Archiv August 2017

Junge Leute, gute Laune, selten krank: Zuwanderer retten deutsche Sozialkassen

Der demographische Wandel stellt die deutschen Sozialkassen vor eine ungeheure Aufgabe: Die zunehmende Überalterung der Gesellschaft bewirkt eine dramatische Verschiebung des Gleichgewichts zwischen gezahlten Beiträgen und bezogenen Leistungen. Doch Rettung naht ausgerechnet von dort, wo viele Deutsche sie nicht wahrnehmen wollen: aus dem Ausland.

Quelle: Junge Leute, gute Laune, selten krank: Zuwanderer retten deutsche Sozialkassen – n-tv.de

Jobwechsel – Selbst kündigen ist ein Risiko

Clemens Hetschko ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Volkswirtschaftslehre der Freien Universität Berlin und am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg. Mit Adrian Chadi zusammen hat er untersucht, wie sich Kündigungen auf die Arbeits- und Lebenszufriedenheit auswirken.SZ: Wie hoch ist der Anteil derjenigen, die ohne Anschlussjob kündigen?Clemens Hetschko: Der ist gar nicht so gering: Von allen selbstinitiierten Kündigungen hatten im Schnitt der letzten Jahre etwa 15 bis 20 Prozent noch keinen neuen Job in Aussicht, also fast jeder Fünfte.Ist es sinnvoll, ohne neuen Job in Aussicht zu kündigen?AnzeigeWenn jemand keine berufliche Perspektive für das Danach hat, geht er ein hohes Risiko ein. Jahrelange Forschung hat gezeigt, dass Arbeitslosigkeit extrem unzufrieden macht. Dabei ist die Ursache überraschend unbedeutend. Wer selbst gekündigt hat, ist anfangs lediglich etwas weniger unzufrieden als derjenige, der entlassen wurde. Hält die Arbeitslosigkeit länger an, sind beide gleichermaßen ausgesprochen unzufrieden. Besser wird es erst, wenn man einen neuen Job gefunden hat. Das ist der entscheidende Punkt.

Quelle: Jobwechsel – Selbst kündigen ist ein Risiko – Karriere – Süddeutsche.de

KFCs neues Mitarbeitertraining: Ohne Fritteuse, dafür mit freaky VR-Spiel

Kentucky Fried Chicken, die bekannte Fast-Food-Kette aus den USA, ändert ihr Mitarbeitertraining: Statt nur in einer normalen Küche findet es jetzt auch bei einem gruseligen Virtual-Reality-Spiel statt. Genauer: Bei einem Escape-Game, also einem Spiel, bei dem die Teilnehmer Hinweise lösen müssen, um aus einem Raum zu entkommen. Küche trifft auf Geisterhaus, scheint das Motto. Bei „The Hard Way – der virtuelle KFC-Entkommensraum“ wolle KFC-Gründer Oberst Sanders sicherstellen, dass die Mitarbeiter fritti

Quelle: KFCs neues Mitarbeitertraining: Ohne Fritteuse, dafür mit freaky VR-Spiel | Gründerszene

Lego plant Restrukturierung, hunderte Jobs in Gefahr

Europas größter Spielwarenhersteller Lego bereitet ein Umbauprogramm vor. Unter dem Arbeitstitel “Simplicity for Growth” werde auch der Abbau von Hunderten Arbeitsplätzen geprüft, berichtet das manager magazin in seiner September-Ausgabe, die am 25. August erscheint.Der Vorstoß ist eine Reaktion auf den zuletzt schwachen Geschäftsverlauf. In den wichtigsten Märkten Europas liegt der Abverkauf im Handel zur Jahresmitte zwischen 3 und 13 Prozent im Minus.

Quelle: Lego plant Restrukturierung, hunderte Jobs in Gefahr – manager magazin

Bewerber mit Tattoo: Auch mit Tätowierung Polizist werden

Ein großer Löwenkopf auf dem linken Unterarm, etwa 20 mal 14 Zentimeter groß: Mit dieser Tätowierung hat sich ein junger Mann für die Polizeiausbildung in Nordrhein-Westfalen beworben. Doch das Land lehnte ihn ab.Die Begründung: Großflächige Tätowierungen im sichtbaren Bereich stellen “einen absoluten Eignungsmangel” für die Polizeikarriere dar. Wer tätowiert ist, dem werde weniger Respekt und Vertrauen entgegengebracht.Tatsächlich gibt es einen entsprechenden Erlass des nordrhein-westfälischen Innenministeriums. Sichtbare Körperstellen sind demnach alle Hautflächen, die beim Tragen der Sommeruniform erkennbar sind, also auch die Unterarme. Im konkreten Fall störte sich das zuständige Landesamt nur an der Größe des Löwenkopfs: Größer als ein “durchschnittlicher Handteller” dürfe ein Tattoo nicht sein. Gegen das Motiv selbst gab es ausdrücklich keine Einwände.Doch diese Begründung – und der Ausschluss des Mannes vom Bewerbungsverfahren – ist rechtswidrig, wie das Verwaltungsgericht Düsseldorf nun in einem Eilverfahren entschieden hat. Gleichzeitig verpflichteten die Richter das Land, den Bewerber zum weiteren Auswahlverfahren für angehende Polizisten zuzulassen.

Quelle: Bewerber mit Tattoo: Auch mit Tätowierung Polizist werden – SPIEGEL ONLINE

Gerechte Bezahlung: Kein Bedarf an Entgeltgesetz

Viele Manager und Personalverantwortliche halten das neue Entgelttransparenzgesetz laut einer Umfrage für überflüssig. Nur 6 Prozent glauben, dass die Auskunftsrechte für Beschäftigte überhaupt notwendig sind. Dagegen betonen acht von zehn Befragten den hohen Aufwand bei der betrieblichen Umsetzung.Vor allem die Vergleichbarkeit von Tätigkeiten und Vergütungselementen stellt die Unternehmen vor große Herausforderungen. Dabei sehen drei Viertel der rund 140 im Auftrag der Beratungsgesellschaft Lurse befragten Manager in ihren Unternehmen gar keine Entgeltlücke zwischen Männern und Frauen. Nur rund jeder siebte stellte diese dagegen fest.Ursachen der Lohnlücke umstrittenDennoch haben sich schon 90 Prozent der Unternehmen mit der Thematik beschäftigt. Denn schon von Januar 2018 an können Beschäftigte von ihrem Arbeitgeber detaillierte Auskünfte über die Vergütung von Kollegen verlangen. Die Regelungen greifen aber erst für Unternehmen ab 200 Mitarbeitern. Auch ist ein höheres Gehalt auf Basis der Auskunft nicht einklagbar.

