Archiv Mai 2015

So gehts: Vorstellung von Kandidaten in Unternehmen

Bewirbt sich ein Kandidat auf eine ihm vorgelegte Stellenanzeige, wollen wir von Netzwerk Arbeit e.V. auch sicher stellen, das die Bewerbung in Ordnung, also weitestgehend passend ist. Solch ein Vorstellungswunsch geht bei uns dort ein, wo Kandidaten auch zuerst aufgenommen werden. Es dauert nur wenige Minuten, bis man festgestellt hat, ob die Bewerbungsunterlagen in Ordnung sind, oder noch Informationen fehlen. Ist eine Bewerbung aus schon hier ersichtlichen Gründen nicht möglich, bekommt der Kandidat eine Mitteilung und die Möglichkeit der Optimierung der Unterlagen.

Sind die Unterlagen in Ordnung, erfolgt durch eine weitere Person die fachliche Prüfung, denn nicht immer passen Bewerbung und Stellenausschreibung zusammen. Das kann viele Ursachen haben, die auch mit den Kandidaten besprochen werden. Erst wenn hier anschließend die Freigabe erfolgt ist, geht “Vorstellungsakte” an eine dritte Person, die anschließend sofort die Vorstellung im Unternehmen erledigen wird.

Obwohl drei Personen an diesem Vorgang beteiligt sind, kann das alles in 24 Stunden erledigt werden.

Von Vorteil ist hierbei, dass nur Unterlagen das Haus verlassen, die von mindestens 2 Personen für “in Ordnung” gehalten werden. Die dritte Person kennt natürlich auch die Kandidaten, ist aber wesentlich dafür verantwortlich, dass die weitere Kommunikation mit dem Unternehmen zeitnah geschieht. Das nicht nur beim Versand, sondern auch bei späteren Rückfragen.

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Die Arbeitsmarktspezialisten

Arbeitsmarktspezialisten gibt es viele.
Unter den Arbeitsmarktspezialisten finden Sie Personalvermittler, Personalentwickler, Personalberater, Medien für Stellenanzeigen, Fachportale, Bildungsinstitute, Coaches, Bewerbungstrainer, Bewerbungsservices und viele andere mehr. Die Auswahl ist groß und eine Entscheidung fällt nicht immer leicht. Die Suche nach einem Arbeitsplatz oder nach neuen Mitarbeitern erfordert aber oftmals mehr als einen einzigen Spezialisten.

Netzwerk Arbeit: Arbeitsmarktspezialisten im Team
Mit unserem Angebot an Arbeitsmarktspezialisten erleichtern wir Ihnen nicht nur die Auswahl, sondern bieten Ihnen auch die Zusammenarbeit der Arbeitsmarktspezialisten untereinander an. Natürlich nur, wenn es empfehlenswert erscheint und Sie zugestimmt haben.

Damit dies gelingt, haben wir mit den gelisteten Arbeitsmarktspezialisten klare Vereinbarungen getroffen, wie eine Zusammenarbeit aussieht und welches Angebot zur Verfügung gestellt werden kann. Grundvoraussetzung ist für alle Beteiligten immer eine ausführliche Beratung zu den Inhalten, den Kosten und natürlich auch die Prüfung, ob die Kosten von einem Kostenträger übernommen werden können.

Arbeitsmarktspezialisten unterstützen Netzwerk Arbeit e.V. und deren Mitglieder
Alle aufgeführten Arbeitsmarktspezialisten unterstützen auf unterschiedliche Art unseren Verein Netzwerk Arbeit und Arbeitssuchende. Über die Form der Unterstützung, erfahren Sie in unserer Datenbank.

