Archiv Mai 2019

Wartezeiten im Bauhandwerk nochmals gestiegen

Die Wartezeiten auf Handwerker sind 2019 nochmals gestiegen. Das geht aus dem Konjunkturbericht hervor, den der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) für das erste Quartal vorgelegt hat.

Lange Wartezeiten: Kunden beschimpfen Handwerker
Wartezeiten von drei Monaten sind in ihrem Betrieb normal. Doch manche Kunden haben dafür kein Verständnis, berichtet Ilka Hankewicz. Die wütenden Anrufe machen die Unternehmerin betroffen.
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So müssen Kunden im Schnitt derzeit 9,9 Wochen warten, bis Handwerker bei ihnen einen Auftrag ausführen. Das ist fast eine Woche mehr als im letzten Quartal (9 Wochen). Allerdings gibt es zwischen den einzelnen Handwerksbranchen deutliche Unterschiede bei den Wartezeiten, wie eine Grafik des Statistik-Portals Statista zeigt.

Demnach warten Kunden des Bauhauptgewerbes mit 14,5 Wochen mit Abstand am Längsten. Damit ist die Wartezeit dort gegenüber dem Vorquartal noch um 1,6 Wochen gestiegen – so stark wie in keiner anderen Handwerksbranche.

Bis Handwerker des Ausbaugewerbes einen Auftrag erledigen, vergehen aktuell rund elf Wochen. Bei den Handwerkern für den gewerblichen Bedarf – zu denen beispielsweise Metallbauer und Gebäudereiniger gehören – beträgt die Wartezeit 11,5 Wochen.

In anderen Handwerksbranchen sieht es hingegen entspannter aus. So müssen sich Kunden im Kraftfahrzeuggewerbe im Schnitt nur etwa drei Wochen gedulden, im Gesundheitsgewerbe beträgt die Wartezeit 3,7 Wochen.

Ein großes Problem des Handwerks ist nach wie vor der Fachkräftemangel. Dem ZDH zufolge wollen zwar viele Betriebe ihr Personal noch stärker aufstocken, doch leider fänden sich nicht für alle offenen Stellen geeignete Kandidaten. Trotzdem rechnet der ZDH in diesem Jahr mit rund 30.000 Neueinstellungen.

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EuGH-Urteil zur Zeiterfassung: Was sich für Betriebe ändert

Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) müssen die EU-Mitgliedstaaten Arbeitgeber künftig dazu verpflichten, die geleistete tägliche Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter zu dokumentieren. Landauf, landab sorgt dieses Urteil derzeit für Aufsehen. Viele fürchten nun die Rückkehr der Stechuhr. Das Urteil wirft viele Fragen auf – hier die Antworten.

Unbezahlte Überstunden: Was rechtlich gilt!
Überstunden führen in vielen Unternehmen zu Streit: Müssen Arbeitnehmer Überstunden leisten und sind Arbeitgeber dazu verpflichtet, für die Mehrarbeit zu zahlen?
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Welche unmittelbaren Folgen hat das EuGH-Urteil?
Noch hat das Urteil keine unmittelbaren Auswirkungen. „Das EuGH-Urteil richtet sich an die EU-Mitgliedstaaten“, erläutert Cornelia Höltkemeier, Geschäftsführerin der Landesvereinigung Bauwirtschaft Niedersachsen. Die müssten nun gesetzliche Vorschriften schaffen, mit denen Arbeitgeber verpflichtet werden, die täglich effektiv geleistete Arbeitszeit zu dokumentieren.

Dafür haben die Luxemburger Richter den Mitgliedstaaten aber auch schon signalisiert, dass sie Spielraum haben. So dürften sie zum Beispiel auf die Besonderheiten des jeweiligen Tätigkeitsbereichs oder die Eigenheiten bestimmter Unternehmen – wie zum Beispiel ihre Größe – Rücksicht nehmen.

„Die Bundesregierung ist jetzt in der Pflicht, diese Vorgaben durch Vorlage eines Gesetzesentwurfs umzusetzen“, bestätigt Sören Langner, der als Fachanwalt für Arbeitsrecht bei der Kanzlei CMS Hasche Sigle in Berlin arbeitet. Wie das genau aussehen werde, sei unklar: „Vermutlich geschieht dies durch eine Änderung des Arbeitszeitgesetzes oder einer begleitenden Verordnung“, sagt der Jurist. Handlungsbedarf für Unternehmer sieht er deshalb aktuell nicht. Juristin Höltkemeier weist allerdings darauf hin, dass Handwerkern zum Teil etwas anderes suggeriert werde.

Müssen Arbeitgeber jetzt Zeiterfassungssysteme anschaffen?
„Die ersten Anbieter von elektronischen Zeiterfassungssystemen drängen mit Angeboten auf den Markt“, berichtet Höltkemeier. Das Problem daran: „Die Dienstleister verweisen in ihren Angeboten auf die neue Rechtslage“, so die Juristin. Doch das sei schlicht falsch. „Es gibt aktuell keinen Handlungsdruck für Betriebe, weil sich die Rechtslage in Deutschland aktuell nicht geändert hat.“ Eine Pflicht zur elektronischen Aufzeichnung von Arbeitszeiten gäbe es derzeit nicht. „Es wäre also vorauseilender Gehorsam, wenn Betriebe jetzt in solche elektronischen Systeme investieren“, sagt die Juristin.

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Darf ich mit Kollegen über das Gehalt sprechen?

Manche Arbeitgeber verbieten ihren Mitarbeitern, über ihr Gehalt zu reden. In der Regel sind diese Vertragsklauseln jedoch unwirksam.

Über Geld spricht man nicht, heißt es im Volksmund. Und über das Gehalt schon gar nicht, werden viele Arbeitgeber jetzt hinzufügen. Tatsächlich gibt es im Arbeitsumfeld viele unternehmensbezogene Informationen, die nicht nach draußen gelangen sollen und somit einer Verschwiegenheitsklausel unterliegen – darunter fallen etwa Geschäftsgeheimnisse über Herstellungsprozesse. In einigen Arbeitsverträgen findet sich auch ein Absatz, der den internen Austausch über Gehalt oder Lohn verbietet. Doch ist die Vergütung tatsächlich so sensibel und darf mit einer Vertragsklausel zum großen Tabu erklärt werden? Dürfen Unternehmen ihren Mitarbeitern untersagen, untereinander über ihr Einkommen zu sprechen?

Mitarbeiter dürfen über das Gehalt sprechen – mit wenigen Ausnahmen
Grundsätzlich seien derartige Klauseln im Arbeitsvertrag unwirksam, sagt Benjamin Karcher, Associate der Anwaltskanzlei Bird & Bird gegenüber t3n. Begründet wird das unter anderem damit, dass Arbeitnehmer in der Lage sein sollen, sich auch über Gehälter auszutauschen und sie somit einzuordnen. „Wären derartige Gespräche verboten, hätte der Arbeitnehmer kein erfolgversprechendes Mittel, etwaige Ansprüche wegen Verletzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes im Rahmen der Lohngestaltung festzustellen und geltend zu machen“, erklärt der Jurist weiter. Trotzdem gäbe es Ausnahmen, in denen ein Arbeitgeber von seinen Arbeitnehmern eine Verschwiegenheit einfordern kann.

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Quelle: Darf ich mit Kollegen über das Gehalt sprechen?

Weltweite Fortbildungen: Bosch trainiert Personaler gegen Schubladendenken | Jetzt? Auf einmal?

Die anonyme Bewerbung, ohne persönliche Daten, wie etwa einen ausländisch klingenden Namen, hat sich nie durchgesetzt. Doch selbst wenn sie genutzt würde: Spätestens im Vorstellungsgespräch sorgen spontane Eindrücke dafür, die Menschen in Schubladen einzusortieren. Dagegen geht Bosch vor.
Von Gerd Scholz

Im Alltag hilfreich – für Personaler schädlich: Die Einordnung von Menschen in Schubladen im Arbeitsumfeld will Bosch mit Fortbildungen vermeiden. (Foto: Bosch)
Aussehen, Händedruck, Haltung und andere Merkmale einer Person sorgen dafür, dass wir uns bereits nach kurzer Zeit ein Urteil über eine Person bilden – unterbewusst und vollkommen automatisch, selbst wenn man es gar nicht will. Deshalb bietet Bosch seinen Mitarbeitern bereits seit 2006 weltweit Workshops an, um sie für unbewusste Denkmuster zu sensibilisieren und eine wertschätzende Zusammenarbeit zu fördern.

Doch auch im Personalauswahlprozess kann das Schubladendenken zu Problemen führen. Deshalb hat Bosch ein Seminar speziell für Personaler und Führungskräfte entwickelt, das den Einfluss unbewusster Denkmuster reduzieren soll. Für beide Gruppen ist das Thema besonders relevant, da eine objektive Wahrnehmung und Bewertung von Bewerberinnen und Bewerbern eine wichtige Voraussetzung ist, um Talente frühzeitig zu entdecken und zu fördern, betont man bei Bosch.

Vorurteile blockieren Blick auf Kompetenzen
„Vielfalt ist Bereicherung und Voraussetzung für unseren Erfolg – deswegen sollte eine vorurteilsfreie Haltung in jeder Situation gegeben sein”, betont Bosch-Geschäftsführer und -Arbeitsdirektor Christoph Kübel. Umso wichtiger sei es, sich Unconscious Bias, also unbewusste Voreingenommenheit, zu vergegenwärtigen. Denn durch sie werden häufig wertvolle Fähigkeiten und Merkmale übersehen.

„Menschen bewerten Menschen, indem sie sie mit sich selbst vergleichen. Sie entscheiden sich bevorzugt für Personen, mit denen sie mehr persönliche Übereinstimmungen erkennen“, erläutert Heidi Stock, Leiterin Talent Acquisition und Diversity bei Bosch. „Das widerspricht jedoch dem Gedanken der Vielfalt. Wir leben eine Arbeitskultur, in der alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit Wertschätzung erfahren und ganz bewusst ihre Unterschiedlichkeit einbringen können.“

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Quelle: Weltweite Fortbildungen: Bosch trainiert Personaler gegen Schubladendenken | Automobilwoche

DSGVO: Kommt eine Entlastung für Betriebe?

Mittlerweile ist die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) seit fast einem Jahr verbindlich. Die neuen Regeln haben im vergangenen Jahr zum Teil für große Verunsicherung gesorgt. Das stellt auch der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber anlässlich seines aktuellen Tätigkeitsberichts fest. Darin zieht er eine Zwischenbilanz – in der geht es auch um kleine Betriebe.

DSGVO: Niedersachsen will kleine Betriebe entlasten
Kleine Betriebe müssen in Sachen DSGVO einiges beachten. Niedersachsen will deshalb mit einer Gesetzesänderung für Entlastung sorgen.
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„Ich bin überzeugt, dass man den Aufwand für kleinere Unternehmen beim Datenschutz durch Veränderung bei den Informationspflichten deutlich reduzieren kann, ohne das Datenschutzniveau damit zu senken“, so Kelber. Er spricht sich dafür aus, die Informations- und Dokumentationspflichten auf den Prüfstand zu stellen. Das Wort des Bundesdatenschutzbeauftragten hat Gewicht. Seine Aufgabe ist es unter anderem die Bundesregierung in Sachen Datenschutz zu beraten.

In welchen Punkten sich Kelber eine Entlastung für kleine Betriebe vorstellen kann, sagt er nicht konkret. Allerdings will er im Laufe des Jahres zusammen mit den Landesdatenschutzbehörden konkrete Vorschläge unterbreiten, wie Unternehmen entlastet werden können.

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Vom Helfer zur Fachkraft

Dachdeckermeister Andreas Fox teilt ein Problem mit vielen seiner Handwerkskollegen: viel Arbeit, zu wenig Leute. „Wir haben laufend Stellen zu besetzen“, so Fox. Vor allem an Fachkräften mangele es bei den Dachdeckern, die nur wenige Helfer beschäftigen könnten. „Dafür ist die Arbeit zu vielseitig“, meint Fox.

Wie geht es weiter – ohne genügend Fachkräfte?
Trotz aller Anstrengungen: Im Kampf um die Fachkräfte werden viele Betriebe künftig leer ausgehen, sagt handwerk.com-Autor Klaus Steinseifer. Er rät zum Umdenken – und zu einer anderen Strategie.
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Glück für den Meister also, dass zwei Dinge zusammenkamen, die ihm eine gute Fachkraft bescherten: ein talentierter Helfer und ein neues Gesetz. Schon seit 2012 arbeitet Alexander Peter bei Fox. Peter lernte im Laufe der Zeit so viel, dass er sich mehr zutraute und die Gesellenprüfung ablegen wollte. Wer 4,5 Jahre als Helfer gearbeitet hat, kann am Ausbildungszentrum des Dachdeckerhandwerks Niedersachsen und Bremen einen viermonatigen Kurs zur Vorbereitung auf die Gesellenprüfung belegen und den Berufsabschluss nachholen. Der 39-jährige Peter schloss als Lehrgangsbester ab.

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Viele Fehltage: Dieser Betrieb zog die Notbremse

Auf einen Blick:

Ein Azubi der Tischlerei Paelecke fehlte so oft, dass der Betrieb nicht mehr weiterwusste. Die Atteste, die er einreichte, stammten sogar von unterschiedlichen Ärzten.
Da sich die Fehltage auf die Arbeitsqualität auswirkten, handelte der Betrieb und holte sich Rat bei der Krankenkasse.
Sie empfahl, den medizinischen Dienst zu nutzen, um die Atteste zu überprüfen. Doch dazu kam es in diesem Fall dann doch nicht.
Die ersten Krankheitstage, an denen der Azubi der Tischlerei Paelecke in Cremlingen fehlte, haben dem Betrieb noch kein Kopfzerbrechen bereitet. Doch es kam immer häufiger vor, dass er Krankschreibungen einreichte. Das kam Myriam Paelecke komisch vor. „Die Atteste waren sogar von unterschiedlichen Ärzten“, stellte sie fest.