Quelle: Gerechte Bezahlung: Kein Bedarf an Entgeltgesetz – Karriere – FAZ

Top-Berufe 2017: In diesen Berufen gibt es Spitzengehälter

„Leute einstellen, Personalgespräche führen, das ist nicht so mein Ding“, lacht Cora Fischer. Die Berliner Zahnärztin (Name geändert) behandelt mit Leidenschaft Patienten, aber eine eigene Praxis führen – darauf legt sie keinen gesteigerten Wert. Als angestellte Zahnärztin hat sie für sich einen guten Kompromiss gefunden: keine Personalverantwortung, aber medizinisch helfen. Die 38-Jährige gehört zu den mehr als 18.000 angestellten Zahnärzten und Kieferorthopäden in Deutschland. Und auch wenn Wurzelkanal

Quelle: Top-Berufe 2017: In diesen Berufen gibt es Spitzengehälter – WELT

Herzliche Einladung zu Online-Studie – Psychologisches Persönlichkeitsprofil als Dankeschön! – Netzwerk Arbeit

Herzliche Einladung zu Online-Studie – Psychologisches Persönlichkeitsprofil als Dankeschön!

Hallo zusammen,
vielleicht sind unter Inhen ja Psychologie-Interessierte, die Lust haben, bei einem Forschungsprojekt im Bereich Persönlichkeitspsychologie mitzumachen oder mehr über ihre Persönlichkeitsstruktur erfahren wollen: Ich suche Interessierte für eine Online-Studie i.R. meiner Promotion (Institut für Psychologie an der Goethe-Uni Frankfurt). Es geht darum, inwieweit das Selbsturteil von Personen zu ihrer Persönlichkeit mit der Einschätzung durch den besten Freund/ die beste Freundin übereinstimmt. Die Befragung dauert ca. 30 bzw. 15 Minuten und Sie können auf Wunsch ein wissenschaftlich fundiertes Persönlichkeitsprofil bekommen!
Ich würde mich riesig über Ihre Unterstützung freuen!
Link zur Umfrage: https://ww3.unipark.de/uc/best_buddy_selbst/

Quelle: Herzliche Einladung zu Online-Studie – Psychologisches Persönlichkeitsprofil als Dankeschön! – Netzwerk Arbeit | XING

Konflikte im Job: Immer schön sachlich bleiben

m Prinzip hat Jochen Stelter nichts gegen Meinungsverschiedenheiten unter Kollegen. “Sie sind ein guter Impulsgeber für kreative Lösungen”, sagt der Mediator und Coach aus Schwerin. Unterschiedliche Meinungen gehörten zum Leben, machten es bunt und vielfältig – und im Beruf könnten sie helfen, den richtigen und besten Weg zu finden, um eine Aufgabe zu lösen.Blieben alle Beteiligten sachlich, lasse sich auch relativ einfach eine Einigung erzielen. “Wenn unterschiedliche Meinungen aber unkooperativ ausgetragen werden, führt das zum Konflikt”, sagt Stelter. Das belastet die Arbeit, und noch mehr die Mitarbeiter selbst. Wie lässt sich das vermeiden?

Quelle: Konflikte im Job: Immer schön sachlich bleiben | ZEIT ONLINE

Bundesarbeitsgericht: Griff ans Geschlechtsteil führt zur Kündigung

Ein kräftiger Griff ans Gemächt des Kollegen, die Bemerkung: “Du hast aber dicke Eier!” Kann schon mal vorkommen? Na ja.Einem Stahlarbeiter aus Bremen war wegen dieses Verhaltens gekündigt worden. Dagegen wehrte er sich vor Gericht. Beim Landesarbeitsgericht in Bremen hatte er recht bekommen: Zwar habe er sich falsch verhalten. Aber weil er seit 23 Jahren ohne Beanstandung bei der Firma arbeitete, hätte als Sanktion eine Abmahnung gereicht. Schließlich habe er mit dem Griff in den Schritt kein sexuelles Interesse verbunden.Das sieht das Bundesarbeitsgericht als höchste Instanz anders – diesen Donnerstag veröffentlichte es sein Urteil: Die absichtliche Berührung der Geschlechtsteile eines anderen gilt immer als sexuelle Belästigung und kann am Arbeitsplatz die Kündigung nach sich ziehen. Auf eine sexuelle Motivation der Berührung kommt es dabei nicht an (Az: 2 AZR 302/16).

Quelle: Bundesarbeitsgericht: Griff ans Geschlechtsteil führt zur Kündigung – SPIEGEL ONLINE

Arbeitsrechtskolumne: Was, wenn Großbaustellen den Weg zur Arbeit verlängern?

Auf meinem Arbeitsweg gibt es seit Kurzem eine Großbaustelle, durch die ich seitdem täglich zu spät zur Arbeit komme. Ist das höhere Gewalt oder kann mein Chef mich zwingen, noch früher zur Arbeit loszufahren?, fragt Werner Mang.Sehr geehrter Herr Mang,ob Großbaustelle oder Witterungsverhältnisse wie Regen, Schnee oder Glatteis: Arbeitnehmer sind selbst dafür verantwortlich, pünktlich zur Arbeit zu erscheinen. Das Arbeitsrecht spricht hier von dem sogenannten Wegerisiko. Das heißt, Mitarbeiter müssen Unwägbarkeiten einplanen. Dazu gehört eben auch, den Verkehrsfunk zu hören. Denn der informiert regelmäßig über die Straßenlage aufgrund von Baustellen oder Wetterlagen. Unvorhergesehenes wie beispielsweise eine Straßensperrung aufgrund eines Autounfalls stellt jedoch eine Ausnahme dar.

Quelle: Arbeitsrechtskolumne: Was, wenn Großbaustellen den Weg zur Arbeit verlängern? | ZEIT ONLINE

Arbeitsverweigerung: Darf ich fristlos kündigen?

Wenn Mitarbeiter stundenlang in der Kaffeeküche plaudern, statt zu arbeiten, für Aufgaben unverhältnismäßig lange brauchen, wichtige Deadlines nicht einhalten oder schlicht gar nicht mehr zur Arbeit kommen, schaden sie nicht nur dem Unternehmen. Sie belasten auch die Kollegen und sorgen für schlechte Stimmung im Team. Gegen extreme Fälle von Arbeitsverweigerung können Arbeitgeber juristisch vorgehen – doch dabei gibt es einiges zu beachten.