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So gehts: Nutzen Sie unser Netzwerk für Ihren Job

Wenn Sie einen neuen Job suchen, ist es gut, in der ersten Reihe zu stehen! Deswegen sollten “wir” uns 4 Wochen testen.
Lassen Sie uns kostenlos Ihre Bewerbungsunterlagen prüfen und erhalten Sie wöchentlich Zugriff auf bis zu 3.000 Stellenangebote aus ganz Deutschland. Innerhalb dieser 4 Wochen erhalten Sie hilfreiche Tipps für Ihre Bewerbungsunterlagen und die Möglichkeit, uns eine anonymisierte Stellensuchanzeige zu übergeben. Nach Ablauf dieser 4 Wochen erhalten Sie eine kostenlose Gastmitgliedschaft in Netzwerk Arbeit e.V., damit wir Sie regelmäßig in Unternehmen, auf unserer Homepage und in allen sozialen Netzwerken (Xing, Linkedin, Twitter und Facebook) vorstellen können.

Wofür das alles?
Sie und wir erhalten die Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen. Nach Ablauf dieser 4 Wochen wandeln wir die kostenlose Probemitgliedschaft in eine kostenlose Gastmitgliedschaft um, damit Sie alle Vorteile für mehr Chancen auf einen neuen Job nutzen können. Sie möchten mehr erfahren? Nutzen Sie unser Kontaktformular oder rufen uns an. Oder senden Sie uns gleich Ihre Bewerbungsunterlagen per E-Mail.

Mit weniger sollten Sie nicht zufrieden sein.
Wenn es darum geht, Informationen vom Arbeitsmarkt zu bekommen, stehen Ihnen viele Möglichkeiten zur Verfügung. Oftmals sind diese Informationen aber nur von einer Person oder Institution erstellt und werden nicht aktualisiert. Die Folge sind Stellenausschreibung, die nicht mehr vorhanden sind, oder Arbeitssuchende, die dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung stehen.Die Möglichkeit bei Netzwerk Arbeit e.V. auf solche Informationen zu treffen ist denkbar gering, da wir jeden Datensatz persönlich prüfen und entscheiden, ob er veröffentlicht wird, oder nicht.

Vorteile für Arbeitssuchende. Vorteile für Unternehmen.
– persönliche Ansprechpartner
– kürzeste Reaktionszeiten
– Hilfe bei Bewerbungsunterlagen
– kostenlose Stellensuchanzeige
– mehr als 5.000 Stellenangebote monatlich
– Nachrichten und Informationen vom Arbeitsmarkt
– großes persönliches Netzwerk
– bekannt in allen führenden sozialen Medien
– Unabhängigkeit von Jobcentern und Arbeitsagentur
– persönliche Ansprechpartner
– kürzeste Reaktionszeiten
– die Unterlagen aller Arbeitssuchenden sind geprüft
– unvollständige Profile werden nicht veröffentlicht
– alle Daten sind aktuell
– zusätzlicher Zugriff auf tausende von Arbeitssuchenden
– kostenlose Veröffentlichung von Stellenanzeigen
– Sie erhalten nur durch uns geprüfte Bewerbungen
– großes persönliches Netzwerk
– bekannt in allen führenden sozialen Medien
– Unabhängigkeit von Jobcentern und Arbeitsagentur
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So gehts: bekannt werden und einen Job finden

Eine Stellensuchanzeige bei Netzwerk Arbeit veröffentlichen kann nicht jeder, denn es bestünde die Gefahr, das wir eine Flut von Stellensuchanzeigen veröffentlichen und am Ende Unternehmen nur enttäuscht sind, weil viele dieser Anzeigen von schlechter Qualität, oder überhaupt nicht mehr aktuell sind. Die Homepage von Netzwerk Arbeit wäre dann mit vielen anderen Seiten gleichzusetzen, deren Informationsgehalt zweifelhaft ist. Das hilft Ihnen nicht, weil Ihre Stellensuchanzeige in diesem Chaos untergehen würde. Übrigens hilft es auch uns nichts, denn schließlich setzt Netzwerk Arbeit Geld und Arbeitskraft ein, um Arbeitssuchenden behilflich sein zu können.
Wir haben aber einen Weg gefunden, wie Sie trotzdem eine kostenlose anonymisierte Stellensuchanzeige aufgeben können, die wir nicht nur auf unserer Homepage, sondern auch in allen namhaften sozialen Netzwerken veröffentlichen. Hinzu kommt, die kostenlose Vorstellung in Unternehmen und die Möglichkeit, dass auch andere Personalvermittler Ihre Stellensuchanzeige anschauen.

