Archiv September 2017

Flüchtlinge bei Vaude: „Wir rechnen mit Produktionsausfällen in Höhe von 247.000 Euro“

Neun Flüchtlinge beschäftigt der deutsche Outdoor-Ausrüster Vaude. Fünf von ihnen droht nun die Abschiebung. Vaude-Chefin Antje von Dewitz kämpft dagegen – und rechnet der Kanzlerin in einem Brief die wirtschaftlichen Folgen vor.

Antje von Dewitz hätte allen Grund, vor Wut zu schäumen. Doch stattdessen schreibt die Geschäftsführerin des Outdoor-Ausrüsters Vaude einen sachlichen Brief an die Kanzlerin. Die Zeilen, die sie Anfang der Woche an Angela Merkel schickt, haben es in sich: Sie schreibt, warum sie und ihre Mitarbeiter sich von Merkel und der Politik im Stich gelassen fühlen.

Von Dewitz hatte Angela Merkel beim Wort genommen, als diese die deutschen Unternehmer immer wieder aufforderte, mehr Flüchtlinge einzustellen. Merkels Appell traf bei der Unternehmerin auf offene Ohren. Von Dewitz sah sich ohnehin in der Verantwortung, ihren Beitrag zu leisten, „geflüchtete Menschen schnell zu integrieren und damit auch eine soziale Spaltung innerhalb von Deutschland mit zu verhindern“, wie sie in ihrem Brief schreibt. Doch für ihr Engagement muss die Vaude-Chefin jetzt bezahlen.

Was ist passiert?

Neun Flüchtlinge fanden Arbeit bei Vaude

Vaude hatte in den vergangenen zwei Jahren Flüchtlinge aus Syrien, Nigeria, Gambia, Irak und Afghanistan eingestellt, insgesamt neun. „In unserer Näherei und Schweißerei hatten wir offene Stellen, die wir nur sehr schwer und kostenintensiv durch Zeitarbeit besetzen konnten. In diesen Bereichen herrscht in Deutschland ein akuter Fachkräftemangel“, schreibt von Dewitz.

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Die Personalabteilung und eigene interne Integrationsbeauftragte unterstützten die neuen Kollegen nach von Dewitz‘ Angaben mit Deutschkursen, bei Behördengängen, bei der Wohnungssuche und übernahmen Anwaltskosten. Für ihr Engagement wurde die Firma vor kurzem mit dem baden-württembergischen LEA Mittelstandspreis für soziale Verantwortung und dem Demografie Exzellenz Award in der Kategorie „fremd & heimisch“ ausgezeichnet.

Über 10.000 Euro Anwaltskosten – und 247.000 Euro Produktionsausfall

Doch dann das: Fünf der neun Mitarbeiter bekamen laut von Dewitz in den vergangenen Monaten einen Ablehnungsbescheid des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF): Sie werden abgeschoben. Einem Mitarbeiter sei sogar eine Abschiebung binnen sieben Tagen angekündigt worden. Bei zwei weiteren läuft das Asylverfahren noch.

Auch für die Firma: ein Schock. „Wir sind mit so viel Aufwand und so viel Herzblut an die Sache herangegangen. Dann passiert sowas. Das ist einfach furchtbar“, sagt von Dewitz impulse.de. Die Firma wollte das nicht hinnehmen. Sie reichte gegen alle Ablehnungsbescheide Klage ein. Die Anwaltskosten, die Vaude übernahm, belaufen sich inzwischen auf über 10.000 Euro.

Doch das sei längst nicht alles. Der wirtschaftliche Schaden sei laut von Dewitz immens. Sie schreibt: „Wir werden weniger produzieren können, Aufträge nicht bedienen können sowie Umsatz, Reputation und Kunden verlieren. Werden alle sieben Kollegen abgeschoben, rechnen wir mit Produktionsausfällen in Höhe von 247.000 Euro […], bei einer Nachbesetzungszeit von zwei Monaten und einer Einarbeitungszeit von einem Monat. Dazu kommen noch Kosten für die Aufwände der Nachbesetzung und Einarbeitung.“

Tiefe Verzweiflung – bei den Flüchtlingen und ihren Teamkollegen

Ihrem Brief hat die Unternehmerin eine genaue Auflistung sämtlicher Kosten beigefügt. „Aber es geht nicht allein um unsere Kosten. Wir haben auch staatliche finanzielle Unterstützung bekommen“, sagt die Unternehmerin. Geld, das verpufft, wenn die Geflüchteten abgeschoben werden.

Zu dem wirtschaftlichen Schaden kommt die Enttäuschung. „Neben diesen Kosten, der nervenaufreibenden Anspannung, der entstandenen Arbeitsbelastung in unserer Organisation, der tiefen Verzweiflung unter den Geflüchteten und darüber hinaus bei ihren Teamkollegen, bedeutet das im schlimmsten Fall für uns, dass wir sieben wertvolle, eingearbeitete Mitarbeiter verlieren, die wir zudem überhaupt nicht leicht nachbesetzen können.“

Von Dewitz schrieb direkt an die Kanzlerin

Vaude kämpfte weiter für die neuen Mitarbeiter. Die Firma schrieb Briefe an das Regierungspräsidium, das Innenministerium, das Integrationsministerium und den Ministerpräsidenten. „Wir stießen dabei auf ganz viel Verständnis. Doch immer wieder kam die Aussage, dass den Behörden innerhalb der Gesetzgebung die Hände gebunden seien“, sagt von Dewitz. „Das heißt, im Grunde können wir bei der jetzigen Gesetzeslage keine Menschen mehr einstellen, die sich noch im Asylverfahren befinden.“

Schließlich sah die Vaude-Chefin nur noch einen Weg: Sie schrieb direkt an die Kanzlerin. Mit ihrem Brief will sie auf die widersinnige Situation aufmerksam machen: Es fließe Geld und Engagement in die Integration von Geflüchteten, was absolut sinnvoll sei – und dann würden sie abgeschoben. „Es ist ein irrer wirtschaftlicher und menschlicher Schaden, der da entsteht“, sagt sie.

Appell für Bleiberecht und bessere Einwanderungsbedingungen

In dem Brief spricht sie sich darum aus für ein Bleiberecht und Rechtssicherheit für Geflüchtete, „die bereits durch Ausbildung oder Festanstellung erfolgreich in den Arbeitsmarkt integriert wurden, für ihr eigenes Einkommen sorgen oder auf dem Weg dahin sind. Aus unserer Sicht würde ein solches Bleiberecht nicht nur die Unsicherheit, in der die Menschen leben müssen, beseitigen, sondern auch uns als Arbeitgeber Sicherheit und Klarheit verschaffen.“

Sie fordert zudem, die Einwanderungsbedingungen zu verbessern, um so besser dem Fachkräftemangel und dem demografischen Wandel begegnen zu können. Von Dewitz dürfte hier auch anderen Unternehmern aus dem Herzen sprechen.

