Archiv Oktober 2016

Großbritannien: Uber-Fahrer sind laut Gericht Angestellte

Das Urteil könnte weitreichende Folgen haben – nicht nur für Uber, sondern für die ganze “Gig Economy”. Nach Ansicht eines britischen Arbeitsgerichts sind Fahrer des Taxidienstes keine selbstständigen Unternehmer, sondern Angestellte.

Quelle: Großbritannien: Uber-Fahrer sind laut Gericht Angestellte – SPIEGEL ONLINE

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BAG-Präsidentin Ingrid Schmidt: “Menschen nicht wie Maschinen behandeln

Wer nachts um drei Uhr mit den USA telefoniert, sollte nicht morgens um neun wieder im Büro sein müssen – dafür sorgt auch Ingrid Schmidt, Präsidentin des Bundesarbeitsgerichts. Sie sieht Gefahren beim Homeoffice.

Quelle: BAG-Präsidentin Ingrid Schmidt: “Menschen nicht wie Maschinen behandeln” – SPIEGEL ONLINE

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Digitalisierung der Geschäftsabläufe kommt bei Mitarbeitern gut an“

Wir schreiben das Jahr 2016, sprechen von Digitalisierung und Industrie 4.0 – und arbeiten noch immer nicht in papierlosen Büros. Der Hauptgrund sind bürokratische Hürden, meint Rainer Downar.

Quelle: Business Process Management | “Digitalisierung der Geschäftsabläufe kommt bei Mitarbeitern gut an“ | springerprofessional.de

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Personalmangel: Unternehmen sparen, Kunden büßen – SPIEGEL ONLINE

Die Postbank schließt Filialen, der Metronom streicht Zugfahrten, die Lufthansa fliegt mit kleinerer Crew. Lange galt knappes Personal als Erfolgsfaktor. Nun wird die alte Strategie zur Gefahr – und zur Last für die Kunden.

Quelle: Personalmangel: Unternehmen sparen, Kunden büßen – SPIEGEL ONLINE

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 Endlich gibt es Beweise für den Fachkräftemangel

Wonder Woman wird Uno-Botschafterin für Frauen

Sie war 1941 die erste Superheldin der Welt. Nun geht Wonder Woman in die Politik.
Die Comicfigur soll bei den Vereinten Nationen Frauenbeauftragte werden und es ist wohl auch ein Signal an Homosexuelle.

Quelle: Wonder Woman wird Uno-Botschafterin für Frauen – SPIEGEL ONLINE

 

Sollten Sie keine Mangelerscheinung sein, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung.

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Compliance und Mobbing – Krisenmanagement für Unternehmen

Mobbing und dessen Rechtsfolgen waren bereits Schwerpunkt vieler arbeitsrechtlicher Konflikte. In den allermeisten Fällen handelt es sich nicht einmal um „echtes“ Mobbing im Rechtssinne. Das BAG definiert Mobbing als das systematische Anfeinden, Schikanieren oder Diskriminieren von Arbeitnehmern untereinander oder durch Vorgesetzte. Aber auch der bloße Vorwurf eines Arbeitnehmers, er werde gemobbt, kann ernsthafte Konsequenzen haben. Die mediale Aufmerksamkeit richtet schon genug Schaden an und droht auch dann, wenn die Vorwürfe nicht stichhaltig sind. Horrende Schadensersatzsummen, Ganzen Artikel lesen

Quelle: Compliance und Mobbing – Krisenmanagement für Unternehmen – Arbeitsrecht. Weltweit.

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Unvollständiger Antrag: Hartz-IV-Empfängern droht Bußgeld bis zu 5000 Euro

Die Bundesagentur für Arbeit hat die Regeln für Hartz-IV verschärft: Einem Zeitungsbericht zufolge können Empfänger neuerdings schon bestraft werden, wenn sie wichtige Informationen verschweigen.

Quelle: Unvollständiger Antrag: Hartz-IV-Empfängern droht Bußgeld bis zu 5000 Euro – Politik – Tagesspiegel

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Mutmacher – Ralf Sander – Betriebsrat bei Primark – Special – Stiftung Warentest

Finanztest stellt Menschen vor, die großen Unternehmen oder Behörden die Stirn bieten und dadurch die Rechte von Verbrauchern stärken. Diesmal: Ralf Sander. Der gelernte Bäcker arbeitet in Hannover als Lagerist bei der Textilkette Primark und setzte dort die Gründung eines Betriebs­rats durch – dem er heute vorsitzt.