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Betriebsrat hat Anspruch auf Gehaltslisten mit Namen

Der Betriebsausschuss kann vom Arbeitgeber Einsicht in die Gehaltslisten mit Name und Vorname fordern. Eine anonymisierte Liste reicht nicht. Datenschutzrechtliche Belange stehen nach dem neuen BDSG nicht entgegen. Das hat die Rechte von Betriebsrat und -ausschuss eher gestärkt. So das LAG Sachsen-Anhalt.

Jeder Betriebsrat (genauer dessen Betriebsausschuss) hat das Recht, die Bruttogehaltslisten der Mitarbeiter einzusehen. So steht es in § 80 Abs. 2 Satz 2 BetrVG. Doch wie weit dieses Recht reicht, gibt immer wieder Anlass zu zahlreichen Rechtsstreitigkeiten: Arbeitgeber versuchen unter Berufung auf den Beschäftigten-Datenschutz, das Recht des Betriebsrats auf Einsichtnahme in die Gehaltslisten einzuschränken. Doch das neue Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) hat die Rechte von Betriebsrat und Betriebsausschuss eher gestärkt.

Das war der Fall
Der Betriebsrat verlangt Einsicht in die Bruttogehaltslisten mit Nennung von Name und Vorname. Er ist der Meinung, nur so könne er seinem Überwachungsauftrag gem. § 80 BetrVG gerecht werden. Er könne sonst nicht prüfen, ob der Arbeitgeber bei der Auszahlung der Gehälter richtig vorgegangen sei und beispielsweise den Gleichbehandlungsgrundsatz beachtet habe. So sei eine Prüfung der Zulagen und Sonderzahlungen für Sonderdienste wie Rufbereitschaft oder ähnliche bei rein anonymisierten Listen nicht möglich.

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Quelle: Betriebsrat hat Anspruch auf Gehaltslisten mit Namen

Work-Life-Balance: So lernen Sie das Neinsagen im Beruf 

Die Übergänge zwischen Beruf und Freizeit sind fließender geworden. Doch Auszeiten vom Arbeitsalltag sind wichtig. Viele Arbeitnehmer können aber nicht Nein sagen. Das hat auch strukturelle Gründe.
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Elterngespräche, Korrekturen, Unterrichtsvorbereitung: Für Lehrer ist der Arbeitstag nicht vorbei, wenn die Klingel am Ende der letzten Stunde läutet. Während der Vormittage sei oft wenig Zeit, sich mit Kollegen abzusprechen, erzählt Kathrin Nowak, die als Biologie- und Chemielehrerin an einem Berliner Gymnasium arbeitet. Oft trudeln dann spätabends Nachrichten oder morgens zwischen fünf und sechs Uhr E-Mails ein. „Es ist schon ein Trend, dass man darauf schnell reagieren muss“, sagt die 35-Jährige.

Ob beim Abendessen, beim Spielen mit den Kindern, beim Grillabend oder im Urlaub: Ist das Handy in der Nähe, ist auch die Arbeit nicht weit. Beruf und Freizeit zu trennen – geht das überhaupt noch? „Theoretisch ja, praktisch nein – denn der Übergang ist immer fließender geworden“, sagt Professor Lothar Seiwert, Autor und Vortragsredner zum Thema Zeitmanagement.

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Quelle: Work-Life-Balance: So lernen Sie das Neinsagen im Beruf – WELT

Sandwich-Methode: Diesen einen Fehler sollten Chefs beim Kritisieren nie machen

Kritik verpacken Chefs oft mit lobenden Worten. Sandwich-Methode nennt sich diese Strategie. Dabei gibt es gute Gründe dafür, Kritik anders zu formulieren.

Wie Konditoren benehmen sich manche Führungskräfte: Wenn sie Mitarbeiter kritisieren, überziehen sie ihre Botschaft mit einer kunstvollen Schicht Zuckerguss. Die bittere Wahrheit soll schön süß schmecken und hübsch daherkommen. Was das bringen soll? Das Manöver soll der guten Gesprächsatmosphäre dienen. Man will niemanden verschrecken. Der Kritisierte soll sich wohlfühlen, die Kritik nicht zu harsch wirken.

Sandwich-Methode nennt sich diese Strategie. Sandwich – weil negatives Feedback zwischen lobende Worte gepackt wird wie Käse und Schinken zwischen zwei Brotscheiben. Hört sich erstmal gut an. Doch die Sandwich-Methode ist ein Kommunikations-Irrsinn. Sie ist aus mehreren Gründen nicht sinnvoll:

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Quelle: Sandwich-Methode: Diesen einen Fehler sollten Chefs beim Kritisieren nie machen | impulse

Wollen Sie vermittelt werden?

Sie meinen, diese Frage könnte man sich ersparen, weil man doch aus diesem Grund Gastmitglied bei Netzwerk Arbeit ist? Denn einen Kandidaten zu vermitteln bedeutet einen großen Zeitaufwand, der geleistet werden muss. Und Zeit ist ein Faktor, der nicht unendlich zur Verfügung steht. Aber lesen Sie selbst:

Jedesmal zum Monatswechsel schreiben wir alle Kandidaten an und fragen nach, ob man zur Vermittlung zur Verfügung steht?
Bei Netzwerk Arbeit betreuen wir eine dreistellige Anzahl an Gastmitgliedern, die sich beruflich neu orientieren möchten. Ca. 45% davon befinden sich noch in einem Beschäftigungsverhältnis, möchten aber früher oder später aus finanziellen, bzw. privaten Gründen einen Arbeitgeberwechsel. Berufliche Weiterbildungen oder auch eine Reha können auch Gründe sein, warum man gerade einmal nicht für eine Vermittlung zur Verfügung steht. Aus diesem Grund schreiben wir einmal monatlich alle  unsere Gastmitglieder an und fragen, ob man zur Vermittlung zur Verfügung steht?

Für die Kandidaten, die die Frage positiv beantworten fertigen wir eine E-Mailvorlage an, mit der sie in Unternehmen durch uns vorgestellt werden. Von Fall zu Fall entscheiden wir uns entweder für eine Textnachricht, in der die Kandidaten beschrieben sind, oft kann aber auch ein Standard-Text benutzt werden, dem die anonymisierten Bewerbungsunterlagen beigefügt sind. Auf jeden Fall betrachten wir jede Vorstellung ganz individuell.

Anschließend beginnt die Recherche. Wir suchen nach passenden Stellenangeboten, berücksichtigen aber auch, dass nicht alle Stellen ausgeschrieben werden und versenden Initiativbewerbungen. Nicht jeder Vorgang gleicht sich, so dass man sagen kann, dass pro Kandidaten zwischen 2 und 4 Stunden benötigt werden, um ihn in Unternehmen vorzustellen. Wöchentlich kommen auf diesem Weg meistens mehr als 500 Bewerbungen zu den Unternehmen.

Zeigt ein Unternehmen auf eine unserer Vorstellungen Interesse, entstehen Telefonate, in denen Details geklärt werden, um – falls dann weiteres Interesse besteht – den Kandidaten und das Unternehmen direkt miteinander vorzustellen.

Auf was kommt es also an?
Nur wenn Sie als Arbeitsuchender unsere monatliche Mail positiv beantworten, werden wir für Sie tätig und stellen Sie in Unternehmen vor.

Xing rüstet ab: wichtige Suchfunktionen fehlen

 Vor einiger Zeit konnten Xing-Mitglieder, die nach Personen oder Unternehmen gesucht haben, noch zusätzliche Parameter (also “()”, “AND”, “NOT”, “OR” oder “*”) eingeben, um das Ergebnis effektiver zu gestalten. Hier hat sich Xing wieder einmal erlaubt, eine Funktion zu streichen. Wer diese jetzt noch nutzen möchte, muss eine neue Pro Business-Mitgliedschaft abschließen, die deutlich über 50 Euro mtl. kostet.

Studie: Paaren mit Kindern fällt Karriere nach wie vor schwer 

Eltern in Deutschland fällt es offenbar schwer, eigene Berufswünsche zu verwirklichen. Das geht aus einer Umfrage der Initiative Chefsache hervor, bei der rund tausend deutsche Führungskräfte oder angehende Führungskräfte befragt wurden. Rund zwei Drittel der Teilnehmer mit Kindern gaben an, dass es schwierig oder sehr schwierig sei, eigene Berufswünsche verwirklichen können. Dagegen empfinden es nur neun Prozent der kinderlosen Paare schwierig, dass beide der eigenen Karriere nachgehen können.

Schwierigkeiten sehen viele Führungskräfte besonders bei der Kinderbetreuung und bei starren Arbeitszeiten: So wünschen sich drei Viertel der Befragten eine verfügbare Kinderbetreuung, aber nur 20 Prozent sind mit dem Angebot zufrieden. Auch die Arbeit sollte flexibler eingeteilt werden können: Nur rund 40 Prozent sind mit der derzeitigen Situation zufrieden.

Außerdem geben der Studie zufolge mehr als die Hälfte der befragten Führungskräfte (57 Prozent) an, dass es gesellschaftlich akzeptiert sei, wenn beide Elternteile arbeiten. Die Erwartungen an Männer und Frauen in puncto Karriere klaffen allerdings weit auseinander: Nur ein knappes Viertel glaubt, es sei akzeptiert, wenn nur die Mutter Vollzeit arbeite. Rund drei Viertel vertreten die Ansicht, dass es bei Vätern eher anerkannt sei.

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Quelle: Studie: Paaren mit Kindern fällt Karriere nach wie vor schwer – SPIEGEL ONLINE

Menschliche Intuition kann man nicht automatisieren

Frau Prof. Meckel, was kann eine künstliche Intelligenz, was ein Mensch nicht kann?
Miriam Meckel: Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt sich rasant. Sie kann einfache kognitive Aufgaben längst schneller lösen als der Mensch. Aber im Feld der Intuition oder auch der Verbindung von Denken und Handeln sind wir Menschen besser. Es gibt noch keine KI-Maschine, die einen Tennisball retournieren kann, wenn der mit 140 Kilometer pro Stunde über das Netz geflogen kommt. Die Verbindung von Bewusstsein und Physis ist bislang unser Vorteil.

Kann die Digitalisierung womöglich auch eine Chance für die Demokratisierung der Arbeitswelt darstellen?
Ja, durchaus! Niemand macht gerne eintönige oder körperlich anstrengende Arbeit. Das nehmen uns Schritt für Schritt die intelligenten Maschinen ab. Ist das nicht großartig? Jetzt gilt es, etwas daraus zu machen und die frei werdenden Kapazitäten für den menschlichen Vorteil zu nutzen. Es entstehen Räume für mehr Kreativität, mehr Innovationen und mehr menschliche Zuwendung, zum Beispiel in der Pflege. Darin sehe ich eine große Chance.

Wie sieht der Einsatz von künstlicher Intelligenz in Unternehmen derzeit aus?
Gerade im Recruiting kann KI hervorragend eingesetzt werden. Algorithmen erleichtern uns die Auswahl, beschleunigen die komplexen Prozesse und können sogar dafür sorgen, dass wir nicht Opfer unserer eigenen menschlichen Vorurteile werden. Allerdings muss man dabei vorsichtig sein, denn Algorithmen trainieren können sich durchaus ebenfalls Vorurteile antrainieren, denn die stecken in den Datensätzen, mit denen sie lernen. Ich denke, es wird immer eine Kombination aus künstlicher und menschlicher Intelligenz sein, die Personalauswahl und -entwicklung gelingen lässt. Wer einen Vorgeschmack auf die kommenden Trends bekommen möchte, sollte übrigens nach Asien schauen. Dort ist die KI in den Human Resources längst Standard.

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Quelle: Menschliche Intuition kann man nicht automatisieren

Minijob anmelden: Das müssen Arbeitgeber über gewerbliche Minijobs wissen | impulse

Viel los im Betrieb? Minijobber helfen! Anders als Teil- oder Vollzeitkräfte können sie flexibler arbeiten. Was gewerbliche Arbeitgeber über 450-Euro-Job und kurzfristige Beschäftigung wissen müssen.

Viele Kunden im Laden – aber eben nur zu Stoßzeiten? Wenn eine Vollzeitkraft nicht lohnt, ist es eine Überlegung wert, einen Minijobber einzustellen. „Ein großer Vorteil, den Arbeitgeber durch Minijobber haben, ist die flexible Verfügbarkeit“, sagt Wolfgang Buschfort von der Knappschaft-Bahn-See. Diese ist Träger der Minijob-Zentrale – der zentralen Anlaufstelle für alle, die einen Minijobber anmelden wollen. „Wenn ich abends in einer Gaststätte großen Andrang habe oder an der Kasse während dem Wochenende, aber eben nicht über den ganzen Tag hinweg, dann rentiert sich ein Minijobber. Eine Vollzeitarbeitskraft wäre da ja nicht ausgelastet.“

6,7 Millionen gewerbliche Minijobber arbeiten in Deutschland und zwar in allen Branchen, so Buschfort, wenige allerdings in der Industrie. Vor allem im Handel oder bei Dienstleistern seien sie aktiv. Und zwar „immer dann, wenn es Arbeitsspitzen gibt“ – also wenn besonders viel zu tun ist.