Quelle: Arbeitsverweigerung: Darf ich fristlos kündigen? | impulse

Mal vom Schreibtisch loseisen: Pausenkultur in deutschen Unternehmen

Ein kürz­lich ver­öf­fent­lich­ter Um­fra­ge-Re­port von Job­wa­re hat er­ge­ben, dass 55% der Teil­neh­mer ih­re Mit­tags­pau­se am Schreib­tisch ver­brin­gen. Sie es­sen al­so an ih­rem üb­li­chen Ar­beits­platz. Raus aus dem Trott des Ar­beits­all­tags? Eher nicht. Wer in der Kan­ti­ne isst oder zum Im­biss geht, hat da schon bes­se­re Chan­cen. 11% der Teil­neh­mer ver­zich­ten so­gar ganz auf die Mit­tags­pau­se. An­lass ge­nug, sich mit dem The­ma Pau­sen­kul­tur zu be­schäf­ti­gen.

Quelle: Mal vom Schreibtisch loseisen: Pausenkultur in deutschen Unternehmen

Studie mit Kindern: Mütter und Väter sollen gleich viel arbeiten

Kinder empfinden es nach Einschätzung von Bundesfamilienministerin Katarina Barley (SPD) als gerecht, wenn Mütter und Väter gleich viel arbeiten. Barley stützt sich dabei auf eine Studie, für die 43 Schulkinder befragt wurden. Sie wertet dies auch als Bestätigung der SPD-Pläne für eine staatlich geförderte „Familienarbeitszeit“. Eltern, die beide im Beruf stehen und beide Wochenarbeitszeiten zwischen 26 und 36 Stunden haben, sollen nach diesen Plänen künftig zwei Jahre lang je 150 Euro im Monat vom Staat bekommen – insgesamt also bis zu 7200 Euro.

Quelle: Studie mit Kindern: Mütter und Väter sollen gleich viel arbeiten – Karriere – FAZ

Bewerber-Screenings: Was wird durchleuchtet und warum?

Fehlbesetzungen sind ärgerlich, teuer – und kommen leider ziemlich häufig vor. Die Unternehmen holen zum Gegenschlag aus und durchleuchten ihre Bewerber mit Hilfe von Experten. Wie es geht und wo die Grenzen sind.WirtschaftsWoche: Studien zufolge sind gut 40 Prozent der Fach- und rund 30 Prozent der Führungskräfte Fehlbesetzungen. Aus solchen Fehlern resultieren Kosten zwischen 30.000 und 100.000 Euro für das Unternehmen. Bei Managern wird es noch teurer. Ihre Firma durchleuchtet deshalb Bewerber, um Unternehmen Kosten und Ärger zu ersparen. Was machen Sie genau?Steve Girdler: Wenn jemand sagt, dass er einen Doktortitel von der Uni Frankfurt hat, fragen wir bei der Universität nach. Ganz einfach. Genauso, wenn jemand behauptet, von 2012 bis 2016 Manager bei einer bestimmten Firma gewesen zu sein. Wir überprüfen das.

Quelle: Bewerber-Screenings: Was wird durchleuchtet und warum?

Karriere: Warum Chefs lieber keine „Macher” einstellen

Bei vielen Arbeitgebern sind eigenständig denkende und handelnde Mitarbeiter unerwünscht. Ihr Potenzial wird häufig unterdrückt. Der einzige Ausweg ist der Wechsel, doch auch bei der Jobsuche gibt es einiges zu beachten. 38 Kommentare Anzeige Michael (Name geändert) ist 39, Ingenieur mit nebenberuflichem Wirtschaftsstudium, mehreren Weiterbildungen im IT-Bereich und einer 15-jährigen beruflichen Entwicklung bei drei großen Industriekonzernen. Seit zwei Jahren ist er Abteilungsleiter bei einem deutschen

Quelle: Karriere: Warum Chefs lieber keine „Macher” einstellen – WELT

IT-Recruiting: Die schwierige Suche nach Entwicklern

Knapp 41 Prozent der IT-Arbeitgeber geben an, dass sie auf dem aktuellen Arbeitsmarkt nicht genügend Entwickler für offene Positionen finden können. “Es könnten mehr sein”, sagen weitere gut 53 Prozent. Rund 200 Personaler und Recruiter, schwerpunktmäßig aus der IT und der Telekommunikation, haben sich im Juni und Juli 2017 an der Umfrage “Der Stack Overflow IT-Recruiter Report” beteiligt. IT-Recruiting: Webentwickler fehlen an allen Enden Diese Unternehmen suchen derzeit am häufigsten “Full-Stack-Weben

Quelle: IT-Recruiting: Die schwierige Suche nach Entwicklern | Personal | Haufe

Xing und LinkedIn: Kein Job durch virtuelle Freunde

Ich kenn’ da einen, der kennt einen, der sucht noch dringend einen Mitarbeiter: So oder so ähnlich kommt mittlerweile fast jede dritte Neueinstellung (32 Prozent) auf dem Arbeitsmarkt zustande. In Kleinbetrieben gelingt es sogar bei fast jeder zweiten Stellenbesetzung, persönliche Kontakten erfolgreich zu nutzen (47 Prozent). Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg nach einer Auswertung seiner repräsentativen Stellenerhebung für das Jahr 2016.

Die Stellenerhebung ist eine regelmäßige Betriebsbefragung, die unter anderem Auskunft über Rekrutierungsprozesse gibt und vom IAB schon seit dem Jahr 1989 gemacht wird. Mit ihr wird viermal im Jahr das gesamte Stellenangebot erhoben, also auch jene Stellen, die den Arbeitsagenturen nicht gemeldet werden. Im vierten Quartal 2016 lagen Antworten von rund 11.500 Arbeitgebern aller Wirtschaftsbereiche vor.

Wenn Bewerber Stellen über persönliche Kontakte finden, sind damit nicht etwa die virtuellen Freunde auf Facebook, Twitter, Xing oder Linkedin gemeint. Im Gegenteil: Die Stellenbesetzung über soziale Medien spielt laut Befragung nur eine äußerst untergeordnete Rolle: der Anteil liegt gerade mal bei einem Prozent. Mehr als das soziale Internet bringen dagegen klassische Seiten im Netz: Online-Jobbörsen – darüber findet etwa jeder fünfte (21 Prozent) seinen neuen Arbeitgeber – oder die eigene Homepage des Arbeitgebers: Auf diesem Wege ist etwa jede zehnte Stellenbesetzung erfolgreich (11 Prozent). Ähnlich gut funktioniert der Weg über die Stellenanzeige in der Zeitung oder in Zeitschriften (10 Prozent).

