Archiv Juli 2018

Das schaffen Sie ganz entspannt alleine. Oder?

Sie:
Wenn Sie der Meinung sind, dass Sie mit Ihren Bewerbungsunterlagen und dem Angebot des Arbeitsmarktes schnellstens Erfolg haben werden, dann benötigen Sie unsere Unterstützung nicht.

Netzwerk Arbeit:
Alternativ können Sie Ihre Bewerbungsunterlagen auch durch uns betrachten lassen und in einem persönlichen Gespräch darüber sprechen, ob noch etwas optimiert werden kann.

Sie:
Immerhin werden ca. 40% aller zu besetzenden Positionen öffentlich in Jobbörsen und sozialen Netzwerken ausgeschrieben. Wenn Sie dies Tag für Tag beobachten, bzw. sich benachrichtigen lasen, ist das natürlich auch eine Tätigkeit, die Sie selbst ausführen können.

Netzwerk Arbeit:
Wir interessieren uns für den verdeckten Stellenmarkt, der immerhin ca. 60% aller zu besetzenden Positionen ausmacht. Hier verfügen wir nicht nur über die Erfahrung, wie man diesen Stellenmarkt anspricht, sondern auch über dementsprechende hilfreiche Soft- und Hardware.

Sie:
Man könnte auch auf den Zufall bauen und hoffen, dass zum richtigen Zeitpunkt ein Personalvermittler genau das sucht, was Sie zu bieten haben. Wenn Sie über eine geeignete Methode verfügen, diese Vielzahl an Personalvermittlern anzusprechen, benötigen Sie auch keine Unterstützung durch uns.

Netzwerk Arbeit:
Wir können uns auf Zufälle nicht verlassen. Tag für Tag leisten wir Öffentlichkeitsarbeit, sprechen Unternehmen an und stellen unsere Kandidaten täglich in allen sozialen Netzwerken vor.

Sie:
Vielleicht sind Sie ja auch bei Xing oder Linkedin aktiv, verfügen über ein großes Netzwerk. In diesem Fall brauchen Sie uns auch nicht. Sie müssen nur eine ausreichend große Anzahl Mitglieder anschreiben und hoffen, dass genau SIE in diesem Moment gefragt sind. Dann könnte es funktionieren.

Netzwerk Arbeit:
Die Größe unserer Netzwerke umfasst eine 5-stellige Zahl, die sich Tag für Tag vergrößert. Dabei warten wir nicht, bis wir angesprochen werden, sondern sprechen jeden Tag die Mitglieder an, in dem wir entweder Beiträge einstellen, uns an Diskussionen beteiligen, Gruppen moderieren und Stellenangebote, ebenso wie Stellsuchanzeigen einstellen.

Sie:
Und wenn Sie mit einer finanziellen Rücklage ausgestattet sind und diese nicht für wichtigere Dinge benötigen, dann könnten Sie von dieser Rücklage natürlich auch etwas zehren. Angenommen Sie verdienten zuletzt 2.000 Euro netto, beträgt der Einnahmeverlust (Arbeitslosengeld) ca. 600 Euro mtl., den Sie vom Ersparten verwenden müssen, um den jetzigen Lebensstandard zu halten.

Netzwerk Arbeit:
Wir „verbrennen“ kein Kapital, sondern setzen dies sinnvoll ein. Personalkosten, Hardware, Software, Kosten für Anzeigen, Besuche von Kunden sind für uns notwendige Investitionen, deren Erfolge wir immer im Auge haben.

Sie:
Und zuletzt könnten Sie ja darauf bauen, dass die Mitarbeiter vom Vermittlungsservice der Arbeitsagentur oder Jobcenter so viel Zeit haben, um Sie mit passenden Angeboten zu versorgen.

Netzwerk Arbeit:
Auch wir bauen auf die Arbeitsagentur und die Jobcenter. Dabei stehen wir in keiner Abhängigkeit von diesen Institutionen und vor allen Dingen stehen wir mit Personalanfragen und Stellenangeboten auf der anderen Seite.

Sie sehen, unter Umständen kann es durchaus vorteilhaft für Sie sein, wenn Sie sich an uns wenden. Und tun Sie sich einen großen Gefallen. Verlassen Sie sich nicht auf den Zufall.

Statistiken bauen auf verlässliche Zahlen, die aus der Vergangenheit stammen. Und feststeht, dass die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit schon seit vielen Jahren 35-40 Wochen beträgt.

