Archiv Mai 2018

Xing: kein Netzwerk für Arbeitssuchende und Arbeitgeber

Am 10.05.2018 ist mir zufällig aufgefallen, dass Xing etwas an den Eingabefeldern der Mitgliederprofile geändert hat. Aber nicht – so wie man es von agilen Unternehmen erwartet, um sein Produkt für deine Kunden/Mitglieder zu verbessern. Nein, man will Kunden/Mitglieder „zwingen“ zusätzliche „Tools“ einzukaufen, die ein Mehrfaches der bisherigen Mitgliederbeiträge kosten.

Zur Geschichte:
Xing – bekannt als Netzwerk, welches in allen Medien für sich wirbt und behauptet ein Netzwerk für Menschen zu sein, die sich beruflich verändern wollen, hatte in den Profilfeldern der Mitglieder an ganz leicht auffindbarer Stelle die Möglichkeit geboten, anzugeben, das man „arbeitssuchend“ ist.

Der Vorteil für Millionen von Mitgliedern, die einen  Job suchen, war der, das Unternehmer auf Mitarbeitersuche, Personalvermittler und andere Dienstleister relativ schnell diese Mitglieder auffinden konnten, um ihnen ein entsprechendes Angebot machen zu können.

Aber auch für Unternehmen, die dringend nach Arbeitern und Fachkräften suchen, war es sinnvoll, auf diese Art schnell ihre Zielgruppe ausmachen zu können.

Bei genauer Überlegung handelt es sich um eine Funktion, die man auf Grund der Werbeversprechen von Xing durchaus erwarten konnte. Und genau diesen Erwartungen kam Xing auch nach. Bis zum 10.5.2018, dem Tag, an dem ich festgestellt habe, dass man nicht mehr nach diesen Begriffen suchen kann.

Xing hat – ohne die Mitglieder zu benachrichtigen – eine Möglichkeit entfernt, die wesentlich für die Teilnahme, oder sogar der Hauptgrund, für die Teilnahme am Netzwerk war und für die viele Mitglieder Beiträge gezahlt haben.

Warum?
Xing hat zwischenzeitlich ein neues Mitgliedschaftsmodell geschaffen. Xing-Projobs heißt es und kostet ca. 20 Euro monatlich für Mitglieder, die sich auf Jobsuche befinden. Hier kann man – an einer nicht leicht auffindbaren Stelle – bekanntgeben, dass man sich beruflich verändern möchte. Man rechnet also damit, dass immer mehr Mitglieder bereit sind, 20 Euro und mehr für die Nutzung von Xing zu bezahlen.

Mit dieser Entscheidung könnte man eventuell noch leben, wenn dafür die Möglichkeiten von einem Unternehmen gefunden zu werden, um einiges höher ist. Dem ist aber nicht so. Es sind in Zukunft keine tausende oder Millionen von Unternehmen, die ganz einfach neue Mitarbeiter finden. Nein, man hat die Auswahl der Unternehmen natürlich auch eingeschränkt. Nur wenn ein Unternehmen oder Personalvermittler bereit ist, den XTM (Xing Talent Manager) für mindestens 12 Monate zu buchen, kann man das neue Feld „bereit für berufliche Veränderung“ auswerten. Natürlich nicht umsonst. Der Monatsbeitrag für den Xing Talent Manager beträgt zwischen 250 und 300 Euro und man muss sich in eine Software einarbeiten, die nicht jeder sofort so bedienen kann, dass sie schnellstens einen Nutzen vermittelt.

Konnte man vorher davon ausgehen, dass jedes Unternehmen und jeder Personalvermittler in der Lage waren, schnell Mitarbeiter zu finden, gilt dies nun nur noch für eine überschaubare Anzahl von fünftausend bis achttausend Nutzern des Xing Talent Managers.

Die Folgen:
Arbeitssuchende werden in Zukunft mehr Geld in die Hand nehmen müssen, wenn sie einen Job suchen und sich darauf verlassen, dass sie von einer geringen Anzahl von Xing Talent Manager Nutzern gesucht und gefunden werden, die gleichzeitig bereit sind, fast 3-4 tsd. Euro pro Jahr für die Nutzung der Software zu zahlen. Für klein- und mittelständische Unternehmen, die oft nur wenige Mitarbeiter suchen, schließt sich also die Nutzung vollständig aus. Was bleibt, ist die Möglichkeit der Personalsuche über eine Anzeigenschaltung.

Fazit:
Meiner Meinung nach ist es grundsätzlich falsch bei Xing und anderen Netzwerken von sozialen Netzwerken zu sprechen. Die Vorteile für die große Masse der Nutzer sind sehr eingeschränkt.

Betrachten Sie Netzwerke als das, was sie sind. Sie als Nutzer sind ein „begehrtes Gut“, was aber nicht bedeuten muss, dass man sich ganz besonders um Ihre Wünsche kümmert. Nein, es geht um das Betriebsergebnis, oder die Wünsche der Aktionäre, die man befriedigen muss. Das ist grundsätzlich nicht schlimm, denn der Laden muss laufen, die Kosten müssen gedeckt werden und das Gewinnbestreben ist auch nicht verwerflich.

