Archiv September 2019

6 Tipps für ein Auslandsstudium in Europa – Nachrichtenartikel – Europäische Kommission

Organisieren Sie den ausgewählten Studiengang im Vorfeld

Sie sollten wenn möglich alles rund um Ihren Studiengang und die entsprechenden Leistungspunkte organisieren, bevor Sie Ihre Reise zur Universität oder Fachhochschule Ihrer Wahl antreten. Falls Sie an einer Austauschmaßnahme teilnehmen, sollten Sie bedenken, dass sich die Verwaltungsabläufe möglicherweise von denen Ihrer Heimateinrichtung unterscheiden und es daher etwas Zeit braucht, um zu verstehen, wie alles funktioniert. Wenn Sie sich bereits vor der Ankunft einen Plan machen, können Sie während der ersten Tage Ihres Auslandsaufenthalts, die ohnehin schon anstrengend sind, unnötigen Stress vermeiden.

 

Stellen Sie Fragen

Eine gute Möglichkeit, sich auf Ihren Studienaufenthalt im Ausland vorzubereiten, besteht darin, Menschen, die denselben Studiengang belegt haben, nach ihren Erfahrungen zu fragen. Damit erhalten Sie möglicherweise wertvolle Informationen zu den angebotenen Studiengängen oder Modulen, praktische Informationen zu Unterkünften oder auch Anregungen für mögliche Besichtigungen, um nur ein paar wenige Beispiele zu nennen. Außerdem können Sie mit Ihren künftigen Kommilitonen auf den Seiten sozialer Netzwerke oder über Gruppen Kontakt aufnehmen und Ihre neuen Erkenntnisse austauschen.

 

Lernen Sie Einheimische kennen

Wenn Sie Ihre Sprachkenntnisse verbessern möchten, unterhalten Sie sich am besten mit Muttersprachlern. So lernen Sie die Sprache am schnellsten. Wenn Sie neue Leute kennenlernen wollen, können Sie sich zum Beispiel Gruppen oder Vereinen anschließen, die Ihren Interessen entsprechen, oder an einem Sprachaustausch in einem Café teilnehmen. Wenn Sie Kontakt mit Einheimischen bekommen, können Sie zum Beispiel mit ein bisschen Glück auch gemeinsam kulturelle Feste und lokale Veranstaltungen erleben und langjährige Freundschaften an Ihrem Studienort schließen.

 

Tauchen Sie ein

Anstatt nur das zu tun, was Sie ohnehin schon kennen, sollten Sie versuchen, in die Kultur Ihres Studienlandes einzutauchen. Probieren Sie die regionale Küche und lernen Sie die lokale Geschichte und Kultur kennen. Dadurch bereichern Sie Ihren Studienaufenthalt und können die Sprache, die Sie erlernen, in einen wertvollen Kontext einbinden. Nutzen Sie Ihre freie Zeit so gut wie möglich und besichtigen Sie die umliegenden Städte, Sehenswürdigkeiten, historisch bedeutsame Orte, Naturschutzgebiete, Museen und andere kulturelle Einrichtungen wie Theater, Konzerthäuser und Kunstgalerien.

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Quelle: EURES – 6 Tipps für ein Auslandsstudium in Europa – Nachrichtenartikel – Europäische Kommission

EURES – 6 Bereiche, in denen sich die Arbeitswelt weiterentwickelt – Nachrichtenartikel – Europäische Kommission

Technologie fördert das Unternehmenswachstum

Vier Schlüsseltechnologien – mobiles Hochgeschwindigkeitsinternet, künstliche Intelligenz, Massendatenanalyse und Cloud-Technologie – werden in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen und die Leistungsfähigkeit der Unternehmen steigern. Sozioökonomische Trends wie nationales Wirtschaftswachstum und die Ausweitung der Bildung (insbesondere in Entwicklungsländern) werden den Unternehmen neue Chancen eröffnen. Der derzeitige Übergang zu einer umweltverträglicheren Wirtschaft wird auch Fortschritte bei den grünen Technologien mit sich bringen.

