Archiv März 2019

Büroarbeit: Wer länger sitzt, ist früher tot

Ein grüner Smoothie auf dem Schreibtisch, ein Fitnessarmband am Handgelenk und eine Bildschirmbrille auf der Nase: Auch bei der Arbeit achten viele Menschen auf ihre Gesundheit. Generation Y geht sogar so weit, weniger Alkohol zu trinken als die davor – der Produktivität zuliebe. Noch besser für die Gesundheit als eine Portion Vitamine ist es allerdings, regelmäßig vom Schreibtisch aufzustehen.Die Erkenntnis, dass langes Sitzen ungesund ist, ist nicht neu. Bereits in den Fünfzigerjahren stellten Wissenschaftler fest, dass Londoner Busfahrer, die berufsbedingt viel sitzen, ein doppelt so hohes Herzinfarktrisiko hatten wie ihre Schaffnerkollegen, die sich während der Arbeit bewegen. Eine Metastudie der Universitäten Loughborough und Leicester aus dem Jahre 2011 bestätigte anhand von 800.000 Fällen, dass Menschen mit Sitzjobs sehr viel häufiger an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden als Menschen in Berufen mit viel Bewegung.Ein Jammer, dass es immer mehr Schreibtischjobs gibt: Zwischen 2006 und 2016 hat sich die Anzahl der Büroarbeitsplätze in Deutschland um knapp 16 Prozent erhöht – auf 17,6 Millionen. Der Digitalverband Bitcom geht sogar davon aus, dass jeder zweite Berufstätige seinen Arbeitstag vor dem Computer verbringt. Am häufigsten sitzen dieser Studie nach Angestellte in der Finanzbranche (89 Prozent Computerarbeitsplätze) und bei Versicherungen (88 Prozent), gefolgt von IT und Beratung mit 68 Prozent.

Quelle: Büroarbeit: Wer länger sitzt, ist früher tot | ZEIT Arbeit

Bewerbermangel: Dieser Hoteldirektor kann sich vor Bewerbern kaum retten

Von Fachkräftemangel keine Spur: Während andere in seiner Branche händeringend nach qualifizierten Mitarbeitern suchen, stehen Bewerber bei Hoteldirektor Henzler Schlange. Wie ihm das gelingt.Zu wenig Mitarbeiter, aber keine Bewerber – der Fachkräftemangel bereitet Unternehmern in vielen Branchen Schwierigkeiten. Eine dieser Branchen: Das Hotelgewerbe. Laut einer Studie der Tourismuswebsite Tripadvisor beklagen 70 Prozent aller Eigentümer von Unterkünften in Europa, dass sie zu wenig qualifiziertes Personal finden.Dass es auch anders geht, zeigt Christian Henzler, Hoteldirektor des Moxy Frankfurt East. Bei ihm bewerben sich so viele Kandidaten, dass er sich niemals um Personalnachschub sorgen muss. Was er anders macht und wie er Bewerber begeistert.impulse: Herr Henzler, wie viele Menschen bewerben sich bei Ihnen auf eine freie Stelle?

Quelle: Bewerbermangel: Dieser Hoteldirektor kann sich vor Bewerbern kaum retten | impulse

Vier Bundesländer haben einen neuen Feiertag eingeführt — und sorgen damit für Ärger 

Arbeitnehmer im Norden freuen sich seit vergangenem Jahr über einen neuen Feiertag. In Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Bremen wurde der Reformationstag als gesetzlicher Feiertag eingeführt. Der 31. Oktober soll fortan an das Wirken von Martin Luther erinnern.Der neue Feiertag stößt allerdings nicht nur auf Wohlwollen in der Bevölkerung. Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ berichtet, beklagen Arbeitgeberverbände schon seit Jahren eine unaufhörliche Zunahme freier Werktage.

Quelle: Vier Bundesländer haben einen neuen Feiertag eingeführt — und sorgen damit für Ärger – Business Insider Deutschland

Arbeitsmarkt: Binnenmigration von Hochschulabsolventen

Beim Über­gang von der Hoch­schule zur Erwerbs­tä­tig­keit wandern vor allem in den neuen Bun­des­län­dern mehr Absol­venten ab als zu. Größter Ver­lierer ist laut einer Analyse von Stu­di­temps Sachsen-Anhalt. Nur vier Bun­des­länder haben ein posi­tives Saldo: Diese Länder erhalten vor­aus­sicht­lich mehr Uni-Absol­venten, als sie selbst aus­ge­bildet haben.Am Über­gang von Hoch­schule zu Beruf stellen sich im Leben junger Absol­venten wich­tige Weichen. Wo will man zukünftig leben? Wo arbeiten? Und wo mög­li­cher­weise eine Familie gründen? Diese Fragen hat der Per­so­nal­dienst­leister Stu­di­temps in Zusam­men­ar­beit mit dem Depart­ment of Labour Eco­no­mics der Maas­tricht Uni­ver­sity 18.700 Stu­die­renden und Absol­venten gestellt. Das Ergebnis: Nur Hamburg, Berlin, Bayern und Baden-Würt­tem­berg können am Über­gang von der Hoch­schule in den Berufs­ein­stieg mit einem posi­tiven Wan­de­rungs-Saldo rechnen.Bin­nen­mi­gra­tion von Hoch­schul­ab­sol­venten: Diese Bun­des­länder pro­fi­tierenDiese Länder erhalten mehr Absol­venten, als sie Stu­die­rende aus­ge­bildet haben:1. Hamburg + 159,6 %2. Berlin + 78,4 %3. Bayern + 10,3 %4. Baden-Würt­tem­berg + 7,2 %

Quelle: Arbeitsmarkt: Binnenmigration von Hochschulabsolventen | Personal | Haufe

Engeltumwandlung: Halber Listenpreis für Fahrräder und E-Bikes 

Wenn Fahr­räder oder E-Bikes vom Arbeit­geber über­lassen und im Rahmen einer Ent­gelt­um­wand­lung finan­ziert werden, kann die Bemes­sungs­grund­lage neu­er­dings hal­biert werden. Das sieht ein neuer Ver­wal­tungs­er­lass vor. Unter welchen Vor­aus­set­zungen es zu einer Steu­er­erleich­te­rung kommt, haben wir für Sie zusam­men­ge­fasst.Ab 2019 bleiben zusätz­lich zum ohnehin geschul­deten Arbeits­lohn vom Arbeit­geber gewährte Vor­teile für die Über­las­sung eines betrieb­li­chen Fahr­rads, das kein Kraft­fahr­zeug ist, steu­er­frei. Die Steu­er­be­freiung gilt sowohl für Elek­tro­fahr­räder als auch für Fahr­räder. Die neue Steu­er­be­freiung gilt jedoch nicht für die in der Praxis ver­brei­teten Modelle der Fahr­rad­über­las­sung im Wege der Gehalts­um­wandlung, ins­be­son­dere beim soge­nannten E-Bike-Leasing. Fahr­rad­über­las­sung an Arbeit­nehmer: Berech­nung des monat­li­chen Durch­schnitts­werts Für diese Fälle hatte die Ver­wal­tung bisher als monat­li­chen Durch­schnitts­wert

Quelle: Engeltumwandlung: Halber Listenpreis für Fahrräder und E-Bikes | Personal | Haufe

Rutger Bregman über Neudefinition von Arbeit 

Der 30-jährige nie­der­län­di­sche Phi­lo­soph und His­to­riker Rutger Bregman hin­ter­fragt in seinem Buch “Utopien für Rea­listen” die Grund­festen der Arbeits­welt. Welche Rolle für ihn künftig das bedin­gungs­lose Grund­ein­kommen, die 15-Stunden-Arbeits­woche und der Sinn von Arbeit spielen, erklärt er im Inter­view mit dem Per­so­nal­ma­gazin.Per­so­nal­ma­gazin: Sie plä­dieren für ein Come­back von Utopien, für das bedin­gungs­lose Grund­ein­kommen und die 15-Stunden-Woche. Was hat das mit New Work zu tun?Rutger Bregman: Wir sollten Arbeit völlig neu defi­nieren. Viele Öko­nomen gehen davon aus, dass Arbeit nur darin besteht, eine Bezie­hung mit einem Arbeit­geber ein­zu­gehen, ein Gehalt zu beziehen und Steuern zu zahlen. Als Pro­duk­ti­vität gilt nur die Menge an Geld, die Men­schen ver­dienen und zum Bruttoinlands­produkt bei­tragen. Dabei geht unter, dass sehr viel wirk­lich wert­volle Arbeit unbe­zahlt ist, zum Bei­spiel Kin­der­be­treuung oder Pflege. Die ganze Frei­wil­li­gen­ar­beit ist einer der größten blinden Flecken unserer Zeit.

