Archiv April 2018

Zwölf Euro Mindestlohn in Hamburg: Rot-Grün macht Ernst

Der neue Erste Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hatte es angekündigt, jetzt fordern SPD und Grüne den Vollzug: Spätestens Anfang 2020 soll für alle Beschäftigten der Stadt Hamburg und ihrer Tochterunternehmen ein Lohn von mindestens zwölf Euro pro Stunde gelten. Das soll der Senat nun gemeinsam mit den Gewerkschaften auch in den Tarifverträgen festschreiben. SPD und Grüne in der Bürgerschaft haben einen entsprechenden Antrag eingebracht.

Zwölf Euro Mindestlohn bis 2020

NDR 90,3 – 27.04.2018 06:00 Uhr Autor/in: Volker Frerichs

Spätestens in zwei Jahren soll kein städtischer Angestellter mehr weniger als zwölf Euro pro Stunde verdienen. Das fordern SPD und Grüne in der Hamburgischen Bürgerschaft jetzt in einem Antrag.

“Respekt, Anerkennung und Wertschätzung für jede Arbeit”

“Das ist ein Zeichen gegen Niedriglöhne und gegen Altersarmut”, sagte Wolfgang Rose, der Koordinator für Gewerkschaftskontakte in der SPD-Fraktion. Ein solcher Mindestlohn zeige Respekt, Anerkennung und Wertschätzung für jede Arbeit. Und Antje Möller, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Grünen fügte hinzu: Der zurzeit geltende gesetzliche Mindestlohn von 8,84 Euro reiche gerade in einer Großstadt wie Hamburg nicht aus. Nach der Stadt sollten auch private Arbeitsgeber diesem Beispiel folgen und den Mindestlohn anheben.

Die Regelung betrifft etwa 5.000 Menschen in Hamburg – auch bei den städtischen Tochterunternehmen. Gepäckabfertiger am Flughafen, Servicekräfte der elbkinder-Kitas oder Hilfskräfte bei Bäderland verdienen zurzeit noch deutlich weniger als zwölf Euro pro Stunde.

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Quelle: Zwölf Euro Mindestlohn: Rot-Grün macht Ernst | NDR.de – Nachrichten – Hamburg

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Google Jobs: Jetzt auch in Indien, Seiten mit veralteten Stellenanzeigen werden abgestraft

Es tut sich wieder was in Sachen Google Jobs. Noch ist der Suchmaschinen-Gigant und eifrige Datensammler nicht in europäische Gefilde vorgestoßen. Zumindest nicht offiziell ;). Zunächst einmal profitieren nun Jobsuchende (und Unternehmen) in Indien von Googles Jobbörse. Warum das in Bezug auf Deutschland interessant ist, erfahren Sie im Artikel. Welch gravierenden Auswirkungen veraltete Stellenanzeigen für die Sichtbarkeit in Google Jobs haben, erfahren Sie außerdem.

Da waren es schon zehn: Googles Jobsuche jetzt auch in Indien verfügbar

Doch schauen wir uns zunächst einmal das zehnte Land an, auf dem der Datenkrake nun seine Tentakel auswirft. Auch wenn Indien wohl kaum bis wenig Gemeinsamkeiten mit Deutschland hat, eine Parallele gibt es doch: Sowohl Indien als auch Deutschland sind nämlich kaum von Arbeitslosigkeit betroffen. Zumindest, was die Quote angeht, die liegt nämlich in beiden Ländern bei 3,4 bzw. 3,6 Prozent (bezogen auf die Gesamtbevölkerung ist das dann natürlich schon ein Unterschied ;)). Dennoch: Bisher schien Googles Strategie zu sein, die Jobsuche in den Ländern auszurollen, die von einer extremer Arbeitslosenquote betroffen sind. Das ist in Indien nicht so.

Quelle: Google Jobs: Jetzt auch in Indien, Seiten mit veralteten Stellenanzeigen werden abgestraft

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Flexible Arbeitszeiten: Die Vereinbarkeitslüge

Vier Wochen vor Nadine Teupels Abflug nach Bangkok bestellte ihr Chef sie ins Büro, um noch einmal alles zu besprechen. “Sie wissen es ja sicher selbst, wie ungünstig der Zeitpunkt ist. Wir haben viel zu tun und zu wenig Personal”, sagte er. Und ausgerechnet jetzt wolle sie drei Monate weg. Die Flüge seien aber schon gebucht, sagte die 35-Jährige.

“Macht ja nichts”, sagte ihr Chef. “Stellen Sie einfach eine Liste mit allen Ausgaben zusammen, die Kosten erstattet die Firma. Es wäre nur schön, wenn Sie Ihr Sabbatical verschieben könnten, vielleicht aufs kommende Jahr oder auf unbestimmte Zeit.”

“Du bist doch so jung, warum hast du denn jetzt schon ein Sabbatical nötig?”