Das müssen Arbeitgeber wissen, damit die Zusammenarbeit mit Minijobbern klappt.

Was ist ein Minijob?

Ein Gesetz schreibt es vor: Laut § 8 SGB IV ist ein Minijob eine geringfügige Beschäftigung. Ein Mitarbeiter arbeitet also nur wenige Stunden im Betrieb und verdient pro Monat einen begrenzten Betrag. Solange ein Arbeitnehmer unter dieser Lohngrenze bleibt und keinen Hauptberuf hat, darf er auch mehrere Minijobs gleichzeitig haben.

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Quelle: Minijob anmelden: Das müssen Arbeitgeber über gewerbliche Minijobs wissen | impulse

Arbeitszeiterfassung: Altmaier will Urteil vorerst nicht umsetzen

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Arbeitszeiterfassung vor zusätzlicher Bürokratie für Arbeitnehmer und Arbeitgeber gewarnt. „Das Urteil weist in die falsche Richtung“, sagte der CDU-Politiker am Dienstag in Berlin. „Es ist der falsche Weg, die Stechuhr wieder überall einzuführen.“ Es gebe in Deutschland nach derzeitiger Rechtslage bereits ein umfassendes Dokumentationssystem, mit dem die tägliche Arbeitszeit gemessen werden könne.

Das Wirtschaftsministerium werde das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) genau prüfen und ein Rechtsgutachten vergeben, um festzustellen, ob es überhaupt Handlungsbedarf gebe. „Wir wollen und müssen die Interessen der Arbeitnehmer schützen, aber wir dürfen keine überbordende Bürokratie schaffen.“

Das Wirtschaftsministerium erklärte, das Urteil lasse einen Auslegungsspielraum. Es nenne zudem keine bestimmte Frist, in welcher Mitgliedstaaten tätig werden müssten. „Daher ist es jetzt richtig, genau zu prüfen und zu analysieren, ob es Umsetzungsbedarf gibt und nicht zu Schnellschüssen zu kommen. Es ist wichtig Lösungen zu finden, die Arbeitgeber- und Arbeitnehmerinteressen gerecht werden und nicht zu weiterer Bürokratie führen.“

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Sicher bewerben: Wie Jobbörsen Betrüger aussortieren

Am 17. Mai hatte der HRM über ein Pornoseiten- und Spam-Problem bei Google for Jobs berichtet. Drei Tage später hatte Google reagiert: Die Links zu den Porno- und Datingseiten sind gelöscht. Und es gibt eine offizielle Stellungnahme. Das Malware-Problem von Google haben wir zum Anlass genommen, Jobbörsen und soziale Netzwerke zu fragen, wie sie es denn mit der Sicherheit halten – pünktlich zum offiziellen Start von Google for Jobs in Deutschland.

Zweifelhafte Inhalte werden von Bewerbern gemeldet

Hier kommt zunächst die Stellungnahme von Google:

„Stellenausschreibungen, die in unserer Jobsuche-Funktion in der Google-Suche erscheinen, müssen unsere Inhaltsrichtlinien erfüllen – das gilt weltweit und damit auch für Deutschland, sobald die Funktion hier starten wird. Tun sie das nicht, werden sie entfernt. Nutzer, die unangemessene, betrügerische oder Spam-Stellenanzeigen entdecken, können über den Button „Feedback senden“ oben rechts auf dem Desktop oder unten rechts auf dem Handy Beiträge markieren. Diese werden anschließend überprüft.“
Ein Google-Sprecher auf die Anfrage des HRM

Die Nutzer übernehmen also die Kontrolle der Inhalte, zumindest zu einem wesentlichen Teil. Damit ähnelt das Modell dem von Facebook und Twitter. Ob Google mit seiner Vorgehensweise allerdings erfolgreich sein wird, bleibt fraglich.

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Passende Stellenangebote für mich und ich werde nicht benachrichtigt.

Vorgang: Wiederholt kam es vor, dass wir von Kandidaten angerufen wurden, weil wir auf der Homepage passende Stellenangebote hatten und wir keine Benachrichtigung an die Kandidaten verschickt haben.

Antwort:
Es wäre schon, wenn es funktionieren würde. Viele meinen ja, man könnte das durch EDV lösen. Leider ist es nicht so, wie man es z.B. bei Organisationen wie der Arbeitsagentur erleben kann. Alleine die Parameter bei den Qualifikationen, die bei solchen “Stellenzuweisungen” zu bedenken sind, können nicht von einer Person bewältigt werden. Gehen Sie also davon aus, dass dieser Service in den wenigsten Fällen funktionieren wird. Auch wenn er versprechen wird.

Als Beispiel: Wir veröffentlichen wöchentlich zwischen 30 und 50 Stellenangebote. Und nehmen wir nur an, dass wir 200 Kandidaten betreuen, können Sie sich denken, dass eine “Zuweisung” nicht funktionieren kann.

Aus diesem Grund gilt für unseren Stellenmarkt:
Lesen Sie die Stellenangebote aufmerksam durch und entscheiden, ob die Position, der Arbeitsort und andere Sachverhalte passen. Wünschen Sie eine Vorstellung, teilen Sie uns das bitte per E-Mail mit.

Neuer Mindestlohn für Azubis: Eigentlich ein Witz

Mindestens 515 Euro sollen Azubis ab 2020 im ersten Lehrjahr verdienen. Das sieht ein Gesetzesentwurf der Bildungsministerin vor. Ein Mindestlohn ist gut, die Höhe ist trotzdem ein Witz.

In etwa 320 Euro für die Miete, 200 Euro für Verpflegung, 40 Euro für den HVV und dann will man ja auch noch was erleben. Das waren so über den Daumen gepeilt die monatlichen Kosten, die ich vor knapp 15 Jahren einplanen musste, als ich Azubi in Hamburg war. Verdient habe ich übrigens im ersten Lehrjahr nur 300 Euro. Was erleben war da eigentlich gar nicht drin – hätte ich nicht noch bis spät abends in einer Kiezkneipe an der Bar gearbeitet. Dass so ein Gehalt viel zu wenig sei, findet auch Bundesbildungsministerin Anja Karliczek. Sie hat am Mittwoch einen Gesetzesentwurf durchs Kabinett gebracht, der für Auszubildende eine Mindestvergütung vorschreibt. 515 Euro sollen sie ab 2020 im ersten Lehrjahr bekommen. Im Zweiten kommen 18 Prozent drauf, im Dritten 35. Sie erkennt damit an, dass auch Azubis ihren Teil zur betrieblichen Wertschöpfung beitragen und entsprechend bezahlt werden sollen. 300 Euro – das war Dumping!

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Wie Amazon seine Angestellten durch Pack-Maschinen ersetzt

Amazon hat etwa 650.000 Angestellte – deutlich mehr als die anderen großen Tech-Konzerne. Bei Apple arbeiten etwa 130.000 Menschen, bei Google knapp über 100.000 und Facebook hat nur etwa 30.000 Angestellte. Das liegt natürlich am Geschäftsmodell. Päckchen einpacken und verschicken ist aufwendiger und weniger leicht zu automatisieren, als eine Plattform zu betreiben. Dafür braucht es schließlich vor allem Informatiker, nicht auch Logistiker wie bei Amazon.

  • Es verwundert deshalb wenig, dass Amazon mit neuen Maschinen und Logistikkonzepten Projekte startet, die die Anzahl seiner Mitarbeiter reduzieren kann. So führt das Unternehmen in seinen Logistikzentren in Deutschland, anderswo in Europa und in Amerika Schritt für Schritt Packmaschinen ein. In den meisten Logistikzentren sind dafür bisher noch Menschen zuständig.

Keine Entlassungen

Die Anschaffung dieser Maschinen würde sich innerhalb von zwei Jahren rechnen, heißt es in einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters. Das Unternehmen plane, in jedes seiner 55 sogenannten Ausführungszentren in Amerika zwei dieser Packmaschinen zu installieren. Allein dadurch könnten bis zu 1300 Angestellte ersetzt werden, etwa ein Prozent der Beschäftigten in den betroffenen Logistikzentren. Doch auch in deutschen und anderen europäischen Logistikzentren des Unternehmens werden die Maschinen schon eingesetzt.

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Quelle: Wie Amazon seine Angestellten durch Pack-Maschinen ersetzt

Berufsausbildung – So alt und wieder Azubi – Karriere 

Sie sind oft älter als ihre Ausbilder und drücken die Schulbank mit Menschen, die ihre Kinder sein könnten: In Deutschland gibt es immer mehr Auszubildende im fortgeschrittenen Alter. Mit 30, 40 oder 50 Jahren beginnen sie mit einer Berufsausbildung. Laut Bundesinstitut für Berufsbildung (Bibb) hat sich die Zahl der Ausbildungsanfänger, die 24 Jahre oder älter waren, innerhalb von neun Jahren fast verdoppelt.

Sie macht mittlerweile knapp zwölf Prozent aus. Etwa 1350 neue Azubis waren 2016 sogar jenseits der Vierzig. Die Zahl ist absolut gesehen zwar gering, doch auch sie hat sich um das Zweieinhalbfache erhöht. Die Auszubildenden in Deutschland werden also älter. Woran liegt das?

“Die Menschen gehen länger zur Schule”, sagt Katrin Gutschow, Expertin für Nachqualifizierung am Bibb. “Und es wird Schulabgängern heute nicht leichter gemacht, sich beruflich zu orientieren, weil sie immer hören: Du kannst alles werden.” Hinzu kämen mehr Studienabbrecher und Flüchtlinge, die Arbeit suchen. Der Fachkräftemangel spiele ebenfalls eine Rolle.

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Quelle: Berufsausbildung – So alt und wieder Azubi – Karriere – Süddeutsche.de

Arbeitszeiterfassung: Welche Folgen hat das EuGH-Urteil? 

Überstunden, die nicht gezählt werden? Unbezahlte Mehrarbeit zu Hause? Das soll es in Zukunft in Europa nicht mehr geben. Der Europäische Gerichtshof hat entschieden: Die EU-Staaten müssen Arbeitgeber verpflichten, jede Arbeitsstunde ihrer Mitarbeiter genau zu erfassen.

Bislang waren Arbeitgeber lediglich verpflichtet, Überstunden zu dokumentieren, also jede zusätzliche Arbeitsstunde nach acht Stunden zu erfassen. Das soll sich künftig ändern: Alles, was die Arbeitnehmer an Arbeitszeit leisten, muss dokumentiert werden.

In der Begründung des Gerichtshofs heißt es, dass ohne ein solches System weder die Arbeitsstunden noch die Überstunden “objektiv und verlässlich ermittelt” werden können. Für Arbeitnehmer sei es daher “äußerst schwierig oder gar praktisch unmöglich”, ihre Rechte durchzusetzen.

In welchen Branchen war es bereits Pflicht, die Arbeitszeiten zu erfassen? In welchen ändert sich das nun? Kommt die Stechuhr zurück in die Firmen? Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

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Quelle: Arbeitszeiterfassung: Welche Folgen hat das EuGH-Urteil? – SPIEGEL ONLINE

Xing: Keine Lust auf unpassende Stellenangebote und was man dagegen tun kann.

Als langjähriges Mitglied bei Xing bekomme ich in unregelmäßigen Abständen und sehr oft Empfehlungen für Stellenangebote. Abgesehen davon, dass ich mich nicht auf der Suche befinde, werden Stellen angeboten, die in keiner Form zu meinem Profil passen würden. Und dass, obwohl ich meinen Profileinstellungen alles so eingestellt habe, um den Eingang von Stellenangeboten zu vermeiden. Eventuell würde ich aber doch über einen Wechsel in ein Unternehmen nachdenken, sofern es sich um eine Aufgabe handelt, die nicht nur interessant ist, sondern sich auch mit meinen persönlichen und fachlichen Kompetenzen deckt. Deswegen besteht meiner Meinung nach kein Grund zur Aufregung, wenn man meine Profileinstellungen in Einzelfällen ignoriert.

Die Vielzahl der Einblendung von unprofessionellen Stellenangebote hat seinen Grund. Xing erhält für die Einblendung bzw. Klicks auf Werbeanzeigen Geld und anscheinend gilt, dass man den Aufwand möglichst gering halten möchte. Einerseits verständlich, aber auf der anderen Seite schafft man sich verärgerte Kunden / Mitglieder. Selbstverständlich kann man die Auftraggeber auch nicht aus der Verantwortung entlassen, denn diesen stehen schon Möglichkeiten der Steuerung für die Verteilung der Werbeeinblendungen zur Verfügung. 

Ich z.B. wohne im Großraum Hamburg und bekomme regelmäßig Stellenangebote als Postsortierer- oder Öffner, für ein Zeitarbeitsunternehmen in Chemnitz. Ob man wirklich meint, ich wäre bereit für den Einsatz bei einem Zeitarbeitsunternehmen in 350 km Entfernung einen Umzug oder tägliches/wöchentliches Pendeln in Kauf zu nehmen? Das ist nur eines von vielen.

Doch was kann man dagegen tun?

Zuerst habe ich mein Xing-Profil in zwei Bereichen angepasst, was wohl etwas Abhilfe gebracht hat. Xing auf dieses Problem anzusprechen ist ein erfolgloses Unterfangen. Jede Verteilung und jeder Klick bringt Umsatz. Man kann also davon ausgehen, dass Xing unser “Wohlbefinden” nicht interessiert.