Vermittler sind erfolgreicher als soziale Medien

Wer keinen kennt, der einen kennt, der eine Stelle frei hat, kann darüber hinaus auf professionelle Vermittler vertrauen – mit immer noch größerem Erfolg als über Xing, Linkedin und Co: Die Vermittlungsdienste, die die Bundesagentur für Arbeit über ihre Online-Jobbörse hinaus anbietet, führen bei 5 Prozent der Neueinstellungen zur Stellenbesetzung. Auf private Arbeitsvermittlungen entfallen 4 Prozent.

Im Jahr 2016 wurden der Studie zufolge in Deutschland insgesamt 3,65 Millionen sozialversicherungspflichtige Neueinstellungen vorgenommen. 44 Prozent davon entfielen auf kleine Betriebe mit weniger als 50 Beschäftigten. Dort scheinen persönliche Kontakte besonders wichtig zu sein. Bei größeren Unternehmen bewerben sich deutlich häufiger Menschen, die von sich aus Stellenangebote auf der Homepage des Betriebes gesucht haben oder schlicht auf gut Glück. Die Initiativbewerbung ist bei kleineren Betrieben dagegen weniger relevant; vermutlich auch deshalb, weil den Bewerbern die Chancen geringer erscheinen.

Umgekehrt sind es aber tendenziell die kleineren Unternehmen, die Probleme haben, geeignetes Personal zu finden. Das IAB macht die vergleichsweise geringen Einstitegslöhne und zum Teil ungünstigeren Arbeitsbedingungen im Vergleich zu den Großunternehmen dafür verantwowrtlich. Unter den Kleinunternehmen seien etwa viele Handwerksbetriebe mit körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten. Einen Vorteil der Kleineren nennt das IAB aber auch: Sie stellen ihre Mitarbeiter häufiger unbefristet ein als die Großbetriebe. Dort hat sich eine Befristung zum Teil als eine Art verlängerte Probezeit regelrecht eingebürgert.

Quelle: Xing und LinkedIn: Kein Job durch virtuelle Freunde

Meinungsfreiheit im Job: Querdenker riskieren ihre Karriere

Vor einigen Monaten wollte Gerald Hensel etwas loswerden. Unternehmen, fand der 41-Jährige, sollten erfahren, wenn ihre Werbung auf Seiten mit rechtem Gedankengut auftaucht. Am 23. November 2016 veröffentlichte er einen entsprechenden Text auf seiner privaten Homepage. Und weil Hensel als Werber ein Gespür dafür hat, welche Worte Leser locken, gab er dem Artikel eine plakative Überschrift: „Kein Geld für Rechts“.

Quelle: Meinungsfreiheit im Job: Querdenker riskieren ihre Karriere

Umfrage zur Arbeitszufriedenheit

Umfrage Arbeitszufriedenheit

Liebe Xing-Mitglieder,
für meine Master-Abschlussarbeit führe ich eine Umfrage zum Thema “Arbeitszufriedenheit” durch und benötige dafür Ihre/eure Unterstützung! Die Umfrage ist anonym und dauert ca. 5-10 Minuten.

Für die Auswertung ist es wichtig, dass jede Aussage bewertet wird. Ich freue mich über jede Unterstützung und Teilnahme! Liebe Grüße

Alessandra Religioso

https://www.surveymonkey.de/r/Q6KD3WB

Quelle: Netzwerk Arbeit | XING

Karrierechancen – Geisteswissenschaftler braucht jeder

Wenn Thomas Martin seinem zehnjährigen Sohn von der Arbeit erzählt, sagt er: “Ich bringe Menschen zusammen, damit sie danach besser Dinge verkaufen.” Für einen Historiker ist das eine ungewöhnliche Aufgabe. Wenn er Erwachsenen erklärt, was er beruflich tut, klingt das so: “Wir versuchen, die verschiedenen Abteilungen noch besser miteinander zu koordinieren, um für den Kunden bessere Angebote entwickeln zu können.”

Quelle: (1)Karrierechancen – Geisteswissenschaftler braucht jeder – Karriere – Süddeutsche.de

Mein Urteil: Darf ich meinen Arbeitgeber anzeigen?