 

Unternehmen nehmen neue Technologien schneller an

Bis 2022 werden wahrscheinlich über 80 % aller Unternehmen auf die Analyse von Nutzer- und Massendaten setzen. Das Gleiche gilt für neue Technologien: Zu den großen Trends der Zukunft gehören steigende Investitionen in maschinelles Lernen, erweiterte Realität und virtuelle Realität.

 

Mit der Automatisierung verschwinden einige Arbeitsplätze, es entstehen aber auch neue

Die zunehmende Automatisierung wird sich in den kommenden Jahren fortsetzen. In diesem Zusammenhang rechnen nahezu 50 % der Unternehmen mit einem Rückgang der Zahl ihrer Vollzeitbeschäftigten. Fast 40 % erwarten jedoch, dass sich ihre Belegschaft aufgrund neuer, produktivitätssteigender Aufgaben vergrößern wird. Über 25 % gehen davon aus, dass die Automatisierung in ihren Unternehmen zur Schaffung völlig neuer Arbeitsplätze führt.

 

Mensch und Maschine teilen sich die Arbeit

Angesichts zunehmend ausgefeilter Technik wird der Einsatz verschiedenster Maschinen am Arbeitsplatz zunehmen. Bis 2022 wird sich der Anteil der von Menschen und der von Maschinen geleisteten Arbeitsstunden von 71 % bzw. 29 % zu 58 % bzw. 42 % verlagern. Zu den Bereichen, in denen ein zunehmender Maschineneinsatz erwartet wird, zählen logisches Denken, Entscheidungsfindung und administrative Aufgaben.

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BMAS – “Auf Weiterbildung und Qualifizierung setzen”

Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wir stehen an der Schwelle eines neuen Jahrzehnts. In wenigen Monaten enden die 2010er-Jahre, die 2020er-Jahre beginnen. Bevor wir darüber reden, wie wir in die nächsten zehn Jahre gehen, möchte ich vermessen, wo wir heute am Arbeitsmarkt und in der Sozialpolitik stehen. Tatsache ist, dass sich der Arbeitsmarkt in den letzten zehn Jahren sehr, sehr gut entwickelt hat. Die Arbeitslosigkeit ist um ein Drittel reduziert worden. Heute sind über 5,5 Millionen Menschen mehr in Lohn und Brot als vor zehn Jahren; ich rede von sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung. In manchen Branchen und einigen Regionen herrscht faktisch Vollbeschäftigung. In der Grundsicherung sind heute über 1 Million Menschen weniger als vor zehn Jahren als Langzeitarbeitslose zu vermelden. Die Bruttolöhne in Deutschland sind im Durchschnitt um mehr als ein Viertel gestiegen, ebenso übrigens die Renten.

Ich erwähne das nicht, meine Damen und Herren, um kleinzureden, vor welchen Herausforderungen wir jetzt stehen. Ich sage auch nicht, dass das die gesamte Lebenswirklichkeit in Deutschland erfasst. Aber wenn wir jetzt in die 20er-Jahre gehen, dann bieten die letzten zehn Jahre, dann bietet das, was die Menschen in diesem Land geleistet haben, allen Grund zu realistischer Zuversicht, dass wir die Aufgaben, die wir vor uns haben, auch bewältigen können. Dieses Land kann stolz darauf sein, was in den letzten zehn Jahren geleistet wurde.

Aber es geht nicht allein um gute Bilanzen und Statistiken. Es geht um mehr, nämlich um die Frage, ob wir das Kernversprechen der sozialen Marktwirtschaft erneuern wollen. Dieses Kernversprechen lautet, dass wir in diesem Land nicht wirtschaftliche Stärke und Reichtum für wenige wollen, sondern Wohlstand und Sicherheit für viele. Wir sagen: Wir müssen dieses Kernversprechen erneuern, weil das heute in der Lebenswirklichkeit vieler Menschen nicht mehr Realität ist. Wenn wir Zuversicht und Vertrauen in die Zukunft dieses Landes haben wollen, dann müssen wir dafür sorgen, dass der Fortschritt, der sich jetzt durch technologischen Wandel abzeichnet, nicht Fortschritt für wenige im Sinne von Wohlstand für wenige ist, sondern sozialer Fortschritt für das ganze Land.

