Archiv Juni 2016

Brexit: Diese Firmen finden Großbritannien nicht mehr cool

Vodafone: Das Telekommunikationsunternehmen droht offen damit, die Londoner Firmenzentrale ins europäische Ausland zu verlegen. Der Konzern sei auf die Freizügigkeit seiner Mitarbeiter innerhalb Europas angewiesen. Ob diese bestehen bleibt, hängt von den Austrittsverhandlungen ab.

Quelle: Brexit: Diese Firmen finden Großbritannien nicht mehr cool – manager magazin – Unternehmen

Kontrolle der Mitarbeiter: Mobiles Arbeiten: Wie viel Überwachung erlaubt das Arbeitsrecht?

Der alte Spruch „Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser“ feiert eine zwiespältige Wiedergeburt. Einerseits ermöglicht das Internet Arbeitgebern ihre Beschäftigten gründlich zu überwachen, andererseits dürfen die Mitarbeiterinteressen nicht außer Acht gelassen werden.

Quelle: Kontrolle der Mitarbeiter: Mobiles Arbeiten: Wie viel Überwachung erlaubt das Arbeitsrecht? – computerwoche.de

Karrierekonventionen brechen: Von der Mosaik- zur holistischen Lebensphasenkarriere

Wie viele Menschen mit ungewöhnlichen Lebensläufen kennen Sie? Und was halten Sie für ungewöhnlich? Das hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten sicher sehr verändert. Vieles, was früher ungewöhnlich war, ist heute normal. Ein recht neues, und deshalb ungewöhnliches Phänomen sind für mich aber

Quelle: Karrierekonventionen brechen: Von der Mosaik- zur holistischen Lebensphasenkarriere | Svenja Hofert zu Führung, Karriere und Human Resources

Streikrecht umfasst keine Betriebsblockade |

Im konkreten Fall untersagte das Gericht der IG Metall bei der Klenk Holz AG die Zufahrt zum Betriebsgelände durch Streikmaßnahmen zu blockieren.

Gericht untersagt das Abstellen von sperrigen Gegenständen vor Eingängen

Untersagt wurde insbesondere ein Abstellen sperriger Gegenstände vor Eingängen oder Einfahrten sowie das Verhindern der Zufahrt von Lastwagen durch Personen vor dem Fahrzeug. Solche Maßnahmen seien vom Streikrecht nicht gedeckt.

Ein Absperren durch Gegenstände war bereits durch einstweilige Verfügung des Arbeitsgerichts untersagt worden. Das Landesarbeitsgericht (LAG) hat über diese Entscheidung hinaus auch ein Blockieren der Zufahrt durch Streikende oder Streikposten untersagt.

 

Quelle: Streikrecht umfasst keine Betriebsblockade |

Ist ein Kopftuchverbot am Arbeitsplatz zulässig? |

Es ist sehr umstritten, ob Arbeitgeber Muslima verbieten dürfen, am Arbeitsplatz ein Kopftuch zu tragen. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die Frage noch nicht entschieden, wird dies aber bald tun. Die Generalanwältin am EuGH Juliane Kokott hält ein Kopftuchverbot für zulässig.

Dem EuGH liegt ein Rechtsstreit aus Belgien vor. Die Klägerin ist eine ein Kopftuch tragende Muslimin. Ihr Arbeitgeber, ein Sicherheitsunternehmen, will das Tragen von Kopftüchern und anderen religiösen Symbolen untersagen. Die belgische Justiz hat die Frage, ob das Verbot mit dem europäischen Recht vereinbar ist, dem EuGH vorgelegt.

Quelle: Ist ein Kopftuchverbot am Arbeitsplatz zulässig? |

Abruf-Arbeitsvertrag – alle Fakten im Überblick

Abrufarbeit kann sinnvoll sein, wenn bestimmte Arbeiten nicht ständig zu verrichten sind, sondern z.B. stoßweise anfallen. Dann kann man als Arbeitgeber flexibel reagieren und die Arbeitskräfte nach Bedarf einteilen. Damit Sie wissen, worauf es bei einem Abruf-Arbeitsvertrag ankommt, können Sie eine Abruf-Arbeitsvertrag Vorlage nutzen. Voraussetzungen für einen Abruf-Arbeitsvertrag Bei der Vereinbarung eines Abruf-Arbeitsvertrages sind verschiedene …

Quelle: Abruf-Arbeitsvertrag – alle Fakten im Überblick – Personal-Wissen.de

Karriereseiten: Zeitarbeitsfirmen haben Defizite im Recruiting

Die Karriereseiten vieler Zeitarbeitsunternehmen haben Optimierungsbedarf. Das ergab die Analyse des Personalmarktforschers Index Research, das 100 Recruiting-Websites von Personaldienstleistern getestet hat.

