Archiv September 2018

XING-Kontakte nie verlieren durch Export auf den eigenen PC

Mir ist es zu heikel, meine mühsam und in Jahren erarbeitete Kontakte nur in Xing aufzubewahren. Aus diesem Grund exportiere ich diese regelmäßig auf meinen PC und von dort auf mein Smartphone. So habe ich nicht nur den Namen eines Anrufers sofort zur Hand, falls das Telefon klingelt.

Ich benutze für diesen Zweck dieses Tool:

https://revido.fabianbeiner.de/

Es gibt auch noch viele andere Tools im Netz, die auch auf Facebook und Linkedin
zugreifen können.

 

 

H&M sitzt auf unverkaufter Mode für 3,5 Milliarden Euro

Der angeschlagene Billigmode-Konzern H&M kämpft mit Ladenhütern im Milliardenwert. Das sei „nicht normal für H&M“. Außerdem lässt das Modeunternehmen laut internen Unterlagen Kleidung vernichten.

Der angeschlagene Bekleidungskonzern Hennes & Mauritz (H&M) kämpft mit Ladenhütern im Milliardenwert, berichten die WirtschaftsWoche und das ZDF-Magazin Frontal21. Der so genannte „Stock-in-Trade“ – der Warenbestand – wuchs im ersten Halbjahr 2018 von 3,1 auf 3,5 Milliarden Euro und damit umgerechnet um elf Prozent. Das ergibt sich aus Finanzdaten des Unternehmens, die die Redaktionen ausgewertet haben.
Außerdem lässt das Modeunternehmen laut internen Unterlagen Kleidung vernichten. Das geht aus einem vertraulichen Bericht des Wirtschaftsausschusses der deutschen Logistiktochter an den Gesamtbetriebsrat vom Juni 2018 hervor. Demnach wurden „ca. 100.000 pcs“, also 100.000 Kleidungsstücke vernichtet. Weiter heißt es in dem Papier, das den Redaktionen vorliegt: „Ladenhüter sind für H&Meine neue Erfahrung.“ Zurzeit „haben wir 5 Saisons im Haus“ – das sei „nicht normal für H&M“.

Um den vollständigen Text zu lesen, folgen Sie bitte dem Link…..

Quelle: H&M sitzt auf unverkaufter Mode für 3,5 Milliarden Euro

Bewerbung ohne Anschreiben und Lebenslauf. Geht das?

Bewerbungen sind strikt formalisiert: Lebenslauf nur tabellarisch, maximal eine Seite Anschreiben und nicht zu viel oder zu wenig Anlagen, um zu beweisen, dass auch alles der Wahrheit entspricht. So und nicht anders hat man sich zu bewerben.

Auch wir dachten das für eine lange Zeit und meinten unser System für immer und ewig darauf einrichten zu können. Wir hofften, den Punkt der Perfektion irgendwann zu erreichen. Den Zeitpunkt, wo man nichts mehr ändern kann.

Abhängig von den Zielen, die man verfolgt kann dies aber gefährliche Auswirkungen haben. Kennen Sie den Spruch: “Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit“?

Wir haben es ganz deutlich spüren können. Es gelang uns ein Anschreiben und einen Lebenslauf in wenigen Minuten zu bewerten und – wenn wir ehrlich sind – suchten zuerst nach Ausschlussgründen, um auf den nächst besseren Kandidaten zu hoffen. Sie wissen schon. Man schaut ganz schnell aufs Alter, das Bild oder Geschlecht und schon wurde eventuell ein oder mehrere Gründe geliefert, von denen man sich ablenken lässt.

Ein weiteres Gefühl schlich sich ein. Bei diesem „scannen“ von Bewerbungsunterlagen bestand immer die Gefahr, dass man durch die Konzentration auf Fakten, den persönlichen Kontakt zum Kandidaten verlor. Hierzu gibt es auch ein Zitat: „Die Führungskraft wird eingestellt wegen seiner Fachkompetenz und gefeuert wegen seiner Sozialkompetenz“.

Nachdem wir das Verhalten von Unternehmen und Bewerbern längere Zeit aufmerksam studiert haben, entschlossen wir uns, unser System umzustellen.

