Archiv August 2018

Prizeotel verdoppelt Vergütung für Azubis

Ab dem 1. September bekommen Auszubildende bei Prizeotel doppelt so viel Geld. Das jedenfalls verspricht Marco Nussbaum, CEO der Hotelkette, in einem Post auf seiner Facebook-Seite. Dort schreibt er: “Damit alle Auszubildenden von ihrer Ausbildungsvergütung bei Prizeotel leben können, werden wir ab dem 1. September 2018 eine neue Vergütungsregelung für unsere Auszubildenden einführen. Wir werden die Vergütung im 1. und 2. Lehrjahr verdoppeln und im 3. Lehrjahr bei 1650 Euro brutto deckeln. Dieses wird unabhängig von Tarifverträgen gelten.”

Ständig jammere die Branche, dass es immer schwieriger werde Fachkräfte für die Hotellerie zu begeistern, erklärt Nussbaum. Seiner Meinung nach habe das auch mit der geringen Bezahlung und der dadurch signalisierten geringen Wertschätzung zu tun. “Zu oft werden Auszubildende als ‘billige’ Arbeitskräfte angesehen und verrichten am Ende die selbe Arbeit wie ihre festangestellten Kollegen/innen”, schreibt Nussbaum weiter.

Zudem sei die so stark gepriesene duale Ausbildung schlecht bezahlt und somit wenig attraktiv. Von dem Geld könnten viele, gerade in den Großstädten, oft nicht einmal ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft bezahlen. Dadurch würden “aberwitzige Anreisezeiten zur Arbeitstätte” entstehen.

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Quelle: Prizeotel verdoppelt Vergütung für Azubis – Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung

Bewerber überschätzen Jobs über Karrierenetzwerke wie Xing oder LinkedIn

Kandidaten erhoffen sich bei der Jobsuche scheinbar viel von Xing und Co, denn laut der Studie haben sieben von zehn Kandidaten ein Profil bei einem Karrierenetzwerk hinterlegt. Mehr als die Hälfte (54,6 Prozent) schätzt ihre Chancen hier als vielversprechend ein, von einem Unternehmen angesprochen zu werden. Tatsächlich wird so aber nur eine von 100 Stellen besetzt. Ganz schön wenig, gemessen an den Erwartungen der Bewerber.

Zickzack-Markierung: Das ist Berlins absurdester Radweg – Steglitz-Zehlendorf 

Eine ganz besondere Herausforderung sind am Mittwoch nicht nur die 36 Grad im Schatten. Auf der Zehlendorfer Leo-Baeck-Straße gibt es für Radfahrer noch eine weitere schweißtreibende Herausforderung: offenbar der Radweg 4.0. Neu und einzigartig in seiner Zickzack­linie, führt er vom Beginn der Leo-Baeck-Straße bis vor die Schweizerhof-Grundschule am Teltower Damm. Was soll das sein? Ein neuer Mario-Par­cours aus dem Videospiel? Eine Trainingsstrecke für die Verkehrsschule? Hindernisfahren für erprobte Radler?

Unter den Blicken einiger Schaulustiger mache ich am Mittwochmittag den Test. Kräftig antreten, Schwung holen, abbremsen. Mit wackligem Vorderrad die Ecke nehmen, einmal treten, in die nächste Ecke wackeln. Auf der kurzen Geraden wieder Schwung holen, bevor fünf Meter weiter die nächste Ecke kommt. Will man tatsächlich innerhalb der weißen Linie bleiben, ist schon etwas Geschick gefordert. Ich fahre selten Fahrrad und kann das nicht bieten. Nach einigen Hundert Metern und unzähligen Zickzackkurven komme ich auf der Zielgeraden vor der Schweizerhof-Grundschule an – vom Fahrtwind kein bisschen abgekühlt.

Die neue Markierung auf dem Gehweg für Radfahrer sind am Dienstag aufgebracht worden. Um 8 Uhr hätten die Arbeiter angefangen, erzählt Anwohner Dieter Otte. Alles mit Rädchen vermessen und dabei geschmunzelt, als ob sie es auch nicht so recht glauben wollten. Am Mittwochmorgen haben die Anwohner dann das fertige Resultat gesehen. Nachbarin Waltraud Homberger rief sofort im Bezirksamt an, sechsmal wurde sie durchgestellt, bis sie bei einem ahnungslosen Mitarbeiter im Tiefbauamt landete, der den Weg auch nur „komisch“ fand und sich erkundigen wollte.

Die Reaktionen: „Hirnrissig“, „Zumutung“, „Katastrophe“

Auf der Straße und in den sozialen Netzwerken kam es zu deutlicheren Worten. „Hirnrissig“, „Zumutung“, „Katastrophe“ riefen Anwohner und vorbeikommende Radfahrer. Auf Facebook wurden Fotos gepostet, die sich im Nu verbreiteten und Debatten entfachten. Gemutmaßt wurde, dass es sich um ein Fake-Foto handele, um einen Schildbürgerstreich oder um Kunst. Von Verwaltungsversagen wird auch hier gesprochen.

Denn verantwortlich für den Zickzackweg ist das Tiefbauamt des Bezirks Steglitz-Zehlendorf. Dort wird die Schuld gleich weitergeschoben: „Das hat die Firma nicht so ausgeführt, wie gedacht“, sagt Maren Schellenberg (Grüne), Stadträtin für Umwelt und Tiefbau, am Mittwoch. Eigentlich sei es eine Tempo-30-Zone, in der kein Fahrradweg angeordnet werden dürfe. Doch auf den Bürgersteigen habe es schon länger eine Markierung gegeben, die an den Bäumen vorbeiführte.

