Archiv März 2018

Probearbeiten oder Probezeit? Was arbeitsrechtlich gilt

Wir wurden von einem Kandidaten zu den Rechten und Pflichten aus einem Probearbeitsverhältnis gefragt. Vorerst gilt, das zwischen einer Probearbeit und Probezeit unterschieden werden muss.

Nachfolgend habe ich Ihnen zur Beantwortung einige Informationen zusammengestellt.

Vor Beginn eines Arbeitsverhältnisses möchten sich Arbeitgeber und Bewerber häufig im betrieblichen Ablauf näher kennen lernen. Dazu kann eine kurze, unbezahlte Probearbeit vereinbart werden. Ab wann aber besteht die Gefahr, dass arbeitsrechtlich bereits ein Arbeitsvertrag zu Stande kommt?

Rechtlich unterscheiden die Arbeitsgerichte zwischen einem losen „Einfühlungsverhältnis“ und dem Abschluss eines Arbeitsvertrages.

Da ein Arbeitsvertrag auch mündlich, formfrei und konkludent zu Stande kommen kann, sind die Grenzen oftmals schwierig zu ziehen.

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Quelle: Probearbeiten: Was arbeitsrechtlich gilt | Personal | Haufe

Bewerbung 4.0 oder lieber wie im Tante-Emma-Laden?

Sie möchten, dass Ihre Unterlagen digitalisiert werden, damit ein Computer ganz schnell darüber entscheiden kann, wo der beste Einsatzort für Sie ist, oder ganz und gar darüber entscheidet, ob Sie noch eingesetzt werden können? Dann tschüss!

Wir arbeiten lieber wie in einem „Tante-Emma-Laden“. Technik wird nur dort eingesetzt, wo sie den Menschen unterstützt, Daten zu sammeln, über die anschließend Menschen entscheiden und keine Algorithmen.

 

Bewerbung / Jobsuche – das kennen Sie:
Sie finden ein einzelnes Stellenangebot, senden Ihre Bewerbungsunterlagen an das Unternehmen oder die Personalvermittlung und warten auf eine Entscheidung, oder zumindest auf eine Absage. Sie wissen, dass sich weitere Bewerber im Unternehmen vorgestellt haben und man Sie nur nach den vorliegenden Unterlagen einschätzen kann. Hier zählt der erste Eindruck. Ob Sie sich eindrucksvoll präsentiert haben, erfahren Sie nur durch eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch. Bei einer Absage erfahren Sie nicht, ob der Absagegrund Ihre fachliche Qualifikation war, oder die Ursache eventuell die nicht aussagefähigen Bewerbungsunterlagen waren. Denn die Nennung der wahren Gründe durch einen Personalentscheider könnte nachteilige Folgen haben. Mit dieser Unsicherheit über die tatsächlichen Absagegründe stellen Sie sich dann dem nächsten Unternehmen vor.

Bewerbung / Jobsuche – das kennen Sie nicht:
Sie senden uns Ihre Bewerbungsunterlagen und bekommen meistens innerhalb 24 Stunden eine Eingangsbestätigung, mit weiteren ausführlichen Informationen, damit Sie den weiteren Prozess einschätzen können. Anschließend lesen 2 Mitarbeiter unabhängig voneinander Ihre Bewerbungsunterlagen, um ein Grundlage für ein kostenloses und ausführliches Beratungsgespräch treffen zu können. Abhängig davon, wie es Ihre Zeit zulässt, können wir das Gespräch schon wenige Tage nach Eingang Ihrer Unterlagen führen. Um einen Terminvorschlag zu vereinbaren, schreiben wir Sie an.

Nach der Beratung kann es sein, das sich noch Aufgaben ergeben, die Sie oder wir erledigen müssen. Ist alles erledigt, stellen wir Sie in Unternehmen vor und Sie können sich gut und von unabhängiger Seite beraten auf Stellensuche begeben.

Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch anschließend für weitere Informationen zur Verfügung.

Wie Sie sehen, müssen Sie nicht lange auf kompetente Beratung und ein Ergebnis warten, da Sie den Ablauf zu einem großen Teil selbst steuern können.

 

«Ü50 haben kaum Nachteile gegenüber Digital Natives»

Herr Schellenbauer, die Avenir-Suisse-Studie «Wenn die Roboter kommen» zeigt, dass die Digitalisierung noch keine grossen Umwälzungen gebracht hat. Das widerspricht der allgemeinen Wahrnehmung.
Patrik Schellenbauer*: Die öffentliche Wahrnehmung basiert auf einseitigen Negativszenarien, vor allem für den Arbeitsmarkt. Die Realität sieht ganz anders aus. Das zeigt sich etwa in der Verbreitung von atypischen Arbeitsformen. In einer digitalen Welt wäre zu erwarten, dass viele Leute mehrere Jobs gleichzeitig machen. Konkret: Jemand versucht sich selbstständig in einem Startup und ist gleichzeitig in einem kleinen Pensum noch irgendwo angestellt. Oder man arbeitet halbselbständig für mehrere digitale Plattformen. Davon sieht man jedoch wenig. Die Arbeitsformen sind noch immer sehr traditionell. 90 Prozent der Leute sind fest angestellt.

