Archiv November 2018

Immer mehr Menschen arbeiten im Niedriglohnsektor

4,2 Millionen Menschen arbeiten in Deutschland in Vollzeit zu einem Niedriglohn. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken hervor, die der „Bild“-Zeitung (Freitag) vorliegt. Diese Arbeitskräfte verdienen dem Bericht zufolge weniger als zwei Drittel des mittleren Lohns. Das sind derzeit 1733 Euro brutto im Osten und 2226 Euro in Westdeutschland.

Die „Bild“-Zeitung rechnet zum Vergleich vor, dass eine Hartz-IV-Familie mit zwei Kindern im Schnitt laut Bundesagentur für Arbeit über ein Haushaltsbudget von 2144 Euro verfüge.

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Quelle: Rund vier Millionen Menschen arbeiten in Vollzeit zu Niedriglohn

Donald Trump: Patagonia spendet Profite aus Steuersenkung an Umweltgruppen

Die umfangreichste US-Steuerreform der vergangenen 30 Jahre, gewünscht von Präsident Donald Trump und Ende 2017 in großer Eile von den Republikanern beschlossen, kennt einige Gewinner. Dazu zählen Mutimillionäre und noch Reichere, Großkonzerne, Investmentfonds – und auch Patagonia. Doch der kalifornische Outdoor-Ausrüster will die 10 Millionen Dollar Mehrgewinn durch die massiven Steuersenkungen allein im vergangenen Jahr nicht behalten. Die Firma nutzt das Geld lieber für einen symbolträchtigen Protest gegen Trump.

“Unser Heimatplanet braucht das Geld dringender als wir”, schreibt Firmenchefin Rose Marcario in einer Mitteilung auf LinkedIn. Deshalb werde man die 10 Millionen Dollar an Umweltgruppen spenden, die sich dem Naturschutz sowie dem Kampf gegen die Klimakrise verschrieben haben. Die Summe werde zusätzlich zu jenem einen Prozent des Umsatzes gespendet, den das Unternehmen traditionell regelmäßig Umweltschutzgruppen zukommen lasse.

Quelle: Donald Trump: Patagonia spendet Profite aus Steuersenkung an Umweltgruppen – SPIEGEL ONLINE

Fachkräfte: Rekordmangel bei technischen Berufen

Die Lücke an Fachleuten für sogenannte MINT-Berufe – also Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – betrug im Oktober 338.000 Fachkräfte – noch einmal gut 42.000 mehr als vor einem Jahr. Das zeigt der neue MINT-Report des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Diese Fachkräfte gelten als besonders wichtig für die deutsche Wirtschaft, weil sie in überdurchschnittlich produktiven und innovativen Branchen arbeiten und daher besonders viel Wertschöpfung erwirtschaften. Vergrößert hat sich die Lücke vor allem auch mit Blick auf die Digitalisierung.

Hier hat sich der Mangel an IT-Kräften allein in den vergangenen drei Jahren mehr als verdoppelt: Im Oktober 2017 fehlten 19.500 IT-Spezialisten, jetzt sind es nach dem MINT-Report schon 40.500. Ohne Zuwanderung wäre die Lücke jedoch noch weit größer, denn der Anteil an Migranten in den MINT-Berufen beträgt mittlerweile rund ein Fünftel – noch 2011 waren es nur gut 14 Prozent.

„Der Beitrag ausländischer MINT-Kräfte reicht vom Elektriker bis zum Ingenieur“, heißt es im Bericht. Das hebt den Wohlstand enorm: „Die zugewanderten Personen mit einer MINT-Qualifikation trugen 2017 mit rund 190 Milliarden Euro zur Wertschöpfung bei“, sagte IW-Bildungsexperte Axel Plünnecke bei der Vorstellung der Studie.

Quelle: Fachkräfte: Rekordmangel bei technischen Berufen

Fettnäpfchen-Aussagen: Mit diesen Sätzen demotivieren junge Chefs ihre Mitarbeiter | karriere.de

Das wird jetzt alles neu gemacht!”

Das kommt bei den Mitarbeitern an: “Bisher ist hier aber auch wirklich alles schiefgelaufen, oder?”

Gerade junge Chefs dürfen und sollen frischen Wind in eingefahrene Strukturen bringen, weiß Martina Tutunaru, Personalchefin beim Düsseldorfer IT-Dienstleister Itec System.  Aber, Achtung: Die gefühlte Grenze zwischen motiviert und übermotiviert liegt bei jedem Mitarbeiter woanders. Es hilft, sich am sensibelsten Teammitglied zu orientieren. Diesen Mitarbeiter müssen sie aber erst einmal finden – mit Gesprächen. Generell gilt: Wer das bisher Geleistete der Mitarbeiter nicht würdigt, muss sich nicht wundern, wenn die Belegschaft nicht mitzieht. “Wenn Mitarbeiter das Gefühl haben, dass die Führungskraft weiß, was sie leisten, werden manche Sätze nicht so sehr auf die Goldwaage gelegt”, erzählt die Prokuristin. Mit Vertrauen als Basis und Transparenz werden Veränderungen anders aufgenommen und auch mitgetragen.

“Du musst…” – “Du darfst nicht…” – “Ja, aber…”

Das kommt bei den Mitarbeitern an: “Denk so, wie ich es gerne hätte – und bitte nicht anders.”

Viele Mitarbeiter nutzen bei einem neuen Chef die Chance, Ideen oder Vorschläge vorzubringen. Diese sollten nicht kategorisch abgewiegelt oder mit einem “ja, aber” entkräftet werden, sagt Doris Mailänder, Geschäftsführerin der Hamburger Personalberatung Treuenfels.

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Minimalismus in der Arbeitswelt: Weniger ist mehr

Tabula rasa: Es ist Zeit, reinen Tisch zu machen. Aufzuräumen, auszumisten und Ballast abzuwerfen. Neu anzufangen. Starre Hierarchien und komplizierte Entscheidungsprozesse sind zu unbeweglich und zu langsam für die neue, agile Arbeitswelt. Feste Arbeitszeiten und -plätze, Statussymbole wie Dienstwagen und Einzelbüros: überflüssig. Ebenso wie die Machtpositionen in Unternehmen, die sie symbolisieren. Die alten Funktionen und Strukturen helfen uns nicht mehr – sie belasten uns und stehen dem zukünftigen Erfolg im Weg. Sie müssen deshalb weg.

+++ Dieser Beitrag erschien zuerst in unserem Magazin Human Resources Manager. Eine Übersicht der Ausgaben erhalten Sie hier. +++ 

So fordern es die Anhänger vieler New-Work-Philosophien. Sie versprechen, dass wir freier, besser und erfolgreicher arbeiten können, wenn wir uns im Arbeitsalltag von Altlasten befreien und auf das Wesentliche besinnen. Verständlich, dass diese Ideen aktuell so viel Anklang finden, konstatiert Jürgen Manemann, Professor am Forschungsinstitut für Philosophie in Hannover. „Viele Menschen haben derzeit das Gefühl, dass sie neue Wege finden müssen, um mit den Anforderungen umzugehen, die eine Welt im Wandel an sie stellt. Dass Zwänge und Automatismen entstehen, die ihre Freiheit einschränken. Und dass ihnen im Alltag etwas Wesentliches fehlt oder verloren geht.“

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Quelle: Minimalismus in der Arbeitswelt: Weniger ist mehr

Durchschnittliche Mehrarbeit im Jahr 2017: 3,9 Überstunden pro Woche 

Das durchschnittliche Ausmaß an Überstunden ist im Jahr 2017 mit 3,9 Überstunden pro Woche gegenüber dem Jahr 2015 unverändert geblieben. Dies ergibt sich aus einer Arbeitszeitbefragung der BAuA (Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin). Für den Arbeitszeitreport 2017 haben sich rund 10.000 Beschäftigte, die mindestens zehn Arbeitsstunden wöchentlich leisten, einer telefonischen Befragung zur Arbeitszeit gestellt.

BAuA-Arbeitszeitreport 2017: Durchschnittlich 3,9 Überstunden pro Arbeitswoche

Laut den Befragungsergebnissen verrichten Arbeitnehmer im Schnitt 3,9 Überstunden pro Arbeitswoche. Bezüglich der Anzahl der geleisteten Plusstunden gibt es allerdings große Unterschiede:

Anzahl Überstunden pro Wochen Anteil der Arbeitnehmer
0 – 2 Überstunden 52 Prozent
2 – 5 Überstunden 24 Prozent
5 – 10 Überstunden 15 Prozent
> 10 Überstunden 8 Prozent

Demnach leistet mehr als die Hälfte der Befragten gar keine Mehrarbeit oder nur sehr wenige Plusstunden. 23 Prozent der Studienteilnehmer kommen auf mehr als fünf Überstunden pro Woche.

Überstunden: Unterschiede nach Geschlecht, Bildung, Alter und Branchen

Differenziert man die Ergebnisse nach verschiedenen Gruppen, fallen diese Punkte auf:

  • Männer und Frauen: Männer verbuchen mit durchschnittlich 4,5 Überstunden pro Woche mehr Plusstunden als Frauen, die auf 3,2 Plusstunden kommen.
  • Vollzeitbeschäftigte und Teilzeitmitarbeiter: Die Mehrarbeit von Vollzeitbeschäftigten beläuft sich auf durchschnittlich 4,6 Stunden, jene von Teilzeitbeschäftigten auf 1,1 Stunden.
  • Bildungsniveau: Bei Erwerbstätigen mit hohem Bildungsniveau ist die Wahrscheinlichkeit für Mehrarbeit höher. Demnach verrichten Arbeitnehmer mit niedrigem Bildungsniveau durchschnittlich 1,9 Überstunden. Beschäftigte mit mittlerem Bildungsabschluss verbuchen im Mittel 3,6 Plusstunden, jene mit hohem Bildungsniveau 4,5 Überstunden pro Woche.
  • Alter: Die Wahrscheinlichkeit für Mehrarbeit unterscheidet sich zudem nach Altersgruppen. Demnach liegt die durchschnittliche Anzahl an Überstunden in der Altersgruppe „15 bis 44 Jahre“ bei 4,2 Stunden. In der Altersgruppe „45 Jahre und älter“ beträgt die Mehrarbeit im Mittel 3,5 Plusstunden.
  • Branchen: Im Branchenvergleich weist der Industriesektor eine hohe Anzahl an Überstunden auf. In der Industrie erbringen Vollzeitmitarbeiter im Mittel vier Überstunden pro Woche. Fahrer von LKW und Transportfahrzeugen kommen regelmäßig auf 7,2 Überstunden. Die durchschnittliche Mehrarbeit von Schutz-, Sicherheits- und Überwachungsmitarbeitern fällt mit sechs Überstunden ebenfalls hoch aus. Arbeitnehmer in Führungsfunktionen verrichten im Durchschnitt 4,9 Plusstunden. Bei Reinigungskräften und erzieherischen Berufen gibt es tendenziell nur wenig Mehrarbeit.

 

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Quelle: Durchschnittliche Mehrarbeit im Jahr 2017: 3,9 Überstunden pro Woche – Personal-Wissen.de

DGB-Index Gute Arbeit 2018: Millionen Beschäftigte fühlen sich gehetzt 

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat in Berlin den “DGB-Index Gute Arbeit 2018” vorgestellt. Daraus geht hervor, dass sich 52 Prozent der deutschen Beschäftigten bei der Arbeit oft gehetzt fühlen und großem Zeitdruck ausgesetzt sind. Fast jede und jeder Dritte sieht sich häufig verschiedenen Anforderungen ausgesetzt, die schwer vereinbar sind.

“Seit Jahren sprechen wir von den Chancen der Digitalisierung. Doch offensichtlich kommen die Vorteile der technischen Veränderung bei vielen Beschäftigten nicht an”, sagt der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann. “Im Gegenteil: Psychische Belastungen und Arbeitsstress haben durch den digitalen Wandel zugenommen. Dieser Trend muss umgekehrt werden. Wir brauchen eine humane Arbeitsgestaltung, die den Gesundheits- und Arbeitsschutz stärkt und die Beschäftigten entlastet.”

Insgesamt kommt der DGB zu dem Ergebnis, dass die Beschäftigten ihre Arbeitsbedingungen trotz positiver Konjunktur als kritisch bewerten. Neben zeitlichem Stress am Arbeitsplatz gehören Konflikte mit Kunden, Patienten oder Klienten sowie Angst vor mangelnder Altersvorsorge zu den größten Belastungen.

Fast die Hälfte aller Befragten erwartet, dass die Rente nicht ausreicht

63 Prozent aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer leisten sogenannte Interaktionsarbeit, stehen also in ständigem Austausch mit anderen Menschen und müssen Konflikte lösen. Zwei Drittel der Betroffenen gaben an, dabei keine ausreichende Unterstützung vom Arbeitgeber zu erhalten. Mehr als jede und jeder Dritte muss sehr oft oder oft die eigenen Gefühle unterdrücken.

45 Prozent aller Befragten erwarten, dass die Rente nicht ausreichen wird, weitere 36 Prozent hoffen darauf, dass sie “gerade so” reicht. “Wenn fast die Hälfte der Arbeitnehmer dem Ruhestand mit Sorgen entgegenblickt, müssen wir diese Signale ernst nehmen”, sagt Hoffmann. “Wir müssen das Vertrauen in die Altersvorsorge wiederherstellen.”

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Quelle: DGB-Index Gute Arbeit 2018: Millionen Beschäftigte fühlen sich gehetzt – SPIEGEL ONLINE

Indeed an der Spitze: Testsieger beim Jobbörsencheck 2018

Indeeds Stärken: Anzeigen für technische und naturwissenschaftliche Berufe

Welches Jobportal ist das richtige, um Stellenanzeigen wirksam zu platzieren? Wo erreichen wir unsere Wunschkandidatinnen und -kandidaten am besten? Diese und weitere Fragen stellen sich viele Unternehmen. Bei der Antwortsuche können sowohl Gütesiegel und als auch Rankings eine gute Orientierungshilfe sein. So zum Beispiel das renommierte Jobportalranking „Deutschlands beste Jobportale 2018“. Mithilfe der Preise in verschiedenen Kategorien wird mehr Transparenz für Arbeitgeber bei der Wahl der passenden Jobseite geschaffen.

Indeed wurde dabei nicht nur mit dem Prädikat „Sehr gut“ ausgezeichnet, sondern auch zum Testsieger beim Jobbörsencheck in der Kategorie „Jobsuchmaschinen“ gewählt. Weiterhin erhielt Indeed die Note „Sehr gut“ in den Berufsfeldern IT, Ingenieure/Technik und Naturwissenschaften. Damit schnitt die weltweit führende Jobbörse* gerade in den Bereichen hervorragend ab, in denen deutsche Unternehmen besonders dringend Fachkräfte suchen.

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Quelle: Indeed an der Spitze: Testsieger beim Jobbörsencheck 2018

Ketchup-Effekt: Nach wenig kommt viel

Ketchup-Effekt: Erst kommt gar nix

Das Ärgerliche beim Umgang mit der roten Würzsoße ist zweierlei. Erst sitzen Sie lange auf dem Trockenen, dann kommt alles auf einmal. Und nicht nur das. Bei solchen schwallartigen Ergüssen landet ein Großteil des Ketchups auf der (in solchen Fällen: weißen) Kleidung.