Das alles können Sie vollkommen kostenlos bekommen, wenn Sie mit uns gemeinsam eine ansprechende Stellensuchanzeige entwerfen und ein vollständig ausgefülltes Profil haben. Nur dann veröffentlichen wir Ihre Stellensuchanzeige und zeigen Interessenten, wie ernst Sie und wir unsere Arbeit nehmen.

Lassen Sie die Arbeitswelt wissen, welche Kompetenzen Sie anbieten und welche berufliche Zielsetzung Sie verfolgen.

Erhöhen Sie die Akzeptanz Ihrer Stellensuchanzeige durch klare Wiedergabe Ihrer Kompetenzen und der beruflichen Zielsetzung. Bevorzugen Sie das Stellengesuch in vollständigen Sätzen zu verfassen und vermeiden tabellarische Aufzählungen, wo es möglich ist. So vermitteln Sie dem Leser einen ersten persönlichen Eindruck. Bei den Kompetenzen sollten Sie mit sogenannten Phrasen sehr sparsam umgehen. Weglassen können Sie z.B.: Herausforderung, teamfähig, flexibel, anpassungsfähig, lernbereit, motiviert, selbstständig, hochqualifiziert, Mehrwert, strategischer Denker, Querdenker, ergebnisorientiert, zielorientiert dynamisch…….

Netzwerk Arbeit stellt die Qualität von Stellengesuchen sicher, weil:

  • uns zusätzlich die vollständigen Bewerbungsunterlagen vorliegen
  • weil wir die Unterlagen prüfen und bei Bedarf Hinweise auf Verbesserungen geben, die durch die Bewerber selbst durchgeführt werden müssen
  • wir veröffentlichen keine Unterlagen, bei denen die Korrektur nicht vorgenommen wurde
  • Bewerber ein anonymisiertes Stellengesuch schreiben müssen, welches wir gegen lesen und erst veröffentlichen, wenn alle Beteiligten den Inhalt für in Ordnung halten
  • alle Bewerber wöchentlich 1 x angeschrieben werden, um auf unsere Stellenangebote aufmerksam zu machen und wir ihnen gleichzeitig den aktuellen Bearbeitungsstand der eingereichten Unterlagen mitteilen.
  • sind Unterlagen nicht innerhalb 4 Wochen vollständig zur Veröffentlichung bereit, erfolgt keine weitere Bearbeitung durch uns und auch keine Veröffentlichung.

Lesen Sie hierzu auch unsere Anleitung Warum eine Stellensuchanzeige schalten und schauen sich unter http://netzwerk-arbeit.com/category/jobcenter/stellensuche/ Stellensuchanzeigen anderer Kandidaten an.

Konnten wir Sie überzeugen? Dann senden Sie uns bitte Ihre Bewerbungsunterlagen per E-Mail zu.

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Wer und was ist Netzwerk Arbeit e.V.?

Wer und was ist Netzwerk Arbeit e.V.?

Bei Netzwerk Arbeit handelt es sich um einen Zusammenschluss von Profis wie Personalberater, Bewerbungsberater, Personalvermittler, Headhunter, Coachs, Rechtsanwälte, Arbeitssuchende und Angehörige verschiedener Berufsgruppen, die sich ehrenamtlich für arbeitssuchende Mitglieder unseres Netzwerkes engagieren.

 

Warum gibt es Netzwerk Arbeit?

Wenn Sie einen Arbeitsplatz suchen, bieten sich Ihnen als einzelne Person nur wenige Möglichkeiten, dies bekannt zu machen. Verglichen mit Industrie und Handel, benötigen Sie jemanden, dessen Hauptaufgabe es ist ein umfassendes Netzwerk zur Verfügung zu stellen.

Hier wird Netzwerk Arbeit e.V. aktiv. Bietet sich die Gelegenheit einer Vermittlung, stellt Netzwerk Arbeit den Kontakt zwischen Unternehmen, Personalvermittler und Arbeitssuchenden her. Für Arbeitssuchende fallen keine Kosten an, da Vermittlungshonorare ausschließlich durch Personalvermittler an Unternehmen in Rechnung gestellt werden. Nur wenn Sie Sonderleistungen wünschen, kann es zu einer Berechnung kommen.