Beauftragte Firma soll eigenmächtig gehandelt haben

Das sei nie ein Fahrradweg gewesen, sondern nur eine Orientierungsmarkierung für Schüler, die die Schweizerhof-Grundschule besuchen. Denn Kinder unter acht Jahren müssen mit dem Rad auf dem Gehweg fahren und sollen dabei nicht mit den Fußgängern kollidieren. Es handele sich also um einen Radweg für Kinder auf dem Weg zur Schule. Im jüngsten Ausschuss für Umwelt und Verkehr hätten nun Eltern darum gebeten, die alte „Orientierungslinie“ für die Kinder nachzuziehen. Das Gremium habe zugestimmt. Darauf sei der Auftrag an eine Firma herausgegangen, die Markierung zu erneuern. Warum diese die Zickzacklinie aufgemalt habe, wisse man nicht.

Da habe die Firma eigenmächtig gehandelt. „Die Markierung wird nicht bleiben“, sagt Schellenberg. Spätestens nach der Sommerpause werde sie geändert. Das hoffen auch die Anwohner. Davina Prachnau ist mit Sohn Jurek und Hund Sam in der Leo-Baeck-Straße unterwegs. Sie muss den Kinderwagen in die Büsche lenken, weil der Platz neben der weißen Linie für Fußgänger nicht ausreicht. Doch es gibt nicht nur Kritiker: Der elfjährige Max findet den neuen Zickzackfahrradweg „echt cool“ und fährt ihn gleich zweimal ab.

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Quelle: Zickzack-Markierung: Das ist Berlins absurdester Radweg – Steglitz-Zehlendorf – Berliner Morgenpost

Folgen der Hitzewelle: Experten warnen vor Kamelplage im Spätsommer | Eine Zeitung

„Durch die Hitze und Trockenheit konnten sich die Paarhufer hier extrem schnell vermehren“ so Professor Thomas Mehlenkamp, Biologe an der Universität in Münster. „Es herrschen praktisch im kompletten Bundesgebiet perfekte Bedingungen für Kamele.“



Bereits Anfang August seien erste Schwärme in Gärten und Sandkisten beobachtet worden. Doch den Höhepunkt erreicht die Plage laut Mehlenkamp erst Ende des Monats und bis in den September hinein.

„Kamele sind zwar lästig, aber weitestgehend ungefährlich“, so der Biologe. „Sie stechen und beißen nicht.“ Man dürfe sie nur nicht provozieren. „Dann kann es passieren, dass sie zutreten.“

Dass man sich beim Essen versehentlich an einem Kamel verschluckt, glaubt Mehlenkamp hingegen nicht. „Es passiert äußerst selten, dass sich ein solches Tier in einem Bierglas versteckt oder sich auf der Gabel mit der Bratwurst niederlässt.“

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Quelle: Folgen der Hitzewelle: Experten warnen vor Kamelplage im Spätsommer | Eine Zeitung

Gute Handwerker auf Jobsuche brauchen keinen Personalvermittler. Denken Sie!

Grundsätzlich mag das stimmen. Einen Job zu finden, wenn man den richtigen Beruf erlernt hat, ist keine Kunst. Solche Jobs werden überall in Hülle und Fülle angeboten.

Dann gibt es aber auch Unternehmen, die einer Personalvermittlung nicht nur einen Suchauftrag erteilen, um eine Stelle besetzen zu können. Vielmehr sucht man hier um Unterstützung bei der Auswahl des richtigen Kandidaten. Den, der ins Unternehmen passt.

Und oft sind es gerade diese Unternehmen, die ihren Mitarbeitern viele Dinge zu bieten haben, die man bei der Masse der Stellenangebote nicht findet.

Das können ganz besonders interessante Aufgaben sein, Zusatzleistungen, ein gutes Gehalt oder einfach nur die Aussicht, das man im Unternehmen auf Dauer seinen Platz finden kann.

Um hier den richtigen Mitarbeiter zu finden, der dieses Wert ist, geben Unternehmen viel Geld aus und bezahlen das Honorar eines Personalvermittlers sehr gerne.

Und jetzt denken Sie nochmals darüber nach, ob Sie sich ausschließlich mit den Angeboten beschäftigen wollen, die überall in Massen verstreut werden.

 

Nein, man braucht NICHT per se eine Einwilligung zur Datenverarbeitung vom Bewerber. Auch nach DSGVO nicht…

…und da wo sie man (vermeintlich) bräuchte, etwa weil das Auswahlverfahren nichts taugt, hilft die Einwilligung auch nicht weiter…

So lässt sich in aller Kürze zusammenfassen, was man datenschutzrechtlich zur Verarbeitung von Bewerberdaten wissen muss, auch wenn es immer wieder anderslautend durch die HR-Diskussion und viele Personaler-Köpfe geistert, speziell befeuert durch die DSGVO sowie die aktuelle Diskussion um die Frage, ob in Auswahlprozessen eigentlich alles erlaubt ist (wie zweifelhafte Algorithmen und dubiose sog. „Profiler“).

Aber wie eigentlich immer, wenn es um juristische Fragen geht, ist die Begründung nicht ganz so einfach. Gut also für den Recrutainment Blogger, der sich die fundierteste datenschutzrechtliche Einschätzung allabendlich frei Haus am Abendbrotstisch von der Gattin servieren lassen kann… 😉 Oder naja, in diesem Fall stammt es aus einem Kommentar von ihr unter einem Beitrag, in dem ich mich kritisch mit einer Sprachanalyse-Software auseinandergesetzt hatte…

Ich mache es aber kurz – wer es lang und speziell zum Merkmal der Erforderlichkeit von Personalauswahlverfahren nach §26 BDSG (neu) sehr viel tiefer gehend nachlesen möchte, der wird hier fündig:

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Quelle: Nein, man braucht NICHT per se eine Einwilligung zur Datenverarbeitung vom Bewerber. Auch nach DSGVO nicht… | Recrutainment Blog

Unternehmenskultur: Plötzlich per Du – und dann?