Bis anhin haben Roboter noch kaum Arbeitsplätze vernichtet. Könnte sich das ändern, wenn plötzlich die disruptiven Kräfte voll durchschlagen?
Kurzfristig wäre es sicher anspruchsvoll, eine eigentliche Disruption im Arbeitsmarkt zu bewältigen, aber dieser Fall ist unwahrscheinlich. Langfristig ist das Gegenteil der Fall: Wenn die Digitalisierung richtig einsetzt, wird es eine grössere Nachfrage nach Arbeitskräften geben, das Ende der Arbeit wird vorschnell ausgerufen. Die Jobs und Arbeitsinhalte werden sich laufend weiterentwickeln – das ist aber nicht erst seit heute so. Es ist ein stetiger Prozess, zugleich werden neue Jobs entstehen.

Quelle: «Ü50 haben kaum Nachteile gegenüber Digital Natives» – Handelszeitung

Grundeinkommen: Finnland rückt immer weiter von der Idee ab

HelsinkiSollte man Hartz IV abschaffen und stattdessen ein solidarisches Grundeinkommen einführen? Die Diskussion darüber hat neuen Aufschwung erhalten, nachdem Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) eine Abkehr vom Arbeitslosengeld II, besser bekannt als Hartz IV, und stattdessen die Einführung eines solidarischen Grundeinkommens gefordert hat.

Bei 1500 Euro brutto solle der Betrag liegen, der jedem Arbeitslosen monatlich ausgezahlt wird. Allerdings müsse der Empfänger arbeiten, „in Bereichen, die unserer Gemeinschaft zugute kommen“, wie sich Müller ausdrückte. Berlins Bürgermeister denkt an kommunale Arbeitsplätze wie Hausmeister in einer Schule oder Personal in Bahnen und Bussen.

Der Vorschlag, der eine Abkehr von den Reformen der Agenda 2010 bedeutet, ist von Teilen der CDU scharf kritisiert worden. Müller erhielt aber auch Zustimmung von Parteigenossen und Vertretern der Grünen und der Linken. Auch der DGB spricht von einem Denkanstoß, der in die richtige Richtung ginge.

Was in Deutschland derzeit noch diskutiert wird, ist in Finnland zumindest testweise bereits Realität. Seit 2017 wird hier das bedingungslose Grundeinkommen bereits erprobt – als erstes Land in Europa. 2000 arbeitslose Finnen im Alter von 25 bis 58 Jahren, die Arbeitslosengeld erhielten, wurden ausgelost, um an dem Versuch teilzunehmen.

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Quelle: Grundeinkommen: Finnland rückt immer weiter von der Idee ab

General Electric steckt in der Krise

Die Bilanz für das abgelaufene Geschäftsjahr ist desaströs. Aber hier, im österreichischen Jenbach, stimmt die Eigenwerbung von General Electric (GE) noch: „We are a global Star“ steht in großen Buchstaben an den grasgrün lackierten Fabrikhallen, die die Amerikaner in die Alpenkulisse unweit von Innsbruck gebaut haben. GE fertigt hier mit 1500 Mitarbeitern Gasmotoren für die dezentrale Energieversorgung: kleine Anlagen mit einer Leistung zwischen 500 Kilo- und 10 Megawatt, wie sie in Deutschland immer mehr Energieversorger einsetzen, vor allem Stadtwerke.

Die Geschäfte laufen gut. Fast im Minutentakt rollen Lkws vom Werksgelände. In den Fabrikhallen werden die halb fertigen Anlagen wie am Fließband an den Arbeitsstationen vorbeigezogen. Links und rechts stehen Arbeiter und schrauben Bolzen in die Zylinder der Motoren. Gerade hat Jenbach einen großen Auftrag aus Kiel erhalten: 20 Zehn-Megawatt-Anlagen sollen die Amerikaner in den Norden liefern

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Quelle: General Electric steckt in der Krise

Debatte um Grundsicherung: Ist Hartz-IV gescheitert – und was käme danach? – Politik – Tagesspiegel

Mehr als sechs Millionen Menschen in Deutschland sind auf Hartz IV angewiesen, etwa ein Drittel davon Kinder. Seit der Einführung ist die Arbeitsmarktreform umstritten. Während die einen auf das deutsche Jobwunder verweisen, kritisieren andere, dass Hartz IV ein Leben in Armut bedeute und die Betroffenen zu Bittstellern mache.

Warum wurde Hartz IV eingeführt?

Als 2002 der Skandal um gefälschte Vermittlungsstatistiken die Arbeitsämter erschütterte, geriet der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) unter Druck. Im Wahljahr lahmte die Konjunktur, die Zahl der Arbeitslosen stieg auf vier Millionen. Schröder engagierte VW-Manager Peter Hartz, der mit einer Expertenkommission den Entwurf für eine Reform des Arbeitsmarktes lieferte und die Halbierung der Arbeitslosigkeit versprach.

Nach seiner knappen Wiederwahl stellte Schröder 2003 die Agenda 2010 vor, die auf Kürzungen von staatlichen Leistungen und mehr Eigenverantwortung setzte. Ein wichtiger Baustein war das „vierte Gesetz zur Modernisierung des Arbeitsmarktes“, das fortan unter dem Namen Hartz IV firmierte. In Kraft trat es erst am 1. Januar 2005, weil Rot-Grün auf die Zustimmung des Bundesrats angewiesen war, der damals von der Union dominiert wurde.