Warten auf Nachricht von Merkel

Und was sagt die Kanzlerin dazu? Die habe sich bisher noch nicht gemeldet, so die Vaude-Chefin. „Natürlich ist es mein tiefer Wunsch, am besten morgen noch von ihr die Nachricht zu bekommen, dass meine Mitarbeiter bleiben können, aber ich mache mir da keine Illusionen. Es geht mir auch weniger darum, dass für mein Unternehmen Ausnahmen gemacht werden.“

Mit dem Brief habe sie vielmehr ein Bewusstsein für die verfahrene Situation schaffen und eine Debatte anstoßen wollen. „Ich möchte Skeptikern zeigen, dass die Integration von geflüchteten Menschen auch wirtschaftlich sinnvoll ist“, so von Dewitz. Die Flüchtlingsdebatte sei oft mit der Angst vor Überfremdung verbunden. „Auch bei uns in der Firma herrschte am Anfang Skepsis. Heute arbeiten alle gut zusammen, sind ein eingeschweißtes Team“, sagt sie.

Und was erwartet die Unternehmerin von der Kanzlerin? „Mut – Mut, die Gesetze zu ändern.“


Flüchtlinge einstellen: Das sollten Arbeitgeber wissen

Sie sind Arbeitgeber und denken darüber nach, selbst Flüchtlinge zu beschäftigen? Welche Vorschriften rund um Aufenthaltstitel, Arbeitserlaubnis und Vorrangprüfungen Sie kennen sollten, erfahren Sie in dem Artikel: „Flüchtlinge einstellen: Das sollten Arbeitgeber wissen“.

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Arbeitsrecht-Mythen: Kündigung, Probezeit und Co.

Urlaub, Zeugnis, Kündigung: Immer wieder geraten Chefs und ihre Mitarbeiter aneinander. Denn das Arbeitsrecht ist eine komplizierte Materie. Neben den gesetzlichen Bestimmungen sorgen tarifliche Regelungen und Betriebsvereinbarungen mitunter für Verwirrung. Nicht von ungefähr sind unzählige Irrtümer und Halbwahrheiten im Umlauf. Die DHZ konfrontiert die populärsten Mythen mit der rechtlichen Realität. Bei Straßenglätte oder Bahn-Streik darf man zu Hause bleiben Das ist ein Mythos, sagt Michael Henn, Fac

Quelle: Arbeitsrecht-Mythen: Kündigung, Probezeit und Co. – dhz.net

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Freiwillige Steuererklärung: Geldanlage Finanzamt

Arbeitnehmer, die nicht zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet sind, können freiwillig eine Steuererklärung beim Finanzamt einreichen, wenn sie wegen hoher Steuerausgaben oder wegen der Zusammenveranlagung eine Steuererstattung erwarten. Dafür haben sie genau vier Jahre nach Ablauf des Steuerjahrs Zeit. Die Steuererklärung 2013 muss also bis spätestens 31. Dezember 2017 im Briefkasten des Finanzamts landen. Für die Jahre 2014 bis 2016 können Sie sich mit der Abgabe also noch Zeit lassen. Und

Quelle: Freiwillige Steuererklärung: Geldanlage Finanzamt – dhz.net

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Spannende Studie zu geschäftlicher Handynutzung- interessierte Teilnehmer für eine Umfrage gesucht

Zur Zeit führt eine Kollegin eine interessante Studie zur geschäftlichen Smartphone Nutzung durch! Daher suchen wir noch Teilnehmer, die ein Geschäftliches Handy besitzen oder Zugriff auf Firmendaten (z.B. Emails) über ihr privates Handy haben.
Wir freuen uns über eine fleißige Teilnahme!
Herzlichen Dank

Quelle: Spannende Studie zu geschäftlicher Handynutzung- interessierte Teilnehmer für eine Umfrage gesucht – Netzwerk Arbeit | XING

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“Ozapft is!”: Steuerregeln zum Oktoberfestbesuch

In München und Umgebung ist es nicht unüblich, dass langjährige Geschäftspartner und wichtige Kunden auf das Oktoberfest in München ins Bierzelt eingeladen werden. Es gelten aber gewisse Spielregeln zur steuerlichen Bewirtung. Steuertipp © Miriam Frödrich Weitere Beiträge zu diesem Artikel Bierpreis und Co.: Insider-Wissen zum Oktoberfest Liegen alle Voraussetzungen vor, dürfen 70 Prozent dieser Bewirtungskosten als Betriebsausgaben abgezogen werden. 100 Prozent der Umsatzsteuer werden als Vors

Quelle: “Ozapft is!”: Steuerregeln zum Oktoberfestbesuch – dhz.net

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Mobile Bewerbungen in jedem vierten Fall unmöglich

Der Großteil der Jobsuchenden sucht auf Online-Jobbörsen nach der nächsten Stelle. 76 Prozent nutzen dafür ihr Smartphone, wie eine Untersuchung unter 1.520 Fachkräften und 107 Personal-Verantwortlichen ergab. Fast jeder zweite Bewerber hat die anschließende Bewerbung via Smartphone oder Tablet aber schon abgebrochen, so die Auswertung einer Studie von meinestadt.de und der Hochschule RheinMain. Die Gründe liegen dabei oft nicht beim Bewerber selbst. Zwar fehlen oft Informationen zum Ausfüllen der Bewerb

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Smartphones am Arbeitsplatz: Klare Vorgaben sind wichtig

Die Smartphone-Nutzung wirkt sich auf das Arbeitsverhalten bei Jugendlichen aus. Ältere Kollegen können von dem Wissen der “Digital Natives” aber durchaus profitieren. Tipps für eine verantwortungsvolle Verwendung von Smartphones. Smartphone-Nutzung Gegen negativen Auswirkungen der Smartphone-Nutzung müssen präventive Strategien entwickelt werden. – © Ivan Kruk – stock.adobe.com Weitere Beiträge zu diesem Artikel Wie Smartphones sich auf die Gesundheit auswirken Der Fachbereich Gesundheit der T

Quelle: Smartphones am Arbeitsplatz: Klare Vorgaben sind wichtig – dhz.net

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Existenzgründung für Ältere: “Leidensfähigkeit sollte man mitbringen”

Während mancher Handwerker mit Anfang 60 dem Ruhestand entgegenfiebert, hat Sven Pfeiffer nochmal ganz neu angefangen. Als Führungskraft mit langjähriger Erfahrung in der Baubranche wollte er endlich sein eigener Chef sein und ein Unternehmen gründen. Sein finanzielles Risiko hat er durch den Eintritt ins Franchise abgemildert. DHZ: Herr Pfeiffer, was bewegt jemanden dazu, sich mit 60 Jahren auf das Abenteuer Selbstständigkeit einzulassen? Pfeiffer: Leider zählt man in Deutschland in diesem Alter zum

Quelle: Existenzgründung für Ältere: “Leidensfähigkeit sollte man mitbringen” – dhz.net

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Wenn der Chef den Mindestlohn nicht zahlt – deutlich mehr Verstöße