Bei der Analyse der Karrierewebseiten wurde ein Bewertungskatalog mit mehr als 50 Kriterien zu Grunde gelegt. Im Durchschnitt erzielten die Informationsseiten für potenzielle Bewerber dabei mit 49 Prozent noch nicht einmal die Hälfte der möglichen Gesamtpunktzahl. Besonders gravierend waren die Mängel bei vertiefenden Informationsangeboten (erreichter Durchschnitt 35 Prozent) sowie bei der Aktualität der Informationen (erreichter Durchschnitt 41 Prozent). Die Unterschiede sind dabei sehr groß: So erreichte der Testsieger der Studie insgesamt 83 Prozent der möglichen Punkte, der Letzte im Ranking dagegen lediglich 16 Prozent.

Quelle: Karriereseiten: Zeitarbeitsfirmen haben Defizite im Recruiting | Personal | Haufe

RTL stattet Langzeitarbeitslose für TV-Experiment mit Geldkoffer aus

Wie reagieren HartzIV-Familien, wenn sie einen Koffer voller Geld bekommen? Das will RTL jetzt rausfinden und startet ein TV-Sozialexperiment. Sechs Monate lang werden mehrere Familien mit der Kamera begleitet. Nutzen sie die Chance für einen Neustart? Oder wird am Ende doch das ganze Geld verprasst?

Quelle: RTL stattet Langzeitarbeitslose für TV-Experiment mit Geldkoffer aus – FOCUS Online

Kollegen: Biester im Büro

Sie lügen, manipulieren, zetteln Streit an: Manche Mitarbeiter schrecken im Job vor nichts zurück – vor allem wenn es um den eigenen Aufstieg geht.
Der Alltag des modernen Büromenschen ist eine Qual mit wechselnden Moden. Mal ist er überlastet (Burn-out), mal unterfordert (Bore-out). Die Literatur zur Psychopathologie des Angestellten füllt Regale.
Unterschlagen wird dabei oft, was den Alltag zwischen Konferenz und Kaffeemaschine tatsächlich zum Albtraum machen kann: die Kollegen. Zumindest einzelne Exemplare, die ein besonderes Talent haben, den anderen den Job zu vergällen, ihnen die Arbeit geradezu zu vergiften.

Quelle: Kollegen: Biester im Büro – DER SPIEGEL 26/2015

Jährliche Gehaltserhöhung – vergessen Sie’s

Es hat etwas von einem Ritual – der Handschlag mit dem Vorgesetzten in einem kleinen Büro, die Bitte, sich an den Besprechungstisch zu setzen und dann ein kurzer Parforce-Ritt durch die Höhen und Tiefen der abgelaufenen 12 Monate des Berufslebens. An dessen Ende steht dann mit etwas Glück die Erklärung, das Unternehmen sei zufrieden und werde daher eine Gehaltserhöhung von 1,5 Prozent veranlassen.

Noch sprechen 90 Prozent der Unternehmen einmal im Jahr eine solche oder ähnliche Gehaltserhöhung nahezu automatisch aus, so eine Mercer-Studie mit Blick auf die USA. Doch dieses Ritual scheint an Bedeutung zu verlieren, notiert “Bloomberg”.

Quelle: Jährliche Gehaltserhöhung – vergessen Sie’s – manager magazin

Schönfärberei und Lügen machen keinen Sinn

In Deutschland ist man bei der Jobsuche fast immer auf sich selbst gestellt. In den USA greifen Menschen hingegen häufig auf einen Personalvermittler zu. Personalvermittler sind in den USA und anderen Ländern wichtig, weil sie sich darauf konzentrieren, für ihre Klienten unabhängig von Können und Joblevel die passende Position zu finden.