Es ist wie verhext – was schiefgehen kann, geht dann auch schief. Solche vergeblichen Mühenlassen sich an vielen Stellen im Berufsleben beobachten. Wenn Sie beispielsweise eine Bewerbung nach der anderen schreiben, aber keine fruchten will.

Oder aber im Job, wenn Sie fleißige Akquise betreiben, aber die potenziellen Kunden Ihnen einen Korb geben. Ebenso müssen Handelsvertreter einen langen Atem haben.

Es handelt sich um zwei Extreme, die gleichzeitig zwei Seiten einer Medaille sind. Kein Ketchup ist blöde, aber zu viel ebenso. Arbeitslos zu sein, ist hart.

Wodurch entsteht die Ebbe?

Beim Ketchup-Effekt handelt es sich also einerseits um ein bekanntes Phänomen, andererseits um etwas, das die meisten vermeiden wollen. Dafür müssen Sie überlegen, wodurch es hervorgerufen wird.

Die Flasche wird genommen, aber ihr wird weiter keine Aufmerksamkeit geschenkt. Nur der Inhalt ist das Ziel – aber wie Sie dort hingelangen, ist zweitrangig. Es wird einfach probiert. Flasche auf, schütteln. Fester schütteln. Mit ausbleibendem Ergebnis steigt die Frustration.

Ähnlich ist es bei Bewerbungen. Sie schreiben eine Bewerbung, keine Reaktion. Sie steigern Ihre Bewerbungsbemühungen, schreiben mehrere. Aber der Erfolg bleibt aus, es kommen nur Jobabsagen.

Dieses Beispiel lässt sich auf unzählige Bereiche übertragen, in denen Sie sich um die Gunst, das Geld oder die Aufmerksamkeit anderer bemühen. So wie ein erfolgloser Bewerber muss sich auch ein glückloser Vertriebler irgendwann fragen, woran es liegt. Denn mehr ist nicht immer besser.

Es versteht sich von selbst, dass Sie für eine positive Jobzusage oder den Erwerb von Neukunden in irgendeiner Form tätig werden müssen. Nur das Gießkannenprinzip von „viel hilft viel“ funktioniert nicht automatisch.

Oder um beim Bild mit der Ketchupflasche zu bleiben: Häufig ist es die falsche Technik.

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Quelle: Ketchup-Effekt: Nach wenig kommt viel | karrierebibel.de

Diese 3 Barrieren halten Mitarbeiter von mehr Produktivität ab 

Eine Studie unter 1.322 europaweit befragten Arbeitnehmern ergab, dass nur 23 Prozent am Arbeitsplatz wirklich produktiv sein können. 46 Prozent geben „die meiste Zeit“ an, 22 Prozent „zeitweise“ und zehn Prozent „selten“ oder „nie“. Was hält Arbeitnehmer davon ab, dass sie ihr Bestes im Job geben, und es nicht bei Dienst nach Vorschrift belassen?

In der Studie wurden zehn Gründe dafür von den befragten Arbeitnehmern genannt: schlechtes Management (19 Prozent), ineffiziente Systeme und Prozesse (18 Prozent), langsame und ineffiziente Technologie (15 Prozent), zu wenig Personal, das sie unterstützt (14 Prozent), Kollegen lenken ab (zwölf Prozent), zu viele interne E-Mails (neun Prozent), zu viele Meetings (zehn Prozent), Stress (neun Prozent), zu viele Telefonate (acht Prozent) und keine flexiblen Arbeitsformen (sieben Prozent).

Das sind die 3 größten Hindernisse für mehr Produktivität

1. Schlechtes Management

Beinahe jeder fünfte Befragte gab an, dass schlechtes Management die Produktivität verhindern würde.

Nach dem Gallup-Engagement-Index 2016 haben 70 Prozent der Arbeitnehmer eine geringe emotionale Bindung zum Arbeitgeber und leisten demnach lediglich, was sie müssen. Wie lange Mitarbeiter im Unternehmen bleiben und wie produktiv sie in dieser Zeit sind, hängt demnach vor allem vom Führungsverhalten des direkten Vorgesetzten ab.

Quelle: Diese 3 Barrieren halten Mitarbeiter von mehr Produktivität ab | t3n – digital pioneers

Gegen Chaoten, Choleriker und Workaholics: So erziehen Sie Ihren Chef

Bei der Arbeit läuft es nicht gut, weil Ihr Chef es einfach nicht draufhat? Kein Problem: Bringen Sie ihn mit einigen Strategien dazu, sich so zu verhalten, wie Sie es sich wünschen.

Nicht immer läuft bei der Arbeit alles rund. Manchmal hängt das schlicht mit dem Chef zusammen: Wie Vorgesetzte sich verhalten, hat einen großen Einfluss darauf, wie die Stimmung in der Abteilung ist. Hält der Chef sich nicht an Absprachen, verteilt er sinnlose Aufgaben oder kontrolliert jeden kleinsten Arbeitsschritt, ist es Zeit, etwas daran zu ändern.

Die gute Nachricht: Wenn Ihnen das Verhalten Ihres Chefs nicht passt, dann haben Sie die Chance, ihn zu erziehen – jedenfalls ein Stück weit. Der Versuch, Vorgesetzte zu beeinflussen und ihr Verhalten in die eigene Richtung zu lenken, wird auch als Cheffing bezeichnet. Das meint nichts anderes als eine Führung von unten – und die haben Sie selbst in der Hand:

1. Werden Sie sich über Ihre Bedürfnisse klar und handeln Sie

Was vermissen Sie eigentlich bei der Arbeit? Was stört Sie am meisten? Statt darüber bei Kollegen oder Freunden zu meckern, werden Sie lieber selbst aktiv. Werden Sie sich darüber klar, welche Bedingungen Sie brauchen, um produktiv zu arbeiten. Und dann setzen Sie sich dafür ein, diese zu schaffen.

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Quelle: Gegen Chaoten, Choleriker und Workaholics: So erziehen Sie Ihren Chef – FOCUS Online

BAG: (Doch) Kein Freibrief für Streiks auf Betriebsgelände

Das Thema

In seinen beiden Urteilen vom 20. November 2018 (1 AZR 189/17 – Pressemitteilung – und 1 AZR 12/17) hat das Bundesarbeitsgericht entschieden, dass ein Arbeitgeber es – abhängig vom konkreten Einzelfall – dulden muss, dass Streikmaßnahmen auf dem von ihm angemieteten Betriebsgelände stattfinden. Auch wenn er dieses kraft ausdrücklicher Beschilderung der Nutzung durch die Öffentlichkeit entzogen hat.

Das mediale Interesse an diesen Entscheidungen aus Erfurt war groß, sowohl im Vorfeld als auch am Tag der Entscheidungen selbst, wie die Berichterstattung in der Wirtschafts- und Tagespresse zeigte. Allerdings erteilt das BAG ausdrücklich keinen Freibrief für Streiks auf einem Betriebsgelände und wohl erst Recht nicht für länger dauernde Arbeitskampfmaßnahmen.

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Quelle: BAG: (Doch) Kein Freibrief für Streiks auf Betriebsgelände – Expertenforum Arbeitsrecht (#EFAR)

Bußgeld für Teppichmesser? Irre Verbotszone in Sachsen

Leipzig Neustadt, ein Stadtteil nahe dem Zentrum: Hier hat das Sächsische Staatsministerium des Innern eine ganz besondere Zone eingerichtet. 260.000 Quadratmeter ist sie groß, umfasst ein größeres Gebiet entlang der belebten Eisenbahnstraße. Dort gibt es Kneipen, Bäcker, Friseurbetriebe, Elektroinstallateur und Trockenbauer. Aber eines soll es hier seit dem 5. November nicht mehr geben: „Gefährliche Gegenstände“.

Gefährliche Gegenstände: Bei Verstoß droht Bußgeld

Zur Verbesserung der Sicherheit hat Leipzig eine Waffenverbotszone eingerichtet. Gelbe Warnschilder weisen jeden vor Betreten dieser Zone auf die besonderen Sicherheitsbestimmungen hin. Wer das Verbot ignoriert und die Zone doch mit einem gefährlichen Gegenstand betritt, riskiert ein Bußgeld von bis zu 1.000 Euro. Waffen sind auch verboten. Hier drohen bis zu 10.000 Euro bei einem Verstoß.

Betroffen sind von der Zone nicht nur Privatpersonen. Auch Handwerker müssen sich den neuen Bestimmungen anpassen. Denn zu den gefährlichen Gegenständen zählen auch alltägliche Werkzeuge wie Teppichmesser oder Hammer, informiert die Handwerkskammer Leipzig. Um eine Ordnungswidrigkeit zu begehen genügt es bereits, solch einen Gegenstand fahrlässig mit sich zu führen. Heißt: Wenn Sie in der Waffenverbotszone mit einem Teppichmesser am Gürtel Ihr Nutzfahrzeug verlassen, um sich beim Bäcker einen Kaffee zu holen, kann es teuer für Sie werden.

Quelle: Bußgeld für Teppichmesser? Irre Verbotszone in Sachsen

Automobilindustrie – Trump umgarnt deutsche Autobosse und will die EU umgehen

Es war eine überraschende Nachricht aus den USA: “Die Chefs deutscher Autokonzern sind zu Gesprächen ins Weiße Haus geladen”, titelte in der Nacht zu Mittwoch die Agentur Bloomberg eine Geschichte. Der Dealmaker und US-Präsident Donald Trump wolle Harald Krüger (BMW), Dieter Zetsche (Daimler) und Herbert Diess (Volkswagen) treffen, um einer Einigung im Handelsstreit näher zu kommen. Seit bald zwei Jahren droht Trump damit, deutsche Autos höher zu besteuern, um damit die eigene Autoindustrie zu stärken; in wenigen Wochen soll Trump ein Gutachten dazu vorgelegt werden.

Die Drohung von Strafzöllen versetzt die deutschen Unternehmen immer wieder in Aufregung. Jetzt also eine Verhandlung auf kurzem Dienstweg zwischen dem mächtigen Präsidenten und den mächtigen Automännern? Ganz so einfach ist es offenbar nicht. Denn bisher liegt noch keine formale Einladung in Stuttgart, München oder Wolfsburg. Kein Konzern bestätigte jedenfalls den Eingang eines Schreibens. Und außerdem ist zweifelhaft, was ein Gespräch bewirken könnte.

Quelle: (1)Automobilindustrie – Trump umgarnt deutsche Autobosse – Wirtschaft – Süddeutsche.de

Bereitschaftsdienst Arbeitgeber müssen Mindestlohn zahlen

Betriebe müssen ihren Mitarbeiter für geleistete Arbeit zumindest den gesetzlichen Mindestlohn zahlen – so schreibt es das Mindestlohngesetz vor. Aber was bedeutet das für die Vergütung von Bereitschaftszeiten: Müssen Arbeitgeber die extra mit dem Mindestlohn vergüten?

Der Fall: Arbeitszeit und Vergütung eines Mitarbeiters richten sich nach Tarifvertrag. Der sieht eine wöchentliche Arbeitszeit von 38,5 Stunden vor. Davon abweichend sind auch maximal 48 Stunden pro Woche möglich – vorausgesetzt, in die Arbeitszeit fällt regelmäßig eine Arbeitsbereitschaft von durchschnittlich mindestens drei Stunden täglich. Für die Vergütung regelt der Tarifvertrag, dass auch die verlängerte Arbeitszeit mit dem Entgelt abgegolten ist. Trotzdem fordert der Mitarbeiter für fast 320 Stunden Arbeitsbereitschaft von seinem Arbeitgeber eine zusätzliche Vergütung in Höhe des Mindestlohns.

Das Urteil: Das Unternehmen ist verpflichtet, seinem Mitarbeiter auch für Bereitschaftszeiten den gesetzlichen Mindestlohn zu zahlen, entschied das Bundesarbeitsgericht (BAG). Denn Arbeitgeber schulden ihren Mitarbeitern grundsätzlich für alle tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden den Mindestlohn. Vergütungspflichtig ist somit nicht nur die Vollarbeit, sondern auch der Bereitschaftsdienst. Schließlich differenziert die Vergütungspflicht nicht nach dem Grad der tatsächlichen Inanspruchnahme.

Dennoch steht dem Arbeitnehmer die geforderte Zusatzzahlung von 2700 Euro nicht zu, entschieden die Richter. Schließlich hat er für Vollarbeit und Bereitschaftsdienst eine höhere Vergütung von seinem Arbeitgeber erhalten, als der nach dem Mindestlohngesetz hätte zahlen müssen.

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Quelle: Bereitschaftsdienst Arbeitgeber müssen Mindestlohn zahlen

Kein Abwerben während der Arbeitszeit

Der Fachkräftemangel bringt es mit sich, dass auch Handwerker von anderen Arbeitgebern umworben werden. Grundsätzlich ist das erlaubt. Doch das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) setzt Grenzen, wenn ein Abwerben von Beschäftigten dem aktuellen Arbeitgeber schadet.

Der Fall: Ein Personaldienstleister kontaktierte den Mitarbeiter eines anderen Unternehmens mehrfach während der Arbeitszeit auf dessen privatem Handy, um ihn abzuwerben. Der Arbeitgeber forderte den Dienstleister per Gericht auf, damit aufzuhören, falls das Telefonat mehr sei als eine erste Kontaktaufnahme.

Das Urteil: Das Abwerben von Mitarbeitern sei Bestandteil des freien Wettbewerbs und damit erlaubt, urteilte das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt. Nicht erlaubt sei ein Abwerbeversuch allerdings, wenn dadurch die Betriebsabläufe gestört würden. Ein Anruf am Arbeitsplatz sei zwar zumutbar, es dürfe sich dabei aber nur um eine erste Kontaktaufnahme handeln, bei der sich der Anrufer vorstellt und den Zweck seines Anrufs mitteilt.

Rufe der Abwerbende auf einem privaten Handy an, könne er nicht wissen, ob sich der Mitarbeiter gerade bei der Arbeit befinde. Deshalb müsse der Anrufer nachfragen und sich dann entsprechend verhalten. Sogenannte Folgekontakte während der Arbeitszeit seien unzulässig, egal ob der Mitarbeiter auf seinem privaten Handy oder einem Diensttelefon angerufen werde.

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Quelle: Kein Abwerben während der Arbeitszeit

Verdachtskündigung: Zusätzliche Anforderungen beachten 

In der Urteilsbegründung rügte das Gericht vor allem, dass der Arbeitgeber keine entlastende Ermittlungen durchgeführt habe, um sicher ausschließen zu können, dass die Patientenunterlagen in der öffentlichen Tonne nicht vielleicht durch Dritte abgelegt wurden. Bei einer Verdachtskündigung, müsse der Arbeitgeber “alle zumutbaren Anstrengungen zur Erhellung des Sachverhaltes unternehmen”. Der Fall zeigt wieder einmal, dass an eine Verdachtskündigung besonders strenge Anforderungen gestellt werden.

