Archiv Dezember 2018

Bundesregierung | Aktuelles | Chancen für Langzeitarbeitslose verbessern

Die Bundesregierung will die ausgesprochen gute Lage am Arbeitsmarkt nutzen und die Langzeitarbeitslosigkeit bekämpfen. Damit zusätzliche Beschäftigungsangebote entstehen, investiert sie  bis 2022 vier Milliarden Euro. Langzeitarbeitslose sollen über einen längeren Zeitraum sozialversichert beschäftigt werden – in der Privatwirtschaft, in sozialen Einrichtungen oder bei Kommunen. Auch sollen sie künftig  umfassend betreut werden, damit sich ihre Chancen auf einen Job verbessern.

Neue Lohnkostenzuschüsse für Beschäftigung

Mit dem Gesetz zur Schaffung neuer Teilhabechancen für Langzeitarbeitslose führt die Bundesregierung neue Lohnkostenzuschüsse im Sozialgesetzbuch II ein. Die Neuregelungen treten am 1. Januar 2019 in Kraft.

  • Arbeitgeber können einen Lohnkostenzuschuss erhalten, wenn sie sehr schwer vermittelbare Langzeitarbeitslose sozialversichert einstellen. Dazu gehören Personen, die mindestens 25 Jahre alt sind und seit mindestens sechs Jahren Arbeitslosengeld II erhalten. Der Lohnkostenzuschuss wird für maximal fünf Jahre gezahlt. Er beträgt in den ersten zwei Jahren 100 Prozent des gesetzlichen Mindestlohns. Danach sinkt er um zehn Prozentpunkte pro Jahr. Ist der Arbeitgeber auf Grund eines Tarifvertrages oder nach kirchlichen Arbeitsrechtsregelungen zur Zahlung eines höheren Entgelts verpflichtet, bemisst sich der Zuschuss auf der Basis des zu zahlenden Arbeitsentgelts.
  • Lohnkostenzuschüsse soll es auch geben, wenn Personen beschäftigt werden, die mindestens zwei Jahre arbeitslos sind. Ihre Arbeitslosigkeit soll sich nicht noch weiter verfestigen. Das Arbeitsverhältnis wird maximal zwei Jahre gefördert. Der Zuschuss beträgt im ersten Jahr 75 Prozent, im zweiten Jahr 50 Prozent. Maßgeblich ist in diesem Fall das tatsächliche Arbeitsentgelt.

Betreuung soll Arbeitsverhältnis festigen

Menschen, die lange keine Arbeit hatten, sind häufig keinen geregelten Tagesablauf gewohnt. Sie müssen Pünktlichkeit und regelmäßige Arbeitsabläufe erst wieder trainieren. In geförderten Beschäftigungsverhältnissen können sie ihre Fähigkeiten zeigen und ihr Durchhaltevermögen beweisen.

Sie sollen von den Jobcentern umfassend betreut werden, um in den Arbeitsalltag hineinzufinden und das neue Arbeitsverhältnis zu festigen. Oft bedingt lange Arbeitslosigkeit weitere Probleme, zum Beispiel in der Familie. Wenn erforderlich, werden sie während der gesamten Beschäftigungsdauer gecoacht.

Quelle: Bundesregierung | Aktuelles | Chancen für Langzeitarbeitslose verbessern

Rocker-Razzia in Lüdenscheid: SEK stürmt Wohnung – 88-Jährige bietet Kaffee an – WELT

Die Tür wird aufgebrochen, eine Blendgranate explodiert, dann stürmt ein Spezialeinsatzkommando in die Wohnung – und steht vor einer irritierten Rentnerin. Die reagiert gelassen und bietet den Polizisten einen Weihnachtskaffee an.

Wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag bestätigte, rammten die schwer bewaffneten Beamten am vergangenen Donnerstag gegen sechs Uhr morgens die Türen ein und zündeten auf dem Balkon eine Blendgranate. Zuvor hatten bereits mehrere Medien über den Vorfall in Lüdenscheid berichtet.

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Quelle: Rocker-Razzia in Lüdenscheid: SEK stürmt Wohnung – 88-Jährige bietet Kaffee an – WELT

Psychotherapeuten wehren sich gegen Spahns Pläne 

Psychotherapeuten in Niedersachsen haben bereits rund 65.000 Unterschriften gegen das von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) geplante Gesetz zum Terminservice in Praxen gesammelt. Damit ist die Hürde genommen, dass die Forderungen im Petitionsausschuss des Bundestages öffentlich vorgetragen werden können. Die Kritik der Therapeuten richtet sich vor allem dagegen, dass künftig zuerst ein Gutachter über die Behandlung eines Patienten entscheiden soll. Dieses Verfahren verzögere eine schnelle Therapie, kritisieren die Psychotherapeuten. Ohnehin müssen Patienten bereits laut einer Wartezeitenstudie der Bundespsychotherapeutenkammer durchschnittlich fünf Monate auf eine Behandlung warten, im ländlichen Raum noch länger. Vor allem in der Region Lüneburg laufen die Therapeuten Sturm gegen den Gesetzesentwurf.