Quelle: Mutmacher – Ralf Sander – Betriebsrat bei Primark – Special – Stiftung Warentest

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Volkswagen: Ingenieure sollen 40 Stunden arbeiten

Turbulente Zeiten für die VW -Belegschaft: Der Autobauer will die kriselnde Pkw-Kernmarke mit milliardenschweren Sparprogrammen, Jobabbau und womöglich auch mit Einschnitten im Tarif auf Zukunftsfähigkeit trimmen. So hat VW-Markenchef Herbert Diess für Tausende VW-Fachkräfte fünf Stunden mehr Arbeitszeit pro Woche ins Spiel gebracht.

Quelle: Volkswagen: Ingenieure sollen 40 Stunden arbeiten – manager magazin

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Die Deutschen sind im Vergleich mit sieben anderen Ländern die zufriedensten Arbeitnehmer

Die Deutschen sind als schlecht gelaunt verrufen. Hier ist eine Studie, die das widerlegt – zumindest für die Arbeitswelt. Eine echte Überraschung ist die deutsche Stadt, in der die Beschäftigten am zufriedensten sind.

Quelle: Die Deutschen sind im Vergleich mit sieben anderen Ländern die zufriedensten Arbeitnehmer

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Strategische Personalentwicklung: In 7 Schritten zur zukunftsfähigen Personalpolitik

Wie viele Mitarbeiter und welche Kompetenzen brauchen wir in fünf Jahren? In Zeiten des Fachkräftemangels ist eine strategische Personalentwicklung unverzichtbar. So entwickeln Sie in 7 Schritten eine zukunftsfähige Strategie.

Quelle: Strategische Personalentwicklung: In 7 Schritten zur zukunftsfähigen Personalpolitik | impulse

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Neuer Gehaltsatlas: Zum Geldverdienen ab nach Hessen!

Berufspendeln über Bundesländergrenzen – das kann sich richtig lohnen. Eine neue Gehaltsstudie, die FAZ.NET vorliegt, zeigt, wie groß die Lohn-Unterschiede zwischen den Bundesländern sind. Und wo es mehr zu holen gibt als anderswo.

Quelle: Neuer Gehaltsatlas: Zum Geldverdienen ab nach Hessen! – Recht und Gehalt – FAZ

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Prozess gegen Ex-Chef der Uniklinik Düsseldorf: Wenn der Zahnarzt die Tür zuknallt

Der Ex-Chef der Uniklinik Düsseldorf soll wissenschaftliche Mitarbeiter privat eingesetzt haben. Bald beginnt sein Prozess. In der Zahnklinik arbeitet er weiter neben seinem Belastungszeugen – das nagt am Arbeitsklima.

Quelle: Prozess gegen Ex-Chef der Uniklinik Düsseldorf: Wenn der Zahnarzt die Tür zuknallt

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ATU: Rettung der Werkstattkette auf der Kippe, tausende Jobs gefährdet

Die Rettung der Werkstattkette Auto-Teile-Unger steht auf der Kippe. Denn eine Investorengruppe und die ATU-Vermieter mit der Deutschen Bank sind sich über die Höhe der Miete uneins. Es droht ein zweiter Fall Kaiser’s Tengelmann, tausende Jobs sind bedroht.

Quelle: ATU: Rettung der Werkstattkette auf der Kippe, tausende Jobs gefährdet – manager magazin

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Computer-Sprachanalyse im Vorstellungsgespräch: Was man beachten muss

Erste Firmen experimentieren mit Software, die anhand von Wortwahl und Stimmlage erkennen soll, ob Bewerber motiviert oder belastbar sind. Karriereberater Matthias Martens über die Fallstricke von Sprachproben.

Quelle: Computer-Sprachanalyse im Vorstellungsgespräch: Was man beachten muss – SPIEGEL ONLINE

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Schlechte Stimmung auf Facebook

Beleidigt ein Beschäftigter seinen Vorgesetzten auf Facebook mittels Emoticons (Smileys, Tierbilder), rechtfertigt das nicht in jedem Fall eine Kündigung. Der Arbeitgeber muss immer erst prüfen, ob eine Abmahnung als mildere »Strafe« geeignet wäre. Dabei hat er zu berücksichtigen, dass man in sozialen Netzwerke deutlich heftiger »vom Leder zieht«, als im persönlichen Gespräch. So das LAG Baden-Württemberg im Falle eines Arbeitnehmers, der seine Vorgesetzten als »fettes Schwein« und »Bärenkopf« bezeichnete.