Verdachtskündigung: Definition

Grundsätzlich kann eine Straftat oder eine entsprechende Pflichtverletzung des Arbeitnehmers ein wichtiger Kündigungsgrund für das Arbeitsverhältnis sein. Auch im genannten Fall, war der Umstand, dass ein Arbeitnehmer vertrauliche Patientenunterlagen in einer öffentlich zugänglichen Papiertonne entsorgt hatte, geeignet, eine fristlose Kündigung zu rechtfertigen, betonte dass Gericht. Ist die Beweislage aber nicht eindeutig und basiert die Kündigung allein auf einem schwerwiegenden Verdacht des Arbeitgebers, spricht man von einer sogenannten Verdachtskündigung.

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Quelle: Verdachtskündigung: Zusätzliche Anforderungen beachten | Personal | Haufe

Unfallversicherung am Heimarbeitsplatz

Zugrunde lag der Fall einer Mutter aus Peine, die für ihren Braunschweiger Arbeitgeber von zu Hause per Teleworking arbeitete. Ende November 2013 erlitt sie einen Unfall, als sie mit dem Fahrrad auf Blitzeis wegrutschte und sich den Ellenbogen brach. Sie war dabei auf dem Rückweg vom Kindergarten ihrer Tochter zum häuslichen Telearbeitsplatz.

Krankenkasse forderte Erstattung der Behandlungskosten von BG

Die Behandlung war kompliziert und kostete ca. 19.000 Euro. Die Krankenkasse verauslagte das Geld zunächst und forderte die Berufsgenossenschaft zur Erstattung auf. Diese hielt sich für nicht zuständig, da kein Arbeits- oder Wegeunfall vorliege. Das Bringen der Tochter zum Kindergarten sei kein Weg, um zur Arbeit zu gelangen. Es sei vielmehr ein privater Heimweg. Demgegenüber mache es nach Ansicht der Krankenkasse keinen Unterschied, ob man nach dem Kindergarten zum Arbeitgeber oder zum Telearbeitsplatz fahre.

LSG: Kein Versicherungsschutz am häuslichen Arbeitsplatz

Das LSG hat die Rechtsauffassung der Berufsgenossenschaft bestätigt. Nach der Konzeption des Gesetzes sei schon immer der klassische Arbeitsweg versichert gewesen. Dies sei im Jahre 1971 um den Kindergartenumweg erweitert worden. Versicherungsschutz am häuslichen Arbeitsplatz habe jedoch zu keiner Zeit bestanden, da die von der Unfallversicherung abgedeckten typischen Verkehrsgefahren durch Heimarbeit gerade vermieden würden.

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Quelle: Unfallversicherung am Heimarbeitsplatz | Personal | Haufe

Gesetzlicher Mindestlohn steigt 2019 auf 9,19 Euro 

Der am 1. Januar 2015 eingeführte Mindestlohn wird zum zweiten Mal angehoben, erstmals in zwei Stufen. Die zuständige Mindestlohn-Kommission hatte Ende Juni vorgesehen, der allgemeine gesetzliche Mindestlohn solle zum 1. Januar 2019 von derzeit 8,84 Euro auf 9,19 Euro pro Stunde und zum 1. Januar 2020 weiter auf 9,35 Euro steigen. Mit der vom Kabinett nun beschlossenen “Zweiten Verordnung zur Anpassung der Höhe des Mindestlohns” wird diese Erhöhung rechtsverbindlich.

Mindestlohn 2019: Kommission entscheidet alle zwei Jahre

Die Kommission, die frei von politischer Einflussnahme entscheiden soll, legt die Höhe alle zwei Jahre neu fest. Außer dem Vorsitzenden gehören dem Gremium je drei Vertreter der Gewerkschaften und der Arbeitgeber sowie zwei beratende Wissenschaftler an.

Zum ersten Mal war die Lohnuntergrenze bereits 2017 von 8,50 Euro auf 8,84 Euro angehoben worden. In mehreren Branchen gibt es zudem Mindestlöhne, die über der allgemeinen Untergrenze liegen.

Der gesetzliche Mindestlohn gilt für alle volljährigen Arbeitnehmer – außer für Langzeitarbeitslose nach Aufnahme einer Arbeit in den ersten sechs Monaten. Auch für Azubis, bei Pflichtpraktika oder Praktika unter drei Monaten gilt er nicht.

Quelle: Gesetzlicher Mindestlohn steigt 2019 auf 9,19 Euro | Personal | Haufe

Langzeitkonten: Neue Wege in Sachen Resturlaub? | Personal | Haufe

Wenige Wochen bis zum Jahreswechsel und der Resturlaub ist noch nicht genommen? Schnell noch ein paar Tage abbauen- auch wenn es gerade gar nicht passt- heißt da überwiegend die Devise. Denn in den meisten großen deutschen Unternehmen muss der komplette Resturlaub noch vor dem Jahresende genommen werden, wie eine dpa-Umfrage ergab. In Ausnahmefällen ist auch noch bis Ende März oder länger Zeit.

Nur wenige Unternehmen nutzen dagegen die Möglichkeiten, andere Wege beim Thema Resturlaub einzuschlagen – und Urlaubstage auf Langzeitkonten der Mitarbeiter zu übertragen. Ein Beispiel ist der Sportartikelhersteller Adidas, der für seine Mitarbeiter “MyTime”-Konten eingerichtet hat.

Urlaubstage auf Langzeitkonto übertragen

Bereits im Jahr 2011 hat der fränkische Sportartikelhersteller für seine Mitarbeiter sogenannte „MyTime“-Konten eingerichtet. Auf diese Langzeitkonten können bis zu acht Urlaubstage pro Jahr übertragen werden, wie eine Sprecherin des Unternehmens mit Hauptsitz Herzogenaurach erklärt.

Die angesparte Zeit werde in Geld umgewandelt und könne für langfristige Freistellungen genutzt werden – etwa für eine Auszeit mit der Familie, Weiterbildung, Pflege von Angehörigen oder wenn man mit einem Sabbatical mal aussetzen will. Die Regelung gilt nur für die rund 7.700 Adidas-Mitarbeiter in Deutschland.

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Quelle: Langzeitkonten: Neue Wege in Sachen Resturlaub? | Personal | Haufe

Forschung: Italiens akademische Elite flieht ins Ausland

Die Italienerin Eleonora Rivalta kam 2001 zum ersten Mal nach Deutschland, Für ein halbes Jahr arbeitete sie als Austauschstudentin am Deutschen Geoforschungszentrum Potsdam (GFZ). „Damals habe ich mich für Deutschland entschieden, weil ich in der Schule Deutsch gelernt hatte.“ Anschließend ging sie in ihre Heimatstadt Bologna zurück und schloss ihre Doktorarbeit in Physik ab.

Nur sieben Monate später saß Rivalta aber schon wieder in einem Flugzeug nach Deutschland, diesmal ging es nach Hamburg, wo sie einen Forschungsaufenthalt als Postdoktorandin absolvierte. 2004 bis 2006 waren schließlich die letzten Jahre, die Rivalta in Italien arbeitete: Sie beendete ihre Forschung in Bologna und kehrte mit 31 Jahren ihrer Heimat endgültig den Rücken.

Heute lebt die 45-Jährige in Potsdam und ist Arbeitsgruppenleiterin für Erdbeben- und Vulkanphysik am GFZ. Damit gehört sie zu den rund 46.000 ausländischen wissenschaftlichen Mitarbeitern, die laut der Studie „Wissenschaft weltoffen 2018“ an deutschen Universitäten angestellt sind.

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Quelle: Forschung: Italiens akademische Elite flieht ins Ausland – WELT

„Learn with Facebook“: Das soziale Netzwerk startet eine Bildungsplattform | t3n – digital pioneers

Mit „Learn with Facebook“ gibt es dafür nun eine neue Bildungsplattform – und die soll vor allem Marketer anlocken.

Die Weiterbildungsplattform „Learn with Facebook“ startet in den USA mit 13 kostenlosen Online-Kursen, die etwa zehn Minuten lang sind und vor allem Marketing-Fachkräfte ansprechen. So sind die Kurse etwa tituliert mit „Discover Social Media Marketing“ und „Grow a Thriving Community“. Durch die Hilfe von Partnern soll die Anzahl der Kurse künftig steigen. Zudem bietet Facebook auf der Plattform eine Funktion, mit der sich Mentoren mit ihren Mentees vernetzen können.

Laut Facebook-Managerin Fatima Saliu soll die Bildungsplattform nur ein erster Schritt sein, um den Ball ins Rollen zu bringen. Wie Saliu gegenüber Techcrunch erklärt, seien Facebooks Pläne im Bildungsbereich weitaus ambitionierter. Das soziale Netzwerk hat in den vergangenen Monaten mehr als ein Dutzend Partnerschaften mit Community-Colleges (Berufsschulen) eingefädelt und könnte dieses Know-how künftig auch auf die neue Bildungsplattform übertragen.

Quelle: „Learn with Facebook“: Das soziale Netzwerk startet eine Bildungsplattform | t3n – digital pioneers

Warum man nicht kündigt, obwohl man den Job hasst 

Arbeit kann nerven. Eine repräsentative Umfrage des Karriereportals Linkedin ergab: Gut zwei Drittel aller Deutschen steckten bereits in einem ungeliebten Job fest. Aber viele zögern trotzdem lange, bis sie das betreffende Unternehmen verlassen – im Schnitt dauert es elf Monate, bis Betroffene überhaupt einen Wechsel in Betracht ziehen.

Die Hauptursache dafür liegt nicht im Arbeitsmarkt begründet, sondern in den Arbeitnehmern selbst: In vielen Fällen fehlt es, so das Ergebnis der Untersuchung, schlicht an Selbstvertrauen. Sprich: Die Leute finden ihren Job doof, trauen sich aber leider auch nichts anderes zu. Knapp ein Drittel der Befragten hat sich schon einmal gegen eine Bewerbung entschieden, weil sie sich nicht fit für einen Wechsel fühlten.

Der Selbstzweifel speist sich im Wesentlichen aus drei Quellen, die je ungefähr von einem Drittel der Betroffenen als Grund angegeben wurden: Fehlende Berufserfahrung; die Einschätzung, dass es bessere Kandidaten gäbe als einen selbst; und Angst vor dem Verlassen der eigenen Komfortzone.

Mit dem Alter steigt das Selbstvertrauen allerdings: Knapp die Hälfte (44 Prozent) der 18- bis 34-jährigen hat wegen mangelndem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten schon mal auf eine Bewerbung verzichtet, in der Altersgruppe zwischen 35 und 54 waren es nur noch halb so viele und bei den über 55-jährigen nur noch 16 Prozent. Und Männer trauen sich m

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Quelle: Warum man nicht kündigt, obwohl man den Job hasst – manager magazin

Fast 10 Milliarden gestohlene oder verlorene Datensätze – Zwei Drittel aller Datenverstöße entfallen auf die USA

Zwei Drittel aller Datenverstöße entfallen auf die USA. Große Bevölkerung oder wirtschaftliche Macht sind aber nicht die einzigen Faktoren für Datenverluste.

Datensicherheit ist eine der größten weltweiten Herausforderungen der Gegenwart. Die zunehmende Komplexität von Cyber-Angriffen in Verbindung mit dem allgemeinen Mangel an Cybersicherheit hat zu den größten Datenschutzverletzungen und dem Diebstahl unzähliger Datensätze auf globaler Ebene geführt.

Das machen einige Zahlen & Fakten zu Datenschutzverstößen rund um den Erdball deutlich, die der amerikanische IT-Security-Anbieter Varonis kürzlich zusammengestellt hat. Demnach summiert sich die Zahl aller kompromittierten Datensätze auf insgesamt fast 10 Milliarden weltweit, die durch Datenverletzungen und Cyberkriminalität verloren gegangen oder gestohlen worden.

Datensätze beziehen sich dabei auf jede Information, die eine Person oder Unternehmen gefährden kann, einschließlich E-Mail-Adresse, Geburtsdatum, Kontoinformationen, medizinische Daten und Bankdaten.

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Quelle: Fast 10 Milliarden gestohlene oder verlorene Datensätze seit 2013 | Kroker’s Look @ IT

Paketdienste: Müssen wir unsere Päckchen bald selbst abholen?

Sven Hildebrand ist Paketbote mit Leib und Seele. Seit drei Jahren fährt er für DHL Pakete aus. „Ich mache das gerne“, sagt der 27-Jährige. „Ich bin draußen und arbeite mit Menschen, das macht mir Spaß.“ Dann lacht er und fügt an: „Die meisten Kunden sind ja auch nett.“ 250 Pakete am Tag stellt er in der Hochsaison zu. Und Hochsaison ist bald. Denn spätestens ab dem „Black Friday“ Ende November brummt das Paketgeschäft.

Doch der Frust der Kunden wächst. Paketboten klingeln nicht und hinterlassen stattdesen Benachrichtigungen, nur weil sie zu faul sind, in den vierten Stock zu laufen. Die Schlangen an den Postschaltern werden immer länger.

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Quelle: Paketdienste: Müssen wir unsere Päckchen bald selbst abholen?

Vom Roboter ersetzt? Deutsche sehen Zukunft gelassen entgegen

Maschinen werden Millionen Stellen überflüssig machen – wie oft hat man das schon gehört. Wahr dürfte eher sein: Die Digitalisierung beschleunigt das Arbeiten und verändert die Berufsbilder radikal, ohne massenhaftes Jobsterben. Doch auch dieser Veränderungsdruck ist alles anderes als einfach zu bewältigen. Denn wenn eines feststeht, dann dies: Im Arbeitsleben wird in den kommenden Jahren kaum ein Stein auf dem anderen bleiben.

Trotz des Bedrohungsszenarios durch die digitale Technik sehen die Berufstätigen in Deutschland der Zukunft gelassen entgegen. Die meisten sind zuversichtlich, dass sie mit dem technologischen Wandel gut zurechtkommen werden. Nur 15 Prozent der Qualifizierten sehen ihren Arbeitsplatz von der Digitalisierung direkt bedroht.

Das geht aus einer großen Studie der Online-Jobplattform Stepstone hervor, die bundesweit 17.000 Fach- und Führungskräfte befragt hat. Demnach glauben 68 Prozent der Fachkräfte, dass sich technologische Veränderungen positiv auswirken. Zugleich ist dem Gros der Arbeitnehmer jedoch klar, dass sie sich in den kommenden Jahren anstrengen müssen, um auf dem Laufenden zu bleiben. Die Erkenntnis: Digitalisierung erfordert lebenslanges Lernen.

So sehen zwei Drittel der Befragten eine besondere Notwendigkeit, sich fortzubilden. Neben der Vertiefung der eigenen Kernkompetenzen wollen Fachkräfte besonders in ihre digitalen Fähigkeiten und „Soft Skills“ (etwa soziale Kompetenzen wie Mitarbeiterführung) investieren.

Quelle: Vom Roboter ersetzt? Deutsche sehen Zukunft gelassen entgegen | Gründerszene

Frauen holen Männer beim Gehalt bald ein: So groß ist der Abstand in Ihrem Job – FOCUS Online

Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie „Entgeltmonitor 2018“ von Compensation Partner in Hamburg.