Quelle: Rutger Bregman über Neudefinition von Arbeit | Personal | Haufe

Schutz von Geschäftsgeheimnissen und Whistleblowern 

Der Bun­destag hat das Gesetz zum bes­seren Schutz  von Geschäfts­ge­heim­nissen (GeschGehG) beschlossen. Darin vor­ge­sehen sind Unter­las­sungs- oder Scha­dens­er­satz­an­sprüche für Unter­nehmen. Bei den umstrit­tenen Rege­lungen zum Schutz von Whist­le­blowern wurde nach­ge­bes­sert. Das Gesetz zum bes­seren Schutz von Geschäfts­ge­heim­nissen wurde am 21. März 2019 vom Bun­destag mit fast ein­jäh­riger Ver­spä­tung ver­ab­schiedet. Kern­stück des Gesetzes, mit dem die EU-Richt­linie 2016/943 zum “Schutz von Geschäfts­ge­heim­nissen vor rechts­wid­rigem Erwerb sowie rechts­wid­riger Nutzung und Offen­le­gung” umge­setzt wird, sind neue Vor­schriften zum bes­seren Schutz von Geschäfts­ge­heim­nissen (GeschGehG).Dadurch sollen sich Unter­nehmen künftig ein­fa­cher bei Rechts­ver­let­zungen – etwa bei uner­laubter Erlan­gung, Nutzung und Offen­le­gung von Geschäfts­ge­heim­nissen – wehren können. Nach breiter Kritik wurde der Gesetz­ent­wurf, den die Bun­des­re­gie­rung bereits im Juli 2018 ver­ab­schiedet hat, in einigen Punkten nach­ge­bes­sert.Unter­nehmen können Unter­las­sung, Aus­kunft oder Scha­dens­er­satz ver­langen

Quelle: Schutz von Geschäftsgeheimnissen und Whistleblowern | Personal | Haufe

Jobangebot: Naturwissenschaftler (Chemiker/Biologe/Pharmazeut) als Trainee (m/w/d) im Bereich Medizinprodukteregistrierung–PLZ 25***

Deine Aufgaben:

Innerhalb von 24 Monaten lernst Du die Prozesse rund um die spannende Welt der Medizinprodukteregistrierung kennen. Dabei eignest Du Dir u. a. fundierte Kenntnisse in den folgenden Bereichen an:

  • Unterstützung bei der Sicherstellung der weltweit regulatorischen Verkehrsfähigkeit unserer Medizinprodukte
  • Unterstützung bei der Erstellung und Pflege der erforderlichen technischen Dokumentationen
  • Mitarbeit bei der Erfüllung der Anforderungen gemäß der neuen Verordnung (EU) 2017/745 über Medizinprodukte
  • Regulatorische Unterstützung bei Entwicklungsprojekten für Medizinprodukte

Des Weiteren wirst Du während Deines Trainee-Programms z. B. die Abteilungen Medizinische Wissenschaft, Arzneimittelsicherheit, International Sales und Qualitätskontrolle kennenlernen. Früh wirst Du in Form von kleineren und größeren Projekten Verantwortung übernehmen, die Dich während Deines Trainee-Programms begleiten werden. Wir bieten Dir sehr gute Entwicklungsperspektiven und viel Raum für Selbstständigkeit und Eigeninitiative.

Dein Profil:

  • Abgeschlossenes naturwissenschaftliches Studium (mindestens Master oder Diplom) der Pharmazie, Chemie, Biologie, Medizin oder einem verwandten Studiengang
  • Idealerweise Weiterbildungen oder Berufserfahrung im Regulatory Affairs für Medizinprodukte
  • Gerne Nachweise über Praktika, Auslandsaufenthalte, Ehrenämter, etc.
  • Fließende Englischkenntnisse in Wort und Schrift sowie sichere MS-Office-Kenntnisse
  • Systematische und strukturierte Arbeitsweise sowie hohe Eigenmotivation und Freude am Lernen
  • Freude an der Arbeit im Team sowie ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeit

Wir bieten:

  • Aufgeschlossene und motivierte Teams, die Dich neben der Willkommensmappe, dem Einarbeitungsplan, der Betriebsbesichtigung und der Produktschulung unterstützen und an Bord holen
  • Verantwortungsvolle Aufgaben in einem familiengeführtem Unternehmen, in dem Kreativität sowie Teamgeist gefragt sind
  • Individuelle Weiterbildung und vielfältige Entwicklungschancen
  • Ein attraktives Gesamtpaket mit Highlights, die uns ausmachen – Möglichkeit zum Sabbatical, Betriebliche Altersvorsorge, Mitarbeiterevents, hauseigene Kantine und vieles mehr….
  • Interessiert?

    Dann senden Sie uns bitte Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe möglicher Sperrvermerke, des frühestmöglichen Antrittstermins und Ihrer Gehaltsvorstellung.

    Bitte beziehen Sie sich auf die Kennziffer: 201913-3367

    Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung in einer PDF-Datei an info@netzwerk-arbeit.com .

    Sollten Sie selbst nicht verfügbar sein, können Sie diese Stellenbeschreibung gerne auch an befreundete Kollegen weiterleiten.

    Diese Ausschreibung richtet sich an alle geeigneten Bewerber/Innen unabhängig von Alter, Geschlecht, Behinderung, Religion, Weltanschauung, Rasse, ethnischer Herkunft oder sexueller Identität.

    Änderungen am Kündigungsschutz infolge des BREXIT – Pro und Contra

    Noch steht nicht fest, ob und wenn ja, wann der Brexit nun genau kommt. Schon im Koalitionsvertrag hat die amtierende “Große Koalition” das Vorhaben skizziert, den Wettbewerb um Fachkräfte speziell aus der Bankenbranche durch eine Einschränkung des Kündigungsschutzes für Banker flankieren zu wollen. Am 21. Februar 2019 hat der Bundestag dies nun umgesetzt und mit dem „Brexit-Steuerbegleitgesetz“ auf den Weg gebracht.Geändert wird § 25a Abs. 5a KWG (Kreditwesengesetz). Risikoträger (m/w/d) bedeutender Institute, deren jährliche fixe Vergütung das Dreifache der Beitragsbemessungsgrenze in der allgemeinen Rentenversicherung übersteigt, werden leitenden Angestellten im Hinblick auf den Kündigungsschutz gleichgestellt. Damit soll Instituten künftig die Trennung von “solchen” Risikoträgern erleichtert werden, um die von diesen Personen ausgehenden Risiken abwenden zu können. Im Klartext hat die Neuregelung also kündigungsschutzrechtlich weitreichende Folgen: Zwar genießen auch leitende Angestellte Kündigungsschutz nach dem KSchG. Ein Unternehmen kann unter den in § 14 Abs. 2 S. 2 KSchG genannten Voraussetzungen das Arbeitsverhältnis aber gegen Zahlung einer Abfindung beenden. Aus dem Kündigungsschutz wird dann letztlich ein bloßer Abfindungsschutz (Leitende Angestellte – ein rechtliches Mysterium?).Das kann man gut finden – oder auch nicht: Wir haben Meinungen im Sinne eines “Pro und Contra” eingeholt (Anmerkung der Redaktion: Die “Pro-Meinung ist hier abrufbar. )