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Quelle: Debatte um Grundsicherung: Ist Hartz-IV gescheitert – und was käme danach? – Politik – Tagesspiegel

Jobs für Langzeitarbeitslose: Das Dilemma des sozialen Arbeitsmarkts

Zu den wirklich ambitionierten Zielen der neuen schwarz-roten Bundesregierung gehört der Kampf gegen ein lange vernachlässigtes Problem: die Langzeitarbeitslosigkeit. Bereits im zweiten Satz des Kapitels zum Arbeitsmarkt formuliert der Koalitionsvertrag den Anspruch, “Menschen, die schon sehr lange arbeitslos sind, wieder eine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt” zu eröffnen.
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Unter anderem soll nun etwas entstehen, was viele Experten schon lange für sinnvoll halten: ein sozialer Arbeitsmarkt, also öffentlich geförderte Arbeitsplätze – und zwar sozialversicherungspflichtige in Vollzeit. Vier Milliarden Euro will allein der Bund bis 2021 dafür ausgeben, zusätzlich dürfen die Länder die bisherigen Hartz-IV-Ausgaben des Bundes für Betroffene dafür verwenden, wenn sie solche Jobs schaffen. Bis zu 150.000 Menschen sollen so unterkommen.

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Quelle: Jobs für Langzeitarbeitslose: Das Dilemma des sozialen Arbeitsmarkts – SPIEGEL ONLINE

Die Arbeitsmärkte und wie bekomme ich den Fuß in die Tür?

Eine Situation, die viele Bewerber kennen: Man gibt sich Mühe bei der Bewerbung und landet oft nur auf einem großen Stapel von Bewerbungen. Alltag, wenn man sich hauptsächlich auf Stellenangebote bewirbt, die für alle Bewerber leicht zu finden sind. So z.B. in Jobsuchmaschinen, in sozialen Netzwerken und der Tagespresse. Es ist nicht verwunderlich, wenn Bewerber bis zu 100 Bewerbungen im Jahr versenden und trotzdem keinen Erfolg haben. Den Teil, in dem man sich hier bewegt bezeichnet man als öffentlichen Stellenmarkt. Dabei gibt es aber auch einen verdeckten Stellenmarkt, der jedoch nur von den wenigsten Bewerbern genutzt wird.

Wenn Sie im Internet nach dem Begriff „verdeckter Stellenmarkt“ recherchieren, bekommen Sie die in unserer folgenden Grafik genannten Werte bestätigt:

 

Wenn Experten schätzen, das zwei Drittel aller Stellen nicht öffentlich ausgeschrieben sind und sich nur 5% aller Bewerber um diese Stellen bemühen, müssen Bewerber darüber nachdenken, auf welchen Weg sie den verdeckten Stellenmarkt erreichen?

  1. Bewerber die ein Profil bei Xing, LinkedIn oder Facebook veröffentlicht haben sollten sich die Frage stellen, wer in diesen Portalen nach Bewerbern sucht und wie man gefunden wird? Bedenken Sie, ein großer Teil sind Zeitarbeitsunternehmen, Personaldienstleister oder Personalvermittler. Viele derer veröffentlichen nur Stellenanzeigen und hoffen auf Ihre „Aktion“, einige wenige Personaler suchen ganz gezielt nach dem einem TOP-Bewerber.
  2. Haben Sie eventuell eine Bewerbungshomepage, oder sogar ein Bewerbungsvideo veröffentlicht, dann stellen Sie sich die Frage, wie Sie durch Unternehmen im WWW überhaupt gefunden werden können und ob Personalentscheider die notwendige Zeit haben, um nach einzelnen Bewerbern zu suchen?
  3. Und da man weiß, dass dies alles nicht reichen wird, haben viele Bewerber in den bekanntesten Jobportalen sicherlich einen Suchlauf gespeichert, um täglich über die neuesten Stellen informiert zu werden. Hier müssen Sie aber aufpassen. Diese Stellenanbieter gehören nicht zum verdeckten Stellenmarkt, sind also für alle Bewerber ganz leicht erreichbar.

Die 3 vorgenannten Beispiele können Sie als Pflicht betrachten. Wirklich ankommen tut es allerdings auf die Kür. In der Kür können Sie Ihre Handlungen frei auswählen, zusammenstellen und Ihrem persönlichen Ermessen und Können anpassen. In der Kür sind Ihnen aber oft eigene Grenzen gesetzt, da es hier darum geht, professionell wie ein Verkäufer oder Einkäufer zu denken und zu handeln, denn schließlich geht es darum, ein „Produkt“ (Sie) am Markt zu platzieren oder einzukaufen.

Gut vorbereitet und mit den richtigen Mitteln und Techniken ausgestattet, kann es Ihnen jedoch gelingen, sich Monat für Monat in einer Vielzahl von Unternehmen vorzustellen und zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden.

Wie bekommt man nun den Fuß in die Tür der Unternehmen:
ausgehend davon, dass Sie sich per E-Mail bewerben, beachten Sie, dass Ihnen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung stehen und diese auch eingesetzt werden sollten. Gleich zu Anfang raten wir Ihnen allerdings davon ab, Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (Anschreiben, Lebenslauf und Anlagen) zu versenden.

Sicherlich wäre dies der einfachste Weg, der aber nicht unbedingt der smarteste Weg sein muss. Zuerst geht es nur darum, den Fuß in die Tür zu bekommen und nicht darum, gleich alle Karten auf den Tisch zu legen.

Worauf es zuerst ankommt ist es, den Fuß in die Tür zu bekommen.

Lassen Sie sich durch uns beraten.

46 Milliarden Euro Kfz-Steuerausfälle durch Trickserei der Autohersteller in 11 Ländern

Deutschland seien in jenem Jahr knapp 1,2 Milliarden Euro an Kfz-Steuereinnahmen entgangen. Die Autos seien auf Basis falscher CO2-Werte besteuert worden, hiess es in der am Samstag veröffentlichten Studie im Auftrag der Grünen-Fraktion im Europäischen Parlament.