Unbereinigte Entgeltlücke sagt wenig aus

Auf den ersten Blick überraschen die Zahlen. Denn tatsächlich ergibt sich im direkten Geschlechtervergleich ein deutlich größerer Lohnunterschied: Er beträgt 26,5 Prozent. Dieser Wert ist jedoch unbereinigt – und damit wenig aussagekräftig.

„Es ist ein Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen, da unterschiedliche Stellenprofile gegenübergestellt werden – zum Beispiel berufserfahrene Akademiker und junge Beschäftigte kurz nach ihrer Ausbildung“, erklärt Tim Böger von Compensation Partner.

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Quelle: Frauen holen Männer beim Gehalt bald ein: So groß ist der Abstand in Ihrem Job – FOCUS Online

5 Gründe für die Vier-Tage-Woche bei vollem Gehalt

#1 Es werden gar nicht 40 Stunden gearbeitet

Selbst der strengste Chef erwartet vermutlich nicht, dass Angestellte tatsächlich acht Stunden täglich auf Hochtouren arbeiten. Menschen sind schließlich keine Roboter. Außerdem gehört ein Schwätzchen beim Kaffeekochen zum geselligen Miteinander unter Kollegen dazu. Umfragen und Studien zeigen aber immer wieder: Angestellte verbringen erstaunlich viel Zeit bei der Arbeit mit privaten Tätigkeiten – vom stundenlangen Hängen am Handy bis zu ausgiebigen und täglich stattfindenden Privatgesprächen, die vielleicht besser in die Mittagspause oder den Feierabend gehören.

#2 Fachkräfte gewinnen

Einen Tag weniger arbeiten bei vollem Gehalt – ein solches Angebot dürfte nur schwerlich zu überbieten sein. Im zunehmend harten Kampf um Fachkräfte kann sich das vermeintliche Opfer für die Geschäftsführung auszahlen. Das gilt vor allem für Branchen, in denen sich die Erledigung eines Aufgabenpensums relativ frei einteilen lässt.

#3 Mehr Eigenverantwortung

Wir haben Ihnen ja bereits ein Experiment aus Neuseeland

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Quelle: 5 Gründe für die Vier-Tage-Woche bei vollem Gehalt

Gehalt: Das müssen Unternehmen Absolventen beim Berufseinstieg zahlen 

Ein Blick auf die durchschnittlichen Einstiegsgehälter in Deutschland zeigt: Große Unternehmen locken Absolventen mit Geld. Besonders viel davon gibt es in der Chemiebranche zu holen. Und: Frauen verdienen oft schon beim Berufseinstieg schlechter als Männer.

Universitätsabsolventen verdienen beim Berufseinstieg im Durchschnitt 44.310 Euro brutto im Jahr. Laut dem „Gehaltsreport für Absolventen“ der Karriereplattform Stepstone liegt das Einstiegsgehalt in mittelständischen Unternehmen mit 500 oder weniger Mitarbeitern mit 41.308 Euro etwas unter dem Durschnitt aller Unternehmen.

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Quelle: Gehalt: Das müssen Unternehmen Absolventen beim Berufseinstieg zahlen – Markt und Mittelstand

Gesetz zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen vom Bundestag beschlossen

Der Bundestag hat am 08.11.2018 den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen beim Handel mit Waren im Internet und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften ( 19/4455 , 19/4858 , 19/5159 Nr. 4) in der vom Finanzausschuss geänderten Fassung ( 19/5595 ) angenommen.

(…)

Internet-Marktplätze haften für Händler

Mit dem Gesetzentwurf werden Anpassungen an EU-Recht und an die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs sowie die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesfinanzhofs umgesetzt. Dabei geht es vor allem darum, die im Internet relativ einfache Möglichkeit zum Umsatzsteuerbetrug zu unterbinden.

Künftig haften deshalb Betreiber eines elektronischen Marktplatzes, wenn Händler für die darüber bestellten Waren keine Umsatzsteuer abgeführt haben. Betreiber der Marktplätze müssen die Daten von Unternehmen, für deren Umsätze in Deutschland eine Steuerpflicht besteht, vorhalten. Die Unternehmen müssen zudem gegenüber dem Betreiber des Marktplatzes nachweisen, dass sie steuerlich registriert sind. Liegen die Nachweise über die steuerliche Registrierung nicht vor, wird der Betreiber des Marktplatzes in Haftung genommen.

Quelle: Gesetz zur Vermeidung von Umsatzsteuerausfällen vom Bundestag beschlossen

Mit Wertschätzung gegen den Fachkräftemangel

Auf einen Blick:

  • Wertschätzung im Fokus: André Plagemann tut viel für seine Mitarbeiter und er wirbt damit um neue Fachkräfte.
  • Seinen Kunden gibt das Unternehmen verschiedene Leistungsversprechen. Die einzuhalten liegt in der Verantwortung des ganzen Teams.
  • Verantwortung soll sich bei Team Plagemann auszahlen: Jeder, der zum Erfolg des Unternehmens beiträgt, soll mit einer Gewinnbeteiligung belohnt werden.

Mitstreiter. Das ist für sich genommen kein großes Wort. André Plagemann aber benutzt es so selbstverständlich, wenn er von seinem Team redet, dass es auf einmal doch ganz groß klingt. Denn dieses Wort spricht Bände darüber, wie der Jungunternehmer seinen Betrieb führt. André Plagemann legt größten Wert auf Wertschätzung. Und während er erklärt, wie sein Betrieb diese Wertschätzung lebt, wird schnell klar, dass er in seinem Team wirklich mehr Mitstreiter als Mitarbeiter sieht.

Büro- und Lagerräume des Sanitär- und Klimaunternehmens liegen in einer modernen Halle eines Gewerbegebietes in Wolfenbüttel bei Braunschweig. André Plagemann und sein Auszubildender Damjan Vasilic steigen aus dem Firmen-Transporter. Der Chef trägt Arbeitshose mit gepolsterten Knien – wie alle Mitarbeiter. Dass Plagemann auf der Baustelle selbst mitanpackt, bezeugt der frische Baustellenstaub, der sich in die Knie gerubbelt hat.

Quelle: Mit Wertschätzung gegen den Fachkräftemangel

Wer haftet beim Unfall auf der Baustelle?

Wie wichtig eine korrekte Arbeitssicherung ist, wird spätestens klar, wenn einmal der Ernstfall eintritt. Der zieht meist nicht nur längere Arbeitsunfähigkeit – oder Schlimmeres nach sich, sondern mitunter auch langwierige Gerichtsprozesse. Wie aktuell vor dem Amtsgericht Wolfsburg. Das hat im Oktober über einen Arbeitsunfall entschieden, der sich Ende 2015 ereignete.

Unfall am Baugerüst

Der Fall: Ein Mitarbeiter des Unternehmens stürzte durch eine Lücke zwischen Baugerüst und Gebäude 6,5 Meter in die Tiefe und verletzte sich dabei schwer. Der Abstand zwischen Hauswand und Gerüst sei viel zu groß gewesen, berichtet waz-online.de. Der Angeklagte: Der Chef des verunglückten Mitarbeiters, Geschäftsführer einer Zimmerei und Dachdeckerei. Der Vorwurf: Der Chef hätte die Sicherheit des Baugerüsts überprüfen müssen. Und zwar unabhängig davon, dass der Betrieb das Gerüst nicht selbst aufgestellt hat, sondern durch ein Drittunternehmen installieren ließ. Ausgang des Verfahren: Am Ende kam der Geschäftsführer glimpflich davon. Das Strafverfahren gegen ihn wurde gegen Zahlung von 2500 Euro eingestellt.

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Quelle: Wer haftet beim Unfall auf der Baustelle?

Die Grünen: Robert Habeck will Hartz IV ersetzen 

Erst in der vergangenen Woche hatte SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil eine Überwindung von Hartz IV gefordert. Nun machen sich auch die Grünen darüber Gedanken, wie sich die unbeliebte Grundsicherung, die einst von der rot-grünen Regierung unter Gerhard Schröder eingeführt wurde, neu gestalten lässt.

In einem internen Strategiepapier, das ZEIT ONLINE vorliegt, schreibt der Grünen-Vorsitzende Robert Habeck: In den kommenden Jahren werde man einen hoch dynamischen Wandel der Arbeitswelt erleben, deswegen müsse das “Garantieversprechen des Sozialstaats” erneuert werden. Das Papier solle einen Weg skizzieren, “wie wir das Hartz-IV-System hinter uns lassen”.

Habeck will die bisherige Grundsicherung durch ein neues Garantiesystem ersetzen. Dieses soll auf Anreiz statt auf Bestrafung setzen, existenzsichernd sein und Zuverdienst attraktiver machen. Das Schonvermögen soll angehoben und alle existenzsichernden Leistungen gebündelt werden.

Anders als in den verschiedenen Modellen eines bedingungslosen Grundeinkommens, die derzeit ebenfalls in unterschiedlichen Parteien diskutiert werden, soll das von Habeck vorgeschlagene Garantiesystem allerdings nur an Menschen ausgezahlt werden, die darauf angewiesen sind. “Nach wie vor gibt es eine Antragstellung und die Bedürftigkeit muss nachgewiesen werden”, heißt es im Papier. Gleichzeitig solle aber der Zwang zur Arbeitsaufnahme entfallen.

Quelle: Die Grünen: Robert Habeck will Hartz IV ersetzen | ZEIT ONLINE

Mündliche Kündigung – was nun? Ist sie gültig oder nicht?

In Deutschland genießen die Arbeitnehmer einen umfassenden Kündigungsschutz. Prinzipiell gilt: Je länger Sie im Unternehmen tätig waren, umso länger ist auch die gesetzliche KündigungsfristZudem darf ein Arbeitgeber keine willkürlichen Kündigungen aussprechen. Entweder er lässt einen befristeten Arbeitsvertrag auslaufen oder aber er kann einen wirklich guten Grund für seine Kündigungsentscheidung vorweisen. Infrage kommen zum Beispiel eine krankheitsbedingte oder auch die verhaltensbedingte Kündigung.

Lese-Tipp: „Krankheitsbedingte Kündigung: Tipps für Arbeitnehmer und -geber

Dieser umfassende Kündigungsschutz wird von immerhin 55 Prozent der Befragten einer Studie von polis+sinus wertgeschätzt. 27 Prozent wünschen sich dessen weiteren Ausbau, 14 Prozent würden ihn gerne etwas eindämmen und drei Prozent sogar gänzlich abschaffen.

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Quelle: Mündliche Kündigung – was nun? Ist sie gültig oder nicht? » arbeits-abc.de

Ausbildung: Karliczek will die Ausbildung in Deutschland komplett verändern

Auszubildende in Deutschland sollen künftig mindestens 504 Euro im Monat verdienen – egal, welchen Beruf sie lernen und in welchem Bundesland sie ihre Ausbildung absolvieren.

Das hat Bundesbildungsministerin Anja Karliczek am Donnerstag in einer Grundsatzrede auf dem Berufsbildungskongress des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) angekündigt. Das Manuskript der Rede lag dem SPIEGEL vorab vor.

“Auszubildende packen schon im ersten Jahr in den Betrieben mit an”, sagte Karliczek. “Deshalb ist eine Mindestvergütung auch eine Frage der Anerkennung dieser Leistung.”

Das Besondere: Der Azubi-Mindestlohn soll nach Vorstellung der CDU-Ministerin bundes- und branchenweit gelten. Bisher weichen die Gehälter von Lehrlingen in Ost und West, aber auch in verschiedenen Berufsgruppen weit voneinander ab.

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Quelle: Ausbildung: Karliczek will die Ausbildung in Deutschland komplett verändern – SPIEGEL ONLINE

Überleben unter Kollegen: Kämpfst du noch oder spielst du schon?

„Mein Job wäre ja prima, wenn da nur nicht die Kollegen wären.“ Ein Satz, den ich oft auch von meinen Klienten höre. Weil die Kollegin am Schreibtisch gegenüber ständig laut privat telefoniert, der Neue falsches Spiel spielt, die Assistentin vom Chef sich für etwas Besseres hält und den Geschirrspüler nie ausräumt und der Trottel aus der Buchhaltung immer Papierstau im Kopierer hinterlässt. Ja, manche Kollegen sind von zusammen arbeiten heute weit entfernt. Dabei könnte es so einfach sein, behauptet Mathias Fischedick in seinem neuen Buch „Überleben unter Kollegen“. Im Interview erklärt er, was seine Erfolgsfaktoren für gute Zusammenarbeit sind:

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Quelle: Überleben unter Kollegen: Kämpfst du noch oder spielst du schon?

“Initiative Chefsache”: Weniger Frauen wollen laut Umfrage Chefin werden 

Immer weniger Frauen haben Lust auf eine Führungsposition. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Initiative “Chefsache”, in der sich Konzerne wie Allianz, Telekom oder Lufthansa engagieren.

Gerade einmal 30 Prozent der befragten Frauen streben nach Informationen des SPIEGEL eine Führungsposition an. Dabei halten es auch nur 32 Prozent der befragten Frauen für realistisch, in eine solche befördert zu werden. Bei einer ersten Befragung Anfang 2018 lagen beide Werte noch höher. Damals gaben 37 Prozent der Frauen an, weiter aufsteigen zu wollen; 38 Prozent hielten dieses auch für gut möglich.

Männer sind laut der Studie deutlich optimistischer, was ihre Karriere betrifft: 43 Prozent wollen eine Führungsposition erreichen. 48 Prozent glauben, dass sie ihre beruflichen Ambitionen verwirklichen können. Männer fühlen sich auch deutlich seltener als Frauen aufgrund ihres Geschlechts im Beruf mit Vorurteilen konfrontiert.

Die Ergebnisse sind repräsentativ; für die Studie wurden zweimal circa 5000 Männer und Frauen online befragt – im Januar 2018 und im Sommer 2018. Auch wenn es sich laut der Studienmacher um “Momentaufnahmen” handelt, verwundert die abnehmende Karrierelust der Frauen dennoch.

Julia Sperling, Partnerin bei der an der Initiative beteiligten Unternehmensberatung McKinsey, führt dies auf einen Frustrationseffekt zurück. Viele Frauen hätten erlebt, dass flexible Arbeitszeitmodelle und andere Maßnahmen zu einer besseren Vereinbarkeit von Job und Familie nur schleppend vorankämen. Der Studie zufolge glaubt weniger als die Hälfte der Frauen, ohne berufliche Nachteile von zu Hause aus arbeiten zu können. “Die Versprechungen der neuen Arbeitswelt haben sich bisher nicht erfüllt. Das scheint bei vielen Frauen zu Ernüchterung geführt zu haben”, sagt Sperling.

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Quelle: “Initiative Chefsache”: Weniger Frauen wollen laut Umfrage Chefin werden – SPIEGEL ONLINE

Prioritäten: Wenn alle etwas wollen – wo bleibe ich?