 

 

Bewerbung: Fachkräfte müssen immer mehr Auswahlrunden bestehen

Bewerbungen ohne Anschreiben und Ein-Klick-Lebensläufe suggerieren einen unkomplizierten Jobeinstieg. Doch das Gegenteil ist der Fall: Fach- und Führungskräfte müssen sich immer mehr Auswahlrunden und Methoden stellen.

Für viel Wirbel um einfachere Bewerbungsverfahren hat jüngst die Deutsche Bahn mit der Abschaffung des Anschreibens für Azubis gesorgt. Der DAX-30-Konzern Henkel verzichtet schon seit 2017 auf das Begleitschreiben und auch das Versandhaus Otto hat es bereits 2016 ersetzt. Aber gilt das, was für angehende Zugbegleiter oder Versandmitarbeiter eingeführt wurde, auch für zeitnotgeplagte Fach- und Führungskräfte?

Die Deutsche Bahn jedenfalls sieht zurzeit keinen Handlungsbedarf, auch bei Akademikern auf ein Anschreiben zu verzichten. „Im akademischen Bereich ist das etwas anders. Wir schauen uns die Anschreiben und Zeugnisse genau an, aber letztlich entscheidend sind Berufserfahrung, Qualifikation und Begeisterung für den Job. Darauf liegt später im persönlichen Auswahlverfahren der Fokus“, sagt Kerstin Wagner, Head of Talent Acquisition bei der Deutschen Bahn.

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Quelle: Bewerbung: Fachkräfte müssen immer mehr Auswahlrunden bestehen

 

Im zu heißen Büro lässt sich nicht gut arbeiten

Wissenschaftliche Studien zeigen: Steigt die Temperatur am Arbeitsplatz über 24 Grad Celsius, sorgt das für schlechte Leistung der Arbeitnehmer. Unternehmer sollten deshalb Abhilfe schaffen – gerade in der derzeitigen Hitzewelle.

In manchen Teilen Deutschlands hat es seit Wochen kaum geregnet, die Temperaturen erreichen fast jeden Tag 30 Grad. Was die Kinder – gerade während der Sommerferien – freut, sorgt andernorts für Stress. Der „Hitzestress“ kann die Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern in Werkshallen und im Büro verringern.

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Quelle: Im zu heißen Büro lässt sich nicht gut arbeiten – Markt und Mittelstand

 

[Netzwerk-Arbeit-Service] Job gefunden und kein Geld für den neuen Monat

Stellen Sie sich vor, Sie unterschreiben am 15. des Monats einen Arbeitsvertrag und legen diesen sofort bei der Arbeitsagentur vor. Was Sie davon im Extremfall haben ist, die Arbeitsagentur stoppt zum Monatsende die Zahlung des Arbeitslosengeldes, weil Sie für den nächsten Monat ja keinen Anspruch mehr haben. Ungünstig dabei ist die Tatsache, dass Sie den Lohn vom neuen Arbeitgeber erst zum nächsten Monatsende bekommen.

Sie sind also gezwungen darüber nachzudenken, wie Sie die Miete, den Lebensunterhalt und die Fahrten zum Arbeitsplatz finanzieren. Theoretisch könnten Sie nun zum Jobcenter gehen und einen Antrag auf Arbeitslosengeld-II stellen, auf das Sie auch Anspruch haben.
Das heißt aber, Sie müssen alle Anträge ausfüllen und Ihre finanziellen Verhältnisse komplett offen legen.

Eine Möglichkeit ist es, das Datum auf dem Arbeitsvertrag möglichst spät zu setzen. So würden Sie für den nächsten Monat noch Arbeitslosengeld-I beziehen und könnten es in Raten rückzahlen.

Dieses Problem haben ALG-II-Empfänger nicht, da hier das Zuflussprinzip gilt. Da Sie im neuen Monat kein Geld zur Finanzierung des Lebensunterhaltes zur Verfügung haben, steht Ihnen ALG-II zu, bis die erste Gehaltszahlung eingegangen ist.

 

[Netzwerk-Arbeit-Service] Wann meldet man sich arbeitssuchend oder arbeitslos?