Frau Schürmann, wollen wir uns duzen oder siezen? Wer müsste in unserem Fall das Du anbieten?Gerne würde ich in unserem Interview beim wertschätzenden Sie bleiben. Wir haben uns noch nicht näher kennengelernt und sprechen hier im geschäftlichen Kontext miteinander. Außerdem fehlen mir am Telefon einfach zu viele Anhaltspunkte, von denen ich ableiten könnte, ob ein Du angemessen wäre und wer es wem in diesem Fall anbieten sollte.Sie kommen aus dem eher konservativen Bankwesen. Einer Kienbaum-Studie zufolge duzt heute jede dritte Fachkraft ihren Vorgesetzten. Wie sieht das im Banking aus?Die Duz-Kultur hat zunehmend auch in als konservativ geltenden Häusern wie Banken, Versicherungen, Kanzleien und Prüfungsgesellschaften Einzug gehalten, in denen traditionell fast einheitlich gesiezt wurde. Eine Ausnahme bildet das Investmentbanking. Dort wird schon sehr lange geduzt, da die Geschäftssprache zumeist Englisch ist. Parallel zu den Diskussionen rund um die Duz-Kultur steht übrigens bei vielen meiner Teilnehmer das Thema „Business Dresscode“ auf der Wunschagenda. Denn die Abschaffung des Krawattenzwangs und der zunehmende Wunsch nach vertrauensbildender Lässigkeit wirft durchaus auch eine Menge Fragen nach Orientierungshilfen auf.

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Quelle: Unternehmenskultur: Plötzlich per Du – und dann?

Ab dem neuen Schuljahr: Pausenglocken erhalten Vibrationsalarm 

In den Bundesländern enden nun nach und nach die Sommerferien. Schüler müssen sich dann bundesweit auf eine Neuerung einstellen, denn um unnötigen Lärm zu vermeiden und damit Lehrer und Schüler sich nicht jedes Mal erschrecken, werden die Schulglocken künftig mit einem Vibrationsalarm ausgestattet.

„Wir haben die sechs Wochen Ferien genutzt, an zahlreichen Schulen die Pausenglocken zu erneuern“, so Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU), die zusammen mit dem Gesundheits- und Familienministerium sowie in Absprache mit den Bundesländern die Idee zu der Schulglocken-Reform hatte.



„Wir müssen mit der Zeit gehen und die Schulglocke, so wie sie seit Jahrzehnten besteht, ist mittlerweile einfach überholt.“ Oft sei sie viel zu laut und damit gesundheitsgefährdend für die Schüler, die nicht selten mit Hörschäden den Unterricht verließen. „Außerdem berichten Lehrer und Schüler immer wieder, dass sie das plötzliche schrille Losklingeln oft extrem erschrecke, und sie anschließend eine ganze Zeit benötigten, sich davon wieder zu erholen.“

Besonders störend sei die Pausenglocke auch bei Klassenarbeiten. „Viele Schüler glauben, ihren Kopf mit dem Ertönen des Pausensignals nicht mehr einschalten zu müssen, obwohl sie noch nicht mit ihrer Arbeit fertig sind“, so Karliczek weiter. „Mit dem Vibrationsalarm hoffen wir, dieses Problem etwas eindämmen zu können.“

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Quelle: Ab dem neuen Schuljahr: Pausenglocken erhalten Vibrationsalarm | Eine Zeitung

Urlaubstage abrunden ? Nicht erlaubt!

Die Urlaubsberechnung kann kompliziert sein – insbesondere in flexiblen Arbeitssystemen. Bei Arbeitnehmern, die im Schichtbetrieb arbeiten, wird es häufig tarifvertraglich so geregelt, dass der Urlaubsanspruch auf Basis von Schichten berechnet wird. Dies bedeutet im Ergebnis, dass es zu einem Urlaubsanspruch mit Bruchteilen kommen kann. Im vorliegenden Fall waren es genau 28,15 Tage Urlaub, die einer Fluggastkontrolleurin zustanden. Der Arbeitgeber rundete diesen Anspruch aus praktischen Gründen auf 28 Tage ab zu Unrecht, entschied das BAG.

Urlaub zu Unrecht verfallen?

Die Arbeitnehmerin, die seit 2010 als Fluggastkontrolleurin im Schichtdienst am Flughafen beschäftigt ist, klagte vor Gericht auf Schadensersatz in Form von Ersatzurlaub für 0,15 Arbeitstage Urlaub aus dem Jahr 2016. Die Fluggastkontrolleurin machte geltend, dass sie für das Jahr 2016 einen Anspruch auf 28,15 Arbeitstage Urlaub gehabt habe. Tatsächlich wurden ihr vom Arbeitgeber jedoch nur 28 Urlaubstage bei insgesamt 244 Arbeitstagen, gewährt, sodass der restliche Urlaub zu Unrecht verfallen sei.

Der Arbeitgeber vertrat die Auffassung, dass Urlaubsansprüche, die sich auf einen Bruchteil von weniger als 0,5 Tagen belaufen, auf volle Arbeitstage abgerundet werden mussten.

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Quelle: Urlaubstage abrunden | Personal | Haufe

Rechnen Verkäufer mit der verkürzten Aufmerksamkeitsspanne der Kunden?

Oft habe ich den Eindruck, dass es wirklich so ist. Dabei ist das Problem eher die Aufmerksamkeitsspanne der Verkäufer.