Verwerflich an der Situation ist die Tatsache, dass Innovationen auf der Strecke bleiben und dem Kunden Vorteile „vorgespielt“ werden, die nicht vorhanden sind.
Aber das kennen wir ja bereits von einigen Automobilherstellern, denen die Verbraucher und die Umwelt egal sind.

Und was sagt Xing dazu?
Selbstverständlich habe ich in der Xing-User-Gruppe einen ähnlichen Beitrag veröffentlich, in der Hoffnung, das andere Mitglieder auch informiert werden und Xing sich zu diesem Thema melden wird.

Auf eine Antwort warte ich heute (24.05.2018) noch. So wie wir es auch bei Nachfragen in anderen Unternehmen oder bei Politikern auch gewöhnt sind, die sich in einer Schlüsselposition befinden. Man ist sich seiner „Macht“ bewusst, möchte zwar immer wieder gewählt werden, ist aber weniger am Service für den Kunden interessiert, weil die Wünsche der Aktionäre befriedigt werden müssen.

 

 

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Immer diese Ausländer…………………!

Heute postete eine junge Frau aus Hamburg in Facebook, dass sie unbedingt ein paar Lebensmittel benötige. Zuerst wurde ich auch hellhörig und dachte mir meinen Teil. Etwas später kehrte ich zu dem Beitrag zurück, um zu schauen, was passiert ist. Mir ahnte schon, das sich ein “Shit-Storm” entladen könnte.

Ist aber nicht passiert. Sehr viele boten Hilfe an und was ich festgestellt habe ist, das die Zahl der “Ausländer”, die helfen wollten, ziemlich groß ist.

Aber lesen Sie selbst:

 

 

 

 

 

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3 x geschieden, 5 Kinder (8/12/14, 16, 23), katholisch

Im Internet findet man viele Dinge. Sogar nach seiner neuen Partnerin kann man(n) suchen und es ist heute nicht absolut ungewöhnlich. Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich auf der Partnersuche, schauen sich einige Profile an und lesen auf einmal:

3x geschieden, 5 Kinder, katholisch………………………

Jetzt würde ich gerne Ihre Gedanken lesen :-).

Machen wir uns nichts vor, es könnte sehr oft bedeuten, nicht die „erste Wahl“ zu sein. Allein der Gedanke an die zukünftige große Verwandtschaft und den dazugehörigen „gesellschaftlichen Verpflichtungen“ kann darauf hindeuten, dass Sie kaum ein ruhiges Wochenende haben werden. 🙂

Man kann der suchenden Dame oder dem Herrn nur empfehlen, die Überschrift und den Inhalt so zu gestalten, dass man zuerst auf die mehr angenehm erscheinenden Fakten aufmerksam macht.

In der Industrie wird es auch so gemacht. Man macht dem Kunden Appetit, oder nennen wir es doch so: „man füttert ihn an“.

Kommen wir nun zum eigentlichen Thema:
►die Bewerbung◄

Eine „ordentliche“ Bewerbung umfasst ein Anschreiben, den Lebenslauf und die dazugehörigen Zeugnisse. Oft kann man an den Anschreiben erkennen, das einem die Worte gefehlt haben.

Man liest dann:
__________________________________________________________________
„Während meiner Ausbildung und meines bisherigen beruflichen Werdeganges habe ich umfangreiche Erfahrungen in verschiedenen Unternehmen gesammelt und suche jetzt eine neue berufliche Herausforderung.
.
.
.
„Ich möchte mein in 30 Jahren erworbenes Wissen gern in Firmen einbringen und zu Ihrem Erfolg beitragen. Ich arbeite mich schnell in neuen Aufgaben ein, arbeite gern in einem Team, ich bin kommunikativ und analytisch, ich arbeite selbstständig und effizient, bin sehr gewissenhaft, ausdauernd, flexibel und lösungsorientiert.“
.
.
„Sollte ich Ihr Interesse mich näher kennen zu lernen geweckt haben, wäre weiterführend ein persönliches Gespräch zur intensiveren Vorstellung meiner Person bzw. meiner Fähigkeiten gut geeignet. Ihrer geschätzten Antwort sehe ich daher mit großem Interesse entgegen.

Ich bin momentan sofort verfügbar.“
_________________________________________________________________
Zumindest könnte der Personalentscheider denken, dass er sich das Lesen des Anschreibens hätte sparen können. Blättert er jetzt wirklich um, um den Lebenslauf anzuschauen, wird er eventuell durch Ihre persönlichen Daten sofort darauf gestoßen, dass Sie wirklich Jahrgang 1963 sind, 5 Kinder haben, katholisch und geschieden sind.

Geht das vielleicht auch etwas anders? So wie es Marketingstrategen tun?

