Archiv Januar 2019

Der Postillon: 13 Fehler, die Sie bei einem Bewerbungsgespräch unbedingt vermeiden sollten

Wer zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen ist, hat viel zu gewinnen – aber auch viel zu verlieren. Oft sind es vermeintliche Kleinigkeiten, die hoffnungsvolle Bewerber am Ende den Traumjob kosten. Wir haben erfahrene Personaler gefragt und eine Liste der häufigsten Patzer von Jobsuchenden erstellt. Hier sind 13 Fehler, die Sie nie bei einem Vorstellungsgespräch machen sollten:

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Der Postillon: Nach Niederlage bei CDU-Parteivorsitz-Wahl: Merz kehrt zurück in die Wirtschaft

Hamburg (dpo) – Nach seiner knappen Niederlage bei der Wahl zum Parteivorsitz der CDU macht Friedrich Merz das, was viele erwartet haben: Er geht zurück in die Wirtschaft, wo er gerade bei einem Glas Whiskey seine Niederlage verarbeitet.

“482 zu 517… Dumme AKK!”, murmelt Merz. “Dabei hab ich von Wirtschaft doch viel mehr Ahnung als sie. Hier hab ich mich auch immer zu Hause gefühlt, in der Wirtschaft. Weiß gar nicht, warum die so einen schlechten Ruf hat.”
Merz seufzt: “Wirt, ich nehm noch einen.”

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Der Postillon: USAxit: Trump kündigt an, dass USA ebenfalls aus der EU austreten

Washington (dpo) – Schon mehrfach lobte Donald Trump Großbritannien für den geplanten Austritt aus der EU. Nun kündigte der US-Präsident an, dass auch die USA die Europäische Union zum nächstmöglichen Zeitpunkt verlassen wolle. Einen entsprechenden Brief habe er bereits an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker geschickt.

“Diese Bürokraten in Brüssel haben uns lange genug herumkommandiert”, so Trump in einer kurzfristig anberaumten Rede im Weißen Haus. “Haben Sie gesehen, welches Chaos die in Großbritannien angerichtet haben? Ich fordere den USAxit zum schnellstmöglichen Zeitpunkt!”
Auf Twitter schrieb Trump:

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Gerd Müller: EU muss mehr für Afrika tun & Migration aus Afrika ist das kleinere Problem

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat mehr Hilfe für Afrika gefordert. Die EU müsse „ihre Investitionen zur Überwindung von Hunger und Armut und zur Schaffung von Bleibeperspektiven vor Ort mindestens verdoppeln“, sagte Müller den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Die Hilfe der EU für Afrika wird laut Müller zwar von 4,5 auf 5,5 Milliarden Euro pro Jahr steigen. „Mit diesen Regentropfen werden wir Afrika, das 100-mal so groß wie Deutschland ist, aber nicht zum grünen Kontinent machen“, kritisierte der Minister.

Müller sagte weiter, dass „Migration aus Afrika nicht das Hauptproblem“ in Deutschland sei. „Unter den Top-10-Herkunftsländern von ausreisepflichtigen Personen in Deutschland ist nur ein afrikanischer Staat: Nigeria auf Platz sieben“, so der Politiker. Davor stünden Staaten wie Serbien, Kosovo, Albanien, Russland und der Irak. „Wir müssen hier ansetzen und nicht immer nur über mehr Abschiebungen nach Tunesien oder Marokko reden“, so Müller.

Regeln für Aufnahme von Bootsmigranten

Der CSU-Politiker forderte eine Lösung für aus Seenot gerettete Bootsmigranten auf dem Mittelmeer. „Die am stärksten betroffenen Länder der EU müssen Absprachen treffen, welches Land welche Rettungsschiffe an Land lässt.“ Zudem müsse die Verteilung der Personen geklärt werden. Zuletzt hatten mehrere EU-Staaten über einen längeren Zeitraum Rettungsschiffen von Hilfsorganisationen mit Migranten an Bord die Einfahrt in europäische Häfen verwehrt.

Quelle: Gerd Müller: EU muss mehr für Afrika tun

Erfurt: Dusch-Malheur auf Dienstreise ist kein Arbeitsunfall

Ein Mann befindet sich auf Dienstreise, steigt morgens im Hotel unter die Dusche, rutscht danach im Bad aus – und bricht sich das Knie. Ein Arbeitsunfall? Nein, hat das Thüringer Landessozialgericht in Erfurt entschieden.