Ab sofort können sich Bewerber vollständig ohne Bewerbungsunterlagen vorstellen. Sicherlich werden wir noch einige Zeit der Beobachtung benötigen und Anpassungen in Details vornehmen, aber die ersten Bewerbungen sind schon eingegangen, wir werden alles aufmerksam beobachten und „mit der Zeit gehen“.

Zum Schluss noch der Hinweis, das man sich auch ohne Anschreiben, Lebenslauf und Anlagen in einem Unternehmen vorstellen kann. Wie wäre es mit „persönlich und emotional?

An dieser Stelle möchte ich meine Ausführungen beenden, um Ihnen Gelegenheit zu geben, Fragen zustellen oder Anregungen zu geben.

Wenn Sie sich dafür interessieren, wie eine Bewerbung ohne Anschreiben und Lebenslauf aussehen kann, dann schauen Sie bitte hier:

Bewerbungsformular

 

Bewerbung ohne Anschreiben und Lebenslauf. Wir machen es möglich.

Knapp 20 Fragen, von denen 2/3 nur durch “ankreuzen” beantwortet werden müssen. So einfach geht “Bewerben bei Netzwerk Arbeit”.

Wenn Sie sich auf der Suche nach einem Arbeitsplatz befinden, können Zeitarbeitsunternehmen und Personalvermittler auch behilflich sein. Oft ist es aber so, dass diese Unternehmen nur regional tätig sind und sich auf bestimmte Berufsgruppen oder Branchen spezialisiert haben.

Eine deutlich bessere Alternative für Sie ist Netzwerk Arbeit e.V., denn Netzwerk Arbeit ist bundesweit tätig und darauf spezialisiert, alle Berufsgruppen anzubieten.

Gründe die für Netzwerk Arbeit sprechen:

1. Wir sprechen mit gezielten Aktionen bundesweit Unternehmen an.
2. In den sozialen Netzwerken Xing, Facebook, Twitter, LinkedIn verfügen wir über mehr als 20.000 Kontakte
3. Kandidaten werden regelmäßig durch uns in Unternehmen vorgestellt
4. Einzelne Kandidaten werden in allen sozialen Netzwerken anonymisiert beworben
5. Für einzelne Kandidaten werden bei Facebook und Google Anzeigen erstellt, um den Wirkungskreis zu erhöhen
6. Durch regelmäßigen Kontakt zu unseren Kandidaten schließen wir „Karteileichen“ aus, was besonders für Unternehmen erfreulich ist. Aber auch für die Kandidaten von Netzwerk Arbeit. So befinden Sie sich immer in „bester Gesellschaft“
7. Wir sind persönlich für Sie da, gut erreichbar und freuen uns über jeden Anruf
8. Falls Sie Fragen zu Ihren Bewerbungsunterlagen haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung
9. Und letztendlich können Sie sich jetzt sogar ohne Anschreiben und Lebenslauf bei uns bewerben*

Zum Schluss beantworten wir Ihnen gerne noch die Frage, warum wir auf ein Anschreiben oder einen Lebenslauf verzichten können.

* Grundsätzlich vertrauen wir Ihren Angaben und haben unser Bewerbungsformular so eingerichtet, das Sie dies nur an uns senden können, wenn alle notwendigen Informationen erfasst wurden. Mit diesen Angaben ermöglichen Sie es uns, ein Bild über Sie zu machen. Selbstverständlich haben wir auch nichts dagegen, wenn Sie die Unterlagen gleich beifügen. Aber ansonsten können wir mit der Vorlage eines Anschreibens und Lebenslaufes warten, bis sich ein Unternehmen wirklich für Ihr Profil interessiert.

Haben wir Sie überzeugen können?
Dann wechseln Sie jetzt direkt zum Bewerbungsformular.