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ZTE leidet unter US-Strafen: Trump will chinesisches Unternehmen retten

US-Präsident Donald Trump will sich ungeachtet der massiven Spannungen in Handelsfragen mit China an der Rettung des chinesischen Telekommunikationsunternehmens ZTE beteiligen. Gemeinsam mit Chinas Präsident Xi Jinping arbeite er an einer Lösung, schrieb Trump auf Twitter.

“Das Handelsministerium wurde angewiesen, das hinzukriegen”, schrieb Trump weiter. Ansonsten gingen zu viele Arbeitsplätze in China verloren, argumentierte der Präsident. Allerdings gibt es auch massive Interessen von US-Unternehmen, die mit ZTE zusammenarbeiten. So liefert etwa das US-Unternehmen Qualcomm die Chips für ZTE-Smartphones.

Die USA und China befinden sich derzeit in einem massiven Handelskonflikt. Trump drohte Peking mit Strafmaßnahmen in Form von Zöllen und anderen Handelsrestriktionen in Höhe von bis zu 150 Milliarden US-Dollar.

Quelle: ZTE leidet unter US-Strafen: Trump will chinesisches Unternehmen retten – n-tv.de

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Gewinneinbruch im Auftaktquartal: Innogy verliert Hunderttausende Kunden

Der vor der Zerschlagung stehende Energiekonzern Innogy hat im ersten Quartal weniger verdient als ein Jahr zuvor. Grund waren ein schwächeres Vertriebsgeschäft sowie ein schlechteres Finanzergebnis im Vergleich zum Vorjahr, teilte das Unternehmen mit. Der bereinigte Nettogewinn sank um knapp 11 Prozent auf 610 Millionen Euro. Dennoch bestätigte der Konzern die Jahresprognose.

Der RWE-Tochter rannten binnen eines Jahres eine Viertelmillion Kunden davon. Die seit langer Zeit schwächelnde britische Tochter Npower konnte zwar zulegen, dafür musste Innogy in Deutschland Federn lassen. Im Geschäft mit der Elektromobilität erwartet das Management 2018 einen Verlust von 50 Millionen Euro.

Innogy steht im Mittelpunkt einer Neuausrichtung des deutschen Energiemarktes. Die beiden Energieriesen Eon und RWE wollen die RWE-Tochter zerschlagen und die Geschäfte neu aufteilen. Im ersten Schritt will Eon Innogy komplett übernehmen und im Gegenzug RWE am eigenen Unternehmen mit knapp 17 Prozent beteiligen. Eon würde das lukrative Netzgeschäft und den Stromvertrieb von Innogy behalten, während die erneuerbaren Energien beider Konzerne unter dem Dach von RWE vereint werden sollen.

Quelle: Gewinneinbruch im Auftaktquartal: Innogy verliert Hunderttausende Kunden – n-tv.de

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Für Rente über Grundsicherung: So hoch müsste der Mindestlohn sein

Berechnungen der Bundesregierung zufolge müsste der Mindestlohn massiv angehoben werden, damit Betroffene im Alter eine Rente oberhalb der Grundsicherung bekommen. Um dies zu erreichen, müssten anstelle des derzeitigen Mindestlohns von 8,84 Euro mindestens 12,63 Euro pro Stunde gezahlt werden, wie aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervorgeht, aus der die “Rheinische Post” zitiert.

Dem Ministerium zufolge liegt der durchschnittliche Bruttobedarf von Empfängern der Grundsicherung im Alter derzeit bei 814 Euro – jedenfalls dann, wenn sie nicht in Alterseinrichtungen leben. In dem Schreiben heißt es dem Bericht zufolge: “Um dies bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 38,5 Stunden über 45 Jahre versicherungspflichtiger Beschäftigung hinweg zu erreichen, wäre aktuell rechnerisch ein Stundenlohn von 12,63 Euro erforderlich.”

Diese Betrachtung vernachlässige jedoch die zusätzliche Altersvorsorge, mit der eine deutlich höhere Gesamtversorgung erzielt werden könne, erklärte das Ministerium weiter. Dabei erscheint es zweifelhaft, ob Arbeitnehmer, die ihr gesamtes Berufsleben zum Mindestlohn bezahlt werden, über ausreichend finanzielle Ressourcen verfügen, um zusätzlich privat vorzusorgen. Auch Betriebsrenten werden in den entsprechenden Arbeitsverhältnissen immer seltener angeboten.

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Quelle: Für Rente über Grundsicherung: So hoch müsste der Mindestlohn sein – n-tv.de

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Kein Anspruch auf ein ungeknicktes und ungetackertes Arbeitszeugnis

Die Parteien stritten über Form und Inhalt eines bereits erteilten Arbeitszeugnisses. Der Kläger war bei der Beklagten seit 2010 als Vertriebsdisponent tätig. Der Sitz der Beklagten war etwa elf Kilometer von seinem Wohnort entfernt. Die Beklagte kündigte das Arbeitsverhältnis mit dem Kläger ordentlich zum Ende des Jahres 2015. Sie stellte für den Kläger ein Arbeitszeugnis aus, knickte sowie tackerte das Dokument und versandte es an den Kläger.