Die Kollegen

Zwei Jahre hatte Teupel einen Teil ihres Gehalts gespart. 200 Euro gingen jeden Monat auf das Zeitkonto, außerdem ihr Weihnachts- und Urlaubsgeld. Am Ende hatte sie etwa 12.000 Euro zusammen, um damit zu reisen: Vietnam, Singapur, Thailand, weit weg vom Warenbeschaffungsmanagement in Frankfurt. Sie hatte sich sehr darauf gefreut. Ein Jahr vor ihrer Abreise hatte Teupel den Antrag für ihre Auszeit eingereicht – damit die Abteilung rechtzeitig ohne sie planen konnte. Die Firma bewilligte den Antrag zwar. Doch Teupels Abteilung reagierte verständnislos. “Du bist doch so jung, warum hast du denn jetzt schon ein Sabbatical nötig?”, wunderten sich Kollegen.

“Ich dachte, Sie machen nur Witze”, meinte der Chef.

Nadine Teupel stornierte ihren Flug nicht. Dafür wurde sie nach ihrer Rückkehr versetzt, bekam neue Aufgaben, durfte nicht mehr die Kunden betreuen, mit denen sie vorher gut zusammengearbeitet hatte. “Ich kam mir vor wie bestraft”, sagt sie.

Quelle: Flexible Arbeitszeiten: Die Vereinbarkeitslüge | ZEIT Arbeit

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Arbeitszeitmodell: Debatte um weitere Flexibilisierung | Arbeit auf Abruf

Nika sagt, dass in ihrer H&M-Filiale die Mehrzahl der Mitarbeiter als Flexkraft arbeitet. Laut internen Zahlen des Unternehmens waren im Jahr 2001 noch 48 Prozent normale Vollzeitbeschäftigte und 22 Prozent Arbeitnehmer auf Abruf. Im Jahr 2016 erhoben Betriebsräte die Werte in knapp 100 Filialen. Das Verhältnis hatte sich umgekehrt: Nur noch 26 Prozent der Verkäuferinnen arbeiteten regulär in Vollzeit, 42 Prozent als Flexkräfte. Allerdings sind das nur Schlaglichter. “Der Bereich ist kaum erforscht”, sagt Karl Brenke, Arbeitsmarktexperte vom DIW.

Eines aber ist in seinen Augen klar: Arbeit auf Abruf sei eine Beschäftigungsform, die alle Vorteile beim Arbeitgeber bündele. Alle Nachteile dagegen lägen bei den Beschäftigten. “Damit”, so Brenke, “bietet das Gesetz den Unternehmen die Möglichkeit, das wirtschaftliche Risiko komplett auf ihre Angestellten abzuwälzen. Das geht schon in Richtung moderne Tagelöhner.”

Mitarbeiter, die auf Abruf arbeiten, finden sich nicht nur im Handel, sondern auch in der Gastronomie, in der Pflege, unter Kurierfahrern, bei Medien und sogar bei Wohlfahrtsverbänden. Viele beschreiben, dass sie einen Arbeitsalltag in Dauerbereitschaft erleben. Laut Gesetz müssen Unternehmen vier Tage im Voraus ankündigen, wenn sie den Mitarbeiter einsetzen wollen. Eine Schutzklausel, die aber häufig ignoriert wird.

Quelle: Arbeitszeitmodell: Debatte um weitere Flexibilisierung | ZEIT ONLINE

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H&M: Mitarbeiter klagen über miese Arbeitsbedingungen

Jung und hip – so präsentiert sich die schwedische Modekette H&M (Hennes und Mauritz) gerne auf ihren Plakaten. Doch hinter der scheinbar fröhlichen Fassade brodelt es gewaltig: Viele Mitarbeiter klagen über miese Arbeitsbedingungen, die das soziale Image der Firma ins wanken bringt.

Unsäglicher Stress in den Filialen belastet Mitarbeiter schwer

Die Zeit berichtet in ihrer Online-Ausgabe über skandalöse Methoden in den deutschen Filialen der schwedischen Modekette, die scheinbar systematisch ihre eigenen Mitarbeiter drangsalieren. Allen voran die schlechten Arbeitsbedingungen, mit denen viele Mitarbeiter zu kämpfen haben – allen voran der unsägliche Stress in den Läden.

Verkäufer klagen über zu viel Arbeit bei wenig Personal: Weil immer so viel zu tun ist, schaffen es viele Mitarbeiter nicht, den Laden am Ende der Schicht aufgeräumt zu übergeben – zusätzliche Arbeit für die nächste Schicht. O ft bleibt nicht einmal Zeit, um auf die Toilette zu gehen.

Flexkräfte müssen sich auf Abruf bereit halten

Statt fester Arbeitszeiten sollen sich viele – laut Betriebsräten rund 41 Prozent – als sogenannte “Flexkräfte” oder Stundenlöhner auf Abruf bereit halten und “springen”, wenn Not am Mann ist. Ihre Verträge beinhalten nur eine Mindestanzahl an Stunden, pro Woche entweder 10, 15 oder 20 Stunden. Wie viel Geld ein solcher Mitarbeiter verdienen kann, hängt also maßgeblich davon ab, ob eine Filiale genügend Arbeit hat.

Ein Mitarbeiter klagt: “In dieser Situation ist man total abhängig. Selbst wenn jemand kurzfristig anruft und fragt: ‘Kannst du in zwei Stunden auf der Fläche sein?’, muss man als Flexi alles stehen und liegen lassen und hinfahren, einfach weil man das Geld braucht.” Deshalb sollen viele auch Schichten übernehmen, obwohl sie krank sind oder sie arbeiten zehn Stunden am Tag – weil sie nie wissen, wann ihnen die nächste Schicht zugeteilt wird.