Zur Geschichte:
Wir beschäftigen uns bei “Netzwerk Arbeit” damit, eine etwas “bessere” Software anzuschaffen, um unsere Kunden (Unternehmen und Kandidaten) noch besser bedienen zu können. Das Ziel könnte man schon allein dadurch erreichen, in dem man unbeliebte Aufgaben durch die Software erledigen lässt.

Nun stehen wir seit einiger Zeit mit einem Unternehmen in Verhandlung, dessen Produkt uns geeignet erscheint, dass „Drumherum“ aber nicht passt.

Hierzu gehört die merkwürdige Art, ein Telefonat anzubahnen.

Obwohl wir aller bestens telefonisch erreichbar sind, bekommen wir schon zum dritten oder vierten Mal eine Mail mit folgendem Inhalt:

Sehr geehrter Herr Schäfer,
leider konnte ich Sie heute telefonisch nicht erreichen.
Ich habe noch einige Fragen an Sie bezüglich der Nutzung des (……..Produktname).
Bitte nennen Sie mir einen Zeitraum, in welchem ich Sie am besten kontaktieren kann.
Vorab vielen Dank für Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüßen

W. S.
Dipl.-Betriebswirt (FH)

Das kann nicht sein. Gesetzt den Fall, das ich gerade ein Telefonat führe, werde ich über weitere eingehende Telefonate elektronisch informiert. Und wenn dem so ist, rufe ich immer zurück. Hier besteht also der Verdacht, dass mich der Verkäufer anflunkert.

Wenn ich mit diesem Trick leben könnte, mache ich mir aber Gedanken, ob ich nicht für „voll genommen“ werde? Denn ich habe es mir sehr wohl gemerkt, dass Telefonate immer auf diese Art angebahnt werden. Auch wenn Monate dazwischen liegen, erinnert man sich an solche Vorgänge. Zumindest ist es bei mir so.

Also ich bin da schon der Meinung, dass der Herr Verkäufer nicht versuchen sollte mir die Schuld der Unerreichbarkeit in die Schuhe zu schieben.

Ich sehe aber die Gefahr, dass wir uns an solche Vorgänge gewöhnen müssen, weil wir nur noch mit Textbausteinen, die teils auch noch automatisch zu bestimmten Zeiten ausgelöst werden, versorgt werden, damit die Auftragsbücher voll sind.

In der Hoffnung das es noch Verkäufer gibt, die auch noch mehr als volle Bücher im Kopf haben………….

 

Viele Grüße
HJS

Bisher nur ein Aufgriff durch die neue bayerische Grenzpolizei. Oder 500 Polizisten und ein Gefangener.

Die Bilanz der mit viel Getöse aufgestellten Truppe ist nach über zwei Wochen nicht berauschend

 

Rund 500 Beamte umfasst die neue gegründete bayerische Grenzpolizei, 1000 sollen es bis 2023 werden. Die Einheit, ein Prestigeprojekt von Ministerpräsident Markus Söder (CSU), darf seit 18. Juli jeden noch so kleinen Grenzübertritt zu Österreich kontrollieren. Den ersten Einsatz nahe Braunau (OÖ) vor etwas mehr als zwei Wochen wollte sich der wahlkämpfende Söder, wie berichtet, nicht entgehen lassen.

Immerhin waren breites Medienecho und Bilder des Politikers bei „seiner“ Grenzpolizei garantiert. Nicht zuletzt weil die CSU und ihr Innenminister in BerlinHorst Seehofer, zuvor wegen eines Koalitionsstreits mit CDU und SPD über den Umgang mit Flüchtlingen an der deutsch-österreichischen Regierung beinahe die Bundesregierung gesprengt.

Die Kompetenzen der bayerischen Grenzpolizei sind freilich beschränkt. Sie darf zwar selbstständig kontrollieren, aber nur in Abstimmung mit der eigentlich zuständigen Bundespolizei, die auch an den Autobahnübergängen bei Kufstein(Tirol), Walserberg (Salzburg) und Suben (OÖ) im Einsatz ist. An die Bundespolizeimuss die neue Einheit auch jeden übergeben, den sie an der Grenze bei einem illegalen Übertritt nach Deutschland erwischt.

Der Erfolgsquote ist nach über zwei Wochen aber nicht gerade beeindruckend. „Seit dem Einsatzstart der bayerischen Grenzpolizei wurde an die Bundespolizeiein unerlaubt Eingereister übergeben“, teilt die Bundespolizei auf KURIER-Anfrage mit. Damit geht gerade einmal ein Aufgriff auf die Kappe der mit so viel Getöseaufgestellten Truppe.

Migration über Österreich rückläufig

Das mag aber auch der allgemeinen Lage geschuldet sein. Denn auch wenn die Pläne von Seehofer, Migranten an der Grenze zu Österreich zurückzuweisen, die deutsche Bundesregierung ins Chaos stürzen ließ, zeigt sich: Die Zahl der illegalen Einreisen über die Grenze zu Österreich ist klar rückläufig (siehe Grafik). In den ersten sechs Monaten des heurigen Jahres hat die Bundespolizei in ganz Deutschland 21.435 Aufgriffe verzeichnet – ein Minus von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der illegalen Einreisen über Österreich ist gleichzeitig um über 30 Prozent zurückgegangen: Von 8358 auf 5758 Personen.

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Quelle: Bisher nur ein Aufgriff durch die neue bayerische Grenzpolizei | kurier.at

Teilhabe-Chancen-Gesetz eröffnet neue Perspektiven

Über 800.000 Menschen sind ein Jahr oder länger arbeitslos. Mit dem Teilhabe-Chancen-Gesetz, das Anfang 2019 in Kraft treten soll, will die Bundesregierung die Situation der Langzeitarbeitslosen verbessern. Was das geplante Gesetz bringt und was die Gewerkschaften davon halten, erläutert Martin Künkler in der »Sozialen Sicherheit« 7/2018.