Duschen während einer Dienstreise sei nicht grundsätzlich von der gesetzlichen Unfallversicherung abgedeckt, urteilten die Richter (Az.: L 1 U 491/18). Denn: Die gesetzliche Versicherung decke nur Tätigkeiten ab, die in einem sachlichen Zusammenhang mit den eigentlichen Aufgaben in einem Arbeitsverhältnis stehen.

Essen zum Beispiel oder eine andere “höchstpersönliche Verrichtung” wie das Duschen zur Körperreinigung stehen demnach nicht im Zusammenhang mit der Beschäftigung – und sind somit auch nicht versichert. Das Urteil stammt vom 20. Dezember 2018 und wurde jetzt bekannt.

In dem konkreten Fall hatte sich ein Projektleiter im November 2015 verletzt. Er war auf dem feuchten Boden im Bad eines Hotels ausgerutscht und wollte dies als Arbeitsunfall anerkannt haben. Die Berufsgenossenschaft lehnte jedoch ab.

Der Mann zog danach vors Sozialgericht, hatte aber keinen Erfolg. Die Richter wiesen seine Klage zurück. Er gab nicht auf, erfuhr im Berufungsverfahren aber erneut eine Niederlage.

Quelle: Erfurt: Dusch-Malheur auf Dienstreise ist kein Arbeitsunfall – SPIEGEL ONLINE

Henn-na-Hotel in Japan: Roboter-Angestellten gefeuert – und von Menschen ersetzt

huri war der erste, der gefeuert wurde. Er war ein kleiner Roboter-Assistent in Form einer Puppe in jedem Zimmer des Henn-na Hotelsin Japan. Er hatte die Aufgabe, Gästen Rede und Antwort zu stehen. Doch er versagte. Immer mehr Besucher beschwerten sich laut The Wall Street Journal, dass Churi grundlegende Fragen nicht beantworten konnte. Andere Gäste erzählten, dass er sich mitten in der Nacht zu Wort meldete und mit dem Satz “Diese Frage habe ich nicht verstanden” die Gäste aufweckte.

LEAD-Autor Björn Eichstädt war bereits im Sommer 2018 zu Besuch in diesem verrückten Roboterhotel und hat im Erfahrungsbericht seine Erlebnisse zusammengefasst.

Nicht verzagen, den Roboter fragen

Das erste Henn-na Hotel wurde 2015 in Nagasaki eröffnet und im folgenden Jahr von Guinness World Records als weltweit erstes Hotel mit Robotern zertifiziert. Jetzt sind acht Hotels im ganzen Land verteilt. Anstatt Rezeptionisten stehen dort Dinosaurier-Roboter in der Hotellobby. Alexa-ähnliche Stimmen begrüßen die Hotelgäste. Insgesamt 243 Roboter wurden angestellt. Der Sinn und Zweck war: Die menschlichen Angestellten entlasten. Stattdessen haben die skurrilen Assistenten aber mehr Arbeit verursacht. Ständig wandten sich Gäste an die Mitarbeiter, weil Churi ihnen nicht sagen konnte, wie etwa das Wetter wird oder wo sich der nächste Supermarkt befindet.

Von wegen Roboter nehmen uns Menschen die Jobs weg: Jeweils zwei Roboter waren angestellt worden, um Gästen ihr Gepäck auf das Zimmer zu tragen. Doch sie brachen immer wieder zusammen. Probleme gab es auch mit dem Concierge in der Hotellobby, der eigentlich Fragen von Touristen beantworten sollte, wie etwa welche Sehenswürdigkeiten sich in der Nähe des Hotels befinden oder wann der Freizeitpark öffnet. Eine Antwort bekamen die Gäste – Sinn ergab diese aber nur manchmal.

Quelle: Henn-na-Hotel in Japan: Roboter-Angestellten gefeuert – und von Menschen ersetzt | LEAD

50 plus: Jetzt nochmal Karriere? – karriere.at

War das schon alles? Hat man einmal die 50 überschritten, wird aus dieser Frage vielleicht ein Gedanke, der einen nicht mehr loslässt. Der Wunsch, sich beruflich zu verändern, ist schließlich nicht nur den Jungen vorbehalten. Und auch wenn der Gedanke an den Ruhestand schon näher rückt: Bin ich schon bereit, mich aus dem Berufsleben komplett zu verabschieden – und wann kann ich es mir finanziell leisten? Wie gestalte ich die Zeit nach meiner beruflichen Tätigkeit? Und falls der Ruhestand noch nicht greifbar ist: Womit möchte ich die letzten Jahre der Berufstätigkeit verbringen?  Egal, ob man mit seinem bisherigen Karriereverlauf zufrieden war oder ob man noch einmal nachbessern möchte: Die Frage nach einer zweiten Karriere und neuen Möglichkeiten taucht auch in der zweiten Lebenshälfte auf.