Eine Lösung wäre es, den Werbetreibenden – also denen, der für die “sinnfreie” Werbung Geld bezahlt, über den Vorgang zu informieren. Bekomme ich 5x unqualifizierte Stellenangebote, werde ich – mit Hilfe eines Textbausteines – auf jedes Stellenangebot antworten und dem werbenden Unternehmen damit nicht nur Zeit, sondern auch Geld kosten. Und sollte die Anzeige eines Unternehmens mehrfach an einem Tag erscheinen, wird natürlich jede Anzeige beantwortet.

Als Software empfehle ich die kostenlose Freeware https://www.phraseexpress.com/de/freeware.htm ,  die ich schon viele Jahre einsetze.

 

So lange dauert es, bis Unternehmen auf Bewerbungen reagieren

Unternehmen lassen sich mit einer Antwort auf die Bewerbungmanchmal Zeit. Jobsuchende fragen sich: Welche Reaktionszeit ist eigentlich üblich? Eine Befragung verrät es.

Eine Bewerbung kostet Zeit, Geld und vor allem Energie. Jobsuchende, die sich für eine Bewerbung bei einem potenziellen Arbeitgeber entscheiden, wollen mit ihren Unterlagen natürlich auch überzeugen. Und klar ist auch, dass die Aufregung anschließend steigt: Bekomme ich die Zusage? Bin ich in der nächsten Runde? Es zerrt an den Nerven, wenn eine erste Antwort oder selbst eine Eingangsbestätigung lange auf sich warten lassen. Viele Bewerber fragen sich dann, welche Antwortzeit bei Unternehmen eigentlich üblich ist.

Antwort auf Bewerbung: 2-wöchige Wartezeit ist üblich, nur wenige brauchen länger

Antwort auf Bewerbung: So lange dauert es, bis Unternehmen reagieren. (Grafik: Personio – Stand: 2019)

Dieser Frage ist auch der HR-Software-Anbieter Personio in einer Befragung nachgegangen. Rund 300 kleine bis große Unternehmen sollten die Frage beantworten: „Wie lange dauert in der Regel die erste Reaktion eures Unternehmens auf den Bewerbungseingang?“ Die Antworten werden sicher einige Bewerber beruhigen: In den allermeisten Fällen – rund 87 Prozent – lässt die erste Antwort auf den Bewerbungseingang nämlich nicht länger als zwei Wochen auf sich warten. Ein Viertel antwortet sogar binnen drei Arbeitstagen.

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Quelle: So lange dauert es, bis Unternehmen auf Bewerbungen reagieren

Mindestlohn: Kaum Kontrollen auf öffentlichen Baustellen?

Auf einen Blick:

  • Die Mindestlohnerklärung sei nicht mehr als ein Freibrief, mit dem sich die öffentliche Hand ihrer Verantwortung entziehe, sagt Nielsen.
  • Unternehmen haften für Nachunternehmer, die keine Mindestlöhne zahlen. Öffentliche Auftraggeber sind davon ausgeschlossen.
  • Daran wird auch das neue Wettbewerbsregister nichts ändern. Es soll die Kontrollen vor der Vergabe erleichtern, doch nach der Vergabe bleibt alles beim Alten.
  • Was rechtfertigt die Sonderstellung der öffentlichen Hand? Das Bundeswirtschaftsministerium lässt diese Frage unbeantwortet.

Nancy Nielsen hat es immer wieder erlebt: „Die öffentliche Hand vergibt Aufträge an extreme Billiganbieter. An Firmen, von denen in der Branche jeder weiß, wie mies sie ihre Leute behandeln und bezahlen.“ Ist die Mindestlohnerklärung in den Ausschreibungsunterlagen enthalten, seien die Sachbearbeiter der Kommunen fein raus, sagt die Betriebswirtin: „Durch welche Tricks ein Unternehmen seine seltsam niedrigen Preise erzielt, ist dann nicht mehr relevant.“

Nielsen beschäftigt 7 Mitarbeiter in Bad Lobenstein (Thüringen). Ihre Spezialisierung: Wandschutz. „Wir kommen, wenn der Maler seine Arbeit erledigt hat.“ Und weil ihre Leute die Wände in Einrichtungen mit großem Besucherverkehr schützen, beispielsweise in Krankenhäusern oder Altenpflegeheimen, wären öffentliche Aufträge eine feine Sache. Der Haken: „Gegen Billig-Anbieter, die Ausschreibungen gewinnen, bin ich chanchenlos.“

Erfahrungen von Kollegen: „Das interessiert keine Sau.“

Wird die Einhaltung der Mindestlöhne wirklich nicht kontrolliert? Trotz etlicher Telefonate: Wir konnten keinen Unternehmer finden, der überprüft wurde, nachdem er die Mindestlohnerklärung für einen öffentlichen Auftrag abgegeben hatte. Weder durch die öffentliche Hand selbst, noch durch die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS). Stattdessen berichteten die Kollegen von anderen Erfahrungen, zum Beispiel:

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Quelle: Mindestlohn: Kaum Kontrollen auf öffentlichen Baustellen?

Ministerpräsident fordert Mindestlohn-Kontrollen ohne Waffen

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) ist für die Kontrolle der Mindestlöhne zuständig. Doch die Art und Weise ihrer Kontrollen ist Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer ein Dorn im Auge. Im Gespräch mit dem Tagesspiegel forderte er: „Mindestlohn-Kontrollen des Zolls in Unternehmen müssen ohne Uniform und Waffen ablaufen.“ Der Staat könne nicht jedem Unternehmer als potenziellem Betrüger begegnen. Es sei kein Wunder, dass die Betroffenen verärgert seien, so der CDU-Politiker.

2018: Zoll deckt viele Mindestlohnverstöße auf

Der Zoll hat Arbeitgeber im Baugewerbe 2018 besonders häufig unter die Lupe genommen. Der Spitzenreiter bei Verstößen ist aber eine andere Branche.

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Als Negativbeispiel für das Vorgehen der FKS nannte Kretschmer den Fall eines Bäckerladens, in den der Zoll „mit allem Drum und Dran einmarschiert“ sei. „Der ist Dorfgespräch, egal was gewesen ist, das ist unanständig“, kritisierte er. Die Frage sei, wie der Staat auftrete.

Quelle: Ministerpräsident fordert Mindestlohn-Kontrollen ohne Waffen

Azubi-Prämie: 10.000 Euro für Abschluss mit Note 2

Auf einen Blick:

  • Weil einer seiner fünf Mitarbeiter vor der Rente steht, sucht Schlossermeister Frank Duwe einen Azubi mit Potenzial.
  • Weil andere Maßnahmen nicht fruchteten, setzte Duwe eine Prämie aus: 10.000 Euro, wenn der Auszubildende seine Prüfung mit der Note gut besteht.
  • Resonanz: Bislang zwei Bewerbungen und viel Feedback.

Frank Duwe hat vieles versucht, um gute Auszubildende zu finden: Stellenanzeigengeschaltet und Schulklassen in seine Schlosserei eingeladen. Er war auf Ausbildungsmessen präsent und hatte Praktikanten von der Arbeitsagentur im Betrieb. Ein großes Banner an der Schlosserei, direkt gelegen an der Bundesstraße in Grevesmühlen, machte auf die offene Lehrstelle aufmerksam. Gebracht hat es nichts.

Frank Duwe will die Leistungen eines Auszubildenden belohnen

Deshalb kam der Schlossermeister auf eine andere Idee: 10.000 Euro Prämie verspricht er, wenn der neue Auszubildende seine Lehre mit der Note 2 erfolgreich abschließt. „Ich habe gesehen, dass andere mit einer höheren Bezahlung während der Lehrzeit werben, aber ich wollte lieber die Leistung belohnen“, sagt Frank Duwe. Denn er brauche Auszubildende, die etwas leisten könnten. „Unsere Arbeit ist anspruchsvoll, wir bauen komplizierte Stahlkonstruktionen und Blechverkleidungen. Meine Mitarbeiter müssen technische Zeichnungen lesen können und brauchen räumliches Vorstellungsvermögen.“ Ein guter Realschulabschluss sei daher erforderlich und am besten schon erste technische Erfahrungen.

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Quelle: Azubi-Prämie: 10.000 Euro für Abschluss mit Note 2

Mitarbeitersuche online: Zwei Betriebe berichten

Auf einen Blick:

  • Bei der Mitarbeitersuche setzen viele Betriebe mittlerweile auf Social-Media-Kanäle wie Facebook oder Instagram.
  • Doch zwei Betriebe machten eher ernüchternde Erfahrungen: Spezialisten sind Mangelware, Bewerber oft nicht qualifiziert.
  • Trotzdem geben sie ihre Aktivitäten nicht auf, gehen aber auch andere Wege: Sie qualifizieren eigene Mitarbeiter und suchen nach Arbeitskräften im Ausland.

Das Handwerk sucht dringend nach Fachkräften: Im vergangenen Jahr hatten 38 Prozent der Handwerksbetriebe laut einer aktuellen Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) bei der Suche nach Fachkräften große Mühe oder waren sogar erfolglos. „Der Bedarf ist besonders im Bau, also Hochbau, Tiefbau, Straßenbau und im Ausbau hoch, aber auch in anderen Bereichen wie Sanitär, Heizung, Klima und in den Lebensmittelgewerken wie etwa Metzger, Bäcker oder Konditor“, kommentiert ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer die Ergebnisse.

Handwerksbetriebe gehen daher unterschiedliche Wege, um neue Fachkräfte zu finden. Vor allem jüngere Bewerber suchen Jobs nicht mehr in Zeitungsannoncen, sondern online auf Webseiten oder Social-Media-Kanälen wie Facebook oder Instagram. Zwei Betriebe berichten aus der Praxis.

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Quelle: Mitarbeitersuche online: Zwei Betriebe berichten

Deutsche machen eine Milliarde unbezahlte Überstunden

Im vergangenen Jahr haben die Beschäftigten in Deutschland so viel Mehrarbeit geleistet wie seit 2007 nicht: Sie häuften 2127 Millionen Überstunden an. Allerdings sei nur die Hälfte der zusätzlich geleisteten Stunden vergütet worden, etwa eine Milliarde Stunden sei unbezahlt geblieben, berichtet die „Rheinische Post“. Sie beruft sich dabei auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag. Demnach hat die Zahl der Überstunden von Voll- und Teilzeitbeschäftigten im Vergleich zum Vorjahr um etwa elf Prozent zugenommen und denkbar nah am bisherigen Höchstwert vor einer Dekade. Damals wurden noch vier Millionen Überstunden mehr geleistet als heute, allerdings von weniger Erwerbstätigen als heute.

Durchschnittlich habe jeder abhängig Beschäftigte im Jahr 2017 jeweils knapp 27 bezahlte und unbezahlte Überstunden gemacht, insgesamt entspreche das etwa 0,6 Stunden pro Woche. Im ersten Halbjahr 2018 lag die Zahl der Überstunden den Angaben zufolge bereits bei 1,1 Milliarden.

Die meisten Arbeitnehmer blieben länger im Betrieb, weil es offenbar nicht anders ging: In einer Befragung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin gab jeder dritte Beschäftigte mit mehr als zwei Überstunden in der Woche an, dass die Arbeit in der vereinbarten Arbeitszeit nicht zu erledigen sei. Ein weiteres Drittel nannte andere betriebliche Gründe, 14 Prozent nannten betriebliche Vorgaben. Aus Spaß an ihrer Tätigkeit blieben nur 15 Prozent länger, wegen des zusätzlichen Geldes lediglich 5 Prozent.

Die Mehrarbeit ist dem Bericht zufolge sehr unterschiedlich auf die einzelnen Branchen verteilt. Am meisten Überstunden machten Unternehmensdienstleister, gefolgt von Informations- und Kommunikationsberufen, der Land- und Forstwirtschaft sowie von Handel und Gastgewerbe.

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Quelle: Deutsche machen eine Milliarde unbezahlte Überstunden

EU-Richtlinie zur Arbeitszeit: Stechuhr für alle MitarbeiterInnen

In allen EU-Staaten müssen die Arbeitgeber die Arbeitszeit ihrer Beschäftigten „objektiv und verlässlich“ erfassen. Nur so könne die Einhaltung von Höchstarbeitszeiten effektiv kontrolliert werden. Dies hat jetzt der Europäische Gerichtshof (EuGH) in einem Fall aus Spanien entschieden. Das Urteil hat auch für Deutschland Auswirkungen.

Im konkreten Fall stritt der größte spanische Gewerkschaftsdachverband CCOO mit der spanischen Niederlassung der Deutschen Bank über die Einführung einer generellen Arbeitszeiterfassung. Im spanischen Recht ist sie nicht vorgesehen. Der Nationale Gerichtshof Spaniens legte aber den Fall dem EuGH vor und fragte, ob sich aus EU-Recht anderes ergebe.

Der EuGH prüfte dabei die EU-Arbeitszeit-Richtlinie von 2003. Diese sieht eine wöchentliche Höchstarbeitszeit von 48 Stunden (inklusive Überstunden) vor sowie eine tägliche Mindestruhezeit von elf Stunden am Stück und eine wöchentliche Mindestruhezeit von 24 Stunden am Stück.

In der Richtlinie steht zwar keine ausdrückliche Pflicht zur Aufzeichnung der Arbeitszeit. Laut EuGH ist die Richtlinie aber so auszulegen, dass eine derartige Pflicht besteht.

Schwächere Vertragspartei

Der EuGH nahm dabei auf die EU-Grundrechte-Charta Bezug. Danach haben alle Arbeitnehmer das „Recht auf gesunde, sichere und würdige Arbeitsbedingungen“. Dieses Recht wäre gefährdet, wenn die Arbeitnehmer selbst beweisen müssten, wie lange sie gearbeitet haben. Da Arbeitnehmer im Arbeitsverhältnis die „schwächere“ Vertragspartei sind, bestehe die Gefahr, dass sie ihre Rechte nicht einfordern können oder sich dies nicht trauen.