    Quelle: Änderungen am Kündigungsschutz infolge des BREXIT – Pro und Contra (2) – Expertenforum Arbeitsrecht (#EFAR)

    BAG: Arbeitszeit ist nicht gleich Arbeitszeit

    Arbeitsgerichte unterscheiden zwischen Arbeitszeit im arbeitszeit- und im vergütungsrechtlichen Sinn. Welche Folgen hat das für die praktische Anwendung?Die Frage nach der Arbeitszeit führt häufig zu Streit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Ob Zeiten einer Dienstreise vergütungspflichtig sind und ob diese Zeiten Arbeitszeit im arbeitszeitrechtlichen Sinn darstellen (Teil 1), ist ein häufiger Streitpunkt. Ebenso häufig steht im Streit, ob Umkleidezeiten sowie Zeiten der Arbeitsbereitschaft, des Bereitschaftsdienstes und der Rufbereitschaft Arbeitszeit im vergütungsrechtlichen Sinn und Arbeitszeit im arbeitszeitrechtlichen Sinn darstellen. Darauf wird im Folgenden näher eingegangen.

    Quelle: BAG: Arbeitszeit ist nicht gleich Arbeitszeit (Teil 2)

    Wichtige Lohnsteuerentscheidungen sind zu erwarten

    Eine vom Bundesfinanzhof kürzlich herausgegebene Übersicht beinhaltet interessante Verfahren, für die voraussichtlich im laufenden Jahr 2019 mit einer Entscheidung gerechnet werden kann. Aus lohnsteuerlicher Sicht sind dabei vor allem die im Folgenden aufgezeigten Urteile mit Spannung zu erwarten.

    Verwarnungsgelder wegen Falschparkens als Arbeitslohn

    Die Klägerin (Aktenzeichen VI R 1/17) betreibt einen Paketzustelldienst, bei dem verschiedene Fahrer Pakete unmittelbar bei den Kunden abholen oder zustellen. Verwarnungsgelder wegen kurzfristigen Anhaltens in Halteverbotsbereichen oder Fußgängerzonen zahlt die Klägerin als Arbeitgeberin und Halterin der Fahrzeuge. Der Bundesfinanzhof wird darüber zu urteilen haben, ob die Zahlungen bei den Fahrern zu steuerpflichtigem Arbeitslohn führen. Das Finanzgericht Düsseldorf hatte das als Vorinstanz verneint (Urteil vom 4. November 2016, 1 K 2470/14 L, EFG 2017 S. 315) und damit der bisherigen Sichtweise des Bundesfinanzhofs widersprochen (Urteil vom 14. November 2013, VI R 36/12; BStBl 2014 II S. 278).

    Quelle: Wichtige Lohnsteuerentscheidungen sind zu erwarten | Personal | Haufe

    Kündigung vor Insolvenz: Abfindung kann Masseverbindlichkeit sein

    Im Zusammenhang mit einer Insolvenz kann Timing sehr wichtig sein. So ist es zum Beispiel für den Gläubiger einer Forderung entscheidend, wann dieser Anspruch gegen ein wirtschaftlich angeschlagenes Unternehmen rechtlich begründet wurde: vor oder nach Eröffnung der Insolvenz des Unternehmens.

    Auch in dem aktuellen Fall vor dem BAG ging es darum, ob die Forderung (in diesem Fall eine Abfindung) eines Arbeitnehmers als sogenannte Masseverbindlichkeit – also als ein nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens begründeter Anspruch – anzusehen war. Der Vorteil: Die Gläubiger von Masseverbindlichkeiten sind im Insolvenzverfahren vor allen anderen Gläubigern zu befriedigen. Anders ist die Situation bei einfachen Insolvenzforderungen: Diese sind bereits vor Eröffnung des Insolvenzverfahrens begründet und werden daher wie Ansprüche anderer Gläubiger lediglich in eine Insolvenztabelle aufgenommen.

    Quelle: Kündigung vor Insolvenz: Abfindung kann Masseverbindlichkeit sein | Personal | Haufe

    Recruiting von Freelancern in 6 Minuten: Die wichtigsten Auswahlkriterien 

    Bei der aktuellen Arbeitsmarktlage ist es wenig überraschend, dass sich nicht nur die Suche nach fest angestellten Mitarbeitern schwierig gestaltet. Auch Selbstständige, die für das Unternehmen tätig werden, sind schwer zu finden, zeigt eine Umfrage der Projektplattform Freelancermap unter gut 80 Unternehmen und Recruitern: 84 Prozent sehen die Kandidatensuche laut „Recruiter-Kompass“ als größte Herausforderung an, gefolgt von der Notwendigkeit, die Kandidaten möglichst schnell zu finden (72 Prozent) und der Stundensatzerwartung, die mit den geplanten Budgets nicht übereinstimmt (33 Prozent).

    Gut ein Viertel (26 Prozent) mühen sich damit ab, die Anzahl der eingehenden Bewerbungen zu steigern. Rund ein Fünftel (21 Prozent) sieht die Konkurrenz als große Challenge an. Aber nur jeweils zwei Prozent halten es für problematisch, geeignete Jobbezeichnungen zu finden beziehungsweise die Kandidaten zu veralten.

    Quelle: Recruiting von Freelancern: Die wichtigsten Auswahlkriterien | Personal | Haufe

    Schlechte Work-Life-Balance: Probleme mit der Work-Life-Balance? Dieser Gedanke hilft 

    Ihr Privatleben kommt zu kurz, weil Sie zu viel arbeiten? Vielleicht liegt’s an Ihrer Einstellung, meint eine amerikanische Soziologin. Sie rät zu einem radikalen Geisteswandel.

    An der Arbeit stapeln sich die Aufträge und die Topfpflanze im Büro sieht man häufiger als die Gesichter von Freunden oder Familie: Da liegt die Diagnose „schlechte Work-Life-Balance“ auf der Hand.

    Die auf das Thema Arbeit spezialisierte Soziologin Tracy Brower ist anderer Meinung. „Wir müssen aufhören, nach Work-Life-Balance zu streben“ – mit diesen Worten ist ihr Artikel auf der Website des Wirtschaftsmagazins Fast Company überschrieben. Darin spricht sich die Soziologin gegen den Begriff „Work-Life-Balance“ aus. Der Grund: Wie wir Dinge benennen, beeinflusse unser Denken und damit unser Handeln. „Ich gebe zu, dass wir ein Work-Life-Problem haben“, schreibt Brower. Sie sei aber überzeugt davon, dass das Konzept der „Balance“ zwischen Arbeit und Leben nicht hilfreich sei.

    Brower nennt drei Gründe für ihre Argumentation:

    1. Arbeit und Leben gehören zusammen

    Arbeit gehört zum Leben dazu, schließlich bezahlt man davon Miete und Essen – und alles andere, was das Leben schön macht. Der Begriff „Work-Life-Balance“ trenne Arbeit und Leben künstlich voneinander, findet Brower: Entweder wir arbeiten, oder wir leben.