Quelle: H&M: Mitarbeiter klagen über miese Arbeitsbedingungen  | Karriere

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Betriebsrat: Bei Opel gehen über 4000 Mitarbeiter

Der Autobauer Opel kommt beim geplanten Personalabbau schneller voran, als es den Arbeitnehmervertretern lieb ist. Bereits gestern hatte die WirtschaftsWoche berichtet, dass der Personalabbau bei Opel “drastisch” ausfallen würde. Nun nennt der Betriebsrat Zahlen: Nach Berechnungen des Gesamtbetriebsratsvorsitzenden Wolfgang Schäfer-Klug werden mehr als 4000 Beschäftigte das Unternehmen bis zum Jahr 2020 verlassen.

Damit würden die ursprünglich geäußerten Forderungen des neuen Mutterkonzerns PSA mehr als erfüllt, der 3700 Leute loswerden wollte, wie Schäfer-Klug am Freitag in Frankfurt erklärte. PSA will die Mannschaft von knapp 20 000 Beschäftigten am Jahreswechsel deutlich reduzieren und lockt mit Abfindungen, Altersteilzeit und Vorruhestand. Allein das Entwicklungszentrum in Rüsselsheim solle 1200 Jobs verlieren.

Allein das letzte Instrument hätten bereits 2500 Beschäftigte gewählt, sagte der Betriebsrat. Weitere rund 2000 kämen dafür in Frage, und eine unbekannte Zahl weiterer Beschäftigte könnte die Abfindungen von bis zu 275 000 Euro wählen. „Wir haben enormen Druck, dass die Leute gehen wollen“, berichtete der Betriebsratschef. „Es stellt sich langsam die Frage, was mit der Arbeit passiert, wenn keiner mehr da ist.“

Quelle: Betriebsrat: Bei Opel gehen über 4000 Mitarbeiter

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Geringverdiener: Wenn sich die Arbeit nicht lohnt

Die Sache mit der Motivation kann jeder für sich selbst durchspielen: Angenommen, Ihr Arbeitgeber möchte Ihnen mehr Geld zahlen, Sie müssten nur etwas mehr arbeiten. Was sagen Sie? Viele werden antworten: Das kommt auf die Bedingungen an. Sagen wir also, es geht um 300 Euro mehr im Monat für einen weiteren Arbeitstag. Klingt erst mal nicht schlecht. Bloß kämen von diesen 300 Euro brutto nur 30 Euro netto auf Ihrem Konto an, der Rest würde für Steuern und Sozialabgaben abgezogen. Wie motiviert wären Sie jetzt? Die meisten werden abwinken, zu Recht.

Genau diese Frage ist es, vor der viele Geringverdiener stehen. Sie offenbart einen der größten Schwachpunkte im System der Sozialleistungen und ist eine der Erklärungen dafür, weswegen so viele Menschen Hartz IV und begleitende Sozialleistungen beziehen.

Es geht längst nicht nur um Gar-nicht-Arbeiter und Langzeitarbeitslose, sondern vor allem um Arbeitende, die so wenig verdienen, dass sie trotzdem Geld vom Staat bekommen. Arbeitende wie Thomas Schmidt zum Beispiel. Er ist ungelernter Arbeiter in einer Fabrik, die überall in Deutschland stehen könnte, sein Name ist frei erfunden. Aber Schmidt ist ein typischer Fall: Er hat eine Frau, die nicht arbeitet, und zwei kleine Kinder. Er war arbeitslos, bekam Arbeitslosengeld II, fand dann eine Stelle, sein Verdienst liegt bei rund 22.900 Euro im Jahr, das sind 1.908 Euro Brutto im Monat.

Quelle: Geringverdiener: Wenn sich die Arbeit nicht lohnt | ZEIT ONLINE

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Datenschutzgrundverordnung: Einwilligung zur Datenverarbeitung ist kein Allheilmittel

Das neue Datenschutzrecht ist angekommen und prägt bereits jetzt die betrieblichen Abläufe. Auch um die umfangreichen Informationspflichten erfüllen zu können, sieht sich nicht nur Human Resources mit der Frage konfrontiert, auf welcher Rechtsgrundlage die Verarbeitung der einzelnen Beschäftigtendaten beruht.

Eine taugliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung und Speicherung personenbezogener Daten im Beschäftigungsverhältnis könnte auch nach der neuen Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) eine freiwilllige Einwilligung der Mitarbeiter sein. Dies ist jedoch kein Allheilmittel, denn nicht nur die Einordnung der „Freiwilligkeit“ ist strittig und wird von den Aufsichtsbehörden kritisch gesehen. Auch sind Einwilligungserklärungen schnell unwirksam, wenn sie nicht die weiter vorgeschriebenen Voraussetzungen erfüllen. Dies beginnt schon im Bewerbungsprozess.

Sind Einwilligungen tatsächlich ein praxistaugliches Allheilmittel, um den Bußgeldandrohungen von bis zu 20 Millionen Euro beziehungsweise vier Prozent des weltweiten Jahresumsatzes vorbeugen zu können? (Anm. d. Red.: Die DSGVO stellt auch neue Anforderungen an Betriebsvereinbarungen, die die Verarbeitung von Beschäftigtendaten regeln. Ein weiterer Beitrag zeigt, welchen Vorgaben Betriebsvereinbarungen künftig entsprechen müssen und wie man entsprechende Regelungen gestaltet.)

