Bundesregierung zur Fachkräfteeinwanderung (lesen Sie hierzu unseren Blogbeitrag).

    Am 19. Dezember 2018 verabschiedete die Bundesregierung schließlich den Entwurf des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes. Dieser wurde am 04. Januar 2019 dem Bundesrat zugeleitet, welcher auf die Empfehlungen seiner Ausschüsse vom 05. Februar 2019 und 11. Februar 2019 hin am 15. Februar 2019 seine Stellungnahme zum Entwurf des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes abgab.

    Quelle: Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Der aktuelle Stand für Arbeitgeber – Arbeitsrecht. Weltweit.

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    Fachkräftemangel | Gehalt ist für Talente zweitrangig | 

    Das Ringen um die besten Talente des Landes beschäftigt vor allem diejenigen Branchen, die sich im wirtschaftlichen Aufschwung befinden und stark wachsen. Ganz oben auf der Liste aller Personalbeschaffer stehen die sogenannten “High Potentials”, also kreative Nachwuchskräfte mit Führungsqualitäten. Diese Gehaltsstudie basiert auf den von Robert Walters weltweit platzierten Fach- und Führungskräften. In Deutschland liegt der Schwerpunkt auf den Kerndisziplinen Accounting & Finance, Banking & Financial Services, IT, Legal sowie Sales & Marketing in Interim– und Festanstellung.Empfehlung der Redaktion2019 | BuchWar for TalentsErfolgsfaktoren im Kampf um die BestenTalente werden knapp auf dem Arbeitsmarkt. Der demographische Wandel und der wirtschaftliche Aufschwung haben die Zahl der auf dem Arbeitsmarkt verfügbaren Fachkräfte stagnieren lassen – und diese Entwicklung verschärft sich.Denn der eigene Wachstumskurs, aber auch die Digitalisierung und die Globalisierung, verlangen nach tiefgreifenden Transformationsprozessen in den Unternehmen. Mit lösungsorientierten Talenten, die noch dazu stark in der praktischen Umsetzung sind, soll den komplexen Umbrüchen im Betrieb begegnet werden. Im Zuge dessen rücken die Implementierung neuer Systeme und schlankerer Prozesse in den Fokus. Insbesondere im Mittelstand fehlen etwa in den Bereichen Vertrieb und digitales Marketing Fachkräfte mit drei bis vier Jahren Berufserfahrung, einem ausgeprägten Netzwerk und Produktkenntnissen.

    Quelle: Fachkräftemangel | Gehalt ist für Talente zweitrangig | springerprofessional.de

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    Fehlkommunikation: Warum Ihre Mitarbeiter oft nicht tun, was Sie ihnen sagen 

    Sie sagen Ihren Mitarbeitern ganz genau, was sie tun sollen – und sie machen trotzdem alles ganz anders? Vielleicht steckt keine böse Absicht dahinter, sondern Fehlkommunikation. Wie das Problem entsteht und wie Sie es in den Griff bekommen.„Das habe ich dem Mayer doch gesagt.“ „Ich hatte der Müller eine Mail geschrieben.“ Solche Aussagen hört man in Unternehmen oft, wenn etwas schief läuft – also zum Beispiel Aufgaben nicht wie gewünscht erledigt wurden. Dann beginnt meist die Suche nach dem Schuldigen. Und in der Regel hat derjenige den „Schwarzen Peter“, der zum Beispiel eine Notiz im Meeting-Protokoll überlas, eine E-Mail falsch interpretierte oder einer Bemerkung des Chefs oder Kollegen zu wenig Bedeutung beimaß. Denn er wurde ja informiert. Trotzdem geschah die Panne, denn die Botschaft kam entweder nicht beim Empfänger an oder er maß ihr nicht die gewünschte Bedeutung bei.

    Quelle: Fehlkommunikation: Warum Ihre Mitarbeiter oft nicht tun, was Sie ihnen sagen | impulse

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    Ein Hamburger Gründer weigert sich, die Generation Z einzustellen 

    Die Generation Y bekam in den vergangenen Jahren ständig auf den Deckel: Sie wäre faul, planlos, verwirrt oder hätte Bindungsangst, hieß es. Jetzt können Millennials aufatmen: Die Kritik richtet sich von nun an gegen die Jüngeren, die Generation Z – also alle, die zwischen 1995 und 2010 geboren wurden.Die Generation Z ist erst seit Kurzem auf dem Arbeitsmarkt, doch der Hamburger Tech-Gründer Mathias Keswani hat schon genug von ihr. Der 42-Jährige wolle in seiner Firma Nerdindustries fortan keine Praktikanten mehr einstellen, weil diese aus der Generation Z kommen könnten, sagte er gegenüber Welt (Paywall). Der Grund: Die jungen Leute, manche noch Teenager, hätten zu hohe Ansprüche an den Arbeitgeber.Schon im Vorstellungsgespräch legten die Bewerberinnen und Bewerber ihre Forderungen auf den Tisch, so Keswani. Zum Beispiel, zweimal pro Woche um 17 Uhr Schluss machen zu dürfen, um dann noch Sport zu treiben. Andere bestünden auf einer Drei-Tage-Woche. Für Keswani ein No-go: Er habe den Eindruck, unter den jungen Leuten gelte die Einstellung, man könne ja mal vorbeikommen – aber nur solange, bis es stressig werde.

    Quelle: Ein Hamburger Gründer weigert sich, die Generation Z einzustellen | Gründerszene

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    Diese Arbeitnehmer sind am neugierigsten

    Neugier bringt Innovation. Eine aktuelle Studie hat nun ermittelt, in welchen Ländern und Altersgruppen Arbeitnehmer am neugierigsten sind.

    Deutsche Arbeitnehmer sind am neugierigsten und Generationen X und Y sind wesentlich neugieriger als ihre jüngeren Kollegen – das sind die Ergebnisse der kürzlich veröffentlichten Neugier-Studie 2018 des Wissenschafts- und Technologiekonzerns Merck. Dazu wurden 3.000 Arbeitnehmer in Deutschland, China und den USA dazu befragt, wie neugierig sie sich einschätzen, welche Faktoren ihre Neugierde verstärken oder blockieren und ob ihr Arbeitgeber Neugier und Innovation fördert.

     

    Neugier als Zukunftskompetenz

    Die Studie definiert Neugier als die Fähigkeit, mit dem Neuen und Komplexen umzugehen und auch weiterzumachen, wenn es unangenehme Gefühle hervorruft. Dazu hat Merck einen Neugier-Index entworfen, der sich aus den Faktoren „Antrieb durch Wissenslücken“, „Entdeckerfreude“, „Anspannungstoleranz“ und „Offenheit für Ideen anderer“ zusammensetzt.

    All das sind laut Andreas Steinle, CEO des Zukunftsinstituts Workshop GmbH, wichtige Zukunftskompetenzen: „Wir stehen vor der ständigen Herausforderung, neues Wissen anzusammeln und uns an neue Prozesse anzupassen. Damit das alles nicht zu viel wird, brauchen wir mehr Neugier.“

    Quelle: Diese Arbeitnehmer sind am neugierigsten

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    Ghosting: Was tun, wenn Bewerber einfach abtauchen?

    Immer öfter sind Bewerber auf einmal nicht mehr zu erreichen oder treten einen neuen Job nicht an. Was können Unternehmen tun? Experten geben Rat.

    In den letzten Tagen ging es wieder einmal durch die Presse und war Gesprächsthema in der HR-Community auf Twitter: Ghosting. Bewerber brechen nach Gesprächen oder nach Abschluss eines Arbeitsvertrages den Kontakt zum Unternehmen ab und sind nicht mehr zu erreichen. Andere erscheinen nicht am ersten Arbeitstag. Unternehmen leiden ganz unterschiedlich unter diesem Phänomen. Und: Vielen Bewerbern ist Ghosting schon lange vertraut – allerdings von Seiten der Recruiter. Wir haben sechs HR-Expertinnen und Experten gefragt, was Unternehmen tun können, um Ghosting vorzubeugen. Hier kommen ihre Antworten.

    Quelle: Ghosting: Was tun, wenn Bewerber einfach abtauchen?

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    Dienstreisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Fahrtkosten 

    Fahrtkosten eines Arbeitnehmers

    In einem aktuellen Urteilsfall des Finanzgerichts Hamburg (Urteil vom 2. November 2018, 5 K 99/16) war der Kläger bei der Verwaltung als Bundesbetriebsprüfer im Außendienst eingesetzt. Aufgrund des bundesweiten Einsatzes hatte er in der Dienststelle keinen eingerichteten Arbeitsplatz. In dem betroffenen Streitjahr wirkte der Kläger an einer  Betriebsprüfung mit, für die er von seinem Wohnort aus per Bahn beziehungsweise S-Bahn zu dem zu prüfenden Unternehmen fuhr. Obwohl der Arbeitgeber ihm bereits die tatsächlichen entstandenen Fahrtkosten ersetzt hatte, machte er in seiner Steuererklärung darüber hinausgehende Kilometerpauschalen in Höhe von 0,20 bzw. 0,30 Euro je Kilometer geltend.