Mit seiner Klage vor dem Arbeitsgericht Mainz verlangte der Kläger, dass die Beklagte ihm – nebst inhaltlichen Änderungen – insbesondere ein ungeknicktes und ungetackertes Zeugnis ausstelle. In der ersten Instanz gab das Arbeitsgericht Mainz dem Kläger in Bezug auf die inhaltlichen Änderungen Recht und wies die Klage im Übrigen ab. Nach Ansicht des Arbeitsgerichts bestünde keine Verpflichtung des Arbeitgebers, dem Arbeitnehmer das Zeugnis ungeknickt und ungetackert zukommen zu lassen.

Gegen dieses Urteil legte der Kläger Berufung ein. Er trug vor, dass ein getackertes und gefaltetes Zeugnis bewerbungsuntauglich sei. Durch das Tackern und Falten des Zeugnisses werde die Unzufriedenheit der Beklagten mit dem Kläger zum Ausdruck gebracht. Hierin liege nach Ansicht des Klägers eine versteckte Kritik an ihm. Die Beklagte wandte hiergegen ein, sie habe an dem Kläger durch das Knicken und Falten keine indirekte Kritik ausgeübt.

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20, 30, 40 oder mehr Tage: Mehr Firmen locken mit Urlaub ohne Ende

Urlaub ist das Heiligtum des Arbeitnehmers. Mindestens 20 Tage Urlaubsanspruch hat er bei einer Vollzeitstelle. Doch was soll eigentlich aus den freien Tagen werden, wenn der Rest der Arbeit immer flexibler wird? Eine wachsende Zahl von Unternehmen trägt dem Wunsch vieler Menschen nach großer Flexibilität bei den Arbeitszeiten Rechnung und schafft den Urlaubsanspruch in der bekannten Form ab – es gilt der unbegrenzte Urlaubsanspruch.Die Plattform Joblift hat 14 Millionen Stellenanzeigen der vergangenen

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Pflege: Spahn will Tarifvertrag für alle Pflegekräfte

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will die finanzielle Aufwertung von Pflegeberufen deutlich rascher umsetzen. Wie der CDU-Politiker dem Südwestrundfunk (SWR) sagte, will er sich bis zum nächsten Jahr mit Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) über eine Allgemeinverbindlichkeit von Tariflöhnen verständigen.Bisher hatte sich die Union eher zurückhaltend beim Thema Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen gezeigt – das galt auch für die Pflegebranche. Doch mittlerweile ist der Fachkräftemangel hier so

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Quelle: Pflege: Spahn will Tarifvertrag für alle Pflegekräfte | ZEIT ONLINE

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Virtuelle Freunde in sozialen Netzwerken sind für die Stellensuche wenig wert

Ich kenn’ da einen, der kennt einen, der sucht noch dringend einen Mitarbeiter: So oder so ähnlich kommt mittlerweile fast jede dritte Neueinstellung (32 Prozent) auf dem Arbeitsmarkt zustande. In Kleinbetrieben gelingt es sogar bei fast jeder zweiten Stellenbesetzung, persönliche Kontakten erfolgreich zu nutzen (47 Prozent). Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg nach einer Auswertung seiner repräsentativen Stellenerhebung für das Jahr 2016.

Die Stellenerhebung ist eine regelmäßige Betriebsbefragung, die unter anderem Auskunft über Rekrutierungsprozesse gibt und vom IAB schon seit dem Jahr 1989 gemacht wird. Mit ihr wird viermal im Jahr das gesamte Stellenangebot erhoben, also auch jene Stellen, die den Arbeitsagenturen nicht gemeldet werden. Im vierten Quartal 2016 lagen Antworten von rund 11.500 Arbeitgebern aller Wirtschaftsbereiche vor.

Wenn Bewerber Stellen über persönliche Kontakte finden, sind damit nicht etwa die virtuellen Freunde auf Facebook, Twitter, Xing oder Linkedin gemeint. Im Gegenteil: Die Stellenbesetzung über soziale Medien spielt laut Befragung nur eine äußerst untergeordnete Rolle: der Anteil liegt gerade mal bei einem Prozent. Mehr als das soziale Internet bringen dagegen klassische Seiten im Netz: Online-Jobbörsen – darüber findet etwa jeder fünfte (21 Prozent) seinen neuen Arbeitgeber – oder die eigene Homepage des Arbeitgebers: Auf diesem Wege ist etwa jede zehnte Stellenbesetzung erfolgreich (11 Prozent). Ähnlich gut funktioniert der Weg über die Stellenanzeige in der Zeitung oder in Zeitschriften (10 Prozent).

 

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http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/beruf/xing-und-linkedin-kein-job-durch-virtuelle-freunde-15162692.html

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Wer wenig krank macht und schnell arbeitet bekommt bei der Post einen unbefristeten Arbeitsvertrag

Das meldet die “Bild am Sonntag” unter Berufung auf ein Konzept der Konzernspitze. In dem Schreiben an Niederlassungsleiter heißt es demnach, dass Mitarbeiter in zwei Jahren nicht häufiger als sechsmal krank gewesen sein dürfen. Ein weiteres Kriterium sei, dass Postboten in drei Monaten nicht mehr als 30 Stunden länger für ihre Touren gebraucht haben als vorgesehen.