Der Gesetzgeber zieht beim Mindestlohn eine klare Linie: 8,84 Euro pro Stunde – darunter geht nichts. In vielen Gewerken liegt die vorgeschriebene Lohnuntergrenze sogar höher. Dennoch weigern sich einige Betriebe den seit 2015 verpflichtenden Mindestlohn zu bezahlen. In der ersten Jahreshälfte 2017 spürte die “Finanzkontrolle Schwarzarbeit” (FKS) 2.433 solcher Fälle auf. Dies geht aus einer Stellungnahme des Bundesfinanzministeriums auf Anfrage der Grünen hervor, die der Süddeutschen Zeitung vorliegt. Da

Quelle: Wenn der Chef den Mindestlohn nicht zahlt – deutlich mehr Verstöße – dhz.net

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Zusatzleistungen: Was Arbeitgeber in Jobanzeigen versprechen

Im Wettstreit um die besten Talente werben Arbeitgeber gerne mit Zusatzleistungen. Klassiker wie Weiterbildung und Weihnachtsgeld stehen weiterhin ganz oben auf der Hitliste, wie die Metajobsuchmaschine Joblift herausfand.Das Unternehmen analysierte gut 17 Millionen Jobanzeigen der letzten beiden Jahre – und stellte fest, dass Firmen jenseits der bekannten Vergünstigungen immer kreativer werden, um gute Mitarbeiter anzulocken. Da gibt es Firmenfahrräder, Geburtstagsurlaub oder einen gemütlichen Schlafraum für die Mittagspause. Und immerhin 599 Firmen warben mit einem Bällchenbad für die Mitarbeiter.

Quelle: Zusatzleistungen: Was Arbeitgeber in Jobanzeigen versprechen – manager magazin

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Denkpause statt Multitasking: Wie wir das Affenhirn ausschalten

Probieren Sie das doch einfach mal aus: Lesen Sie diesen Text, singen Sie gleichzeitig Ihren Lieblings-Song und schreiben dabei auf, was Sie heute Abend noch einkaufen wollen. Jede Aufgabe für sich ist ein Klacks. Das Problem bedeutet das Wörtchen “gleichzeitig”. Es macht die einfachsten Aufgaben schwierig, Qualität und Geschwindigkeit werden im Ergebnis stark absinken.

Quelle: Denkpause statt Multitasking: Wie wir das Affenhirn ausschalten – cio.de

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Altenpflege und der Personalmangel: “Wir laufen auf eine Katastrophe zu”

Selten hat eine Bürgerfrage in einer Wahlsendung so viel Wirkung erzielt wie die von Alexander Jorde: Am 11. September konfrontierte der angehende Krankenpfleger in der ARD Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit seinem Berufsalltag. Die Würde des Menschen, laut Grundgesetz eigentlich unantastbar, werde in Wirklichkeit in Deutschland “tagtäglich tausendfach verletzt”. Es gebe einfach zu wenig Pflegepersonal.Seitdem präsentiert vor allem die SPD Vorschläge gegen den Pflegenotstand: Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert ein Lohnplus von 30 Prozent für Altenpfleger. Parteichef Martin Schulz verspricht einen “Neustart in der Pflegestruktur” binnen 100 Tagen und verbindliche Personalschlüssel – wofür sich auch Merkel einsetzen will.Der Koblenzer Ökonom und Sozialwissenschaftler Stefan Sell befasst sich seit Jahren mit den Missständen in der Pflege. Er kritisiert, dass die Pflegemisere vor dem TV-Auftritt des Pflege-Azubis überhaupt keine Rolle im Wahlkampf gespielt habe und in den Programmen der Parteien stiefmütterlich behandelt werde. Tatsächlich finden sich dort – mit Ausnahme der Linken – kaum konkrete Forderungen, sondern eher unbestimmte Versprechen, sich des Themas anzunehmen.

Quelle: Altenpflege und der Personalmangel: “Wir laufen auf eine Katastrophe zu” – SPIEGEL ONLINE

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Jeffrey Mezger verliert Teil seines Bonuses, weil er Nachbarin beleidigte.

Jeffrey Mezger ist Chef eines US-Baukonzerns – und Nachbar der Komikerin Kathy Griffin. Nachdem Mezger sie unter anderem als “glatzköpfige Lesbe” beschimpfte, wurde sein Bonus um ein Viertel gekürzt. Bei Wiederholung droht der Rausschmiss.Seine Schimpftirade gegen eine prominente Nachbarin hat den US-Manager Jeffrey Mezger 25 Prozent seiner jährlichen Bonuszahlung gekostet. Das teilte das von ihm geleitete Unternehmen KB Home mit, einer der größten Hausbaukonzerne der USA mit einem Jahresumsatz von zuletzt rund 3,5 Milliarden Dollar.Mezger lebt Tür an Tür mit der prominenten Komikerin Kathy Griffin. Am Dienstag hatte die “Huffington Post” Audioaufnahmen von Sicherheitskameras veröffentlicht, auf denen Mezger Griffin unter anderem als “glatzköpfige Lesbe” (bald dyke) beschimpft und sagt: “Lass uns den Krieg erklären, Arschloch.”Hintergrund des Streits war offenbar, dass sich Griffin und ihr Lebensgefährte Randy Bick bei der Polizei über eine Ruhestörung beschwert hatten. Mezger zufolge ging es dabei um seine drei jungen Enkelkinder, die an einem Samstag gegen acht Uhr abends im Swimmingpool gespielt hätten. Die “Huffington Post” berichtete, Griffins und Bick hätten bereits kurz nach ihrem Einzug vor einem Jahr ähnliche Beschwerden

Quelle: Jeffrey Mezger verliert Teil seines Bonuses – manager magazin

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Emmanuel Macron: Zehntausende demonstrieren erneut gegen Arbeitsmarktreform

Mehr als 130.000 Menschen haben in Frankreich erneut gegen die geplante Arbeitsmarktreform von Präsident Emmanuel Macron demonstriert. Das berichtete das Innenministerium. Die linke Gewerkschaft CGT, die zu den Protesten aufgerufen hatte, sprach hingegen von mehreren hunderttausend Demonstranten. Vor eineinhalb Wochen sollen bereits mehr als 200.000 Menschen auf die Straße gegangen sein.Die Ende August vorgestellte Reform soll an diesem Freitag von der Regierung verabschiedet werden. Macron will die entsprechenden Verordnungen dann auch unterschreiben. Die Reform soll die Rolle von Branchen- und Betriebsvereinbarungen stärken und teilweise auch den Kündigungsschutz lockern. Entschädigungen für ungerechtfertigte Kündigungen sollen gedeckelt werden.Der sozialliberale Staatschef verteidigte das Vorhaben in Marseille bei einer offensichtlich ungeplanten Straßendebatte mit Bürgern. Die Reform sei nötig, denn in Frankreich hätten zu viele Menschen keine Arbeit. Die Arbeitslosigkeit ist mit rund zehn Prozent mehr als doppelt so hoch wie in Deutschland.