Was tun wir?
Netzwerk Arbeit und Sie bilden ein Team. Es reicht nicht aus, uns nur Bewerbungsunterlagen vorzulegen. Gemeinsam werden wir einen Weg finden und gehen, um das gewünschte Ziel zu erreichen.

Zur Vermittlung:
Um für Sie tätig werden zu können, benötigt Netzwerk Arbeit eine durch Sie persönlich verfasste Stellensuchanzeige, aus der keine persönlichen Daten hervorgehen. Zusätzlich sind einwandfreie Bewerbungsunterlagen erforderlich. Da es sich bei Netzwerk Arbeit um keinen Bewerbungsservice handelt, sind Sie allein dafür verantwortlich, die Unterlagen zur Verfügung zu stellen. Selbstverständlich stehen wir Ihnen mit hilfreichen Tipps zur Verfügung.

Wichtig zu wissen:

  • nur Kandidaten mit einwandfreien Unterlagen können vermittelt werden.
  • nur Kandidaten die verfügbar sind können vermittelt werden.
  • nur Kandidaten, die unseren Stellenmarkt regelmäßig besuchen, steht eine große Auswahl an Stellenausschreibungen zur Verfügung.

Netzwerk Arbeit bevorzugt keine einzelnen Kandidaten. Wir und unser starkes Netzwerk stehen allen Arbeitssuchenden zur Verfügung.

Sie und Netzwerk Arbeit = das Team

  • Sie stellen uns ihre Bewerbungsunterlagen und ein Stellengesuch (Anzeige) zur Verfügung.
  • Wir senden Ihnen wöchentlich einen Hinweis auf unsere neuen Stellenausschreibungen, die Sie sich anschauen.
  • Wir fragen in unterschiedlichen Zeitabständen nach, ob Sie noch der Vermittlung zur Verfügung stehen.
  • Wir stellen Ihnen unser sich ständig erweiterndes Netzwerk zur Verfügung und stellen Sie regelmäßig in unserem Netzwerk vor.

Qualität stellt sich nicht zufällig ein, sie muss geplant werden!
Besonders wichtig ist die Qualität von Informationen. Jedes Stellengesuch wird vor einer Veröffentlichung durch 2 Mitglieder von Netzwerk Arbeit geprüft. Spricht etwas gegen eine Veröffentlichung, kann durch den Bewerber nachgebessert werden.

Netzwerk Arbeit. Wann gehören Sie dazu?

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Netzwerk Arbeit informiert: Was macht eine gute Bewerbung aus?

Wie bewerbe ich mich?
Für Sie und ganz besonders für das Unternehmen, in dem Sie sich bewerben, ist es am günstigsten, sich per E-Mail zu bewerben. Dies gilt – bis auf wenige Ausnahmen – für fast alle Positionen, wenn das Unternehmen keinen anderen Bewerbungsweg wünscht.

Was macht eine gute E-Mail-Bewerbung aus?
In einer E-Mail-Bewerbung kommt es darauf an, auf die ausgeschriebene Stelle einzugehen. „Standard-Anschreiben“, die an unterschiedliche Stellen verschickt werden, scheiden meistens sofort aus, da hiermit kein deutliches Interesse am Empfänger kundgetan wird.

Ob bei der E-Mail-Bewerbung nun das Bewerbungsschreiben gleich in der E-Mail steht oder in einem Dateianhang mitgeliefert wird, ist reine Geschmackssache. Die Alternative ist, in der Mail kurz darauf hinweisen, dass dies eine Bewerbung auf die Stelle XY ist, alles weitere im Anhang.

Im Betreff erklären Sie den Inhalt der E-Mail. Also nicht nur schreiben „Bewerbung“, sondern z.B.: „Bewerbung-Müller-Hans – Kurzbeschreibung der Position „

Das richtige Format und die richtige Größe wählen
Was Sie absolut vermeiden sollten, sind schlecht eingescannte Unterlagen, oder noch schlimmer, wenn Sie Unterlagen mit einer Digitalkamera fotografiert und eingefügt haben. Dieses Vorgehen entspricht einem Briefumschlag, in den Sie alle Unterlagen unsortiert eingefügt haben.