Quelle: Psychotherapeuten wehren sich gegen Spahns Pläne | NDR.de – Nachrichten – Niedersachsen – Lüneburg/Heide/Unterelbe

► Achtung: Netzwerk Arbeit baut um ◄

Ab Freitag dem 7 Dezember 2018 stehen Ihnen einige Teile unseres Angebotes auf der Homepage nicht mehr, oder nur eingeschränkt zur Verfügung. Der Verlauf des Jahres 2018 ermöglicht es uns, einige Maßnahmen zu ergreifen, um unser Angebot für Sie in der Zukunft noch zu verbessern.

Zum Verlauf:
Im ersten Schritt werden wir ab 07.12.2018 unsere CRM-Software ersetzen. Der Hersteller und wir beschäftigen uns gerade mit der Umsetzung, dem Datenimport und der Inbetriebnahme. Sobald diese Maßnahme abgeschlossen ist, werden wir Ihnen die neuen Emailadressen der Mitarbeiter mitteilen. Es ist sichergestellt, dass auch Mails an die alten Emailadressen nicht verloren gehen.

Im zweiten Schritt erfolgt die Abschaltung unserer Datenbank, in der wir die Daten unserer Kandidaten und Stellenangebote aufbewahrt und bearbeitet haben. Die enthaltenen Daten werden in das neue CRM-System übernommen. Für einige Zeit kann es sein, dass Zugriffe von externer Seite nicht möglich sind. Da  die meisten Unternehmensanfragen und die von Kandidaten schon immer persönlich oder per Email bearbeitet wurden, werden wir uns für das neue Informationssystem etwas Zeit lassen können.

Im dritten Schritt werden wir unsere Homepage komplett überarbeiten. Wir werden darauf achten, dass alles übersichtlicher wird, einige technischen Details geändert werden und die Bedienung erleichtert wird.

Und außerdem ist geplant, die Stundenzahl für eine Mitarbeiterin deutlich zu erhöhen. Und das trotz Einsatz von mehr und besserer Technik.

Für den Abschluss dieser Umstellungsmaßnahmen haben wir uns einen Zeitrahmen bis Mitte Januar gesetzt und sind zuversichtlich, diesen einhalten zu können. Anschließend erfolgen nur noch kleinere Detailarbeiten.

Wichtig ist für Bewerber:

a. Wenn Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen zusenden wollen, tun Sie dies per Email, bis Ihnen unser neues Formular und die Datenbank wieder zur Verfügung stehen.

b. Stellenangebote werden nicht mehr in der Datenbank gelistet, sondern sind als Beiträge auf unserer Homepage zu finden.

 

Management-Strategien: 6 Tipps für Intrigen im Büro

#1: Gewappnet Sein

Ein Kollege redet hinter Ihrem Rücken, streut Gerüchte, leitet wichtige Informationen verspätet weiter oder hält sie sogar ganz zurück. Ein Vorgesetzter lässt seine Mitarbeiter bei Besprechungen immer besonders lange warten, macht sie vor anderen runter oder lässt sie unnötig viele Überstunden arbeiten. Machtspiele haben viele Gesichter. Sie finden in Unternehmen auf allen Ebenen statt – sowohl zwischen Kollegen, als auch zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern. Wer nach oben kommen will, muss also gewappnet sein. Überall lauern die Machtspieler, die Sie ausbremsen wollen. Je höher Sie steigen, umso stärker pfeift Ihnen der Wind um die Ohren. Deshalb rate ich Ihnen: Seien Sie stets auf der Hut!

#2: Den Chef analysieren

Um gewappnet zu sein, muss man wissen, wie der Chef tickt. Werfen wir also einen Blick in die Chefetagen. Nicht selten treffen wir dort Vorgesetzte, die ihre Macht ausnutzen, nichts lieber tun, als Machtspiele spielen. Nach dem Motto: Macht muss ausgeübt, muss demonstriert werden. Deshalb hauen manche Manager unvermittelt auf den Tisch und putzen einen Mitarbeiter herunter, obwohl es sachlich dafür keinen Grund gibt. Da wird einerseits herumkritisiert und dann wieder in den Himmel gelobt. Zuckerbrot und Peitsche. Oder sie spielen Mitarbeiter gegeneinander aus, geben Wissen nur an bestimmte Leute weiter. Damit demonstrieren sie Macht, verhindern aber auch, dass Mitarbeiter aufsteigen. Lernen Sie Ihren Chef also gut kennen, nur so wissen Sie, wie Sie mit ihm umzugehen haben.