    Steuerfreie Arbeitgebererstattungen

    Die Klage blieb erfolglos. Zwar handelt es sich bei den geltend gemachten Reisen um beruflich veranlasste Fahrten, die nicht Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte sowie keine Familienheimfahrten waren. Eine erste Tätigkeitsstätte hatte der Kläger im Streitjahr nicht, weil er keiner ortsfesten betrieblichen Einrichtung seines Arbeitgebers dauerhaft zugeordnet war. Die über die steuerfreien Arbeitgebererstattungen hinaus geltend gemachten Fahrtkosten, waren jedoch trotzdem steuerlich nicht zu berücksichtigen. Für die Benutzung der Bahn oder eines Flugzeugs sind nach dem Urteil keine pauschalen Kilometersätze anzusetzen.

    Quelle: Dienstreisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Fahrtkosten | Personal | Haufe

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    Pflicht zur umfassenden Arbeitszeiterfassung

    Wie lange Arbeitnehmer täglich arbeiten dürfen und wann Ruhepausen gemacht werden müssen, regelt das deutsche Arbeitszeitgesetz. Auch das Unionsrecht, insbesondere die EU-Arbeitszeitrichtlinie (2003/88/EG), macht Vorgaben zu Arbeitszeit, Ruhezeit oder der Leistung von Überstunden. Ziel ist der Schutz der Gesundheit und der Sicherheit der Arbeitnehmer. In einem Fall, den der nationale spanische Gerichtshof dem EuGH vorgelegt hat, fordert EU-Generalanwalt  Pitruzzella, dass Unternehmen zur vollen Wirksamkeit des Unionsrechts verpflichtet sind, anhand von Arbeitszeiterfassungsystemen die Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter zu protokollieren. Das deutsche Arbeitszeitgesetz gibt Arbeitgebern nicht vor, die Arbeitszeit umfassend zu erfassen.

    Der Fall: Generelle Verpflichtung für Arbeitgeber die Arbeitszeit aufzuzeichnen?

    Im vorliegenden Fall klagten mehrere spanische Gewerkschaften vor dem nationalen Gerichtshof (Audiencia Nacional) gegen die Deutsche Bank SAE. Diese sei als Arbeitgeber nicht nur aufgrund nationaler Rechtsvorschriften, sondern auch aufgrund der Charta der Grundrechte der Europäischen Union und aus der EU-Richtlinie 2003/881 dazu verpflichtet, ein System im Unternehmen einzuführen, um die effektiv geleistete Arbeitszeit der Arbeitnehmer zu erfassen. Das sei nötig, um die Einhaltung der vereinbarten Arbeitszeit sowie monatlich geleistete Überstunden feststellen zu können. Der Arbeitgeber sah dafür keine Verpflichtung. Das spanische Recht sehe keine Pflicht des Arbeitgebers vor, die Arbeitszeit ihrer Arbeitnehmer zu erfassen.

    Quelle: Pflicht zur umfassenden Arbeitszeiterfassung | Personal | Haufe

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    Kündigung wegen Wiederheirat: BAG sieht Diskriminierung

    Die Kirche hat eine im Grundgesetz verankerte Sonderrolle als Arbeitgeber. Künftig wird sie jedoch Loyalitätsanforderungen an Mitarbeiter im Sinne des kirchlichen Ethos, zurückschrauben müssen. Kirchen als Arbeitgeber können dem BAG-Urteil zufolge nur dann unterschiedliche Anforderungen aufgrund von Religionszugehörigkeiten stellen, wenn sich diese Erwartungen als “wesentliche, rechtmäßige und gerechtfertigte berufliche Anforderungen” darstellen.

    Es ist das zweite Urteil innerhalb kurzer Zeit, mit dem das BAG nach einer Vorlage beim EuGH, die Freiheiten der Kirchen einschränkt. Erst kürzlich urteilte es, dass kirchliche Arbeitgeber bei Stellenausschreibungen nicht pauschal eine bestimmte Religionszugehörigkeit von Bewerbern voraussetzen dürfen.

    Quelle: Kündigung wegen Wiederheirat: BAG sieht Diskriminierung | Personal | Haufe

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    Urlaub verfällt nicht mehr automatisch 

    Die Vorgaben des Europäischen Gerichtshofs ändern das deutsche Urlaubsrecht: Zukünftig müssen Arbeitgeber ihre Beschäftigten auffordern, noch nicht beantragten Urlaub zu nehmen und darauf hinweisen, dass er ansonsten verfällt. Das hat das BAG im Einklang mit der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom 6. November 2018 festgestellt und damit seine Rechtsprechung zum Urlaubsrecht weiterentwickelt. Bis wann und in welcher Form der Hinweis des Arbeitgebers erfolgen muss, damit der Informationspflicht genüge getan ist, ließ das BAG in seiner Entscheidung weitgehend offen. „Klar und rechtzeitig“ müsse der Arbeitgeber die Beschäftigten auffordern, urteilten die Erfurter Richter und verwiesen den Fall zurück an das zuständige LAG. Das muss nun prüfen, ob der Arbeitgeber geeignete und konkrete organisatorische Maßnahmen ergriffen hat, um den Arbeitnehmern ihren bezahlten Jahresurlaub zu ermöglichen.

    sch | Personal | Haufe

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    Jobangebot: Vertriebsmitarbeiter Export / Import – PLZ 84***

    Zur Verstärkung unseres Teams in Pfarrkirchen suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Vollzeit einen:

    Sachbearbeiter Vertrieb / Export (m/w/d)
    (40,00 Stunden/ Woche)

    Ihre Aufgabengebiet:
    Angebotserstellung und -verfolgung, sowie Umsetzung der daraus gewonnenen Informationen
    Auftragsabwicklung (Annahme, Prüfung, Erfassung, Kontrolle und Verfolgung)
    Professionelle Betreuung von Kunden
    Permanente Stammdatenpflege
    Erstellung von Preisvergleichen zur Vorbereitung von neuen Marktstrategien
    Firmen- und Abteilungsziele aktiv verfolgen

    Ihr Profil:
    Kaufmännische Ausbildung mit mehrjähriger Berufserfahrung; Fachrichtung Verkauf
    Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
    Gutes Verhandlungsgeschick und Rhetorik
    Gute EDV-Kenntnisse und sicherer Umgang in MS-Office Anwendungen
    Idealerweise Berufserfahrung in der Exportabwicklung
    Selbstständige, gewissenhafte und flexible Arbeitsweise
    Ausgeprägte Team- und Kommunikationsfähigkeit

    Wir bieten:
    Eine angemessene Vergütung
    30 Tage Urlaub
    Eine bezuschusste zusätzliche Altersvorsorge und Zusatzleistungen (z.B. Restaurant-Gutschein, Kindergartenzuschuss)
    Flexible und familienfreundliche Arbeitszeitmodelle
    Ein ausgeprägtes Teamgefühl auch durch regelmäßige Teamevents
    Zusammenarbeit in einem traditionsbewussten Unternehmen
    Wir fördern unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch gezielte Weiterbildungsmaßnahmen auf fachlicher sowie persönlicher Ebene und decken Potenziale auf

    Interessiert?
    Dann senden Sie uns bitte Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe möglicher Sperrvermerke, des frühestmöglichen Antrittstermins und Ihrer Gehaltsvorstellung.

    Bitte beziehen Sie sich auf die Kennziffer: 20198-2251

    Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung in einer PDF-Datei an info@netzwerk-arbeit.com .

    Sollten Sie selbst nicht verfügbar sein, können Sie diese Stellenbeschreibung gerne auch an befreundete Kollegen weiterleiten.

    Diese Ausschreibung richtet sich an alle geeigneten Bewerber/Innen unabhängig von Alter, Geschlecht, Behinderung, Religion, Weltanschauung, Rasse, ethnischer Herkunft oder sexueller Identität.

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    Fachkräftemangel: Kurve zeigt Fluch der Vollbeschäftigung 

    Die Zahl der offenen Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt steigt auf ein neues Rekordniveau. Unternehmen bekommen kaum noch Personal. Experten schlagen Alarm: In Wahrheit sei alles noch viel schlimmer.

    Deutschlands Arbeitsmarkt eilt von Rekord zu Rekord. Seit der Finanzkrise vor knapp zehn Jahren geht es stetig nach oben. Noch nie zuvor hatten so viele Menschen einen Job. Das ist jedoch nur die eine Seite der Medaille. Auf der anderen Seite steigt die Zahl der Stellen, die nicht besetzt werden können, rapide an. Für Deutschlands Unternehmen wird das zunehmend zum Problem. Sie trifft der Fluch der Vollbeschäftigung.