Quelle: Schlechte Stimmung auf Facebook | Nachrichten für Betriebsräte

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Essverbot am Arbeitsplatz nur mit Betriebsrat

Alles darf der Arbeitgeber nicht auftischen: Will er anordnen, dass Beschäftigte eines Callcenters nicht am Arbeitsplatz essen dürfen, hat der Betriebsrat mitzubestimmen. Denn es handelt sich regelmäßig um eine Frage der betrieblichen Ordnung, entschied das LAG Berlin-Brandenburg. Bestreitet der Arbeitgeber das Mitbestimmungsrecht, kann der Betriebsrat ihm vom Arbeitsgericht untersagen lassen, die Weisung zu erteilen.

Quelle: Essverbot am Arbeitsplatz nur mit Betriebsrat | Nachrichten für Betriebsräte

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Viele Überstunden und abends erreichbar

Die meisten Beschäftigten arbeiten länger als sie müssen – so das Ergebnis des Arbeitszeitreports der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Die durchschnittliche Arbeitszeit liegt bei 43,5 Stunden pro Woche – das sind 5 Stunden länger als Arbeits- oder Tarifverträge vorschreiben. Dabei verschwimmt die Grenze zwischen Privat- und Berufsleben. 22 Prozent der Beschäftigten müssen auch nach Feierabend erreichbar sein.

Quelle: Viele Überstunden und abends erreichbar | Nachrichten für Betriebsräte

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Ungleiche Kräfteverteilung am arbeitsMARKT

Wenn ein Arbeitsplatz zu besetzen ist, kommt es auf die Positionierung an, um dieses Ziel schnellst möglich zu erreichen. Das gilt für Unternehmer und Arbeitssuchende. Bis zu diesem Zeitpunkt ist alles gleich. Wenn es aber um die Positionierung geht, befinden sich Unternehmer immer im Vorteil, denn

  • sie schalten Stellenanzeigen
  • sie beauftragen einen Personalvermittler mit der Besetzung der Position
  • sie schreiben die Stellen auf der Homepage aus
  • sie nutzen oft ein großes Empfehlungsnetzwerk

Für Arbeitssuchende stehen nicht nur viel weniger Möglichkeiten zur Verfügung. Die sich bietenden Möglichkeiten sind auch weniger effektiv. Welche Möglichkeiten bieten sich Arbeitssuchenden?

  • Arbeitssuchende warten lange, bis eine passende Stellenausschreibung gefunden wird
  • Personalvermittler bieten keine große Auswahl an Stellenangeboten
  • Ein eigenes Profil in der Jobbörse der Arbeitsagentur findet zu wenig Beachtung

Der Grund, warum dies so ist, ist leicht zu erkennen. Unternehmen nehmen fast immer Geld in die Hand, wenn ein Arbeitsplatz besetzt werden muss. Stellenanzeigen in den Medien und auch die Leistungen der Personalvermittler kosten viel Geld, führen aber dazu, schnell eine Lösung zu finden.

Da Arbeitssuchenden kein großer Etat für Bewerbungen zur Verfügung steht, ist dieser Personenkreis weniger interessant für Dienstleister, weil man kein Geld verdienen kann.

Aber auch wenn Arbeitssuchende Geld für eine Stellensuchanzeige ausgeben würden, erscheint diese nur für einen kurzen Zeitraum und in einem eingeschränkten Verbreitungsgebiet.

Fassen wir zusammen:
Auch, wenn Sie mit optimalen Bewerbungsunterlagen glänzen können, sich von einem Coach haben beraten lassen oder ein perfektes Profil in der Jobbörse eingestellt haben, haben Sie ein

Vertriebsproblem

Trotz aller Bemühungen schaffen Sie es oft nicht, über einen bestimmten Umkreis hinaus Aufmerksamkeit zu finden.

Wenn wir abschließend betrachten, dass Unternehmer 5 x so schnell eine Stelle besetzen können, wie Arbeitssuchende eine passende Position finden, erklärt es sich, warum man Arbeitssuchende als „stille Reserve“ betrachtet, die wenig kostet. Betrachtet man aber den Einkommensverlust während des Bezuges von Arbeitslosengeld und die Kosten für den Sozialstaat, sieht das wieder ganz anders aus.

Professionelle Öffentlichkeitsarbeit für Arbeitssuchende ist das, was benötigt wird. Eine Aufgabe, die für eine Einzelperson aber unlösbar erscheint.

Muss das so sein?

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Was du vor einem Besuch in Norddeutschland wissen musst

Wie jeder Teil Deutschlands hat auch der Norden seine speziellen Macken und Vorzüge – zur Orientierung hier die Tipps einer norddeutschen Deern für deinen Besuch im Norden.

1. Kommunikation

Norddeutsche sind in der Regel keine Menschen vieler Worte – von Emotionsausbrüchen ganz zu schweigen. Was südlich von Hannover drei oder vier Sätze und ein paar Gesten braucht, fassen wir in Norddeutschland mit einem Nicken zusammen. Selbst enthusiastischste Zustimmung wird mit „Jo“ ausgedrückt. 