#3: Mitarbeiter und deren Arbeitsabläufe gut kennen

Wer jetzt glaubt, nur der Vorgesetzte hat die Macht, weil er am längeren Hebel sitzt, der täuscht sich. Schließlich ist der Vorgesetzte auch von den Mitarbeitern abhängig. Mitarbeiter kontrollieren zum Beispiel bestimmte Bereiche, die ihr Chef nicht durchschaut. Das gibt ihnen wiederum Macht. Etwa indem sie vorgeben, beschäftigt oder überlastet zu sein. Wieder andere kennen sich genau aus bei dem, was sie sich herausnehmen dürfen, ohne rechtlich Gefahr zu laufen, gekündigt zu werden. So machen diese Machtspieler nie mehr als nötig, befolgen lediglich exakte Anweisungen, machen quasi Dienst nach Vorschrift. Solches Verhalten kann dazu führen, dass Projekt scheitern und am Ende der Vorgesetzte, wie etwa der Abteilungsleiter, dumm dasteht. Und schon war es das erstmal mit einer Beförderung für ihn. Im Gegenteil: Vielleicht wackelt danach sogar sein Stuhl. Also: Führen Sie regelmäßige Mitarbeitergespräche, lassen Sie größere Aufgaben protokollieren, verschaffen Sie sich ein genaues Bild über Mitarbeiter und deren Arbeitsabläufe.

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Neues Arbeitszeitgesetz | 60 Stunden Woche – Mythos oder Wahrheit

Neues Arbeitszeitgesetz | Vorweg

Die Umsetzung des 12 Stunden Tages bzw. der 60 Stunden Woche sowie der weiteren Neuerungen durch die Reform des Arbeitszeitrechts mit September 2018 darf keine Nacht-und-Nebel-Aktion sein. Zudem sind Betriebsräte und Mitarbeiter hoch sensibel bei diesem Thema, sodass Kommunikation dazu eine wichtige Rolle spielt. Es sind aus rechtlicher, organisatorischer und unternehmenskultureller Sicht viele verschiedene Aspekte zu beachten, um nicht in Fallen der Neuregelungen zu tappen und um am Ende des Tages nicht mehr zu zahlen oder mehr rechtliche Risiken einzugehen als bisher.

Geschäftsführer und Personalverantwortliche sehen sich mit vielen neuen Problemen konfrontiert, für die weder das Gesetz noch bisherige Rechtsprechung klare Antworten geben. Dabei geht es auch um scheinbar banalen Fragen, wie z.B.: „Wie stelle ich die neuen Überstunden in meinen Arbeitszeitaufzeichnungen dar?“ „Was gilt bei All-In“? „Wie verhält sich die Treuepflicht zum Ablehnungsrecht“? bis hin zu „Wie kann ich verhindern, dass meine Mitarbeiter 12 Stunden arbeiten und ich mehr zahlen muss?“.

Höchstarbeitszeit „neu“ & Überstunden Österreich

An der Normalarbeitszeit Österreich (8 Stunden pro Tag, 40 Stunden pro Woche bzw. weniger laut anwendbarem Kollektivvertrag) wurde durch die Arbeitszeitreform nicht gerüttelt. Angehoben wurde nicht die Normalarbeitszeit, sondern die Höchstarbeitszeit:

Die tägliche Höchstgrenze der Arbeitszeit wurde von zehn auf zwölf Stunden und die wöchentliche Höchstarbeitszeit von 50 auf 60 Stunden erhöht. Diese „neuen“ Überstunden sollen mit den gesetzlichen Überstundenzuschlägen vergütet werden, sofern die Betriebsvereinbarungen keine günstigeren Regelungen vorsehen. Wie die aktuellen Kollektivvertragsverhandlungen wenig verwunderlich zeigen, wird es höhere Zuschläge für die „neuen“ Überstunden geben.

Pro Woche sind in Österreich nunmehr maximal 20 Überstunden zulässig. Diese Neuregelung löst die alte Regelung „5 Stunden pro Woche plus einmalig 60 Stunden pro Jahr“ ab. Es sind daher seit 1.9.2018 mehr Überstunden zulässig als nach der alten Rechtslage. Diese Überstunden müssen freilich auch durch Geld oder Zeitausgleich abgegolten werden und sind nicht „gratis“. Was in diesem Zusammenhang bei All-In Vereinbarungen gilt, ist noch unklar und hängt vom Wortlaut der konkreten All-In Vereinbarung ab.

Weiterhin gilt – was in der Praxis bislang oft unbeachtet blieb -, dass grundsätzlich die durchschnittliche Wochenarbeitszeit innerhalb eines Durchrechnungszeitraumes von 17 Wochen 48 Stunden nicht überschreiten darf.

Arbeitnehmer haben „im Gegenzug“ die Möglichkeit, ohne Angabe von Gründen die Leistung solcher „neuen“ Überstunden abzulehnen. Man darf sie deswegen hinsichtlich des Entgelts, der Aufstiegsmöglichkeiten und der Versetzung nicht benachteiligen. Werden Arbeitnehmer aufgrund des Ablehnungsrechts gekündigt, haben sie die Möglichkeit die Kündigung innerhalb einer Frist von zwei Wochen bei Gericht anzufechten.

Neben diesem Ablehnungsrecht für die „neuen“ Überstunden gibt es für Arbeitnehmer auch ein Wahlrecht hinsichtlich der Abgeltung der Überstunden. Arbeitnehmer können bestimmen, ob die Abgeltung in Geld oder durch Zeitausgleich erfolgt. Dieses Wahlrecht ist möglichst frühzeitig, jedoch spätestens am Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraumes, auszuüben.