    Die ohnehin schon hohe Zahl offener Stellen hat im vergangenen Jahr noch einmal dramatisch zugenommen. 1,46 Millionen unbesetzte Stellen gab es im letzten Quartal 2018. Im Vergleich zu den vorangegangenen drei Monaten ist das ein Zuwachs von 221.000 Stellen. Dieser Anstieg ist zwar saisonal bedingt – traditionell steigt die Zahl der offenen Stellen zum Jahresende. Doch auch im Vergleich zum Vorjahr gibt es ein Plus von 275.000 vakanten Positionen.

    Das geht aus am Dienstag veröffentlichten Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Besonders im Westen verzeichneten die Forscher einen kräftigen Anstieg. Das Institut untersucht mit der IAB-Stellenerhebung viermal jährlich das gesamte Stellenangebot, also auch jene Stellen, die den Arbeitsagenturen nicht gemeldet werden. Im vierten Quartal 2018 wurden Antworten von rund 14.500 Arbeitgebern aller Wirtschaftsbereiche ausgewertet.

    „Der starke Anstieg der offenen Stellen kam für uns eher überraschend. Er lässt sich jedoch nicht an einem einzelnen Wirtschaftszweig festmachen“, sagt IAB-Arbeitsmarkt-Experte Alexander Kubis. Der deutsche Arbeitsmarkt scheint in der Breite so robust zu sein, dass Unsicherheiten wie Brexit und Handelskonflikt bisher einfach an ihm abperlen.

    Schon seit Jahren warnen Ökonomen vor einem flächendeckenden Fachkräftemangel. Betrachtet man die jetzt vorgelegten Zahlen genauer, dann scheint dieses Szenario eingetreten zu sein. Das Verhältnis zwischen Arbeitslosen und offenen Stellen ist zuletzt dramatisch gesunken. 2010 kamen auf eine offene Stelle rechnerisch noch 3,6 Arbeitslose. Im Osten waren es damals sogar acht. Selbst 2016 lag das gesamtdeutsche Verhältnis noch bei 3:1. Seitdem hat sich dieses nochmals halbiert. Rechnerisch kommen auf jede Stelle also nur noch 1,5 Arbeitslose. Unterschiede gibt es zwischen Osten (1,7) und Westen (1,5) kaum noch.

    Quelle: Fachkräftemangel: Kurve zeigt Fluch der Vollbeschäftigung – WELT

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    Generalanwalt: Unternehmen müssen Arbeitszeit erfassen

    Die heutige Arbeitswelt ist schnelllebig. Digitalisierung sowie kurzfristige Nachfragen von Kunden führen dazu, dass die regelmäßige Arbeitszeit von Arbeitnehmern immer schlechter planbar wird. Dadurch kommt es in Unternehmen häufiger unabwendbar zur Überschreitung der regelmäßigen Arbeitszeit oder Nichteinhaltung von Ruhepausen. Insbesondere zur Sicherheit und zum Zwecke des Gesundheitsschutzes von Arbeitnehmern enthält die EU-Arbeitszeitrichtlinie (2003/88/EG) deshalb gewisse Vorgaben zur Begrenzung der Arbeitszeit sowie zur Einhaltung täglicher und wöchentlicher Ruhezeiten.Nun sollen den Schlussanträgen des Generalanwalts am Europäischen Gerichtshof (EuGH) zu Folge Unternehmen verpflichtet sein, ein System zur Erfassung der täglichen effektiven Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter einzuführen (Schlussanträge v. 31.01.2019, Az. C-55/18).

    Quelle: Generalanwalt: Unternehmen müssen Arbeitszeit erfassen

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    Arbeitsagentur-Chef: 2019 mehr als eine halbe Million neuer Jobs

    „Wir rechnen 2019 mit 580.000 neuen Stellen – das wäre zwar etwas weniger als im vergangenen Jahr, aber dennoch ein weiterer Aufwuchs“, sagte Scheele im Interview mit der WirtschaftsWoche. Auch Ereignisse wie der Brexit würden daran nichts ändern: „Gerade kursierte ja die Zahl von bis zu 100.000 gefährdeten Jobs. Unsere Forscher halten das für überzogen“, sagte Scheele.

    Den weiteren Zuwachs erklärt der BA-Chef mit einer veränderten Einstellung der deutschen Wirtschaft: „Wegen des Fachkräftemangels versuchen Unternehmen stärker als früher, ihre Mitarbeiter auch dann zu halten, wenn die Auftragslage mal nicht so gut ist. Sie wissen: Sie finden in besseren Zeiten nicht so schnell Ersatz“, sagte Scheele der WirtschaftsWoche.

    Quelle: Arbeitsagentur-Chef: 2019 mehr als eine halbe Million neuer Jobs

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    So stärken Sie Ihre Mitarbeiter im Kundenkontakt

    Auf einen Blick:

    • Ob im Kundenkontakt Ihrer Mitarbeiter etwas schiefläuft, merken Sie an Auftraggeber-Rückmeldungen und Vermeidungsverhalten des Mitarbeiters, der Probleme im Kundenkontakt hat.
    • Typische Fehler bei Kunden sind zu große Schweigsamkeit, das Reden im „Fachchinesisch“ und harsche Reaktionen auf Kritik.
    • Verbessern Sie bei Bedarf die Kommunikation in Ihrem Betrieb. Eine offene Fehlerkultur ist ebenfalls nötig, damit Ihr Mitarbeiter sein bisheriges Verhalten als Lernanlass betrachtet.
    • Sprechen Sie das Thema „Umgang mit Kunden“ als Standard im Team an. Dann fühlt sich niemand persönlich angegriffen.
    • Bei Schulungen durch einen handwerkserfahrenen Trainer ist ein hoher Praxisanteil wichtig.
    • Kleine Einheiten in regelmäßigen Abständen wirken besser als eine geballte Ladung an einem Termin.

    Vor Ort beim Kunden gehört neben fachlichen Leistungen die Beziehungs-Pflege zur Auftragserfüllung. Und genau damit tun sich manche Mitarbeiter schwer. Wie sie Ihren Leuten im Kunden-Kontakt den Rücken stärken, erläutern die Business-Coachs Ilona Vogelund Marco Ruhlkötter.

    Woran Sie merken, dass Mitarbeiter Probleme im Kundenkontakt haben

    Wenn ein Chef erst bei Beschwerden von Kunden reagiert, ist es laut Ilona Vogel fast schon zu spät. Es gibt schon sehr früh Warnsignale, sagt sie und nennt zwei Beispiele: „Dazu gehört, dass ein Mitarbeiter oft gereizt von Kundenterminen zurückkommt.“ Sie fügt hinzu: „Ein solches Belegschaftsmitglied telefoniert meist auch nur ungern.“ Auch dann, wenn ein Mitarbeiter immer wieder versucht, den Kontakt zu Kunden zu umschiffen, müssen Sie eingreifen.

    Drei typische Fehler im Umgang mit Kunden

    Marco Ruhlkötter beschreibt ein ungünstiges Gesprächsverhalten beim Kunden vor Ort. „Der Handwerker redet zu wenig. Schweigsam und brummig führt er seine Arbeiten aus.“ Ein solches Verhalten führt zu Unsicherheit und Misstrauen auf der Kundenseite: „Dieser möchte zum Beispiel wissen, wie die Auftragserfüllung läuft – oder er interessiert sich für einen kleinen Smalltalk zwischendurch.“ Dazu sollte der Handwerker bereit und in der Lage sein.

    Quelle: So stärken Sie Ihre Mitarbeiter im Kundenkontakt

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    Zu vergeben: Job mit unbekannter Aussicht

    Sie sind eingestellt, auch wenn wir noch nicht sicher sind, was Ihr Job sein wird. So ähnlich lautet neuerdings das Motto vieler Recruiter. Laut einer aktuellen Befragung rekrutieren viele Unternehmen inzwischen Mitarbeiter vor allem auf Grundlage ihrer Fähigkeiten, ohne dass die künftige Position definiert ist. Auch stellen sie Personal für Funktionen ein, die es vor einem Jahr noch nicht gab.

    Gut drei Viertel der Arbeitgeber (77 Prozent) haben bereits Mitarbeiter für Rollen eingestellt, die es vor einem Jahr noch gar nicht gab. Mehr als jedes zweite Unternehmen (57 Prozent) hat Personal nach bestimmten Fähigkeitsprofilen oder Qualifikationen rekrutiert, obwohl es für diese Kandidaten noch keine definierte Rolle im Unternehmen gibt. Das geht aus dem Global Korn Ferry Survey hervor, für den > Korn Ferry im November und Dezember 2018 weltweit mehr als 600 Recruitingspezialisten befragt hat.

    Quelle: Zu vergeben: Job mit unbekannter Aussicht – Personalwirtschaft.de

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    Brexit-Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt

    Ein harter Brexit würde sich in keinem anderen Land so stark auf den Arbeitsmarkt auswirken wie in Deutschland. Neuen Berechnungen zufolge sind 100.000 Arbeitsplätze in Deutschland in Gefahr. Einige Branchen könnten jedoch von einer Fachkräfte-Abwanderung aus Großbritannien profitieren.