Zwischen den Jahren 2010 und 2016 beliefen sich die Steuerausfälle der Studie zufolge auf insgesamt gut 46 Milliarden Euro – davon entfielen gut 4 Milliarden Euro auf Deutschland.

Geldstrafen bei Lohnunterschieden in Frankreich

Wenn Firmen in Frankreich innerhalb der nächsten 3 Jahre die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern nicht ausgleichen, drohen empfindliche Geldstrafen. Wie nicht anders zu erwarten, hält sich Deutschland ganz vornehm zurück, während die Franzosen vormachen, wie und was geht.

Im Durchschnitt verdienen Frauen in Frankreich 9% weniger als Männer, wenn sie die gleiche Arbeit verrichten. EU-weit steht Frankreich weit besser da als Deutschland. In Deutschland betragen die Unterschiede bis zu 21,5 %, in  Estland 25,3% und in Tchechien 21,8%.

Überwacht werden sollen die Maßnahmen durch eine spezielle Software, die in den Unternehmen eingeführt werden muss.

Sollten Unternehmen die Lohnunterschiede in den nächsten 3 Jahren nicht ausgleichen, drohen Strafen von bis zu einem Prozent der gesamten Lohnkosten des Unternehmens.

Steuerliches Gehaltsextra: Werbung auf dem Auto

Möchten Sie einen fleißigen Mitarbeiter mit einem Bonus von 255 Euro belohnen, ohne dass dafür Steuern oder Sozialabgaben fällig werden? Wenn ja, dann sollten Sie mit dem Arbeitnehmer einen Mietvertrag abschließen. Gemietet wird eine Werbefläche auf dem Auto des Arbeitnehmers.

Würden Sie Ihrem Mitarbeiter die 255 Euro zusätzlich zum Arbeitslohn ausbezahlen, würden davon wohl rund 50 Prozent für Steuern und Sozialabgaben draufgehen. Deshalb ist das Mietmodell in der Praxis sehr beliebt.

So funktioniert das steuersparende Mietmodell

Damit das Finanzamt nicht von steuer- und sozialversicherungspflichtigem Arbeitslohn ausgeht, ist es wichtig, dass folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

  • Es muss ein vom Arbeitsvertrag unabhängiger Mietvertrag geschlossen werden, nachdem der Arbeitnehmer eine Fläche auf seinem Auto für einen Werbeaufkleber des Arbeitgebers zur Verfügung stellt.
  • Bei der Werbefläche darf es sich nicht um die Kennzeichenhalterung handeln, sondern um eine Fläche auf der Karosserie, für die auch ein Fremder eine Miete bezahlen würde.

Bei den Mietverträgen handelt sich aus Sicht des Arbeitnehmers um sonstige Einkünfte nach § 22 Nr. 3 EStG. Und solche Einkünfte sind bis zu einem Betrag von 255,99 Euro im Jahr steuerfrei.

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Quelle: Steuerliches Gehaltsextra: Werbung auf dem Auto – dhz.net

Arbeitskleidung selbst waschen und steuerlich absetzen – dhz.net

Das Waschen von “typischer” Arbeitskleidung in der Reinigung lässt sich als Werbungskosten- bzw. Betriebsausgabenabzug problemlos steuerlich absetzen. Doch wie kann man das Selbst-Waschen von Berufskleidung beim Finanzamt geltend machen? Wir sagen es Ihnen.

Dass die Reinigungskosten bei Reinigung der typischen Arbeitskleidung steuerlich absetzbar sind, ist klar. Stellt sich nur die Frage, wie Arbeitnehmer und Unternehmer dem Finanzamt die abziehbaren Ausgaben nachweisen können. Eine Hilfestellung bietet hier ein Urteil des Finanzgerichts Nürnberg.

Kosten pro Waschgang ermitteln

Die als Werbungskosten beziehungsweise Betriebsausgaben abziehbaren Reinigungskosten je Waschgang können repräsentativen Daten von Verbraucherverbänden oder Herstellern von Waschmaschinen entnommen werden (FG Nürnberg, Urteil v. 14.10.2014, Az. 7 K 1704/13). Die Richter erlaubten in ihrem Urteilsfall einem Arbeitnehmer, die Kosten eines Waschvorgangs aufgrund von Daten einer Verbraucherzentrale aus dem Jahr 2002 abzuziehen (siehe OFD Magdeburg, Verfügung v. 24.11.2003, Az. S 2354 – 16 – St 223).

Beispiel: Ein Unternehmer, Single, betreibt eine Schlosserei. Seine typische Arbeitskleidung wäscht er zu Hause in seiner eigenen Waschmaschine. Er wäscht seine Arbeitskleidung an 204 Tagen im Jahr. Die Wäsche wiegt 4 kg je Waschgang.

Folge: Nach den Erfahrungswerten der Verbraucherzentrale aus dem Jahr 2002 (siehe Verfügung der OFD Magdeburg) winken dem Unternehmer dadurch Betriebsausgaben in folgender Höhe):

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Quelle: Arbeitskleidung selbst waschen und steuerlich absetzen – dhz.net

EU-Entsenderichtlinie: Die Reform im Überblick

Die Verhandlungsführer des Europäischen Parlaments, des Rates und der Kommission haben sich bei der Reform der EU-Entsenderichtlinie geeinigt. Für entsandte Arbeitnehmer sollen europaweit die gleichen Lohnbedingungen wie für einheimische Arbeitnehmer gelten, um Lohn-und Sozialdumping zu vermeiden.   