    Sinnvoller sei es aber, die beiden Bereiche als miteinander verbunden zu sehen: „Wenn Sie Arbeit als Teil eines erfüllten Lebens sehen, fällt es Ihnen leichter zu erkennen, dass der Erfolg in einem Bereich oft auf den anderen abfärbt.“

    Quelle: Schlechte Work-Life-Balance: Probleme mit der Work-Life-Balance? Dieser Gedanke hilft | impulse

    10 (ironische) Tricks, wie du im Meeting schlau wirkst

    Die Uhr schlägt zwei. Gerade hat man noch gemeinsam beim Italiener gesessen und Pizza gegessen, heißt es jetzt schon wieder Meetings, Meetings, Meetings. Eigentlich nicht so schlimm, wenn da das Fresskoma nicht wäre. Die Konzentration lässt nach. Der Fokus liegt auf Wachbleiben. Bloß nicht desinteressiert wirken. Es gilt, nicht nur dazusitzen und zuzuhören, sondern sich auch einzubringen. Wie das am besten geht? Das Satireblog The Cooper Review hat zehn Tricks grafisch aufbereitet, die dir helfen, nicht nur aufmerksam, sondern auch smart zu wirken.

    „Wie bei allen anderen hat auch bei mir ‚Schlau wirken in Meetings‘ allerhöchste Priorität!“

    Vieles davon lädt zum Schmunzeln ein und ist natürlich nicht ganz ernst gemeint, aber die Wirkung solltet ihr dennoch nicht unterschätzen. So rät Sarah Cooper, die Bloggerin hinter The Cooper Review, ihren Lesern dazu, den Vortragenden zu bitten, die letzte Folie doch noch mal zu zeigen und sie interessiert zu betrachten. Zudem ist sie überzeugt davon, dass Mitschreiben jeden Meeting-Teilnehmer intelligent wirken lasse. Sich Notizen zu machen und so zu wirken, als wolle man die spannenden Inhalte unbedingt nochmal Revue passieren lassen, ist Punkt vier auf ihrer Liste.

    „Wie bei allen anderen hat auch bei mir ‚Schlau wirken in Meetings‘ allerhöchste Priorität“, schreibt Sarah Cooper. „Hier sind meine zehn Tipps, wie ihr schnell besonders intelligent in einer Besprechung wirkt.“ Wir haben die Grafiken von Sarah Cooper in die untenstehende Bildergalerie eingefügt. Ihr glaubt, da fehlt noch ein wichtig Ratschlag? Dann nur zu: Das Kommentarfeld ist euer Freund!

    Quelle: 10 (ironische) Tricks, wie du im Meeting schlau wirkst

    Richtig Führen: Baby-Boomer verstehen die Generation Y nicht

    In vielen Unternehmen herrscht ein Klima aus Befehl und Gehorsam. Die Generation der Baby-Boomer führt, wie sie selbst aufgewachsen ist. Damit muss Schluss sein.Vor Kurzem habe ich mir einen gemütlichen Fernsehabend gemacht – rein beruflich natürlich. Meine Mission: Die fiesesten Vorgesetzten der Filmgeschichte zu finden. Die Liste der Blockbuster, die ich mir an diesem Abend angeschaut habe, ist lang. Das Thema scheint in Hollywood äußerst beliebt zu sein. Ob Meryl Streep als herzlose, niemals lobende Chefin in „Der Teufel trägt Prada“, Alec Baldwin als strenger Fiesling in “Glengarry Glen Ross“ oder Gary Cole in „Alles Routine“ als Boss, der seine Angestellten am liebsten 24 Stunden am Tag mit Arbeit zuschütten würde – mit Vorliebe auch am Wochenende.Der Erfolg der Filme beruht auf einem simplen Grund: Viele Zuschauer dürften sich in den geschilderten Situationen wiedererkennen – über Probleme mit dem Chef kann hierzulande fast jeder ein Lied singen. Ob in Arbeitgeberbewertungsportalen im Internet oder in meiner täglichen Praxis: In der Kategorie „Verhalten gegenüber Mitarbeitern“ schneiden Vorgesetzte in der Regel am schlechtesten ab.

    Quelle: Richtig Führen: Baby-Boomer verstehen die Generation Y nicht – FOCUS Online

    Gleichberechtigung: Skandal ohne Ende

    Mit manchen Ungerechtigkeiten lebt man so lange, bis man irgendwann glaubt, sie seien ganz normal und nicht zu ändern. Die Diskriminierung von Frauen in der Arbeitswelt ist so eine Ungerechtigkeit.

    Es gibt auch Frauen, die haben bei Beförderungen keine Chance gegen ihre männlichen Kollegen – egal, wie gut sie sind. Oder sie leisten dieselbe Arbeit wie die Männer und werden doch schlechter bezahlt. Ein Viertel aller Arbeitnehmerinnen gibt nach einer Studie des Gewerkschaftsbundes DBB an, im Berufsleben diskriminiert worden zu sein. Die meisten nennen als Grund ihr Geschlecht.

    Quelle: Gleichberechtigung: Skandal ohne Ende | ZEIT Arbeit

    Autozulieferer: Vier Standorte von Schaeffler auf der Kippe 

    Betriebsratschef Norbert Lenhard sagte: “Wir erwarten vom Management, dass die notwendigen Veränderungen ohne Standortschließungen und ohne betriebsbedingte Kündigungen umgesetzt werden.”

    Schaeffler hatte angesichts deutlich schwächerer Geschäfte angekündigt, in Deutschland 700 Arbeitsplätze und weitere 200 im europäischen Ausland abzubauen. Die ersten Maßnahmen beträfen die Standorte Kaltennordheim(Thüringen), Hamm (Rheinland-Pfalz), Unna und Steinhagen (Nordrhein-Westfalen), sagte eine Unternehmenssprecherin in Herzogenaurach.

    Um den vollständigen Text zu lesen, folgen Sie bitte dem Link…..

    Quelle: Autozulieferer: Vier Standorte von Schaeffler auf der Kippe | Automobilwoche

    Testbeitrag: SAP-Berater

    Stellensuchanzeige: 10176
    SAP Junior Berater – GR Gelsenkirchen
    besondere Kenntnisse:
    SAP IS-U Anwendungserfahrung 1 Jahr, SAP Anwenderzertifikat, Microsoft Office gute Kenntnisse

    Mobilität:
    PLZ:
    45888  Ort:  Gelsenkirchen  Bundesland:  Nordrhein-Westfalen
    Umkreismobilität: Nahbereich, Tagesbereich, Home-Office
    Umzugsbereitschaft: Nein
    Reisebereitschaft: 25  Führerscheine: PKW-B

    Branchenerfahrung:
    Bildung / Weiterbildung
    Energiewirtschaft
    Textilindustrie
    Wasserwirtschaft

    Einsatzbereiche-Obergruppe:

    Bildung und Soziales
    IT
    Vertrieb- und Verkauf

    Einsatzbereiche-detailliert:

    Bildung und Soziales = sonstige
    IT = SAP/ERP-Beratung, Entwicklung
    IT = Wirtschaftsinformatik
    Marketing und Kommunikation = Vertriebsmarketing
    Vertrieb- und Verkauf = Verkauf (Handel)

    Berufserfahrung:

    bis 2 Jahre

    Weiterbildung – Studium:

    Wirtschaftswissenschaften=Wirtschaftsinformatik

    Akademischer Grad:

    B.A. – Bachelor of Arts

    Sprachkenntnisse:

    Deutsch, Englisch, Türkisch

    Beschäftigungsart:
    Teilzeit, Mini-Job, Praktikum – Plicht, Praktikum – freiwillig, Werksstudent (BA- oder MA-Arbeit)

    Wie der EU-Arbeitsmarkt die Schweiz unter Druck setzt

    Aus der Optik der Arbeitnehmer ist Europas Arbeitsmarkt ein Desaster. Das zeigt sich vor allem, wenn man Europas Klassenprimus Deutschland mit der Schweiz vergleicht.  Weil dort die Lohnquote viel höher liegt, verdient der Schweizer Vollzeitangestellte im Schnitt gemessen an der Arbeitsproduktivität rund 30 Prozent mehr. Und weil die Lohneinkommen weniger ungleichmäßig verteilt sind, beschränkt sich in der Schweiz das Phänomen der arbeitenden Armen weitgehend auf alleinerziehende Mütter. Auch in kritischen Branchen wie dem Reinigungsgewerbe gilt aktuell ein tariflicher Mindestlohn von 20,40 Franken oder umgerechnet 18,10 Euro. In Deutschland, wo der Mindestlohn nur gut halb so hoch liegt, verdient gut ein Fünftel der Beschäftigten nicht genug, um eine Familie zu unterhalten und für die Pensionierung vorzusorgen.