Personalvermittler nutzen ihre Verbindungen, unterhalten und erweitern ständig ihre Netzwerke, um dies zu ermöglichen. Personalvermittler können Stellenangebote in Jobbörsen oder auf der Homepage von Unternehmen oft besser einschätzen, wie Sie es können. Diese Erfahrungen haben sie sich in zahlreichen Versuchen teuer erkämpft. Dieser Trend ist auch hierzulande immer mehr zu erkennen.

Allerdings sollten Sie beachten, dass die meisten Personalvermittler nur im Auftrag von Unternehmen tätig sind, die gerade eine Position zu besetzen haben. Einen Personalvermittler zu finden, der sich auch ganz gezielt für Sie auf die Suche begibt, wird etwas schwieriger sein. Noch! Fragen Sie ganz gezielt nach.

Wirklich funktionieren kann eine Zusammenarbeit nur, wenn Ehrlichkeit und Offenheit im Gespräch gepflegt werden. Hierbei handelt es sich um Begriffe die stark dehnbar in ihrer Anwendung sind. Seien Sie aber sicher, dass ein Personalvermittler der es ehrlich mit Ihnen meint, sie auf alles ansprechen wird, was einem Vermittlungserfolg eventuell im Wege steht. Und seien Sie sich auch sicher, dass er weiß, dass Sie nicht nur einen Job suchen, der Ihnen Spaß macht, sondern auch auf ein Einkommen angewiesen sind.

Schönrederei macht keinen Sinn. Ebenso sinnlos ist es zu denken, man wäre ein schlechterer Jobkandidat, weil man seine Stelle verloren hat. Falsch wäre es auch, über seine berufliche Vergangenheit nicht ehrlich zu sprechen, denn oft ist im Laufe der Gespräche eine Anspannung und Nervosität zu spüren. Deswegen lieber die Karten auf den Tisch und darauf aufbauen, was vorhanden ist.

Das gilt aber auch für Ihren Personalvermittler. Ist er der Meinung, er kann nichts für Sie tun, dann soll er es sagen. Generell sollte Ihnen ein Personalvermittler erklären können, welche Mittel und Wege er nutzen wird. Sicherlich wird er Ihnen keinen ausführlichen Bericht erstatten, denn schließlich ist dies sein Kapital, welches er einsetzt. Aber eine Wegbeschreibung zu skizzieren, gehört zum guten Ton.

Ehrlichkeit ermöglicht auch ein viel besseres Fine Tuning bei der Suche. Bedenken Sie, ein Personalvermittler und Sie kämpfen im Idealfall auf der gleichen Seite und für die gleiche Sache.

Nestlé-Konzern will 300.000 jungen Afrikanern bei Start ins Berufsleben helfen

Bild: Nestlé-Konzern will 300.000 jungen Afrikanern bei Start ins Berufsleben helfen. Der Lebensmittelriese Nestlé will 300.000 jungen Menschen in Afrika beim Start ins Berufsleben helfen. Die Berufsvorbereitungskurse sollen Karriereberatungen, Übungen für Vorstellungsgespräche und Hilfe beim Verfassen von Lebensläufen umfassen.

Der Lebensmittelriese Nestlé will 300.000 jungen Menschen in Afrika beim Start ins Berufsleben helfen. Die Berufsvorbereitungskurse sollen Karriereberatungen, Übungen für Vorstellungsgespräche und Hilfe beim Verfassen von Lebensläufen umfassen.

Nestlé-Konzern will 300.000 jungen Afrikanern bei Start ins Berufsleben helfen – Lesen Sie mehr auf:
http://www.donaukurier.de/nachrichten/wirtschaft/Elfenbeinkueste-Unternehmen-Ausbildung-Entwicklung-Arbeit-Nestle-Konzern-will-300-000-jungen-Afrikanern-bei-Start-ins-Berufsleben-helfen;art154664,3233655?utm_source=www.humanresourcesmanager.de#plx986872529

Quelle: donaukurier.de

Personalentscheider haben sehr oft Vorurteile gegenüber Kandidaten

Für mich ist es selbstverständlich, dass auch Personalentscheider Vorurteile haben. Warum nicht? Kennen Sie das nicht aus dem Kreis Ihrer Familie, oder bei Freunden und Bekannten?