Nicht ausreichend sei, so der EuGH, wenn nur die Überstunden erfasst würden. Vielmehr müsse die gesamte Arbeitszeit aufgezeichnet werden. Nur so sei effektiv nachweisbar, welche Zeiten als Überstunden zu bezahlen sind.

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Quelle: EU-Richtlinie zur Arbeitszeit: Stechuhr für alle MitarbeiterInnen – taz.de

Digitale Transformation: Deutschland laut OECD nur mittelmäßig vorbereitet 

Massenarbeitslosigkeit durch den technischen Wandel und Globalisierung drohe zunächst nicht, hatte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zuletzt in einer Studie befunden. Dennoch seien insbesondere die Jobs Geringqualifizierter durch Automatisierung und Digitalisierung bedroht – nicht nur in Deutschland.

Bei welchen Fähigkeiten es genau hapert, hat die OECD nun in einer weiteren Studie untersucht. Und herausgefunden: In vielen Bereichen sind deutsche Arbeitnehmer zumindest etwas besser qualifiziert als Menschen in anderen OECD-Ländern. Meist sind sie jedoch nur Mittelmaß, für einen ersten Platz in den Rankings reicht es nie.

Für den “Skills Outlook 2019” untersuchte die Organisation etwa, ob und wie häufig Angestellte bei der Arbeit Computer nutzten, etwa um damit E-Mails zu schreiben oder sich tiefergehend zu informieren. Zudem wurden die Digital-Fähigkeiten von Lehrern gezielt untersucht. Sie sind laut OECD maßgeblich dafür, wie gut die kommenden Generationen auf die Digitalisierung vorbereitet sind.

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Quelle: Digitale Transformation: Deutschland laut OECD nur mittelmäßig vorbereitet – SPIEGEL ONLINE

Wie bewerben sich trans* Personen richtig, Frau Ungar?

Im Berufsleben haben es trans* Menschen oft schwer. In vielen europäischen Ländern liegt ihre Arbeitslosenquote über dem Durchschnitt, wie mehrere Studien zeigen. Sie fürchten Vorurteile, Diskriminierung und weniger Aufstiegschancen. Sarah Ungar weiß um diese Sorgen. Sie startete 2006 als Mann in einem Trainee-Programm bei Thyssenkrupp. Zehn Jahre später hatte sie ihr Coming-Out als Frau. Heute berät die Personalmanagerin im Stahlkonzern Führungskräfte und engagiert sich unter anderem für trans* Beschäftigte.

Wir haben mit ihr über Schwierigkeiten bei der Bewerbung, verständnislose Arbeitgeber und die Kosten eines Doppellebens gesprochen.

Frau Ungar, Sie sagen, dass Unternehmen fast acht Prozent der Bevölkerung vernachlässigen, wenn sie die LGBTTI-Community übergehen. Kann sich das ein Betrieb in Zeiten des Fachkräftemangels und der Digitalisierung noch leisten?

Ganz klare Antwort: Nein. Natürlich ist es ein bisschen übertrieben, wenn ich sage, ein Unternehmen würde keinen einzigen schwulen, lesbischen oder transsexuellen Menschen beschäftigen, wenn es die Community nicht anspricht. Das ist sicher nicht so. Bei Thyssenkrupp haben ja, bevor wir uns dazu positioniert haben, auch schwule, lesbische, transsexuelle und intergeschlechtliche Menschen gearbeitet. Doch jetzt können sie offener damit umgehen und ein anderes Verständnis und mehr Akzeptanz erwarten. Ist ein Unternehmen aber bekannt dafür, dass es Menschen aus dieser Gruppe ausschließt, wird das ja gegebenenfalls auch in der Community bekannt. Diese Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber werden ganz sicher deutlich weniger Bewerbungen von ihnen bekommen oder gar keine mehr.

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Quelle: Wie bewerben sich trans* Personen richtig, Frau Ungar? | Gründerszene

Fachkräftemangel: Besondere Benefits für Engpasstalente

Was tun Unternehmen gegen den Fachkräftemangel? Unter dieser Fragestellung untersuchte die Studie, welche Maßnahmen in deutschen Betrieben gesetzt werden, um besonders gefragtes Personal mehr zu halten und zu gewinnen. Dabei scheinen Firmen mit strategischer Personalplanung besonders erfolgreich zu sein. Sie beschäftigen sich sehr genau mit der wirtschaftlichen Zukunft und planen ihr Personal entsprechend zielgerichtet.

Spezielle Benefits für gefragte Fachkräfte

50 Prozent der Betriebe mit strategischer Personalplanung bieten ihren sogenannten Engpasstalenten besondere Anreize. Bei Unternehmen ohne entsprechende Strategie sind es mit 39 Prozent deutlich weniger. Sie setzen eher darauf, alle Mitarbeiter gleich zu behandeln.

Die häufigsten Anreize für Engpasstalente:

  • Nicht-monetäre Anreize: 58 Prozent der befragten Unternehmen bieten besonders gefragtem Personal nicht-finanzielle Benefits an. Diese werden leider nicht weiter ausgeführt. Bei nur elf Prozent der Unternehmen bekommen alle Mitarbeiter diese Benefits.
  • Work-Life-Balance: 21 Prozent der Unternehmen geben eine gute Work-Life-Balance als Standard fürs gesamte Personal an. Bei 56 Prozent hingegen – und damit bei mehr als doppelt so vielen – dürfen sich nur Engpasstalente über eine bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Privatleben freuen.
  • Monetäre Anreize: Eine besonders attraktives Gehalt oder Sonderzahlungen gibts bei 53 Prozent der Firmen nur für besonders gefragtes Personal. Lediglich 14 Prozent der befragten Unternehmen geben finanzielle Anreize als Standard für alle Mitarbeiter an.
  • Hilfe beim Umzug: Fast jedes zweite Unternehmen unterstützt Engpasstalente zudem beim beruflich bedingten Umzug, während nur fünf Prozent all ihren Mitarbeitern dabei helfen, für den Job umzuziehen.

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Quelle: Fachkräftemangel: Besondere Benefits für Engpasstalente – karriere.at

Migration – Viel Wenn und Aber 

Horst Seehofer ist früh dran. Als der Bundesinnenminister am Donnerstag den Plenarsaal betritt, sind die Reihen noch ziemlich leer. Er setzt sich auf die Regierungsbank und geht seine Notizen durch. Das Gesetz zur Fachkräfteeinwanderung steht auf der Tagesordnung. Die SPD hat es ihm abgetrotzt während des erbitterten Koalitionsstreits im vergangenen Sommer. Sozialdemokratisches Beutegut, sozusagen. Seehofer steckt den Füller weg. Sein Parteikollege, CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt, bleibt bei ihm stehen. Dann ein Handschlag mit Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD). Mit ihm hatte Seehofer monatelang ausdiskutiert, wie viel Einwanderung im Fachkräfteeinwanderungsgesetz stecken darf.

Über Jahrzehnte wurde darüber gestritten, ob Deutschland ein Einwanderungsland ist oder nicht. Nein, befanden konservative Kräfte. Ja, sagten Sozialdemokraten, Grüne und später auch die FDP. Wirtschaftsverbände fordern längst, auch Nicht-EU-Bürgern den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern, denn in Deutschland sind 1,2 Millionen Stellen für Fachkräfte unbesetzt. Es fehlen nicht nur Akademiker, die schon jetzt erleichtert einwandern können. Betriebe rufen auch nach Ungelernten, die hier ausgebildet werden sollen.

Deshalb sitzt Seehofer jetzt im Saal und wäre eigentlich so weit. Er darf aber noch nicht, denn die AfD-Fraktion versucht seit geraumer Zeit, einen der ihren zum Bundestagsvizepräsidenten wählen zu lassen und stellt deshalb die Tagesordnung infrage. Der AfD-Abgeordnete Stephan Brandner tritt ans Pult, verlangt erst ein Glas Wasser (“ich habe noch nicht gefrühstückt”) und dann, dass die Wahl auf die Tagesordnung gehoben wird. Erst nachdem die anderen Fraktionen den zweiten Wunsch abgelehnt haben, ist Seehofer dran.

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Quelle: Migration – Viel Wenn und Aber – Politik – Süddeutsche.de

Fachkräftemangel in der Altenpflege wird immer dramatischer

Altenpflegeheime in Deutschland müssen sich nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit (BA) vorerst weiter auf Probleme bei der Besetzung freier Pflegestellen einstellen. Der Fachkräftemangel in der Branche habe zuletzt weiter zugenommen, teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) zum „Tag der Pflege“ am Freitag in Nürnberg mit. Inzwischen bestehe bundesweit ein Fachkräftemangel in diesem Bereich.

„In keinem Bundesland stehen rechnerisch ausreichend arbeitslose Bewerber zur Verfügung, um damit die der Bundesagentur gemeldeten Stellen besetzen zu können“, bilanziert die Nürnberger Bundesbehörde in einer Analyse. Dies gelte allerdings nur für examinierte Altenpflegefachkräfte, nicht für Altenpflegehelfer.

Nach Bundesagentur-Angaben seien im Jahresdurchschnitt 2018 in der Altenpflege auf knapp 3100 arbeitslose Fachkräfte rund 15.300 freie Stellen entfallen. Die Folge: Inzwischen dauere es 183 Tage, bis Heimbetreiber eine frei gewordene Pflegestelle neu besetzt hätten, zwölf Tage länger als noch im Jahr 2017. Immerhin hätten die verbesserten Fördermöglichkeiten mehr Jobsucher veranlasst, sich zum Altenpfleger ausbilden zu lassen.

Auch in der Krankenpflege ist die Lage nicht einfach

Ebenfalls schwierig, wenn auch nicht ganz so dramatisch sei die Situation bei Krankenpflegern. Auch hier sei der Bedarf an examinierten Kräften groß. Im Jahresschnitt seien bei der Bundesagentur rund 6000 arbeitslose examinierte und besonders spezialisierte Krankenpfleger registriert gewesen; gesucht wurden von Kliniken aber 14.900.

Ein Teil des Fachkräfteproblems könnte nach Einschätzung der Bundesagentur dadurch gelöst werden, dass Teilzeitbeschäftigte in der Pflege dazu ermuntert werden sollten, ihre Arbeitszeit zu verlängern. In der Altenpflege arbeiteten nach Angaben der Arbeitsagentur im Juni vergangenen Jahres 56 Prozent in Teilzeit, in der Krankenpflege 44 Prozent. In allen anderen Berufen liegt dieser Anteil dagegen im Schnitt nur bei 28 Prozent.

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Quelle: Fachkräftemangel in der Altenpflege wird immer dramatischer

Berufsausbildung – So alt und wieder Azubi – Karriere – Süddeutsche.de

Unbesetzte Ausbildungsplätze bringen Menschen, die 30, 40 oder 50 Jahre alt sind, auf die Idee, noch einmal Neues zu lernen. Doch es gibt einen Haken – und das ist nicht das Alter.

Von Lea Weinmann

Sie sind oft älter als ihre Ausbilder und drücken die Schulbank mit Menschen, die ihre Kinder sein könnten: In Deutschland gibt es immer mehr Auszubildende im fortgeschrittenen Alter. Mit 30, 40 oder 50 Jahren beginnen sie mit einer Berufsausbildung. Laut Bundesinstitut für Berufsbildung (Bibb) hat sich die Zahl der Ausbildungsanfänger, die 24 Jahre oder älter waren, innerhalb von neun Jahren fast verdoppelt.

Sie macht mittlerweile knapp zwölf Prozent aus. Etwa 1350 neue Azubis waren 2016 sogar jenseits der Vierzig. Die Zahl ist absolut gesehen zwar gering, doch auch sie hat sich um das Zweieinhalbfache erhöht. Die Auszubildenden in Deutschland werden also älter. Woran liegt das?

“Die Menschen gehen länger zur Schule”, sagt Katrin Gutschow, Expertin für Nachqualifizierung am Bibb. “Und es wird Schulabgängern heute nicht leichter gemacht, sich beruflich zu orientieren, weil sie immer hören: Du kannst alles werden.” Hinzu kämen mehr Studienabbrecher und Flüchtlinge, die Arbeit suchen. Der Fachkräftemangel spiele ebenfalls eine Rolle.

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Quelle: Berufsausbildung – So alt und wieder Azubi – Karriere – Süddeutsche.de

Unbezahlte Arbeit: Frauen arbeiten weltweit mehr als Männer 

Frauen sind die wahren Workaholics – zumindest, was unbezahlte Arbeit betrifft. Vier Stunden und 29 Minuten sind Frauen in Deutschland jeden Tag im Schnitt damit beschäftigt. Der Haushalt, das Kümmern um Angehörige und die Vereins- und Wohltätigkeitsarbeit gehören dazu.

Mit diesen 269 Minuten liegen Frauen in Deutschland fast genau im Durchschnitt von 41 untersuchten Ländern. Das geht aus einer Studie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen hervor.

Wie es um die Männer in Deutschland bestellt ist, verrät die Studie nicht. Aber im Durchschnitt aller 41 Länder arbeiten Frauen 266 Minuten am Tag ohne Bezahlung, Männer gerade mal 108 Minuten.