Quelle: Datenschutzgrundverordnung: Einwilligung zur Datenverarbeitung ist kein Allheilmittel – Expertenforum Arbeitsrecht (#EFAR)

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Erwerbstätigkeit im Alter: Immer mehr Rentner in Deutschland arbeiten

Immer mehr Rentner zwischen 65 und 74 Jahren haben eine Arbeit. Etwa 11,4 Prozent Menschen der Altersgruppe seien 2016 erwerbstätig gewesen, teilte das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung mit und beruft sich dabei auf Zahlen der EU. Zehn Jahre zuvor waren es demnach noch 5,1 Prozent. Laut dem Institut stieg die Zahl zunächst langsam, ab 2010 aber stark an.

Die Werte umfassen alle bezahlten Tätigkeiten, auch Teilzeit sowie Arbeit auf Stundenbasis. Bei Frauen liegt die Quote bei 8,3 Prozent, bei Männern deutlich höher bei fast 15 Prozent.

Seit 2013 liegt Deutschland über dem Durchschnittswert in der EU und befindet sich mit den aktuellen Zahlen im vorderen Mittelfeld. Prozentual am meisten Rentner arbeiten in Estland (25,3 Prozent), am wenigsten in Luxemburg (2,6 Prozent).

Quelle: Erwerbstätigkeit im Alter: Immer mehr Rentner in Deutschland arbeiten | ZEIT ONLINE

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Finnland: Das Experiment zum Grundeinkommen ist nicht gescheitert

Verschiedene Medien berichteten, dass der finnische Test des Grundeinkommens gescheitert sei. Dem widerspricht Marjukka Turunen, die das Experiment des Sozialversicherungsinstituts Kela leitet: Noch gebe es gar keine Ergebnisse.

ZEIT ONLINE: Im kommenden Januar ist Schluss mit dem Grundeinkommen für die 2.000 Probanden. Ist das Experiment gescheitert?

Marjukka Turunen: Nein, was gerade in den internationalen Medien geschrieben wird, ist missverständlich. Es klingt immer so, als hätten wir das Experiment abgebrochen. Das ist aber nicht so. Es wurde von Anfang an für zwei Jahre geplant und es wird jetzt auch für zwei Jahre umgesetzt. Bis Ende 2018 werden die 2.000 Probanden weiterhin das Grundeinkommen von 560 Euro bekommen.

ZEIT ONLINE: Wie geht es danach weiter?

Turunen: Nach zwei Jahren werden wir das Experiment auswerten. Wir werden Interviews führen: Was machen die Leute jetzt? Wie viele von ihnen haben zwischenzeitlich gearbeitet, mehr oder weniger als in der Kontrollgruppe? Während der zwei Jahre lassen wir die Probanden komplett in Ruhe. Wenn wir sie regelmäßig befragen oder kontrollieren würden, würde das ihr Verhalten beeinflussen. Manche sähen sich vielleicht unter Druck gesetzt, Arbeit zu suchen. Das wollten wir vermeiden.

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Quelle: Finnland: Das Experiment zum Grundeinkommen ist nicht gescheitert | ZEIT Arbeit

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Hamburgerin zockt Jobcenter und Geflüchtete ab | NDR.de – Nachrichten – Hamburg

Familie Bero wollte raus aus der Erstaufnahme in Stellingen. Nun haben sie 5.000 Euro Schulden. Dabei hatte die geflüchtete Familie große Hoffnung: Eine Frau aus Wandsbek gab sich als Vermieterin aus, versprach ihnen eine Wohnung in Fuhlsbüttel. Sie forderte eine Vermittlungsgebühr von 1.500 Euro, dann würden sie die Wohnung bekommen. Eingezogen ist die irakische Familie dort nie. Das Geld ist weg.

Quelle: Hamburgerin zockt Jobcenter und Geflüchtete ab | NDR.de – Nachrichten – Hamburg

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Ein „Auto“ ist „Mehrspuriges von Insassen lenkbares Fahrzeug zur Beförderung von Menschen mit eigenem Antrieb und Wetterschutz, das sich auf Rädern auf dem Boden bewegt“.

Marlies Krämer ist Kunde der Sparkasse Saarbrücken. Und sofern er sich nicht für ein Girokonto bei der Konkurrenz entscheiden sollte, wird er dort auch künftig als „Kontoinhaber“ geführt werden. Der achtzigjährige Frauenrechtler ist eine Frau, der Fall ging vor Wochen durch die Medien. Er will nicht mehr hinnehmen, mit dem generischen Maskulinum angeschrieben zu werden, doch das BGH wies kürzlich seine Klage zurück. Die männliche Anrede greife weder ins Persönlichkeitsrecht von Frauen ein, entschied es, noch werde der weibliche Kunde aufgrund seines Geschlechts diskriminiert.

Der Anwalt der Sparkasse, Reiner Hall, hält es nicht für praktikabel, verschiedene Formulare für Männer und Frauen bereitzuhalten, da die zusätzlichen Formblätter zu viel Stauraum benötigten. Jedoch die männliche und weibliche Form in einem Anschreiben zu vereinen, sei auch keine Lösung, da komplizierte Texte dadurch noch komplizierter, geradezu unverständlich würden. Vielleicht sollte Reiner Hall geschicktgendern.de anklicken, bevor der Rechtsstreit mit dem Kläger Marlies Krämer in die nächste Instanz geht.