Mit den Prioritäten ist das so eine Sache als Unternehmer: Wer sie falsch setzt, zahlt ständig nur drauf. Warum zum Beispiel sind Sie selbständiger Unternehmer im Handwerk geworden? Ganz sicher nicht, um einen 10- bis 12-Stunden-Tag, eine 60-bis 80-Stunden-Woche „in“ Ihrem Unternehmen zu arbeiten.

Wie viel Urlaub haben Sie zusammenhängend im letzten Jahr gemacht? Meist ist es weniger als der Urlaubsanspruch Ihrer Mitarbeiter! Sind Sie genau deshalb Unternehmerin/Unternehmer im Handwerk geworden? Ich glaube nicht. Ihr ursprüngliches Ziel war ein ganz anderes! Und wann haben Sie das letzte Mal „an“ Ihrem Unternehmen gearbeitet?

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Quelle: Prioritäten: Wenn alle etwas wollen – wo bleibe ich?

Handwerker: Unternehmen formulieren ungewöhnliche Stellenanzeige

Mitarbeitern kündigen zu müssen, weil der Laden pleite ist, das ist das eine. Wie hart aber muss es sein, wenn man mehr Arbeitsplätze als Bewerber hat? Über Fachkräftemangel klagen viele Betriebe in Deutschland. Der Trocken- und Innenausbau Neuseddin in Brandenburg hat reagiert: Mit einer aktuellen Stellenanzeige, die ganz anders ist als alles, was das Unternehmen bisher veröffentlicht hat.

“Du kannst mit Werkzeug umgehen, musst nicht alle drei Minuten eine WhatsApp schreiben, Facebook checken, beherrscht die Grundrechenarten und kannst dich gut verständigen.”

So stand es in der Lokalzeitung in Seddiner See. Eine Gemeinde, drei Ortsteile, 4600 Einwohner. Und ein paar offene Stellen – weil der Ort nicht unbedingt als heißer Tipp für arbeitssuchende Fachkräfte im allgemeinen Bewusstsein ist. Vielleicht, dachte sich der Chef beim Trocken- und Innenausbau Neuseddin, vielleicht lässt sich das ja ändern.

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Quelle: Handwerker: Unternehmen formulieren ungewöhnliche Stellenanzeige – SPIEGEL ONLINE

Warum du keine Ziele vorgeben solltest 

a geht ihr beide im Schwarzwald wandern. Und dein Begleiter sagt: „Dein Ziel für heute sind 22 Kilometer, fünf mehr als beim letzten Mal.“ Du wirst ihm was husten, oder? So skurril die Szene im privaten Bereich anmutet, so gängig ist sie im Business-Umfeld: „Herr Martens, Ihr Vertriebsziel für 2019 für den mitteldeutschen Raum ist: zehn Prozent mehr Umsatz.“

Sie sagen nicht, was sie meinen

Jedes Jahr werden sie in Unternehmen geführt: die sogenannten Zielvereinbarungsgespräche. Dabei sei die Vereinbarung von einer Absprache auf Augenhöhe so weit entfernt wie der Schwarzwald vom Mississippi, ist Oliver Gorus, Inhaber der gleichnamigen Agentur, überzeugt. Die Ziele entstünden im Zuge der Unternehmensplanung. Da werde ein Globalziel formuliert, nach dem Motto: „Wir planen im kommenden Jahr eine Umsatzsteigerung von zehn Prozent.“ Mal abgesehen davon, dass man die Welt nicht planen könne, diene diese Planungsgröße als Zielvorgabe, die nun durch sämtliche Hierarchieebenen herunter dekliniert werde. Bis zu unserem Mitarbeiter Uwe Martens. Und der ist nun kaum in der Position zu sagen: „Nee, lass mal. Das ist kein gutes Ziel für mich.“ Es sei lächerlich, einem Erwachsenen vorzugeben, was er sich vorzunehmen hat, so Gorus. „Ich halte das für übergriffig.“ Ziele hießen zwar so, seien jedoch im Grunde nichts anderes als Forderungen. Forderungen, die bei Nichterfüllung eine Sanktionierung nach sich ziehen. Dann solle man es doch auch so nennen. Alles andere sei Augenwischerei, so Gorus.

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Quelle: Warum du keine Ziele vorgeben solltest | t3n – digital pioneers

Gehalt – Hätten Sie lieber mehr Urlaub oder mehr Geld? 

Vielen Arbeitnehmern in der Metall- und Elektroindustrie ist mehr Freizeit wichtiger als mehr Geld. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der IG Metall in 1400 Betrieben der Branche. Dort wollen 190 000 Arbeitnehmer im nächsten Jahr acht zusätzliche freie Tage nehmen und dafür auf mehr Geld verzichten.Dass sie diese Möglichkeit haben, ist eine Folge der Tarifrunde von Anfang des Jahres. Nach wochenlangen Streiks hatten sich die Gewerkschaft und die Arbeitgeber damals auf einen komplexen Vertrag geeinigt. In diesem Jahr gab es für alle vier Millionen Arbeitnehmer der Branche 4,3 Prozent mehr Geld.

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Quelle: (2)Gehalt – Hätten Sie lieber mehr Urlaub oder mehr Geld? – Karriere – Süddeutsche.de

Jobtickets werden ab 2019 steuerfrei

Wer den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mit einem Jobticket nutzt, kann ab dem 1. Januar 2019 mit steuerlichen Entlastungen rechnen. Auf eine entsprechende Änderung des Einkommensteuergesetzes haben sich die Koalitionsfraktionen im Bundestag verständigt.

Mit der Neuregelung wird eine Steuerbegünstigung wieder eingeführt, die im Jahr 1994 geschaffen und zehn Jahre später im Zuge von Einsparungen im Haushalt wieder gestrichen worden war.

Steuerfrei sind demnach künftig wieder Zuschüsse des Arbeitgebers, die „zusätzlich zu den Aufwendungen des Arbeitnehmers für Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Linienverkehr (ohne Luftverkehr) zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte sowie für Fahrten im öffentlichen Personennahverkehr gezahlt werden“, wie es in einem entsprechenden Änderungsantrag von Union und SPD heißt, der dem Handelsblatt vorliegt.

Mit der Steuerbegünstigung will die Koalition erreichen, dass Arbeitnehmer verstärkt öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Damit sollen „die durch den motorisierten Individualverkehr entstehenden Umwelt- und Verkehrsbelastungen sowie der Energieverbrauch“ gesenkt werden, heißt es in der Begründung zu der geplanten Gesetzesänderung.

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Quelle: Jobtickets werden ab 2019 steuerfrei

EuGH stärkt Arbeitnehmerrechte bei Urlaubsanspruch 

Ein Arbeitnehmer darf seine erworbenen Ansprüche auf bezahlten Jahresurlaub nicht automatisch verlieren, weil er keinen Urlaub beantragt hat. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden. Auch können die Erben eines verstorbenen Arbeitnehmers von dessen ehemaligem Arbeitgeber eine finanzielle Vergütung verlangen, wenn dieser seinen bezahlten Jahresurlaub nicht genommen hat.

Zwei deutsche Gerichte hatten ihre Fälle an den EuGH verwiesen. Sie wollten unter anderem wissen, ob finanzieller Ausgleich für nicht genommenen Urlaub davon abhängig gemacht werden darf, ob der oder die Betroffene einen Urlaubsantrag gestellt hat. Zudem sollte der EuGH klären, ob Arbeitgeber von ihren Angestellten verlangen dürfen, Urlaub zu beantragen, damit er nicht verfällt. Nach deutschem Recht erlischt der Anspruch auf bezahlten Jahresurlaub eigentlich in der Regel am Ende des Arbeitsjahres, falls der Arbeitnehmer zuvor keinen Urlaubsantrag gestellt hat.

Hintergrund sind mehrere Fälle (Rechtssachen C-569/16, C-570/16C-619/16 und C-684/16). Ein wichtiger EuGH-Gutachter hatte bereits im Mai für starke Arbeitnehmerrechte plädiert. Diese Einschätzung ist für die EuGH-Richter zwar nicht bindend, doch folgen sie ihr häufig. Über die Fälle selbst müssen letztlich die deutschen Gerichte urteilen.

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Quelle: Europäischer Gerichtshof: EuGH stärkt Arbeitnehmerrechte bei Urlaubsanspruch | ZEIT Arbeit

Jobabsage wegen Postings: Karrierekiller Facebookstatus? 

Lebenslauf, Motivationsschreiben, Facebookstatus – viele Recruiter achten bei der Kandidatenauswahl auch auf deren Auftritt in sozialen Medien. Das kann sogar zur Jobabsage wegen Postings führen, die auf geringe moralische Wertvorstellungen hindeuten. Denn wer unmoralisches Verhalten an den Tag legt, wird auch als fachlich weniger kompetent eingestuft, zeigt eine kürzlich veröffentlichte Studie.

Quelle: Jobabsage wegen Postings: Karrierekiller Facebookstatus? – karriere.at

Arbeitszeitgesetz – Bußgeld im Stundentakt? 

Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und Manager in vergleichbarer Position haften in der Regel persönlich für die Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes. Kommen bei einem Kontrollbesuch der Aufsichtsbehörde Verstöße ans Licht, kann das teuer und mitunter existenzgefährdend werden. Wohl dem, der in einer solchen Situation sauber dokumentierte Maßnahmen zur Arbeitszeit-Compliance vorweisen kann, um der Haftungsfalle zu entgehen.

Saftige Bußgelder

Arbeitszeitgesetz-Verstöße stellen regelmäßig Ordnungswidrigkeiten mit einen Bußgeldrahmen von bis zu 15.000 € pro Verstoß dar. Der Bußgeldbescheid kann sich gegen das Unternehmen oder gegen den Manager persönlich richten. Die konkrete Höhe liegt im Ermessen der nach Landesgesetz zuständigen Aufsichtsbehörde (Bezirksregierung, Gewerbeaufsicht etc.). Eine Orientierung bietet der vom Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik herausgegebene Bußgeldkatalog.

Quelle: Betrieblicher Gesundheitsschutz (Teil 3): Arbeitszeitgesetz – Bußgeld im Stundentakt? – Arbeitsrecht. Weltweit.

Standortnachteil Provinz: So locken Firmen Fachkräfte aufs Land – WELT

Klemmen-Valley ist kein offizieller Ort. Und doch schleicht sich der Begriff als Beschreibung einer Region mehr und mehr in den Sprachgebrauch ein, jedenfalls in Ostwestfalen. Dort nämlich liegt Klemmen-Valley, das sich von der Kleinstadt Blomberg im Kreis Lippe über Detmold bis hoch nach Minden am nordöstlichen Rand von Nordrhein-Westfalen zieht. In diesem Gebiet sitzen mit Phoenix Contact, Weidmüller und Wago drei Firmen, die zu den international führenden Anbietern in der Klemmtechnik gehören, also Anschluss- und Verbindungsteile für elektrische Leitungen und Drähte herstellen. Zusammen beschäftigen die drei Familienunternehmen fast 30.000 Mitarbeiter, einen Großteil davon am jeweiligen Stammsitz in der NRW-Provinz. Und es könnten noch mehr sein.

Bei Wago sind derzeit alleine in der Zentrale in Minden rund 150 Stellen unbesetzt, angefangen in der Produktion über die Verwaltung bis hin zur Entwicklungsabteilung. Kathrin Pogrzeba ist zwar zuversichtlich, dass die passenden Kollegen noch gefunden werden. Bislang jedenfalls habe sich immer eine Lösung ergeben, berichtet die Geschäftsleiterin Personal und Organisation der Wago-Gruppe.

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Quelle: Standortnachteil Provinz: So locken Firmen Fachkräfte aufs Land – WELT

Zwölf Jahre arbeiten, ein Jahr frei 

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil will Zukunftsvisionen entwickeln, damit seine Partei wieder attraktiver wird. Welche das sein könnten, erklärt er im Interview.

ZEIT ONLINE: Herr Klingbeil, in den letzten Umfragen liegt die SPD im Bund gleichauf mit der AfD. Wie verkraftet man als SPD-Generalsekretär solche Zahlen?

Lars Klingbeil: Das spornt mich an. Ich bin fest davon überzeugt, dass die SPD wieder attraktiver werden kann, wenn sie klarer wird und neue Ideen entwickelt. Der SPD fehlen Erkennbarkeit und klare Schwerpunkte. Das müssen wir jetzt ändern.

ZEIT ONLINE: Welche neuen Ideen könnten das sein?

Klingbeil: Wir beschäftigen uns vor allem mit den anstehenden Umbrüchen auf dem Arbeitsmarkt. Durch die Digitalisierung werden in Zukunft Jobs wegfallen, Berufsbilder werden sich verändern oder ganz neu entstehen. Zugleich erleben viele Menschen ihren Arbeitsalltag als sehr stressig. Sie wünschen sich mehr Selbstbestimmung, sehnen sich nach einer Auszeit und nach der Möglichkeit, sich neu zu orientieren oder zu qualifizieren. Viele wollen einfach mal für eine Zeit lang raus. Ein Weg, diese Situation anzugehen, kann zum Beispiel die Einführung eines Grundeinkommensjahres sein.

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Quelle: Lars Klingbeil: Zwölf Jahre arbeiten, ein Jahr frei | ZEIT Arbeit

Steuerverschwendung: Das sind die absurdesten Bauprojekte

Unternehmen, die an einen öffentlichen Auftrag gelangen wollen, müssen jede Menge Papierkram bewältigen. Dieser Dokumenten-Irrsinn ist allerdings keine Garantie, dass etwas Sinnvolles entsteht. Denn bei der Planung in den Behörden, scheint einiges schiefzugehen. Das legen zumindest die Fälle nahe, die der Bund der Steuerzahler im Schwarzbuch 2018/19 aufgedeckt hat.

Dazu gehört eine Rasenheizung im Stadion des FC Rot-Weiß-Erfurt. Bei Frost sollte sie für grünen Rasen sorgen. Gesamtkosten: 887.000 Euro.

Zur Refinanzierung hatte sich der Stadtrat etwas Besonderes ausgedacht. Der Fußballclub sollte pro Heimspiel ein Nutzungsentgelt von 3000 Euro zahlen. Die Krux: Einen solchen Vertrag mit dem Drittligisten gab es nicht. Bis heute ist die Rasenheizung deshalb ungenutzt.

Auch absurd: Ein Zebrastreifen in Celle zum Preis von 12.800 Euro. Der erwies sich schon kurz nach Inbetriebnahme als völlig unpraktisch. Bei reger Nutzung verursachte er einen Rückstau in einem nahegelegenen Kreisel. Dem Verkehrsinfarkt wollte die Kommune ein Ende bereiten.