Unbezahlte Arbeit ist meistens Frauensache

Weltweit werden nach ILO-Angaben 16,4 Milliarden Stunden unbezahlte Arbeit pro Tag geleistet, drei Viertel davon von Frauen. Innerhalb der EU verbringen Frauen in Finnland am wenigsten Zeit damit: im Schnitt 211 Minuten am Tag. In Litauen sind es dagegen 308 Minuten.

Wenn neben den unbezahlten Arbeitsstunden im Haushalt, bei der Pflege und bei gemeinnützigen Aktivitäten auch noch Erwerbsjobs mit ausgewertet werden, sind Frauen ebenfalls deutlich stärker belastet: Sie arbeiten im Schnitt 55 Stunden pro Woche, Männer nur 49.

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Quelle: Unbezahlte Arbeit: Frauen arbeiten weltweit mehr als Männer – SPIEGEL ONLINE

Ramadan und Arbeitsrecht: Was Arbeitgeber wissen sollten

16 Stunden täglich fasten – der Ramadan ist nicht nur für Muslime herausfordernd: Welche Rechte haben Arbeitgeber, wenn fastende Mitarbeiter nicht die gewohnte Leistung bringen? Das regelt das Arbeitsrecht.

Einen Monat lang zwischen Sonnenaufgang und -untergang weder essen noch trinken – und trotzdem arbeiten gehen. Klingt schwierig? Für viele Muslime ist das im Fastenmonat Ramadan normal: Das Fasten ist fester Bestandteil des Islams. Der Ramadan verschiebt sich jedes Jahr – 2019 verzichten Muslime zwischen dem 5. Mai und 4. Juni etwa zwischen fünf Uhr morgens und neun Uhr abends auf Nahrung.

Chefs mit muslimischen Mitarbeitern müssen damit rechnen, dass sich das Fasten besonders an heißen Tagen auf deren Leistungsfähigkeit auswirkt: Die Mitarbeiter können sich schlechter konzentrieren, sind erschöpft und weniger belastbar. Hinzu kommt: Viele Muslime schlafen während des Ramadans wenig, weil sie nachts essen und feiern – so können sich beim Arbeiten schnell Fehler einschleichen.

Was bedeutet das für Chefs, die Muslime beschäftigen? Wie können sie reagieren, wenn ein fastender Mitarbeiter unkonzentriert arbeitet? Dürfen sie verlangen, dass er das Fasten bricht? Und was, wenn er gar nicht mehr arbeiten kann?

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Quelle: Ramadan und Arbeitsrecht: Was Arbeitgeber wissen sollten | impulse

“Das Handwerk hat sich zu lange unter Wert verkauft”

Auf einen Blick:

  • Maler- und Lackierermeister Oliver Gimber räumt im Sat1-Frühstücksfernsehen mit manchem Vorurteil gegen das Handwerk auf.
  • Seiner Meinung nach müssten Handwerker jedoch Berufsehre und Stolz wieder erlernen. So würde das Handwerk auch wieder anders wahrgenommen.
  • An einer anderen öffentlichen Wahrnehmung arbeitet auch der Zentralverband des Deutschen Handwerks – etwa mit seiner aktuellen Imagekampagne. Der Verband sieht bereits eine Trendwende.

Lehre, Meister, Selbstständigkeit. Das ist der typische Karriereweg im Handwerk. Auch der Maler- und Lackierermeister Oliver Gimber ist ihn gegangen – nach einem holprigen Start, wie er im Sat1-Frühstücksfernsehen erzählt: „Ich hab mit Mühe und Not meinen Hauptschulabschluss geschafft.“ Deutschlandweit bekannt geworden ist Gimber mit seinem Youtube-Kanal „Witz vom Olli“. In Sat1 erklärt er, warum das Handwerk wieder attraktiv werden muss.

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Quelle: “Das Handwerk hat sich zu lange unter Wert verkauft”

Arbeitsunfähigkeit: Warum Handwerker bei der Arbeit fehlen

Auf einen Blick:

  • Im Handwerk war der Krankenstand 2017 laut IKK classic nicht höher als in anderen Branchen. Im Schnitt fallen Handwerker krankheitsbedingt aber länger aus.
  • Die Zahl der Langzeiterkrankungen bei Handwerkern steigt seit 2015, Gleiches gilt für das Durchschnittsalter der Versicherten der Innungskrankenkasse.
  • Im Vergleich mit anderen Gewerken ist der Krankenstand im Bau- und Ausbaugewerbe mit 6 Prozent am höchsten.
  • Muskel- und Skeletterkrankungen sind im Handwerk der häufigste Grund für eine Krankschreibung.

Wegen des Fachkräftemangels ist die Personaldecke bei vielen Betrieben ohnehin dünn. Fallen dann Mitarbeiter wegen Krankheit aus, haben Betriebe ein Problem – vor allem, wenn Mitarbeiter längerfristig fehlen. Doch was sind die häufigsten Gründe für Krankmeldungen im Handwerk? Gibt es Unterschiede zwischen den Gewerken? Und wie steht das Handwerk im Vergleich zu anderen Branchen da? Antworten auf diese Fragen liefert eine Auswertung der IKK classic für das Jahr 2017. Bei der Innungskrankenkasse sind nicht nur Handwerker abgesichert, sondern auch Beschäftigte aus anderen Branchen.

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Quelle: Arbeitsunfähigkeit: Warum Handwerker bei der Arbeit fehlen

Fachkräfte regional rekrutieren – 5 Tipps für Personaler

Fachkräfte mit Berufsausbildung definieren „Heimat“ als ihre unmittelbare Umgebung und richten ihre Lebensplanung weitgehend an dieser aus. „Heimat“ und „Geburtsort“ sind für die meisten Fachkräfte identisch. Da wo ihre Freunde und Familie sind, wo sie sich geborgen und wohl fühlen, möchten sie ungern weg – auch nicht für einen neuen Job. Im Gegenteil: Knapp die Hälfte der Befragten würde sogar Abstriche im Job hinnehmen, um in der Heimat bleiben zu können.

Wenn man Fachkräfte mit Berufsausbildung zum Thema Heimat, Arbeit und Jobsuche befragt, sind die Prioritäten also klar definiert: Heimat geht vor Job. Das mag aus Sicht der Personaler auf den ersten Blick ernüchternd klingen, aber daraus ergeben sich auch klare Chancen, die es zu nutzen gilt. meinestadt.de hat fünf Handlungsempfehlungen abgeleitet, wie HR-Verantwortliche darauf reagieren können:

  1. Den Fokus auf Fachkräfte aus der Region richten 
    Die Jobsuche von Fachkräften mit Berufsausbildung ist und bleibt regional. Sie suchen mehrheitlich Jobs in der Nähe ihres Wohnorts und bewegen sich für eine Stelle kaum über ihren definierten Heimat-Radius hinaus – das gilt auch für jüngere Fachkräfte. Arbeitgeber müssen daher in der Regel mit dem regionalen Potenzial an Arbeitskräften auskommen. Sie sollten die konkrete Suche ebenso auf dieses Potenzial fokussieren und sich im Sinne des Employer Branding als Arbeitgeber der Wahl in der Region positionieren.

 

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Quelle: Fachkräfte regional rekrutieren – 5 Tipps für Personaler – Personalwirtschaft.de

Vergütung von Reisezeiten: Was gilt bei Dienstreisen? 

Bislang kam es für die Beurteilung der Frage, ob die Reisezeit auch Arbeitszeit im vergütungsrechtlichen Sinne ist, allein darauf an, ob der Arbeitnehmer während der Reisedauer frei über seine Zeit verfügen konnte oder nicht. Diesen Grundsatz hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) mit seiner Entscheidung vom Oktober 2018 modifiziert. (Hier nachzulesen: Reisezeiten bei Auslandsentsendung sind Arbeitszeit). Nun sind Reisezeiten grundsätzlich zu vergüten, jedenfalls dann, wenn keine gesonderte Vergütungsregelung (entweder in einem Arbeits- oder Tarifvertrag) greift.

Welche Reisezeiten sind zu vergüten?

Allerdings sei gleich vorab klargestellt: Das BAG hat sich in seiner Entscheidung (Urteil vom 17.10.2018, Az. 5 AZR 553/17) nicht mit der Frage nach der arbeitsschutzrechtlichen Einordnung von Reisezeiten gemäß den Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG) beschäftigt. Die Frage nach der Vergütungspflicht von Reisezeiten beantworten die Richter in ihrer Entscheidung jedoch wie folgt:

  • Reisezeiten, die erforderlich waren, sind vom Arbeitgeber zu vergüten.
  • Der Arbeitnehmer trägt für die Erforderlichkeit der Reisezeiten die Darlegungs- und Beweislast.

Arbeitnehmer muss Erforderlichkeit von Reisezeiten darlegen

Gibt der Arbeitgeber Reisemittel und -verlauf vor, genügt der Arbeitnehmer seiner Darlegungslast, indem er vorträgt, welcher Zeitaufwand ihm im Einzelnen durch die Vorgaben entstanden ist. Dann ist es Sache des Arbeitgebers, die Tatsachen vorzubringen, aus denen sich ergeben soll, dass der vom Arbeitnehmer behauptete Zeitaufwand zur Einhaltung der Vorgaben nicht erforderlich war.

Soweit der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer hinsichtlich Reisemittel und/oder Reiseverlauf Wahlmöglichkeiten lässt, muss der Arbeitnehmer die Umstände darlegen, aus denen sich ergeben soll, dass er sich für den kostengünstigsten Reiseverlauf entschieden hat oder aufgrund welcher persönlichen Umstände dieser nicht zumutbar war.

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Quelle: Vergütung von Reisezeiten: Was gilt bei Dienstreisen? | Personal | Haufe

Minijobs und Arbeit auf Abruf: Wichtige Regelungen

Arbeit auf Abruf findet in Teilzeitbeschäftigungen und befristeten Beschäftigungen statt. Dazu gehören auch Minijobs auf 450-Euro-Basis. Das Teilzeit- und Befristungsgesetz sieht für Beschäftigungen auf Abruf, in denen keine wöchentliche Arbeitszeit vereinbart wurde, besondere Regelungen zum Schutz der Arbeitnehmer vor. Diese arbeitsrechtlichen Vorschriften wirken sich auch auf die Sozialversicherung aus. Deshalb kann aus einem 450-Euro-Minijob ungewollt auch eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung werden.

Definition von Arbeit auf Abruf

Bei der Arbeit auf Abruf handelt es sich um eine Vereinbarung, nach der der Arbeitnehmer die Arbeitsleistung schwankend entsprechend dem Arbeitsanfall erbringen muss und zwar nach einseitiger Anweisung des Arbeitgebers.

Gesetzliche Vorgaben

Bei Arbeit auf Abruf sind gesetzliche Vorgaben zu beachten, die Bedingungen sind im § 12 Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) geregelt. Es handelt sich um eine arbeitsrechtliche Schutzregelung für den Arbeitnehmer. Sie greift in der Regel immer dann, wenn die zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber getroffene Absprache nicht arbeits- oder tarifvertraglich bzw. in einer Betriebsvereinbarung geregelt ist.

Fiktive wöchentliche Arbeitszeit bei fehlender Vereinbarung

Nach dem TzBfG muss in einer Abruf-Vereinbarung eine bestimmte Dauer der täglichen und wöchentlichen Arbeitszeit festgelegt sein. Ist das nicht der Fall, gilt fiktiv die gesetzlich vorgeschriebene Wochenarbeitszeit von 20 Stunden als vereinbart. Daraus folgt, dass aus der fiktiven Arbeitszeit abzuleitende Entgeltansprüche auch zu vergüten sind bzw. vom Arbeitnehmer arbeitsrechtlich geltend gemacht werden können. Diese Regelung ist nicht neu. Der Gesetzgeber hat die fiktiv zu vergütende Wochenstundenzahl ab 1. Januar 2019 lediglich von bisher zehn Stunden auf 20 Stunden angehoben.

Sozialversicherung orientiert sich am arbeitsrechtlichen Anspruch

Der sich auf Basis der fiktiven Arbeitszeit ergebende Entgeltanspruch des Arbeitnehmers (sog. Phantomlohn) ist nach dem für die Entstehung von Beitragsansprüchen in der Sozialversicherung geltenden Anspruchs- bzw. Entstehungsprinzip für die Feststellung der Versicherungs- und Beitragspflicht in den einzelnen Zweigen der Sozialversicherung zu berücksichtigen. Dies gilt unabhängig davon, ob in diesem Umfang tatsächlich Arbeit geleistet oder vergütet wurde. Ausgehend von der fiktiv zu berücksichtigenden Arbeitszeit von 20 Wochenstunden wegen einer nicht existieren Vereinbarung ergibt sich bereits unter Zugrundelegung des Mindestlohns schnell ein Arbeitsentgelt von mehr als 450 Euro. In der Folge können die Arbeitnehmer dann nicht mehr als 450-Euro-Minijobber beschäftigt sein, sondern sind als sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer bei der Krankenkasse zu melden.

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Quelle: Minijobs und Arbeit auf Abruf: Wichtige Regelungen | Personal | Haufe

Praktikum als Recruiting-Kanal

Die  Studie von Clevis Consult zeigt: Sobald das Praktikum beendet ist, beenden fast 50 Prozent der Unternehmen auch den Kontakt zu den Praktikanten. Und das, obwohl neun von zehn Praktikanten sich bei dem Unternehmen erneut bewerben würden. Doch wer sich nicht regelmäßig meldet, verliert den Kontakt. Und der Nachwuchs heuert woanders an.

Kontakt halten, Feedback geben: beides fehlt im Praktikum

Die mangelhafte Kommunikation passt jedoch zur mangelhaften Kommunikation bereits während des Praktikums: 40 Prozent der befragten Praktikanten erhielten am Ende kein abschließendes Feedback zu ihrer Arbeit; vor allem KMU haben hier Verbesserungspotenzial.