Tücken des generischen Maskulinums

Die Webseite geschicktgendern.de sammelt Formulierungen und Begriffe, mit denen umständliche Formen der geschlechtersensiblen Sprache umgangen werden können. Statt „Kläger“ wird etwa „klagende Person“ vorgeschlagen, der „Kontrahent“ wird zum „Gegenüber“ und der „Kunde“ zur „Kundschaft“. Für das Problem von Marlies Krämer und der Saarbrücker Sparkasse gab es nach der Urteilsverkündung noch keine Lösung – beim Begriff „Kontoinhaber“ stand: „noch kein passender Begriff gefunden; senden Sie Ihren Vorschlag über das Kontaktformular (klick)“ -, neuerdings wird „kontoinhabende Person“ vorgeschlagen.

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Quelle: Gendern leicht gemacht – Blogseminar

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Gewerbeimmobilien: Mangel an Büroflächen gefährdet Wirtschaft

Ständig wird in deutschen Großstädten über den Wohnraummangel geklagt, Politik und Wirtschaft überlegen und ringen medienwirksam, wie der Wohnungsneubau weiter angekurbelt werden könnte. Durch die Omnipräsenz des Themas Wohnen wird in der Öffentlichkeit eine andere, nicht zu unterschätzende Entwicklung im Immobilienbereich leider übersehen: Auch die Büroflächen werden knapp. In Berlin, München und Stuttgart bewegt sich die Leerstandsquote dem aktuellen ZIA-Frühjahrsgutachten zufolge zwischen 1,9 und 2,4 Prozent, das ist praktisch Vollvermietung. Auch Köln (4,0 Prozent) und Hamburg (4,4 Prozent) sind nicht weit von der Vollvermietung entfernt. Die sieben A-Städte insgesamt haben eine Leerstandsquote von 4,1 Prozent, ein Jahr zuvor betrug sie noch 5,0 Prozent.

Selbst in B-Städten wie Dresden ist der Markt teilweise so angespannt, dass Vermieter inzwischen Verlängerungsoptionen verweigern. Ist es eigentlich üblich, dass Unternehmen Büroflächen für beispielsweise fünf Jahre anmieten und eine Option auf weitere fünf Jahre erhalten, sagen einige Vermieter plötzlich: Fünf Jahre reichen, angesichts der steigenden Mieten will ich mich nicht zu lange festlegen. So knapp werden in einigen Regionen Mietflächen, und das ist für die dortige Wirtschaft eine ernste Bedrohung.

Nicht nur, weil Unternehmen nun höhere Mietpreise zahlen und auf Incentives verzichten müssen, die sie aus früheren Zeiten gewohnt waren. Vor einigen Jahren waren Vermieter froh, ihre Büroflächen überhaupt loszuwerden, da haben sie ihren Mietern aus Dankbarkeit noch den Umzug bezahlt, die ersten Monate mietfrei gegeben und auf Wunsch teure Glastrennwände eingebaut. Die Zeiten sind vorbei, die Stimmung beginnt sich zu drehen. Neuerdings kommt es vor, dass Mietern zugunsten anderer Mieter einfach gekündigt wird. Für Büromieter dürfte es angesichts der Flächenknappheit deutlich ungemütlicher werden – das alleine ist freilich noch kein großes Problem.

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Sachsen: Michael Kretschmer nach Aussage über Feiertage in der Kritik. Trinkt er zuviel Milchkaffee?

Mit dieser Forderung hat sich Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer keine Freunde gemacht: Der CDU-Politiker warnt die norddeutschen Bundesländer, einen neuen Feiertag einzuführen – und das, obwohl Sachsen zwei freie Tage mehr im Jahr hat. Nicht nur Norddeutsche sind deshalb empört.Einige machen ihrem Ärger in sozialen Netzwerken Luft: “Der Mann hat sonst keine Probleme”, schreibt ein User namens Ralf H. Müller bei Twitter. “Ich warne vor zu viel Milch im Kaffee”, schiebt er sarkastisch hinterhUm den vollständigen Text zu lesen, folgen Sie bitte dem Link…..

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Quelle: Sachsen: Michael Kretschmer nach Aussage über Feiertage in der Kritik – SPIEGEL ONLINE

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Entgelttransparenz: Viele wollen ihr Gehalt prüfen

Im vergangenen Sommer trat in Deutschland das Entgelttransparenzgesetz in Kraft. Die schwarz-rote Koalition wollte sicherstellen, dass Frauen und Männer bei gleichwertiger Arbeit auch ein gleichwertiges Entgelt beziehen. Es sichert Beschäftigten einen Auskunftsanspruch darüber zu, nach welchen Kriterien sie und Kollegen in vergleichbarer Position bezahlt werden. Die Vergütungsberatung Gehalt.de aus Hamburg hat nun rund 1900 Arbeitnehmer und 320 Arbeitgeber über die Anwendung der neuen Regelung im Arbeitsalltag befragt.