Ein Sprecher der Post sagte, mit dem Konzept bewege man sich im geltenden rechtlichen Rahmen. Die Grünen-Politikerin Müller-Gemmeke nannte die Kriterien menschenverachtend und sittenwidrig. Der Vorsitzende der Unions-Arbeitnehmergruppe, Weiß, kritisierte, ein Katalog wie dieser sei eines Großunternehmens unwürdig.

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http://www.deutschlandfunk.de/deutsche-post-umstrittenes-entfristungskonzept-bei.1939.de.html?drn:news_id=879561

 

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Umgehung des Mindestlohns: Mehr Ermittlungsverfahren

Obwohl seit drei Jahren der Mindestlohn in Deutschland gilt, erhalten ihn viele Arbeitgeber auch heute nicht. Der Mittelstand zahlt zwar überdurchschnittlich häufig den vorgeschriebenen Lohn. Schwarze Schafe gibt es aber auch dort.

Rund 2.500 Ermittlungsverfahren leitete der Zoll im vergangenen Jahr wegen Verstößen gegen das Mindestlohngesetz ein. Die Hälfte der Unternehmen wurden auch zur Kasse gebeten. Die Bußgelder in Höhe von insgesamt 4,2 Millionen Euro waren damit fast dreimal höher als im Vorjahr (2016: 1,5 Millionen Euro) beliefen. Das geht aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der Grünen hervor. Das Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hatte im vergangenen Jahr in einer Auswertung ermittelt, dass zwischen 1,8 und 2,6 Millionen Beschäftigte in Deutschland keinen Mindestlohn erhielten.

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Für 2016 hatte das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) einen Wert von 2,7 Millionen Arbeitnehmern errechnet – das entspricht fast 10 Prozent der deutschen Arbeitnehmer. Davon betroffen waren vor allem Mitarbeiter in Kleinstbetrieben ohne Betriebsrat und Tarifvertrag. Von ihnen erhielten 18,6 Prozent nicht den vorgeschriebenen Mindestlohn von damals noch 8,50 Euro, wie das wissenschaftliche Institut der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung mitteilte. Demnach war die Umgehungsquote im Hotel- und Gaststättengewerbe mit 38 Prozent am höchsten. Im Einzelhandel lag sie bei 20 Prozent. Die wenigsten Missbräuche traten in der Energieversorgung, der Entsorgungswirtschaft und in verschiedenen Industriebranchen zutage.

Der Mittelstand steht besser da. „Die von uns ermittelten Zahlen liegen über dem Wert der Kleinstbetriebe. Das bedeutet allerdings nicht, dass es keine problematischen Ausnahmen im Mittelstand gibt“, sagt Toralf Pusch, Arbeitsmarktexperte beim WSI, gegenüber Markt und Mittelstand. Egal, ob klein, mittel oder groß – die Zahl der überführten Unternehmen dürften nur ein Bruchteil der tatsächlichen Missbräuche darstellen. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus.

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Wie Sie ältere Mitarbeiter sinnvoll einsetzen

Wer die 50- oder 60-Jahres-Grenze überschreitet, gilt nicht gerade mehr als produktiv und innovativ. Daher verzichten viele Unternehmer gern auf solche Mitarbeiter – zu Unrecht. „Weder die Produktivität noch die Innovationskraft hängen vom Alter ab“, ist Lutz Goebel überzeugt. Der Geschäftsführer des Motoren- und Anlagenbauers Henkelhausen mit Hauptsitz in Krefeld beschäftigt 190 Mitarbeiter und setzt dabei gezielt auch auf Ältere, sogar jenseits des Renteneintrittsalters. „Ihr Erfahrungswissen ist kaum zu ersetzen, sie können komplexe Probleme oft schneller und besser lösen als Jüngere“, sagt Goebel.

Dafür nutzt der Mittelständler auch eine noch wenig bekannte Neuerung im Sozialgesetzbuch (SGB). Diese ermöglicht es, die Regelarbeitsgrenze von 65 auf 66 Jahre oder auch weiter hinauszuschieben. Goebel begrüßt es außerordentlich, dass die neu eingeführte Flexirente den Beschäftigten solche Entscheidungen erleichtert. Sie bringt neben den einfacheren arbeitsrechtlichen Regeln auch günstigere Vorgaben für das Anrechnen von Verdiensten bei Teilzeit- oder Vollzeitrentnern.

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Food-Outlet: Nach bio und vegan kommt jetzt gerettet

Fast 20 Minuten wartet Erika Müller* geduldig, bis sie an der Kasse zahlen kann, so groß ist der Andrang in dem kleinen Laden. In ihrem Einkaufskorb liegen Bio-Dinkel-Penne, Gemüseaufstrich, eine Tafel Schokolade und eine Tüte Chips. Nur knapp einen Euro muss sie dafür bezahlen, regulär wären es sicherlich mindestens sieben, acht Euro. Dabei kommt das Gemüse von einem Biohof aus der Region und Schokolade und Chips sind fair gehandelt. “Hier gibt es immer gute Sachen, die man sonst nur teuer im KaDeWe kaufen kann”, sagt die 71-Jährige. Einziges Manko: Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist überschritten.