Was tun, wenn der Arbeitgeber oder seine Repräsentanten eine Straftat begehen? Diese Frage stellt sich Arbeitnehmern und Betriebsräten häufiger als man vielleicht vermutet. Ein Fall, der im Jahr 2011 in die Schlagzeilen gelangte, war die Anzeige der Altenpflegerin Brigitte Heinisch wegen der Pflegenotstände in ihrem Altenheim und wegen Abrechnungsbetrugs.Rechtsanwältin Regina Steiner © Steiner Mittländer FischerVergrößernRegina Steiner ist Fachanwältin für Arbeitsrecht in der Kanzlei Steiner Mittländer Fischer in Frankfurt.Frau Heinisch war gekündigt worden und sie klagte gegen die Kündigung in zwei Instanzen erfolglos. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte sprach ihr letztendlich wegen der rechtswidrigen Kündigung eine Entschädigung in Höhe von 10.000 Euro zu (Az. 28274/08).Pflicht zur RücksichtnahmeIm Dezember 2016 hatte das BAG Gelegenheit seine Grundsätze zur Frage unter welchen Bedingungen eine Strafanzeige gegen einen Arbeitgeber gerechtfertigt sein kann, abermals darzulegen (BAG 2 AZR 42/16). Die Lehrkraft einer Fachhochschule hatte ihren Arbeitgeber nach § 44 BDSG angezeigt, weil sie der Auffassung war, dass er gegen datenschutzrechtliche Grundsätze verstoßen habe. Wegen der Strafanzeige wurde die Lehrkraft gekündigt.Aus dem Arbeitsverhältnis ergibt sich als vertragliche Nebenpflicht die Pflicht zur Rücksichtnahme. Laut BAG verlangt diese von Arbeitnehmern Loyalität und Diskretion. Gibt es Hinweise auf strafbares Verhalten, muss der Arbeitnehmer zunächst innerbetrieblich versuchen, dem Missstände abzuhelfen. Nur wenn ihm dies nicht zumutbar ist, weil er sich z.B. selbst strafbar machen könnte, darf er sich gleich an die Staatsanwaltschaft wenden. Auch ein öffentliches Interesse an der Offenlegung der Missstände kann eine Anzeige rechtfertigen. In keinem Fall darf eine Strafanzeige leichtfertig und unangemessen sein.Mehr zum Thema Kolumne „Mein Urteil“: Bin ich als Leistungsträger vor Kündigungen geschützt? Kolumne „Mein Urteil“: Warum droht wegen Überstunden immer wieder Streit? Was tun, wenn der Chef den Urlaub ablehnt?Dies wurde der gekündigten Lehrkraft zum Verhängnis. Wer die Staatsanwaltschaft einschaltet macht zwar von seinen staatsbürgerlichen Rechten Gebrauch. Dies stellt laut Bundesverfassungsgericht im Regelfall keine Pflichtverletzung dar, die eine Kündigung rechtfertigt. Aber auch wenn der Sachverhalt bei der Anzeigenerstattung objektiv und richtig dargestellt wird, es aber keine Anhaltspunkte für eine Absicht des vermeintlichen Täters gibt, ist die Anzeige leichtfertig und unangemessen.Die Lehrkraft hatte zwar Anhaltspunkte für eine unzulässige Datenverarbeitung. Dieses ist aber nur strafbar, wenn ein vorsätzlicher Verstoß gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen erfolgt ist und zwar gegen Entgelt oder mit der Absicht, sich oder einen anderen zu bereichern oder einen anderen zu schädigen. Dafür hatte die Lehrkraft keine Anhaltspunkte, weshalb das BAG von einer leichtfertigen und unangemessenen Strafanzeige ausgegangen ist und die Kündigung bestätigt hat.Zur HomepageQuelle: FAZ.NET 215 Lesermeinungen i (2) Wie Sie mitdiskutierenDieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden Sortieren 12 Im Sinne der als Überschrift gewählten Frage hätte es des dann folgenden Textes nicht bedurft:Dietrich Schönfelder 6 (dsr38) – 22.08.2017 10:22 39 Ein schönes Beispiel, wo die Justiz mit Verweis auf einen anderen Fall oder auf den Kommentar …Beat Leutwyler 13 (beat126) – 21.08.2017 14:48Themen zu diesem Beitrag: BAG Staatsanwaltschaft Alle Themen Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerbenWeitere EmpfehlungenDarf sich der Arbeitgeber auf meinen Computer aufschalten?Mein Urteil Darf sich der Arbeitgeber auf meinen Computer aufschalten?Vorsicht, Chef surft mit: Die technischen Möglichkeiten erlauben es Arbeitgebern, nahezu alles mitzubekommen, was Mitarbeiter am Computer machen. Aber ist das überhaupt erlaubt? Mehr Von Marcel Grobys09.08.2017, 11:59 Uhr | Beruf-ChanceTürkei soll Menschenrechte einhaltenForderung aus Brüssel Türkei soll Menschenrechte einhaltenUngewohnt deutliche Worte kamen am Dienstag aus Brüssel. Die EU-Kommission kritisierte das Vorgehen der türkischen Behörden nach dem gescheiterten Putsch im vergangenen Jahr. Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Pressefreiheit seien Voraussetzung für jegliche Annäherung an die EU, sagte Erweiterungskommissar Johannes Hahn. Mehr18.08.2017, 08:22 Uhr | PolitikSind Betriebsräte immer vor Kündigungen sicher?Kolumne „Mein Urteil“ Sind Betriebsräte immer vor Kündigungen sicher?Betriebsräte darf man nicht feuern, heißt es. Schließlich soll verhindert werden, dass der Arbeitgeber unliebsame Arbeitnehmervertreter einfach rausschmeißt. Aber gilt der Kündigungsschutz wirklich immer? Mehr Von Norbert Pflüger12.08.2017, 13:04 Uhr | Beruf-ChanceParlament lehnt Korruptionsprozess gegen Präsident Temer abBrasilien Parlament lehnt Korruptionsprozess gegen Präsident Temer abBrasiliens Präsident Michel Temer

Quelle: Kolumne Mein Urteil: Darf ich meinen Arbeitgeber anzeigen?

Allianz: Warum Bäte sein Heil in Indien sucht – tausende neue Jobs in Indien

An einem schwülheißen Vormittag im August lehnt sich in einem Büroturm der Allianz in Trivandrum, einer Stadt am Südzipfel Indiens, ein Mitarbeiter in seinem Stuhl zurück und lässt die Arme baumeln. Dennoch füllen sich vor ihm auf dem Bildschirm Textfelder mit den Adressdaten eines amerikanischen Kunden des Allianz-Industrieversicherers namens AGCS. Auf dem Bildschirm erscheinen Häkchen hinter Begriffen wie „Glas“, „Gebäude“ und „Auto“, die Kategorien, die der Kunde aus Amerika versichern will.

Quelle: Allianz: Warum Bäte sein Heil in Indien sucht

“Deutschland hat ein Lohnproblem”

Die Wirtschaft in Deutschland wächst, die Exporte erreichen Jahr für Jahr neue Rekorde, und die Arbeitslosigkeit ist so niedrig wie seit langem nicht mehr. Der Aufschwung kommt auch bei den Beschäftigten an, so legen es offizielle Statistiken nahe. 2016 sind die nominalen Löhne um 2,3 Prozent gestiegen, rechnete das Statistische Bundesamt vor einigen Wochen vor. Doch interne Papiere zeigen, dass das Bundeswirtschaftsministerium von Brigitte Zypries befürchtet, dass die Einkommensschere immer größer wird. Die Lohnungleichheit verharre auf einem historisch hohen Niveau, heißt es in einem Faktenblatt des Ministeriums.

Quelle: “Deutschland hat ein Lohnproblem” – Wirtschaft – Süddeutsche.de

Das Empfehlungsprinzip

Aus unserer Gesellschaft ist eine Empfehlungsgesellschaft geworden: Bevor wir etwas erwerben, schielen wir in einschlägigen Online-Portalen auf den Grad der Empfehlung, prüfen die vergebene Sternchenzahl und das Ranking. Es werden Bewertungen studiert, Erfahrungsberichte analysiert und nicht zuletzt der Freundeskreis kontaktiert. Aus dem Schlagwort Empfehlungsmarketing hat sich gleich ein ganzer Wirtschaftszweig entwickelt.