Demnach wollen 72 Prozent der Beschäftigten das Gesetz in Anspruch nehmen oder ziehen es in Erwägung. Drei Viertel der Befragten bezweifeln aber, dass sich dadurch die Entgeltlücke zwischen den Geschlechtern schließt. Jeweils ein Drittel der Arbeitnehmer sowie der Arbeitgeber bemängeln fehlende Konsequenzen.

Fast jedes vierte Unternehmen berichtet, dass aus der Belegschaft entsprechende Auskunftsanträge schon gestellt worden sind. Drei von zehn Arbeitgebern gaben an, ihre Mitarbeiter über das neue Entgeltgleichheitsgesetz aufgeklärt zu haben.

Mehr als die Hälfte der Befragten fühlt sich grundsätzlich fair bezahlt – allerdings sind die Männer im Schnitt zufriedener als die Frauen: Unter den Frauen lag der Anteil bei 52 und unter den Männern bei 65 Prozent. Viele der unzufriedenen Teilnehmer (56 Prozent) begründeten das damit, dass Kollegen in ähnlichen Positionen ein höheres Gehalt bekämen.

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Amazon: Gewerkschaft Verdi diskutiert über internationale Streiks

Verdi will im Arbeitskampf gegen Amazon bald europaweit streiken. Wie die WirtschaftsWoche berichtet, will die Gewerkschaft bei einem Treffen von Betriebsräten aus Europa und Nordamerika am heutigen Donnerstag und Freitag in Rom Kooperationsmöglichkeiten ausloten. Dabei steht unter anderem auf der Agenda, „inwiefern wir international synchronisierte Streiks an den umsatzstärksten Tagen realisieren können“, sagt der für Amazon zuständige Verdi-Vertreter Thomas Voß der WirtschaftsWoche.

In einem ersten Schritt sei ein gemeinschaftlicher Streik mit Mitarbeitern aus Italien und Spanien möglich. „Gewerkschaften können im nationalen Rahmen nichts gegen Global Player wie Amazon ausrichten“, sagt Voß. Veranstaltet wird die Konferenz von der globalen Gewerkschaftsföderation „UNI global union“.

Verdi fordert von Amazon bereits seit 2013 offizielle Tarifverhandlungen und streikt dafür immer wieder. Aus Sicht der Gewerkschaft gab es zwar einzelne Zugeständnisse beim Lohn, auch hat Amazon ein Weihnachtsgeld eingeführt. Die Kernforderung nach einem Tarifvertrag lehnt der Konzern aber ab. Ähnlich sieht es in anderen Ländern aus.

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Job Essenslieferant: Ohne Trinkgeld geht es kaum – SPIEGEL ONLINE

“Allen Menschen, die sich Essen nach Hause bestellen, möchte ich eins sagen: Bitte seid nett zu den Fahrern! Wenn die Bestellung auf sich warten lässt, sind entweder das Restaurant oder die Disposition Schuld daran. In den seltensten Fällen liegt es an einem Stau oder einem kaputten Dienstfahrzeug. Und auch hierfür kann der Fahrer selbst nichts.
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Ich spreche aus Erfahrung, denn ich habe bis vor Kurzem selbst bei einem kleineren Lieferdienst in einer Großstadt gearbeitet – mehrere Jahre lang während meines Studiums. Außer einem Pkw-Führerschein gab es keine besonderen Voraussetzungen für diesen Job. Nach einem kurzen Kennenlerngespräch fuhr ich eine Schicht mit einem erfahrenen Boten. Danach war ich auf mich allein gestellt.

Ich kam schnell zurecht. Schon nach ein paar Wochen konnte ich bei der Auftragsvergabe anhand des Straßennamens etwa einschätzen, ob Kunden auf mich warten, die viel Trinkgeld geben. Auch die unterschiedlichsten Einrichtungsstile habe ich gesehen. Ich war in typischen Studentenbuden, aber vor allem in Altbauwohnungen mit hohen Decken und gefühlt 100 Meter Flur.

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Immer mehr Flüchtlinge als Azubis

Sie werden Einzelhandels- und Versicherungskaufleute, Industriemechaniker oder auch Hotelfachkräfte, und ihre Arbeitgeber loben sie oft über alle Maßen: Flüchtlinge als Auszubildende sind motiviert, lernfähig, fleißig und loyal dem Unternehmen gegenüber, berichten Mittelständler. Mehr als 28.000 junge Menschen aus den acht Hauptasyl-Herkunftsländern sind derzeit in Deutschland in Ausbildung, heißt es bei der Bundesarbeitsagentur. Das sind fast sechsmal so viele wie 2014, Tendenz weiter steigend.

Seit 2015 arbeitet der Eritreer Tedros Gebru beim Kabelspezialisten Lapp in Stuttgart. Nach einer achtmonatigen Einstiegsqualifikation begann der heute 27-Jährige mit der Ausbildung zum Maschinen- und Anlagenführer, die er mittlerweile abgeschlossen hat. Er ist Vorbild für weitere 15 Flüchtlinge unter den insgesamt 65 Lapp-Azubis. Am Donnerstag besuchten Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender das Unternehmen im Rahmen der Woche Berufliche Bildung. „Die Sprache lernen, das ist das Wichtigste“, schildert Tedros Gebru seine Erfahrungen.