Quelle: Emmanuel Macron: Zehntausende demonstrieren erneut gegen Arbeitsmarktreform – SPIEGEL ONLINE

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Krankheitsbedingte Kündigung: Tipps für Arbeitnehmer und -geber

Jeder Mensch ist hin und wieder einmal krank. Manche häufiger, manche seltener, die einen gehen trotz Grippe zur Arbeit, während die anderen bei einer laufenden Nase lieber zuhause bleiben. Und dann gibt es da leider noch die Fälle, in welchen ein Angestellter unter einer wirklich schweren, langwierigen oder auch chronischen Krankheit leidet oder durch die Folgen eines Unfalles vorübergehend bis dauerhaft arbeitsunfähig wird. Und als sei das noch nicht genug der Schicksalshärte, folgt dann unter Umständen a

Quelle: Krankheitsbedingte Kündigung: Tipps für Arbeitnehmer und -geber » arbeits-abc.de

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Vorgaben aus Brüssel: EU will knusprig-dunkle Pommes verbieten

Krebserzeugendes Acrylamid in Lebensmitteln wie Pommes, Chips oder Knäckebrot soll mit neuen EU-Regeln von 2019 an so weit wie möglich reduziert werden. Experten der EU-Länder billigten am Mittwoch einen Entwurf der EU-Kommission mit Vorgaben für Lebensmittelhersteller, Restaurants und Backstuben. Verbrauchergruppen sehen dies als wichtigen Schritt zum Gesundheitsschutz. Die Gastronomie warnt indes vor „EU-Regelungswut“.

Acrylamid entsteht beim Rösten, Backen, Braten oder Frittieren vor allem bei besonders stärkehaltigen Lebensmitteln wie Kartoffeln und Mehl sowie Kaffee. In Tierversuchen wurde ein erhöhtes Krebsrisiko durch den Stoff nachgewiesen. Ziel der neuen EU-Regeln ist es, beim Garen möglichst wenig Acrylamid entstehen zu lassen.

„Heute haben wir einen wichtigen Schritt zum Schutz von Gesundheit und Wohlergehen der Bürgerinnen und Bürger getan“, sagte EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis. Die neue Verordnung werde dazu beitragen, den Acrylamid-Gehalt zu senken. Gleichzeitig werde sie Verbraucher darauf aufmerksam machen, auch beim Kochen zu Hause die Entstehung des Stoffs zu vermeiden.

Am Donnerstag-Nachmittag reagierte die EU-Kommission auf die Berichterstattung und wies darauf hin, dass sie „weder Pommes noch gerösteten Kaffee“ verbieten wolle. „Auch das besonders in Deutschland beliebte Pumpernickel und jedes andere Brot mit einem dunklen Teig dürfen selbstverständlich dunkel bleiben.“ Die Kommission habe nicht die Absicht, Pommes jeglicher Art zu verbieten oder die Art und Weise der Zubereitung zu verändern. Es sei jedoch nachgewiesen, dass Kartoffelprodukte, Getreideprodukte und Kaffee bei zu großer Hitze besonders hohe Werte von Acrylamid aufweisen.

Vorgabe von stärkearmen Kartoffelsorten

Die neuen Regeln richten sich in erster Linie an professionelle Lebensmittelhersteller und -verarbeiter. So wird zum Beispiel vorgegeben, Kartoffelsorten mit wenig Stärke zu verwenden und Pommes vor dem Frittieren einzuweichen oder zu blanchieren, um die Stärke auszuwaschen. Zudem sollen die Hitze beim Garen auf das Nötigste begrenzt und die Waren so wenig wie möglich gebräunt werden. Bräunungstabellen sollen einen Anhaltspunkt geben.

Quelle: Vorgaben aus Brüssel: EU will knusprig-dunkle Pommes verbieten – WELT

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BAG: Mindestlohn unterste Berechnungsgröße für Nachtzuschläge

Das Bundesarbeitsgericht stellt mit seinem heutigen Urteil klar, dass für Nachtzuschläge, die nach dem tatsächlichen Stundenverdienst berechnet werden, der Mindestlohn als untere Basis gilt. Das Bundearbeitsgericht führt in seiner Pressemitteilung hierzu Folgendes aus: Die Höhe der Entgeltfortzahlung an Feiertagen bestimmt sich – soweit kein höherer tariflicher oder vertraglicher Vergütungsanspruch besteht – nach § 2 EFZG* iVm. § 1 MiLoG**. Sieht ein Tarifvertrag einen Nachtarbeitszuschlag vor, der auf den tatsächlichen Stundenverdienst zu zahlen ist, ist auch dieser mindestens aus dem gesetzlichen Mindestlohn zu […]

 

Quelle: BAG: Mindestlohn unterste Berechnungsgröße für Nachtzuschläge | Rechtsanwälte, Fachanwälte für Arbeitsrecht Dr. Heise & Beume

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Umfrage: Studie zur digitalen Arbeitswelt

Studie zur digitalen Arbeitswelt

Liebe Xing-Mitglieder,
ich forsche derzeit an den Auswirkungen der digitalen Transformation auf die Führung und die Konnektivität zum Unternehmen im Rahmen meiner Master-Thesis an der FOM Hochschule für Oekonomie und Management in Essen.
Ich würde mich freuen, wenn Sie an meiner Studie zu diesem Thema teilnehmen würden. Es dauert etwa 10 Minuten und Sie würden einen enormen Beitrag zur wissenschaftlichen Forschung im Bereich HR beitragen.
Nachfolgend der Link:
Besten Dank im Voraus !

Quelle: Netzwerk Arbeit | XING

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Annas Eltern wählen nicht – “Hartz IV nimmt dir deine Würde” · Deutschlandfunk Nova

Fünf Kinder, Hartz IV, Nichtwähler. Das sind Annas Eltern. Anna selbst war die beste Abiturientin ihres Jahrgangs, ist heute 23 und Journalistin. Und sie geht wählen. Weil ihre Eltern sie zu einem politischen Menschen gemacht haben. Dass mein Blick auf die Welt ein bisschen anders ist, habe ich zum ersten Mal gemerkt, als ich in der achten Klasse war. Wir hatten Politikunterricht und wir sollten eine Tabelle machen, mit zwei Spalten. In die linke Spalte sollten wir Sachen schreiben, die wir brauchen. Al

Quelle: Annas Eltern wählen nicht – “Hartz IV nimmt dir deine Würde” · Deutschlandfunk Nova

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Schwulst und Schleim: lass das sein!

Klar, das Anschreiben für eine Bewerbung ist eine etwas überförmliche Sache. Aber das heißt nicht, dass man nur in Ultrahöflichkeitsformeln und Superlativen schreibt. An den Haaren Herbeigezogenes und Angeber-Infos solltest du konsequent weglassen. Unsere Beispiele stammen aus echten Bewerbungen – leicht verfremdet und anonymisiert.

Anschreiben zu formulieren will gelernt sein

Schleim und Geschwurbel, Doppelungen und Angebereien – ein gutes Anschreiben zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass du all das weglässt. Und so geht’s:

An den Haaren herbeigezogene Einstiegssätze

Stelle keine weit hergeholten Kausalzusammenhänge her:

“Durch mein Elternhaus kam ich sehr früh mit Computern in Berührung und habe daher kaum einen Trend im Onlinebereich der letzten zehn Jahre verpasst.”