Quelle: Das Empfehlungsprinzip

Arbeitsmarkt: Jede dritte Stelle wird über Kontakte vergeben

Wer auf Jobsuche ist, dem wird gern geraten, auf “Vitamin B” zu setzen – also auf Beziehungen. Tatsächlich sind persönliche Kontakte nicht zu unterschätzen, wie eine Studie des Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt. Demnach wurde im vierten Quartal 2016 bundesweit jede dritte Stelle auf diesem Weg vergeben.Damit werden mehr Stellen über Beziehungen besetzt als über Anzeigen oder die Vermittlung der Bundesagentur für Arbeit (BA). Besonders deutlich wird die Bedeutung persönlicher Kontakte laut dem Forschungsinstitut der BA in Kleinbetrieben mit höchstens 50 Beschäftigten: Hier wird beinahe jeder zweite Mitarbeiter über Beziehungen rekrutiert, teilte das IAB mit.

Quelle: Arbeitsmarkt: Jede dritte Stelle wird über Kontakte vergeben | ZEIT ONLINE

Steuererklärung lohnt sich auch für Azubis – dhz.net

Müssen auch Auszubildende Steuern bezahlen? Die erste Frage, die sich Auszubildende häufig stellen, ist die Frage, ob auch Auszubildende Steuern bezahlen müssen. Die Antwortet lautet: Grundsätzlich ja, praktisch aber oftmals nein. Auszubildende, die in einem Handwerksbetrieb eine Lehre machen, erhalten eine Ausbildungsvergütung. Dabei handelt es sich um Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit. Und diese Einkünfte muss ein Auszubildender wie jeder andere Arbeitnehmer auch versteuern. Die Steuern

Quelle: Steuererklärung lohnt sich auch für Azubis – dhz.net

Kündigungsgespräch: Wie sage ich es meinem Mitarbeiter?

“Am Samstag war die Kündigung im Briefkasten. Und am Montagmorgen war bereits mein Zugangscode im Betrieb gesperrt. Alle Kollegen wussten schon Bescheid, als ich ins Büro kam – und schauten betroffen weg. Der Einzige, der sich nicht blicken ließ, war mein Chef. Der war auf Dienstreise.” So stillos verlaufen Kündigungen zwar selten, jedoch scheuen sich viele Führungskräfte davor, Mitarbeitern (m/w) die Kündigung des Arbeitsverhältnisses persönlich mitzuteilen.

Quelle: Kündigungsgespräch: Wie sage ich es meinem Mitarbeiter? – dhz.net

Auslagen und Spesen: So rechnen Sie gegenüber Auftraggebern ab

Führen Sie umsatzsteuerpflichtige Leistungen aus, rechnen Sie nicht nur die Hauptleistung ab, sondern oftmals auch angefallene Spesen. Müssen Sie auf diese Auslagen und Spesen eigentlich Umsatzsteuer in Ihrer Rechnung aufschlagen? Die Antwort: Es kommt darauf an, wie Sie die Spesen gegenüber Ihren Auftraggebern abrechnen. Spesen Ausgaben für ein Geschäftsessen sind klassische Spesen, die man erstattet bekommen kann. Steuerlich muss man dabei einiges beachten. – © dinmix/pixabay.com Weitere Beiträge zu di

Quelle: Auslagen und Spesen: So rechnen Sie gegenüber Auftraggebern ab – dhz.net

IW: Einkommen älterer Menschen steigen stärker als von Jüngeren

Das Einkommen älterer Menschen ist nach einer Auswertung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) in den vergangenen drei Jahrzehnten im Schnitt deutlich stärker gestiegen als das von Jüngeren. Demnach haben die verfügbaren Einkommen der 65- bis 74-jährigen in Westdeutschland seit Mitte der 1980er Jahre um durchschnittlich 52 Prozent zugelegt. Das geht aus einer Auswertung des Sozio-oekonomischen Panels hervor. Die Einkommen von Menschen unter 45 Jahren stiegen laut der Studie dagegen nur um 21 bis 31 Prozent. Für das Sozio-oekonomische Panel werden jährlich Tausende Haushalte in Deutschland befragt.Allein seit der Wende wuchsen die Einkommen der Älteren laut der Studie um 25 Prozent, die der Jüngeren nur um zehn Prozent. Dennoch zeige sich gerade in den vergangenen Jahren auch ein wachsendes Armutsrisiko für Menschen im Ruhestand, so das IW.

Quelle: IW: Einkommen älterer Menschen steigen stärker als von Jüngeren

Ethik-Verstöße im Büro: Schummeln für den Chef

er normale Betrüger träumt vom Porsche; der Manager beim Tricksen und Täuschen im Beruf eher davon, hochgesteckte Unternehmensziele zu erreichen. Für Stefan Heißner, einem früheren Ermittler gegen Wirtschaftskriminalität und heutigen Berater der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young (EY), reicht daher das gängige Profil „Männlich, 40, gierig nach Macht und Geld“ nicht aus, um mögliche Straftaten von Managern zu erklären: „In den meisten Fällen geht es nicht um persönliche Bereicherung, sondern darum, ehrgeizige Planzahlen zu erfüllen“.

Quelle: Ethik-Verstöße im Büro: Schummeln für den Chef – Recht und Gehalt – FAZ

Regionale Unterschiede: Die Lehrlings-Verdienste klaffen auseinander

Bei der Vergütung von Auszubildenden gibt es einer Studie zufolge innerhalb eines Lehrberufs regionale Unterschiede von bis zu fast 300 Euro pro Monat. Wie das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung am Freitag mitteilte, verdient ein Lehrling im Kfz-Gewerbe in Baden-Württemberg im dritten Lehrjahr 929 Euro brutto im Monat. In Brandenburg sind es mit 630 Euro dagegen 299 Euro weniger – für denselben Ausbildungsberuf.Die Studie belegte auch in anderen Branchen zum Teil erhebliche, von der Region abhängige Unterschiede. So bekommen Azubis in westdeutschen Baubetrieben im dritten Lehrjahr 1410 Euro, in ostdeutschen Baubetrieben dagegen 1130 Euro und damit 280 Euro weniger. Im Hotel- und Gaststättengewerbe liegt der Unterschied zwischen Lehrlingen in den besser zahlenden bayerischen Betrieben bei 270 Euro gegenüber den Lehrlingen in Mecklenburg-Vorpommern.