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Lufthansa plant groß angelegten Personalumbau

DüsseldorfIm Zuge des technischen Wandels sucht die Lufthansa Personal mit umfangreichen Digitalkenntnissen und will sich zugleich von Beschäftigten vor allem in der Verwaltung trennen. Bestimmte Mitarbeiter bekämen ein Abfindungsangebot, teilte der Konzern am Donnerstag mit.

Zunächst hatte die „Wirtschaftswoche“ darüber berichtet. Arbeitsdirektorin Bettina Volkens habe ein entsprechendes Programm dazu in der vergangenen Woche auf einer Führungskräftetagung vorgestellt.

Betroffen seien 3200 Verwaltungsmitarbeiter bei der Kernmarke Deutsche Lufthansa AG. „Es handelt sich also ausdrücklich nicht um Kündigungen. Details werden mit der Belegschaft geklärt.“ Es gehe darum, neue Kompetenzen ins Unternehmen zu holen, ohne dazu Stellen aufzubauen.

Das Personal solle fit gemacht werden für Herausforderungen der Zukunft, „die sich aus globalen Trends wie Digitalisierung, Automatisierung und den daraus entstehenden neuen Arbeitsanforderungen ergeben“.

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Franziska Giffey kämpft gegen falsche Anreize des Sozialstaats

Wer seinen Bruttolohn steigern kann, sollte dadurch auch mehr Geld in der Haushaltskasse zur Verfügung haben. Tatsächlich aber ist dies in Deutschland durchaus manchmal anders. Das hat Familienministerin Franziska Giffey (SPD) nun gewissermaßen offiziell festgestellt – und zwar im Hinblick auf den Kinderzuschlag, eine Sozialleistung von bis zu 170 Euro monatlich für Arbeitnehmerhaushalte mit kleinem Verdienst.

„Schließlich fällt der Kinderzuschlag nach Überschreiten der oberen Einkommensgrenzen schlagartig weg“, schreibt ihr Ministerium in einer aktuellen Antwort an den FDP-Abgeordneten Johannes Vogel. Diese „Abbruchkante“ führe „bei wenig mehr Erwerbseinkommen oft zu deutlichen finanziellen Einbußen (je Kind häufig 85 Euro oder mehr)“. Die Antwort liegt der F.A.Z. vor.

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Karriere: Das bedeuten komplizierte Berufsbezeichnungen

Wer manche Stellenanzeige liest, bleibt ratlos zurück: Was ist ein „Digital Prophet“ oder ein „Web Content Strategist“? Damit Sie Ihren neuen Job nicht verpassen, erklären wir einige der unverständlichsten Beschreibungen.

Auf der Suche nach neuen beruflichen Möglichkeiten stößt man nicht selten auf komplizierte Stellenanzeigen, die völlig unverständlich sind – sogar dann, wenn die Englischkenntnisse bereits auf fortgeschrittenem Niveau sind. Das ist nicht nur ein Ärgernis. Es kann auch dazu führen, dass die passende Stellenanzeige übersehen wird.

Nicht umsonst kritisieren Bewerber an Stellenausschreibungen unter anderem, dass sie zu oft unverständlich formuliert sind. Und das fängt mit der Positionsbezeichnung an. Warum sich bisher niemand die Mühe gemacht hat, diese Berufe verständlicher zu beschreiben, hat mehrere Gründe. Einer ist, dass sich Unternehmen gerade im Bereich neuer Technologien stark am angelsächsischen Raum orientieren. Ein anderer, dass sich neue Technologien schneller entwickeln und schneller neue Stellen erforderlich machen, als sich jemand dafür Namen ausdenken kann.

Um ein wenig Klarheit bei den unverständlichen Berufsbezeichnungen zu schaffen, hat WirtschaftsWoche Online in Zusammenarbeit mit dem elektronischen Sprachlernanbieter Babbel 13 davon aufgeschlüsselt und übersetzt.

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Skoda: 12 Prozent Gehaltsplus – Osteuropa wird teurer – manager magazin

Das satte Gehaltsplus bei der VolkswagenBörsen-Chart zeigen-Tochter Skoda ist beschlossen: Die Löhne der rund 25.000 Tarifangestellten in Tschechien steigen rückwirkend zum 1. April um 12 Prozent. Zudem ist eine Einmalzahlung von umgerechnet rund 2600 Euro vorgesehen. Der neue Tarifvertrag ist bis Ende März 2019 gültig. Darauf einigte sich der Konzern mit den Gewerkschaften.

Der heftige Aufschlag spiegelt einen generellen Trend in Osteuropa. Angesichts der guten Konjunktur wächst jedoch die Nachfrage nach Autos. In Ländern wie Tschechien – Hochburgen der Branche – müssen die Konzerne die Produktion ausweiten. Doch in vielen Ländern sind Fachkräfte inzwischen knapp.

“Generell steigt das Lohnniveau in Osteuropa”, sagt Autoindustrie-Experte Jens Haas vom global tätigen Beratungsunternehmen AlixPartners. “Die Wachstumsraten dort sind höher als in Westeuropa, kommen allerdings von einer zum Teil deutlich niedrigeren Basis.”

Zudem verstärke sich an zahlreichen Standorten in Osteuropa der Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter zwischen Zulieferern und Automobilherstellern, so Haas. “Ein Wettbewerb, der sich natürlich auch auf das Lohnniveau auswirkt.”