Quelle: 50 plus: Jetzt nochmal Karriere? – karriere.at

HR-Report von Hays: Unternehmen sorgen sich um ihre Mitarbeiter

Führungskräfte im deutschsprachigen Raum stehen dem digitalen Wandel in Unternehmen eher zuversichtlich gegenüber. Das ist der Tenor des aktuellen Human-Ressources-Reports des Personaldienstleisters Hays. Das Schreckensszenario, das einige Forscher in den Anfängen der Digitalisierung gezeichnet hatten, bewahrheitet sich demnach nicht. Allerdings sind bemerkenswerte Verschiebungen zu beobachten – in der Setzung von Schwerpunkten bei Führungsaufgaben wie auch bei den Beschäftigten.An den grundsätzlichen Aufgaben rund um die Personalarbeit hat sich zwar wenig geändert. Angesichts von Fachkräftemangel und steigenden Anforderungen verfestigen sich die Entwicklungen der vergangenen Jahre aber. Zentrale Herausforderungen bleiben Mitarbeiterbindung, Förderung der Beschäftigungsfähigkeit und Flexibilisierung der Arbeitsstrukturen.

Quelle: HR-Report von Hays: Unternehmen sorgen sich um ihre Mitarbeiter

Datenschutz im Recruiting: 5 juristische Mythen zu DSGVO, BDSG, UWG

Personalgewinnungsprozesse gibt es seit jeher. Dabei war das Thema Datenschutz stets so etwas wie das ungeliebte Kind im Recruiting. Infolgedessen halten sich eine Reihe von Mythen und Irrtümern hartnäckig. In diesem Beitrag zeige ich 5 juristische Mythen zum Datenschutz im Recruiting auf und verrate Ihnen eine Quelle, die sie rechtlich deutlich aufschlauen kann.Recruiting und DatenschutzDass Datenschutz für Personaler schon immer einen extrem hohen Stellenwert im Recruiting hatte, wird vermutlich niemand ernsthaft bestreiten. Allerdings haben Recruitingprozesse selten so viel Aufmerksamkeit erhalten wie in den letzten Jahren.Dafür ins Feld geführt werden können medial extrem wirksame Themen wieein branchen- und ortsbezogener Fachkräftemangeldie demografischen Entwicklungen oderdie Digitalisierung, mit ihren zahlreichen Möglichkeiten der Sichtbarkeitserhöhung und online-Vergleichbarkeit von ArbeitgebernIn gleichem Maße rückte auch das Thema Datenschutz im Recruiting weiter in den Fokus.

Quelle: Datenschutz im Recruiting: 5 juristische Mythen zu DSGVO, BDSG, UWG

Auch Ruhezeit ist Urlaubszeit

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat am 23. Mai 2018 entschieden: Eine Zeitspanne, während derer ein Besatzungsmitglied der Deutschen Lufthansa AG weder arbeiten noch dem Arbeitgeber zur Verfügung stehen muss, kann gleichzeitig Erholungsurlaub und Ruhezeit sein.Die Klägerin ist als Kabinenchefin bei der Deutschen Lufthansa AG beschäftigt. Diese plant den Einsatz der Klägerin monatlich in sogenannte Umläufe (Flüge über einen oder mehrere Tage). Die daran anschließende Ruhezeit fiel mehrfach ganz oder teilweise in den Zeitraum des bereits genehmigten Erholungsurlaubs der Klägerin. Die Kabinenchefin sah hierin einen Verstoß gegen Bestimmungen des Manteltarifvertrags (MTV) Nr. 2 für das Kabinenpersonal der Deutschen Lufthansa AG, nationales Gesetzesrecht und (europäisches) Unionsrecht.

Quelle: Auch Ruhezeit ist Urlaubszeit

Urteil: Urlaubsansprüche verfallen nicht automatisch

Ein Urteil des EuGH ändert die deutsche Regelung zum Verfall des Urlaubsanspruchs und nimmt die Arbeitgeber in die Pflicht. Diese sollten dringend handeln.Es hatte sich bereits angekündigt (vgl. Neuigkeiten zum Urlaubsrecht – wann verfällt der Urlaubsanspruch?), dass die deutsche Regelung zum Verfall des Urlaubsanspruchs und die vom Bundesarbeitsgericht (BAG) hierzu vertretene Auffassung nicht mit den europarechtlichen Vorgaben vereinbar sind. Mit seinem Urteil vom 06.11.2018 hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) die Vorzeichen bestätigt – und arbeitgeberseitig dringenden Handlungsbedarf hervorgerufen.