Arbeitsuchend melden

Melden Sie sich spätestens 3 Monate vor Ende Ihres Arbeitsverhältnisses arbeitsuchend. Dies gilt auch bei befristeten Arbeitsverhältnissen oder für Absolventen, die in absehbarer Zeit das Studium beenden. Wenn Sie erst später erfahren, dass Sie arbeitslos werden, melden Sie sich bitte innerhalb von 3 Tagen. Das ist wichtig, falls Sie anschließend Arbeitslosengeld beantragen müssen. Versäumen Sie die rechtzeitige Meldung, droht eine Sperre des Arbeitslosengeldes.

Arbeitssuche starten

Beginnen Sie Ihre aktive Arbeitssuche so früh wie möglich. So erhöhen Sie Ihre Chancen, gar nicht erst arbeitslos zu werden. Nutzen Sie zum Beispiel Ihre Kontakte, um offene Stellen zu finden oder versenden Sie Initiativbewerbungen.

Arbeitslosengeld beantragen

Melden Sie sich spätestens am ersten Tag ohne Beschäftigung persönlich arbeitslos. Bedenken Sie, die Bearbeitung eines Antrags auf Arbeitslosengeld  kann einige Zeit dauern
und im schlimmsten Fall müssen Sie auf das dringend benötigte Geld warten.

Die wichtigsten Formulare und Merkblätter der Arbeitsagentur finden Sie hier:

https://www.arbeitsagentur.de/download-center

 

Neuseeländer Unternehmer hat die 4-Tage-Woche ebenfalls erfolgreich eingeführt

Vier Tage arbeiten, drei Tage tun, was man will. Davon träumt wohl fast jeder Arbeitnehmer – vor allem, wenn die Vier-Tage-Woche bei gleichbleibendem Gehalt abläuft. Ein Unternehmen aus Neuseeland wollte testen, wie sich so ein Arbeitsmodell auf den Büroalltag auswirkt, ob die Mitarbeiter zufriedener sind und wie sich der Unternehmenserfolg verändert. Dafür hat die Fondsgesellschaft Perpetual Guardian zusammen mit einem Forscherteam der Auckland-Universität acht Wochen lang ausprobiert, wie es sich anfühlt, wenn die Belegschaft einen Tag länger Wochenende hat.

Quelle: Neuseeländer Unternehmer hat die 4-Tage-Woche ebenfalls erfolgreich eingeführt

 

Kampf gegen Funklöcher: Scheuer stößt bei Mobilfunkanbietern auf Granit | Nachrichten | BR.de

In Deutschland sollen in den nächsten gut zwei Jahren rund eine halbe Million Haushalte zusätzlich an das moderne 4G-Mobilfunknetz angeschlossen werden. “Wir haben noch was draufgelegt zur bestehenden Vereinbarung”, sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer am heutigen Donnerstag nach einem Treffen mit den drei Mobilfunkbetreibern Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica Deutschland. Abgestimmt wurde dies auch mit Kommunen und Ländern. Das bedeute beispielsweise, dass jetzt sofort etwa 1.000 zusätzliche Mobilfunkmasten an Verkehrsknotenpunkten errichtet würden, sagte der CSU-Politiker.

So wie in Hintberg im Landkreis Regen sieht es in vielen Regionen Bayerns aus. Vor allem die ländlich geprägten Orte in Grenznähe zu Tschechien und Österreich sind teils abgeschnitten vom Netz. Die zuständigen Minister im Bund hatten schon viel versprochen. Alexander Dobrindt (CSU) zum Beispiel. Er sagte in seine Amtszeit: “2018 sind dann auch alle lästigen Funklöcher in Deutschland geschlossen.” Dobrindt lieferte aber nicht.

Ist das nicht peinlich, das man in vielen Ländern im “Ostblock” deutlich besser versorgt ist, als in Deutschland? (hjs)

Quelle: Kampf gegen Funklöcher: Scheuer stößt bei Mobilfunkanbietern auf Granit | Nachrichten | BR.de

 

Wie erschließe ich den verdeckten Arbeitsmarkt?

95% aller Bewerber reagieren nur auf ausgeschriebene Stellen. Aber lediglich 30% aller offenen Stellen werden veröffentlicht. Das geschieht oft aus dem Grund, weil Unternehmen nicht bis zu hundert Bewerbungen für eine Position qualifiziert beurteilen können. Andererseits scheuen sie auch das Risiko des „Fehlgriffs“ und versuchen dieses zu minimieren. Sie beauftragen lieber einen Personalberater oder ein Zeitarbeitsunternehmen („dann kann ich zunächst einmal sehen, welche Leistung der Kandidat bringt…“). Viele greifen auf Initiativbewerbungen zurück oder – noch besser – versucht man die Positionen durch das eigene, oder das Netzwerk von Mitarbeitern zu besetzen.