    Ein No-Deal-Brexit könnte nach neuen Berechnungen die Arbeitsplätze von 100.000 Menschen in Deutschland gefährden. Das ergab eine Simulation von Wissenschaftlern des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, über die die „Welt am Sonntag“ berichtete. „In keinem anderen Staat ist der Effekt auf die Gesamtbeschäftigung so groß wie in Deutschland“, sagte einer der Studienautoren, Oliver Holtemöller, der Zeitung.

    Quelle: Brexit-Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt | Personal | Haufe

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    Ethik und Moral: Unternehmen mit Nachholbedarf 

    Moralisch, so die Studie, verhielte sich ein Unternehmen, das seine Kunden weder belügt, noch ihnen relevante Informationen vorenthält. Doch daran glaubt nur jeder dritte Beschäftige (34 Prozent) in Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien. So verwundert es kaum, dass die Befragten unsicher sind, ob ihr Arbeitgeber sich seinen Kunden gegenüber immer integer verhält – also ethisch handelt. Dreiviertel (75 Prozent) fürchten, dass Profite im Zweifelsfalle schwerer wiegen, als die Moral. Und mit Blick auf Bankenkrisen und Dieselskandal scheinen die Befürchtungen nicht völlig unbegründet. Doch wo liegen davon abgesehen die Ursachen?

    Führungskräfte sollten moralisch handeln

    Vertrauen, das geht aus der Studie hervor, hängt an Personen, Führungskräften insbesondere. Gespräche wirken sich positiv darauf aus. Mitarbeiter, die regelmäßig mit ihren Führungskräften über angemessenes Verhalten sprechen, waren häufiger überzeugt, dass sich das eigene Unternehmen integer verhält (49 Prozent). Wer führt, ist also kulturprägend. Das heißt auch: Moralisches Verhalten zu thematisieren und zu diskutieren verleiht Führungskräften die Autorität, unmoralisches im Gegenzug zu ahnden (41 Prozent). Doch die Ethikfrage reicht weiter, wie die Studie zeigt.

    Quelle: Ethik und Moral: Unternehmen mit Nachholbedarf | Personal | Haufe

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    Jobangebot: Mechatroniker / Elektriker in der Instandhaltung – PLZ 31***

    Ihre Aufgaben:
    Gewährleistung der hohen Anlagenverfügbarkeit und Produktionssicherheit
    Fehlersuche und Störungsanalyse
    Wartung, Instandhaltung sowie vorbeugende Instandhaltung unserer Maschinen und Anlagen
    Installation und Prüfung von mechanischen, elektrischen und elektronischen Geräten und Anlagen
    Durchführung von elektrischen und mechanischen Reparatur- und Überholungsarbeiten
    Dokumentation der durchgeführten Arbeiten
    Teilnahme an der Rufbereitschaft

    Ihre Qualifikation:
    Erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum Mechatroniker oder gleichwertige artverwandte Ausbildung
    Berufserfahrung in der Instandhaltung in einem Industriebetrieb (elektrisch, mechanisch, pneumatisch und hydraulisch)
    Kenntnisse in der Betriebstechnik sowie in den mechanischen Grundverfahren Drehen, Fräsen, Schweißen
    Gute Kenntnis der gängigen Prüf- und Messverfahren
    Kenntnisse im Bereich Siemens SPS / Automatisierung von Vorteil
    Kommunikationsfähigkeit und gute Deutschkenntnisse
    Analytisches Denken, eine zielorientierte und selbstständige Arbeitsweise gepaart mit einer guten Kommunikationsfähigkeit und hohem Verantwortungsbewusstsein

    Wir bieten Ihnen:
    Herausfordernde Tätigkeit in einem gesunden, wachstumsstarken Unternehmen mit flachen Hierarchien
    Transparente und vertrauensvolle Zusammenarbeit auf allen Ebenen
    Interessantes Umfeld mit verschiedenen persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten
    Zuschuss zur betrieblichen Altersvorsorge
    kostenfreie Mitgliedschaft im Fitnessstudio

    Interessiert?
    Dann senden Sie uns bitte Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe möglicher Sperrvermerke, des frühestmöglichen Antrittstermins und Ihrer Gehaltsvorstellung.

    Bitte beziehen Sie sich auf die Kennziffer: 20197-2487

    Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung in einer PDF-Datei an info@netzwerk-arbeit.com .

    Sollten Sie selbst nicht verfügbar sein, können Sie diese Stellenbeschreibung gerne auch an befreundete Kollegen weiterleiten.

    Diese Ausschreibung richtet sich an alle geeigneten Bewerber/Innen unabhängig von Alter, Geschlecht, Behinderung, Religion, Weltanschauung, Rasse, ethnischer Herkunft oder sexueller Identität.

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    Hapag-Lloyd investiert in Schiff-Antrieb mit LNG Flüssiggas als Treibstoff

    Angesichts der im nächsten Jahr in Kraft tretenden verschärften Umwelt-Grenzwerte auf See, hat Hapag-Lloyd nun reagiert. Erstmals weltweit soll ein großes Containerschiff auf einen LNG-Antrieb umgerüstet werden.

    Einen entsprechenden Auftrag hat Deutschlands größte Reederei nun an eine chinesische Werft erteilt. Vorstandschef Rolf Habben Jansen sieht gute Chancen, dass in den 20er Jahren weitere 16 große Container entsprechend umgebaut werden. LNG als Treibstoff reduziert Schwefeldioxid und Feinstaub um mehr als 90 Prozent und CO2 um bis zu 30 Prozent.

    Die verschärften Grenzwerte führen bei allen Reedereien zu erheblichen Mehrkosten. Habben Jansen schätzt die Umbaukosten auf 25 bis 30 Millionen Dollar je Schiff. Das würde ein Gesamtinvestment von mehr als 400 Millionen Dollar bedeuten sowie den Verlust von mehreren 100 Container-Stellplätzen. “Wie schnell das wieder hereinkommt, hängt allein ab von den Preisen für LNG”, sagte Habben Jansen am Dienstagabend in Hamburg.

    Quelle: Hapag-Lloyd investiert in Schiff-Antrieb mit LNG Flüssiggas als Treibstoff – manager magazin

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    Beton-3D-Druck: Löst die Technik den Fachkräftemangel?

    Eine Kaserne aus Beton gedruckt – damit sorgten die US Marines im letzten Jahr für Aufsehen. Auch in anderen Ländern gibt es immer wieder Bauprojekte, die mittels 3D-Druck realisiert werden. Und in Deutschland? „Da gibt es leider bisher kein Projekt“, sagt Viktor Mechtcherine, Direktor des Instituts für Baustoffe an der Technischen Universität (TU) Dresden. Dennoch sieht der Wissenschaftler auch hierzulande Potenzial für den 3D-Druck mit Beton. Im Gespräch erklärt er, welche Herausforderungen es bei der Realisierung von Bauprojekten gibt, ob Handwerker um ihre Jobs bangen müssen und ob 3D-Druck mit Beton nur ein Thema für die Bauindustrie ist.

    Quelle: Beton-3D-Druck: Löst die Technik den Fachkräftemangel?

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    Fachkräftemangel? 7 Tipps für Ihre Online-Suche!

    Auf einen Blick:

    • Bewerber suchen online: 82 Prozent der Jobsuchenden sind auf Jobportalen unterwegs.
    • Wenn Sie dieses Potenzial nutzen wollen, müssen Sie dort suchen, wo Ihre Zielgruppe ist.
    • Finden Sie heraus, wie die Jobbörse Ihrer Wahl funktioniert.
    • Ebay-Kleinanzeigen, Facebook – es gibt gute Möglichkeiten, die nichts kosten.
    • Wer aktiv nach Bewerbern sucht, muss klare Vorstellungen vom Jobprofil haben, um nicht in ungeeigneten Kandidaten zu ersticken.
    • Wenn Sie nicht ständig Leute suchen, müssen Sie nicht ständig auf jeder Plattform aktiv sein. Pflegen Sie Ihre Website und starten gut durchdachte Einzelaktionen.

    Online nach Fachkräften suchen – das klingt leichter als es ist. Zwar sind laut einer aktuellen Umfrage 82 Prozent der Jobsuchenden auf Online-Jobportalen unterwegs. Doch genauso groß wie die Bewerberzahl scheint die Zahl der Jobportale. Dazu kommen Social Media-Plattformen wie Tiktok oder Facebook, und selbst per Ebay-Kleinanzeigen sind Jobsuchende aktiv.

    Quelle: Fachkräftemangel? 7 Tipps für Ihre Online-Suche!

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    Warum sich Ehrlichkeit im Recruiting auszahlt 

    Warum sich Ehrlichkeit im Recruiting auszahlt

    Authentizität, Glaubwürdigkeit und vor allem Transparenz: Das sind die Eigenschaften, die Kandidaten von einem potenziellen Arbeitgeber im Bewerbungsprozess erwarten. Sich als Unternehmen zu „entblößen“ erfordert jedoch Mut und viele Unternehmen stehen hierzulande beim Konzept der Transparenz noch am Anfang. Die Vorreiter kommen wie so oft von jenseits des großen Teiches – mit teilweise sehr radikalen Ansätzen. Wie Schwächen zu Stärken werden und wo Transparenz ihre Grenzen hat erfahren Sie in diesem Beitrag.