Wow, “früh mit Computern in Berührung”! Ende der Achtziger wäre das vielleicht noch etwas Besonderes gewesen. Heute ist es das nicht mehr, und es taugt schon gar nicht als Herleitung dafür, dass man für eine Stelle als Kampagnen-Manager/IT-Consultant/Online-Redakteur geeignet ist.

“Durch meine laufende Tätigkeit als Marketing-Assistentin sind mir der gute Ruf Ihres Unternehmens sowie seine vielseitigen Aufgabengebiete bekannt.”
(Bewerberin, die sich bei einem Nicht-Marketingunternehmen bewirbt)

Wieso weiß man als Marketing-Assistentin automatisch etwas über den Ruf eines Unternehmens? Wenn du dich bei der Konkurrenz deines bisherigen Arbeitgebers bewirbst, kann man diesen Einstieg vielleicht noch nachvollziehen. Aber auch dann klingt es nach einer eher erzwungenen Herleitung.

Spezialistenwissen, das keinen interessiert

Gib nicht gleich im Einstiegssatz zu erkennen, dass du eigentlich nicht auf die Stelle passt: 

“Nach dem erfolgreichen Abschluss meines Ägyptologiestudiums an der Universität Stockholm lebte ich acht Monate in Syrien, um meine in Deutschland erworbenen Arabischkenntnisse praktisch anzuwenden und in Sprachkursen zu erweitern.”
(Bewerber für Online-Redaktion)

Wenn du dich für eine Stelle beim Ägyptischen Museum oder als Arabisch-Dolmetscher bewirbst, ist so ein Einstieg natürlich schön. Ansonsten gilt: Widerstehe der Versuchung, mit exotischen Kenntnissen oder tollen Auslandsaufenthalten angeben zu wollen, wenn diese nichts mit der Stelle zu tun haben – schon gar nicht im ersten Satz!

Schwulst und Schleim: Erstick’s im Keim

“Ein Projekt wie gesichterbuch.de übt aus vielerlei Blickwinkeln ein große Anziehungskraft aus: Das jederzeit zugängliche Format einer Onlineplattform stellt eine fortschrittliche Methode des bequemen und einfachen Informationszugangs dar, die in unserem schnelllebigen Zeitalter fast schon unabdingbar ist.”

Das heißt nichts anderes als:

“Die Online-Plattform gesichterbuch.de ist für viele attraktiv, denn darüber kommt man jederzeit bequem an Informationen.”

Wieso nicht gleich so? Bei Verweisen auf “unser schnelllebiges Zeitalter” oder “die globalisierte Welt” schrillt der Phrasen-Alarm.

Nonsense und Doppel-Moppel

“Die Super-Duper AG interessiert mich besonders, weil sie ein umfassend agierendes Unternehmen ist, das sich auf dem agilen Markt der Karriere-Netzwerke erfolgreich bewährt.”

Was ist denn ein “umfassend agierendes Unternehmen”? Und kann man sich auch nicht-erfolgreich bewähren? Muss das “agile” vor den “Markt”? Adjektive und Adverbien sind nicht zur Dekoration da!

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Quelle: Bewerbungsschreiben überzeugend schreiben | e-fellows.net

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Führungserfahrung ist unwichtig

Die Wirtschaftspsychologen Uwe Peter Kanning und Philipp Fricke haben herausgefunden, dass Führungserfahrung offensichtlich unwichtig ist. Sie stellten fest, dass sich weder die Erfahrung andere zu führen, die Teamgröße noch das Alter positiv auf die aktuelle Führungsleistung auswirkten. Da Führungserfahrung also nicht per se gut ist, fordern sie, diese bei der Personalauswahl außen vor zu lassen.

Allseits geschätzte Führungserfahrung

Führungserfahrung wird allseits geschätzt. Manager meinen, dass man dadurch lernt zu führen. Personaler glauben, dass durch sie ein Bewerber für eine Führungsposition geeigneter ist. Aber halten diese Annahmen einer wissenschaftlichen Prüfung stand?

Diese haben jetzt Uwe Peter Kanning und Philipp Fricke vorgenommen und berichten darüber in der neuen Ausgabe der Fachzeitschrift Personalführung. Uwe Peter Kanning ist Professor für Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Osnabrück und forscht schwerpunktmäßig zur Personalauswahl.

Führungsfähigkeit getestet

Die Forscher führten mit 814 Personen ein Assessment-Center (AC) durch, in welchem getestet wurde, ob sie grundsätzlich fähig waren zu führen. Diese Führungsfähigkeit wurde anhand von neun Bereichen eingeschätzt:

  • Entscheidungsfähigkeit: gute Entscheidungen treffen
  • Selbstreflexion: über sich selbst nachdenken
  • Kommunikationsfähigkeit: klar und motivierend reden
  • Konfliktfähigkeit: Konflikte erkennen und mit ihnen umgehen
  • Kooperationsfähigkeit: mit anderen zusammenarbeiten
  • Führungsfähigkeit: andere anleiten und führen
  • Organisationsfähigkeit: Arbeit planen, aufteilen und ausführen
  • Problemlösefähigkeit: Probleme aufdröseln und aktiv nach Lösungen suchen
  • Überzeugungsfähigkeit: andere von einer Sache begeistern

Dann wurde geschaut, ob vier Größen mit der Fähigkeit zu führen zusammenhingen: die bisherige Führungserfahrung, die Anzahl der Mitarbeiter, die man als Chef hatte, das Lebensalter und das Geschlecht.

Erfahrung, Alter, Teamgröße – alles vernachlässigbar

Die Ergebnisse widerlegen allesamt die naheliegenden Annahmen:

Führungserfahrung spielte keine Rolle. Diejenigen, die bereits Mitarbeiter führten, zeigten keine bessere Führungsleistung im AC als diejenigen ohne bisherige Führungserfahrung. Und zwar in allen neun Bereichen. Im Bereich der Führungsfähigkeit schnitten die Führungsanfänger sogar deutlich besser ab als alteingesessene Führungskräfte.

Anzahl der Mitarbeiter war irrelevant. Die Führungskräfte mit großem Team führten nicht besser als diejenigen mit wenigen Mitarbeitern.

Je älter, desto schlechter. Je älter eine Person war, desto schlechter war ihre Führungsleistung im AC. Allerdings beeinflusste das Alter die Leistung insgesamt nur gering. Es erklärte maximal fünf Prozent der Leistung in einem der neun Bereiche.

Frauen waren besser. In allen neun Bereichen schnitten die Frauen besser ab als die Männer. Sie konnten besser entscheiden, reden, zusammenarbeiten, führen, organisieren, Probleme lösen, über sich selbst nachdenken und andere überzeugen als Männer.