Generell bemängeln viele Praktikanten die Leistung ihrer Führungskräfte: Viele würden einfach nur irgendwelche Aufgaben an sie delegieren, wenig mit ihnen reden und sie nicht richtig in die Arbeit des Teams integrieren. Die Gefahr, dass dieses Verhalten zu schlechter Mundpropaganda und langfristig zu sinkenden Bewerbungen führt, sei real, so die Studienautoren von Clevis.

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Quelle: Praktikum als Recruiting-Kanal | Personal | Haufe

Mit Anreizen kann man besser motivieren als mit angedrohten Bestrafungen

Herr Wieland, Sie untersuchen zum ersten Mal, ob die Regeln von Hartz IV effektiv sind. In einer Gesellschaft, in der Effizienz als oberste Maxime gilt, eigentlich verblüffend spät. Warum wurde das nicht früher überprüft?

Das liegt an unserem paradoxen Menschenbild. In Unternehmen schafft man Bedingungen, die Mitarbeiter motivieren sollen. Diese Bedingungen sind eher positiv: Man lässt den Menschen Spielräume und Möglichkeiten, etwas aktiv zu tun, um sich, wie man in der Psychologie sagt, selbstwirksam zu fühlen.

Und bei Hartz IV?

Bei Hartz IV setzt man auf ein anderes Menschenbild. Man geht davon aus: Die Situation ist uns egal, die Hartz-IV-Empfänger sollen in die Puschen kommen, motiviert sein, Arbeit suchen und sich fortbilden. Dabei übersieht man die jahrzehntelange Forschung aus der Arbeitspsychologie. Die besagt, dass eine Situation wie Arbeitslosigkeit, Hartz IV und die damit einhergehende subjektive Lage eben nicht geeignet sind, Menschen zu motivieren. Kurz gesagt: In Unternehmen ist das Menschenbild so, dass man bereit ist, etwas für die Leute zu tun und gute Arbeitsbedingungen zu schaffen. Bei Hartz IV-Beziehern erwartet man: sie sollen sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen. Und das funktioniert nicht.

Was bewirken denn die Sanktionen, mit denen Hartz-IV-Empfänger rechnen müssen, wenn sie bestimmte Maßnahmen ablehnen?

Schon durch die bloße Existenz der Sanktionen passiert etwas: Sie sind ein Damoklesschwert. Die Menschen haben sie ständig vor Augen, das bringt sie in eine sehr bedrohliche Situation, die nicht gerade förderlich ist, um sich zu motivieren. Für die Forschung bedeutet das: Wir können nicht nur auf die Leute schauen, die tatsächlich sanktioniert werden, sondern wir müssen auch ansehen, was das psychisch mit den Leuten macht, die nicht sanktioniert werden. Und das ist ein wichtiges Ziel unserer Studie. Denn man muss dazusagen: Nur 3,1 Prozent der Hartz-IV-Empfänger werden tatsächlich sanktioniert.

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Quelle: Mit Anreizen kann man besser motivieren als mit angedrohten Bestrafungen – Stiftung Grundeinkommen

Amazon kündigt unproduktiven Mitarbeitern automatisch per System

In einem US-Logistikzentrum nutzt Amazon ein System, das Mitarbeitern automatisch eine Kündigung zuschickt, wenn sie nicht produktiv genug sind.

Das Amazon-Logistikzentrum in Baltimore hat laut „The Verge“ zwischen August 2017 und September 2018 etwa 300 Mitarbeiter entlassen, weil sie zu langsam arbeiteten. Damit wurden innerhalb von einem Jahr fast zehn Prozent der Belegschaft ausgetauscht.

„The Verge“ zufolge (oder laut übereinstimmenden Medienberichten?) misst ein automatisiertes System die Zeit zwischen zwei Scan-Vorgängen, die sogenannte „Time off Task“. Wenn diese Zeit dauerhaft nicht den Vorstellungen des Konzerns entspricht, dann schickt das System dem Mitarbeiter automatisch eine Warnung – und wenn sich die Zeit nicht bessert schließlich auch die Kündigung. Menschliche Mitarbeiter werden hier wie Maschinen behandelt, und das ohne menschliches Zutun: Das System kann das Kündigungsschreiben verschicken, ohne dass ein Manager eingreifen muss.

Quelle: Amazon kündigt unproduktiven Mitarbeitern per System

Unsympathische Bewerber

Ein HR-Software-Entwickler befragte mehr als 300 Personalverantwortliche deutschlandweit, aus welchen Gründen sie Bewerber ablehnen. Am häufigsten gaben die Befragten an, dass Bewerber die Kriterien der Stellenanzeige nicht erfüllten oder zu hohe Gehaltvorstellungen hätten.

Ablehnungsgründe sind oft subjektiv

Gleich an dritter und vierter Stelle kommen weiche Kriterien wie fehlende Sympathie und unzureichende Soft Skillsnoch vor mangelnder Berufserfahrung und Fachkompetenz.

Durchaus verständlich, denn gerade in Zeiten der digitalen Transformation werden Fähigkeiten wie Empathie, Selbstständigkeit und Veränderungsbereitschaft wichtiger denn je. Doch weil diese Faktoren schwer messbar sind, fallen die Entscheidungen wohl in vielen Fällen sehr subjektiv aus. Ob sich das in Zukunft durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz im Recruiting ändern wird?

Eine eher geringfügige Rolle spielen bei der Bewerberauswahl schlechte Abschlussnoten, fehlende Reisebereitschaft, ein unpassender Starttermin oder mangelnde Auslandserfahrung: Diese Kriterien schafften es nur auf Platz elf bis 14.

Brauchen wir deutlichere Stellenausschreibungen?

Die zwei meistgenannten Gründe werfen die Frage auf, ob man sie mit deutlicheren Stellenausschreibungen vermeiden könnte. Schließlich sind Bewerbungen auch für den Kandidaten ein beachtlicher Zeitaufwand, den er nicht unbedingt an eine Stelle verschwenden möchte, für die er sowieso nicht qualifiziert ist. Bewerben sich die Kandidaten vielleicht trotzdem auf die Stelle, weil die Anforderungen in der Ausschreibung nicht deutlich genug beschrieben sind?

Damit der Bewerbungsprozess nicht an den Gehaltsvorstellungen scheitert, könnten HR-Manager außerdem das zu erwartende Gehalt bereits in der Anzeige erwähnen. Das könnte den Gender Pay Gap verringern, wenn das Gehalt von vorneherein klar ist und nicht erst individuell verhandelt werden muss – denn laut einer Befragung von Robert Half verlangen Männer in Gehaltsverhandlungen tendenziell mehr.

Wichtige Zahlen zur Lohnsteuer 2019

Die Finanzverwaltung listet tabellenartig die wichtigsten Werte zur Lohnsteuer kurz auf (  Übersicht über die Zahlen zur Lohnsteuer 2019). Nachfolgend wird auf einige der aufgelisteten Werte kurz hingewiesen.

Freibeträge und Freigrenzen in der Lohnsteuer

In der Übersicht werden beispielsweise Steuerbefreiungen aufgeführt wie

  • die monatliche Sachbezugsfreigrenze in Höhe von 44 Euro,
  • der Freibetrag für Gesundheitsförderung in Höhe von 500 Euro,
  • der Freibetrag für Vermögensbeteiligungen in Höhe von 360 Euro,
  • Sonntags-, Feiertags- oder Nachtzuschläge.

Tipp: Lesen Sie hierzu auch die News “So bleiben Feiertagszuschlag und Sonntagszuschlag steuerfrei”.

Sachbezugswerte 2019

Auch die Sachbezugswerte für Unterkunftskosten und Mahlzeiten werden in der Übersicht aufgelistet. Die aktuellen Werte 2019 und ausführliche Informationen finden Sie hierzu auch in der News “Mahlzeitengestellung: Ab 2019 wird der Großbuchstabe “M” zur Pflicht”.

Reisekosten bei Auswärtstätigkeiten

In der Lohnbuchhaltung werden die Werte zu den Reisekosten bei Auswärtstätigkeiten besonders häufig benötigt. Auch diese werden in der Tabelle aufgeführt.

Lohnsteuer-Pauschalierungssätze

In bestimmten Fällen kann der Arbeitgeber die Lohnsteuer pauschal berechnen und abführen. Die unterschiedlichen Sätze werden von der Übersicht benannt.

HinweisIm Haufe Personal Office Premium finden Sie ausführliche Informationen und Hintergründe zu den wichtigsten Zahlen in der Lohnsteuer. So enthält beispielsweise die Tabelle “Lohn- und einkommensteuerliche Werte” alle wichtigen Zahlen und Beträge zur Lohn- und Einkommensteuer alphabetisch sortiert. Beginnend bei A wie Altersentlastungsbetrag, über K wie Kindergeld bis hin zu Z wie Zinsersparnis bei Arbeitgeberdarlehen enthält die Tabelle alle wichtigen Werte. Zur besseren Vergleichbarkeit werden zusätzlich zu den aktuellen Werten auch die Vorjahreswerte gezeigt und Änderungen zum Vorjahr sind gefettet. Die Werte können für die vergangenen acht Jahre aufgerufen werden.

Quelle: Wichtige Zahlen zur Lohnsteuer 2019 | Personal | Haufe

Beschäftigte kündigen wegen Chef oder Gehalt

Warum kündigen Beschäftigte ihren Job? Diese Frage stellten sich die »Compensation Partner GmbH« und das Vergleichsportal »Gehalt.de«. Das Ergebnis: Die meisten kündigen wegen geringer Wertschätzung der Vorgesetzten (45%) oder eines zu niedrigen Einkommens (40,5%).

38 Prozent der Befragten gaben an, dass sie aufgrund eines besseren Job-Angebots gekündigt hätten.

 

Was ist Beschäftigten wichtig?

  • 56 Prozent der Befragten stuft eine positive Atmosphäre im Team als »sehr wichtig« ein
  • für 38 Prozent ist ein gutes Verhältnis zum Chef entscheidend
  • 37 Prozent legen den größten Wert auf eine ausgewogene Work-Life-Balance
  • für 33 Prozent ist das Gehalt ausschlaggebend

Einen Firmenwagen stuften die meisten Befragten als »eher unwichtig« ein (60 Prozent).

Wann denken Beschäftigte über eine Kündigung nach?

Bei der Umfrage wurden die Beschäftigten auch gefragt, wann sie über eine Kündigung nachdenken würden. Hier die Ergebnisse:

  • 47 Prozent würde wegen eines unangemessenen Gehalts ihr Unternehmen verlassen
  • 43 Prozent wegen Überlastung durch zu viel psychischen Druck und wegen wenig Wertschätzung seitens des Vorgesetzten

Quelle: Beschäftigte kündigen wegen Chef oder Gehalt

Die häufigsten Kündigungsgründe 2019: Wie Sie Ihre Mitarbeiter aus der Firma vergraulen | impulse

Ein Mitarbeiter will nicht länger in Ihrem Unternehmen arbeiten – und Sie fragen sich: Warum nur? Die Top 10 der Kündigungsgründe – und was Sie tun sollten, damit Ihnen Ihre Mitarbeiter treu bleiben.

Zu wenig Gehalt, nicht genug Lob – oder langweilige Aufgaben? Kündigt ein Mitarbeiter, können Chefs oft nur mutmaßen, woran es lag. Die Unternehmensberatung Compensation Partner hat gemeinsam mit dem Gehaltsportal gehalt.de 1092 Arbeitnehmer nach den Hauptgründen für ihre Kündigung gefragt – und nachgehakt, was Arbeitgeber tun können, damit Mitarbeiter ihnen treu bleiben. Jeder dritte Befragte hatte sogar bereits drei bis sechs Mal in seiner Karriere einen Job gekündigt.

Überforderung ist schädlich – Unterforderung auch

Dass Stress ungesund sind, ist bekannt – aber wussten Sie auch, dass er zu den Hauptgründen gehört, warum Mitarbeiter kündigen? Jeder dritte Arbeitnehmer verließ seinen Arbeitgeber wegen Überlastung: Knapp 13 Prozent der Befragten fühlten sich wegen zu vieler Überstunden überfordert, rund 20 Prozent litten unter Überlastung durch zu viel psychischen Druck.

Unterfordert wollen sich Arbeitnehmer aber auch nicht fühlen: Für knapp ein Fünftel der Befragten waren langweilige Aufgaben der Grund, die Kündigung einzureichen. (Mehr dazu hier: Bore-out – schädliche Überforderung)

Quelle: Die häufigsten Kündigungsgründe 2019: Wie Sie Ihre Mitarbeiter aus der Firma vergraulen | impulse

Flirten am Arbeitsplatz: Was ist erlaubt? + 7 wichtige Flirtregeln » arbeits-abc.de

Mit dem Job verhält es sich wie mit einer Beziehung. Am Anfang ist alles unbekannt und aufregend und jeden Tag aufs Neue verspürt man dieses elektrisierende Kribbeln im Bauch. Früher oder später jedoch kommt der Alltagstrott und mit ihm die Normalität. Abläufe spielen sich ein und wiederholen sich getreu dem Motto „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Sowohl in der Beziehung als auch im Beruf reagieren viele Menschen auf diese Alltäglichkeit schnell mit Frust und der Suche nach Abwechslung. In beiden Situationen kann vielleicht ein kleiner Flirt wahre Wunder wirken.