Die neue Förderung für Langzeitarbeitslose soll 2019 in Kraft treten. Der am 18. Juli vom Bundeskabinett verabschiedete Entwurf des Teilhabe-Chancen-Gesetzes umfasst zwei verschiedene Arten von Lohnkostenzuschüssen für zwei unterschiedliche Zielgruppen:

Lohnkostenzuschuss »Eingliederung von Langzeitarbeitslosen«

Damit wird das heute schon bestehende Instrument »Förderung von Arbeitsverhältnissen« (§ 16 e SGB II) weiterentwickelt. Der Zuschuss zielt auf die (mittelfristige) Integration von Langzeitarbeitslosen in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Voraussetzung für die Förderung ist, dass ein mindestens zweijähriges, sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis mit einer Person begründet wird, die mindestens zwei Jahre arbeitslos ist.

Der Lohnkostenzuschuss für den Arbeitgeber beträgt im ersten Jahr 75 Prozent und im zweiten Jahr 50 Prozent des tatsächlich gezahlten Arbeitsentgelts (Arbeitgeber-Brutto) einschließlich der pauschalisierten Sozialversicherungsbeiträge – aber mit Ausnahme der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung. Nach Ablauf der Förderung gilt eine »Nachbeschäftigungspflicht« von sechs Monaten. Wenn sie nicht eingehalten wird, muss ein Teil des Förderbetrags zurückgezahlt werden.

Lohnkostenzuschuss »Teilhabe am Arbeitsmarkt«

Dieser Zuschuss, der im neuen § 16i SGB II geregelt werden soll, ist grundlegend neu und das eigentliche »Herzstück« des Gesetzentwurfs. Er zielt nicht primär auf Übergänge in ungeförderte Beschäftigung. Vielmehr soll damit »sehr arbeitsmarktfernen Langzeitarbeitslosen« eine längerfristige Teilhabe an Erwerbsarbeit ermöglicht werden. Arbeitgeber können den Zuschuss fünf Jahre lang erhalten, wenn sie mit vom Jobcenter zugewiesenen langjährigen Hartz-IV-Empfängern ein Arbeitsverhältnis begründen. Nach dem jetzigen Gesetzentwurf muss dieses sozialversicherungspflichtig sein (nach dem ursprünglichen Referentenentwurf vom 11. Juni hätte selbst ein nicht sozialversicherter Minijob gereicht). Die Förderung gibt es nur für Personen,

  • die mindestens 25 Jahre sind,
  • die insgesamt mindestens sieben Jahre in den letzten acht Jahren Hartz-IV-Leistungen bezogen haben (nach dem Referentenentwurf sollten sechs Jahre Hartz-IV-Bezug ausreichen),
  • die in dieser Zeit nicht oder nur kurzzeitig beschäftigt oder selbstständig waren,
  • für die noch keine Zuschüsse an Arbeitgeber für eine Dauer von fünf Jahren erbracht worden sind.

Der Zuschuss für den Arbeitgeber beträgt 100 Prozent in den ersten beiden Jahren und wird dann in den Folgejahren um jeweils 10 Prozentpunkte (bis auf 70 Prozent im fünften Jahr) abgesenkt. Berechnet wird der Zuschuss nach der Höhe des gesetzlichen Mindestlohns (ab 2019: 9,19 pro Stunde) zuzügliche der pauschalisierten Beiträge des Arbeitgebers zur Sozialversicherung – mit Ausnahme der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung.

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Quelle: Teilhabe-Chancen-Gesetz eröffnet neue Perspektiven

Warum die Niederländer die beste Work-Life-Balance haben

Den gelben Zettel hat Wilbert Mulders immer in seiner Tasche. Zwischen Laptop und den Schlüsseln für das Segelboot, eingequetscht zwischen Arbeits- und Privatleben. Darauf hat der 51-Jährige Tipps für produktiveres Arbeiten notiert. Auch die Namen seiner Kinder, seiner Frau und seiner Freunde stehen da.Und eine Checkliste für seine Gesundheit. Details daraus sollen nicht veröffentlicht werden. Es ist eine Art persönliche Kurzanleitung zum Runterkommen. Sie soll Mulders daran erinnern, was wirklich wichtig ist, wenn es mal stressig wird. Er hat den DIN-A5-Zettel sogar laminiert. Mulders ist Manager in Amsterdam. Jede Woche arbeitet der Niederländer zwischen 40 und 60 Stunden. Das ist viel in seinem Land.300 Kilometer weiter kramt Stephan Grabmeier einen USB-Stick aus seiner Tasche. Ob die Präsentation für den Vortrag gestern Abend noch fertig geworden sei, will die Organisatorin der Veranstaltung halb im Spaß, halb im Ernst wissen. Grabmeier lächelt. Natürlich habe er die Folien, sagt der 47-Jährige freundlich.

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Trotz schlechterem Gehalt den Job wechseln? Diese Gründe sprechen dafür.

Es gibt viele Gründe, den Job zu wechseln. Eine Grundregel lautet jedoch: Der neue Job sollte stets eine finanzielle Verbesserung zum vorherigen darstellen – oder zumindest keine Verschlechterung. Doch Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel. Wir möchten Ihnen deshalb heute erläutern, wann Sie trotz schlechterem Gehalt über einen Jobwechsel nachdenken sollten. Geld ist schließlich nicht das Wichtigste im Leben und daher nicht der einzig legitime Kündigungsgrund.