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Durchsetzung des Beschäftigungsanspruchs bei Freistellung

Das Landesarbeitsgericht Niedersachsen (LAG) hat am 08.10.2018 (Az. 12 Ta 279/18) entschieden: Ein Arbeitnehmer, der sich gegen eine Freistellung bis zum Ablauf der Kündigungsfrist gerichtlich zur Wehr setzt, muss sein allgemeines ideelles Beschäftigungsinteresse zunächst nicht gesondert begründen.Auslöser für diese Rechtsprechung war folgender Rechtsstreit: Der Antragsteller war seit 1987 als Schulleiter beschäftigt. Mit Schreiben vom 22.05.2018 sprach der Antragsgegner eine ordentliche Kündigung zum 31.12.2018 aus. Zunächst wurde der Antragsteller weiterhin vertragsgemäß beschäftigt, jedoch mit Schreiben vom 31.08.2018 unter Fortzahlung der Vergütung bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses freigestellt. Eine arbeitsvertragliche Regelung die Freistellung im Anschluss an eine ausgesprochene Kündigung gab es nicht. Der Arbeitnehmer setzte seinen Beschäftigungsanspruch anschließend erfolgreich gerichtlich durch.

Quelle: Durchsetzung des Beschäftigungsanspruchs bei Freistellung

Elektronische A1-Bescheinigung ist jetzt verpflichtend

Seit diesem Jahr müssen Arbeitgeber A1-Bescheinigungen elektronisch beantragen und rückübermitteln – auch bei kurzfristigen Auslandsentsendungen.Während die elektronische Beantragung der A1-Bescheinigungen bis zum 31. Dezember 2018 nur eine Option für den Arbeitgeber war, sind ab dem 1. Januar 2019 die Regelungen zur elektronischen Beantragung und Rückübermittlung der A1-Bescheinigungen für die Arbeitgeber verpflichtend.A1 auch bei kurzfristigen EntsendungenDas deutsche Sozialversicherungsrecht gilt grundsätzlich nur für die Beschäftigung innerhalb Deutschlands. Eine Ausnahme besteht jedoch für Entsendungen innerhalb der EU, des EWR und der Schweiz, die eine voraussichtliche Dauer von 24 Monaten nicht überschreiten. In diesen Fällen sind trotz Beschäftigung im Ausland weiterhin allein in Deutschland Sozialversicherungsbeiträge zu leisten.Auch bei kurzen Entsendungen, zum Beispiel Dienstreisen, ist jedoch eine A1-Bescheinigung erforderlich. Sie ist Nachweis dafür, dass die Rechtsvorschriften des Entsendestaats und damit das Sozialversicherungsrecht des Entsendestaats weiterhin gelten. Anderenfalls müssten Sozialversicherungsbeiträge bei Auslandstätigkeiten gegebenenfalls auch im Ausland abgeführt werden.

Quelle: Elektronische A1-Bescheinigung ist jetzt verpflichtend

Objektivität: So vermeiden Sie Vorurteile

Ich weiß nicht warum, aber die neue Kollegin ist mir unsympathisch. Haben Sie auch schon einmal so gedacht? Dann haben Sie sich vermutlich von subjektiven Empfindungen statt von Objektivität leiten lassen. Wenn Sie später zu der Einsicht gelangen, dass die neue Kollegin doch ganz nett ist, bereuen Sie Ihre anfänglichen Vorurteile womöglich. Dabei ist es zunächst natürlich, nicht objektiv-rational, sondern subjektiv zu entscheiden. Nur nicht immer gut. Deshalb ist es nützlich, zu wissen, wie sich objektivere Entscheidungen treffen lassen…

Quelle: Objektivität: So vermeiden Sie Vorurteile | karrierebibel.de

Umfrage: Jeder Dritte empfindet das Feierabendbier mit Kollegen als lästig

Entspannen mit Gleichgesinnten oder nerviger Überstundenzwang – das „Bierchen“ nach der Arbeit stößt unter Beschäftigten auf ein sehr geteiltes Echo. In einer Umfrage des Jobportals Karriere.at sprachen sich vor einiger Zeit mit 31 Prozent die meisten Teilnehmer gegen die Vermischung von Beruf und Privatleben aus. Sie stimmten mit Blick auf das Feierabendbier dieser Aussage zu: „Lästig: Kollegen sind Kollegen, Freunde sind Freunde.“Fast ebenso viele (30 Prozent) der 512 befragten Arbeitnehmer verlängern hingegen gern mal die Zeit mit ihren Mitarbeitern – vorausgesetzt, der Kneipenbesuch kommt spontan zustande. Mehr als jeder Vierte (27 Prozent) beschränkt die weitgehend private Interaktion mit den Kollegen am liebsten auf Pflichtveranstaltungen wie Weihnachtsfeier oder Sommerfeste. Lediglich zwölf Prozent der Befragten stehen dem Feierabendbier stets aufgeschlossen gegenüber und sehen darin eine gute Gelegenheit, um den Zusammenhalt der Truppe zu stärken.Dieser Ansicht sind auch viele Unternehmensvertreter. 165 Führungskräfte und Manager aus der Personalabteilung wurden ebenfalls zu dem Thema befragt. Bei ihnen fiel die Meinung um „After-Work-Drink“ etwas positiver aus als bei den Beschäftigten:

Quelle: Umfrage: Jeder Dritte empfindet das Feierabendbier mit Kollegen als lästig

Tägliche Arbeitszeit: Wann und was muss in welcher Form aufgezeichnet werden?

m August 2018 hatte ich mich hier mit den zulässigen täglichen Höchstarbeitszeiten beschäftigt. Danach sind arbeitsvertragliche Regelungen, die eine tägliche Arbeitszeit von bis zu 9,6 Stunden bei einer Fünf-Tage-Woche vorsehen, entgegen der Auffassung mancher Aufsichtsbehörden rechtlich nicht zu beanstanden (9,6 Stunden x fünf Arbeitstage/sechs Werktage = acht Stunden pro Tag). Eine Erhöhung auf über zehn Stunden pro Arbeitstag darf indes regelmäßig weder vereinbart noch tatsächlich gehandhabt werden, es sei denn, es liegt eine kollektivrechtliche Grundlage im Sinne von § 7 Abs. 1 Nr. 1 lit. a) ArbZG, ein außergewöhnlicher Fall im Sinne des § 14 ArbZG oder eine Bewilligung im Sinne des § 15 Abs. 1 ArbZG vor.In der Praxis vielfach unklar ist indes die Frage, wann und was Arbeitgeber nach dem Arbeitszeitgesetz aufzeichnen müssen.

Quelle: Tägliche Arbeitszeit: Wann und was muss in welcher Form aufgezeichnet werden? – Expertenforum Arbeitsrecht (#EFAR)

Kündigung wegen Krankheit: Kündigung wegen Krankheit: Sieben Irrtümer 

Die meisten Chefs wollen sie loswerden: Angestellte, die häufiger krank sind als gesund. Wann kann man ihnen kündigen? Sieben Irrtümer rund um Kündigungen wegen Krankheit – und was tatsächlich gilt.Irrtum 1: Krankheit schützt vor Kündigung„Dann werde ich eben krank, dann kann ich nicht gekündigt werden“ – diesen Satz hört Alexander Birkhahn, Fachanwalt für Arbeitsrecht, immer wieder. Ein Mythos: Tatsächlich schützt Krankheit nicht vor Kündigung; kranken Mitarbeitern können Arbeitgeber ebenso kündigen wie gesunden.Chefs können aber nicht mal eben einen Mitarbeiter feuern, nur weil er einmal im Jahr in einer wichtigen Projektphase an der Grippe erkrankt; denn in Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitern gilt das Kündigungsschutzgesetz (KSchG). Demnach können Arbeitgeber Mitarbeitern, die länger als sechs Monate in einem Betrieb beschäftigt sind, nur aus verhaltens-, personen- oder betriebsbedingten Gründen ordentlich kündigen. Eine Kündigung wegen Krankheit ist eine personenbedingte Kündigung; damit sie wirksam ist, müssen gewisse Voraussetzungen zutreffen. Gegen eine krankheitsbedingte Kündigung kann ein Mitarbeiter innerhalb von drei Wochen klagen (§ 4 KSchG).Ausnahme: In Kleinbetrieben mit weniger als zehn Mitarbeitern greift das Kündigungsschutzgesetz nicht. Chefs haben hier Kündigungsfreiheit. „Bis auf außergewöhnliche Härtefälle besteht in Kleinbetrieben kein Kündigungsschutz für die Mitarbeiter“, sagt Birkhahn. „Kündigt man ohne Begründung, hat die Kündigung im Zweifelsfall auch vor Gericht Bestand.“Irrtum 2: Chefs können Mitarbeitern kündigen, wenn sie ständig krank sindFehlt ein Mitarbeiter immer wieder mehrere Wochen am Stück oder fällt er an wichtigen Terminen krankheitsbedingt aus, kann das den Betrieb belasten. Trotzdem ist das nicht in jedem Fall ein Kündigungsgrund, der auch vor Gericht besteht: „Laut Bundesarbeitsgericht muss ein Arbeitnehmer mindestens sechs Wochen im Jahr krank sein; davor braucht man über eine Kündigung gar nicht erst nachzudenken“, sagt Rechtsanwalt Birkhahn. Selbst wenn der Mitarbeiter sich Jahr für Jahr genau einen Tag weniger als sechs Wochen krankmeldet, habe eine krankheitsbedingte Kündigung vor Gericht keine Chance.