Ebenso wichtig ist, dass Sie ihre kompletten Bewerbungsunterlagen in einem PDF-Dokument zusammenführen. Ihr zukünftiger Chef möchte sich nicht durch viele einzelne Dateien durchklicken, die wahrscheinlich auch noch unterschiedliche Dateiformate besitzen.

Bewerbungen mit einer Größe von über 10 MB sind unbedingt zu vermeiden. Anschreiben, Lebenslauf mit Bild, Zeugnisse und Arbeitszeugnisse kann man mit den kostenlos zur Verfügung stehenden Hilfsmitteln in einer Datei mit 3-5 MB gut zusammenfassen.

Schlafen Sie drüber!
Eine gute Idee ist es, die kompletten Unterlagen selbst einmal auszudrucken, am nächsten Tag nochmals zu lesen und auf fehlerfreie Texte zu achten.

Kein Alleingang!
Lassen Sie ihre kompletten Unterlagen nochmals durch einen Freund, Familienmitglied, Kollegen usw. lesen. Vier Augen sehen bekanntlich mehr als zwei. Noch besser ist es, wenn Sie die Unterlagen ausdrucken und in die Hand nehmen.

Verstecken Sie sich nicht!
Niemand will lange und umständlich suchen, wie Sie zu erreichen sind. Wer es nicht ohnehin schon hat, sollte in seinem Mail-System eine Signatur (Name, Anschrift, Telefon) einrichten, so dass das Unternehmen sich nicht nur per Mail, sondern eventuell auch telefonisch melden kann.

Machen Sie eine Pause!
Nach einer – eher zwei – Wochen kann durch Sie nachgehakt werden, um zu erfahren, ob die Mail beim richtigen Empfänger angekommen ist oder wie der Stand des Bewerbungsverfahrens ist
Guter Ton
Und trotz digitaler Anonymität sollen Bewerber sympathisch, als interessante Persönlichkeit, leistungsmotiviert und kompetent herüberkommen. Da sollten die gewählten Worte schon gut durchdacht sein. Fragen Sie sich immer was kann ich gut, was nützt dem potenziellen Arbeitgeber besonders und stellen Sie dies in klar strukturierten Sätzen dar. Verzichten Sie aber unbedingt auf übertriebene Höflichkeit oder „direktes Anbiedern“

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Ihre Stellensuchanzeige

Warum eine Stellensuchanzeige schalten?
Nutzen Sie die Möglichkeiten ein Stellengesuch zu schalten, wenn Ihnen die Chance geboten wird.

Wo veröffentliche ich ein Stellengesuch?
Soziale Netzwerke, wie Xing. LinkedIn, Facebook, Twitter bieten Ihnen viele Möglichkeiten, in Regional – und Fachgruppen ihre Stellenanzeige kostenlos zu veröffentlichen.

Wann veröffentliche ich ein Stellengesuch?

Hauptsache nicht nur ein Mal. Angenommen Sie haben in einem sozialen Netzwerk ihre Anzeige eingestellt, dann ist diese ein paar Tage schon so weit nach unten gerutscht, dass Sie niemand mehr finden wird. Sie wissen: In die Zeitung von gestern wickelt man den Fisch ein. Danach wird sie nicht mehr gelesen. Das ist aber kein Grund für überhöhte Aktivität. Alle 4-5 Wochen sollten Sie aber die Möglichkeit nutzen, um ihre Anzeige wieder einzustellen. Dabei sollten Sie – sofern möglich – auch noch einmal selbstkritisch ihren Anzeigentext betrachten. Sofern möglich schauen Sie nach, wie oft ihre Anzeige angeklickt wurde. Generell kann man sagen, das eine Veröffentlichung am für Mittwoch, bzw. Freitag/Samstag günstig ist.

Worauf ist bei einem Stellengesuch zu achten?

Bevor Sie mit dem Formulieren beginnen, schauen Sie sich an, wie es andere gemacht haben. Welche Anzeige gefällt Ihnen? Welche Idee könnten Sie übernehmen?