Erfahrung ist nicht per se wertvoll

Offensichtlich macht Erfahrung nicht automatisch bessere Führungskräfte. Die Autoren fordern daher:

  1. Bewerber ohne Führungserfahrung, die sich auf Führungspositionen bewerben, nicht von vornherein auszuschließen
  2. in Stellenausschreibungen darauf verzichten, Führungserfahrung zu fordern
  3. die Erfahrungen, die Führungskräfte machen, durch Rückmeldung, Training und gezielte Verstärkung lenken
  4. vom Auszubildenden bis zum Spitzenmanager geprüfte diagnostische Verfahren bei der Personalauswahl einsetzen

Seine eigenen Erfahrungen sollte man also stets kritisch betrachten. Am besten mit Hilfe von guten Trainern, die einem sagen, welche Führungsmarotten sich eingeschliffen haben. Denn fünf Jahre schlechte Führung sind und bleiben schlechte Erfahrungen.

 

 

Quelle: Führungserfahrung ist unwichtig

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Arbeit und Erholung – eine Studie der Universität Mannheim mit Erfahrungsbericht und Verlosung – Netzwerk Arbeit | XING

Liebe Gruppenmitglieder,
im stressigen Arbeitsalltag ist erfolgreiche Erholung wichtig für Leistungsfähigkeit und dauerhaftes Wohlbefinden am Arbeitsplatz – und somit ist sie für die einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von ebenso großer Bedeutung wie für die Organisationen, in denen sie arbeiten.
In unserer aktuellen Studie (https://www.soscisurvey.de/Studie_Arbeit_und_Erholung/?info) an der Universität Mannheim möchten wir herausfinden, wie erfolgreiche Erholung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermöglicht werden kann – und was Organisationen, Führungskräfte und Teammitglieder tun können, um die Erholung der einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu unterstützen.
Hierfür suchen wir Arbeitnehmer/innen – idealerweise Teams, die aus einer Führungskraft und mindestens drei Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeitern bestehen – die bereit sind, unsere Studie durch ihre Teilnahme zu unterstützen.
Wir freuen uns über Ihre Teilnahme – sowohl als Team als auch als Einzelperson!
Melden Sie sich hierfür einfach direkt zur Studienteilnahme an:
Als Mitarbeiter/in bzw. Teammitglied können Sie sich hier anmelden:
https://www.soscisurvey.de/Studie_Arbeit_und_Erholung/?q=Anmeldung_MA
Als Führungskraft können Sie sich und Ihr Team hier anmelden: https://www.soscisurvey.de/LRR_Anmeldung/
Als Dankeschön für Ihre Unterstützung stellen wir Ihnen auf Wunsch eine digitale Informationsbroschüre mit den Ergebnissen der Studie und Tipps zu gesundem Erholungsverhalten im Arbeitsalltag zur Verfügung. Dadurch können Sie die Erkenntnisse unserer Forschung individuell nutzen und in Ihrem Alltag umsetzen.
Teilnehmende Führungskräfte erhalten auf Wunsch außerdem extra aufbereitete Informationen und Tipps zum Thema gesunde und erholungsförderliche Führung.
Zusätzlich haben alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Verlosung von mydays-Erlebnisgutscheinen im Gesamtwert von 1300 Euro.
Über Ihre Teilnahme und Unterstützung würden wir uns sehr freuen.
Vielen Dank und freundliche Grüße
Benedikt Keller
im Namen des Forschungsteams der Studie „Arbeit und Erholung“
Bei Fragen zur Studie wenden Sie sich bitte gerne an Frau Dr. Laura Venz – entweder hier bei XING oder unter laura.venz@uni-mannheim.de.

Quelle: Arbeit und Erholung – eine Studie der Universität Mannheim mit Erfahrungsbericht und Verlosung – Netzwerk Arbeit | XING

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Etwas über die Arbeitszeit

Oft werden wir auf das Thema Arbeitszeit angesprochen und stellen Ihnen zu diesem Thema gerne einige Informationen zur Verfügung:

Die höchstzulässige Arbeitszeit beträgt pro Werktag 8 Stunden und kann um bis zu 2 Stunden / Tag verlängert werden, wenn ein Aussgleich dafür geschaffen wird. Als Werktag gilt auch der Samstag, wodurch es in einigen Bereichen auch noch 48-Stundenwochen gibt.

Sie erkennen, das jeder Tag im Jahr, der nicht ein Sonntag oder ein gesetzlicher, bzw. regionaler Feiertag ist somit als Werktag zählt. Nehmen Sie nun alle Tage des Jahreskalenders, ziehen die Sonn- und Feiertage ab, haben Sie die Werktage ermittelt, die Sie arbeiten können.

I.d.R. spricht man heute aber über eine 40 Stundenwoche oder 37,5 Stundenwoche. Der gesetzliche Mindesturlaub beträgt hierbei in Deutschland 20 Tage, bei einer Fünf-Tage-Woche. Bei einer Sechs-Tage-Woche (der Samstag kann ein Werktag sein) sind es 24 Urlaubstage. Meistens gewähren aber Unternehmen mehr als den gesetzlichen Mindeturlaub. Sehr oft 30 Tage. Alles was sich also innerhalb dieses Rahmens bewegt, kann frei im Arbeitsvertrag vereinbart werden, sofern das Unternehmen nicht Tarifgebunden ist.

Davon betroffen sind auch die Pausen. Nach 6 Stunden muss man Ihnen eine Pause gewähren. Hier kann es so gehalten werden, das Ihnen die Pausenzeit bezahlt wird, oder eben auch nicht.

Die Überstunden sind auch geregelt:
Die höchstzulässige Arbeitszeit inklusive 2 Überstunden beträgt eigentlich 10 Stunden.
Zulässig ist es zu vereinbaren, das mit der Gehaltsvergütung eine bestimmte Anzahl von Überstunden mitvergütet ist. Eigentlich aber werden Überstunden auf einem Zeitkonto gutgeschrieben und das oft mit Überstundenzuschlägen. Von Fall zu Fall werden die Überstunden abgefeiert, oder kommen zur Auszahlung.

Wichtig sind die klar definierten Regelungen des Gesetzgebers. Achten Sie darauf, das alle anderen Vereinbarungen schriftlich erfolgen sollten.

Haftungsausschluss:
Die Verfasserin übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen die Verfasserin, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich im weitest zulässigen Rahmen ausgeschlossen.

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Netzwerk Arbeit: auf die ist nicht immer Verlass!

Seit einiger Zeit beobachten wir, dass die Anfragen auf die durch uns veröffentlichten Stellenangebote in sehr vielen Fällen von „fremden Personen“ stammen. Als „fremde Personen“ bezeichnen wir Kandidaten, die noch nicht bei Netzwerk Arbeit gelistet sind. Und das, obwohl wir immer bemüht sind, nur Stellenangebote zu veröffentlichen, die zu einem großen Teil unserer Kandidaten passen. Das haben wir in den letzten Wochen etwas ausführlicher getestet, in dem wir noch gezielter Stellenangebote für bestimmte Personenkreise auf unserer Homepage veröffentlicht haben.