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Quelle: Steuerverschwendung: Das sind die absurdesten Bauprojekte

Neubau: Handwerkerbonus nach Einzug möglich

Beim sogenannten Handwerkerbonus handelt es sich um einen Steuerbonus von 20 Prozent auf die Lohnkosten für Handwerkerleistungen. Beanspruchen kann den Bonus jeder Steuerpflichtige, der Renovierungs-, Erhaltungs- oder Modernisierungsarbeiten am Eigenheim durchführen lässt. Für Neubau-Maßnahmen gibt es den Bonus hingegen nicht. Doch was ist mit Restarbeiten am Neubau, nachdem man eingezogen ist? Die Antwort gibt ein aktueller Fall:

Der Streit: Eine Familie zieht in einen Neubau und lässt danach einige im Bauvertrag vereinbarte Arbeiten erledigen: Handwerker verputzen die Außenfassade, ziehen einen Zaun und erledigen Pflasterarbeiten. Das Finanzamt erkennt die Lohnkosten nicht an, weil die Arbeiten in einem engen zeitlichen Zusammenhang mit den Neubau gestanden hätten. Die Familie klagt vor dem Bundesfinanzhof (BFH).

Quelle: Neubau: Handwerkerbonus nach Einzug möglich

GKV-Mindestbeitrag für Selbstständige sinkt 2019 deutlich

Vom 1. Januar 2019 an beträgt der Mindestbeitrag für freiwillig versicherte Selbstständige in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) 156 Euro monatlich. Das hat der Bundestag mit dem GKV-Versichertenentlastungsgesetz beschlossen. Damit wird der Mindestbeitrag mehr als halbiert, schließlich zahlen Selbstständige bislang mindestens 360 Euro im Monat.

Bei der Beitragsbemessung wird Selbstständigen ein fiktives Einkommen unterstellt. Aktuell liegt das bei 2283,75 Euro. Zum Jahreswechsel sinkt die Mindestbemessungsgrundlage für freiwillig gesetzlich Versicherte auf 1038,33 Euro. Durch diese Absenkung will die Politik Selbstständige mit geringem Einkommen entlasten, denn insbesondere Kleinselbstständige und Existenzgründer sieht sie derzeit finanziell überfordert.

Erleichterung soll es noch an weiterer Stelle geben: So entfällt künftig der Nachweis, ob eine haupt- oder nebenberufliche Selbstständigkeit vorliegt.

Eine weitere Neuerung gibt es beim Kranken- oder Mutterschaftsgeld. Vom kommenden Jahr an werden freiwillig Versicherte während des Bezugs dieser Leistungen von der Pflicht befreit, Mindestbeiträge zu zahlen. Wie das Bundesgesundheitsministerium mitteilt, sollen Beiträge während des Bezugs von Kranken- und Mutterschaftsgeld nur auf tatsächlich bestehende Einnahmen erhoben werden.

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Quelle: GKV-Mindestbeitrag für Selbstständige sinkt 2019 deutlich

Zehn Tipps für die Mitarbeiterbindung!

Schlechte Chefs kosten richtig Geld: Bis zu 105 Milliarden Euro gehen der deutschen Volkswirtschaft ihretwegen verloren, ermittelte eine Gallup-Studie. Warum? Wer sich emotional nicht an seinen Betrieb gebunden fühlt, macht Dienst nach Vorschrift. Und für diese Bindung sind vor allem die direkten Vorgesetzten verantwortlich. Im Handwerk sind das in der Regel die Firmeninhaber. Doch wie bindet man seine Mitarbeiter auch emotional? Benita von Steinaecker von der Handwerkskammer Hannover berät Unternehmer, die etwas für ihre Führungskultur tun wollen und nennt die wichtigsten Schritte.

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Quelle: Zehn Tipps für die Mitarbeiterbindung!

Wie schnell kann man den Job wechseln? 

“Ich arbeite im Innendienst eines großen Maklerbüros. Inhaltlich macht mir die Arbeit viel Spaß, der Umgang hier ist allerdings für mich nicht auszuhalten. Zuvor habe ich im Vertrieb gearbeitet und bin es von dort gewohnt, dass hin und wieder die Ellenbogen ausgefahren wurden. An meinem vorherigen Arbeitsplatz herrschte aber trotz allem ein respektvoller Umgang miteinander.

Hier ist das anders: Intrigen, Demütigungen und Ausgrenzung sind an der Tagesordnung. Das geht besonders von zwei Kollegen aus, die auch noch in Führungspositionen sind. Beispielsweise wird über Personen, die krank sind, übel geredet und gelästert. Ebenso ziehen sie über das Aussehen einer Kollegin her.

Es ist nicht möglich, sich über diese Kollegen zu beschweren, da diese privat mit der Geschäftsleitung befreundet sind. Ich will einfach nur weg, habe schon am Wochenende Bauchschmerzen, wenn ich an Montag denke. Doch ich mache mir Sorgen, wie es in meinem Lebenslauf aussieht, wenn ich nach nur drei Monaten die Stelle wechsle. Was soll ich tun?”

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Quelle: Wie schnell kann man den Job wechseln? – SPIEGEL ONLINE

Trottel-Effekt: Warum arbeiten im Team nicht produktiver macht 

Teams sind toll. Wirklich. Zumindest in der Theorie. Und deswegen überhäufen wir unsere Kalender mit Meetings, nehmen jeden Kollegen, den wir finden können mit in den Diskussionsloop und glauben fest an die Devise: Je mehr Gehirne, desto besser das Brainstorming. Blöd nur, dass das manchmal Schwachsinn ist und wir in Gruppen nicht unbedingt zum Genie, sondern gelegentlich zu richtigen Trotteln werden.

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Die Lieblinge vom Vorgesetzten, bei denen es mehr nach der Nase anstatt der Leistung geht, werden von ihm teilweise fanatisch hochgejubelt und der Rest des Teams wird als störend, fast schon als unnötig gesehen.

–  MitarbeiterIn bei Biologische Heilmittel GmbH

 

Manchmal brauchen wir Teams. Wenn unser eigener Ideenspeicher leer ist zum Beispiel. Oder wenn wir bei PowerPoint-Präsentationen dem Vorgesetzten mit unseren bunten Bildern und Diagrammen nicht alleine ausgeliefert sein wollen. Manchmal sind Teams aber auch komplett kontraproduktiv. Doch weil sich „Teamwork“ als Nonplusultra-Stempel auf Jobbeschreibungen und Bewerbungsbögen eingebrannt hat, will das kaum einer zugeben. Dabei kennt jeder von uns diesen einen Kollegen, der offensichtlich nichts zur Teamleistung beiträgt und trotzdem alle Lorbeeren einsacken darf. Als Trittbrettfahrer schmuggelt er sich ohne Eigenleistung in seinem Team an die Spitze – und das schafft er nur, weil er sich kleine Trottel-Effekte zu nutze macht.

Quelle: Trottel-Effekt: Warum arbeiten im Team nicht produktiver macht | kununu Blog

Vorstellungsgespräch: Was du über deinen alten Chef sagen darfst

Der alte Chef war eine Katastrophe? Eine Karriere-Expertin verrät, wie ihr im Vorstellungsgespräch ehrlich darüber reden könnt – ohne in Lästertiraden zu verfallen.

Wer aus einer sicheren Jobsituation heraus eine Bewerbung einreicht, muss sich beim Vorstellungsgespräch darauf gefasst machen, dass Fragen zur alten Stelle beziehungsweise zum alten Chef kommen. Tatsächlich lauert manch ein Personaler sogar darauf, was Bewerber über alte Vorgesetzte ausplaudern. Ein Grund ist: Sie wollen herausfinden, wie charakterstark der Jobsuchende ist. Menschen, die sofort in Lästertiraden ausbrechen, sind nämlich nicht gerne gesehen.

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Quelle: Vorstellungsgespräch: Was du über deinen alten Chef sagen darfst

Die besten Absageschreiben: mit Mustervorlagen

Eingestellt kann immer nur einer werden … Im Recruitingprozess gibt es schöne und weniger schöne Erlebnisse. Zu letzteren gehören die Absageschreiben, die einen Großteil der Kommunikation zwischen Unternehmen und einer Vielzahl an Bewerbern ausmacht: Bei 50 Interessenten für einen Job braucht es immerhin 49 Absageschreiben, die früher oder später Erwartungen enttäuschen müssen. So heikel das auch sein mag, kann man sein Unternehmen dabei in einem guten Licht dastehen lassen oder eben nicht – das ist die Kunst!

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Quelle: Die besten Absageschreiben: mit Mustervorlagen – karriere.at

Arbeitszeit: Das ist die gesetzliche Pausenregelung  

Gesetzlich geregelte Pausen bedeuten für Arbeitnehmer nicht nur Schutz vor der Ausbeutung ihrer Arbeitskraft. Es heißt andersherum ebenfalls, dass ein Mitarbeiter seine Pausen nehmen muss und nicht irgendwie aufsparen und dann als freien Tag abfeiern kann.

Die Bestimmungen dazu stehen im Arbeitszeitgesetz. In § 4 heißt es:

“Die Arbeit ist durch im voraus feststehende Ruhepausen von mindestens 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs bis zu neun Stunden und 45 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als neun Stunden insgesamt zu unterbrechen. Die Ruhepausen nach Satz 1 können in Zeitabschnitte von jeweils mindestens 15 Minuten aufgeteilt werden. Länger als sechs Stunden hintereinander dürfen Arbeitnehmer nicht ohne Ruhepause beschäftigt werden.”

Als Pause definiert ist die vollständige Freistellung des Arbeitnehmers von den Arbeitspflichten innerhalb einer bestimmten Zeit. Diese muss wenigstens eine Viertelstunde betragen und wird spätestens nach sechs Stunden Arbeit fällig. Es handelt sich hierbei um Ruhepausen, die von der Arbeitszeit abgezogen und nicht bezahlt werden.

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Quelle: Arbeitszeit: Das ist die gesetzliche Pausenregelung – SPIEGEL ONLINE

Gehaltserhöhung: Frauen fragen doch nicht seltener 

Einer der Gründe für die Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen liegt bisherigen Forschungen zufolge im Verhalten bei Gehaltsverhandlungen. Demnach seien Männer in solchen Situationen oft offensiver, trauten sich also häufiger, nach mehr Geld zu fragen.

Doch eine neue Studie widerspricht dieser Annahme. Sie hat ergeben, dass Frauen ebenso häufig wie Männer um Gehaltserhöhungen bitten. Ihr Wunsch wird ihnen nur seltener erfüllt.

In der Untersuchung konnten sich Männer in 20 Prozent der Fälle über ein Lohnplus freuen, Frauen nur in 15 Prozent. (Mehr zum Thema “Irrtümer über Männer und Frauen” lesen Sie in diesem Artikel.)

Das Team um den Arbeitsmarktforscher Benjamin Artz von der University of Wisconsin hatte eine Umfrage unter 4600 zufällig ausgewählten Arbeitnehmern aus Australien analysiert. Die Teilnehmer hatten Fragen beantwortet wie “Haben Sie schon einmal versucht, bei Ihrem Arbeitgeber ein höheres Gehalt zu erhalten, seitdem Sie dort beschäftigt sind?” und “Waren Sie dabei erfolgreich?”

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Quelle: Gehaltserhöhung: Frauen fragen doch nicht seltener – Harvard Business Manager

Xing: oder Ihre Kfz-Werkstatt baut ohne Ihre Zustimmung und Ersatz das Navigationssystem aus und behält es ein.

Stellen Sie sich vor, Sie geben Ihr Kfz zur Inspektion in die Kfz-Werkstatt und als Sie das Fahrzeug abholen, stellen Sie fest, man hat Ihnen dass Navigationssystem einfach ausgebaut und ohne Ersatz zu liefern einbehalten. Noch schlimmer ist, man hat dies ohne vorherige Absprache und ohne Ihre Zustimmung getan. Auch als Sie Ihr Kfz abgeholt haben, hatte man es nicht nötig, Sie über den Vorgang zu informieren.

Ähnliches ist gerade im sozialen Netzwerk Xing passiert. Die meisten Mitglieder des Netzwerkes nutzen es, um entweder einen neuen Arbeitsplatz zu finden, oder im Fall des Unternehmers, um neue Mitarbeiter zu finden.

Hierfür stellte Xing seit Jahren “Suchfunktionen” (Navigationssystem) bereit, mit der die Suche erst möglich wurde. Und genau die wichtigsten Suchbegriffe wurden vor kurzer Zeit durch Xing entfernt. Es gab auch keine Erklärung seitens Xing hierzu.

Nachdem einige Mitglieder Xing darauf angesprochen haben, wurde erst nach langer Zeit eine Erklärung hierzu abgegeben, die aber in keinem Fall hinnehmbar ist. Abgesehen davon, das man als treuer Kunde solch ein Verhalten von seinem Lieferanten nicht erwarten würde, scheint es sich hier um einen Verstoß gegen die AGB durch Xing selbst zu handeln.

Millionen von Xing-Kunden, die der Werbung Glauben schenken, wird eine bisher gewährte Leistung – ohne die das Netzwerk fast wertlos wird – wortlos gestrichen.

Lesen Sie hier, was Xing in den AGB`s anführt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unserer Meinung nach handelt es sich um eine massive Leistungseinschränkung, die Millionen von Mitglieder betrifft. Ganz besonders die Arbeitssuchenden, die diesen Status nicht mehr angeben können, um gefunden zu werden und anschließend auch die Unternehmen und Personalvermittler, die nach neuen Mitarbeitern suchen.

Sie Interessiert das Thema? Dann folgen Sie den Links für mehr Informationen.
Noch besser wäre es, wenn Sie der Xing-Community-Gruppe beitreten, sich an der Diskussion beteiligen, bzw. Ihr Statement zum Thema abgeben.

Zum Beitrag in Xing

 

 

EuGH-Urteil: Urlaub ist vererbbar 

Arbeitnehmer sind oft genervt von ihren Arbeitgebern. Jederzeit für die Firma da sein, aber wenn es um den Urlaub geht, dann passt es gerade nicht, am besten bitte verschieben. Oft im Dezember dann die Erkenntnis – der zustehende Urlaub im laufenden Jahr kann nicht mehr genommen werden. Heute dazu nun Urteile, in denen das höchste Gericht Europas Grundsatzfragen für alle Arbeitnehmer entschieden hat.

Konkret ging es zum einen um die Klagen zweier Witwen. Sie forderten Ausgleichszahlungen für bezahlten Jahresurlaub, den ihre Ehemänner vor deren Tod nicht genommen hatten. Das Bundesarbeitsgericht wollte vom EuGH unter anderem wissen, ob Erben diese Zahlungen nach EU-Recht zustehen, obwohl das nationale Recht dies ausschließe. Zum anderen ging es um die Klagen eines ehemaligen Rechtsreferendars und eines früheren Max-Planck-Institutsmitarbeiters, die finanziellen Ausgleich für nicht genommenen Urlaub forderten (Rechtssachen C-569/16, C-570/16, C-619/16 und C-684/16).

Nun hat der EuGH entschieden: Ein Arbeitnehmer darf seine Ansprüche auf bezahlten Jahresurlaub nicht automatisch deshalb verlieren, weil er keinen Urlaub beantragt hat. Außerdem können Erben eines verstorbenen Arbeitnehmers von dessen ehemaligem Arbeitgeber eine finanzielle Vergütung für den nicht genommenen Jahresurlaub verlangen.

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Quelle: EuGH-Urteil: Urlaub ist vererbbar – ZDFmediathek

PFUI! Amtsgericht Kiel reinigt Toiletten nur 1 x wöchentlich?