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BMAS – Einführung einer Statistik zu Wohnungslosigkeit

Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf eines Gesetzes zur Einführung einer Wohnungslosenberichterstattung sowie einer Statistik untergebrachter wohnungsloser Personen beschlossen.

Mit dem Gesetzesentwurf wird erstmals eine bundesweite Datengrundlage zum Ausmaß sowie zur Struktur von Wohnungslosigkeit in Deutschland geschaffen. Wohnungslosigkeit ist eine besonders schwere Form von Armut und sozialer Ausgrenzung. Gleichwohl liegen bislang auf Bundesebene sowie für die meisten Bundesländer keine belastbaren Daten vor. Existierende Schätzungen und Landesstatistiken gehen sehr weit auseinander. Der Gesetzesentwurf zielt darauf ab, diese Lücke zu schließen und greift damit eine langjährige Forderung der Verbände sowie ein Anliegen der Länder auf. Damit soll die Wissensbasis verbreitert werden, um auf dieser Grundlage sozialpolitische Maßnahmen zu entwickeln. Die Bundesregierung unterstützt somit die hierfür zuständigen Länder und Kommunen dabei, Wohnungslosigkeit besser als bisher zu bekämpfen.

Der Gesetzesentwurf sieht die Einführung einer Statistik untergebrachter wohnungsloser Personen als Stichtagserhebung zum 31. Januar eines jeden Jahres durch das Statistische Bundesamt vor. Erfasst werden Wohnungslose, die Leistungen zur Unterbringung in Anspruch nehmen. In diesem Zusammenhang werden künftig Angaben zu Geschlecht, Alter, Staatsangehörigkeit, Haushaltstyp und -größe, die Art der Unterkunft sowie das Datum des Beginns der Unterbringung erhoben. Damit den auskunftspflichtigen Stellen ausreichend Zeit zur Vorbereitung bleibt, ist die Bundesstatistik durch das Statistische Bundesamt erstmalig zum 31. Januar 2022 geplant.

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BMAS – Höhere Regelbedarfe in der Grundsicherung und Sozialhilfe. Ab 2020 = 432 Euro

Das Bundeskabinett hat heute die “Regelbedarfsstufen-Fortschreibungsverordnung 2020” (RBSFV 2020) gebilligt. Mit der Verordnung werden die Regelbedarfsstufen im Bereich der Sozialhilfe (SGB XII) und in der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) zum 1. Januar 2020 angepasst. Dies erfolgt gemäß gesetzlicher Vorgaben.

Demnach sind die Regelbedarfe in Jahren, in denen die Leistungssätze nicht auf Grundlage einer neuen Einkommens- und Verbrauchsstichprobe neu festgesetzt werden, fortzuschreiben. In die Berechnung fließt sowohl die bundesdurchschnittliche Entwicklung der Preise für regelbedarfsrelevante Güter und Dienstleistungen ein sowie die bundesdurchschnittliche Entwicklung der Nettolöhne und -gehälter je beschäftigten Arbeitnehmer. Beide Entwicklungen münden in einen Mischindex, an dem die Preisentwicklung einen Anteil von 70 Prozent und die Nettolohn- und -gehaltsentwicklung einen Anteil von 30 Prozent hat.

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Quelle: BMAS – Höhere Regelbedarfe in der Grundsicherung und Sozialhilfe

Teurer Fehler – wann haftet der Mitarbeiter?