Man könnte jetzt über Szenarien nachdenken, warum das so ist, denken aber nicht, dass dies zu einer Lösung führen würde, denn wir können nicht alle Wünsche oder Anforderungen berücksichtigen.

Wir denken aber, dass es Ihnen mehr helfen würde, wenn wir Ihnen unsere Arbeit etwas näher erklären:

Da wir alle Stellenangebote manuell und möglichst für unsere Kandidaten passend aussuchen, um sie zuerst in unserer Datenbank und auch gleichzeitig auf unserer Homepage veröffentlichen, handelt es sich um ein zeitintensives Handwerk. Sie selbst wissen, welchen Aufwand es für Sie bedeutet, nach geeigneten Stellenangeboten zu recherchieren. Und wenn Sie anschließend gleichzeitig eine Bewerbung versenden, erhöht sich der Aufwand beträchtlich.

Das ist bei uns ebenso, nur mit dem Unterschied, dass wir eine dreistellige Kundenzahl betreuen. Auch wenn wir gerade eine Stelle einstellen und wissen, für welche Kandidaten diese geeignet sein könnte, ist es uns nicht möglich, eine direkte Benachrichtigung an den Kandidaten zu senden. In einigen Fällen tun wir dies, aber verlassen dürfen Sie sich nicht drauf.

Aus diesem Grund versenden wir jeden Freitag einen Newsletter, mit einem Hinweis, nachzuschauen, ob Sie für Sie passende Stellenangebote finden. Wenn Sie dies nicht tun, können Ihnen wichtige Informationen verloren gehen.

Selbstverständlich könnte man darüber nachdenken, diesen Service noch zu verbessern. Das tun wir auch. Aber nicht in die Richtung, dass wir eine relativ kleine Gruppe von Personen noch gezielter Informationen zusenden, sondern in die Richtung, dass wir noch mehr Stellenangebote für die Allgemeinheit veröffentlichen, als bisher.

Es hilft also nichts. Bleiben Sie am Ball. Und auch wenn Sie mehrfach keine Stellenangebote finden, kann beim nächsten Newsletter der passende Job für Sie dabei sein.

Sollten Sie unseren Newsletter noch nicht abonniert haben, empfehlen wir Ihnen dies zu tun. Der Newsletter ist so gestaltet, dass er für Arbeitsuchende und Unternehmen ebenso interessant ist, da wir nicht nur Stellenangebote, sondern auch Kandidaten-Neuzugänge und interessante Nachrichten aus der „Arbeitswelt“ veröffentlichen.

Zum Newsletter

Und sobald Sie ein Stellenangebot sehen, welches für Sie interessant sein kann, freuen wir uns über Ihre Nachricht, damit wir Sie in diesem Unternehmen vorstellen können.

 

 

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Air Berlin kündigt E-Commerce-Chef wegen Geheimnisverrats

Mit ihrer Stellenanzeige für das gesamte Team sorgte die E-Commerce-Abteilung von Air Berlin für Aufsehen und erste Reaktionen. Ein Angebot kam etwa von FischerAppelt. Doch dem Noch-Arbeitgeber missfällt die Aktion. Dem Leiter E-Commerce wurde offenbar fristlos gekündigt, wie die “Berliner Morgenpost” berichtet. Vorwurf: Die Anzeige, die auch noch während der Arbeitszeit erstellt wurde, habe interne Informationen über Air Berlin enthalten, die Rückschlüsse auf die Vermarktungsstrategien des Unternehmens erl

Quelle: Air Berlin kündigt E-Commerce-Chef wegen Geheimnisverrats | W&V

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Solo-Selbstständige: BAG zum Arbeitgeberbegriff des ArbGG

Grundsätzlich sind „Betriebe“ aufgrund § 17 des Tarifvertrags über das Sozialkassenverfahren im Baugewerbe (VTV) zur Aufbringung der tariflichen Leistungen im Berufsbildungsverfahren verpflichtet, einen jährlichen Beitrag – die sogenannte Ausbildungskostenumlage – zu zahlen. Dies gilt auch, wenn sie keine gewerblichen Arbeitnehmer beschäftigen, also Solo-Selbstständige sind. Werden sie deswegen von der Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft in Anspruch genommen, ist wegen der fehlenden Arbeit

Quelle: Solo-Selbstständige: BAG zum Arbeitgeberbegriff des ArbGG | Personal | Haufe

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Übergewicht im Job: Kilos als Karrierebremse?

Schauen Sie in die Spitzenpolitik oder in die oberen Etagen der Dax-Unternehmen: Dort gibt es reichlich Menschen, die etliche Kilos zu viel mit sich tragen – übrigens vornehmlich Männer. Das heißt: Zu viel Gewicht ist nicht per se ein Ausschlusskriterium für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn. Dennoch kann es tatsächlich ein Grund sein, warum jemand nicht befördert wird.Wer behauptet, das Äußere spiele keine Rolle, lügt sich in die Tasche. Wir reagieren immer auf die körperliche Erscheinung unseres Gegenübers, auf die Stimme, den intuitiv gewählten Körperabstand, Geruch, Kleidung, Selbstaussagen, auf das Gesamtbild eben. Der sogenannte Halo (dt. Heiligenschein, Nimbus)-Effekt sorgt dafür, dass wir jemanden aufgrund von attraktiver

Quelle: Übergewicht im Job: Kilos als Karrierebremse? – SPIEGEL ONLINE

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Arbeitgeber muss Mindestbesetzung für Pflegekräfte dulden

Die Betreiberin einer Klinik stritt sich über die Mindestbesetzung für den Pflegedienst mit dem Betriebsrat. Um eine Einigung zu erzielen, wurde im Jahr 2013 eine Einigungsstelle gebildet. Diese holte drei Gutachten zur Belastungs- und Gefährdungssituation des auf bestimmten Stationen tätigen Pflegepersonals ein. Tatsächlich lag die physische und psychische Belastung dieser Personen im kritischen Bereich. Vor allem in Krisensituationen, also bei Komplikationen, OP-Spitzen und bei erhöht pflegebedürftigen Pa

Quelle: Arbeitgeber muss Mindestbesetzung für Pflegekräfte dulden | Personal | Haufe

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EGMR-Urteil: Mitarbeiterüberwachung bei privater Internetnutzung

Geklagt hatte ein Mann aus Rumänien, der entlassen worden war, weil er über den Internetzugang des Arbeitgebers Nachrichten an seinen Bruder und seine Verlobte verschickt hatte. Es ging darin um seine Gesundheit und sein Sexualleben. Das Unternehmen hatte die Unterhaltung aufgezeichnet, ohne den Mitarbeiter über die Möglichkeit einer solchen Kontrolle vorab zu informieren. Der Rumäne versuchte zwar, die privaten Unterhaltungen abzustreiten. Aber sein Arbeitgeber hatte mitgeschrieben – 45 Seiten private C

Quelle: EGMR-Urteil: Mitarbeiterüberwachung bei privater Internetnutzung | Personal | Haufe

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Bundestagswahl 2017: Arbeitsrecht in den Wahlprogrammen

Ob Kanzlerduell oder Fünfkampf: Kurz vor der Bundestagswahl am 24. September versuchen die Spitzenkandidaten der CDU/CSU, SPD, Grünen, FDP, Linke oder AfD noch von den eigenen Positionen – so es sie gibt – zu überzeugen. Ein Blick in die Parteiprogramme zeigt: Es wird auch mit vielen für Personaler relevante Themen um die Wählergunst geworben. Doch nicht jede der Parteien, die die größten Chancen auf den Einzug in den Bundestag haben, hat einen klaren Standpunkt dazu.