Skoda erwirtschaftet satten Gewinn

Das außergewöhnlich hohe Ergebnis spiegele die wirtschaftliche Situation und das Konkurrenzumfeld in Tschechien wider, bestätigte Skoda-Vorstandschef Bernhard Maier. In dem EU-Land herrscht fast Vollbeschäftigung. Mit etwa 10 Prozent Marge fiel auch der Gewinn bei Skoda zuletzt hoch aus.

Das Durchschnittsgehalt eines Skoda-Tarifangestellten lag im vorigen Jahr bei rund 1700 Euro und damit etwa doppelt so hoch wie das allgemeine Lohnniveau. In Deutschland verdienen VW-Mitarbeiter im Schnitt mehr als 4200 Euro.

Ihren Arbeitskostenvorteil verlieren die osteuropäischen Standorte mit aktuellen Lohnerhöhungen wie in Tschechien oder der Slowakei also noch nicht. Doch die Gewichte verschieben sich langsam etwas. So ist das Kostenniveau in Portugal bereits niedriger als in Slowenien. Tschechien dürfte bald ebenfalls aufschließen.

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Für Dich immer noch Sie!

Soll man alle Kollegen „duzen“ oder doch besser alle „Siezen“? Oder vielleicht nur manche „duzen“, andere „siezen“? Diese Fragen hat sich wohl schon jeder Arbeitnehmer gestellt – und ganz individuell beantwortet. Was aber kann man tun, wenn das Unternehmen darauf besteht, dass man zu seinen Kollegen „Du sagt“, obwohl man das nicht will? Diese Frage musste das LAG Hamm (Urteil vom 29.7. 1998, 14 Sa 1145/98) beantworten.

Der Kläger war als Abteilungsleiter in der Filiale eines Bekleidungsunternehmens angestellt, das – so die Ausführungen im Tatbestand der Entscheidung – „einen konventionellen klassischen Stil pflegte, der insbesondere auch ein Publikum mittleren Alters ansprach“. Später wurde diese Filiale von H&M übernommen, ein Unternehmen, das nach den Darlegungen im Urteil des LAG Hamm „auf ein unkonventionelleres, preisbewußtes jüngeres Publikum“ setzt. Das Arbeitsverhältnis des Abteilungsleiters ging im Rahmen eines Betriebsübergangs gemäß § 613a BGB auf H&M über.

H&M legt im „Umgang der Mitarbeiter und Vorgesetzten untereinander (…) Wert auf einen betont kollegialen Stil, der den Abbau von Hierarchien zum Ziel hat. Sämtliche Belegschaftsmitglieder duzen sich untereinander.“ Und das wurde der Belegschaft unmittelbar nach dem Betriebsübergang in einer Betriebsversammlung auch mitgeteilt. In der Folgezeit sprachen sich die Mitarbeiter, einschließlich des Klägers, dementsprechend mit dem Vornamen an und „duzten“ sich.

Nach knapp zwei Jahren ließ der Filialleiter dann aber dem Unternehmen durch seinen Rechtsanwalt mitteilen, dass er Wert darauf legt, dass „korrekte Umgangsformen gewahrt werden“. Er wolle sich „nur mit denjenigen Freunden und Mitarbeitern duzen (…), die er hierfür auswählt“. Die Firma H&M sollte die Mitarbeiter in der Filiale anweisen, ihn mit „Sie“ anzusprechen, es sei denn er biete einzelnen Mitarbeitern ausdrücklich das „Du“ an.

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Quelle: Für Dich immer noch Sie! – Expertenforum Arbeitsrecht (#EFAR)

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(1)VW: Der Konzern-Umbau wird schmerzhaft ausfallen – Wirtschaft – Süddeutsche.de

Es gab bei VW eine Zeit, da genügte es, wenn der Patriarch und langjährige Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch eine Zahl in einen rätselhaften Satz packte. Dann wussten seine Manager: Es ist an der Zeit, wieder etwas dazu zu kaufen. Zum Beispiel, als er vor Jahren einmal meinte, die Zahl 13 sei seine “Glückszahl”. Seine Manager durften den Hinweis durchaus als eine Art Arbeitsauftrag verstehen: Bitte Fiat-Tochter Alfa Romeo anschauen!

Unter Piëch, dem Vater von zwölf Kindern, war der Käfer-Bauer aus Wolfsburg zu einem weltweiten Konglomerat mit zwölf Marken angewachsen. Zu Namen wie VW, Škoda, Seat und Audi kamen Porsche, die Lkw-Bauer MAN und Scania, Lamborghini, Ducati und andere. Denn, so das Credo des großen Sammlers aus Salzburg: Nur die reine Größe zählt. So entstand ein gigantisches Konzerngebilde, das immer schwerer zu kontrollieren war, je größer es wurde. Dass es noch dazu streng hierarchisch-autoritär regiert wurde, machte die Sache nicht einfacher, im Gegenteil.

Drei Jahre ist es her, dass der Alte nach einem erbitterten Machtkampf von der Spitze abtrat, nun wird das von ihm gebaute Reich neu geordnet. Es ist allerhöchste Zeit für den Großumbau, nicht zuletzt der Dieselskandal zeigte: Das Imperium des Ferdinand Piëch war längst unregierbar geworden. Es muss erneuert werden.

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