    Floskeln, wohin man schaut
    Teamarbeit, langfristige Perspektiven, attraktive Aufgaben und eine ausgewogene Work-Life-Balance: Eine Vielzahl aktueller Jobanzeigen setzt auf wohlbekannte Buzzwords. Anstatt Talente mit einer persönlichen Note anzusprechen, sorgen diese austauschbaren Floskeln vor allem für eines: vollkommene Einheitlichkeit. Kein Wunder, dass der begehrte Nachwuchs sich im seltensten Fall durch den schönen Schein blenden lässt und lieber gleich den Weg ins Netz sucht, um nach vermeintlich echten Aussagen zu suchen.
    Unternehmen können diesem Wunsch aktiv begegnen und im Kampf um die besten Talente wertvolle Punkte sammeln. Kandidaten wünschen sich Arbeitgeber zum Anfassen, die einen ehrlichen und ungeschönten Einblick ins Unternehmen gewähren, zu ihren Schwächen stehen und die interne Firmenkultur so durchsichtig wie möglich gestalten.

    Die Amerikaner machen es vor
    Während Unternehmen hierzulande noch zögern, alles von sich zu zeigen, haben Vorreiter in den USA bereits den Schritt gewagt und die radikale Transparenz umgesetzt. Das Social-Media-Start-up Buffer aus San Francisco etwa legt Firmengehälter offen, twittert Arbeitsfortschritte seiner Mitarbeiter im Stundentakt und lässt User sogar wissen, wann die zehnminütigen Meditationspausen stattfinden. Vor kurzem erst hat die Firma zudem die interne Formel veröffentlicht, nach der die Gehälter aktueller und zukünftiger Mitarbeiter berechnet werden.
    Der Onlineshop Everlane wiederum orientiert sich bei seinen Transparenz-Prinzipien an der offenen Küche in Restaurants: Wo anderweitig Gemüse blanchiert und Steaks gebraten werden, legt das Unternehmen hier sämtliche Herstellungsprozesse seiner Kleidungsstücke offen und überzeugt potentielle Kandidaten mit seiner ethischen und sozialen Einstellung in der Textilproduktion.

    Eigene Schwächen als Alleinstellungsmerkmal
    Radikale Ehrlichkeit kann die Employer Brand stärken. Amazon-Chef Jeff Bezos etwa stellt die bekannt harten Arbeitsbedingungen seiner Firma als Alleinstellungsmerkmal dar: „Du kannst entweder hart, lang oder smart arbeiten. Bei Amazon kannst du dir aber nicht zwei davon aussuchen.“ Er hat erkannt, dass der Hinweis auf Schwächen und Herausforderungen im Unternehmen von Vorteil sein kann. Diese finden Kandidaten ohnehin raus, indem sie Arbeitgeberbewertungen im Internet lesen oder Presseartikel über das Unternehmen recherchieren – und nichts löst so tiefes Misstrauen bei Talenten aus wie ein Unternehmen, das zu seinen Schwachstellen schweigt und so tut, als wäre alles eitel Sonnenschein.
    Wer hingegen seine Schwächen offen kommuniziert, sorgt nicht nur für eine glaubwürdige Arbeitgebermarke, sondern sticht auch aus der Masse heraus. Statt seitenlanger Hochglanzbroschüren, gefüllt mit schönen Worten, bekommen Kandidaten so ein Gefühl für den tatsächlichen Charakter eines Unternehmens und können sich schon vorab überlegen, ob sich eine Bewerbung für sie lohnt. Der Talentepool siebt sich damit quasi von selbst aus und übrig bleiben Kandidaten, die sich mit dem, was sie vorab über das Unternehmen erfahren haben, identifizieren können. Denn was bringt es einem Unternehmen, viele Bewerbungen zu bekommen, wenn sie am Ende jemanden einstellen, der nach kurzer Zeit wieder kündigt, weil er völlig falsche Erwartungen hatte?

    Die Grenzen der Transparenz
    Trotz aller Vorteile bergen Offenheit und Ehrlichkeit auch Gefahren, denn das Konzept der radikalen Transparenz funktioniert nicht immer und überall. Vor allem die Kommunikation von Gehältern ist in Deutschland traditionell ein sensibles Thema. Informationen zu Mitarbeitern über externe Kanäle nach außen zu tragen, ist ebenfalls mit viel Vorsicht zu handhaben. Nicht umsonst gilt die neue Datenschutz-Grundverordnung als Schreck aller Kommunikationsverantwortlichen. Wer jedoch einen Blick hinter die Kulissen gewährt und eine offene Fehlerkultur offenbart, kann auch ganz ohne Radikalität Sympathiepunkte bei Jobsuchenden ernten.

    Interne Transparenz: Visionen kommunizieren
    Innerhalb der Firma ist Transparenz das Mittel der Wahl, um Mitarbeiter zu motivieren und auf das große Ganze einzuschwören. Nur wer weiß, wohin die Reise geht, bringt sich gerne ein und arbeitet aktiv am Erreichen der Unternehmensziele mit.
    Mitarbeitern offen zu kommunizieren, was in den letzten Monaten gut und was schlecht gelaufen ist, baut Vertrauen auf und gibt das Signal, dass sich die Führungsetage aktueller Probleme bewusst ist und daran arbeiten möchte.
    Erfolge und Herausforderungen, vielleicht sogar auch eine Niederlage, systematisch on- oder offline für alle zur Verfügung zu stellen, zeigt nicht nur die Wertschätzung eines Unternehmens seinen Mitarbeitern gegenüber – es kann auch den Funken einer Idee zünden, der die Firma in Zukunft ganz nach vorne katapultiert.

    Quelle: Warum sich Ehrlichkeit im Recruiting auszahlt | REthink Recruiting

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    Mindestlohnanspruch bei Praktika: Neues vom BAG – Arbeitsrecht. Weltweit.

    Das Leben ist kein Ponyhof – so entschied das BAG ganz aktuell über die Mindestlohnforderung einer Praktikantin eines Reitanlagenbetreibers und lehnte einen Anspruch auf Vergütung ab (BAG vom 30. Januar 2019 – 5 AZR 556/17, bisher nur als Pressemitteilung verfügbar). Unter welchen Voraussetzungen Praktikantinnen und Praktikanten gegebenenfalls einen Anspruch auf Mindestlohn haben und welche Fallstricke sich dabei für Unternehmen ergeben können, haben wir unter Berücksichtigung der neusten Entscheidung für Sie zusammengefasst.

    Anspruch auf Mindestlohn– ja oder nein?

    Die Frage „Anspruch auf Mindestlohn – ja oder nein?“ stellt sich seit dem 1. Januar 2015 – der Einführung des Mindestlohngesetzes (MiLoG) – in vielen Unternehmen regelmäßig (dazu ausführlich von Till Hoffmann-Remy: „Mindestlohn: Die wichtigsten Fragen und Antworten“). Das BAG hatte schon mehrfach Gelegenheit, Einzelfragen zum Thema Mindestlohn zu klären, so etwa im Rahmen von Ausschlussklauseln, die in (fast) jedem Arbeitsvertrag zu finden sind (dazu Lars Möller „Klare Kante: Das BAG zu Ausschlussklauseln und Mindestlohn“) oder zur Anrechenbarkeit bestimmter Vergütungsbestandteile auf den Mindestlohn (ebenfalls Lars Möller „Zuschlag gefällig? Wirkt auch für den Mindestlohn!“). Auch die Entscheidung vom 30. Januar 2019 ist eine Grundlegende und wird viele Unternehmen betreffen: Die Beschäftigung von Praktikanten/innen ist nicht ungewöhnlich. Ob ihnen auch ein Vergütungsanspruch nach dem MiLoG zusteht, ist rechtlich nicht ganz einfach zu bestimmen und hängt von verschiedenen Faktoren ab.

    Quelle: Mindestlohnanspruch bei Praktika: Neues vom BAG – Arbeitsrecht. Weltweit.

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    Aufhebungsvertrag prinzipiell nicht zu widerrufen | Personal | Haufe

    Für den Arbeitgeber bietet es grundsätzlich einige Vorteile, ein Arbeitsverhältnis durch den Abschluss eines Aufhebungsvertrags zu beenden, anstatt zu kündigen. Er muss nicht auf Kündigungsfristen achten oder Kündigungsgründe angeben. Der Aufhebungsvertrag ist auch ohne Gründe wirksam und kann nach Auffassung des BAG auch nicht widerrufen werden. Dies gilt auch, wenn ihn die Parteien – wie im vorliegenden Fall des BAG – beim Arbeitnehmer zu Hause geschlossen haben.