Willkommen in Deutschlands erstem und bislang einzigem Rettermarkt für Lebensmittel. Er heißt “SirPlus”, ein Wortspiel aus dem englischen Wort surplus (“Überschuss”) und der Vorsilbe Sir, angelehnt an Service. Hier werden Lebensmittel verkauft, die eigentlich im Müll gelandet wären und daher im Schnitt nur die Hälfte kosten. Die meisten Produkte haben das Mindesthaltbarkeitsdatum fast oder kürzlich überschritten, andere entsprechen nicht der Norm: Die Spargelspitzen haben Druckstellen, die Mohrrüben sind zu klein und krumm.
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Volkswagen: “Schutzpatron der Trickser und Betrüger”

Nach der Anklage gegen den ehemaligen VW-Chef Martin Winterkorn in den USA erheben die Grünen schwere Vorwürfe gegen Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). “Seit dem Bekanntwerden des Abgasskandals betätigt sich die Bundesregierung, insbesondere Ex-Verkehrsminister Alexander Dobrindt und sein Nachfolger Andreas Scheuer, als Schutzpatron der Trickser und Betrüger”, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Oliver Krischer, der Rheinischen Post.

Scheuer hatte kürzlich angekündigt, die Autohersteller in der Abgasaffäre stärker in die Pflicht nehmen zu wollen. Er setzt auf das Umrüsten alter Diesel mit besserer Abgas-Software. Teurere Umbauten am Motor und an der Abgasanlage lehnt er ab.

Krischer sagte weiter, in den USA drohe Automanagern ein Gefängnisaufenthalt, während hierzulande die Bundesregierung die Aufarbeitung des Abgasskandals weiter aussitze. Krischer, der in der vergangenen Legislaturperiode Mitglied im Abgas-Untersuchungsausschuss des Bundestages war, kritisierte auch die Ermittlungen in Deutschland. “Während sich in den USA jeder Automanager in Zukunft ganz genau überlegen wird zu tricksen, lädt die Bundesregierung mit ihrer Haltung zum nächsten Betrug ein.” Es sei “ein Armutszeugnis”, dass Deutschland es nicht schaffe, den Abgasskandal juristisch aufzuarbeiten, obwohl er hier seinen Ursprung hat.

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Steuerzahler: Wir Steuerdeppen

Einen Titel haben wir also schon geholt: Nach amtlichen Daten der Industrieländerorganisation OECD ist Deutschland Vizeweltmeister in der Disziplin fiskalischer Gier. Nirgendwo sonst in der industrialisierten Welt – mit Ausnahme von Belgien – sei die Steuerbelastung höher als in Deutschland. So haben es viele Zeitungen in der vergangenen Woche vermeldet, was Christian Lindner von der FDP als Steilvorlage diente, um den Umgang des Staates mit den Steuerzahlern als “maßlos” und “kleptomanisch” zu geißeln.

Nicht so schnell, Herr Lindner.

Zunächst einmal beziehen sich die Zahlen der OECD nicht auf die Deutschen insgesamt, sondern auf eine Untergruppe der Bevölkerung. Genauer gesagt: auf alleinstehende Durchschnittsverdienende. Sie werden mit Steuern und Sozialabgaben in Höhe von 39,9 Prozent des Bruttoeinkommens belastet. Addiert man dazu noch die Sozialbeiträge, die die Arbeitgeber entrichten müssen, ergibt sich sogar ein Wert von 49,7 Prozent.

Quelle: Steuerzahler: Wir Steuerdeppen | ZEIT ONLINE

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Arbeitsmarkt: Wenn vom Stundenlohn 1,77 Euro bleiben

Hartz IV – für die einen steht der Begriff synonym für den Aufschwung am deutschen Arbeitsmarkt, für die anderen ist es der Inbegriff für die Prekarisierung von Teilen der Beschäftigten in Deutschland. Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will das System reformieren, am besten sogar komplett abschaffen. Die Diskussion um Hartz IV ist (wieder einmal) in vollem Gange. Oft genug wird sie aber verkürzt und faktenarm diskutiert. Wir erläutern das System anhand von zehn Zahlen.

Quelle: Arbeitsmarkt: Wenn vom Stundenlohn 1,77 Euro bleiben | ZEIT ONLINE

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Alter Waschlappen, wir brauchen dich!

Der Waschlappen, dieses zu Unrecht als unhygienisch verschriene Stück Baumwolle, muss zurück ins Badezimmer, und dieser Text könnte der Anfang sein. Der Anfang eines längst überfälligen Comebacks und einer Werbekampagne mit Plakaten, auf denen Sätze stehen wie: “Waschlappen – weil Sie es sich wert sind”.