Insbesondere Arbeitnehmer aus östlichen EU-Staaten – sei es im Baugewerbe, bei Speditionen, in Gaststätten oder in der Pflege – arbeiten befristet als Entsandte aus ihren Heimatländern, zum Beispiel in Deutschland. Für deutsche Unternehmen erledigen sie preiswert Aufträge und für ihre Heimatländer sind sie ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Da Löhne und Sozialstandards in den einzelnen EU-Ländern jedoch sehr unterschiedlich sind, werden bei diesen Entsendungen häufig Tarif- und Sozialstandards im Aufnahmestaat unterschritten. Das soll sich nun mit der Neuauflage der EU-Entsenderichtlinie ändern.

EU-Entsenderichtlinie 96/71/EG: Mehr Schutz vor Lohn-und Sozialdumping

Bislang sieht die EU-Entsenderichtlinie 96/71/EG nur vor, dass entsendende Unternehmen einige Mindeststandards, zum Beispiel den Mindestlohn, in dem jeweiligen Aufnahmestaat einhalten müssen. Tatsächlich kommt es jedoch oft zu Einkommensunterschieden und einer Wettbewerbsverzerrung, da die tatsächlichen Standards für die lokalen Arbeitnehmer durch tarifliche Vorgaben beispielsweise höher sind.

Während östliche Mitgliedstaaten mit niedrigem Lohnniveau aber auf der Freizügigkeit ihrer Bürger beharren, beklagen westliche EU-Länder Lohndumping auf ihrem Arbeitsmarkt.

Die Reform soll das Problem lösen, indem für entsandte Arbeitnehmer aus EU-Ländern künftig die gleichen Vergütungsvorschriften wie im Aufnahmemitgliedstaat gelten und zwar so, wie sie in Rechtsvorschriften oder allgemein verbindlichen Tarifverträgen festgelegt sind. Die allgemeine Vertragsfreiheit bleibt davon unberührt.

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Quelle: EU-Entsenderichtlinie: Die Reform im Überblick | Personal | Haufe

Neues Werkvertragsrecht: Das gilt seit 1. Januar 2018

Für welche Verträge gilt das neue Werkvertragsrecht?

Das neue Gesetz gilt für Verträge, die ab dem 1. Januar 2018 geschlossen werden. Verträge, die bis einschließlich zum 31. Dezember 2017 geschlossen wurden, richten sich nach dem bis dahin bestehenden Recht. Das gilt auch für Verträge, für die im Jahr 2017 noch ein bindendes Angebot – beispielsweise des Handwerkers, Architekten, etc. – eingeholt wurde, die tatsächliche Beauftragung aber erst nach dem 31. Dezember 2017 erfolgt. In diesen Fällen dürfte grundsätzlich das neue Werkvertragsrecht gelten.

Neues Werk- und Bauvertragsrecht: Änderungen im Überblick

Das neue Werkvertragsrecht sieht eine Vielzahl von Änderungen vor. Die wesentlichen Neuerungen für den Bau- bzw. Verbraucherbauvertrag sollen im Folgenden dargestellt werden:

Lieferantenregress bei Mängeln der Kaufsache

Baut der Handwerker im Rahmen eines Kaufvertrags mit einem Kunden mangelhafte Baumaterialen ein, kann dieser künftig den Verkäufer des Materials auch dann wegen infolge der Mangelbeseitigung angefallenen Aus- und Wiedereinbau-Kosten in Anspruch nehmen, wenn der Verkäufer den Mangel am Baumaterial nicht verschuldet hat (§ 445a BGB n.F.).

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Quelle: Neues Werkvertragsrecht: Das gilt seit 1. Januar 2018 – dhz.net

Probearbeiten: Was arbeitsrechtlich gilt

Rechtlich unterscheiden die Arbeitsgerichte zwischen einem losen „Einfühlungsverhältnis“ und dem Abschluss eines Arbeitsvertrages.

Da ein Arbeitsvertrag auch mündlich, formfrei und konkludent zu Stande kommen kann, sind die Grenzen oftmals schwierig zu ziehen. Für den Arbeitgeber ist Vorsicht angesagt!

Einfühlungsverhältnis: Probearbeiten ohne Rechte und Pflichten

Von einem Einfühlungsverhältnis geht die Rechtsprechung immer dann aus, wenn keine gegenseitigen Rechte und Pflichten vereinbart werden. Der Bewerber übernimmt keine Arbeitnehmerpflichten, verspricht also nicht eine konkrete Arbeitsleistung zu erbringen. Der Arbeitgeber übt lediglich sein Hausrecht aus und verschafft dem Bewerber die Möglichkeit, sich einen Überblick zu verschaffen. Sinn des Einfühlungsverhältnisses ist es, die Voraussetzungen für eine potentielle spätere Zusammenarbeit zu klären, vor allem dem künftigen Arbeitnehmer die Möglichkeit zu bieten, die betrieblichen Gegebenheiten kennen zu lernen. Unschädlich ist es aber, dass der Bewerber in der Einfühlungsphase bereits nützliche oder verwertbare Tätigkeiten für den Arbeitgeber verrichtet.

Wann kommt durch Probearbeiten ein Arbeitsvertrag zustande?

Vom Abschluss eines Arbeitsvertrages gehen die Arbeitsgerichte dagegen immer dann aus, wenn der Arbeitgeber bereits berechtigt ist, Direktionsrecht auszuüben. Dies ist dann der Fall, wenn der Arbeitgeber den Bewerber anweist, bestimmte Arbeitszeiten einzuhalten, konkrete Tätigkeiten auszuüben oder bestimmte Arbeitsorte aufzusuchen. Indizien für den Abschluss eines Arbeitsvertrages sind auch z.B. die Verpflichtung zum Tragen einer Dienstkleidung, zur Einhaltung von Pausenzeiten oder die Vereinbarung einer Vergütung.