    Das Gericht wies aber darauf hin, dass der Aufhebungsvertrag in so einem Fall unwirksam sein könnte, wenn das Gebot des fairen Verhandelns missachtet wurde. Um dies zu überprüfen hoben die Erfurter Richter das Urteil auf und verwiesen es an die Vorinstanz zurück.

    Der Fall: Anfechtung und Widerruf eines Aufhebungsvertrags

    Die Arbeitnehmerin, die als Reinigungskraft beschäftigt war, schloss in ihrer Privatwohnung einen Aufhebungsvertrag ab. Dieser sah die sofortige Beendigung des Arbeitsverhältnisses vor- ohne die Zahlung einer Abfindung. Später klagte die Arbeitnehmerin vor Gericht gegen die Beendigung ihres Arbeitsverhältnisses durch den Aufhebungsvertrag. Sie machte geltend, dass der Aufhebungsvertrag wegen Irrtums, arglistiger Täuschung und widerrechtlicher Drohung anfechtbar und somit unwirksam sei.

    Hilfsweise hatte sie den Vertrag widerrufen. Was der Anlass für den Abschluss des Aufhebungsvertrages war und wie genau die Vertragsverhandlungen abgelaufen sind, war unter den Parteien umstritten. Die Arbeitnehmerin erklärte vor Gericht, dass sie an dem Tag, als die Parteien den Aufhebungsvertrag schlossen, krank gewesen sei.

    Quelle: Aufhebungsvertrag prinzipiell nicht zu widerrufen | Personal | Haufe

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    Spezialisten muss man selbst ausbilden

    Durch Digitalisierung und Automatisierung könnten 24 Prozent aller Jobs in Deutschland bis zum Jahr 2030 wegfallen. Das schätzen Führungskräfte deutscher Konzerne, die die Personal- und Organisationsberatung Korn Ferry für ihre globale Studie “The Talent Shift” befragt hat. Weltweit glauben Topmanager sogar, dass 30 Prozent der Arbeitsplätze in diesem Zeitraum verloren gehen werden.

    Gleichzeitig rollt auf Deutschland und andere Staaten eine Umschulungswelle zu: Weil die Nachfrage nach Spezialisten steigt – insbesondere in den digitalen Schlüsseltechnologien -, kommt die Wirtschaft mit externem Recruiting allein bald nicht mehr weiter. Daher muss sie künftig auch solche Mitarbeiter weiterbilden, deren Aufgaben obsolet werden. Jeder dritte deutsche Arbeitnehmer eignet sich nach Ansicht der befragten Manager für eine Umschulung.

    Das klingt nach einer guten Nachricht. Das Problem ist nur: Es sind vor allem einfache Jobs, die wegfallen, und hoch qualifizierte Jobs, die neu entstehen. Längst nicht alle vom Stellenverlust bedrohten Arbeitnehmer werden deshalb eine Umschulung erhalten. Zumindest aber haben 56 Prozent der deutschen Konzerne die Dringlichkeit erkannt und wollen ihre Mitarbeiter in groß angelegten Programmen weiterqualifizieren.

    Quelle: Fachkräfte ausbilden – Harvard Business Manager

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    Arbeitsmarkt: Deutschland braucht 260.000 Zuwanderer pro Jahr 

    Um den Arbeitskräftebedarf der Wirtschaft zu decken, braucht Deutschlandeiner Studie zufolge in den nächsten 40 Jahren jährlich netto mindestens 260.000 Einwanderer. Ohne Migration werde das Angebot an Arbeitskräften angesichts der alternden Gesellschaft bis zum Jahr 2060 um rund 16 Millionen Personen – also um fast ein Drittel – massiv schrumpfen, schreiben die Forscher.

    Bei der Ermittlung der Zuwandererzahl seien auch Potenziale der in Deutschland lebenden Arbeitskräfte eingerechnet worden, betonen sie. So seien eine höhere Geburtenrate sowie eine steigende Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern bereits berücksichtigt. “Doch selbst wenn Männer und Frauen gleich viel arbeiteten und in Deutschland eine Rente mit 70 eingeführt würde, könnte der Fachkräftebedarf nicht mit inländischen Mitteln gedeckt werden”, schreibt die Bertelsmann-Stiftung als Auftraggeber der Studie. Deren Zahlen basieren auf Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und der Hochschule Coburg.

    Die Forscher haben den Arbeitskräftebedarf bis zum Jahr 2060 prognostiziert. Demnach benötigt Deutschland vor allem mehr Fachkräfte aus Drittstaaten außerhalb der Europäischen Union (EU). Die Bertelsmann Stiftung verwies darauf, dass laut Ausländerzentralregister 2017 ohne Fortzüge nur gut 38.000 Fachkräfte nach Deutschland kamen.

    Quelle: Arbeitsmarkt: Deutschland braucht 260.000 Zuwanderer pro Jahr – SPIEGEL ONLINE

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    Kurzhaarschnitt für Soldaten: Diskriminierung im Dienst? 

    Ein Stabsfeldwebel, der nach eigenen Angaben ein Anhänger der Gothic-Kultur ist, wollte lange Haare tragen und hat deshalb eine Wehrbeschwerde gegen den sogenannten Haar- und Barterlass in Nr. 202 der Zentralen Dienstvorschrift (ZDv) A-2630/1 „Das äußere Erscheinungsbild der Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr” erhoben. Er hält die Regelung für diskriminierend, nach der männliche Soldaten die Haare kurz geschnitten tragen müssen. Dieselbe Dienstvorschrift gestatte es Soldatinnen, die Haare lang und am Hinterkopf zusammengebunden zu tragen. Das Bundesministerium der Verteidigung hat der Beschwerde nicht abgeholfen.

    Gleichberechtigungsgebot schließt unterschiedliche Regelungen für Männer und Frauen nicht aus

    Den Antrag des Soldaten auf Aufhebung der Dienstvorschrift hat das Bundesverwaltungsgericht im Ergebnis zurückgewiesen. Wie bereits in einer früheren Entscheidung dargelegt, schließt es das Gleichberechtigungsgebot nicht aus, für Soldatinnen und Soldaten unterschiedliche Regelungen in Bezug auf die Dienstkleidung und Haartracht bei der Dienstausübung vorzusehen (BVerwG, Beschluss vom 17.12.2013, 1 WRB 2.12, 1 WRB 3.12, BVerwGE 149, 1).
    Allerdings bedürfen Regelungen, die in die Freiheit des Einzelnen, seine äußere Erscheinung individuell zu gestalten, eingreifen, einer hinreichend bestimmten gesetzlichen Grundlage. Dies folgt aus der in Art. 2 Abs. 1 GG garantierten allgemeinen Handlungsfreiheit, die auch den Soldaten davor schützt, ohne gesetzliche Grundlage durch dienstliche Weisung Einschränkungen seines persönlichen Erscheinungsbildes hinnehmen zu müssen, die sich auch auf sein Aussehen außerhalb des Dienstes auswirken.

    Quelle: Kurzhaarschnitt für Soldaten: Diskriminierung im Dienst? | Personal | Haufe

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    Kommentar: Xing nimmt der New-Work-Bewegung ihren Namen 

    Unter dem Stichwort New Work haben sich in den vergangenen Jahren Menschen versammelt, die an der Verbesserung der Arbeitswelt arbeiten. Es ist eine lebendige Szene entstanden, die unter diesem Begriff zu Veranstaltungen einlädt und sich über die sozialen Netzwerke wie Linkedin, Facebook oder Xing austauscht. Es handelt sich um eine soziale Bewegung, deren Mitwirkende sich häufig als „New Worker“ verstehen, oder aber von Außenstehenden so bezeichnet werden.

    Umfirmierung: Markenschutz für “New Work”?

    Vorstand und Aufsichtsrat der Xing SE haben offenbar schon im vergangenen Jahr beschlossen, sich den Leitbegriff dieser sozialen Bewegung anzueignen und ihr Unternehmen in „New Work SE“ umzubenennen. Formal steht lediglich noch die Zustimmung der Hauptversammlung aus, die im Juni stattfinden wird. Zudem haben sie für die Wort- und Bildmarke „NEW WORK“ umfassenden Markenschutz beantragt, beispielsweise für Software, Seminare, Dienstleistungen.

    Das empfinde ich als eine Chuzpe, die vielen kleinen Akteuren im Markt Schaden zufügen kann. Wer wird künftig noch eine Veranstaltung zu New Work machen, wenn gleichzeitig mitschwingt, dass der Begriff eine Firmenbezeichnung ist? Wer kann im Unternehmen eine Initiative starten, ohne gleichzeitig kostenlose Werbung für das soziale Netzwerk zu machen? Wer wird sich im Suchmaschinen-Marketing noch gegen die „New Work SE“ behaupten können?