    In den anderen EU-Ländern ist es noch schlimmer. In Italien etwa werden die Arbeitslosen schon fast zur Billigarbeit geprügelt. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei 33 Prozent. Seit 1997 sind die Löhne der Jungen um rund 30 Prozent gesunken. Weil Italien weder einen Mindestlohn noch eine Arbeitslosenversicherung für alle kennt, gibt es für den Lohn fast keine Untergrenze. Wer das neu eingeführte Reddito di Cittadinanza (Bürgergeld) beanspruchen will, muss erst seine Wertsachen (wie etwa ein teures Auto) versilbern, gesamtes Vermögen bis auf 6000 Euro aufbrauchen und – nach einem Jahr – jede Stelle annehmen und sei es am anderen Ende des Stiefels.

    Quelle: Wie der EU-Arbeitsmarkt die Schweiz unter Druck setzt – Makroskop

    Lidl Deutschland: Höherer Mindestlohn 

    Dieses Einstiegsentgelt erhalten alle Mitarbeiter, auch wenn deren tariflicher Stundenlohn durch den jeweiligen regionalen Tarifvertrag niedriger angesetzt ist. Auch ungelernte Mitarbeiter sowie geringfügig Beschäftigte und Aushilfen erhalten den Lidl-Einstiegslohn. „12,50 Euro pro Stunde ist bei uns der Mindesteinstiegslohn. Kein Mitarbeiter bei Lidl Deutschland verdient weniger. Im Gegenteil: Die meisten Kollegen bekommen einen deutlich höheren Stundenlohn“, sagt Matthias Oppitz, Geschäftsleitungsvorsitzender von Lidl Deutschland. Filialleiter verdienen monatlich laut Unternehmen zwischen 3.400 und 4.300 Euro und bekommen ein Firmenfahrzeug. Das Unternehmen plädiert für die zwingende Tarifbindung in der Einzelhandelsbranche.

    Quelle: Lidl Deutschland::Höherer Mindestlohn – Lebensmittel Praxis

    QWERTZ: Gute Gefühle dank I, O, M 

    Es klingt ungeheuerlich: Wann immer wir online kommunizieren, eine Suchmaschine nutzen oder ein Video bewerten, werden unsere Eingaben manipuliert. Kein Virenscanner kann uns davor schützen, denn die Manipulation wirkt über die Hardware. Entwickelt wurde sie in den USA, wo auch sonst. Das allerdings ist fast 150 Jahre her und nicht einmal geheim: Es geht um die Anordnung der Buchstaben auf der Tastatur.

    Im Jahr 2012 äußerten Wissenschaftler erstmals den Verdacht, die Tastaturbelegung könne einen Einfluss darauf haben, was Wörter und Texte in uns auslösen. Sie nannten das den Qwerty-Effekt, nach den ersten sechs Buchstaben auf der amerikanischen Standardtastatur. Zwei Forscher aus Deutschland und der Schweiz berichten nun, der Effekt reiche noch deutlich weiter: Er bestimme mit, wie gut uns etwa ein Film gefällt und welche Wörter wir nutzen, um das zu beschreiben. Dem Effekt zufolge kommt es darauf an, auf welcher Seite der Tastatur sich die verwendeten Buchstaben befinden. Wörter, die vorrangig aus Buchstaben der rechten Seite bestehen, lösen positivere Gefühle aus als Wörter, in denen die linksseitigen Buchstaben dominieren. Doch sind Tastaturen nicht bloße Mittel zum Zweck? So einfach ist das nicht. Über Jahrtausende wurde Sprache vor allem gesprochen. Viele Wörter erinnern daher klanglich an die Dinge, die sie bezeichnen, wie der “Kuckuck” und das “Summen” der Biene. Mittlerweile aber besteht ein Großteil unserer Kommunikation darin, auf Tastaturen zu tippen, statt zu reden. Natürlich wirkt sich dieser Kulturwandel auf die Sprache aus, alles andere wäre höchst verwunderlich.

    Quelle: QWERTZ: Gute Gefühle dank I, O, M | ZEIT ONLINE

    Flexibel Arbeiten: Diese Fallen drohen im Home-Office

    Bevor Nicolas Preuß um die Ecke biegt, hören seine Mitarbeiter keine Schritte, sondern ein Surren. Der 35-Jährige ist Teamleiter beim Logistikunternehmen Time Matters und zuständig für sieben Angestellte. Die Firma sitzt im hessischen Neu-Isenburg, Preuß arbeitet meist im bayrischen Landsberg am Lech – vier Autostunden entfernt.Seit zwei Jahren praktiziert Preuß fast ausschließlich „Management by rolling around“, und zwar dank eines Roboters des US-Herstellers Suitable Technologies. Das Gerät namens Beam besteht aus einem Bildschirm auf zwei Stelzen und fünf Rädern, Preuß bedient es von zu Hause aus mit dem Steuerkreuz seiner Tastatur.

    Um den vollständigen Text zu lesen, folgen Sie bitte dem Link…..

    Quelle: Flexibel Arbeiten: Diese Fallen drohen im Home-Office

    Recruiting: Wieso Unternehmen den Kampf um Talente verlieren

    Was Arbeitnehmer und Finanzminister freut, stellt Unternehmen vor wachsende Probleme: die niedrige Arbeitslosigkeit. Sie führt dazu, dass Jobsuchende bei der Wahl des neuen Arbeitsplatzes kritischer werden – und immer öfter auch mitten im Bewerbungsprozess aussteigen. Der Personaldienstleisters Robert Half hat nun in einer Umfrage unter 702 deutschen Personalverantwortlichen versucht zu ergründen, an welchen Problemen die Einstellungen aus ihrer Sicht am häufigsten scheitern. Dabei offenbarten sich Unterschiede je nach Unternehmensgröße.Bei großen Unternehmen stellt demnach die Länge des Bewerbungsverfahrens das größte Problem dar. Die Hälfte aller Befragten aus Unternehmen mit über 500 Mitarbeitern nannte die Abwanderung aussichtsreicher Kandidaten während des langen Einstellungsverfahrens als Haupt-Hindernis. Bei kleinen und mittleren Unternehmen kämpft nur etwa ein Drittel mit diesem Problem (32/35 Prozent). Hier ist es vor allem die generelle Konkurrenz durch attraktivere Konkurrenzunternehmen, die den Personalern zu schaffen macht. Diese Sorge teilen sie allerdings mit den Großunternehmen.

    Quelle: Recruiting: Wieso Unternehmen den Kampf um Talente verlieren

    Mindestlohn für LKW-Fahrer 

    Sind ausländische Arbeitgeber verpflichtet, ihren nur kurz in Deutschland tätigen Arbeitnehmern den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn zu zahlen? Das hat das Finanzgericht Berlin-Brandenburg jetzt in seinem Urteil bestätigt. Diese Frage ist jedoch seit der Einführung des Mindestlohngesetzes (MiLoG) umstritten, vor allem für den Bereich des reinen Transitverkehrs, bei dem Fernfahrer Deutschland nur durchqueren. Auch europarechtliche Fragen zur Anwendung des MiLoG auf den grenzüberschreitenden Transitverkehr sind noch ungeklärt.