Apropos Überschrift:
Sie ist der prominenteste Ort Ihrer Anzeige. Denken Sie daher bei der Formulierung nicht so sehr daran, was Sie suchen, sondern was Sie anzubieten haben. Die Überschrift muss Aufmerksamkeit wecken, damit der potenzielle Chef überhaupt weiter liest. Aufmerksamkeit wecken heißt aber nicht, um jeden Preis zu protzen. Und vermeiden Sie Abkürzungen – mit Ausnahme der üblichen wie w. für weiblich, m. für männlich, J. für Jahre bei der Altersangabe.

Schreibstil
Personalentscheider sehen jeden Tag tabellarische Lebensläufe, die in wenigen Sekunden überflogen sind. Mit einem interessanten Text, der aus vollständigen Sätzen besteht, können Sie den Leser an sich binden.

Inhaltliches
Ausgangspunkt und Basis der Gestaltung eines erfolgreichen Stellengesuchs sind kurze, prägnante Antworten auf die Fragen: Wer bin ich? Was kann ich? Was will ich?

Anders ausgedrückt: „Überlegen Sie sich genau, was ist Ihr Kommunikationsziel, ihre Nachricht. Mit welchen Argumenten wollen Sie überzeugen?“

Ihr Text sollte folgende Angaben enthalten:

1. Ihre wichtigsten fachlichen Qualifikationen
2. Ihre beruflichen Erfolge
3. eine präzise Angabe, was Sie suchen
4. ggf. eine Angabe zu Ihrer Mobilität
5. Für alle Formulierungen gilt: Seien Sie immer klar und verständlich, und
6. wiederholen Sie nicht im Text, was bereits in der Überschrift steht.

Und tun Sie sich einen Gefallen
Bauen Sie diese Stellensuchanzeige nicht wie einen tabellarischen Lebenslauf auf. Den bekommt das Unternehmen später zu sehen. Schreiben Sie ganze Sätze – so, als wenn man dem Personalentscheider rein zufällig gegenüber sitzt, aber nicht so steif, wie in bei einem offiziellen Vorstellungsgespräch. Der Leser soll einen ersten persönlichen Eindruck von Ihnen bekommen. Da sind mehr als Tabellen und Stichworte erforderlich.

Bitte versuchen Sie auch keine Dinge zu benennen, die jeder Arbeitgeber als selbstverständlich betrachtet. Vertreten Sie z.B. die Meinung „teamfähig“ zu sein, kann dies durch ihren zukünftigen Arbeitgeber ganz anders betrachtet werden. Vielleicht ist es sogar überhaupt nicht wichtig für ihn. Auch sollten Sie Ihre Kompetenzen plastisch darstellen d.h. werden Sie konkret und verwenden bitte keine Allgemeinplätze. Dies gelingt am besten anhand von Beispielen aus Ihrem beruflichen Werdegang.

Aus anderer Sicht
Für sich selbst eine Anzeige zu verfassen ist keine leichte Aufgabe. Wir raten dazu, zuerst einmal los zulegen, darüber nachzudenken und 2-3 Tage später nochmals über Änderungen nachzudenken. Wenn Sie der Meinung sind, fertig zu sein, wäre es sinnvoll, die von Ihnen erstellte Anzeige noch einmal von einigen anderen Personen lesen zu lassen.

Vertriebsarbeit
Und nun denken Sie darüber nach, an welchen Stellen Sie ihr Stellengesuch veröffentlichen können. Das Internet kann eine wahre Fundgrube hierfür sein. Nutzen Sie soziale Netzwerke, suchen Sie sich Adressen von Personalvermittlern oder auch Zeitarbeitsunternehmen heraus. Der Vorteil ihrer Stellenanzeige ist, dass sie wirklich an jedem Ort veröffentlicht werden kann.

Entdecken Sie die Möglichkeiten
Viele Unternehmen veröffentlichen ihre Stellenausschreibungen überhaupt nicht mehr. Machen Sie mit ihrer Stellenanzeige trotzdem per E-Mail auf sich aufmerksam. Passiert nichts, dann ist es so und hat nichts gekostet. Passiert etwas, dann nur, weil Sie durch ihre besondere Initiative aufgefallen sind.