Der Tod eines Zeugen sorgt bei Mitarbeitern des Kieler Amtsgerichts für große Betroffenheit. Der 70 Jahre alte Mann hatte offenbar in einer Toiletten-Kabine einen tödlichen Herzanfall erlitten. Erst drei Tage später war der Leichnam entdeckt worden, bestätigte Richterin Myriam Wolf Informationen unserer Zeitung. Die Justiz habe bereits Konsequenzen gezogen, sagte Vizepräsidentin des Amtsgerichts, Beate Flatow: “Der Wachdienst wird künftig täglich alle öffentlich zugänglichen Räume, insbesondere die Toiletten, kontrollieren.”

Toilette, Smiley, Figur, Klo, Niedlich
Am Montag vergangener Woche war der 70-Jährige vor Gericht geladen worden. Der Mann sollte als Zeuge in einem Strafprozess gegen einen Beschuldigten aussagen, der wegen fingierter Autounfälle angeklagt war. „Da der Tatverdächtige nicht erschienen war, sagte der Richter die Hauptverhandlung ab“, berichtet Wolf. Beim Aufrufen der Zeugen fiel auf, dass der 70-Jährige fehlte. „Mein Kollege hat daraufhin am Montag und auch am Dienstag vergeblich versucht, den Herrn telefonisch zu erreichen“, so die Behördensprecherin. Am Mittwoch, dem Reformationstag, war das Amtsgericht geschlossen. Erst am Donnerstag vergangener Woche wurde der Leichnam des Rentners gefunden.

„Einem Wachtmeister war aufgefallen, dass die WC-Kabine der öffentlichen Toilette im Erdgeschoss verschlossen war“, berichtet Wolf. Aus der Box waren keinerlei Geräusche und auch kein Atmen zu hören. „Dem Kollegen kam dies merkwürdig vor, zumal die Kabine bereits am Montag den Tag über versperrt gewesen war“, so die Richterin. Dem Beamten habe dies keine Ruhe gelassen. Wolf: „Als die Box Stunden später immer noch verriegelt war, schaute er unter der Tür hindurch und entdeckte den Verstorbenen in sitzender Haltung. Die Ladung zum Verhandlungstermin lag auf dem Boden.“

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Quelle: Toter Zeuge im Amtsgericht Kiel erst nach drei Tagen entdeckt

Exklusiv: Amazon nutzt Fake-Pakete, um stehlende Fahrer zu überführen

Amazon verwendet Paket-Attrappen, um stehlende Fahrer zu überführen. Das erfuhr Business Insider aus vertraulichen Quellen. Die Kartons, die intern „Dummy-Pakete“ genannt werden, platziert das Unternehmen nach dem Zufallsprinzip in Auslieferungs-Lkw. Die Pakete mit den falschen Aufklebern sind häufig leer. „Manchmal nehmen wir einfach irgendetwas und stecken es in das Paket“, sagte ein ehemaliger Amazon-Logistikmanager Business Insider. Die Anweisungen dazu kämen direkt aus dem Hauptsitz des Unternehmens in Seattle. „Es soll eine Falle sein, um die Integrität der Fahrer zu testen“, sagte der ehemalige Amazon-Mitarbeiter, der namentlich nicht genannt werden wollte.

Auf Anfrage erklärte Amazon, dass Überprüfungen Teil eines allgemeinen Programms zur Qualitätssicherung seien und willkürlich durchgeführt würden.

„Wenn das Paket zurückgebracht wird, ist der Fahrer unschuldig. Wenn nicht, ist er ein Dieb“

So soll der Test funktionieren: Während einer Auslieferungsfahrt scannen die Fahrer nach und nach jedes Paket. Wenn sie das falsche Paket scannen, erscheint eine Fehlermeldung auf dem Scanner. Dann können sie entweder ihren Vorgesetzten kontaktieren oder das Paket am Ende ihrer Schicht wieder im Lager abgeben. Theoretisch können sie es allerdings auch klauen.

Die Fehlermeldung auf dem Scanner bedeutet, dass das Paket im System von Amazon nicht gefunden wurde. So können Pakete verschwinden, ohne dass es jemand merkt. „Wenn das Paket zurückgebracht wird, ist der Fahrer unschuldig. Wenn nicht, ist er ein Dieb“, sagte Sid Shah, ehemaliger Manager bei DeliverOL. Das Unternehmen liefert in den USA Pakete für Amazon aus.

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Quelle: Exklusiv: Amazon nutzt Fake-Pakete, um stehlende Fahrer zu überführen – Business Insider Deutschland

Kandidatensuche in sozialen Netzwerken ist noch die Ausnahme 

Je kleiner das Unternehmen, desto seltener findet aktive Ansprache statt

Allerdings haben hier gerade kleinere Unternehmen den größten Nachholbedarf. So nutzt nur jeder vierte Personaler (24 Prozent) in Unternehmen mit 50 bis 99 Mitarbeitern soziale Netzwerke für die aktive Kandidatensuche, bei Unternehmen mit 100 bis 499 Mitarbeitern ist es bereits jeder Dritte (33 Prozent). Und in Großunternehmen mit 500 oder mehr Beschäftigten geben sogar 4 von 10 (44 Prozent) Personalverantwortlichen an, gezielt in Netzwerken potenzielle Bewerber anzusprechen. Auch zwischen den Branchen gibt es deutliche Unterschiede: Während in der Industrie und bei Dienstleistungsunternehmen rund jede dritte Personalabteilung (32 Prozent) in sozialen Netzwerken auf die Suche geht, sind es bei Handelsunternehmen gerade einmal 18 Prozent.

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Quelle: Kandidatensuche in sozialen Netzwerken ist noch die Ausnahme | Crosswater Job Guide

Digitalisierung und KI: Wie Künstliche Intelligenz die Arbeitswelt verändern wird

Die Popsongs der US-amerikanischen Sängerin Taryn Southern klingen so gefällig wie beliebig und begeistern trotzdem oder deswegen viele Fans: 1,8 Millionen Mal wurde ihr Hit „Break Free“ allein bei Youtube gespielt. Das besondere ist jedoch, dass die Instrumentierung von einer Künstlichen Intelligenz (KI) programmiert wurde. Ein anderes Beispiel dafür, wie rasant die selbstlernenden Algorithmen in immer neuen Feldern eingesetzt werden, war vergangene Woche im britischen Auktionshaus Christie’s zu bestaunen: Das Porträt eines Mannes im Stile Rembrandts oder Vermeers. Geschaffen hat es aber kein niederländischer Meister des Barock, sondern ein Algorithmus. Seine Signatur findet sich in der Ecke des Bildes: „min G max D Ex+Ez“. Versteigert wurde das Werk für fast eine halbe Million Dollar.

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Erobern Computer die vermeintlich letzte menschliche Bastion der Kreativität? Soweit ist es noch nicht. Die Malsoftware wurde mit 15 000 menschlichen Vorlagen gefüttert und sie versuchte, diese dann nachzuahmen. Dann entschied ein Algorithmus, welche der Kreationen den menschlichen Vorbildern am meisten ähneln.

“Starke” und “schwache” KI

Forscher unterscheiden zwischen „schwacher“ und „starker“ KI. Eine schwache KI kann so trainiert werden, dass sie ganz spezielle Aufgaben besser erledigt als ein Mensch. Vor allem hier sind die Fortschritte immens. Eine „starke KI“, die mit den allgemeinen, intellektuellen Fähigkeiten des Menschen vergleichbar wäre, ist dagegen nicht in Sicht.

Trotzdem vergleichen viele Experten die Bedeutung von KI für die kommende Epoche mit der Erfindung der Dampfmaschine. Die vierte industrielle Revolution wird die Arbeitswelt massiv verändern. Roboter bekommen durch KI Fähigkeiten, die vor wenigen Jahren nicht vorstellbar waren. Schon 2025 sollen laut einer Studie des Weltwirtschaftsforums Maschinen mehr Arbeitsstunden erledigen als Menschen.

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Quelle: Digitalisierung und KI: Wie Künstliche Intelligenz die Arbeitswelt verändern wird – Politik – Tagesspiegel

Kleider machen Menschen und Erfolg aus. Stimmt das?

Wir fällen in Windeseile Urteile. Beurteilen Menschen nach ihrem Äußeren. Und das, was wir sehen, entscheidet darüber, ob dem ersten Blick ein zweiter folgt. Ob wir wollen oder nicht:

Wir beurteilen und verurteilen Personen aufgrund ihres Kleidungsstils.

Genauso verhält es sich mit der Verpackung von Produkten. Wir kaufen, wenn die Verpackung suggeriert: “Das will ich.” Daher investieren Unternehmen Unsummen in den “Kleidungsstil” ihrer Produkte. Wenn die Verpackung zum “Kauf mich” anregt, ist der Dresscode perfekt. Perfekt für ein Produkt und erst recht für Mitarbeiter eines Unternehmens.

Die Verpackung muss stimmen

Dieser Markenstrategie für Verpackungsdesign könnte man sich bedienen, wenn Frau oder Mann am Morgen vor dem Kleiderschrank steht. Stimmt die “Verpackung” mit der Botschaft: “Vertrau mir, ich bin kompetent” und meiner Persönlichkeit überein, dann hat man gewonnen.

Wenn nicht, ist aufgrund des Erscheinungsbildes unnötige Überzeugungsarbeit zu leisten – und das kostet Kraft.

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Quelle: Kleider machen Menschen und Erfolg aus. Stimmt das?

Die Chancen, Grenzen und Gefahren des Charakter-Profiling

Das Charakter-Profiling ist ein heiß diskutiertes Thema unter Recruitern. So auch beim Expertentalk bei den Social Recruiting Days 2018. Eine Diskutantin hatte im Vorfeld der Veranstaltung für Gesprächsstoff gesorgt.

„Pre-Crime-Profiling“ nennt Suzanne Grieger-Lange ihre Methode, die sie vor der Diskussion in ihrem Impulsvortrag präsentierte. Denn indem sie Charakterprofile erstellt, möchte sie Verbrechen verhindern, noch bevor sie begangen werden. Im Recruiting heißt das beispielsweise, dass man, noch bevor man eine Führungskraft einstellt, weiß, ob diese Person ein hohes Risiko für Wirtschafsspionage aufweist – oder auch, ob sie einfach nur ein unerträglicher Mensch ist, den man nicht im Unternehmen haben möchte.

Die Chancen und Gefahren von Methoden wie dieser diskutierte sie mit Joachim Diercks, Björn Stecher und Daniel Mühlbauer. Unter dem Titel „Auswahlmethoden der modernen Zeit“ machten die Diskutanten deutlich, wo Personaler beim Einsatz von Charakter-Profiling vorsichtig sein sollten.

Grieger-Lange und ihr Team geben zur Erstellung von Charakter Profilen die persönlichen Daten eines Menschen in einen Datenpool ein, prüfen und interpretieren sie und erstellen damit das, was die Profilerin den „psychogenetischen Code“ nennt. Dieser enthält das Potenzial der Person, aber weist auch darauf hin, ob diese potenziellen Fähigkeiten „abrufbar“ sind oder ob „Störungen“ wie etwa schlechte Erfahrungen sie blockieren. In die Analyse fließt alles ein, was über den Menschen verfügbar ist: Bilder, Stimmproben, Videos, sogar die Handschrift. Grieger-Lange verarbeitet nicht nur Informationen, die die Person selbst zur Verfügung gestellt hat, wie die Bewerbungsunterlagen, sondern auch alles andere, was sie im World Wide Web über denjenigen findet.

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Quelle: Die Chancen, Grenzen und Gefahren des Charakter-Profiling

Nachtzuschlag: Müssen Arbeitgeber bei Nachtarbeit mehr zahlen?

Ob in der Kneipe oder im Krankenhaus: Welche Arbeitnehmer haben Anspruch auf Nachtzuschlag? Wann wird er fällig – und in welcher Höhe? Die Rechtslage bei Nachtarbeit im Überblick.

Wer hat Anspruch auf Nachtzuschlag?

Mitarbeiter, die regelmäßig nachts arbeiten, sind besonderen Belastungen ausgesetzt: Sie leben entgegen ihrem Biorhythmus und schlafen tagsüber, sodass Familie, Freunde und Hobbys häufig zu kurz kommen. „Diese Strapazen will der Gesetzgeber ausgleichen, deswegen haben Nachtarbeitnehmer Anspruch auf eine Ausgleichsleistung“, sagt Rechtsanwalt Simon A. Fischer.

Wie die aussieht, entscheidet der Arbeitgeber: Laut Arbeitszeitgesetz kann er einen Freizeitausgleich geben oder einen Nachtzuschlag zahlen (ArbZG § 6). „Eine von beiden Möglichkeiten muss er anbieten“, sagt Fischer. Was ein Mitarbeiter als Ausgleich bekommt, kann aber auch in Tarifverträgen geregelt sein.

Quelle: Nachtzuschlag: Müssen Arbeitgeber bei Nachtarbeit mehr zahlen? | impulse

Deutschland: 2,4 Millionen Menschen wollen mehr arbeiten 

Rund 2,4 Millionen Erwerbstätige hätten im vergangenen Jahr gerne mehr gearbeitet – und zwar im Schnitt 10,9 Stunden. Dagegen wollten 1,4 Millionen Menschen ihre Arbeitszeit gerne reduzieren – im Schnitt um 10,8 Stunden. Darunter waren viele Teilzeitbeschäftigte, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

Der Wunsch nach mehr oder weniger Arbeit hing demnach stark vom Umfang ihrer Arbeitszeit ab. Diejenigen, die kürzer treten wollten, arbeiteten pro Woche durchschnittlich 41,8 Stunden. Erwerbstätige, die mehr arbeiten wollten, kamen auf eine gewöhnlich geleistete, durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 28,5 Stunden.

Die Ergebnisse wurden den Angaben zufolge aus Daten des Mikrozensus und der Arbeitskräfteerhebung ermittelt. Befragt wurden Erwerbstätige im Alter von 15 bis 74 Jahren. Sie sollten bei ihrer Antwort bedenken, dass Mehrarbeit mit einem höheren Verdienst und weniger Arbeit mit einem geringeren Verdienst einhergehen würde.

Alle Vollzeiterwerbstätigen arbeiteten den Ergebnissen zufolge durchschnittlich 41,5 Stunden pro Woche – auch unter Berücksichtigung einer möglichen zweiten Tätigkeit. Teilzeitbeschäftigte kamen im Schnitt auf 19,8 Wochenarbeitsstunden.

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Quelle: Deutschland: 2,4 Millionen Menschen wollen mehr arbeiten – SPIEGEL ONLINE

Arbeitslosigkeit in Deutschland sinkt auf Rekordwert

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Oktober auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gesunken. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) verzeichnete 2,204 Millionen Arbeitslose, wie die Behörde am Dienstag in Nürnberg mitteilte. Das seien 53.000 weniger gewesen als im September und 185.000 weniger als vor einem Jahr.