Grundsätzlich nicht entscheidend ist, welche Bezeichnung der „Probearbeit“ gegeben wurde. Maßgeblich für die rechtliche Bewertung ist das tatsächlich Geschehene.

Unterschiedlich beurteilen die Gerichte die Frage, wer im Streitfall das Zustandekommen eines Arbeitsvertrages beweisen muss. So muss z. B. nach einer Entscheidung des LAG Rheinland-Pfalz (24.5.2007, 2 Sa 87/07) der Bewerber/Arbeitnehmer den Abschluss eines Arbeitsvertrages nachweisen, auch wenn tatsächlich Arbeitsleistungen stattfanden. Das LAG Baden-Württemberg (25.4.2007, 13 Sa 129/05) geht dagegen davon aus, dass derjenige, der sich auf den Sonderfall des Einfühlungsverhältnisses beruft, dies im Streitfall nachweisen muss. Dies wäre in aller Regel also der Arbeitnehmer.

Probearbeitstage: Beispiele aus der Praxis

Ein Einfühlungsverhältnis wurde bejaht in folgendem Fall: Einige Tage Mitarbeit in einem neu eröffneten Bistro nach der Vereinbarung, dass in dieser Zeit Eignung und Befähigung der Bewerber praktisch überprüft werden und eine Fahrtkostenerstattung erfolgt (LAG Rheinland-Pfalz, 24.5.2007, 2 Sa 87/07). Ein Arbeitsverhältnis wurde dagegen in folgenden Fällen angenommen: Dreitägige Mitarbeit in einem Call-Center für jeweils acht Stunden nach Vorgabe von Arbeitsabläufen durch den Arbeitgeber (LAG Düsseldorf, 6.7.2007, 9 Sa 598/07); Dreitägige Mitarbeit in der Vormittagsschicht eines Backwarenverkaufs im Bahnhof in Berufskleidung und nach Absprache „drei Probearbeitstage“ zu absolvieren (LAG Baden-Württemberg, 25.4.2007, 13 Sa 129/05); Zweiwöchige Tätigkeit als Kraftfahrer einer Spedition nach Tourenplänen (LAG Schleswig-Holstein, 17.3.2005, 4 Sa 11/05).

Folgen des Arbeitsvertragsabschlusses durch Probearbeit

Der (unbeabsichtigte) Abschluss eines Arbeitsvertrages hat für den Arbeitgeber erhebliche Folgen. Zunächst bestehen Vergütungsansprüche für die Arbeitsleistungen. Zudem muss ein Arbeitsverhältnis stets schriftlich beendet werden (§ 623 BGB, Kündigung, Aufhebungsvertrag). Im Fall der Kündigung ist die Mindestkündigungsfrist des § 611 Abs. 1 BGB einzuhalten, die vier Wochen zum 15. oder Monatsletzten beträgt. Eine Probezeit (§ 622 Abs. 3 BGB) ist regelmäßig nicht vereinbart, da ein Arbeitsvertrag aus Sicht des Arbeitgebers nicht beabsichtigt war. Schließlich wäre eine etwaige Befristungsvereinbarung auch unwirksam, wenn sie nicht schriftlich erfolgt ist (§ 14 Abs. 4 TzBfG).

Quelle: Probearbeiten: Was arbeitsrechtlich gilt | Personal | Haufe

Fehler im Recruiting- zu lange Bearbeitungszeiten

Der Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte ist so hart, dass Kandidaten zu lange Rekrutierungsprozesse zum Ausschlusskriterium für einen potenziellen Arbeitgeber machen. Späte Rückmeldung zum aktuellen Stand im Einstellungsverfahren, verzögerte Entscheidungsfindung sowie schlechte Kommunikation zu den notwendigen Schritten im Einstellungsverfahren führen zu Frustration beim Bewerber, knapp zwei Drittel der Befragten verlieren sogar ganz das Interesse an der Stelle, sobald der Bewerbungsprozess zu lange dauert. Das zeigt die aktuelle  Arbeitsmarktstudie des Personaldienstleisters Robert Half.

Zu lange Rekrutierungsprozesse vergraulen die Bewerber

„Deutsche Unternehmen benötigen immer mehr Zeit für die Personalauswahl. Doch langatmige Rekrutierungsprozesse vergraulen qualifizierte Bewerber, die keine Mühe haben, eine passende Stelle bei der Konkurrenz zu finden. Langfristig führt das dazu, dass immer mehr Stellen mit weniger geeigneten Mitarbeitern besetzt sind. Firmen riskieren damit, nicht mehr konkurrenzfähig zu sein“, so Sven Hennige, Senior Managing Director bei Robert Half.

Langsame Bewerberauswahl  frustriert auch die eigene Belegschaft

Entscheiden sich Kandidaten wegen des zu langen Bewerbungsprozesses  gegen die vakante Position, führt das wiederum zu starker Belastung bei den verbleibenden Mitarbeitern. Es folgen höhere Krankenstände, steigende Arbeitsunfähigkeitsquoten und Umsatzeinbußen. Dennoch, so die Ergebnisse der Studie, wird die Zeitspanne zwischen der Ausschreibung einer vakanten Stelle und der Einstellung neuer Mitarbeiter immer größer.