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Wie sieht der optimale Lebenslauf aus?

Aufbau. Die tabellarische Form ist heute Standard und erfüllt diese Anforderungen perfekt: links Zeitangaben, rechts Fakten. Bitte keinen optischen Firlefanz! Ein Lebenslauf ist eine reine Faktensammlung, keine Prosa. Sein schöpferisches Talent an der Stelle beweisen zu wollen, eignet sich allenfalls für Kreativberufe oder bei einer Initiativbewerbung, der sich Personalverantwortliche ausgiebiger widmen können. Ansonsten reichen Stichworte zu den einzelnen Lebensabschnitten.

Inhalt: Persönliche Kommentare zu einzelnen Punkten sind im Lebenslauf tabu. Genauso eine Anrede eingangs oder Grußformel zum Schluss. Was dagegen unbedingt sein muss, sind:

Persönliche Daten: Name, Geburtstag und Geburtsort, Anschrift, Familienstand, Staatsangehörigkeit

Bewerbungsfoto: Wenn Sie ein Foto für die Bewerbung verwenden ( wir empfehlen es), lassen Sie es von einem “richtigen” Fotografen anfertigen und beachten die folgenden Hinweise:

Nehmen Sie Blickkontakt mit dem imaginären Betrachter auf. Dazu gehören ein begrüßendes, offenes Lächeln, die schattenfreie Ausleuchtung des Gesichts, ein natürlicher Hautton, eine fixierte Frisur, ein freies Gesicht, die Ausrichtung des Körpers auf einen imaginären Gegenüber, möglichst keine Neigung des Kopfes, eine Darstellung nur von Kopf bis Schultern (Krawattenknoten – oberster Shirt-Knopf), mit dem Körper möglichst senkrecht zur Blickachse – nicht dem Betrachter zugeneigt.

Werdegang und Berufserfahrung: Mutige können noch diesen Hinweis befolgen: unter die persönlichen Angaben, gleich eine Zeile mit der angestrebten Position einfügen. Das betont den Anspruch auf die ausgeschriebene Stelle. Dann aber sollte sofort das stärkste Argument dafür folgen: Bei Absolventen sind es die Ausbildung und Studienschwerpunkte die darauf hinführen, bei Jobwechslern die aktuelle Position, bei Arbeitsuchenden ihre besonderen Qualifikationen.

Besondere Qualifikationen: Weiterbildung, Kenntnisse, Fähigkeiten, Sprachen

Ausbildung: dazu gehört auch eventuell geleisteter Wehr- oder Ersatzdienst

Alles zeitlich exakt eingeordnet und vor allem lückenlos. Sonst wecken Sie den Verdacht, Sie wollten peinliche Stationen vertuschen. Spätestens im Vorstellungsgespräch kommt das aber dann zur Sprache.

Zeitangaben. Monatsangaben reichen in der Regel, also zum Beispiel: 06/2003 – 06/2006  Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker in der VW-Werkstatt XY in Hamburg. Ungeklärte Fehlzeiten führen i.d.R. zu peinlichen Nachfragen. Das können Sie vermeiden.

Tabus. Die folgenden Punkte gehören dagegen keinesfalls in einen Lebenslauf: Informationen, die für den angestrebten Job nicht relevant sind (unnötiger Leseballast!), Familieninformationen (Mutter: Hausfrau, Vater: Studienrat), Gehaltsvorstellungen (gehören – falls sie gefordert waren – ins Anschreiben oder sind Thema im Vorstellungsgespräch) sowie religiöse und politische Ansichten.

Schluss. Formal sollte der Lebenslauf mit Ort, Datum und einer Unterschrift versehen werden. Das unterstreicht, dass die gemachten Angaben der Wahrheit entsprechen. Obacht: Falsche Angaben können auch nach der Probezeit zur fristlosen Kündigung führen. Seien Sie dabei also besonders sorgfältig – auch für den Fall, dass man später nach einem billigen Kündigungsgrund sucht, falls Sie in Ungnade gefallen sind.

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