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Umstellung auf Elektroautos: Mehr als 100.000 Stellen fallen weg

In Deutschland gehen infolge der Umstellung von durch  Verbrennungsmotoren angetriebene Fahrzeuge auf Elektroautos Zehntausende Arbeitsplätze verloren. „Im Jahr 2035 werden knapp 114.000 Plätze aufgrund der Umstellung auf den Elektroantrieb bei Pkws verloren gegangen sein“, sagen die Fachleute des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in einer an diesem Mittwoch veröffentlichten Untersuchung voraus (hier).

Im Fahrzeugbau direkt dürften 83.000 Arbeitsplätze wegfallen. „Andere Branchen geraten ebenfalls in Mitleidenschaft und müssen mehr als 30.000 Stellen abbauen“, erwarten die Forscher der zur Bundesagentur für Arbeit gehörenden Denkfabrik. Gleichzeitig dürften ihnen zufolge beinahe 16.000 neue Stellen geschaffen werden, etwa im Bauwesen, bei Stromversorgern oder in Teilen des Dienstleistungsbereiches und des Verarbeitenden Gewerbes.

„Von der Elektrifizierung des Antriebsstrangs werden vor allem Fachkräfte negativ betroffen sein“, schreiben die IAB-Fachleute weiter: „Zeitverzögert sinkt auch der Bedarf nach Spezialisten- und Expertentätigkeiten. In der längeren Frist ergeben sich negative Effekte für alle Anforderungsniveaus.“

In den kommenden Jahren wiederum dürfte die Umstellung auf E-Mobilität zunächst positive Folgen für den Arbeitsmarkt haben, etwa durch die notwendigen zusätzlichen Investitionen der Autobranche, die Bauausgaben in die Ladeinfrastruktur und die Neuausrüstung des Stromnetzes. Langfristig dominiere aber der steigende Importbedarf an Elektroautos und Traktionsbatterien. Gedämpft werde dieser negative Effekt dadurch, dass sich der Kraftstoffbedarf ändere – weg von ausländischem Mineralöl hin zu heimischem Strom.

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Quelle: Umstellung auf Elektroautos: Mehr als 100.000 Stellen fallen weg

Von wegen Fleiß: Was ist der häufigste Grund für eine Gehaltserhöhung?

Wer fleißig ist, bekommt mehr Geld – oder etwa nicht? Eine Umfrage des Personaldienstleisters Robert Half hat sich mit der Frage beschäftigt, wann wirklich eine Gehaltserhöhung winkt und dazu 1.000 Büroangestellte befragt. Das Ergebnis der Studie, die Business Insider vorliegt, macht deutlich: Engagement rangiert bei den Gründen für eine Gehaltserhöhung relativ weit unten. Am häufigsten machen Berufstätige gehaltstechnisch einen Schritt nach vorne, wenn sie den Job wechseln.

Eine Gehaltserhöhung ist ein Zeichen der Wertschätzung

Ein Jobwechsel ist der häufigste Grund für eine Gehaltserhöhung. (Foto: Shutterstock-Monkey Business Images)

Dass es alles andere als einfach ist, das eigene Gehalt im bestehenden Arbeitsverhältnis durch Leistung zu steigern, zeigen die Zahlen deutlich: Nur neun Prozent der befragten Arbeitnehmer hätten ihre letzte Gehaltserhöhung aufgrund von erreichten Zielen erhalten. Auch die Übernahme zusätzlicher Aufgaben war bei gerade einmal sechs Prozent ausschlaggebend, heißt es weiter. Dass das Gemauer für Arbeitgeber jedoch nach hinten losgehen kann, erklärt einer der Studienführer mit klaren Worten.

„Arbeitnehmer, die in einen Job mit neuer Verantwortung wechseln – ob beim aktuellen oder einem neuen Arbeitgeber –, sollten natürlich mehr Geld verdienen“, verrät Christian Umbs von Robert Half. Er hält es jedoch für problematisch, wenn Angestellte auch für gute Leistungen keine adäquate Gehaltserhöhung erhalten.„Für Mitarbeiter ist ein Gehaltsplus eine wichtige Wertschätzung. Bleibt sie verwehrt, kann das zu steigenden Kündigungsraten und Neueinstellungen zu höheren Gehältern führen“, mahnt Umbs weiter.

Quelle: Von wegen Fleiß: Was ist der häufigste Grund für eine Gehaltserhöhung? | t3n – digital pioneers

Online-Werbung erfolglos – Tischler setzt auf Holzschild

MarkenbildungStorytellingSuchmaschinenoptimierung – die Strategien, mit denen Handwerker ihre Zielgruppe erreichen können, werden immer ausgefeilter. Auch Tischler Guido Bockhold hat einige moderne Medien ausprobiert, um sein Fachkräfteproblem in Mecklenburg-Vorpommern zu lösen, berichtet die Gadebusch-Rehnaer Zeitung. Fünf Mitarbeiter könnte das Unternehmen gut gebrauchen. Bockhold habe bereits auf Internetportalen, in der Zeitung und über das Radio geworben. Ohne Erfolg.