Jobcenter Duisburg: mal wieder mangelhaft bis ungenügend in der Beratung

Das Jobcenter Duisburg hat wieder einmal den Beweis angetreten, dass der Begriff Kunde für ALG-II-Bezieher reine Makulatur ist und nur das Betriebsergebnis zählt. Ich würde den Damen und Herren doch empfehlen, das Wort „Kunde“ durch „Bezieher von Leistungen“ zu ersetzen. Dann weiß man als „Bezieher von Leistungen“, dass man froh sein kann, bedient zu werten und man noch mehr Glück hat, wenn man auch noch beraten wird.

Es geht wieder einmal um einen Fall, wie er jeden Tag vorkommen kann. Auch bei uns. Angenommen ein Kandidat ruft an und lässt uns wissen, dass er gerade einen Arbeitsvertrag unterschrieben hat, stellen wir sofort die Frage, ob er das auch schon dem Jobcenter mitgeteilt hat? Wenn die Antwort „Nein“ lautet, dann sagen wir „Glück gehabt“. Natürlich will man sofort wissen, warum man Glück hatte, denn man sei doch verpflichtet, Änderungen sofort zu melden.

Hier die Erklärung:

Die Leistungen vom Jobcenter bekommen Sie im Voraus bezahlt, damit Sie z.B. die Miete und andere lfd. Kosten pünktlich am Monatsanfang überweisen können. Angenommen Sie lassen das Jobcenter vor dem neuen Monatsbeginn wissen, dass Sie einen Arbeitsvertrag unterschrieben haben, wird man sofort die Leistungen einstellen, weil man ja „angeblich“ als Arbeitnehmer keinen Anspruch auf Leistungen hat. Das Problem ist dann am Monatsende sichtbar. Kein Geld auf dem Bankkonto. Die Miete und der Strom werden fällig. Die Telekom bucht ab. Die Autoversicherung und andere Lieferanten wollen sich auch an Ihrem Bankkonto bedienen. Und eventuell müssen Sie eine neue Monatskarte für den Nahverkehr kaufen und der Kühlschrank ist leer. Sie können zwar am ersten des Monats den Arbeitsplatz antreten, bekommen aber ansonsten einen Haufen Arbeit und Ärger durch die Rücklastschriften.

Genau das ist einem jungen, behinderten, Deutsch-Türken in Duisburg passiert. Froh nach langem Leistungsbezug endlich Arbeit gefunden zu haben, teilt er dem Jobcenter bei einem Termin mit, dass er zum 15.08.2018 einen Ausbildungsvertrag unterschrieben hat. Man gratuliert ihm zwar, hat aber sonst nichts anderes zu tun, als der Leistungsabteilung sofort davon zu unterrichten. Die Leistungsabteilung hat dann auch wieder nichts anderes zu tun, als sofort die komplette Leistung einzustellen. Dies bekam der junge Mann ein paar Tage später per Post mitgeteilt.

Nach einigen Rückfragen ließ man ihn wissen, das man die vollständigen Papiere benötige und er dann ein Darlehen beantragen kann, um seine Kosten decken zu können und vor allem auch, um die notwendige Fahrkarte für den Nahverkehr zu besorgen.

Machen  wir es kurz. Die Bearbeitung dauerte natürlich so lange, dass der Monatsanfang da war, aber kein Geld.

Da kann man nur sagen: „Nicht toll gemacht, Jobcenter Duisburg. So bedient man Kunden nicht“.

Übrigens ist das der Grund, warum wir unseren Kandidaten empfehlen, zuerst in aller Ruhe den Arbeitsplatz anzutreten, das Geld vom Jobcenter noch kassieren, um alle Geschäfte erledigen zu können und später eine Rückzahlung mit dem Jobcenter zu vereinbaren.

Übrigens ist das nicht nur eine Geschichte, sondern Tatsache und wir lassen uns in solchen Fällen auch den kompletten Schriftverkehr zeigen, bevor wir solche Vorgänge veröffentlichen.

Streit um Lohnkosten: Streiks in vielen real-Filialen | Statt 1.400 gibt’s bald nur noch 1.000 Euro

Tausende Mitarbeiter der Supermarktkette real haben ihre Arbeit niedergelegt. Sie protestieren gegen niedrigere Löhne für neu eingestellte Mitarbeiter.