    Der Fall: Klage polnischer Speditionen gegen Verpflichtungen aus dem MiLoG

    Spediteure aus Polen hatten vor Gericht gegen die Geltung des Mindestlohngesetzes geklagt. Die Spediteure sind der Ansicht, dass sie durch das MiLoG nicht verpflichtet werden können, ihren Kraftfahrern den in Deutschland geltenden gesetzlichen Mindestlohn zahlen zu müssen. Ebenso bezweifeln sie, dass sie die entsprechenden Dokumentationspflichten bei Durchfahrten durch Deutschland einhalten müssen.

    Quelle: Mindestlohn für LKW-Fahrer | Personal | Haufe

    Bewerben mit Tricks: Lügen im Lebenslauf – was ist erlaubt? 

    Es ist eine einfache Taktik, um bei interessanten Stellenangeboten besser dazustehen als die Konkurrenz: den Lebenslauf optimieren. Schnell sprechen Bewerber eine Sprache doch „fließend“, obwohl sie gerade mal einen Anfänger-Sprachkurs belegt haben. Und EDV-Kenntnisse sind in Lebensläufen häufig mit „sehr gut“ bewerten, obwohl es bisweilen an den Grundfunktionen hapert.

    Wann werden solche Modifikationen zur Lüge – und welche Strafen drohen? Arbeitsrechtler Markus Mingers von der Kanzlei Mingers & Kreuzer im Interview mit karriere.de:

    Herr Mingers, wer sich mit seinem Lebenslauf bei einem Unternehmen bewirbt, sollte ihn auf das Stellenangebot zuschreiben. Sind Zuspitzungen der Qualifikation erlaubt?

    Quelle: Bewerben mit Tricks: Lügen im Lebenslauf – was ist erlaubt? | karriere.de

    Respekt einfordern: Kein Bock auf Autorität? So gehen Sie mit aufmüpfigen Mitarbeitern um 

    Er fällt ins Wort, lästert oder kommt ständig zu spät: Ein solcher Arbeitnehmer kann Chefs schon mal zur Weißglut treiben. Wieso Angestellte Ihre Autorität untergraben und was Sie dagegen tun können.

    „Wie der es zum Chef gebracht hat, weiß ich auch nicht …“ oder „Wissen Sie wirklich, was Sie da tun?“: Hintenrum über den Flurfunk oder ganz offen im Meeting greifen manche Mitarbeiter die Autorität ihrer Vorgesetzten an. Das ist nervig, hat aber in fast allen Fällen nichts mit den Führungsqualitäten des Chefs zu tun, sagt Businesscoach Antje Klimek. Sie erklärt, warum Angestellte sich Chefs gegenüber querstellen und wie diese sich gekonnt behaupten.

    Warum Mitarbeiter aufmüpfig sind – daran liegt’s

    „Bei 95 Prozent der Mitarbeiter liegt das Problem nicht bei der Führungskraft, wenn sie eine Autorität nicht anerkennen“,erklärt Klimek. „Manchmal haben Angestellte schlechte Erfahrungen mit ehemaligen Chefs gemacht und übertragen das jetzt auf den neuen.“ Getreu dem Motto: Mein Ex-Vorgesetzter war total inkompetent, dann muss es der neue auch sein.

    Quelle: Respekt einfordern: Kein Bock auf Autorität? So gehen Sie mit aufmüpfigen Mitarbeitern um | impulse

    Echt menschlich: Dorfgemeinschaft hilft Zimmerer in Not

    280 Jahre stand das Bauernhaus in Weisslingen, Schweiz. Zuletzt beherbergte es das Lager der Zimmerei von Jungunternehmer Manuel Näf und ein frisch renoviertes Wohnhaus.

    Im Februar 2019 hat ein Feuer das Haus weitestgehend zerstört. Vom Lager der Zimmerei blieb kaum etwas übrig, berichtet das Nachrichtenportal zueriost.ch. Das renovierte Wohnhaus müsse größtenteils zurück- und neu aufgebaut werden.

    Feuerschock: „Hätte nie gedacht, dass es mir passiert“

    Sein kompletter Betrieb ist in Flammen aufgegangen: Eine Entscheidung, die Handwerksmeister Michael Schöne in der Vergangenheit nicht (!) getroffen hat, rettet ihn heute finanziell.

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    Für den Chef der Zimmerei und seine vierköpfige Familie ist der Vorfall eine Katastrophe. Aber eine, die die Familie nicht alleine durchstehen muss. Denn der fatale Brand hat die gesamte Gemeinde zu einem beispielhaften Akt der Solidarität bewegt.

    Die Gemeinde habe umgehend ein Sammelkonto für Näf und seine Familie eingerichtet. Der lokale Fußballclub und die kommunale Feuerwehr unterstützten die Spendenaktion, haben ihrerseits zum Spenden aufgerufen. Auch konnte der Familie spontan eine Genossenschaftswohnung angeboten werden. „Diese große Solidarität ist sehr schön und freut mich und meine Familie“, sagt Näf dem Nachrichtenportal.

    Quelle: Echt menschlich: Dorfgemeinschaft hilft Zimmerer in Not

    Kleiner Betrieb, großes Projekt? Das geht im Netzwerk!

    Kleiner Betrieb, großer Auftrag? Das geht, wenn der Unternehmer auf ein Netzwerk zurückgreifen kann, das ihn unterstützt. So wie Alexander Hasse: Der Tischlermeister aus Langenhagen bei Hannover hat mit anderen Gewerken das Netzwerk Premiumhandwerker aufgebaut. Es hat sich zum Ziel gesetzt, Kundenaufträge aus einer Hand zu bedienen.

    So funktioniert das Netzwerk

    Ein Beispiel: Wenn jemand ein komplettes Haus oder eine Eigentumswohnung renovieren will, muss er mehrere Gewerke zusammenbringen. Das kann stressig werden. „Dieses Problem nehmen wir ihm ab“, sagt Alexander Hasse. Der Vorteil für den Kunden: Er hat nur einen Ansprechpartner, die Handwerker klären untereinander, wer wann auf die Baustelle kann. Der Vorteil für die Netzwerker: anspruchsvolle und gut koordinierte Projekte. In Planung ist auch ein verstärktes gemeinsames Marketing, die gemeinsame Website premiumhandwerker.de ist derzeit in Arbeit.

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    Höhere Preise: Räumen Sie mit diesen 5 Irrtümern auf!

     

    Auf einen Blick:

    • Fünf Irrtümer verhindern höhere Preise. Hier kommen vorab die Richtigstellungen dieser Irrtümer.
    • Nr. 1: Wenn Sie jedem Auftrag hinterherlaufen, ist das eine schwache Position.
    • Nr. 2: Es gibt auch für hochpreisige Handwerksleistungen Abnehmer.
    • Nr. 3: Der Preis ist nur manchmal das Entscheidungs-Kriterium für die Auftragsvergabe.
    • Nr. 4: Versuchen Sie, sich von Ihrer Konkurrenz durch gute Leistungen und besten Service abzuheben.
    • Nr. 5: Aus der Billigheimer-Falle kommen Sie am besten mit neuen Kunden heraus.

    Verkaufen Sie ihre Leistungen dauerhaft unter Wert, tun Sie das aus bestimmten Gründen. Meist stecken bestimmte Gedanken dahinter, die Sie überprüfen sollten. Denn oft ist die Angst vor der Preiserhöhung unbegründet. Eine Unternehmensberaterin und ein Handwerker, der mit Erfolg seine Preise erhöht hat, klopfen typische Fehlannahmen von Dumping-Anbietern kritisch ab.

    Quelle: Höhere Preise: Räumen Sie mit diesen 5 Irrtümern auf!