Meistens gilt außerdem: Je weniger Worte, desto mehr Unterton. Sarkasmus ist fester Bestandteil norddeutscher Kommunikation und kann mitunter zu Verwirrung bei Nicht-Eingeweihten führen.

Und obwohl in weiten Teilen Norddeutschlands kein Plattdeutsch mehr gesprochen wird, haben einzelne Vokabeln einen festen Platz in der Umgangssprache. Verbreitet sind zum Beispiel „schnacken“ (sich unterhalten), „büschn“ (ein bisschen), „vertelln“ (erzählen), „Büdel“ (Beutel) und „plietsch“ (schlau). 

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2. Soziale Interaktion

Zur Begrüßung reicht „Moin“. Lediglich bei besonders ausgelassener Stimmung ist „Moin, moin“ angebracht. Moin ersetzt praktischerweise die Frage nach dem Befinden und kann morgens, mittags, nachmittags und abends benutzt werden. Von Wangenküsschen ist dringend abzuraten, Umarmungen sind ausschließlich langjährigen Freunden vorbehalten. Bei neuen Bekanntschaften ist ein kräftiger Händedruck angesagt – ein Handschlag ohne entsprechenden Druck kommt für uns nur von „Blarrbüdeln“ (Jammerlappen).

Norddeutsche gelten gemeinhin als kühl und unnahbar. Sind sie mal sehr euphorisch oder finden jemanden äußerst sympathisch, drücken sie das in der Regel mit „Find (d)ich gar nich so scheiße“ aus. Hast du dich erst einmal mit einem*r Norddeutschen angefreundet (was mitunter viel Zeit beanspruchen kann), wirst du davon dein Leben lang profitieren. Denn der Norden ist loyal – nicht nur in Game of Thrones.

3. Wetter

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So stetig das norddeutsche Gemüt, so wechselhaft das Wetter. Merke: Nicht alles ist so trocken wie unser Humor. An einem Tag kann es gefühlt bis zu zwölf mal abwechselnd Platzregen und strahlenden Sonnenschein geben. Daher sind stets Regenschirm und Sonnenbrille mitzuführen. Insbesondere zwischen Oktober und April sind zudem Gummistiefel zu empfehlen. Und wer sich an dieser Stelle um sein Erscheinungsbild sorgt, sei beruhigt: In Norddeutschland kann der Gummistiefel aufgrund der Wetterlage sowohl mit Röcken als auch mit Hosen kombiniert werden. Selbiges gilt für Friesennerze.

Übrigens: Der norddeutsche Himmel ist nicht grau, sondern strahlend grau. Es ist immer windig und immer Gegenwind. Dabei spielt es keine Rolle, in welche Richtung du dich bewegst. Alles unter 120 km/h ist für den*die Norddeutsche „’n büschn Wind“; alles darüber wird als „steife Brise“ eingestuft.

4. Essen und Trinken

Bei uns wird – anders als man im Süden Deutschlands vielleicht annimmt – nicht nur Fisch gegessen. Je nach Region umfasst die Hausmannskost Gerichte wie Labskaus (na gut, da ist auch Fisch drin) oder Knipp (da ist kein Fisch drin). Sie haben gemeinsam, dass sie aus pürierten oder sehr klein gehackten Resten zubereitet werden (die du wirklich nicht googeln solltest), dementsprechend unappetitlich aussehen und daher gern mit verschiedenen Bezeichnungen für Erbrochenes betitelt werden.

Ebenfalls absolut ungeeignet für den Instagram-Feed, dafür aber umso leckerer, ist das traditionelle „Kohl und Pinkel“. Dabei handelt es sich um Grünkohl, der mit Pinkel, Kochwurst und Kassler eingekocht wird. Besonders rund um Bremen und Oldenburg wird Kohl und Pinkel nicht nur gegessen, sondern zelebriert. Jährlich veranstalten hier Menschen zwischen 18 und 88 sogenannte Kohltouren. Das sind Märsche durch das Flachland Norddeutschlands (traditionell zur Schietwetter-Saison zwischen Dezember und März) mit Bollerwagen, Alkohol – und dem Ziel, zu einer Gaststätte zu gelangen, in der noch mehr Alkohol, noch mehr betrunkene Menschen zwischen 18 und 88 und noch mehr Kohl und Pinkel warten.