 Zur Unterstützung dieser erst mal etwas ungewöhnlich klingenden Idee habe ich eine kluge Hautärztin angerufen und sie dazu befragt, ob die Haut nicht viel besser dran wäre, wenn man wieder zu ebenjenem Waschlappen greifen würde.

Sie, die Hautärztin, hat sofort laut “Ja!” gerufen und anschließend eine halbe Stunde ohne Punkt und Komma vom Waschlappen geschwärmt und hundert Argumente dafür und Tipps für seine Handhabung ins Telefon diktiert.

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Quelle: Waschlappen: Alter Waschlappen, wir brauchen dich! | ZEITmagazin

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Bewerbung: 7 Fehler auf eurem Lebenslauf, die euch den Traumjob kosten können

Den perfekten Lebenslauf zu schreiben, ist eine Kunst. Und die richtigen Infomationen dafür auszuwählen, kann ganz schön Nerven kosten.

Viele gehen davon aus dass er umso besser ist, je mehr Details eingebaut sind, oder dass euch das eingefügte Bild mehr Chancen verschafft. Nur gibt es ein paar Dinge, die ihr unbedingt bei eurer Bewerbung weglassen solltet.

Auf Reddit haben nun HR-Manager und Personaler berichtet, was sie bei bestimmten Hobbys, Nebenjobs und selbst bei E-Mail-Adressen in einer Bewerbung am meisten stört.

Von nichtssagenden Fähigkeiten bis zur peinlichen in die Jahre gekommenen E-Mail-Adresse haben wir hier einige Dinge aufgelistet, auf die ihr bei eurer Bewerbung lieber verzichten solltet, wenn ihr euren Traumjob wirklich bekommen wollt.

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Quelle: Bewerbung: 7 Fehler auf eurem Lebenslauf, die euch den Traumjob kosten können – Business Insider Deutschland

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Welche Änderungen sich aus dem Gesetz zur Umsetzung der EU-Mobilitätsrichtlinie ergeben

Das Gesetz zur Umsetzung der EU-Mobilitätsrichtlinie vom 21. Dezember 2015 dient der Umsetzung der Vorgaben der namensgebenden Richtlinie vom 16. April 2014. Diese bezweckt die Förderung der Mobilität von Arbeitnehmern innerhalb der EU und den Abbau von Hindernissen im Bereich der betrieblichen Altersversorgung, die bei einem grenzüberschreitenden Wechsel des Arbeitsplatzes entstehen können. Obwohl die Richtlinie nur Sachverhalte mit Auslandsberührung betrifft, hat der Gesetzgeber sie weitgehend auch mit Wirkung für innerstaatliche Sachverhalte umgesetzt. Das Gesetz hat zu folgenden Änderungen geführt:

  • Verkürzung der Fristen für die Unverfallbarkeit von Versorgungsanwartschaften (§ 1b Abs. 1 BetrAVG): Die erforderliche Zusagedauer wurde von fünf auf drei Jahre begrenzt, das Mindestalter zum Ausscheiden von 25 Jahren auf 21 Jahre reduziert. Dies wird zu einer Zunahme des Aufwands für die Verwaltung kleiner Anwartschaften führen. Aufgrund der Übergangsvorschrift in § 30f Abs. 3 BetrAVG gelten für vor 2018 erteilte Zusagen jedoch Einschränkungen.
  • Dynamisierung von Versorgungsanwartschaften (§ 2a BetrAVG): Während Versorgungsanwartschaften – anders als laufende Rentenleistungen (vgl. § 16 BetrAVG) – bisher keinen gesetzlichen Anpassungspflichten unterlagen, schreibt § 2a BetrAVG nunmehr vor, dass ausgeschiedene Arbeitnehmer im Hinblick auf den Wert ihrer unverfallbaren Anwartschaft gegenüber vergleichbaren nicht ausgeschiedenen Arbeitnehmern nicht benachteiligt werden dürfen. Die Vorschrift räumt dem Arbeitgeber verschiedene Möglichkeiten ein, um eine solche Benachteiligung auszuschließen.
  • Erweiterte Auskunftspflichten des Arbeitgebers (§ 4a BetrAVG): Die Regelung zu den Auskunftspflichten des Arbeitgebers wurde vollständig neu gefasst. Weiterhin ist die Auskunft nur auf Verlangen des Versorgungsberechtigten zu erteilen. Dieser muss jedoch fortan kein berechtigtes Interesse an der Auskunft mehr darlegen. Auskunftsberechtigt sind nunmehr auch Hinterbliebene. Die Auskunft ist in Textform zu erteilen und muss bestimmte Informationen enthalten, unter anderem die aktuelle und die erreichbare Höhe der Versorgungsleistung sowie die Entwicklung der Anwartschaft nach der Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Auch die Erweiterung der Auskunftspflichten dürfte zu einem deutlichen Mehraufwand und einer steigenden Zahl von Haftungsprozessen führen.