Bei der Supermarktkette real haben mehrere tausend Mitarbeiter nach Angaben der Gewerkschaft ver.di die Arbeit niedergelegt. Damit protestierten sie gegen Einschnitte bei den Löhnen neueingestellter Mitarbeiter.

“Wir kämpfen für Löhne, von denen man leben kann”, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger.

Die Gewerkschaft hatte die rund 34.000 Beschäftigten deutschlandweit zum Streik aufgerufen. Laut ver.di beteiligten sich Mitarbeiter in rund der Hälfte der 281 Real-Filialen an den Streikaktionen, Demonstrationen und Kundgebungen.

Real hatte am Donnerstag versichert, alle Märkte blieben “wie gewohnt uneingeschränkt geöffnet”. Das Unternehmen sei auf “Ausnahmesituationen dieser Art” vorbereitet: Die Arbeitsniederlegungen “einzelner gewerkschaftlich organisierter Mitarbeiter” werde nicht zu einer Schließung führen.

Streit um Lohnkosten

Auslöser für den Streik war die Entscheidung der Unternehmensleitung, sich aus den mit ver.di vereinbarten Tarifverträgen zu verabschieden und stattdessen neu eingestellte Mitarbeiter nach einem Tarifvertrag mit der Gewerkschaft DHV zu bezahlen, der für das Unternehmen deutlich günstiger ist.

Dies bedeute für die Betroffenen durchschnittlich 23 Prozent weniger Geld, betonte Nutzenberger und fügte hinzu: “Solche Löhne führen direkt in die Altersarmut der Beschäftigten.”

Der Chef des real-Mutterkonzerns Metro, Olaf Koch, wirft dagegen der Gewerkschaft vor, Tarifverhandlungen über eine wettbewerbsfähige Entgeltstruktur bei der angeschlagenen Supermarktkette jahrelang blockiert zu haben. Die bisherigen Tarifverträge hätten Real deutlich höhere Lohnkosten aufgebürdet, als sie viele Wettbewerber zu tragen hätten.

Quelle: Streit um Lohnkosten: Streiks in vielen real-Filialen | tagesschau.de

Handwerksbetrieb verzichtet auf rassistische Kunden

Was dürfen die Menschen einer aufgeklärten, modernen Gesellschaft von ihrem Handwerker erwarten? Saubere Arbeit! Klar. Faire Preise! Gerne. Weiße Hautfarbe! Bitte, was?! Mit einer Kundenanforderung der besonderen Art mussten sich die Mitarbeiter der Sanitär- und Heizungstechnik Vechta GmbH auseinandersetzen.

Rassismus an der Türschwelle

Der Fall war zunächst Routine: Das Unternehmen sollte den Duschbereich in einem Mehrgenerationenhaus barrierefrei machen. Zwei Senioren und ihre erwachsenen Kinder teilen sich die Wohnfläche. Eine Mitarbeiterin besuchte die Kundin, besprach Details der Maßnahme. „Da wurde sie gefragt, ob wir deutsche Monteure hätten“, erzählt Personalchefin Manuela Bröring, die das Unternehmen mit ihrem Mann Thomas leitet. Der Betrieb beschäftigt – wenn auch nicht ausschließlich – deutschstämmige Mitarbeiter, also bejahte die Mitarbeiterin die Frage. „Wir hatten gemutmaßt, die Kundin fürchtete nur, sich mit dem Monteur nicht verständigen zu können.“

Als der deutsche Monteur Fredereck Warneke schließlich mit dem 19-jährigen Einstiegsqualifikanten Ibrahima Bah – geboren in Mali, Westafrika – vor der Tür stand, machte ihnen niemand auf. „Die Leute saßen in der Küche, man sah sie durchs Fenster“, berichtet Manuela Bröring. Schließlich wurde die Haustür doch kurz geöffnet. Man hätte ausdrücklich nach deutschen Monteuren gefragt und lasse definitiv keine Afrikaner ins Haus. Ibrahima Bah bot seinem Kollegen an, den Ort zu verlassen. Für Fredereck Warneke aber kam das nicht in Frage. Das Team hielt zusammen. Unverrichteter Dinge zogen die beiden ab. Dann wurde der Fall in der Firma beraten.