Ganz automatisch – wenn etwas Bestimmtes passiert – geht es los. Es entwickelt sich bei Ihnen ein Szenario über den Auflauf der Dinge.

Dabei ist ein Vorurteil im eigentlichen Sinn auch nicht unbedingt negativ behaftet, denn es handelt sich nur um etwas, was durch die Handlung einer anderen Person ausgelöst wurde. So können Sie es praktisch schon erahnen, wenn Sie in einem dunklen Flur einen kleinen runden Gegenstand sehen, der Ihnen entgegen getragen wird, auf dem Lichter brennen. Sicherlich handelt es sich um eine Torte. Vielleicht zum Geburtstag oder Jubiläum.

Es kann allerdings auch das Bewerbungsschreiben eines zukünftigen Mitarbeiters sein, der im ersten Satz schreibt: „eine Mitarbeiterin der Arbeitsagentur hat mir dieses Stellenangebot zur Bewerbung bei Ihnen überreicht“.

Oft ist es so, dass sich ein erster Eindruck schon innerhalb weniger Sekunden bildet und sich sozusagen auch „vertieft“. Man muss sich dann – nehmen wir an als Personalentscheider – schon etwas anstrengen, um sich von diesem Vorurteil lösen zu können.

Man müsste also einen Weg finden, um anderen Personen keinen Grund für ein Vorurteil zu liefern. Dies alleine zu tun ist eine recht große Aufgabe, denn auch Sie sind sicherlich mit Vorurteilen behaftet.

Lassen Sie sich hier erklären, was Vorurteile sind.

 

Lebenslauf: Das schauen sich Personaler in den 6 entscheidenden Sekunden an

In den meisten Fällen werdet ihr nie erfahren, warum ihr nicht zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wurdet. Eine Studie gibt zumindest Hinweise darauf, wie Personaler ihre Entscheidungen treffen. Laut einer Untersuchung des Jobportals TheLadders brauchen sie durchschnittlich sechs Sekunden, um eine erste Unterscheidung zwischen passenden und unpassenden Kandidaten zu treffen.

Für die Studie nutzten Forscher die wissenschaftliche Methode des Eye-Tracking bei 30 professionellen Personalern. Sie untersuchten die Augenbewegungen der Recruiter während einer zehnwöchigen Testphase, um zu analysieren, wo und wie lange ihre Aufmerksamkeit auf bestimmten Informationen ruhte.

Quelle: Lebenslauf: Das schauen sich Personaler in den 6 entscheidenden Sekunden an – Business Insider Deutschland

Volkswagen-Umbau 2025: VW schafft zwei neue Milliarden-Firmen

Der “größte Veränderungsprozess in der Geschichte von Volkswagen”, ein “epochaler Wandel” der Branche, “fundamentale Veränderungen” für das Automobil an sich: Mit großen Worten geizte Matthias Müller nicht, als er die neue Marschroute des Volkswagen-Konzerns bis 2025 vorstellte.

Quelle: Volkswagen-Umbau 2025: VW schafft zwei neue Milliarden-Firmen – manager magazin

Jobsuche: die Überschrift entscheidet

  • Vertriebsprofi sucht neue Herausforderung
  • Suche offene Vakanz im IT Umfeld
  • Maschinenbauingenieur sucht neuen Job

Das sind Überschriften, die wir oft in Bewerbungen oder auch bei den Stellensuchanzeigen in unserer Jobbörse finden. Und seien wir einmal ehrlich, der Aussagewert ist gering.

Ob Sie sich auf eine Stellenanzeige hin bewerben, eine Initiativbewerbung oder Blindbewerbung schreiben:

In allen Fällen müssen Sie den Empfänger dazu bringen, Ihre Bewerbung zu lesen, obwohl er diese eventuell gar nicht (mehr) braucht. Wenn Sie die Aufmerksamkeit des Lesers  nicht sofort fesseln, wird er wahrscheinlich nicht nicht auf die Bewerbung reagieren.