Die Frage für Sie als Job-Sucher lautet somit:
„Wie kann ich zu den 5% der Bewerber gehören, die sich auf die 70% der verfügbaren Stellen konzentrieren?“

Es ist kein Geheimnis, dass derzeit hunderttausende Stellen nicht besetzt werden können. Teilweise sind die erwünschten Qualifikationen nicht vorhanden. Das größere Problem ist die Koordination, b zw. überhaupt die Suche nach den Kandidaten, um eine ausreichende Auswahl zu bekommen. Sie als Arbeitssuchender haben ja das gleiche Problem. Nur das Sie eben auf der anderen Seite stehen.

Das Problem lautet also:

Obwohl sicherlich ausreichend offene Stellen und Bewerber vorhanden sind, findet man keine Lösung, weil der Suchprozess zu kompliziert ist. Bewerber und Unternehmer finden nicht zusammen.

Der Hauptartikel einer Ausgabe von „Markt & Chance“, herausgegeben von der Arbeitsagentur, lautete dann auch „Alternative Jobsuche – wenn die klassische Bewerbung versagt“. Die Bundesagentur für Arbeit sieht selbst die Grenze der traditionellen Vorgehensweise.

Wie aber erschließen Sie den verdeckten Arbeitsmarkt?
Dazu sollten Sie zunächst wissen, was Sie der Welt zu bieten haben. Wer sind Sie? Was können Sie am besten? Für welche berufliche Positionierung entscheiden Sie sich? Wie stellen Sie sich überzeugend dar? Was sind Ihre Leistungen – über die vergangenen Berufserfahrungen und Verantwortungsbereiche hinaus?

Wenn das geklärt ist, können Sie sich auf die Suche begeben.

Wie das geht, werden wir in Kürze unseren Kandidaten ausführlich erklären und auch die hierfür notwendigen Tools (Software) zur Verfügung stellen. Denn Sie sollten wissen, es macht Arbeit, verlangt Ausdauer, ähnelt der Arbeit eines qualifizierten Vertriebsmitarbeiters und Sie brauchen Gespür um zu “suchen & finden”.

Also wird es nicht funktionieren, wenn Sie es “einfach mal so machen”.

Lesen Sie auch:  Initiativ bewerben: Mit Recherche und klaren Ansagen punkten

 

 

 

 

Arbeitsmarkt für Akademiker: Blick in die Zukunft

Gut. Die Arbeitslosigkeit von Hochschulabsolventen liegt seit Jahren unter drei Prozent. 2017 betrug sie im Schnitt 2,6 Prozent, während die allgemeine Arbeitslosigkeit 6,1 Prozent erreichte. Besonders gefragt sind nach Einschätzung des Forschungsinstituts der Bundesagentur für Arbeit Ingenieure, Informatiker, Wirtschaftswissenschaftler, Ärzte, Lehrer sowie Sozialpädagogen und Sozialarbeiter. Weil eine geburtenstarke Generation von Arbeitnehmern demnächst in Rente gehen wird, rechnet man bei der Bundesagentur mit einem erhöhten Ersatzbedarf, vor allem bei Maschinenbauern und Medizinern, aber auch bei Wirtschaftswissenschaftlern.

Aber die Konkurrenz wird größer, oder?

Anja Warning, 46, vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit:

“Aufgrund der stark gestiegenen Zahl von Studierenden wird manchmal davor gewarnt, dass es für Akademiker auf dem Arbeitsmarkt bald schlechter aussehen wird. Ich sehe das nicht so. Es stimmt zwar, dass immer mehr Menschen mit Hochschulabschluss auf den Arbeitsmarkt kommen. Wir beobachten aber auch, dass die Zahl der Arbeitsplätze für Akademiker mitgewachsen ist. Außerdem ändert sich der Arbeitsmarkt durch die Digitalisierung. Man braucht zukünftig mehr komplexes technisches Wissen, und darüber verfügen eher Hochschulabsolventen. Derzeit zeigen die Zahlen, dass die Arbeitslosigkeit umso geringer ausfällt, je höher der Bildungsabschluss ist. Ich gehe davon aus, dass dieser Zusammenhang auch weiterhin bestehen bleibt. Wenn man studieren kann und will, dann sollte man es machen.”