Richtig reagieren – aber wie?

Wie sollte das Unternehmen mit der Situation umgehen? „Es kommt sonst nicht vor, dass unsere Mitarbeiter mit Ausländerfeindlichkeit konfrontiert werden“, erzählt Geschäftsführer Thomas Bröring. 70 Menschen beschäftigt Heizungs- und Sanitärtechnik Vechta. Sie kommen aus Deutschland, dem europäischen Ausland – und vier Auszubildende sind Flüchtlinge. „Hautfarbe, Geschlecht, diese Dinge spielen für uns keine Rolle, wenn wir die Chance haben, einen netten, wertvollen Mitarbeiter für unser Unternehmen zu gewinnen“, sagt Bröring. So war die negative Kundenerfahrung auch für Ibrahima Bah neu: „Es war das erste Mal, dass ich so offen diskriminiert wurde“, sagt er.

Das SHK-Unternehmen entschloss sich zu einer schnellen, schmerzhaft zuvorkommenden Reaktion, um die Situation aufzulösen: Es bot an, andere, deutschere Monteure zu schicken. „Inzwischen schämen wir uns fast für dieses Angebot“, sagt Thomas Bröring. Ohnehin habe die Kundin es abgelehnt, weil sich andere Monteure möglicherweise bereits mit afrikanischen Krankheiten angesteckt hätten.

Rückenwind aus vielen Richtungen

Für den Betrieb wurde es Zeit, klare Kante zu zeigen. Bröring konsultierte seinen Anwalt. Der riet dazu, das bereits angelieferte Material zurückzunehmen und der Kundin sämtliche entstandenen Kosten in Rechnung zu stellen. Streitwert: 380 Euro. Ausgang: ungewiss. „Die erste Mahnung ist raus“, sagt Bröring. Dann ging er mit seiner Erfahrung an die Öffentlichkeit, schaltete die Medien ein und stellte sich demonstrativ hinter Ibrahima Bah. Rückhalt hat die Entscheidung im gesamten Team. Die braucht es auch. „Wir waren uns nicht ganz sicher, wie unser Umfeld tatsächlich reagieren würde“, erzählt Manuela Bröring. Doch die über 200 Reaktionen auf ihren Schritt seien überwältigend positiv gewesen. „Die vielen Rückmeldungen über Facebook, E-Mail und persönlichen Händedruck haben uns in unserer Entscheidung bestärkt.“

Rückenwind bekommen die Handwerker auch von der Handwerkskammer Oldenburg: „Der Betrieb hat nach zwei Versuchen, den Auftrag zu erledigen, seine Haltung klar kommuniziert“, sagt Willkommenslotse Marco Janssen. Die Kammer habe das Unternehmen in verschiedenen Fragestellungen bezüglich der Beschäftigung geflüchteter Menschen beraten. „Wir hören von vielen Geschäftsführern, dass Mitarbeiter mit Fluchthintergrund ein Gewinn für den Betrieb sind. Den Kunden sollte es am Ende auf Kompetenz und Freundlichkeit ankommen, nicht auf die Herkunft.“

Willkommenskultur im Unternehmen

So setzt das Unternehmen ein Zeichen gegen Rassismus und sorgt dafür, dass sich Mitarbeiter anderer Hautfarbe auch künftig im Betrieb willkommen fühlen dürfen. So wie Ibrahima Bah. „Ich habe guten Kontakt zu meinen Kollegen.“ Am 1. August hat er seine Ausbildung im Unternehmen begonnen. Damit die neuen Mitarbeiter sich voll auf ihre Arbeit konzentrieren können, holt der Betrieb sie aus ihren Flüchtlingsunterkünften heraus und stellt ihnen eigenen Wohnraum zur Verfügung. „Mein Chef und seine Frau unterstützen mich sehr gut“, erzählt der junge Afrikaner. „Sie behandeln mich fast wie ein eigenes Kind.“

Quelle: Handwerksbetrieb verzichtet auf rassistische Kunden