Vor zwei Jahren probierte er es dann mit einer der wohl ursprünglichsten Formen der Werbeanzeige: Er nahm eine Sperrholzplatte und schrieb in gut lesbaren Druckbuchstaben „Wir suchen Tischler“ darauf und montierte es für sicheren Stand auf zwei Kanthölzer. Fertig war das Werbeschild.

Bockholds Betrieb liegt an der B208. Und da hat er das Schild auch aufgestellt. Täglich würden über 1000 Fahrzeuge an dem Schild vorbeifahren, Anwohner, Wochenendtouristen. Werbeerfolg: Zwei Festangestellte hat das Schild dem Unternehmer schon eingebracht. Zuletzt hielt eine Flüchtlingsvermittlerin aus Wismar bei ihm, die einen Arbeitsplatz für einen Eritreer suchte.

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Falsch geparkt: Autofahrer prügelt auf Handwerker ein

Parkplatzsuche in der Nähe des Kunden kann der Horror sein. Dieses Problem hatte wohl auch ein 59-jähriger Handwerker im bayerischen Lechhausen – und stellte seinen Wagen kurzerhand vor eine Ausfahrt, um dort seine Arbeit zu verrichten. Keine gute Idee! Doch was der Mann dann erlebte, dürfte ihm lange im Gedächtnis bleiben.

Ein 43-jähriger Autofahrer, der offenbar durch das Handwerkerauto blockiert wurde, beließ es weder bei einer Bitte, das Auto umzuparken, noch bei scharfen Worten. Nach Angaben der Augsburger Polizei griff er den Handwerker an und prügelte auf ihn ein.

Die alarmierten Polizisten mussten dann nicht mehr eingreifen: Beim Eintreffen der Polizeihatte sich der Angreifer bereits wieder beruhigt und von seinem Opfer abgelassen. Allerdings roch er stark nach Alkohol, und weil er kurz zuvor mit dem Auto vorgefahren war, musste er gleich ins Röhrchen pusten. Der Test ergab fast ein Promille. Nun muss sich der 43-Jährige nicht nur wegen einer Körperverletzung, sondern auch wegen eines Verkehrsdelikts verantworten.

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Midijobs: Das ändert sich 2019

Arbeitgeber dürfen Midijobbern bislang nicht mehr als 850 Euro im Monat zahlen. Zum Jahreswechsel soll diese Obergrenze auf 1.300 Euro steigen – so sieht es das Gesetz über Leistungsverbesserungen und Stabilisierung in der gesetzlichen Rentenversicherung vor.

Damit will der Gesetzgeber die Situation von Geringverdienern verbessern, die monatlich zwischen 450,01 und 1300 Euro verdienen. Denn Arbeitnehmer mit einem Einkommen, das in dieser Gleitzone liegt, müssen nur einen verringerten Anteil an den Sozialversicherungsbeiträgen zahlen. Die volle Abgabenlast steigt für Arbeitnehmer damit nicht abrupt, sobald die 450-Euro-Grenze überschritten ist. Stattdessen steigt die Belastung progressiv.

Der Arbeitgeberanteil bleibt im kommenden Jahr unverändert, sie zahlen also den vollen Anteil. Grund dafür ist, dass der Gesetzgeber keinen Anreiz für Unternehmen schaffen will, Vollzeitstellen in Teilzeitbeschäftigungsverhältnisse aufzuteilen.

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Leben im LKW: Wie Trucker ausgebeutet werden

Es ist ein kalter Sonntagmittag im Hamburger Hafen. Auf der Ladefläche eines LKW sitzen fünf Männer und kochen Suppe. Seit fünf Tagen leben die Fahrer aus Weißrussland zwischen Kabine und Ladefläche, warten auf ihre Fracht. Eine Ecke weiter verbringen polnische LKW-Fahrer ihr Wochenende. 600 Euro verdienen sie im Monat – zu wenig, um sich einen Stellplatz auf einem Autohof leisten zu können. Denn dort kostet das Parken Geld. Zwei Dixi-Klos auf der Straße sind die einzigen sanitären Anlagen hier.

Leben im LKW: Wie Trucker ausgebeutet werden
Schlafen, kochen, leben auf wenigen Quadratmetern – so sieht der Alltag osteuropäischer LKW-Fahrer aus. Das wollte die EU durch eine Verordnung eindämmen, doch die Umsetzung scheitert an mangelnden Kontrollen.

Günstige Fahrer, niedrige Preise

Kaum Hygiene, wenig Möglichkeit zur Erholung: Das ist die andere Seite von Europa- Grenzenlos. Denn durch den offenen Markt stehen europaweit Speditionen in Konkurrenz zueinander. Wer bei seinen Fahrern spart, kann die niedrigsten Preise anbieten. Treu dem Motto: Die günstigste Spedition bekommt den Zuschlag. “In Osteuropa haben wir andere Sozialstandards, wir haben andere Lebensbedingungen und da haben wir einfach eine ganz andere Kostensituation, Lohnsituation”, erklärt der  Spediteur Bernd Kreutz. “Die Lohnkosten sind in der Spedition neben den Dieselkosten natürlich die Hauptkostenfaktoren.” Und da wird dann gespart.