    Zusammenarbeit lohnt sich

    Im Vordergrund unser aller Handlung sollte die Kundenzufriedenheit stehen. Kunden – in unserem Fall – sind Unternehmen und Arbeitsuchende.

    Stellen Sie sich einen ganz einfachen Fall vor:

    Vermittler A aus Hamburg hat seit mehr als 3 Monaten einen Kandidaten, den er noch nicht vermitteln konnte. Den Aufwand, um den Kandidaten zu finden, ihn zu beraten und auch in Unternehmen vorzustellen bewerten wir 5 Stunden.

    Vermittler B aus München sucht einen Kandidaten, hat das suchende Unternehmen beraten, die Stelle auf der Homepage, einigen Jobbörsen und den sozialen Netzwerken ausgeschrieben. Hierfür werden auch 5 Stunden angesetzt. Da Unternehmen in den meisten Fällen mehrere Vermittler beauftragen, die für ein Erfolgshonorar tätig sind, entsteht ein gewisser Druck zuerst „liefern“ zu können.

    Im ungünstigsten Fall bleiben Vermittler A und Vermittler B auf ihren Aufträgen sitzen und können nicht „liefern“. Der Gesamtaufwand von 10 Stunden Personaleinsatz für beide Vermittler, kann als Minus verbucht werden.

    Würde der Kandidat des Vermittler A aber auf die ausgeschriebene Position des Vermittlers B passen, blieben im günstigsten Fall ein Honorar übrig, welches man teilen kann. So werden nicht nur die Kosten der beiden Vermittler gedeckt. Nein, es bleibt ein guter Gewinn übrig und vor allen Dingen: ein zufriedenes Unternehmen und ein zufriedener Kandidat, die schnell zueinander gefunden haben.

    Kooperation – egal ob temporär oder dauerhaft – kann sich lohnen.

    Job-Studie: Was Angestellte zum Start im neuen Job erleben

    In Zeiten des Fachkräftemangels unternehmen Firmen beachtliche Anstrengungen, um geeignetes Personal zu finden. Doch bei der Frage, wie man neuen Mitarbeitern einen guten Start in den Jobermöglicht, haben manche Arbeitgeber offenbar noch Nachholbedarf. Denn: Kaum im neuen Job möchten viele Arbeitnehmer diesen am liebsten schon wieder hinschmeißen. Dies ist das Ergebnis einer Studie der Firma “softgarden e-recruiting”, die 2761 Arbeitnehmer zu ihren Erfahrungen in den ersten Tagen am neuen Arbeitsplatz befragte.

    Mehr als jeder Vierte hat demnach schon einmal während der ersten 100 Tage im neuen Job gekündigt oder dies zumindest ernsthaft erwogen. Tatsächlich direkt wieder gekündigt haben 11,6 Prozent der Befragten. Weitere 15,7 Prozent gaben an, kurz davor gestanden zu haben, diesen Schritt zu gehen.

    Bewerbungsgespräch

    “32 GRAD UND NICHTS ZU TRINKEN”

    Bewerber berichten über die schlimmsten Erlebnisse im Vorstellungsgespräch

    Von Daniel Bakir

    Einarbeitung? Welche Einarbeitung?

    Die Gründe, den neuen Job so schnell wieder hinzuschmeißen, sind vielfältig. Manche Befragte nennen ein besseres Jobangebot oder einen Umzug, häufiger aber ist es die Unzufriedenheit mit der neuen Arbeitsstelle. Besonders häufig nennen die Abbrecher “schlechte Einarbeitung”, das “Verhalten der Vorgesetzten” und  “falsche Versprechungen” oder “falsche Angaben” des Unternehmens zum Job.

    Quelle: Job-Studie: Was Angestellte zum Start im neuen Job erleben | STERN.de

    Nicht genommener Urlaub verfällt nicht automatisch

    Jeder Arbeitnehmer hat Anspruch auf Jahresurlaub. Doch was ist, wenn ein Beschäftigter seine freien Tage nicht nimmt? Bislang sah das Bundesurlaubsgesetz vor, dass Urlaub, der bis zum Jahresende nicht gewährt und genommen wird, verfällt. Das galt sogar dann, wenn der Arbeitnehmer rechtzeitig, aber ohne Erfolg versucht hat, seine freien Tage zu nehmen. Doch das wird sich nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichtes (BAG) jetzt ändern.

    Der Fall: Ein Wissenschaftler hat seinen Ex-Arbeitgeber auf Schadensersatz für nicht genommen Urlaub verklagt. Fast 12.000 Euro fordert der Mann für 51 verfallene Tage.

    Das Urteil: Der Anspruch eines Arbeitnehmers auf seinen Urlaub erlischt nur dann am Ende des Kalenderjahres, wenn der Arbeitgeber ihn zuvor über seinen Anspruch und die Verfallsfristen informiert hat, urteilte das BAG. Damit setzte es eine Vorabentscheidung des Europäischen Gerichtshofes um. Laut Arbeitszeitrichtlinie der EU (2003/88/EG) obliege dem Arbeitgeber die „Initiativlast für die Verwirklichung des Urlaubsanspruchs“.

    In der Praxis bedeutet das: Der Arbeitgeber muss dafür sorgen, dass der Arbeitnehmer seinen Urlaub nehmen kann. Falls erforderlich, müsse der Arbeitgeber seinen Beschäftigten förmlich dazu auffordern, die freien Tage zu nehmen, so das BAG. Außerdem muss er klar und rechtzeitig auf den drohenden Verfall der Urlaubstage hinweisen. Offen blieb allerdings, welche Auflagen hier einzuhalten sind. Im Fall des Wissenschaftlers wird das jetzt das Landgericht München klären.

    Quelle: Nicht genommener Urlaub verfällt nicht automatisch

    Handwerker-Rechnung: Wann müssen Kunden nicht mehr zahlen?

    Auf einen Blick:

    • Späte Handwerker-Rechnungen haben einige Nachteile – für Kunden und Betriebe.
    • So zeigt ein aktuelles Urteil, dass eine späte Handwerker-Rechnung ein Grund für Schadenersatz sein kann. Die Richter setzten eine Frist von 6 Monaten.
    • Noch nicht abgerechnete Leistungen aus vor 2018 abgeschlossenen BGB-Bauverträgen bergen ein anderes Risiko: Sobald die Abnahme erfolgt ist, beginnt die Verjährungsfrist für den Zahlungsanspruch. Eine späte Rechnung kann das nicht stoppen.
    • Für BGB-Verträge ab 2018 gilt hingegen: Kein Zahlungsanspruch ohne Schlussrechnung. Das hat Vor- und Nachteile.
    • Bei VOB/B-Verträgen sieht die Lage anders aus: Hier können Kunden notfalls die Rechnung selbst erstellen – auf Kosten des Handwerkers.

    Quelle: Handwerker-Rechnung: Wann müssen Kunden nicht mehr zahlen?

    Populäre Rechtsirrtümer im Arbeitsrecht 

    Für das Arbeitsrecht fehlt in Deutschland ein Arbeitsgesetzbuch, in dem alle arbeitsrechtlichen Gesetze gebündelt sind. Stattdessen sind die für das Arbeitsverhältnis relevanten Regelungen in einer Vielzahl von Gesetzen vom Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz über das Bundesurlaubsgesetz, das Kündigungsschutzgesetz, das Bürgerliche Gesetzbuch bis hin zum Tarifvertragsgesetz verstreut. Außerdem hat die Arbeitsgerichtsbarkeit angesichts der zahlreichen unbestimmten Rechtsbegriffe und der fehlenden Kodifikation wichtiger Teile des Arbeitsrechts zum Teil eigene Rechtsregeln und Rechtsinstitute entwickelt. Aus diesen Gründen bestehen im deutschen Arbeitsrecht eine Vielzahl von Rechtsirrtümern, die per „Mund-zu-Mund-Propaganda“ weitergegeben, statt kritisch geprüft werden. Diese Blog-Serie soll populäre Rechtsirrtümer unter die Lupe nehmen und aufdecken.