Deshalb sollte bereits die Überschrift des Anschreibens den Nerv des Empfängers treffen.

Was ist eine knackige Überschrift, worauf sollte man achten?
Anschreiben: Das Versprechen in der Überschrift

Die ideale Überschrift eines Anschreibens besteht aus einem Nutzenversprechen in Verbindung mit der Vorstellung Ihrer Person

Das Metallhalbzeug-Geschäft rentabel führen
Dipl.-Ing., 52, Metallfachmann, bietet umfangreiches Know-how als technischer Leiter

Das kurze Nutzenversprechen in der Überschrift wird später natürlich im Anschreiben ausgeführt und mit Fakten unterlegt. Nur so kann es überzeugen. In der Überschrift aber macht es schon einmal neugierig und fängt den Leser ein.

Formulierungstipps: Klarheit und Nutzen im Anschreiben

Um gleich zu Beginn den Leser zu ködern, muss die Überschrift der Bewerbung zunächst einmal zwei Kriterien erfüllen:

1. Der Personalentscheider muss verstehen, um was es geht.
2. Er muss einen klaren Vorteil für sich erkennen.

Der Leser will schließlich nicht nur erfahren, wer Sie sind, sondern vor allem über welche spezielle und relevante Qualifikation Sie verfügen und wie diese im Unternehmen Probleme löst und Mehrwert schafft.

Es liegt zwar nahe, in die Betreffzeige zu schreiben:

Bewerbung als …
oder
Initiativbewerbung als …

Ob Sie mit dieser Überschrift jedoch das Optimum an Aufmerksamkeit erzeugen, ist fraglich, insbesondere dann, …

• wenn es viele gleiche Bewerber gibt,
• wenn Sie nicht genau aus diesem Beruf kommen, für die Sie sich an dieser Stelle bewerben,
• wenn Ihr Lebenslauf nicht ganz durchgängig verlaufen ist.

Denken Sie daran, dass Sie jemanden neugierig machen müssen, der vielleicht glaubt, überhaupt keinen Mitarbeiter zu brauchen.

Unternehmen erhalten Tag für Tag Briefe mit der Überschrift “Bewerbung”. Wenn Ihre Bewerbung sich gleich auf den ersten Blick von den anderen unterscheidet, könnten Sie sich im Vorteil befinden.

Ausnahme gelten nur, wenn Sie in einem gefragten oder Mangelberuf arbeiten. Bei einer Überschrift wie

Bewerbung als Altenpflegerin
oder
Bewerbung als Schweißfachingenieur

werden Sie nicht viel argumentieren müssen, um eine Einladung zum Vorstellungsgespräch zu erhalten.

In allen anderen Fällen sollten Sie sich mehr Zeit nehmen, damit ein gefälliges  Nutzenversprechen prägnant formuliert wird.

Bitte beachten Sie, in den Überschriften für Ihre Stellensuchanzeige in unserer Jobbörse sollten die Überschriften nicht zu lang sein.

Werden Bewerber bei Netzwerk Arbeit in Klassen eingestuft?

Ja, selbstverständlich. Jetzt sollten Sie nicht verwundert sein. Grundsätzlich bevorzugen wir aber keine Bewerber, weil sie uns als Mensch lieber erscheinen. Das Kriterium nach dem Bewerber klassifiziert werden ist die Zusammenarbeit und das Arbeitsergebnis, welches aus der Zusammenarbeit entsteht.

Da wir jeden Bewerber bei der Erstellung der Bewerbungsunterlagen behilflich sind, sollte es kein Problem sein, Bewerbungsunterlagen zu erlangen, die veröffentlicht werden können. Bis zu diesem Zeitpunkt sind also fast alle Bewerber gleich. Und auch bei dem Einsatz, den wir leisten, wird niemand bevorzugt.

Im zweit wichtigsten Stadium trennt sich aber die Spreu vom Weizen. Dieses Stadium ist der Vertrieb. Und hier können wir zumindest vom Bewerber zweiter Klasse sprechen.