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Quelle: Leben im LKW: Wie Trucker ausgebeutet werden | Das Erste – Panorama – Sendungen – 2014

Besser unterbezahlt arbeiten, als überhaupt nicht.

Für knackige Zitate ist sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bekanntlich selten zu schade.

In guter Erinnerung dürften den meisten zum Beispiel seine Äußerungen zu Hartz IV geblieben sein: Von der Grundsicherung abhängig zu sein bedeute keine Armut, sagte der CDU-Politiker im März dieses Jahres und holte sich dafür ein paar ordentliche Rüffel ein.

Wenige Tage vor der Entscheidung um Merkels Nachfolge im Parteivorsitz der CDU sprach Spahn nun abermals über Hartz IV – und befeuerte die aktuelle Debatte um die Notwendigkeit einer Reform der Arbeitslosenversicherung ein weiteres Mal.

SPD und Grüne haben sich für eine grundlegende Neuausrichtung ausgesprochen, unter anderem sollen Sanktionen für Arbeitslose abgeschafft werden.„Kellnern, reinigen, Handwerk“Im „Bild-Talk“ verteidigte Spahn am Montag das deutsche Sozialsystem, es sei schließlich eines der besten der Welt und jährlich würde dafür eine Billion Euro ausgegeben.

Auf die Frage, ob er die Aussage „Besser schlecht bezahlt arbeiten, als nicht arbeiten“ unterschreiben würde, antwortete der CDU-Politiker: „Grundsätzlich ja“.

In seinen Augen hätten Hartz-IV-Empfänger kein Recht, ihren Lebensunterhalt von „Verkäufern im Einzelhandel“ und deren Steuern finanzieren zu lassen, wenn sie im Zweifel doch arbeiten könnten. „Es ist vielleicht nicht die Arbeit als Minister, es ist kellnern, es ist reinigen, es ist Handwerk“. sagte Spahn. Und weiter: „Warum ist uns das nicht zumutbar? Das muss mir mal jemand erklären.“

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Quelle: CDU-Kandidat Jens Spahn verteidigt Hartz-IV

Lebenslauf, Bewerberfoto & Co.: Erste Begutachtung dauert nur wenige Sekunden 

Der Lebenslauf ist zwar der wichtigste Aspekt einer Bewerbung, erhält aber nur für 43 Sekunden die Aufmerksamkeit der HR-Verantwortlichen. Diese Beobachtung machten die österreichische Personalvermittlungsplattform StepStone und die Marktforschungsagentur Mind Take in einer Eyetracking-Studie. Bei diesem Interview wurden 33 Personalverantwortliche befragt und mittels Eyetracking beobachtet.

Bewerberfoto als Ersteindruck

Der erste Blick der Personaler gebührt dem Bewerberfoto. 42 Prozent der Befragten werten ein schlechtes Foto als Zeichen für eine schlechte Bewerbung. Es gibt einige Punkte, die ein Bewerberfoto in den Augen der Studienteilnehmer negativ erscheinen lassen:

  • unangemessene Kleidungsstücke, die zu freizügig sind: 46 Prozent
  • Selfie: 39 Prozent
  • Aufnahme aus dem Urlaub: 36 Prozent
  • Partyschnappschuss: 24 Prozent
  • ausgeschnittene Bilder und schlechte Bildqualität: jeweils 21 Prozent

Die Mehrheit spricht sich gegen eine Bewerbung ohne Foto aus. Allerdings denken 55 Prozent der Studienteilnehmer, dass die bildlose Bewerbung ein zukünftiger Trend sein wird.

Digitale Bewerbung

Die Digitalisierung ist in der Rekrutierung längst angekommen. 71 Prozent der Befragten gaben an, Bewerbungen in digitaler Form zu studieren. Bei Personalern bis 35 Jahre liegt dieser Anteil bei 80 Prozent, bei HR-Verantwortlichen ab 36 Jahren bei 61 Prozent. Ausgedruckte Bewerbungen dienen hauptsächlich dazu, sich auf das persönliche Gespräch vorzubereiten. 36 Prozent der Befragten überprüfen, ob es zwischen den Bewerbungsunterlagen und den Schlagwörtern der Stellenanzeigen Übereinstimmungen gibt.

Quelle: Lebenslauf, Bewerberfoto & Co.: Erste Begutachtung dauert nur wenige Sekunden – Personal-Wissen.de

Feiertags-Regeln: Muss ich Heiligabend ins Büro?

Heiligabend und Silvester liegen in diesem Jahr aus Arbeitnehmersicht ideal – zwischen Wochenende und Feiertagen. Muss für diese Tage Urlaub genommen werden, fragen sich viele Mitarbeiter. Und wenn ja, reichen dafür jeweils halbe Tage?

Weder Heiligabend noch Silvester sind offizielle Feiertage. Dennoch können beide Tage auch ohne den Einsatz von Urlaub arbeitsfrei sein. So kann in Tarifverträgen, einer Betriebsvereinbarung oder im Arbeitsvertrag ausdrücklich geregelt sein, dass an diesen Tagen nicht gearbeitet werden muss. Ist das nicht der Fall, kann sich ein Anspruch auf Freistellung von der Arbeit aus betrieblicher Übung ergeben: Hat der Arbeitgeber drei Jahre hintereinander freigegeben, ohne dass hierfür Urlaub genommen werden musste, dürfen Mitarbeiter auch in den folgenden Jahren zu Hause bleiben. Das ist nur dann anders, wenn der Arbeitgeber darauf hinweist, dass die großzügige Regelung nur für das jeweilige Jahr gilt und jedes Jahr geändert werden kann.