Quelle: Flirten am Arbeitsplatz: Was ist erlaubt? + 7 wichtige Flirtregeln » arbeits-abc.de

Wie künstliche Intelligenz die Arbeit verändert

Sie haben Erfahrung in der Programmierung von Künstlicher Intelligenz, können passgenau Daten erheben und analysieren, sind stressresistent und sicher in Ihren Entscheidungen? Sie fasziniert die Arbeit mit den Datenströmen einer vernetzten Stadt, Sie gehen vertrauensvoll mit den persönlichen Daten unserer Bürger um und trauen sich zu, tägliche Hackerangriffe abzuwehren? Sie können sich vorstellen, den Drohnen-Verkehr in der Luft mit Hilfe unserer KI-Plattform zu steuern und zu überwachen sowie einen reibungslosen Verkehr der autonomen Autos zu gewährleisten? Dann bewerben Sie sich umgehend als Smart-City-Analyst oder Verkehrs-Kontrolleur. Wir freuen uns auf Sie!“

So eine Stellenanzeige suchen Arbeitnehmer heutzutage vergeblich. Aber das könnte schon bald ganz anders aussehen – glauben zumindest die Fachleute des amerikanischen IT-Dienstleisters Cognizant. In zwei Berichten haben sie jeweils 21 fiktive Stellenprofile erstellt. Für Jobs, die in den kommenden zehn Jahren entstehen könnten. Viele von ihnen sind – wie es sich für ein IT-Unternehmen mit den entsprechenden Interessen gehört – Digitalberufe: Entwickler für fliegende Autos zum Beispiel, Planer für E-Sport-Stadien, Smart-Home-Design-Manager oder Datenmüllentsorgungs-Ingenieur.

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Aktiv zuhören: So werden Chefs zu besseren Zuhörern

Chefs haben viele Dinge im Kopf und hören Mitarbeitern deshalb oft nur mit halbem Ohr zu. Welche fatalen Konsequenzen das hat – und 7 Tipps, wie Sie zu einem guten Zuhörer werden.

Die Mehrzahl der deutschen Arbeitnehmer hält ihren Chef für einen schlechten Zuhörer. Das zeigte eine Untersuchung der Akademie für Führungskräfte der Wirtschaft. „Viele Chefs hören oft nur kurz zu und beurteilen Aussagen von Mitarbeitern viel zu schnell“, sagt Führungskräfte-Coach Bernd Geropp. „Die meisten Führungskräfte wollen als aktive Macher wahrgenommen werden.“ Den anderen ihren Standpunkt klar machen. „Zuhören wird dagegen fälschlicherweise oft mit Passivität und Unterwürfigkeit gleichgesetzt“, sagt Geropp. Viele Führungskräfte würden sich deshalb darauf konzentrieren zu sprechen, statt zuzuhören. Ein Fehler.

Mitarbeiter haben ein feines Gespür dafür, ob ihr Chef ein ehrliches Interesse daran hat, was sie ihm mitteilen wollen. Hören Chefs dagegen nur mit halbem Ohr zu, suggeriert das mangelnde Wertschätzung, auch wenn es vielleicht gar nicht so gemeint ist. Und das sorgt für Frust und Misstrauen im Team. „Führungskräfte geben ihrem Mitarbeiter dadurch das Gefühl, in diesem Moment nicht wichtig genug zu sein“, sagt Leadership-Experte Moritz Ostwald, der Chefs in Führungsfragen berät.

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Ruhepausen und Arbeitszeitgesetz: Pflichten für Arbeitgeber und Handlungsempfehlungen – Expertenforum Arbeitsrecht (#EFAR)

Termindruck oder früherer Feierabend, aus verschiedenen Gründen verzichten in der Praxis viele Arbeitnehmer auf ihre Pausen während der täglichen Arbeitszeit. Auch in flexibleren Arbeitsumfeldern werden die Vorgaben zu Ruhepausen oft stiefmütterlich behandelt. Das Arbeitszeitgesetz gibt jedoch klar vor, wann tägliche Arbeitspausen einzulegen sind und wie lange diese dauern müssen.Eine jüngst von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen in den Bundesrat eingebrachte Initiative für flexiblere Arbeitszeiten zeigt, dass im Zeitalter des flexibleren Arbeitens immer häufiger Forderungen nach einer Reformbedürftigkeit des Arbeitszeitgesetzes laut werden. Noch müssen Arbeitgeber aber damit rechnen, dass ohne Pause arbeitende Arbeitnehmer Bußgelder oder strafrechtliche Verurteilungen zur Folge haben können.Ruhepausen: Länge und VerteilungFür eine Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden ordnet das Arbeitszeitgesetz eine Ruhepause von insgesamt mindestens 30 Minuten an. Übersteigt die Arbeitszeit neun Stunden am Tag, so muss der Arbeitnehmer mindestens 45 Minuten Ruhepausen einlegen. (Anmerkung der Red.: Zur Frage der täglichen Höchstarbeitszeit).Der Arbeitgeber kann im Rahmen seines Weisungsrechts innerhalb gewisser Grenzen auch längere Ruhepausen anordnen, selbst wenn dies dazu führt, dass sich die Anwesenheitszeit der Arbeitnehmer im Betrieb insgesamt verlängert (BAG, Urt. v. 25.2.2015 – 5 AZR 886/12). In jedem Fall sind bei der Festlegung der Pausenregelung die Interessen der Arbeitnehmer angemessen zu berücksichtigen.Die Ruhepausen können in mehrere Zeitabschnitte von jeweils mindestens 15 Minuten aufgeteilt werden. Sie dürfen dabei nicht zu Beginn oder Ende der täglichen Arbeitszeit liegen, da sie die Arbeitszeit unterbrechen müssen. In keinem Fall dürfen Arbeitnehmer länger als sechs Stunden ohne Ruhepause beschäftigt werden.

Quelle: Ruhepausen und Arbeitszeitgesetz: Pflichten für Arbeitgeber und Handlungsempfehlungen – Expertenforum Arbeitsrecht (#EFAR)

Ohne Flugzeug auf Dienstreise: Gibt es den Greta-Thunberg-Effekt? 

Wenn Greta Thunberg reist, dann dauert das. Denn Thunberg, Klimaaktivistin und die wohl bekannteste 16-Jährige der heutigen Zeit, fliegt nicht. Sie nimmt den Zug, selbst wenn sie von Schweden nach Davos muss oder von Rom nach London, so wie vor wenigen Tagen, als sie erst mit dem Papst und dann vor Anhängern in der britischen Hauptstadt sprach.

Thunberg will Vorbild sein, eine der zentralen Forderungen ihrer Schülerbewegung “Fridays for Future” ist die Einschränkung des Flugverkehrs. Der Lufttransport ist in Deutschland laut Studien für 45 Prozent der Klimafolgen des Verkehrs verantwortlich, der Verkehr auf der Straße für 46 Prozent. Doch wäre dieses Modell auch für normale Arbeitnehmer denkbar? Mehr Zeit im Zug, weniger Treibhausgase in der Atmosphäre?

g auf Dienstreise: Gibt es den Greta-Thunberg-Effekt? – SPIEGEL ONLINE

Erwerbstätige arbeiten durchschnittlich 35 Stunden pro Woche

Woche. Das geht aus ersten Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2018 hervor, die anlässlich des Tags der Arbeit in dieser Woche veröffentlicht wurden. Teilzeitbeschäftigte arbeiten demnach durchschnittlich 19 Stunden. Voll- und Teilzeitbeschäftigte zusammen kommen auf eine Wochenarbeitszeit von 35 Stunden.

Das erste Jahr, in dem das Statistische Bundesamt Arbeitszeiten für Gesamtdeutschland erhob, war 1991. Viel hat sich bei den Angestellten in Vollzeit seitdem nicht verändert: Sie arbeiteten schon damals durchschnittlich etwa 40 Stunden in der Woche. Dabei ist es auch im vergangenen Jahr geblieben.

Quelle: Erwerbstätige arbeiten durchschnittlich 35 Stunden pro Woche

Wer schafft die Arbeitsplätze in Deutschland?

Die 500 größten Familienunternehmen Deutschlands haben zwischen 2007 und 2016 ihre Beschäftigtenzahl im Inland um 23 Prozent gesteigert – die 27 nicht familienkontrollierten DAX-Konzerne nur um 4 Prozent.

Das hat das Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag der Stiftung Familienunternehmen ermittelt. 90 Prozent der Firmen in Deutschland sind Familienunternehmen, sie stellen mehr als 50 Prozent der Arbeitsplätze.

Bundesagentur für Arbeit: Wie Datenhändler die Jobbörse missbrauchen 

Datenhändler schalten auf der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit täglich Tausende Stellenanzeigen, die Daten der Bewerber verkaufen sie weiter. SWR-Reportern gelang es, die Masche nachzuweisen.

Mechatroniker, IT-Spezialist oder Bürokauffrau – Johann S. bietet für viele Arbeitssuchende die passende Stelle an. Und das deutschlandweit. Über die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit (BA) schaltet er täglich bis zu 3000 Stellenangebote.

Die Jobbeschreibungen sind allgemein gehalten, die Anforderungen an die Bewerber gering. Nicht einmal ein Anschreiben wird gefordert. Alles, was ein Bewerber tun muss, ist Lebenslauf und Zeugnisse an eine E-Mail-Adresse schicken.

Keine Antwort unter dieser Nummer

Weitere Informationen zur ausgeschriebenen Stelle, Antworten auf Nachfragen? Fehlanzeige. Unter der angegebenen Telefonnummer war während der mehrwöchigen Recherchen niemand erreichbar. Auf Nachfragen per Mail erhält der Bewerber eine standardisierte Antwort, die ihn um Erlaubnis bittet, die Bewerbung an “interessierte Geschäftspartner” des Hauses weiterzuleiten.

SWR-Reporter finden mehrere verdächtige Firmen und verschicken Testbewerbungen. Wenige Tage später meldet sich eine Zeitarbeitsfirma aus Stuttgart – hier hatten sich die Reporter nie beworben. Auf Nachfrage teilt die Zeitarbeitsfirma mit, die Bewerber-Daten von einem Vertragspartner erhalten zu haben – eine der fünf Firmen von Johann S.

Quelle: Bundesagentur für Arbeit: Wie Datenhändler die Jobbörse missbrauchen | tagesschau.de

1,8 Millionen Mütter und Väter beziehen Familienleistung

1,4 Millionen Mütter und 433 000 Väter haben im Jahr 2018 Elterngeld bezogen. So die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts. Während die Anzahl bei den Frauen um 3 % zunahm, stieg die Zahl der Männer um knapp 7 %. Fast jede dritte Mutter entschied sich dabei für das Elterngeld Plus.

Eltern, deren Kinder ab dem 1.7.2015 geboren wurden, können zwischen dem Bezug von Basiselterngeld (bisheriges Elterngeld) und dem Bezug von Elterngeld Plus wählen oder beides kombinieren. Zwar fällt das Elterngeld Plus in der Regel niedriger aus, wird dafür aber erheblich länger gezahlt (bis zu 36 Bezugsmonate für beide Elternteile zusammen).

Insbesondere Frauen nutzten das Elterngeld Plus. Mit 30 % entschied sich fast jede dritte berechtigte Frau in Deutschland im Rahmen ihres Elterngeldbezuges für Elterngeld Plus. Im Jahre 2017 waren es noch 26 %. Bei den Männern waren es im Jahr 2018 rund 13 %. Im Jahr davor noch 11 %.

Große Unterschiede bei der Bezugsdauer

Die geplante Bezugsdauer bei Müttern, die ausschließlich Basiselterngeld beantragten, betrug durchschnittlich 11,7 Monate, bei geplantem Bezug von Elterngeld Plus 20 Monate. Die von Vätern angestrebte Bezugsdauer war mit durchschnittlich 3 Monaten bei ausschließlichem Basiselterngeld beziehungsweise mit durchschnittlich 8,9 Monaten bei Bezug von Elterngeld Plus vergleichsweise kurz.

Quelle: 1,8 Millionen Mütter und Väter beziehen Familienleistung

Pflichtteilnahme des Betriebsrats an Personalgesprächen ist unzulässig

Eine Regelung, nach der bei jedem Personalgespräch mit disziplinarischem Charakter automatisch immer der Betriebsrat dabei sein muss, ist unzulässig. Der Arbeitnehmer soll selbst entscheiden können, wen er wann dabei haben will. So nun das BAG.

Betriebsvereinbarungen folgen bestimmten Regeln. Keinesfalls dürfen durch die Regelungen der Betriebsvereinbarungen die Persönlichkeitsrechte der Arbeitnehmer eingeschränkt werden. Die Bekanntgabe von Abmahnungen im Betrieb wäre beispielsweise wegen Verstoß gegen das Persönlichkeitsrecht unzulässig.

Das war der Fall

In einem Berufsförderungswerk mit ca. 300 Mitarbeitern wurde per Betriebsvereinbarung festgelegt, dass zu allen Personalgesprächen, in denen es um »disziplinarische arbeitsrechtliche« Maßnahmen geht, der Betriebsrat hinzuzuziehen sei. Der Arbeitgeber hält diese Regelung für unzulässig und unterlässt es seitdem, den Betriebsrat als Gremium immer einzuladen. Vielmehr wurde es den betroffenen Arbeitnehmer anheimgestellt, je nach Wunsch ein Betriebsratsmitglied zu dem Personalgespräch hinzuzuziehen.

Der Betriebsrat beruft sich auf die Betriebsvereinbarung und verlangt vom Arbeitgeber die Durchführung derselben.

Quelle: Pflichtteilnahme des Betriebsrats an Personalgesprächen ist unzulässig