Erklärung:

Bewerberklasse II
Mitarbeiter von Netzwerk Arbeit e.V. erstellen regelmäßig Suchaufträge für Bewerber, um diese in Unternehmen vorzustellen. Um Bewerber in Unternehmen vorzustellen, benötigen wir eine Stellensuchanzeige, ähnlich, wie Unternehmen eine Stellenanzeige veröffentlichen. Eine Stellensuchanzeige vermittelt im Unternehmen eher einen persönlichen Eindruck über den Bewerber und ist das beste Mittel für eine schnelle und vorteilhafte Präsentation. Liegt uns keine Stellensuchanzeige vor, müssten wir für jeden Bewerber aus Datenschutzgründen, die kompletten Bewerbungsunterlagen überarbeiten und anonymisieren. Der Aufwand ist zu hoch und kann nicht von uns geleistet werden.
So bieten wir diesen Bewerbern die Möglichkeit – ähnlich wie in der Jobbörse der Arbeitsagentur – in unserer Datenbank zu stehen und zu warten, bis ein Unternehmen auf diesen Bewerber aufmerksam wird. In einem solchen Fall erhalten wir eine Nachricht und stellen den Bewerber auf Wunsch vor.

Bewerberklasse – I
Hier liegt uns eine Stellensuchanzeige vor, für die wir zukünftig Suchläufe speichern und fast automatisch erstellen lassen können. Im Anschluss gilt es noch den Suchlauf im Detail abzustimmen. Anschließend wird die Stellensuchanzeige, die jetzt eine E-Mailvorlage ist, nur aufgerufen und die E-Mailadresse des Unternehmens eingetragen. Und schon ist alles erledigt. Die Bewerbung ist unterwegs. Auf diesem Weg ist es uns oft möglich, innerhalb eines Tages mehr als 200 E-Mails zu versenden, wenn es der Markt hergibt.


Da diese Tätigkeiten weitestgehend ehrenamtlich und kostenlos angeboten werden und auch aus dem Grund, das wir diesen Service vielen Menschen zur Verfügung stellen wollen, müssen wir unsere Einsätze natürlich kalkulieren.

Und unsere Kalkulation sieht so aus, das wir in der Zeit, in der wir 5 Bewerber ohne Stellensuchanzeige vorstellen, ebenso auch 25 Bewerber mit Stellensuchanzeige vorstellen können.

Hätten Sie das gedacht?

 

Neue Märkte für Arbeitssuchende und Unternehmen

Das Team von Netzwerk Arbeit ist immer bemüht, für Unternehmen und Arbeitssuchenden nach weiteren Möglichkeiten zu suchen, um das Angebot zu erweitern. Vor wenigen Wochen nahm ein Immobilienportalbetreiber zu uns Kontakt auf. In den nachfolgenden Gesprächen suchten wir nach Möglichkeiten einer Zusammenarbeit. In diesem Portal sind bereits mehr als 5.000 Unternehmen gelistet, um ihr Angebot zu präsentieren. Es bot sich also nahezu an, den gelisteten Unternehmen auch die Suche nach neuen Mitarbeitern zu ermöglichen.

Nun beginnen wir unsere Gespräche in Taten umzusetzen, um das Jobportal gemeinsam weiter auszubauen. Wie bereits erwähnt sind bereits über 5.000 Unternehmen gelistet. Im ersten Schritt werden wir alle unsere Kandidaten, die einen Bezug zur Branche haben, in diesem Portal erfassen. Das natürlich ohne Bekanntgabe der persönlichen Daten. Alle vorhandenen Unternehmen bietet sich auf diesem Weg die Möglichkeit, über uns eine Anfrage an die Kandidaten zu stellen.

Die Möglichkeiten scheinen auf den ersten Blick begrenzt. Wenn Sie die Bereiche genauer betrachten, werden Sie das Potential aber erkennen.

Unter Beratung findet man: Bauplanung, -beratung, Fachverlage, Immobilienkaufleute, Recht, Geld, Steuern, Unterstützung, Immovermarktung, Vereine/Verbände

Zur Ausführung gehören: Abbruchfirmen, Außenanlagenbau, Bauleistungen, Gebäudetechnik, Sicherheit, Handwerker, Häuserbau

Im Handel finden Sie: Baubedarf, Handel, Einrichtung/Raumausstattung, Hersteller Baustoffe

Zu den Dienstleistungen gehören: Dienstleistung, Gerätemiete, Transporte


Bitte haben Sie Verständnis dafür, das wir im Moment noch keine Namen nennen.
Da das Portal aber schon aktiv ist, lohnt es sich auf jeden Fall, das wir mitmachen.