    Xing wird zwar seine Markenrechte für „New Work“ zumindest auf absehbare Zeit nicht umfassend durchsetzen können, das Wort hat beschreibenden Charakter und ist Allgemeingut. Ärgerlich ist aber schon die Rechtsunsicherheit, die der Xing-Vorstand damit für die New-Work-Szene in Kauf nimmt. In welchem Zusammenhang darf ich künftig New Work verwenden ohne die Markenrechte dieses börsennotierten Unternehmens zu verletzen? Das dürfte sich künftig so mancher Selbstständige fragen, wenn er oder sie künftig eine Konferenz zu New Work im Internet vermarkten will.

    E-Recruiting statt New Work als Wachstumsfaktor

    CEO Thomas Vollmoeller begründet den Namenswechsel damit, dass sich die Aktivitäten von Xing unter diesem Namen bündeln lassen: „New Work ist somit gleichsam das Leitmotiv für alles, was wir als Unternehmen tun. Durch die Umfirmierung machen wir New Work zur weithin sichtbaren Klammer um all unsere Aktivitäten.“

    Das ist wohlfeil formuliertes Marketing, in der Sache aber falsch. Größter Wachstumsfaktor für sein Unternehmen war in den letzten Jahren das E-Recruiting-Geschäft, also die klassische Personalbeschaffung. Dass diese heute vielfach digital abläuft, wird am Markt nicht unter dem Stichwort „New Work“ diskutiert. Digitale Personalbeschaffung ist auch auf der New-Work-Konferenz von Xing höchstens ein Nebenthema.

    Xing eignet sich Namen einer sozialen Bewegung an

    Xing ist weder Initiator noch prägende Kraft der New-Work-Szene. Xing war allerdings ein starker und gelegentlich auch sympathischer Player der Szene. Die starke Kommerzialisierung des Themas, auch die aggressive Preispolitik, wurde zwar immer wieder kritisiert, aber letztlich im Markt akzeptiert. Mit der Aneignung des Namens der sozialen Bewegung ist Thomas Vollmoeller und sein Vorstand aber einen Schritt zu weit gegangen. Der eingeschlagene Weg fühlt sich wie die kalte Enteignung der New-Work-Bewegung an. Nicht nur für die HR-Szene wäre es von großem Nutzen, wenn dieses Vorhaben durch Juristen und New Worker gestoppt werden könnte.

    Quelle: Kommentar: Xing nimmt der New-Work-Bewegung ihren Namen | Personal | Haufe

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    Aufhebungsvertrag prinzipiell nicht zu widerrufen | Personal | Haufe

    Für den Arbeitgeber bietet es grundsätzlich einige Vorteile, ein Arbeitsverhältnis durch den Abschluss eines Aufhebungsvertrags zu beenden, anstatt zu kündigen. Er muss nicht auf Kündigungsfristen achten oder Kündigungsgründe angeben. Der Aufhebungsvertrag ist auch ohne Gründe wirksam und kann nach Auffassung des BAG auch nicht widerrufen werden. Dies gilt auch, wenn ihn die Parteien – wie im vorliegenden Fall des BAG – beim Arbeitnehmer zu Hause geschlossen haben.

    Das Gericht wies aber darauf hin, dass der Aufhebungsvertrag in so einem Fall unwirksam sein könnte, wenn das Gebot des fairen Verhandelns missachtet wurde. Um dies zu überprüfen hoben die Erfurter Richter das Urteil auf und verwiesen es an die Vorinstanz zurück.

    Der Fall: Anfechtung und Widerruf eines Aufhebungsvertrags

    Die Arbeitnehmerin, die als Reinigungskraft beschäftigt war, schloss in ihrer Privatwohnung einen Aufhebungsvertrag ab. Dieser sah die sofortige Beendigung des Arbeitsverhältnisses vor- ohne die Zahlung einer Abfindung. Später klagte die Arbeitnehmerin vor Gericht gegen die Beendigung ihres Arbeitsverhältnisses durch den Aufhebungsvertrag. Sie machte geltend, dass der Aufhebungsvertrag wegen Irrtums, arglistiger Täuschung und widerrechtlicher Drohung anfechtbar und somit unwirksam sei.

    Hilfsweise hatte sie den Vertrag widerrufen. Was der Anlass für den Abschluss des Aufhebungsvertrages war und wie genau die Vertragsverhandlungen abgelaufen sind, war unter den Parteien umstritten. Die Arbeitnehmerin erklärte vor Gericht, dass sie an dem Tag, als die Parteien den Aufhebungsvertrag schlossen, krank gewesen sei.

    Keine wirksame Anfechtung ohne Anfechtungsgrund

    Das BAG stellte nun im Urteil fest: Die Vorinstanz, das LAG Niedersachsen, habe rechtsfehlerfrei erkannt, dass die Reinigungskraft den Aufhebungsvertrag nicht wirksam anfechten konnte. Es existiere kein Anfechtungsgrund. Ebenso habe das Gericht richtig erkannt, dass ein Widerruf des Aufhebungsvertrags rechtlich nicht möglich war.

    Quelle: Aufhebungsvertrag prinzipiell nicht zu widerrufen | Personal | Haufe

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    Gehaltsatlas: Die höchsten Löhne in Deutschland

    Wo ver­dienen Mit­ar­beiter am meisten, wo am wenigsten? Antwort gibt der Gehalts­atlas 2019, eine Analyse der regio­nalen Lohn­un­ter­schiede in Deutsch­land. Die Aus­wer­tung der ein­zelnen Bun­des­länder und Lan­des­haupt­städte zeigt auch: Die Lohn­lücke zwi­schen Ost und West wird kleiner.Hessen ist auch in diesem Jahr das Bun­des­land mit den lukra­tivsten Gehäl­tern in Deutsch­land, so eines der Ergeb­nisse des Gehalts­atlas 2019. Für die Studie wurden 492.171 Daten­sätze des Ver­gleichs­por­tals Gehalt.​de aus den ver­gan­genen zwölf Monaten ana­ly­siert.In Hessen liegt das Gehalts­ni­veau für Beschäf­tigte 14,1 Prozent über dem bun­des­weiten Durch­schnitt. Damit hat Hessen seinen Vor­sprung im Ver­gleich zum Vorjahr um weitere 1,4 Pro­zent­punkte aus­ge­baut. Es folgen Baden-Würt­tem­berg mit einem Plus von 8,6 Prozent und Hamburg mit 5,9 Prozent. Bayern rutscht in diesem Jahr auf den vierten Platz mit 5,1 Prozent mehr Gehalt.Lohn­lücke Ost-West wird kleinerArbeit­nehmer in Meck­len­burg-Vor­pom­mern ver­dienen laut Studie dagegen am wenigsten. Hier bewegen sich die Gehälter 24 Prozent unter dem Durch­schnitt. Bran­den­burg und Sachsen-Anhalt kommen auf jeweils 21 Prozent weniger Lohn. Trotz dieser noch hohen Lohn­un­ter­schiede kommen sich der Osten und der Westen näher. Dies zeigt der Blick auf die Gehalts­ent­wick­lung: Einer Unter­su­chung aus dem Jahr 2017 zufolge betrug die Lohn­dif­fe­renz damals noch 25,2 Prozent. Laut der vor­lie­genden Analyse ist sie bis heute um 1,3 Punkte auf 23,9 Prozent geschrumpft.

    Quelle: Gehaltsatlas: Die höchsten Löhne in Deutschland | Personal | Haufe

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    Kündigung wegen Krankheit: Acht Irrtümer

    Die meisten Chefs wollen sie loswerden: Angestellte, die häufiger krank sind als gesund. Wann kann man ihnen kündigen? Acht Irrtümer rund um die Kündigung wegen Krankheit – und was tatsächlich gilt.

    Irrtum 1: Krankheit schützt vor Kündigung

    „Dann werde ich eben krank, dann kann ich nicht gekündigt werden“ – diesen Satz hört Alexander Birkhahn, Fachanwalt für Arbeitsrecht, immer wieder. Ein Mythos: Tatsächlich schützt Krankheit nicht vor Kündigung; kranken Mitarbeitern können Arbeitgeber ebenso kündigen wie gesunden.

    Chefs können aber nicht mal eben einen Mitarbeiter feuern, nur weil er einmal im Jahr in einer wichtigen Projektphase an der Grippe erkrankt; denn in Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern gilt das Kündigungsschutzgesetz (KSchG). Demnach können Arbeitgeber Mitarbeitern, die länger als sechs Monate in einem Betrieb beschäftigt sind, nur aus verhaltens-, personen- oder betriebsbedingten Gründen ordentlich kündigen. Eine Kündigung wegen Krankheit ist eine personenbedingte Kündigung; damit sie wirksam ist, müssen gewisse Voraussetzungen zutreffen. Gegen eine krankheitsbedingte Kündigung kann ein Mitarbeiter innerhalb von drei Wochen klagen (§ 4 KSchG).