Quelle: Regionale Unterschiede: Die Lehrlings-Verdienste klaffen auseinander – Recht und Gehalt – FAZ

Kein Ortswechsel für den Job: Die Deutschen sind Umzugsmuffel – Arbeitswelt – FAZ

Eine neue Befragung unter deutschen Arbeitnehmern zeigt, dass sie Umzugsmuffel sind: Nur rund jeder Vierte kann sich vorstellen, aus Karrieregründen umzuziehen. Wenn es ins Ausland gehen soll, ist dazu sogar nur etwa jeder Sechste bereit. In vielen anderen Ländern sind die Beschäftigten mobiler. Das hat eine Befragung des Personaldienstleisters Manpower Group ergeben, an der 14.000 Arbeitnehmer auf der ganzen Welt teilgenommen haben.Die Befragung passt zu Befunden anderer Studien, die den Deutschen eine hohe Freude am Berufspendeln bescheinigen. 60 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, also fast 18,5 Millionen Menschen wurden von der Bundesagentur für Arbeit im Jahr 2016 offiziell als Pendler registriert, weil sie auf dem Weg zwischen Wohnung und Arbeitsplatz mindestens eine Gemeindegrenze übertreten. Im vergangenen Jahr registrierte der ADAC auf deutschen Autobahnen 694.000 Staus mit einer Gesamtlänge von knapp 1,4 Millionen Kilometern. Das waren 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Rekorde gibt es auch im öffentlichen Nahverkehr: Busse und Bahnen haben 2016 einen weiteren Fahrgastrekord verzeichnet.

Quelle: Kein Ortswechsel für den Job: Die Deutschen sind Umzugsmuffel – Arbeitswelt – FAZ

Leiharbeiter deutlich länger krank als Festangestellte

Leiharbeiter sind offenbar länger krankgeschrieben als Arbeitnehmer in regulären Beschäftigungsverhältnissen. Konkret fehlten Leiharbeiter nach einer Auswertung der Techniker Krankenkasse an durchschnittlich 20,3 Tagen, wie die Zeitungen der Essener Mediengruppe (Donnerstag) berichten. Das seien 5,6 Tage mehr als bei Arbeitnehmern in anderen Branchen mit 14,7 Tagen. In den vergangenen Jahren verschlechterte sich demnach die Situation. Noch im Jahr 2008 waren Leiharbeiter den Krankenkassen-Zahlen zufolge an 14,7 Tagen krank. In anderen Branchen waren es elf Tage.

Quelle: Leiharbeiter deutlich länger krank als Festangestellte

Mobility on demand: Jeden Tag ein anderes Auto als Firmenwagen – das ist bald möglich

Carsharing wird für Unternehmen immer interessanter. Jetzt lockt eine US-Edelmarke Selbstständige mit einer Auto-Flatrate. Auch andere Finanzierungsformen bieten Firmen viel Flexibilität.US-Marken haben es traditionell schwer in Deutschland, dem Heimatmarkt von Mercedes, BMW und Porsche. Zwar fährt manch ein Selbstständiger auch im Jeep zum Kundentermin. Die meisten Dienstwagen stammen jedoch von hiesigen Herstellern. Cadillac, die Oberklasse-Marke von General Motors, unternimmt nun einen neuen Anlauf – und bringt sich mit einem modernen Vertriebsmodell ins Gespräch.

Quelle: Mobility on demand: Jeden Tag ein anderes Auto als Firmenwagen – das ist bald möglich | impulse

Ericsson: 25.000 Arbeitsplätze in Gefahr

Der schwächelnde Telekomausrüster Ericsson Börsen-Chart zeigen prüft einem Medienbericht zufolge den Abbau von 25.000 Jobs. Die Arbeitsplätze sollen außerhalb des Heimatlands Schweden wegfallen, berichtete die Tageszeitung “Svenska Dagbladet” am Donnerstag unter Berufung auf nicht genannte Unternehmenskreise. Der Konzern beschäftigt weltweit rund 109.000 Angestellte.

Quelle: Ericsson: 25.000 Arbeitsplätze in Gefahr – manager magazin

Arbeitszeit: Überwachung von Taxifahrern widerspricht Datenschutz

Alle drei Minuten sollte der klagende Taxifahrer während des Wartens auf Fahrgäste die Signaltaste drücken. Nur die so dokumentierten Arbeitszeiten akzeptierte das Taxiunternehmen und vergütete sie entsprechend. Da ihm dies nicht zumutbar gewesen sei, klagte der Taxifahrer dagegen und verlangte die Vergütung der sogenannten Standzeiten in Höhe des Mindestlohns. Das Arbeitsgericht Berlin gab ihm nun überwiegend Recht.

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Überwachung: Was, wenn mein Chef mich beschatten lässt?

timmt es, dass Mitarbeitern eine Entschädigung zusteht, wenn ihr Arbeitgeber sie durch einen Detektiv beschatten lässt?, fragt Martina Barlo.Sehr geehrte Frau Barlo,Überwachungsmaßnahmen am oder außerhalb des Arbeitsplatzes, wie zum Beispiel der Einsatz eines Detektivs, sind heikel. Solche Maßnahmen greifen massiv in das Persönlichkeitsrecht der betroffenen Mitarbeiter ein und verletzen es schwer. Hat der Arbeitgeber sie veranlasst, ohne dass schwerwiegende Verdachtsmomente die Überwachung begründen, haben die beschatteten Mitarbeiter Anspruch auf eine Entschädigung.

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Urteil: Für EU-Firmen gilt deutsche Sozialversicherungspflicht

Unternehmen aus der Europäischen Union haben keinen Anspruch darauf, ihre in Deutschland arbeitenden Angestellten nach den sozialrechtlichen Bestimmungen des Heimatlandes zu beschäftigen. Nach einem Urteil des Bundessozialgerichts in Kassel (Aktenzeichen B 12 KR 19/16 R) sind entsprechende Ausnahmevereinbarungen allerdings weiterhin möglich, können aber von der zuständigen deutschen Behörde, der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung – Ausland (DVKA) abgelehnt werden.

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Einkommen: Mehrarbeit lohnt sich häufig nicht

Lohnzuwächse zahlen sich für Geringverdiener einer Studie zufolge nicht unbedingt aus. Das Steuer- und Abgabensystem kann sogar dazu führen, dass das verfügbare Einkommen bei Mehreinnahmen schrumpft. Das geht aus einer Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung hervor.