Über weitere Fortschritte werden wir Sie informieren.

 

Arbeitsagentur gegen Netzwerk Arbeit e.V.

Sicherlich kennen Sie das als Unternehmer. Sie veröffentlichen in der Jobbörse der Arbeitsagentur eine Stellenanzeige und lassen gleich einen Suchlauf starten, der zu vielen Treffern führt. Anschließend nehmen Sie sich die Zeit, selektieren ca. 150 Adressen, die eventuell als Bewerber geeignet sind und dann kommts: von 150 angeschriebenen Bewerbern antwortet absolut niemand. Passiert uns auch oft genug, aber man ist ja gezwungen alle Chancen zu nutzen.

Woran das liegt, ist relativ einfach zu beantworten. Die vielen Millionen Jobsucher, die ein Profil erstellt haben, werden nicht intensiv genug betreut. Das Profil erstellt man für sich selbst und am Ende, wenn man tatsächlich einen Job gefunden hat, dann bleibt das Profil trotzdem in der Jobbörse, weil sich kaum jemand die Zeit nimmt, das Profil inaktiv zu stellen, oder zu löschen.

Bei Netzwerk Arbeit e.V. sieht das etwas anders aus. In unserer Jobbörse müssen Profile durch Mitarbeiter von Netzwerk Arbeit e.V. freigeschaltet werden. D.h., ein Profil wird uns vorgelegt und wir entscheiden über die Freischaltung, bzw. versuchen wir die Gründe für eine Nichtveröffentlichung zu beseitigen.

Aber es geht noch weiter. Damit keine “Datenbankleichen” in unserer Jobbörse zu finden sind, schreiben wir alle Kandidaten 1 x monatlich an und bitten einen Datumseintrag in unserer Jobbörse zu aktualisieren. Und sollte jemand lang genug nicht aktiv gewesen sein, dann werden wir aktiv.

So einfach geht das.

 

Peinlich: Bewerbungsunterlagen und wie einige Unternehmen damit umgehen

Heute gerade ist es wieder passiert. Netzwerk Arbeit e.V. bietet Unternehmen einen Kandidaten an, für den auch gerade eine Stelle ausgeschrieben wurde.

Kurze Zeit später kamen schon ein paar freundliche Anfragen, von Unternehmen, die mehr über den Kandidaten erfahren wollten. Dann auf einmal erreichte uns eine E-Mail, aus deren Verlauf wir erkennen konnten, das ein kleines Unternehmen unser Angebot erhalten hat. Das Unternehmen ist im Schaltanlagenbau tätig. Nennen wir es einfach einmal: xy-Schaltanlagen Bau, mit dem Standort Nordsee / Küstennähe.

Die Beantwortung erfolgte allerdings in einem recht barschen Ton durch ein großes Unternehmen, welches im Bau von Windkraftanlagen tätig ist. Nennen wir es “Deutsche Windbau AG”. Der Homepage von beiden Unternehmen ist nicht zu entnehmen,das die Unternehmen irgendwie miteinander “verwandt” sind.

Da der unfreundliche Personalverantwortliche ziemlich ruppig nach dem Geschäftsmodell von Netzwerk Arbeit e.V. gefragt hat, habe ich im freundlichen Ton erklärt, das Netzwerk Arbeit auch seine Kosten decken muss, hierbei allerdings vollständig auf staatliche Fördermodelle verzichtet. Nicht einmal den Vermittlungsgutschein der Arbeitsagentur würden wir als Zahlungsmittel benötigen. Vielleicht hat er den O-Ton ja verstanden, in dem ich die zahlreichen Fördermodelle für erneuerbare Energien angesprochen habe.

Weiterhin habe ich ihn darauf angesprochen, das wir es als unüblich und vielleicht auch nicht erlaubt betrachten, das geschäftlicher Schriftverkehr von einem Unternehmen angenommen werden und ohne vorherige Anfrage nach einer Weiterleitung durch ein fremdes Unternehmen beantwortet werden.