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Quelle: Arbeitsmarkt für Akademiker: Blick in die Zukunft | ZEIT Campus

 

Arbeitnehmer haben bei Rufbereitschaft Vergütungsanspruch

Anspruch auf Vergütung haben Arbeitnehmer in jedem Fall, allerdings in unterschiedlicher Form: Bleibt der Bereitschaftsdienst ohne Arbeitseinsatz, ist eine gesonderte Vergütung zulässig, in Form einer Pauschale zum Beispiel.

Wird jemand während der Rufbereitschaft zur Arbeit gerufen, gilt das jedoch als ganz normale Arbeitszeit. Und die müssen Arbeitgeber auch ganz normal bezahlen. Wer aus der Rufbereitschaft zur Arbeit geht, hat deshalb je nach Wochentag und Uhrzeit Ansprüche auf Zuschläge für Nacht- oder Sonntagsarbeit.

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Quelle: Arbeit: Arbeitnehmer haben bei Rufbereitschaft Vergütungsanspruch

 

Arbeitsrecht: Kettenverträge bleiben verboten

Unternehmen dürfen einen Beschäftigten nicht ohne Grund mehrfach nur befristet anstellen, selbst wenn zwischen den Anstellungen mehr als drei Jahre vergangen sind. Das entschied das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe.

Denn nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz darf ein Arbeitgeber ohne Grund einen Arbeitnehmer höchstens zwei Jahre befristet beschäftigen. Das Gesetz soll sogenannten Kettenverträgen vorbeugen, bei denen ein Arbeitsverhältnis immer wieder durch einen neuen befristeten Arbeitsvertrag verlängert wird. Damit schütze der Staat das unbefristete Arbeitsverhältnis als Regelbeschäftigungsform und den “strukturell unterlegenen Beschäftigten im Arbeitsverhältnis”, so die Karlsruher Richter.

Vom Bundesarbeitsgericht war das Gesetz zuvor großzügig ausgelegt worden. Es hatte die wiederholte sogenannte sachgrundlose Befristung gestattet, wenn zwischen den Anstellungen mehr als drei Jahre lagen. Dies sei mit dem Grundgesetz nicht zu vereinbaren, entschied das Bundesverfassungsgericht. Gerichte dürften das Gesetz nicht gegen den klar erkennbaren Willen des Gesetzgebers auslegen.

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Quelle: Arbeitsrecht: Kettenverträge bleiben verboten | ZEIT ONLINE

 

Fachkräfte-Lücke verdoppelt sich bis 2030 | Wirtschaft

Der Fachkräftemangel bremst die bayerische Wirtschaft aus. Rund 260 000 Fachkräfte fehlen aktuell. Und die Lücke wird größer.

München – Der Fachkräftemangel bremst die bayerische Wirtschaft aus. Allein 2018 entgehen dem Freistaat 23 Milliarden Euro an Wertschöpfung, heißt es bei der Industrie- und Handelskammer. Rund 260 000 Fachkräfte fehlen aktuell. Und die Lücke wird größer: Bis 2030 dürften es über 500 000 sein.

Bayerns Wirtschaft brummt. Es herrscht beinahe flächendeckend Vollbeschäftigung im Freistaat. Ein Ende des Aufschwungs – der längste seit 1991 – ist nicht in Sicht. Die Kehrseite ist d aer Fachkräftemangel, der immer mehr Betrieben zu schaffen macht. Wie eine Umfrage des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages (BIHK) ergab, sehen 64 Prozent der Unternehmen im Freistaat im Fachkräftemangel mittlerweile ein Risiko für ihr Geschäft. Vor sechs Jahren sorgten sich erst 35 Prozent. „Noch nie war die Lage so ernst wie heute“, sagt BIHK-Hauptgeschäftsführer Peter Driessen am Dienstag in München bei der Vorstellung des aktuellem Fachkräftemonitors, den die IHK jährlich vorlegt.