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Wenn der Mindestlohn für Ausgleich sorgt

Die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns hat Auswirkung auf das Tarifgefüge in Deutschland. Wie Berechnungen des Statistischen Bundesamts zeigen, ist der Unterschied zwischen hohen und niedrigen Löhnen seit 2014 in einigen Branchen deutlich geschrumpft. Das gilt vor allem für Wirtschaftszweige, in denen zuvor teilweise Stundenlöhne von weniger als 8,50 Euro üblich waren. Am stärksten wurden die Gehälter im Gastgewerbe gestaucht, wo die Differenz zwischen Gut- und Niedrigverdienern um mehr als sieben

Quelle: Wenn der Mindestlohn für Ausgleich sorgt – WELT

Urteil zu Kündigung in Elternzeit bei Geschäftsaufgabe

Die Klägerin war in einer Arztpraxis beschäftigt und befand sich in Elternzeit. Ihre Arbeitgeberin, welche ihre Praxis aufgeben musste und auch keinen Nachfolger fand, kündigte das Arbeitsverhältnis. Die Bezirksregierung hatte der Kündigung auf Antrag des Arztes zugestimmt. Gegen diesen Bescheid reichte die junge Mutter daraufhin Klage ein, da ihrer Ansicht nach die Bezirksregierung eine “nicht weiter geprüfte Betriebsstillegung“ ausreichen habe lassen. Weder erstinstanzlich beim VG Minden noch in der Besch

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Minijobs: Resturlaubsansprüche richtig berücksichtigen

Im Jahr 2015 hat der Urlaubssenat des BAG seine Rechtsprechung den unionsrechtlichen Vorgaben des EuGH aus dem Jahr 2010 angepasst. Nach der sogenannten „Tirol“-Entscheidung des EuGH darf beim Übergang von einer Vollzeit- zu einer Teilzeitbe­schäftigung der Anspruch auf Jahresurlaub (Geld- wie Zeitfaktor), den der Arbeitnehmer in der Zeit der Vollzeitbeschäftigung erworben hat, nicht gemindert werden. Dies hat zwangsläufig Auswirkungen auf die Ermittlung des regelmäßigen monatlichen Arbeitsentgelts im Rahme

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Verdachtskündigung wegen entwendeten Bargelds unwirksam

Der Fall klingt kurios: Weil eine Bankangestellte angeblich einen Geldkoffer geleert haben soll, folgte die außerordentliche Kündigung. Jedoch hatte die Bank als Arbeitgeber wichtige Voraussetzungen für eine solche Verdachtskündigung nicht beachtet. Daher ist laut LAG Hamm die Kündigung unwirksam.

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Ausbildungsvertrag: Rechte und Pflichten des Arbeitgebers

Für den Ausbildungsvertrag gelten grundsätzlich die für den Arbeitsvertrag geltenden Rechtsvorschriften und Rechtsgrundsätze. Die Besonderheiten sind im Berufsbildungsgesetz (BBiG) geregelt. Besondere Rechte und Pflichten für Minderjährige ergeben sich auch aus dem Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG). Ausbildungsvertrag: Inhalt nach § 11 BBiG Im Ausbildungsvertrag müssen bestimmte Angaben gemacht werden. Diese sind unverzichtbar und geregelt in § 11 Abs. 1 Satz 2 Berufsbildungsgesetz (BBiG). Danach mus

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Netzwerk Arbeit – Hausbesuch für Arbeitssuchende

Sie befinden sich auf der Suche nach einem neuen Job und möchten ungern auf eine persönliche Beratung verzichten?

Dafür haben wir Verständnis und haben es bisher so gehalten, das wir mit jedem Kandidaten ein langes und ausführliches Beratungsgespräch gehalten haben. Diesen Service möchten wir jetzt erweitern.

In Kürze bieten wir zusätzlich an, Sie Vor-Ort zu besuchen, damit wir ein persönliches Gespräch führen können.

 

Egal, wo Sie in Deutschland wohnen, bekommen Sie die Möglichkeit für ein persönliches Gespräch, in dem wir uns gegenüber sitzen.

Ganz sicher wird dieser Service nicht kostenlos sein, aber machen Sie sich keine Sorgen. Diesen Betrag können Sie sich leisten. Und das Gespräch ist sein Geld wert.

Mehr hierzu folgt in Kürze.

 

Herzliche Bitte um Teilnahme an Projektmanagement-Umfrage – Netzwerk Arbeit | XING

Liebe Projektmitarbeiter*innen,
mit der Teilnahme an meiner Umfrage im Rahmen meiner Masterarbeit,
unterstützen Sie nebenbei das SOS-Kinderdorf mit einem Beitrag von 100€.
Die Umfrage dreht sich um das Thema Mitarbeiterverhalten in Projekten und richtet sich von daher an Mitarbeiter/-innen mit Erfahrung in der Projektarbeit.
Vor dem Hintergrund einer großen Stichprobe, würde ich mich natürlich sehr freuen, wenn Sie die Umfrage mit weiteren geeigneten Kandidaten teilen könnten.
Für Ihre Teilnahme wäre ich Ihnen ausgesprochen dankbar und wünsche Ihnen einen angenehmen Tag!
Viele Grüße
Andreas Rothfuß

Quelle: Herzliche Bitte um Teilnahme an Projektmanagement-Umfrage – Netzwerk Arbeit | XING

Wie erleben Sie Führung? Eine Umfrage – Netzwerk Arbeit | XING

Führung – Wie wird aktuell geführt? Was wird unter idealer Führung verstanden? Was ist in der Beziehung zwischen Führungskraft und Mitarbeiter wichtig?
Diesen Fragen widme ich mich im Rahmen meiner Bachelorarbeit. Mit Ihrer Hilfe möchte ich versuchen, sie zu beantworten.
Die Befragung ist anonym und nimmt in etwa 10min in Anspruch. Teilnehmen kann jeder, der sich in irgendeiner Form von aktivem Beschäftigungsverhältnis befindet und einer Führungskraft untersteht.
ACHTUNG: Die Umfrage ist nur noch bis einschließlich Samstag den 05.08. online.
Sie finden anschließend den Link zu dem Online-Fragebogen:
Vielen Dank im Voraus für die Teilnahme!
Mit freundlichen Grüßen
Michael Wonnerth

Quelle: Wie erleben Sie Führung? Eine Umfrage – Netzwerk Arbeit | XING