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Quelle: Trotz schlechterem Gehalt den Job wechseln? Diese 6 Gründe sprechen dafür » arbeits-abc.de

Überarbeitung: Japanische Angestellte sollen montags länger schlafen

In Japan arbeiten die Menschen so viel, dass es für “Tod durch Arbeit” sogar ein eigenes Wort gibt: “Karoshi” ist eine offiziell anerkannte Todesart, wegen der Unternehmen verklagt werden können und auf deren Verhinderung sich Kliniken spezialisiert haben. Auch die japanische Regierung sieht sich immer wieder gezwungen, den Arbeitseifer der Bürger mit staatlichen Initiativen auf ein gesundes Maß zu stutzen.Neuester Vorschlag: Japanische Unternehmen werden angehalten, ihre Mitarbeiter montags länger schlafen zu lassen, damit sie besser erholt in die Woche starten. “Shining Monday” wird die Idee genannt, über die unter anderem der “Guardian” berichtet. Dabei soll nicht jeder Montag für jeden “glänzend” sein, aber zumindest einmal im Monat sollte jeder den Luxus eines freien Montagmorgens genießen können. EXPERIMENTDer Traum von der Vier-Tage-Woche lebt: Österreichische Post ist bereits in VerhandlungenDas Wirtschaftsministerium geht mit gutem Beispiel voran und gab zum ersten “Shining Monday” gleich einem Drittel der Belegschaft den Morgen frei. Erst nach dem Mittagessen sollten die Mitarbeiter das Büro betreten. Das Ministerium zog ein positives Fazit: Die Abwesenheit Hunderter Mitarbeiter am Morgen habe die Arbeitsfähigkeit im Ministerium nicht beeinträchtigt – eine Aussage, für die man sich hierzulande wohl eine Menge Beamtenwitze anhören müsste.

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Arbeit: Muss der Chef Beschäftigte fürs Ehrenamt freistellen?

Doch was gilt, wenn man während der Arbeitszeit einspringen muss? Haben Arbeitnehmer einen Anspruch darauf, dass ihr Chef sie für ein Ehrenamt freistellt? „Es kommt darauf an. Denn Ehrenamt ist nicht gleich Ehrenamt”, sagt Jürgen Markowski, Fachanwalt für Arbeitsrecht und Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht im Deutschen Anwaltverein. Grundsätzlich sind Angestellte durch ihren Arbeitsvertrag dazu verpflichtet, während der Arbeitszeit zu arbeiten. „Wer private Ämter übernimmt, sollte mit seinem Vorgesetzten sprechen, wenn er in Ausnahmefällen deshalb der Arbeit fernbleiben will.” Denn einen Anspruch auf Freistellung haben Arbeitnehmer nicht.

Doch: „Bei manchen Ämtern gibt es ein besonderes öffentliches Interesse”, erklärt Markowski. Das gilt etwa für die Freiwillige Feuerwehr, das THW, Rettungsdienste, aber auch für Schöffen, ehrenamtliche Richter oder Gemeinderatsmitglieder. Diese ehrenamtlichen Tätigkeiten genießen einen besonderen Schutz, weil sich hier eine Person ehrenamtlich für das Gemeinwohl einsetzt.

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Umfrage: Studenten haben keine Lust mehr auf Karriere

Abends ewig im Büro sitzen, nur damit man in ein paar Jahren vielleicht bei einer Beförderungsrunde belohnt wird? Immer weniger Studenten in Deutschland sehen darin einen Sinn. Nur noch 41 Prozent messen dem beruflichen Aufstieg eine hohe Bedeutung in ihrem Leben bei, geht aus einer am Sonntag veröffentlichten Umfrage der Unternehmensberatung EY unter rund 2.000 Studenten in 27 Universitätsstädten hervor. An erster Stelle steht demnach Zeit für die Familie (70 Prozent), gefolgt von Freunden (66 Prozent) sowie Freizeitaktivitäten und Sport (50 Prozent). Im Vergleich zur vorangegangenen Untersuchung vor zwei Jahren hat die Karrierefreude damit rapide abgenommen: Damals hatten noch 57 Prozent der Studenten berufliche Aufstiegsambitionen.

Der Rückgang hängt nach Ansicht der Berater vor allem mit der guten wirtschaftlichen Lage in Deutschland zusammen. So gehen 92 Prozent der Studenten davon aus, im Anschluss an ihr Studium schnell eine Stelle zu finden. „Bei deutschen Studenten zeichnet sich immer deutlicher ein grundlegender Wertewandel ab“, sagt Oliver Simon, Leiter der Personalabteilung von EY und als solcher selbst regelmäßig mit solchen Bewerbern konfrontiert. „Die Studenten rechnen durchaus mit einem sicheren Job und einem auskömmlichen Gehalt, eine steile Karriere mit außergewöhnlichen Verdienstmöglichkeiten verliert jedoch immer weiter an Attraktivität.“ Simon spricht von einem „Gefühl der weitgehenden Sicherheit“, da rückten persönliche Interessen in den Vordergrund.

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Deutsche Post prüft Erhöhung der Portogebühren für Briefe – manager magazin

Nach steigenden Preisen für Bücher- und Warensendungen müssen sich Post-Kunden nach einem Medienbericht auch auf höhere Portogebühren für Briefe einstellen. Nach Informationen der “Bild am Sonntag” gibt es bei der Deutschen Post Börsen-Chart zeigen Erwägungen, das Porto für den Standardbrief 2019 um 10 auf 80 Cent anzuheben. Ein Sprecher der Deutschen Post sprach am Sonntag von Spekulationen.Zunächst müsse die Bundesnetzagentur ein neues Verfahren zur Bestimmung der Briefpreise festlegen. Sobald das feststehe, werde die Post auf dieser Grundlage entscheiden, ob Preise verändert werden und wenn ja – in welchen Bereichen und in welcher Höhe, sagte der Sprecher. Das Porto für den Standardbrief von aktuell 70 Cent ist staatlich reguliert. Eine Erhöhung ist ab Anfang 2019 aber prinzipiell wieder möglich.Zugleich zeichnet sich ab, dass die Beschwerden über die Deutsche Post bei der Bundesnetzagentur 2018 einen Rekord erreichen könnten. Schon bisher sind bereits mehr als zwei Drittel des gesamten Vorjahreswertes eingegangen. Bis Ende Mai seien rund 4100 Beschwerden gezählt worden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von den Regulierern. Im Gesamtjahr 2017 waren es demnach 6100, ein Anstieg von wiederum 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.Kritik kam von Klaus Müller vom Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv). Eine 14-prozentige Preiserhöhung für Briefe auf 80 Cent und gleichzeitig eine Rekordzahl an Beschwerden – “das ist eine Frechheit”, teilte er auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mit.