„Die Gründe für lang dauernde Besetzungsprozesse variieren von Unternehmen zu Unternehmen. Häufig sind es zu hohe Ansprüche an die Kandidaten, zu umfangreiche Prozesse, Defizite in der Personalplanung oder fehlende Budgetfreigaben. Aber auch mangelnde Entscheidungsfreude der Verantwortlichen spielt eine Rolle“, sagt Hennige. Unabhängig davon, was im Einzelfall zutrifft, sollten Unternehmen dringend prüfen, wie langwierig das eigene Recruiting gegenwärtig ist.

Zu lange Bewerbungsverfahren auf den Prüfstand stellen

„Damit langwierige Bewerbungsprozesse nicht die besten Kandidaten kosten, sollten Personaler Mut beweisen und beginnen, alle Aspekte des Rekrutierungsprozesses kritisch zu hinterfragen. Erste Schritte können sein, die Anzahl der beteiligten Personen am Bewerbungsprozess zu verringern oder Bewerbungsrunden schlanker aufzusetzen, indem beispielsweise nur zwei statt drei Gespräche stattfinden. Denn hier gilt: Weniger ist häufig mehr“, rät Hennige.

Quelle: Fehler im Recruiting | Personal | Haufe

Neuseeland: Zehn Dollar für jeden, der mit dem Rad zur Arbeit kommt

Einmal mit dem Fahrrad ins Büro und zurück – dafür gibt’s fünf Dollar. Und wer die Radl-Routine ein halbes Jahr durchhält, bekommt sogar zehn Dollar pro Tag (rund 5,80 Euro). Diese kuriose Regelung gilt in einer Werbeagentur im neuseeländischen Christchurch. Ausgezahlt wird der Bonus gesammelt am Ende des Jahres.

“Ich habe schon länger drüber nachgedacht, dass es großartig wäre, Radfahren zu belohnen”, sagte Firmenchef Tim Chesney dem Newsportal “Stuff”. “Ich bin selbst begeisterter Radfahrer, und Bargeld ist eindeutig der beste Anreiz.” Er ist überzeugt davon, dass sich das morgendliche Radfahren auch auf die Arbeitsleistung auswirkt: “Ich selbst habe das Gefühl, dadurch mehr Energie zu haben.”

Seine sechs Mitarbeiter waren von der Idee anfangs allerdings weniger begeistert, in der Werbeagentur gibt es nämlich keine Duschen. Aber schließlich konnten fünf der sechs dem Geldanreiz doch nicht widerstehen. Schließlich kommen bei 250 Arbeitstagen im Jahr auf diese Weise mal eben 2500 Dollar (rund 1470 Euro) mehr aufs Konto. Anfang März ging es los.

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Private Smartphones und Computer für die Arbeit nutzen

Die Vorstellung klingt für beide Seiten verlockend: Der Arbeitgeber spart sich die Kosten für Anschaffung und Wartung von Computern und Smartphones und erlaubt den Mitarbeitern, ihre privaten Geräte für die Arbeit zu nutzen. Die Mitarbeiter haben wiederum den Vorteil, nicht mehr verschiedene Geräte für Beruf und Privatleben mit sich herumtragen zu müssen und sind mit der genutzten Technik bestens vertraut.

Bring Your Own Device (BYOD) lautet der Fachbegriff für die Nutzung privater Endgeräte für berufliche Zwecke. Ein Trend, der sich in vielen Ländern der Welt bereits in der Arbeitswelt verbreitet hat, wie Juliane Petrich, Leiterin Bildung beim Digitalverband Bitkom, weiß.

“Die Anzahl der Arbeitnehmer, die ihre Smartphones oder Tablets für berufliche Zwecke nutzen, ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich angestiegen. In Asien – vor allem in Südkorea und Singapur – ist es mittlerweile Alltag”, sagt Petrich.

Quelle: Private Smartphones und Computer für die Arbeit nutzen – dhz.net

Zypries: ‘Wir brauchen Ausnahmeregeln fürs Handwerk’ – dhz.net

Kein Thema umtreibt das Handwerk derzeit so stark wie die drohenden Fahrverbote für Dieselfahrzeuge. Auch auf der Internationalen Handwerksmesse 2018 in München ist das Thema in aller Munde.

Zur Eröffnung der Messe betonte die noch geschäftsführende Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries, dass es unbedingt Ausnahmeregeln für das Handwerk geben müsse. Es dürfe nicht sein, dass Handwerker ihre Kunden in Innenstädten wie München oder Stuttgart nicht mehr erreichen könnten. Es müsse auf jeden Fall eine Lösung geben, die jenseits der Tatsache liegt, dass die Menschen, insbesondere die Unternehmer, die Handwerker, der Mittelstand, ihre Autos verlieren. “Die aktuelle Situation schadet der Glaubwürdigkeit der ganzen deutschen Wirtschaft”, so Zypries.

Zypries sagte aber auch, dass die Debatte um Diesel-Fahrverbote derzeit “heißer gekocht als gegessen” werde. Schließlich ginge es um Einschränkungen im Straßenverkehr für maximal 20 Städte und dort auch nur für einzelne Straßen. Das klare Ziel müsste es sein, Fahrverbote zu verhindern.

Abgaben-Vizeweltmeister Deutschland

Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer forderte von der Politik verbesserte Rahmenbedingungen für das Handwerk in allen Bereichen – ob beim Thema Steuer, Arbeits- oder Sozialpolitik. “Das Handwerk braucht gute Rahmenbedingungen wie die Luft zum Atmen”, so Wollseifer.