    Quelle: Kündigung wegen Krankheit: Acht Irrtümer | impulse

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    Krankenstandsanalyse: Die 5 häufigsten Gründe, warum Mitarbeiter sich krankmelden 

    Migräne, Erkältung oder Überarbeitung? Oft tappen Chefs im Dunkeln, wenn Mitarbeiter sich krankmelden. Die häufigsten Erkrankungen, wegen denen Arbeitnehmer 2018 gefehlt haben.Die meisten Arbeitnehmer scheinen ein robustes Immunsystem zu haben: Jeder zweite meldete sich 2018 gar nicht krank – das ist ein Ergebnis der Krankenstandsanalyse der DAK. Für die Studie hat die Versicherung Daten von 2,5 Millionen erwerbstätigen Versicherten erhoben.Und es gibt noch mehr gute Nachrichten: Erstmals seit 2006 ging die Zahl der Fehltage wegen psychischer Erkrankungen zurück. Dennoch stieg die Zahl aller Krankmeldungen im Vergleich zu 2017 ein wenig an. Hauptgrund sei die Grippewelle Anfang des vergangenen Jahres gewesen, heißt es in der Studie.Meldet ein Angestellter sich krank, haben Chefs grundsätzlich kein Recht darauf zu erfahren, woran er leidet – wie lange er voraussichtlich fehlen wird, dürfen sie dagegen schon erfragen. Laut der DAK-Studie fehlten Arbeitnehmer wegen einer Krankheit im Schnitt 12,6 Tage am Stück. Die häufigsten Krankheitsgründe im Überblick:

    Quelle: Krankenstandsanalyse: Die 5 häufigsten Gründe, warum Mitarbeiter sich krankmelden | impulse

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    Studie: Frauen werden bei Bewerbungen benachteiligt

    Bundesfamilienministerin Franziska Giffey schreibt auf der Homepage des Ministeriums: „Es gibt keine Frauenberufe oder Männerberufe, aber viele Zukunftsberufe.“ Ganz spitzfindig betrachtet ist das korrekt. Doch es gibt Berufe wie den des Mechatronikers oder der Pflegerin, die ganz klar von einem Geschlecht dominiert sind.

    Wieso das so ist und ob da bereits im Bewerbungsverfahren diskriminiert wird, wollten Forscher des Wissenschaftszentrums Berlin herausfinden. VWL-Professorin Dorothea Kübler, eine der Studienautorinnen, hat dafür Personalern von 126 Ausbildungsberufen fiktive Lebensläufe vorgelegt und sie beurteilen lassen.

    Quelle: Studie: Frauen werden bei Bewerbungen benachteiligt

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    Risiko Chefsein – Manager werden immer häufiger verklagt 

    Nach Einschätzung von Fachleuten aus der Branche sind die „D&O“-Policen für Vorstände, Geschäftsführer und Aufsichtsräte mindestens in Teilen zu einem Verlustgeschäft geworden. Die auf Firmenkunden spezialisierte Allianz-Tochter AGCS meldet stark gestiegene Ausgaben für Schäden in den vergangenen Jahren. Nach Angaben der Fachleute des weltgrößten Rückversicherers Munich Re gehen viele Marktteilnehmer davon aus, dass die D&O-Versicherung „technisch nicht profitabel“ ist.

    D&O ist die Abkürzung der branchenüblichen englischen Bezeichnung für die Manager-Haftpflicht: Directors and Officers. Kostspielig für die Versicherungen sind demnach vor allem die Vorstände großer Unternehmen: Besonders im Industrie- und Konzernsegment seien sehr große Schäden immer häufiger aufgetreten, weitere könnten folgen, heißt es bei der Munich Re. Im Bereich der kleineren und mittelständischen Unternehmen sind nach Angaben der Münchner „steigende Basisschadenquoten“ zu verzeichnen. Das heißt, die Ausgaben für Schäden steigen im Verhältnis zu den Beitragseinnahmen.

    Quelle: Risiko Chefsein – Manager werden immer häufiger verklagt | t3n – digital pioneers

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    Einsicht des Betriebsrats in Gehaltslisten und der Datenschutz: Wie geht es weiter?

    Der Fall: Einsicht des Betriebsrats in anonymisierte Bruttoentgeltlisten

    Der Betriebsrat forderte von der Arbeitgeberin eine regelmäßige Einsichtnahme in Bruttoentgeltlisten. Dafür legte die Arbeitgeberin dem Betriebsrat eine anonymisierte Bruttoentgeltliste zur Ansicht vor.

    Der Betriebsrat vertrat die Auffassung, dass er nur bei Vorlage einer nichtanonymisierten Bruttoentgeltliste, das heißt unter Nennung der Arbeitnehmernamen, in der Lage sei, mögliche Diskriminierungen zu erkennen.

    Die Arbeitgeberin hielt dagegen, dass die Vorlage einer anonymisierten Bruttoentgeltliste genüge, um eine mögliche Diskriminierung zu erkennen. Die Nennung der Namen sei für die Überwachung des Gleichbehandlungsgrundsatzes nicht erforderlich. Auch sei das Gebot der Datensparsamkeit zu beachten. Die Nennung der Namen müsse erst erfolgen, wenn der Betriebsrat bei Durchsicht der anonymisierten Daten Unregelmäßigkeiten erkenne.

    Das LAG Niedersachsen folgte wie auch schon die Vorinstanz (ArbG Hannover vom 1. März 2018 – 2 BV 10/17) der Auffassung des Betriebsrats.

    Quelle: Einsicht des Betriebsrats in Gehaltslisten und der Datenschutz: Wie geht es weiter? – Expertenforum Arbeitsrecht (#EFAR)

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    Ethik und Moral: Unternehmen mit Nachholbedarf

    Moralisch, so die Studie, verhielte sich ein Unternehmen, das seine Kunden weder belügt, noch ihnen relevante Informationen vorenthält. Doch daran glaubt nur jeder dritte Beschäftige (34 Prozent) in Deutschland, Frankreich, Spanien und Großbritannien. So verwundert es kaum, dass die Befragten unsicher sind, ob ihr Arbeitgeber sich seinen Kunden gegenüber immer integer verhält – also ethisch handelt. Dreiviertel (75 Prozent) fürchten, dass Profite im Zweifelsfalle schwerer wiegen, als die Moral. Und mit Blick auf Bankenkrisen und Dieselskandal scheinen die Befürchtungen nicht völlig unbegründet. Doch wo liegen davon abgesehen die Ursachen?

    Führungskräfte sollten moralisch handeln

    Vertrauen, das geht aus der Studie hervor, hängt an Personen, Führungskräften insbesondere. Gespräche wirken sich positiv darauf aus. Mitarbeiter, die regelmäßig mit ihren Führungskräften über angemessenes Verhalten sprechen, waren häufiger überzeugt, dass sich das eigene Unternehmen integer verhält (49 Prozent). Wer führt, ist also kulturprägend. Das heißt auch: Moralisches Verhalten zu thematisieren und zu diskutieren verleiht Führungskräften die Autorität, unmoralisches im Gegenzug zu ahnden (41 Prozent). Doch die Ethikfrage reicht weiter, wie die Studie zeigt.

    Quelle: Ethik und Moral: Unternehmen mit Nachholbedarf | Personal | Haufe

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    Bundesarbeitsgericht: Praktikanten haben Anspruch auf Mindestlohn – WELT

    Eine Praktikantin schickt nach der Zeit im Betrieb eine Rechnung und fordert rückwirkend den Mindestlohn für ihre Arbeit. Sie klagt bis vor das Bundesarbeitsgericht. Das erteilt ihr eine Absage – doch das Urteil ist trotzdem eine gute Nachricht.

    Quelle: Bundesarbeitsgericht: Praktikanten haben Anspruch auf Mindestlohn – WELT

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    Sie machen es nicht jeden Tag? Ich schon!

    In unseren Gesprächen stellen wir fest, dass die meisten Kandidaten sich nur in den Unternehmen vorstellen, bei denen eine Stelle öffentlich ausgeschrieben wurde.

    Initiativbewerbungen?

    Um Gottes Willen.
    Nur nicht
    Was soll das Unternehmen von mir denken
    Da habe ich keinen direkten Ansprechpartner

    Statt sich sorgen um den Job zu machen, beschäftigt man sich mit Nebenbaustellen.

    So rief ich heute routinemäßig einen Stammkunden aus Süddeutschland an. Wir unterhielten uns kurz. Ich wusste, das auf seiner Homepage keine Stellen ausgeschrieben sind.
    Am Ende kam dann raus:
    1x Personalsuchauftrag für einen App-Entwickler für Roboter 
    1 x Personalsuchauftrag für einen Elektroentwickler
    und
    1 x eine Einladung zur Hausmesse im Februar mit einem ganz speziellen Anlass, der für mich interessant ist.
    Wir wurden beauftragt, einen Vertriebsleiter für den asiatischen Raum zu suchen. Tatsächlich bewarben sich einige Herren und am Tag der Hausmesse kommt einer dieser Kandidaten direkt aus Asien zur Hausmesse in Deutschland angereist, um den weiteren Verlauf oder Aufbau zu besprechen.
    Also meine Damen und Herren: 
    Bleiben Sie in Kontakt. Und ganz besonders mit den Unternehmen oder Personen, die Sie noch nicht kennen.
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