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Quelle: Deutsche Post prüft Erhöhung der Portogebühren für Briefe – manager magazin

Kindergeldzahlungen ins Ausland: Scheinheilige Gerechtigkeitsdebatte

Die Kommunen schlagen Alarm, weil es immer mehr ausländische Kindergeldempfänger gibt. Das ist verständlich, meint Andreas Meyer-Feist. Mit Blick auf Pflege und Bau warnt er jedoch vor den Folgen der Debatte.

Eine alte Debatte wird neu justiert – mitten in der Sommerzeit. Der Aufschrei der Städte und Gemeinden ist verständlich: Menschen aus Polen, Rumänien und Bulgarien werden von diversen Vermittlern in Schrottimmobilien untergebracht, angemeldet und ausgebeutet.

Der Wert des Menschen bemisst sich hier nach dem Wert des deutschen Kindergeldes – und das übersteigt bei entsprechender Kinderzahl schon mal leicht ein Monatseinkommen. Das nebenbei bemerkt dann bei den Vermittlern ankommt und nicht bei den Kindern. Und die Kosten für das Kindergeld, das auf Auslandskonten landet, steigen dramatisch.

Deutschland profitiert von Europa

Nur: Dieses Problem betrifft beileibe nicht alle EU-Arbeitskräfte. Die allermeisten werden nachgefragt und gebraucht. Sie sind anerkannt und unverzichtbar. Sie tragen wie die Deutschen zur wirtschaftlichen Entwicklung bei. Sie zahlen in die Sozialkassen ein. Und sie füllen viele Lücken. Sie fühlen sich – anders als so mancher Deutscher – auch nicht zu fein für schwierige Jobs. Auch, wenn ihre Kinder zuhause leben, die sie kaum sehen, und die alleine groß werden müssen – in Regionen, die ohnehin schon ausgeblutet sind, weil es dort keine Jobs gibt.

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Quelle: Kindergeld im Ausland: Scheinheilige Gerechtigkeitsdebatte | tagesschau.de

Studie: Autoindustrie verliert massiv an Attraktivität als Arbeitgeber

Lange Zeit waren Autohersteller auf den Wunschlisten junger Berufseinsteiger ganz oben. Das hat sich deutlich geändert, zeigen zwei Studien. Auch bei ihrem neuen Favoriten sind sich Studenten und Schüler einig.

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Quelle: Studie: Autoindustrie verliert massiv an Attraktivität als Arbeitgeber – SPIEGEL ONLINE

Ausbildung: Fast 24.000 Jugendliche haben keine Lehrstelle gefunden

Viele Betriebe finden keine Lehrlinge – aber viele Jugendliche finden auch keine Lehrstelle. Die Zahl der vergeblichen Bewerber hat sich seit 2010 verdoppelt. Warum bleiben so viele Ausbildungsplätze leer?

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Quelle: Ausbildung: Fast 24.000 Jugendliche haben keine Lehrstelle gefunden – SPIEGEL ONLINE

Xing, LinkedIn & Co. Entweder wir finden einen anderen Weg, oder wir machen einen.

Um es kurz zu machen: Xing hat vor kurzer Zeit den Suchbegriff „Arbeitsuchend“ aus der Suchmaske entfernt, so dass Sie – falls Sie einen Job suchen – von Unternehmern und Personalvermittlern nicht mehr gefunden werden können.

Nur noch einer kleinen „Elite“ ist es möglich, Sie zu finden. Es handelt sich um die Nutzer des „Xing Talent Managers“ (XTM), dessen Nutzung monatlich mit 200 bis 300 Euro zu Buche schlägt. Die Nutzer des „XTM“ suchen allerdings meistens Personal, mit möglichst hohen Einkommen. Wenn Sie also mit weniger als 60/70 Tsd. Euro Jahreseinkommen zufrieden sind, dann gehören Sie zu den Mitgliedern, die am meisten vorhanden sind und aus der Suche rausfallen.

Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie in Zukunft noch weniger angesprochen werden.

Aber was können wir tun?

  1. Wir könnten den XTM buchen, werden es aber nicht tun, weil wir uns dann vollkommen in Abhängigkeit von Xing befinden. Es ist nicht sichergestellt, dass wir wirklich der Eigentümer, sondern nur Nutzer unserer Daten sind.
  2. Wir könnten in Xing kostenpflichtige Anzeigen schalten, um Unternehmen und Arbeitsuchende anzusprechen. Das lohnt sich aber nicht, weil man bei Xing hauptsächlich Personalvermittler findet und keine mittelständischen Unternehmer.

Natürlich könnten auch wir uns für die Nutzung des XTM entscheiden, tun es aber aus gutem Grund nicht. Angenommen wir würden uns später für eine Trennung von Xing oder dem XTM entscheiden, ist nicht sichergestellt, dass wir über unsere Daten verfügen können. Momentan gehen wir davon aus, dass wir nicht Eigentümer, sondern nur Besitzer der Daten wären.