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Nach den aktuellen Zahlen, die von dem BIHK gemeinsam mit dem Wirtschaftsforschungsinstitut WiFOR erhoben werden, fehlen derzeit 260 000 Fachkräfte bayernweit, 103 000 davon in Oberbayern – verteilt über alle Branchen. Ein Plus um 33 000 Personen im Vergleich zum Vorjahr. Dabei macht sich die Lücke nicht in erster Linie bei Akademikern bemerkbar, vielmehr sind vor allem beruflich qualifizierte Mitarbeiter wie Industriekaufleute und IT-Experten gesucht. Allein in diesem Jahr betrage der Wertschöpfungsverlust für die bayerische Wirtschaft durch den Personalmangel 22,9 Milliarden Euro, erläutert Driessen. „Das entspricht 4,7 Prozent der Wirtschaftsleistung im Freistaat.“

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Quelle: Fachkräfte-Lücke verdoppelt sich bis 2030 | Wirtschaft

 

Rainer Brüderle will Tariflöhne in Altenpflege blockieren

Die privaten Arbeitgeber wollen die flächendeckende Einführung von Tariflöhnen in der Altenpflegebranche offenbar verhindern. Wie der „Spiegel“ berichtet, wirbt der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) gegenüber der Bundesregierung für ein unverbindliches Alternativmodell. Ein entsprechender Brief des Lobbyverbandes an Politiker der Großen Koalition liege dem „Spiegel“ vor.

Der frühere Wirtschaftsminister und derzeitige bpa-Präsident Rainer Brüderle (FDP) schreibt darin, der Verband rate seinen Mitgliedern, in ihren Betrieben sogenannte Arbeitsvertragsrichtlinien anzuwenden. Solche von den Arbeitgebern selbst festgelegten Mindestanforderungen haben jedoch Nachteile: So wird kein Recht auf Weihnachts- oder Urlaubsgeld erwähnt, vorgesehen ist zudem nur der gesetzliche Mindest-Urlaubsanspruch von 20 Tagen im Jahr.

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Quelle: Rainer Brüderle will offenbar Tariflöhne in Altenpflege blockieren – Wirtschaft – News zu Unternehmen & Märkten – Berliner Morgenpost

 

“Konzertierte Aktion Pflege”: Spahn, Heil und Giffey starten Kraftakt

Die Bundesregierung plant innerhalb eines Jahres ein Maßnahmenpaket gegen den Pflegenotstand auf den Weg zu bringen. Das verkündeten Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, Familienministerin Franziska Giffey und Gesundheitsminister Jens Spahn in einem Interview mit der “Bild am Sonntag”. “Wir geben hier den Schwur ab. Hier sitzen drei Minister, die gemeinsam gegen den Pflegenotstand vorgehen wollen.”, so Giffey. Dies sei ein Zeichen, dass drei Ministerien mit 43 gesellschaftlichen Partnern “eine Lösung für gute Pflege finden”.

“Wir haben einen Kraftakt vor uns”, sagte Heil. “Das geht nur über Parteigrenzen hinweg.” Spahn zufolge gebe man sich maximal ein Jahr Zeit: “Dann wollen wir konkrete und verbindliche Vereinbarungen mit allen haben, die in der Pflege Verantwortung tragen.”

Hierzu will der CDU-Politiker im Kampf gegen die Personalnot in der Pflege gezielt Fachkräfte in Südosteuropa anwerben. Besonders im Kosovo und in Albanien gebe es ein hohes Potenzial an jungen Fachkräften, sagte er. “Dort ist die Pflegeausbildung häufig besser, als wir denken.” Allerdings sieht der Gesundheitsminister erhebliche Probleme bei der Visavergabe: “Was mich verzweifeln lässt: Diese ausgebildeten Fachkräfte müssen oft zehn Monate auf ein Visum für Deutschland warten. Diese Abläufe müssen wir beschleunigen.” Auch die Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse dauere zu lange. Spahn wies darauf hin, dass bis zu 50.000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt würden. “Da werden wir auch im Ausland suchen müssen.” Es sei kaum mehr möglich, in Deutschland ein Krankenhaus oder eine Pflegeeinrichtung ohne ausländische Pflegekräfte zu betreiben.

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Quelle: “Konzertierte Aktion Pflege”: Spahn, Heil und Giffey starten Kraftakt – n-tv.de

 

Xing verschlechtert die Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz

Gerade vor einigen Tagen habe ich jemanden erklärt, was er in seinem Profil einstellen kann, um von Unternehmen oder Personalvermittlern gefunden zu werden. Man muss einfach unter Beschäftigungsart den Begriff “arbeitssuchend” auswählen, um gefunden zu werden.