Deutschland sei bislang Vizeweltmeister bei den Abgaben und Gebühren. Das müsse sich ändern und der Leistungsträger der deutschen Wirtschaft – insbesondere das Handwerk und weniger die Großindustrie – entlastet werden. Mehr als 40 Prozent an Sozialabgaben könnten die Handwerksunternehmen, aber auch ihre Mitarbeiter, nicht verkraften, um weiter in die Wettbewerbsfähigkeit investieren und auch angemessen Löhne zahlen zu können. Mit den Ergebnissen der Koalitionsverhandlungen zeigte sich Wollseifer nicht in allen Punkten zufrieden und verwies als Beispiel auf steigende Belastungen beim Thema Mütterrente.

Unterstützung bekam Wollseifer von Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, die klar machte, dass das Handwerk sein Geld zum Investieren in die eigene Zukunftsfähigkeit und nicht für höhere Abgaben benötigen würde.

“Ein erster Schritt zu weniger Abgaben ist mit dem geplanten Abbau des Soli bereits gemacht”, erklärte Wirtschaftsministerin Zypries und verwies in Ihrer Rede auf die vielen guten Ergebnisse für das Handwerk in der vergangenen Legislaturperiode. Ob beim Thema EU-Dienstleistungspaket, der Verteidigung des Meisterbriefs oder dem Schutz des Kammerwesens – die Bundesregierung habe sich für die Belange des Handwerks eingesetzt. “Wir stehen zum Meister und das wird auch in der neuen Bundesregierung so bleiben”, betonte Zypries.

Das größte Problem des Handwerks sei sein derzeitiger Erfolg, sagte Zypries. Die gute Konjunktur und die vollen Auftragsbücher würde vielen Betrieben die Zeit nehmen, sich auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten.

Quelle: Zypries: ‘Wir brauchen Ausnahmeregeln fürs Handwerk’ – dhz.net

Globale Jobportale Google und Facebook finden nicht den Weg nach Deutschland – So funktioniert Facebook/Jobs – nur nicht in Deutschland

Die Facebook-Marketing-Strategen unter CEO Mark Zuckerberg nutzen nun ein ähnliches Drehbuch wie Google. Facebook/Jobs wurde im Februar 2017 lanciert, damals war es nur in den USA und Canada verfügbar. Unter den zusätzlichen Ländern, die jetzt für den Roll-out angekündigt wurden, ist die Jobbörsenfunktion u.a. in Großbritannien, Italien, Frankreich, Spanien und Brasilien verfügbar.

Seit 2011 hat Facebook enorme Beträge in die neuen Funktionen eines Marketplace investiert, die Jobbörsenfunktion ist ein Teil davon. Als Zielgruppe hat Facebook die zahlreichen Klein- und Mittelständischen Unternehmen (KMU) im Visier und bietet damit eine Alternative im Recruiting gegenüber den etablierten Jobportalen wie z.B. Indeed.com.

Quelle: Globale Jobportale Google und Facebook finden nicht den Weg nach Deutschland – BLOG | kanzlei-job.de

Lügen Bewerber bei der Stellensuche?

Wie ehrlich sind Bewerbende bei der Stellensuche? Studien zu dieser Frage gibt es genug – viele in Auftrag gegeben von Personalberatern. Meist gibts dann noch ein Zitat des Personalberaters und die Stimme eines empörten Personalers. Blablabla. Im Podcast erkläre ich meine Sicht auf die Dinge.

Was meint ihr? Müssen wir damit rechnen, dass die meisten Bewerbenden bei der Stellensuche lügen? Und sollten wir von Kandidaten wirklich erwarten, dass sie uns objektiv wahre Informationen liefern? 

Übrigens: Im Schnitt lügen wir 200 Mal pro Tag. Die meisten dieser Lügen sind Höflichkeits- oder Notlügen. In einer Online-Serie hat Tatjana Strobel die Psychologie der Lüge beleuchtet. Sie erklärt, wie wir Anzeichen für Lügen in Mimik, Körpersprache, Stimme und Sprache erkennen. Sie zeigt die Dramaturgie von wahren Geschichten sowie Methoden, um der Wahrheitsfindung auf die Spur zu kommen.

Quelle: Lügen Bewerber bei der Stellensuche? | blog.hrtoday.ch

„Fachkräftemangel ist ein Kassenschlager“ – und ein Täuschungsmanöver

Mehr als vier Millionen Deutsche arbeiten im Ausland. Damit sind wir Vize-Europameister direkt hinter Polen. Von allen Deutschen haben 15,1 Prozent einen akademischen Abschluss, von allen im Ausland arbeitenden Deutschen hingegen 84 Prozent. Wer geht, ist gut gebildet und flexibler. Weltweit tobt der sogenannte „war for talents“ um Software-Entwickler, Ärzte und Hoteliers. Warum gehen vier Millionen Fachkräfte weg? Meistens wegen befristeter Verträge oder schlechterer Bezahlung in Deutschland. Fachkräftemangel? Oder mangelhafte Verträge?

Die Zahl der Erwerbstätigen ist 2016 in Deutschland auf einen neuen Rekordwert von über 43 Millionen gestiegen. Mehr Fachkräfte denn je werden also gefunden und eingestellt. Ist es also legitim, den Fachkräftemangel zu behaupten bei einem absoluten Rekord? Seit 33 Jahren behaupten Verbände und Medien täglich den Fachkräftemangel. Der Personalchef eines großen Unternehmens sagte mir kürzlich, er könne mir seinen Fachkräftemangel belegen: 300 unbesetzte Ingenieursstellen. Auf Nachfrage stellte sich heraus, dass Bewerber in dieser Firma zehn Jahre Berufserfahrung haben müssen.

Quelle: „Fachkräftemangel ist ein Kassenschlager“ – Martin Gaedt im Interview | kununu Insights