Wie kann eine Lösung aussehen?
Sicher ist, dass es ohne soziale Netzwerke nicht geht und so besteht auch kein Grund dafür, die Aktivitäten einzustellen. Man muss aber auch erkennen, dass Netzwerke irgendwann einmal ausgenutzt sind und erweitert werden müssen. Da bei Xing und LinkedIn hauptsächlich Personalvermittler, Personaldienstleister und Zeitarbeit-Unternehmen zu finden sind, werden wir einen anderen Weg gehen, um Unternehmen und Arbeitsuchende anzusprechen.

Denn, ……………..

…….Bekanntschaften macht man am besten dort, wo man nicht bekannt ist.

So haben wir uns für eine Probephase entschlossen, in der wir in den nächsten 6 Monaten einen zweistelligen %-Betrag unserer Einnahmen für Werbung bei Facebook und Google investieren werden.

Das heißt:

  1. Stellensuchanzeigen für Arbeitsuchende werden jetzt zusätzlich bei Facebook oder Google als Promotion eingestellt. Da in diesem Fall das persönliche Profil des Kandidaten eingestellt wird, profitiert er direkt von dem erweiterten Leserkreis.  
  2. Anders sieht es aus, wenn wir eine Vermittlung vornehmen und ein Honorar berechnen können. Hier werden wir das entsprechende Budget dafür verwenden, das unser Unternehmen bekannt gemacht wird. Hier können Imageanzeigen geschaltet werden, ebenso bietet es sich aber auch an, Fachartikel zu veröffentlichen, die sich mit dem Thema Personal beschäftigen.

Wir finden neue Wege.

Warum in Japan Klapptelefone noch sehr beliebt sind

In Japan, flip phones are still commonplace.

While Americans duke it out over the Samsung S8 and iPhone 7s, a sizable segment of Japanese consumers seems stuck in the past. Low-cost “feature phones” remain popular options, despite—and, in fact, because of—their relatively simple technology.

Many Japanese refer to the phones as garakei, which roughly translates to “Galapagos phone.” The name is a reference to the famously isolated Galapagos Islands and the islands’ unique wildlife; the feature phones are unique to the needs of Japanese consumers.

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Getty Images

So, what’s the allure? For starters, flip phones are durable, as they don’t take on scratches and cracks from a single drop. They’re fairly inexpensive, too, and they can hold a battery charge for several days—a practical feature for Japanese business people who often work far more than 40 hours per week.

Many of the phones also have specialized features to broaden their appeal. One recent release from Kyocera features an ultra-tough design capable of rain, snow, sand, dust, and ice. It also packs in a 13 megapixel camera. Another Kyocera phone could be held under running water (useful if you drop your phone in a vat of honey, although we’re not sure if that’s a common situation). Most of the phones feature built-in web browsers, although the Galapagos phones’ online capabilities are limited compared to modern smartphones.

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In 2014, Japan produced 10.58 million units of flip phones, according to Forbes. Many Japanese seem unwilling to give up the old tech, and they don’t see a reason to change course.

However, analysts say that Japan’s flip-phone fascination is ending.

While sales jumped in 2014, flip phones have lost their allure with Japanese consumers. By 2015, flip-phones comprised only 20 percent of new phones sold. The younger generations appreciate smartphones’ messaging apps and enhanced functionality (you’re definitely not playing Pokémon Go on a Galapagos phone).

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iStock

Some manufacturers have attempted to keep their flip phones popular by introducing smartphone apps and features. Several years ago, NTT Docomo Inc. and KDDI Corp. released a clamshell phone powered by Google’s Android operating system.

“There are users who just need (to make) telephone calls and (send or receive) emails. It would be best for us if they change to smartphones, but we’ve heard many voices from users (who want Galapagos phones)…we will keep providing them,” Docomo President Kaoru Kato said.

But that wasn’t quite enough to stave off the changing times.

The word garakei has become something of an insult, used by the younger generation to mock the isolationist tendencies of older Japanese. Japan does, after all, usually embrace new technologies like 3G mobile internet, which was widely marketed in Japan long before U.S. consumers received 3G access. Japanese companies also introduced the world’s first camera phone.

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Morio/Wikipedia

Visit Japan, and you’ll still see flip phones in quite a few places, especially if you visit a major city. But, change is inevitable. Japan may have taken a while to embrace the smartphone, but even on the islands of Galapagos, evolution eventually will take its toll.

Xing Stellenmarkt und “alte Klamotten”

Heute ging bei uns eine Bewerbung auf eine Stelle ein, die nicht mehr bei uns in der Datenbank und auf der Homepage zu finden war.
Die Dame schrieb, sie fand diese Stelle im Xing-Stellenmarkt.
Grundsätzlich finde ich es in Ordnung,das Xing, Indeed und andere Vertreter der Medien unsere Stellen übernehmen.
Was ich nicht gut finde ist die Tatsache, das diese Stellen wahrscheinlich in 2 Jahren immer noch irgendwo sichtbar sind und dazu führen, das
1. Bewerber sich auf “alte Kamellen” bewerben und verärgert sind und…
2. Unternehmen verärgert sind, auf “alte Kamellen” noch Bewerbungen zu bekommen…. und
3. das Image des Unternehmens angezweifelt wird, weil man den Fehler zuerst beim ausschreibenden Unternehmen sucht.

Und dabei wäre es doch so einfach. Man bräuchte nur einen Datumsstempel zu setzen, an dem die veröffentlichten Stellenanzeigen automatisch archiviert werden.
Da wir uns von Kandidaten nicht vorwerfen lassen wollen, das wir nichts im Griff haben, erkläre ich natürlich den Vorgang und schiebe in diesem Fall den Ball Xing zu.
Am Ende bleibt: schön ist das nicht. Und es müsste nicht sein.