Gefunden werde konnte man von Arbeitgebern und Personalvermittlern im Bereich der von Xing angebotenen Suchfunktion. Hier konnte man unter Angabe von mehreren Kriterien nach zukünftigen Mitarbeitern suchen.

So z.B. nach “PLZ”, Stadt, Branche, Beruf und andere mehr. Ausschlaggebend war aber ein Begriff. “Arbeitsuchend”, konnte man unter Beschäftigungsart eintragen. Und diesen für alle Ergebnisse ausschlaggebende Suchbegriff wurde von Xing sang und klanglos entfernt.

Auf den Sachverhalt angesprochen reagierte Xing mit der Aussage, das die sogenannten TOP-Recruiter trotzdem noch die Möglichkeit haben, arbeitsuchende Mitglieder zu finden.
Das ist aber wie wir es oft an anderen Stellen hören nur ein Versuch der Beschwichtigung und wertlos. Denn der Schaden für Arbeitssuchende, Unternehmen und Personalvermittler ist groß.

Warum ist diese Aussage wertlos?
1. Top-Recruiter sind gezwungen, den Xing-Talent-Manager (XTM) zu mieten, um nach dem Begriff “arbeitssuchend” selektieren zu können.
2. Dieser XTM kostet pro Monat mehrere hundert Euro
3. Ein Unternehmer, der vielleicht mehrfach im Jahr nur einzelne Mitarbeiter sucht, wird diesen XTM nicht buchen. Auch weil dieses “Instrument” erst erlernt werden muss, um erfolgreich zu sein.

Und auch wenn Sie als Arbeitsuchender darauf hoffen, das Sie eben durch die wenigen verbleibenden XTM-Anwender gefunden werden, werden Sie hööchstwahrscheinlich eine Enttäuschung erleben. Denn in der Regel haben diese Headhunter Positionen zu besetzen, deren Jahresgehalt über 70 tsd. Euro liegt. Eher noch deutlich mehr, als das. Ich bin davon überzeugt, dass die meisten arbeitsuchenden Mitglieder unter einem Jahresgehalt von 70 tsd. Euro liegen. Sogar, wenn es sich um gesuchte Akademiker mit Berufserfahrung handelt, bzw. es sich im ungünstigsten Fall um einen Absolventen handelt, der über keinerlei Berufserfahrung verfügt.

Das Thema wurde in der Gruppe Xing Community diskutiert. Wenn Sie dem Link folgen, können Sie mehr zum Thema erfahren. Oder vielleicht nutzen Sie auch gleich die Gelegenheit und lassen Xing wissen, was Sie von dieser Änderung halten.

Meine abschließende Meinung zu diesem Thema: Xing lohnt sich immer weniger für Arbeitssuchende, weil die Möglichkeiten schnell und einfach einen Job zu finden, sich noch mehr verschlechtert haben.

Sie können auch gerne die Kommentarfunktion nutzen und hier Ihre Meinung sagen.

 

 

VW sei Dank: endlich eine lösbare Aufgabe für BER

Die fehlenden Zulassungen für Fahrzeuge nach dem neuen WLPT-Abgastest führen zu Parkplatznot bei Volkswagen. Deshalb weicht der Konzern jetzt mit zahlreichen Neuwagen auf Stellflächen am geplanten Berliner Großflughafen BER aus.

Auf dem Gelände habe der Konzern Flächen angemietet, um Autos mit Lieferverzögerungen darauf abzustellen, bestätigte ein VW-Sprecher einen Bericht des “Handelsblatts”.

Hintergrund der Probleme sind neue Abgastests nach dem Prüfzyklus WLTP. Ab dem 1. September dürfen nur noch Autos zugelassen werden, die dieses neue Testverfahren durchlaufen haben.

VW produziert deshalb bereits zahlreiche Autos vor, die so gebaut sind, dass sie das Prüfverfahren schaffen. Allerdings fehlen derzeit noch die Freigaben für viele dieser Modelle durch das Kraftfahrt-Bundesamt.

Konzernweit könne es durch die Umstellung auf das WLTP-Verfahren zu Lieferverzögerungen bei 200.000 bis 250.000 Fahrzeuge kommen, sagte der Sprecher. Ein Teil davon werde auf den angemieteten Parkplätzen abgestellt.