Die Arbeitslosenquote ging um 0,1 Punkte auf 4,9 Prozent zurück. Die Quote fiel damit erstmals seit der Wiedervereinigung unter fünf Prozent. „Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung nehmen im Oktober weiter ab“, erklärte BA-Chef Detlef Scheele. „Das Wachstum der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung setzt sich fort, und die Arbeitskräftenachfrage der Unternehmen pendelt sich auf einem sehr hohen Niveau ein.“ Unter Herausrechnung der jahreszeitlichen Einflüsse ging die Erwerbslosenzahl im Vergleich zum Vormonat um 11.000 zurück.

Mehr Erwerbstätige

Derweil ist auch die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland auf einen Rekordwert gestiegen. Im September waren erstmals seit der Wiedervereinigung mehr als 45 Millionen Menschen in Lohn und Brot. Dies waren 557.000 mehr als im Vorjahresmonat. Das bedeutete einen Anstieg um 1,3 Prozent.

Im Vergleich zum August 2018 stieg die Zahl der Erwerbstätigen nach vorläufigen Ergebnissen um 216.000 Menschen oder 0,5 Prozent an, erklärte das Statistikamt. Das entspreche in etwa dem durchschnittlichen Zuwachs gegenüber dem Vormonat der letzten fünf Jahre.

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Quelle: Arbeitslosigkeit in Deutschland sinkt auf Rekordwert

General Electric macht fast 23 Milliarden Dollar Verlust

Eine massive Abschreibung in der kriselnden Kraftwerksparte hat dem amerikanischen Industriekonzern General Electric (GE) einen riesigen Quartalsverlust eingebrockt: Unter dem Strich stand in den drei Monaten bis Ende September ein Minus von 22,8 Milliarden Dollar (20 Milliarden Euro), wie das mit Siemens rivalisierende Unternehmen in Boston mitteilte.

Die Dividende strich die Konzernführung derweil weiter zusammen – von zwölf auf einen Cent. Dadurch solle GE jedes Jahr ungefähr 3,9 Milliarden Dollar sparen.

Weit weg vom vollen Potential

„Unsere Ergebnisse sind weit vom vollen Potential entfernt“, sagte der neue Vorstandsvorsitzende Larry Culp. Er hatte den Spitzenjob erst Anfang Oktober übernommen, nachdem das mehr als 125 Jahre alte Traditionsunternehmen seinen Vorgänger John Flannery vor die Tür setzte; dies war schon der zweite Chefwechsel innerhalb von nur 14 Monaten.

General Electric befindet sich schon länger in einer Krise. Die Erlöse sanken im abgelaufenen Quartal verglichen mit dem Vorjahreswert um vier Prozent auf 29,6 Milliarden Dollar.

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Quelle: General Electric macht fast 23 Milliarden Dollar Verlust

Arbeitsmarkt: Die Schattenseiten des Jobwunders

Das hat es seit Jahrzehnten nicht gegeben: Die Arbeitslosenquote in Deutschland ist im Oktober unter die 5-Prozent-Marke gesunken – in einem Umfeld, in dem die Konjunktur einen Dämpfer nach dem anderen verzeichnet und auch die Anleger an der Börse nervös sind.

Noch vor 20 Jahren, selbst vor 10 Jahren hätte das wohl kaum jemand für möglich gehalten. Schließlich sind durch die gewaltigen Umbrüche nach der Wiedervereinigung die Arbeitslosenquoten in den neunziger Jahren in die Höhe geschnellt, teilweise auf mehr als 11 Prozent.

Und: Schon seit den siebziger Jahren stieg mit jeder Krise die Sockelarbeitslosigkeit, das heißt die Arbeitslosigkeit wurde nicht in dem Maße wieder abgebaut, wie sie zuvor gestiegen war. Der traurige Höchststand wurde im Jahr 2005 erzielt mit beinahe fünf Millionen Arbeitslosen und einer Arbeitslosenquote von 11,7 Prozent.

Das „German Jobwunder“

Über das, was dann kam, hat sich mancher verwundert die Augen gerieben. Die Arbeitslosigkeit sank kontinuierlich mit Ausnahme des Finanzkrisenjahres 2009. Doch selbst da bewahrheiteten sich aufgestellte Horrorprognosen nicht.

Das lag einerseits daran, dass der Dienstleistungssektor in Deutschland stark gewachsen ist. Er ist weniger anfällig für Konjunkturschwankungen als beispielsweise Arbeitsplätze in der Industrie, denn Erzieher, Pfleger und Lehrer werden immer gebraucht. Auch die Hartz-Reformen und die Lohnzurückhaltung der Gewerkschaften spielten eine Rolle.

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Quelle: Arbeitsmarkt: Die Schattenseiten des Jobwunders

Wie lange ist die Krankschreibung eigentlich rückwirkend möglich?

Wer besonders erkältet ist, will seine Krankschreibung ungern sofort holen. Doch wie lange kann ein Arzt einen Arbeitnehmer eigentlich rückwirkend krankschreiben?

Der Herbst ist da – und mit ihm kommen die ersten krankheitsbedingten Fehltage. Husten, Schnupfen, Fieber und Gliederschmerzen sind die Symptome von Grippegeplagten. Wem es so ergeht, der denkt eher selten daran, am ersten Tag der Krankmeldung direkt einen Arzt aufzusuchen. Das ist auch okay, solange Arbeitnehmer nicht dazu verpflichtet sind, die Krankschreibung noch am selben Tag dem Arbeitgeber vorzulegen.

Rückwirkende Krankschreibung: Ärzte müssen jeden Fall genau prüfen

Krankschreibung: Im Herbst steigen die Krankmeldungen. (Foto: Shutterstock- baranq)

Wer es sich leisten kann, belässt es meist bei der ordnungsgemäßen Krankmeldung vor Arbeitsbeginn und legt den Arztbesuch auf einen anderen Tag. Laut §5 Entgeldfortzahlungsgesetz (EntgFG) sind Arbeitnehmer ohnehin erst verpflichtet, die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nach dem dritten Krankheitstag beim Chef vorzulegen – zumindest solange es auch hier keine anderslautende Vereinbarung gibt.

Doch wie lange kann ein Arzt einen Arbeitnehmer überhaupt rückwirkend krankschreiben und die abzugebende Krankschreibung zurückdatieren? Wer darauf eine Antwort sucht, findet sie in den Arbeitsunfähigkeitsrichtlinien (AU-RL) der deutschen Krankenkasse. Laut ihnen sollen Ärzte ihre Patienten eigentlich gar nicht rückwirkend krankschrieben. So soll ein Missbrauch des Systems verhindert werden.

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Quelle: Wie lange ist die Krankschreibung eigentlich rückwirkend möglich?

Abwesenheitsnotiz: Gelungene Beispiele, peinliche Fehler

Nur noch die Abwesenheitsnotiz formulieren und dann Urlaub! Aber was schreiben? Beispiele für gelungene Abwesenheitsnotizen – und welche Fehler Sie in der automatischen E-Mail-Antwort vermeiden sollten.

Endlich Urlaub. Jetzt nur noch kurz den Abwesenheitsassistenten des E-Mail-Programms einrichten – und los geht’s. Aber was schreibt man in die Abwesenheitsnotiz rein? Nicht selten wird die automatische E-Mail-Antwort auf den letzten Drücker eingetippt – ohne lange darüber nachzudenken, welcher Ton angemessen und welche Infos wichtig sind. Da geht es Unternehmern genauso wie ihren Mitarbeitern.

Dabei ist eine Abwesenheitsnotiz wie eine Visitenkarte für das Unternehmen. Ist sie gut geschrieben, fühlen sich Kunden und Dienstleister gut aufgehoben, obwohl sie ihr Anliegen nicht sofort und wie gewohnt platzieren können. Ist die E-Mail aber kurz angebunden, unvollständig, voller Fehler oder unangemessen ironisch formuliert, kann der Empfänger die Abwesenheitsnachricht durchaus als unpersönlich und unfreundlich interpretieren.

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Quelle: Abwesenheitsnotiz: Gelungene Beispiele, peinliche Fehler | impulse

Jobcoach – Muss das Arbeitszeugnis wohlwollend sein? 

SZ-Leser Olaf W. fragt:

Ich muss einem entlassenen Mitarbeiter ein Arbeitszeugnis ausstellen. Es heißt ja immer, Zeugnisse sollten wohlwollend formuliert sein. Im Falle dieses Mitarbeiters bringt mich das in einen Konflikt. Seine Leistungen stimmten nicht, er war für die Aufgabe absolut ungeeignet. Wie soll ich seine Arbeit da als “sehr gut” oder “stets zur vollsten Zufriedenheit” beschreiben? Da würde sich der nächste Arbeitgeber wundern.

Ina Reinsch antwortet:

Sehr geehrter Herr W., Ihr Dilemma kann ich gut nachvollziehen. Sie möchten die Leistung Ihres Mitarbeiters objektiv bewerten. Das würde wohl zu einer allenfalls durchschnittlichen Beurteilung führen. Wegloben möchten Sie ihn jedenfalls nicht, auch, um dem nachfolgenden Chef einen wahrheitsgemäßen Eindruck des Neuen zu vermitteln. Dass ein Zeugnis aber auch wohlwollend sein soll, wissen Sie. Dass Sie sich darüber so intensiv Gedanken machen, zeichnet Sie als verantwortungsbewusste Führungskraft aus.

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Quelle: Jobcoach – Muss das Arbeitszeugnis wohlwollend sein? – Karriere – Süddeutsche.de

Arbeit: Jobsuche bei Fachkräften dauert im Schnitt fünf Monate

Die Angabe bezieht sich auf die Zeit von der ersten Recherche bis zur Vertragsunterschrift. Den Ergebnissen der Umfrage zufolge geht die Suche nach einer neuen Anstellung für Ärzte am schnellsten. Sie gaben im Durchschnitt einen Zeitraum von 3,8 Monaten an. Am längsten dauert es für Naturwissenschaftler (6,3 Monate) und Ingenieure (6,1 Monate), bis sie eine neue Stelle gefunden haben.

Betrachtet man den Bewerbungsprozess vom Abschicken der Unterlagen an, dauert es im Schnitt 2,4 Monate, bis ein Vertrag unterschrieben wird. Die Umfrage ergab auch, dass etwa 80 Prozent der Befragten sich regelmäßig über die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt in der eigenen Berufsgruppe informieren.

Zu den Ergebnissen bei Stepstone

Quelle: Arbeit: Jobsuche bei Fachkräften dauert im Schnitt fünf Monate

Das dritte Geschlecht: Was Arbeitgeber wissen müssen 

Der Gesetzgeber hat einen Gesetzesentwurf auf den Weg gebracht, in dem neben dem weiblichen und dem männlichen Geschlecht auch ein drittes Geschlecht mit der Bezeichnung “divers” im Personenstandsrecht gesetzlich anerkannt wird. Das Gesetz soll zum Ende des Jahres in Kraft treten. Vorausgegangen war der Gesetzesvorlage eine Entscheidung des BVerfG vom 10. Oktober 2017 (1 BvR 2019/16).

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Quelle: Das dritte Geschlecht: Was Arbeitgeber wissen müssen | springerprofessional.de

Lohngleichheit: Auf der Suche nach der Ungerechtigkeit 

Ende Juli bekamen die Mitarbeiter des Sportschuhherstellers Nike eine Mail, die viele überrascht haben dürfte: Für zehn Prozent der weltweit 74.000 Beschäftigten soll es mehr Geld gebenschreibt das Unternehmen darin – “um eine Kultur zu schaffen, in der sich die Angestellten eingebunden und bestärkt fühlen”. Es war das Ergebnis eines Aufstands, den es offensichtlich zu Anfang des Jahres in der Konzernzentrale in Beaverton im US-Bundesstaat Oregon gegeben hatte. Frauen im Unternehmen prangerten Sexismus und Diskriminierung an und starteten eine interne Umfrage unter Kolleginnen, die sie der Führung vorlegten. Daraufhin analysierte Nike unter anderem sämtliche Gehälter, um Ungerechtigkeiten zu beseitigen.

Wie viele Beschäftigte in Deutschland bekamen eine Gehaltserhöhung?

Wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland nach der Analyse eine Lohnerhöhung bekommen, will ein Nike-Sprecher nicht sagen. Um deren Privatsphäre zu schützen, wie er gegenüber ZEIT ONLINE mitteilt. Auf weitere Nachfrage: keine Antwort. Das Thema ist so explosiv, dass Unternehmen offenbar selbst dann schweigen, wenn sie sich für ihr Bemühen um Gerechtigkeit eigentlich öffentlich rühmen könnten.

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Quelle: Lohngleichheit: Auf der Suche nach der Ungerechtigkeit | ZEIT Arbeit

Bewerber – schön oder nicht schön? Das Aussehen könnte doch ausschlaggebend sein.

Als eine der wenigen Personalvermittlungen, die Kandidaten auch initiativ in Unternehmen vorstellen, stehen wir immer wieder vor der Frage, ob wir Kandidaten, die fachlich bestimmt hoch qualifiziert sind, in einem Unternehmen vorstellen.

Der Hintergrund:
In den kommenden Monaten werden naturgemäß in Unternehmen viele Personalentscheidungen getroffen. Hier möchten wir dabei sein und setzen gerne weiteres Personal für diese Tätigkeit ein. Dieser Personaleinsatz muss sich lohnen. Entweder durch Vermittlungen, oder zumindest in der Form, das wir Sie und uns in einem Unternehmen überzeugend haben vorstellen können.

Das Problem:
Um Kandidaten in Unternehmen zu präsentieren, bei denen man noch vollkommen unbekannt ist, kommt es darauf an, den ersten Augenblick zu nutzen, wenn man überzeugen will.

Hier stoßen wir immer wieder auf Profile von Kandidaten, die “recht lieblos” ausgefüllt sind. Ein Grund, warum wir diese Kandidaten nicht vorstellen ist der, dass wir uns auch selbst damit Schaden antun, weil wir anscheinend nicht in der Lage sind, überzeugend zu präsentieren.

Ein Beispiel:
Wenn Sie sich die folgenden Beispiele anschauen, werden Sie schnell erkennen, um was es geht.

Schlecht:

Gut:

Die Lösung:
Nehmen Sie sich ganz einfach 5 Minuten Zeit, um das Profil auf Vordermann zu bringen. Und schon können wir auch für Sie zusätzliche Möglichkeiten nutzen, um SIE vorzustellen.

Umfrage zur Mitarbeitergewinnung über die Arbeitsagentur

Sie suchen Mitarbeiter und haben entsprechende Stellenangebote in der Jobbörse der Arbeitsagentur eingestellt?

Hier bestehen verschiedene Möglichkeiten, wie

  1. Bewerber haben sich selbst bei Ihnen vorgestellt
  2. Sie haben Bewerber über die Möglichkeit der „persönlichen Nachricht“ gebeten, sich zu melden.
  3. Sie haben die Arbeitsagentur gebeten, den Bewerber über die Stellenanzeige zu informieren und ihn zur Bewerbung aufzufordern.
  4. Die Arbeitsagentur hat zu Ihnen Kontakt aufgenommen.

    Wir möchten gerne wissen, welche Erfahrungen Sie gesammelt haben. Es sind Mehrfachantworten möglich.

 

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