Quelle: Kündigung wegen Krankheit: Kündigung wegen Krankheit: Sieben Irrtümer | impulse

Pendeln zum Arbeitsplatz: Wenn der Weg zur Arbeit krank macht 

Wer in Koblenz als Pendler unterwegs ist, braucht ab Februar starke Nerven. Großbaustellen, gesperrte Fahrbahnen, Umleitungen – ein Ende ist nicht in Sicht. Vielmehr müssen sich die Koblenzer auf zehn Jahre Verkehrsbehinderung einstellen. Die Südbrücke wird saniert, danach soll die Pfaffendorfer Brücke folgen. “Das wird eine echte Herausforderung für die Koblenzer und die vielen Pendler”, sagt  Bernd Cornely, Landesbetrieb Mobilität in Koblenz dem “SWR”. Solche Nachrichten sind eine Hiobsbotschaft für Pendler. Sie müssen sich eh schon mit tausenden anderen Berufsreisenden rumschlagen. Baustellen werden dann zum Super-Gau. Mehr als jeder vierte Arbeitnehmer in Deutschland muss zu seiner Arbeitsstelle pendeln, insgesamt sind es rund elf Millionen Menschen, so das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung. Laut der Definition des Instituts müssen diese Arbeitnehmer mehr als eine Stunde pendeln. Bei Pendelzeiten ab 30 Minuten sind sogar 18,4 Millionen Menschen betroffen, so das Bonner Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, das Daten der Bundesagentur für Arbeit ausgewertet hat. Tendenz: weiter steigend.

Quelle: Pendeln zum Arbeitsplatz: Wenn der Weg zur Arbeit krank macht | STERN.de

Mindestlohn: Was Arbeitgeber wissen müssen

Arbeitgeber in Deutschland sind verpflichtet, ihren Mitarbeitern den gesetzlichen Mindestlohn zu zahlen. Seit 1. Januar 2019 liegt er bei 9,19 Euro brutto. Diese absolute Lohnuntergrenze gilt auch, wenn Betriebe Mitarbeiter als Minijobber, in Teilzeit oder Familienangehörige beschäftigten.Doch nicht alle Beschäftigten haben Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn. Vom Mindestlohn ausgenommen sind laut Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH):

Quelle: Mindestlohn: Was Arbeitgeber wissen müssen

Bei Erkältung: Krankschreibung per Whatsapp für 9 Euro

Ob Husten, Schnupfen oder Heiserkeit – in der kalten Jahreszeit haben Erkältungskrankheiten Hochkonjunktur. Arbeitnehmer, die mit einer Erkältung ein paar Tage zu Hause bleiben wollen, brauchen dafür eine Krankschreibung. Bislang mussten sie in solchen Fällen zum Arzt. Doch genau das will der Hamburger Rechtsanwalt Can Ansay erkrankten Arbeitnehmern ersparen. Er hat das Start-up au-schein.de gegründet und bietet damit Krankschreibungen per Whatsapp an.

Quelle: Bei Erkältung: Krankschreibung per Whatsapp für 9 Euro

Facebook, Google & Co: Warum die Online-Riesen offline werben

Wenn man sich die jüngsten Kampagnen von Google, Facebook oder Youtube anschaut fällt auf, dass ausgerechnet die Online-Riesen in den vergangenen Monaten vor allem auf Werbung in klassischen Medien gesetzt haben. Ganz offensichtlich haben Plakate, Anzeigen, TV- und Radiospots Vorteile, die auch die großen Onlineplayer überzeugen. Christian Rechmann von der Werbeagentur For Sale erklärt in seinem Gastbeitrag für HORIZONT Online, welche das sind.Themenseiten zu diesem Artikel:Facebook Google Inc. Amazon Werbeagentur YouTube

Quelle: Facebook, Google & Co: Warum die Online-Riesen offline werben

Top 10 Global Consumer Trends 2019 von Euromonitor: Verbrauchertrends

Was sind die wichtigsten Trends, die das Verhalten von Kunden und Verbrauchern bestimmen? Worauf müssen Unternehmen achten, wenn sie ihre Waren und Dienstleistungen erfolgreich beim Kunden platzieren wollen? Das Marktforschungunternehmen Euromonitor International versucht, mit seinem Bericht über die “Top 10 Global Consumer Trends” eine Antwort auf diese Fragen zu geben. manager-magazin.de veröffentlicht exklusiv die wichtigsten Ergebnisse.