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Kevin Kühnert: Juso-Chef fordert Mindestlohn von zwölf Euro | ZEIT ONLINE

Der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert hat zum Tag der Arbeit eine Erhöhung des Mindestlohns auf mindestens zwölf Euro je Stunde noch in dieser Wahlperiode gefordert. “Um den Mindestlohn armutssicher zu machen, müsste er schon heute zwölf Euro oder mehr betragen”, sagte der Chef der SPD-Nachwuchsorganisation der Rheinischen Post in einem Interview. Eine solche Erhöhung solle im Interesse der Beschäftigten besser gestern als heute erfolgen. Derzeit liegt der gesetzliche Mindestlohn bei 8,84 Euro pro Stunde.

Der Koalitionsvertrag mit der Union schließe eine Debatte über die Höhe des Mindestlohns nicht aus, sagte Kühnert. Auch Bundesfinanzminister Olaf Scholz habe schließlich Ende letzten Jahres eine Erhöhung auf zwölf Euro vorgeschlagen. “Klappt das aber nicht, und davon muss man bei der Union ausgehen, gehört ein deutlich höherer Mindestlohn zwingend in das künftige SPD-Wahlprogramm und je nach Ergebnis in den nächsten Koalitionsvertrag”, sagte Kühnert.

Kühnert forderte Korrekturen an den Arbeitsmarktreformen der Agenda 2010: “Bestehende Schikanen gehören abgeschafft, die Sanktionsmöglichkeiten vorneweg.” Viele Menschen hingen in unsinnigen Weiterbildungsmaßnahmen fest oder müssten umständlich die Reparatur von Haushaltsgeräten erstreiten. Die Rolle seiner Partei bei der Einführung der Reformen sieht er kritisch: “Die SPD hat mit ihrem Kernthema, der Arbeits- und Sozialpolitik, im Rahmen der Agenda-Maßnahmen Schindluder getrieben.” Diese hätten “Millionen Menschen Ungerechtigkeit durch Hartz IV und prekäre Arbeitsverhältnisse gebracht”.

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Vom Jobmarkt zum Bewerbermarkt im Vertrieb – Menschen im Vertrieb Blog

Der Jobmarkt für Verkäufer wandelt sich gerade zu einem Bewerbermarkt. Was bedeutet das für Unternehmen und wie sollen sie darauf reagieren?

Noch bis vor einigen Monaten saßen die Unternehmen hinsichtlich der Verkäufersuche im wahrsten Sinne des Wortes „am hohen Ross“ – denn sie konnten sich aus einer Fülle von guten Bewerbern die besten Verkäufer aussuchen. Seit einiger Zeit sehen sich Unternehmen aber mit einer völlig neuen Ausgangssituation konfrontiert. Das Kräfteverhältnis hat sich gedreht. Es geht jetzt um das aktive Werben um Verkaufstalente und das Begeistern fürs Unternehmen. Auch die langfristige Bindung wird in Zukunft ein entscheidendes Erfolgskriterium sein.

Fast alle Unternehmen sind bislang nur passiv (mittels Anzeigen in Jobportalen) auf dem Arbeitsmarkt aufgetreten. Nun müssen sie sich aktiv um Verkäufer bewerben. Doch viele sind damit überfordert und haben sich noch nicht an die neue Situation angepasst.

Wann spricht man von einem Bewerbermarkt?

Eine Unterscheidung von Märkten in Käufermärkte und Verkäufermärkte im Vertrieb erfolgt danach, wer von beiden – Käufer (Nachfrager, Konsumenten) oder Verkäufer (Anbieter, Hersteller, Dienstleistungsunternehmen) – sich in einer besseren Position befindet.

Als Käufermarkt wird die Marktsituation bezeichnet, in der sich der Käufer in einer verhandlungstechnisch günstigeren Position als der Verkäufer befindet. Als Verkäufermarkt wird jene Situation bezeichnet, in der sich der Verkäufer in der besseren Position befindet. Auf Basis dieser Definition kann man die beiden Begriffe  Bewerbermarkt  und Jobmarkt als Synonym für Käufermarkt und Verkäufermarkt sehen. Am Arbeitsmarkt bekommt gerade der Bewerber (deshalb Bewerbermarkt) immer mehr die Oberhand.

Auf dem Markt der Verkäufer kommt es zu einer Machtverschiebung von den Unternehmen hin zu den Arbeitskräften. Dafür gibt es viele Gründe. Der demographische Wandel spielt dabei auch eine Rolle. Nach dem Geburtenboom vergangener Jahre ist die Geburtenrate stark gesunken und pendelte sich bei einem niedrigen Wert ein. In Österreich sinkt die Gesamtbevölkerung. Ursachen gibt es aber auch bei den Verkäufern selbst. Viele von diesen befinden sich in einer fixen Anstellung und sind nicht bereit, den Arbeitgeber zu wechseln. Auch immer weniger Menschen sind gewillt, neue Herausforderungen einzugehen oder den Wohnort zu Gunsten der Arbeitsstelle zu wechseln.

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Quelle: Vom Jobmarkt zum Bewerbermarkt im Vertrieb – Menschen im Vertrieb Blog

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