Um den vollständigen Text zu lesen, folgen Sie bitte dem Link…..

Quelle: Parkplatznot durch Abgastests: VW muss Autos am BER zwischenparken – n-tv.de

 

Kritische Änderungen: Rumäniens Parlament billigt umstrittene Strafrechtsmilderung bei Korruption

Das rumänische Abgeordnetenhaus hat mit knapper Mehrheit Änderungen des Strafrechts beschlossen, die korruptionsverdächtigen Politikern zugute kommen. Staatspräsident Klaus Iohannis nannte den Akt „geradezu empörend“ und kündigte an, mit allen Mitteln zu versuchen, dieses Gesetz nicht in Kraft treten zu lassen.

Die im Eiltempo beschlossenen Änderungen gehen auf eine Initiative der Regierungsparteien PSD (Sozialdemokraten)und ALDE (Liberale) zurück.

Künftig soll Amtsmissbrauch nur noch strafbar sein, wenn er dem Täter oder dessen Familie einen persönlichen Vorteil verschafft. Kritikern zufolge ist damit der Begünstigung von Freunden einer Amtsperson Tür und Tor geöffnet. Aktuell sei mit Freisprüchen in 215 Amtsmissbrauchsverfahren zu rechnen, allein aufgrund des neuen Gesetzes, sollte dieses in Kraft treten, warnte die Antikorruptionseinheit der Staatsanwaltschaft, DNA. Zudem wurde das Höchststrafmaß für Amtsmissbrauch um zwei Jahre auf fünf Jahre gesenkt.

Präsident Klaus Iohannis will umgehend das Verfassungsgericht einschalten, um das Inkrafttreten des Gesetzes zu verhindern. Allerdings ist das Verfassungsgericht mehrheitlich mit regierungsfreundlichen Richtern besetzt.

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Quelle: Kritische Änderungen: Rumäniens Parlament billigt umstrittene Strafrechtsmilderung bei Korruption

 

Wie gehe ich mit Low-Performer im höheren Alter um?

Ist schon interessant, wie in einigen Unternehmen über Mitarbeiter gedacht wird. Ganz besonders über die älteren Mitarbeiter.
In diesem Beispiel hat man es anscheinend mit immer mehr LOW-Performern zu tun.
Lesen Sie hier, was geschrieben wurde:

Bei uns werden die starken Jahrgänge immer Älter, in allen Bereichen. Wir stellen uns langsam die Frage, wie gehen wir mit Low-Performern bis zum Rentenalter um?

Besonders im Außendienst?

Die Erwartungen werden immer größer, die psychische Belastung immer stärker und das wollen / können der Mitarbeiter lässt nach, obwohl das keine Absicht ist.

Wie gehen andere Firmen mit diesem Thema um?Ich freue mich auf Ihre Anregungen und Meinungen zu diesem Thema.

Danke schon im Voraus.

Quelle: Wie gehe ich mit Low-Performer im höheren Alter um? – Personal | XING

 

 

 

Der arbeitslose Gärtner war der Mörder

Ok. Nun kann ich es mir ersparen, hier einen Krimi zu erzählen. Es wurde jemand ermordet und der Gärtner war es. Er war arbeitslos. Eventuell ist das Mordopfer der letzte Arbeitgeber gewesen. Schluss. Aus. Das wird jedenfalls kein Knüller werden.

Trotzdem gab es einen Grund, diesen Beitrag zu schreiben. Denn im Gegensatz zur hier gewählten Überschrift, wählen viele Arbeitssuchende für ihre Beiträge in sozialen Netzwerken, aber auch für den “Betreff” des Anschreibens, Überschriften aus, die überhaupt nicht dazu geeignet sind, ein Interesse des Lesers (Arbeitgeber) zu wecken.

Ein paar Beispiele gefällig?

1. Head oft Logistik – München

2. erfolgsgewohnte Fach- und Führungskraft ab sofort frei

3. vertriebliches know how als Fach- und Führungskraft in einem vereint

4. aktive und erfolgreiche Verkaufsförderung

5. Über 25 Jahre erfolgreich im Vertrieb

Belassen wir es hierbei. Es gibt noch genügend Beispiele, die uns aber nicht helfen würden, das Problem der Zielgruppenansprache zu lösen.

Ich freue mich über Ihre Kommentare.