Quelle: Bundestagswahl 2017: Arbeitsrecht in den Wahlprogrammen | Personal | Haufe

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Schlechte Nachrichten überbringen: Wie sag‘ ich das bloß meinen Mitarbeitern?

Mitarbeitern schlechte Nachrichten überbringen: für die meisten Unternehmer eine verhasste Aufgabe. Wie man sie souverän meistert – plus: die eine Frage, die man dabei immer beantworten sollte, auch wenn sie niemand stellt.Ein Vertrag wird nicht verlängert, eine Beförderung bleibt aus. Weil das Geschäft nicht läuft, müssen Budgets gekürzt oder gar Leute entlassen werden. Wie bringt man solche schlechten Nachrichten seinen Mitarbeitern bei – möglichst schonend, aber doch klar und souverän? Führungskräfte-Coach Peter Holzer weiß, worauf es dabei ankommt. Ein Interview.impulse: Herr Holzer, Mitarbeitern schlechte Nachrichten überbringen – vor dieser Aufgabe würden sich viele Unternehmer am liebsten drücken.

Quelle: Schlechte Nachrichten überbringen: Wie sag‘ ich das bloß meinen Mitarbeitern? | impulse

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Konkurrenzverbot / Wettbewerbsverbot: Darauf müssen Sie achten

In Ihren Augen ist der Job eigentlich schon Vergangenheit, Sie haben einen Aufhebungsvertrag unterschrieben. Ein paar Tage waren Sie noch im Büro, um alles ordentlich zu hinterlassen, danach haben Sie Überstunden abgebummelt, jetzt sind Sie freigestellt, rund ein Vierteljahr lang.Warum also nicht die Zeit nutzen und sich auf den nächsten Job vorbereiten? Vom Angestelltendasein haben Sie erst mal genug, Ihr Xing-Profil haben Sie deshalb auf “Freiberufler” umgestellt.Und jetzt das: Post von Ihrer Firma, die Personalabteilung. Ihnen werde nun fristlos gekündigt, weil Sie einer Konkurrenztätigkeit nachgehen. Wer noch von der Firma Gehalt beziehe, könne nicht als Freiberufler in Konkurrenz treten. Von einem Tag auf den anderen ist Ihr Gehalt weg.

Quelle: Konkurrenzverbot / Wettbewerbsverbot: Darauf müssen Sie achten – SPIEGEL ONLINE

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Dentsu Aegis schafft die Kernarbeitszeiten ab

Dentsu Aegis wird agil. Und offenbar haben sie sich bei dem Network gedacht: Wenn schon, denn schon. Kernarbeitszeiten gehören ab sofort an allen deutschen Standorten (Düsseldorf, Hamburg, München, Wiesbaden und Augsburg) der Vergangenheit an. Die 1.300 Mitarbeiter können im Rahmen ihrer individuellen Wochenstunden Arbeitsbeginn und -ende künftig an allen sechs Werktagen frei wählen. Jede Überstunde wird automatisch einem Zeitkonto gutgeschrieben: Diese Überstunden können von den Mitarbeitern entweder in

Quelle: Dentsu Aegis schafft die Kernarbeitszeiten ab | W&V

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Frankfurt: Goldman Sachs könnte Mitarbeiterzahl in Frankfurt wegen Brexit vervierfachen

Für die deutsche Finanzbranche dürfte sich Frankfurt als großer Gewinner im Kampf um Banken-Arbeitsplätze nach dem Brexit erweisen: Die US-Investmentbank Goldman Sachs plant die Zahl der Mitarbeiter in Frankfurt zu vervierfachen. Derzeit arbeiten für das Institut 200 Menschen in Frankfurt.”Wir haben bereits mehrmals gesagt, dass wir unsere Belegschaft in Frankfurt verdoppeln wollen, nun gibt es mehrere Szenarien, die dafür sprechen die Anzahl zu verdrei- oder zu vervierfachen”, sagte Wolfgang Fink, Vize-Deutschlandchef der US-Bank auf einer Konferenz. Der Grund: Großbritannien will Ende März 2019 aus der EU austreten. Die Bank will nicht Gefahr laufen, Geschäfte in der EU zu verlieren, wenn Großbritannien die EU verlässt.

Quelle: Frankfurt: Goldman Sachs könnte Mitarbeiterzahl wegen Brexit vervierfachen – SPIEGEL ONLINE

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Ticken wir richtig?

Jeder Mensch verfügt über sein eigenes, individuelles Zeitmanagement. Im Takt der Persönlichkeit prägt jeder von uns die Zusammenarbeit eines Teams. Welche Zeit-Persönlichkeiten sind nötig, damit eine Gruppe erfolgreich zusammenarbeiten kann? Im Zuge der Digitalisierung wird es immer notwendiger, Projektteams zusammenzustellen, die zielgerichtet und effizient zusammenarbeiten können. Auch dann, wenn sie einander kaum kennen. Die Frage ist, welche Persönlichkeiten braucht man innerhalb eines Teams, damit

Quelle: Ticken wir richtig?

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EGMR: Entlassung wegen privater Internetnutzung nicht rechtens

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat eine Entlassung wegen privater Internetnnutzung am Arbeitsplatz für nicht rechtens erklärt. Die Überwachung der elektronischen Kommunikation eines Arbeitnehmers bedeute eine Verletzung seiner Privatsphäre, urteilte das Gericht am Dienstag in Straßburg. Geklagt hatte ein rumänischer Ingenieur, der wegen der privaten Nutzung seiner beruflichen E-Mail-Adresse gefeuert worden war.In Rumänien hatte der 38-Jährige vergeblich gegen seine Entlassung geklagt: Die rumänische Justiz stellte fest, das Unternehmen habe im Rahmen des geltenden Arbeitsrechts gehandelt, und der Ingenieur sei über die Regeln informiert gewesen.Dieser Auffassung hatte sich eine kleine Kammer des Straßburger Gerichts im Januar 2016 weitgehend angeschlossen und die Klage abgewiesen. Der Rumäne legte dagegen Berufung ein. Die Klage wurde daraufhin von den 17 Richtern der Großen Kammer des Gerichts überprüft. Deren Entscheidung ist rechtskräftig und könnte die Rechtsprechung in den 47 Mitgliedsländern des Europarats maßgeblich beeinflussen.

Quelle: EGMR: Entlassung wegen privater Internetnutzung nicht rechtens

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