Wenn aber Urlaub genommen werden muss, sind halbe Urlaubstage dann überhaupt möglich oder muss immer ein ganzer Tag genommen werden? Das ist durchaus umstritten. Vielfach wird vertreten, dass mit einem halben Tag der Urlaubsanspruch nicht erfüllt wird und fortbesteht.

Das Landesarbeitsgericht (LAG) Hamburg war allerdings anderer Auffassung: In dem behandelten Fall war ein Arbeitnehmer als Schlagzeuger in einem Musical eingesetzt, das an den Wochenenden oft bis zu zweimal am Tag aufgeführt wurde (8 Sa 46/14).

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Quelle: Feiertags-Regeln: Muss ich Heiligabend ins Büro?

Arbeitgeberranking: Diese Unternehmen sind für den Osten wertvoll

Unternehmer im Osten Deutschlands haben zumindest keine Probleme mit Flächenmangel oder Infrastruktur. Platz ist genug und die Straßen vielfach in einem deutlich besseren Zustand als im Westen. Trotzdem sagen Ökonomen den neuen Bundesländern in nächster Zeit keine positive Entwicklung mehr voraus. Der Dresdner Ifo-Experte Joachim Ragnitz empfahl gar in der „FAZ“, es wäre besser, manches Dorf einfach dichtzumachen.

Einer Prognos-Studie aus dem Herbst zufolge könnte die Wirtschaftsleistung pro Kopf bis zum Jahr 2045 auf nurmehr zwei Drittel des Westniveaus fallen. Sorgen bereiten demnach vor allem Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, wo die Statistiker in den kommenden Jahren kein Wachstum des BIP mehr erwarten. Dort schrumpft die Bevölkerung am stärksten, der Fachkräftemangel dürfte in den kommenden Jahren ein immer größeres Problem werden.

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Quelle: Arbeitgeberranking: Diese Unternehmen sind für den Osten wertvoll

Manager-Größenwahn kostet Arbeitsplätze

Bayer, General Motors, Linde, Siemens, die Deutsche Bank – beinahe täglich tauchen diese Namen derzeit in der Wirtschaftsberichterstattung auf. Selten geht es dabei um Erfolge, fast immer um Probleme. Selten auch geht es um die Bezahlung der Spitzenleute: Die ist unverändert top, bewegt sich bei den größten der Konzerne locker bei 20 000 Euro – pro Tag. Dafür sind regelmäßig die Belange der Belegschaft betroffen: Stellen nämlich werden gestrichen, und immer muss es gleich die ganz große Zahl sein: 12 000 Stellen bei Bayer, 10 000bei der Deutschen Bank, 8000 bei GM, 7000 könnten es bei Siemens werden, und bei Linde verabschieden sich die Menschen aus Frust über den Verkauf in die USA von ganz alleine – mindestens in die innere Kündigung.

Schlimm sind nicht die schlechten Nachrichten an und für sich. Schlimm ist, leider zu häufig, der Grund für den Kahlschlag.

Unternehmen schaffen Jobs und nehmen Jobs, das ist der Lauf der Dinge. Die Welt ist in Bewegung, immerzu und überall, und also auch die Wirtschaft. Mal läuft es gut und mal schlecht, das gilt erst recht in Zeiten der Globalisierung, der Internationalisierung und der weltweiten Kommunikation. Der Wettbewerb wird immer härter, und wer heute top ist, steht morgen schon wieder unter Druck.

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Quelle: Manager-Größenwahn kostet Arbeitsplätze – Wirtschaft – Süddeutsche.de

Arbeit: Gesetz für mehr Weiterbildung und weniger Beiträge

Wir dürfen nicht zulassen, dass gute Qualifikation im technischen Fortschritt entwertet wird», sagte Arbeitsminister Hubertus HeilDer Beitrag verringert sich somit bei einem Bruttolohn von 2000 Euro 2019 um 10 Euro, wobei Arbeitnehmer und -geber jeweils um die Hälfte entlastet werden. Geplant ist eine dauerhafte Senkung auf 2,6 Prozent und eine bis Ende 2022 befristete Senkung um weitere 0,1 Punkte.

Leichter Arbeitslosengeld I und bessere Weiterbildungsförderung

Arbeitslose sollen durch das Gesetz auch leichter Arbeitslosengeld I beziehen können. Sie sollen künftig dafür innerhalb von 30 Monaten mindestens 12 Monate Beiträge gezahlt haben müssen. Heute sind es mindestens 12 Monate in den vergangenen 24 Monaten.