Quelle: Top 10 Global Consumer Trends 2019 von Euromonitor: Verbrauchertrends – manager magazin

Bürgerdienste für mehr Nutzer online verfügbar

Mit der Online-Ausweisfunktion des Personalausweises können sich Bürgerinnen und Bürger schon jetzt einfach und sicher im Internet identifizieren. Nun wird die Gruppe der Nutzer auf Unionsbürger und deutsche Staatsangehörige, die im Ausland leben, erweitert. Das hat das Bundeskabinett beschlossen.

Quelle: Bundesregierung | Newsletter “Verbraucherschutz aktuell” | Bürgerdienste für mehr Nutzer online verfügbar

Gesetzliche Änderungen zum Jahreswechsel

Der Mindestlohn steigt. Beim Beitragssatz der Krankenversicherung zahlen Beschäftigte und Arbeitgeber wieder den gleichen Anteil. Es gibt mehr Pflegestellen und Erleichterungen für pflegende Angehörige. Mieter werden besser vor zu starken Mieterhöhungen nach Modernisierung geschützt. Das und mehr ändert sich im Jahr 2019 – ein Überblick.

Quelle: Bundesregierung | Newsletter “Verbraucherschutz aktuell” | Gesetzliche Änderungen zum Jahreswechsel

Kehrt-marsch beim Verbot der Vorbeschäftigung

Befristungen ohne Sachgrund sind unzulässig, so der Arbeitnehmer schon im Betrieb beschäftigt war. Doch gilt das Vorbeschäftigungsverbot strikt? Gilt es auch für lange zurückliegende Jobs? Ja – sagt jetzt das LAG Düsseldorf zu Gunsten eines mehrfach befristet eingestellten Kochs bei der Bundeswehr. Es stellt sich damit gegen die alte Linie des BAG.

Quelle: Kehrt-marsch beim Verbot der Vorbeschäftigung

Arbeitslos – Steuererklärung abgeben?

Die Aufwendungen für Ihre Bewerbungen erkennt das Finanzamt aus purem Eigeninteresse an. Wer sich um eine Arbeitsstelle beworben hat, kann die Kosten in jedem Fall als Werbungskosten absetzen, es ist dabei unerheblich, ob die Bewerbung Erfolg hatte. Wenn Sie Arbeit haben, ist Ihr Verdienst höher als das Arbeitslosengeld und Sie zahlen auch wieder Steuern.

Ihre Bewerbungskosten müssen Sie nachweisen oder glaubhaft machen. Dafür müssen jedoch sämtliche Quittungen und Rechnungen eines Kalenderjahres mit der Steuererklärung beim Finanzamt eingereicht werden.

Bewerbungskosten sind Werbungskosten

Wer sich um eine Arbeitsstelle beworben hat, kann die Kosten in jedem Fall als Werbungskosten absetzen, die Kosten für die Arbeitsplatzsuche stellen vorweggenommene Werbungskosten dar. Es ist dabei unerheblich ist, ob die Bewerbung Erfolg hatte, eventuelle Erstattungen von Firmen, vom Arbeitsamt oder von anderer Seite sind aber gegen zurechnen.

Auch wenn nichts verdient wurde im laufenden Jahr,  können die Kosten trotzdem als Werbungskosten abgezogen werden. Der hierdurch entstandene Verlust kann mit anderen Einkunftsarten verrechnet werden.
Bewerbungskosten bei Arbeitslosigkeit

Sofern sich die Aufwendungen bei Ihnen in diesem Jahr steuerlich nicht auswirken, weil Sie ganzjährig arbeitslos waren, können Sie die Ausgaben   im Vorjahr oder in den Folgejahren als Verlustrücktrag bzw. – Vortrag geltend machen.

Auch in Zeiten der Arbeitslosigkeit lohnt sich das Sammeln der Belege für Bewerbungskosten über das Jahr, man sollte auch eine Steuererklärung für das betreffende Jahr abgeben, zur Feststellung eines Verlustes in Höhe der Bewerbungskosten.

Bewerbungskosten – folgende Kosten sind als Werbungskosten absetzbar.