Möchte man zu all diesen deftigen Speisen etwas trinken, ist Bier die richtige Wahl. Allerdings ist darauf zu achten, ein Bier aus der Region zu wählen: in Flensburg Flens, in Bremen Haake Beck, in Hamburg Astra oder Holsten und so weiter. Besonders Bremer und Hamburger Biere sollten niemals verwechselt werden. Aufgrund der langjährigen fußballgeschuldeten Traditionsfeindschaft könntest du als Astra-Trinker in Bremen als „Dösbaddel“ (Dummkopf) bezeichnet werden. Und andersrum. 

Und wenn wir anschließend wieder auf die Freundschaft trinken, dann natürlich mit „Köm“ (Aquavit).

5. Die Landschaft

Weit, weiter, Norddeutschland! Bei uns stören keine lästigen Hügel oder Berge den sehnsüchtig schweifenden Blick. Das Land ist so flach wie die Witze von Fips Asmussen, von ein paar herumstehenden Kühen oder Schafen mal abgesehen. Außerdem ist es sehr grün (-> siehe Wetter) und wenn es nicht grad in Strömen schüttet, kannst du vielleicht sogar bis zum Meer gucken.

Ein Besuch lohnt sich – trotzdem

Die Aussicht auf wechselhaftes Wetter, Essen, das wie Erbrochenes aussieht und unsere kühle Art haben dich nicht überzeugt? Dann können wir dir leider auch nicht helfen. Oder um Fettes Brot zu zitieren:

 „Büst nich ut’n Norden is dat schwer to verstohn.“

 

Quelle: Was du vor einem Besuch in Norddeutschland wissen musst › ze.tt

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Wilder Streik bei Tuifly: Muss der Chef massenhafte Krankmeldungen hinnehmen? – Wirtschaft

Immer mehr Piloten und Flugbegleiter melden sich bei Tuifly krank. Der Arbeitgeber könnte das als wilden Streik gegen geplante Umstrukturierungen auffassen. Das zu beweisen wird allerdings schwierig.

Quelle: Wilder Streik bei Tuifly: Muss der Chef massenhafte Krankmeldungen hinnehmen? – Wirtschaft – Stuttgarter Zeitung

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7 Tage – 52 Wochen

Der Stellenwert von sozialen Netzwerken wird leicht überschätzt, wenn es darum geht, einen neuen Job zu finden. Trotzdem sollte man dieses Medium nicht in die Ecke verdrängen. Um in sozialen Netzwerken erfolgreich zu sein, muss man Ausdauer und Durchhaltevermögen zeigen. Abgesehen von Stellenangeboten, auf die Sie Tag für Tag warten, erhalten Sie doch nebenbei einige wertvolle Informationen, oder können sich unterhalten.

Netzwerk Arbeit ist seit vielen Jahren in sozialen Netzwerken aktiv und da wir nicht als Einzelperson tätig sind, sondern die Interessen vieler Personen und Unternehmen vertreten, müssen wir andere “Werkzeuge” einsetzen, um unsere Ziele zu erreichen. So beginnen wir gerade eines dieser neuen “Werkzeuge” zu testen.

Nach und nach werden wir alle Profile mit Stellensuchanzeigen von Kandidaten für einen Zeitraum von 52 Wochen an 7 Tagen vollautomatisch zu unterschiedlichen Uhrzeiten in den wichtigsten sozialen Netzwerken veröffentlichen.

Was uns das bringt? Das werden wir sehen.

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Kolumne „Mein Urteil“: Kann ich bei einem Aufhebungsvertrag die Sperrzeit begrenzen? –

Wenn in Unternehmen Stellen wegfallen, gibt es noch einen anderen Weg als Mitarbeitern zu kündigen: Die Kollegen gehen auf freiwilliger Basis. Das ist mit mancher Hürde verbunden. Warum es sich für die Betroffenen trotzdem lohnen kann.

Quelle: Kolumne „Mein Urteil“: Kann ich bei einem Aufhebungsvertrag die Sperrzeit begrenzen? – Mein Urteil – FAZ

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Wenn sich Personalvermittler nicht für Sie interessieren

kann das drei Gründe haben:

  1. Er hat keine Stellen im Angebot, auf die Sie passen
  2. Ihre Bewerbungsunterlagen sind nicht in Ordnung
  3. Es gibt andere Gründe, über die man nicht spricht, weil man keine Zeit dafür hat

Bei Netzwerk Arbeit e.V. sieht das etwas anders aus:

  1. Wir suchen für Sie nach Stellenangeboten
  2. Wir bringen Ihre Bewerbungsunterlagen gemeinsam mit Ihnen in Ordnung
  3. Wir sprechen mit Ihnen darüber, weil wir uns die Zeit nehmen.

Sind Sie bereit für den ersten Schritt?

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