Kern des Gesetzes ist eine bessere Weiterbildungsförderung der Bundesagentur für Arbeit von Beschäftigten im digitalen Wandel. Unabhängig von Ausbildung, Alter und Betriebsgröße soll Weiterbildung ermöglicht und damit verbreitert werden. Auch für Aufstocker, die ihren geringen Lohn mit Hartz IV aufbessern, soll es eine solche Weiterbildungsförderung geben.

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Quelle: Arbeit: Gesetz für mehr Weiterbildung und weniger Beiträge

Steigende Besetzungszeiten: Die Time-to-Hire nimmt zu 

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist im November 2018 auf ein Rekordtief gesunken. Dadurch spitzt sich auch die Lage für Arbeitgeber weiter zu: Laut einer Forsa-Studie im Auftrag von Xing E-Recruiting benötigen über zwei Drittel der 200 befragten Personalleiter länger als drei Monate, um eine Führungsposition zu besetzen. 73 Prozent der Befragten verzeichnen in den vergangenen fünf Jahren einen Anstieg der Besetzungszeit (Time-to-Hire). Darüber hinaus geben 30 Prozent an, dass ihre Time-to-Hire sogar „stark angestiegen“ ist.

Führungskräfte sind besonders schwer zu finden

Die Hälfte der befragten Personalleiter (51 Prozent) benötigt drei bis sechs Monate, um offene Stellen für Führungskräfte zu besetzen. Zehn Prozent schaffen es erst in sechs bis neun Monaten und weitere sechs Prozent veranschlagen bis zu einem Jahr für eine erfolgreiche Stellenbesetzung.

Bei Fachkräften sind die Herausforderungen ähnlich groß, wenn auch nicht ganz so dramatisch. 66 Prozent der befragten Personaler können offene Positionen bereits in weniger als drei Monaten besetzen.

Die Besetzungszeit nimmt zu, die Recruitingkosten sind hoch

Über alle Hierarchieebenen und Tätigkeitsprofile hinweg rechnet die große Mehrheit von 77 Prozent der Befragten, dass die Besetzungszeit in den nächsten fünf Jahren weiter steigen wird. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass auch die Recruitingkosten hoch sind.

29 Prozent der Befragten geben zwischen 20.000 und 50.000 Euro für die Gewinnung einer Führungskraft aus. 27 Prozent benötigen zwischen 10.000 und 20.000 Euro und 22 Prozent lediglich 5.000 bis 10.000 Euro. Zwei Prozent der Unternehmen geben sogar 50.000 bis 100.000 Euro für das Recruiting einer Führungskraft aus.

Bei Fachkräften fallen die Kosten etwas geringer aus. 55 Prozent – und damit die klare Mehrheit der Personalleiter – können ihre Fachkräfte-Positionen mit weniger als 5.000 Euro besetzen.

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Quelle: Steigende Besetzungszeiten: Die Time-to-Hire nimmt zu | Personal | Haufe

Pünktlich zum Fest – EU erleichtert Online-Shopping

Verbraucher in Europa können ab kommenden Montag, den 3. Dezember, leichter im Internet einkaufen. Dann tritt die neue EU-Regelung gegen Geoblocking beim Online-Shopping in Kraft.

Durch Geoblocking etwa können Händler ausländische Käufer von Angeboten ausschließen oder sie automatisch auf Webseiten mit höheren Preisen weiterleiten. Der EU-Kommission zufolge war es im Jahr 2015 nur in 37 Prozent der Onlineshops möglich, eine Bestellung aus dem Ausland abzuschließen.

Die Brüsseler Behörde mahnte an, dass die Staaten wirksame Strafen bei Verstößen anordnen müssten. Die Kommission will 2020 überprüfen, inwieweit die Maßnahmen umgesetzt wurden.

“Mit den neuen Vorschriften bekommen die Verbraucherinnen und Verbraucher eine größere Auswahl zu wettbewerbsfähigen Preisen und damit auch bessere Angebote”, teilte der zuständige EU-Kommissar Andrus Ansip mit.

Die EU-Staaten und das Europaparlament hatten sich vor einigen Monaten nach mehrjährigen Verhandlungen auf die Gesetzesänderung geeinigt.

Hintergrund: Bundesweit haben Einzelhändler das Problem, dass viele Menschen lieber im Internet Pakete bestellen, als in Geschäften einzukaufen. Der Online-Handel wächst seit 2005 rasant. Nach einer Prognose des Handelsverbands Deutschland (HDE) lag der Umsatz 2018 bei etwa 53,6 Milliarden Euro – das wäre eine Steigerung von rund 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Am Gesamtumsatz im Einzelhandel macht das Internet-Shopping aber nur 10 Prozent aus. Heißt: 90 Prozent des Gesamtumsatzes wird laut HDE stationär in Geschäften gemacht. “Der Trend geht zur Verbindung von On- und Offline”, sagte HDE-Sprecher Stefan Hertel. Stationäre Händler bieten ihre Produkte dann auch in einem Onlineshop oder einer Plattform gemeinsam mit anderen an. Und umgekehrt: Online-Händler öffnen Filialen in der Stadt. So oder so sei eine Präsenz im Internet essenziell. “Sonst findet man die Händler nicht mehr.”

Quelle: Pünktlich zum Fest – EU erleichtert Online-Shopping – manager magazin