    Arbeitsrechtliche Vorschriften sind für den Laien schwer auffindbar und zu durchschauen. Dies führt in nahezu allen Bereichen zu populären Rechtsirrtümern. Diese betreffen auch diverse Problemstellungen im Zusammenhang mit einer beabsichtigten Kündigung. So hält sich hinsichtlich des Zeitpunkts, zu dem eine Kündigung ausgesprochen wird, hartnäckig das Gerücht, dass Kündigungen an Weihnachten, während Krankheit oder an Geburtstagen unzulässig seien. Auch werden immer wieder Kündigungen per E-Mail oder sogar per WhatsApp ausgesprochen. Diese Rechtsirrtümer möchten wir im vierten Teil der Serie zu den populären Rechtsirrtümern vorstellen und aufklären.

    Quelle: Populäre Rechtsirrtümer im Arbeitsrecht – Teil 4 – Arbeitsrecht. Weltweit.

    Profi-Fußballer oder Polizist – warum wir nicht nach Leistung bezahlt werden

    Die Diskussion übers Gehalt ist so alt wie die Menschheit. Alle sind sich einig: Man selbst verdiene zu wenig. Doch stimmt das auch?

    Hältst du dein Gehalt auch für zu niedrig? In dem Fall bist du in guter Gesellschaft. Denn ein Großteil der Angestellten und auch viele Selbstständige beschweren sich darüber, zu wenig zu verdienen – obwohl sie doch so viel und hart arbeiten. Schuld seien der böse Arbeitgeber oder der knickrige Kunde. Doch ist das wirklich so? Sind wir im Arbeitsleben von lauter Missgunst umgeben? Geschäftsführer-Coach Bernd Geropp hält das für ein fatales Missverständnis.

    Der Nutzen entscheidet

    „Es mag zwar so aussehen, als ob du als Mitarbeiter für deine Arbeit bezahlt wirst“, so Geropp. Das sei jedoch im Grunde nicht der Fall. „Du wirst nicht für deine Arbeitszeit bezahlt – selbst wenn es so in deinem Vertrag steht“, so der Coach. „Auch nicht nach Leistung.“ Arbeitszeit und Leistung seien sowohl für den Arbeitgeber als auch für den Kunden belanglos. Entscheidend sei vielmehr der Nutzen, den die Arbeit stiftet. „Honoriert wird nicht die mühevoll erbrachte Leistung, sondern nur die damit generierte Wirkung“, erklärt Geropp weiter. Dabei sei völlig irrelevant, wie der Arbeit- oder Auftragnehmer den Nutzen einschätzt. „Der wird vermutlich sehr hoch sein“, schmunzelt er. Die Wirksamkeit werde jedoch ausschließlich vom Kunden oder vom Arbeitgeber bewertet. „Kunde und Arbeitgeber sind diejenigen, die festlegen, wie wertvoll die Wirkung wirklich ist – und zahlen entsprechend viel oder wenig dafür.“

    Quelle: Profi-Fußballer oder Polizist – warum wir nicht nach Leistung bezahlt werden

    Englisch im Job: 7 Formulierungen, die Sie vermeiden sollten 

    Mit der Sprache ist das ja immer so eine Sache. Denn so eindeutig, wie man etwas vermeintlich formuliert hat, muss es eben gar nicht ankommen. In der Kommunikation kann einiges schief gehen, wenn die Emails mehrdeutig formuliert wurden. Richtig kompliziert wird es aber, wenn noch eine sprachliche Barriere dazukommt – nämlich die englische Sprache. Zwar ist diese Fremdsprache heute in vielen Firmen üblich und auch in den Bewerbungen rühmen sich die Bewerber, dass sie natürlich feinstes Englisch sprechen und schreiben können. Doch in der Praxis zeigt sich: Es gibt einige Hürden, die einen schnell zum Trottel bei den Kollegen machen können. Hier kommen sieben sprachliche Fehler, die Sie besser vermeiden sollten:

    1.   Nennen Sie Ihren Vorgesetzten nicht “Chef”

    Vielleicht denken Sie sich: “‘Boss’ zu sagen, das klingt ein bisschen zu sehr nach amerikanischem Mafia-Film”. Also gehen Sie zu Ihrem Vorgesetzten und sagen “Here’s the report you asked for, Chef!”

    Ich kann Ihnen versprechen: Der Mann wird Sie verwundert anschauen – denn Sie haben gerade einen Chefkoch aus ihm gemacht. Als “Chef” bezeichnet man in den USA nämlich nur die Vorgesetzten in der Küche. Benutzen Sie also lieber einfach nur seinen Namen – und zwar dem Vornamen. Das ist in den USA komplett normal, auch Vorgesetzten gegenüber.

    Quelle: Englisch im Job: 7 Formulierungen, die Sie vermeiden sollten | STERN.de

    Kirchliche Arbeitgeber müssen bisherige Einstellungs- und Beendigungspraxis ändern

    Das Thema

    Kirchliche Arbeitgeber müssen zwingend ihre bisherige Einstellungs- und Beendigungspraxis überprüfen. Hierzu gehört nicht nur die ggf. erforderliche Überarbeitung von Arbeitsverträgen, sondern auch von Stellenanzeigen. Ausgangspunkt hierfür ist eine aktuelle Entscheidung des BAG, mit welchem dieses eine Kündigung eines bei einem kirchlichen Träger (Krankenhaus) beschäftigten Chefarzt aufgrund einer Wiederheirat für unwirksam erklärt hat.

    Der aktuelle Fall vor dem BAG

    Der Kläger, ein Chefarzt eines Krankenhauses, wehrt sich seit knapp zehn Jahren gegen eine ihm gegenüber ausgesprochene Kündigung seines Arbeitsverhältnisses. Die Beklagte, eine mit der römisch-katholischen Kirche verbundene GmbH und Träger des Krankenhauses, kündigte dem Chefarzt, nachdem sie von der Wiederheirat des Chefarztes Kenntnis erlangt hatte. Mit Urteil des BAG vom 20. Februar 2019 (2 AZR 746/14 – Pressemitteilung) findet dieser Rechtsstreit zunächst sein Ende. Im Ergebnis stellte das BAG fest, dass die Kündigung unwirksam ist.

    Der Kläger schloss im Jahre 2000 mit dem Träger des Krankenhauses, der Beklagten, einen Arbeitsvertrag ab. Bestandteil dieses Arbeitsvertrags war die Grundordnung des kirchlichen Dienstes vom 23. September 1993 (GrO 1993). Nach dieser GrO 1993 handelte es sich u.a. beim Abschluss einer nach dem Glaubensverständnis und der Rechtsordnung der Kirche ungültigen Ehe um einen schwerwiegenden Loyalitätsverstoß, der in der Regel eine Kündigung rechtfertigt. Der Kläger war nach katholischem Ritus verheiratet.

    Nach der Scheidung von seiner ersten Ehefrau heiratete er im Jahr 2008 ein zweites Mal standesamtlich. Nachdem die Beklagte hiervon Kenntnis erlangt hatte, kündigte sie das Arbeitsverhältnis ordentlich zum 30. September 2009. Die Beklagte begründete die Kündigung damit, dass der Kläger durch Eingehung der zweiten standesamtlichen Ehe eine ungültige Ehe i. S. d. GrO 1993 abgeschlossen habe. Hiergegen hat der Kläger Kündigungsschutzklage erhoben.

    Quelle: Kirchliche Arbeitgeber müssen bisherige Einstellungs- und Beendigungspraxis ändern – Expertenforum Arbeitsrecht (#EFAR)