• Kosten für die Erstellung der Bewerbungsunterlagen,
• Polizeiliches Führungszeugnis,
• Fachliteratur,
• Bewerbungsseminare,
• Anzeigenschaltung,
• Kopien,
• Porto,
• Kosten für Schreibstudios,
• Korrespondenz im Zusammenhang mit der Bewerbung,
• Versandtaschen,
• Hefte
• Bewerbungsfotos,
• Reise- und Fahrtkosten, mit 0,30 Euro pro gefahrenen Kilometer (soweit sie nicht ersetzt wurden), in der Regel werden durch die Arbeitsagentur oder ARGE nur 10 Cent ersetzt
• Übernachtungskosten,
• Verpflegungsmehraufwand,
• Kosten für Musterarbeiten,
• Beglaubigungen,
• Briefpapier,
• Briefumschläge,
• Bücher, die Tipps zur Bewerbung und zu Vorstellungsgesprächen geben,
• Klarsichtfolien,
• Büromaterial,
• Telefon-, Fax- und Internetkosten (Einzelnachweise oder Aufstellung mittels einer Liste mit Gesprächspartner, Grund des Gesprächs, Zeitpunkt, Dauer, Kosten) ,
• Präsentationsmappen,
• Kosten für Zeugnissabschriften,
• Urkunden,
• Kosten für Stellenanzeigen,
• Fotokopien,
• Stadtpläne,
• Parkgebühren,
• Fahrkarten,
• Kurse, die auf Vorstellungsgespräche vorbereiten,
• Übersetzungen,
• Unfallkosten, auf der Fahrt zu einer Bewerbung,
•  Vermittlungshonorare an private Vermittler
• Zeitungen und Zeitschriften mit Stellenmarkt, z.B. Wochenendausgaben der “Frankfurter Allgemeine Zeitung” oder “Süddeutsche Zeitung”    (FG Köln vom 07.07.1993, EFG 1994 S. 199) oder andere Zeitungen.

Hat der Arbeitgeber mit dem Bewerber keine besonderen Vereinbarungen getroffen, sondern ihn   zu dem Vorstellungsgespräch gebeten, so ist er verpflichtet nach § 670 BGB die Kosten für das Vorstellungsgespräch zu tragen.

Hierzu gehören insbesondere die Kosten für die An- und Abreise, die Kosten für eine möglicherweise anfallende Übernachtung sowie für die Kosten der Verpflegung. Die Kostenhöhe richtet sich nach den üblichen steuerlich anerkannten Sätzen.

> Bewerbungskosten auch ohne Belege absetzbar
Die Bewerbungskosten sind auch absetzbar, wenn der Suchende nicht alle Belege über seine Aufwendungen vorliegen hat. Das FG Köln hält eine Schätzung der Werbungskosten für zulässig   (FG Köln vom 07.07.2004,
DstRE 2004 S. 1455).

Das FG Köln unterschied in seinem Urteil mit dem Ansatz zwischen
Bewerbungen mit Mappe, mit   8,70 Euro und Bewerbungen über das Internet, mit   2,55 Euro.

Es gibt auch Finanzämter, die anstandslos über Jahre 10 – 15 Euro pro Bewerbung genehmigen, als Nachweis > dienen die Zwischen- oder Absagebescheide, auch die per Email oder die Einladungen der betreffenden
Firmen.

http://www.vnr.de/b2b/steuern-buchfuehrung/steuern/steuererklaerung/bewerbungskosten-steuerlich-absetzbar.html

Das XING-Erbe

Die Themen der digitalen Welt beschäftigen Verbraucher zunehmend in allen Lebensbereichen. Über das Internet wird eingekauft und bei einer Vielzahl von Händlern werden persönliche Informationen gespeichert. Die Nutzung der zahlreichen sozialen Netzwerke, die Kommunikation via E-Mail und Messaging-Diensten, den Austausch von Fotos per Instagram oder sonstigen Cloud-Diensten kommen hinzu. Besonders wichtig sind aber auch Verträge, die man „online“ abgeschlossen hat, die zu Zahlungsverpflichtungen führen.

Bei Xing hat man nun endlich erkannt, hier tätig werden zu müssen. Neue Xing-Mitglieder können in ihrem Profil die Information hinterlassen, was mit den Daten nach dem Tod passieren soll.

Unverständlich allerdings ist:

  1. es gibt keine klare Aussage, ob nur die Profildaten, oder auch verfasste Beiträge gelöscht werden
  2. ebenso stellt sich die Frage, warum man nicht alle Mitglieder über diese Möglichkeit der Datenlöschung informiert. Alt-Mitglieder verändern relativ selten ihr Profil.

Hier kann also noch nachgebessert werden.

Sie haben Fragen hierzu?
Diese können Sie hier direkt an Xing stellen:

https://www.xing.com/communities/posts/das-xing-erbe-1015882426