Kann ein Mitarbeiter haftbar gemacht werden, wenn er einen teuren Schaden anrichtet? Eine Arbeitsrechtsexpertin gibt Auskunft.VonKatharina WolfteilenmailteilenmehrINHALTSVERZEICHNIS1. Ihr Mitarbeiter handelt grob fahrlässig oder vorsätzlich2. Sie müssen das fahrlässige oder vorsätzliche Verhalten und den entstandenen Schaden nachweisen3. Den vollen Schaden wird Ihr Mitarbeiter meist nicht ersetzen müssen4. Bedenken Sie die Folgen, wenn Sie Schadensersatz verlangen5. So kommen Sie an Ihr GeldAuf einen Blick:Ein Fehler, der einem Ihrer Mitarbeiter bei der Arbeit unterläuft, kann teuer werden.Voll haftbar ist der Mitarbeiter nur, wenn er grob fahrlässig oder vorsätzlich gehandelt hat.Als Arbeitgeber sind Sie in der Beweispflicht: War es Fahrlässigkeit oder Vorsatz? Ist der Schaden tatsächlich durch den Fehler des Mitarbeiters entstanden?Ein hoher Schaden kann von einem durchschnittlichen Gesellengehalt kaum beglichen werden. Gerichte legen nicht selten eine Obergrenze bei drei Monatsgehältern fest.Bedenken Sie die Folgen, wenn Sie Schadensersatz fordern. Unter Umständen verunsichern Sie Ihr ganzes Team.

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Elterngeld: Reform noch für 2019 geplant 

Die Rol­len­mo­delle haben sich – auch auf­grund der Ein­füh­rung des Eltern­geldes – stark ver­än­dert, zeigt eine Allens­bach-Erhe­bung. Dennoch bleiben immer noch mehr Mütter als Väter für die Kin­der­be­treuung zu Hause. Fami­li­en­mi­nis­terin Giffey plant daher weitere Ver­än­de­rungen beim Eltern­geld. Fami­li­en­mo­delle: Die Umfra­ge­er­geb­nisse  Das Fami­li­en­mo­dell Vater arbeitet voll, Mutter geht in Teil­zeit und kümmert sich um Haus­halt und Kinder wird immer unpo­pu­lärer. Der Allens­bach-Umfrage zufolge befür­worten heute nur noch 28 Prozent der befragten Eltern, dass Mütter sich haupt­säch­lich um die Kinder kümmern, während Väter Voll­zeit arbeiten gehen. Vor zwölf Jahren waren es noch 43 Prozent. Gleich­zeitig ist die Zustim­mung zum Fami­li­en­mo­dell, in dem beide Eltern­teile voll arbeiten und sich Kin­der­be­treuung und Haus­halt teilen, von 15 auf 24 Prozent gestiegen. Eine deut­liche Mehr­heit der Befragten ist der Ansicht, dass sich Väter heute mehr an der Erzie­hung und Betreuung ihrer Kinder als noch vor 10 oder 15 Jahren betei­ligen – und 70 Prozent finden das gut oder sehr gut.Die Geschäfts­füh­rerin des Insti­tuts für Demo­skopie Allens­bach, Renate Köcher, sagte bei der Vor­stel­lung der Zahlen, im Bereich Frau­en­rollen und Män­ner­rollen habe es in den ver­gan­genen Jahren so starke Ver­än­de­rungen gegeben wie in wenigen anderen Berei­chen.Eltern­geld als Grund für ver­än­derte Ein­stel­lungEin Grund für die sich ver­än­dernden Ein­stel­lungen dürfte das Eltern­geld sein, das 2007 ein­ge­führt wurde und an Väter oder Mütter, die wegen der Kinder zu Hause bleiben, glei­cher­maßen gezahlt wird. 85 Prozent der Bevöl­ke­rung hält die staat­liche Leis­tung der Umfrage zufolge für eine «gute Rege­lung».Eltern­geld und Eltern­zeit für VäterSeit 2015 hat sich die Zahl der­je­nigen, die einen Vater kennen, der in Eltern­zeit war, von 48 auf 69 Prozent erhöht. Trotzdem sind es aber immer noch in großer Über­zahl die Frauen, die für den Nach­wuchs zuhause bleiben, zeigen Daten des Sta­tis­ti­schen Bun­des­amts.

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Quelle: Elterngeld: Reform noch für 2019 geplant | Personal | Haufe

Übernahme der Kinderbetreuungskosten durch Arbeitgeber

Sie möchten Ihren Mit­ar­bei­tern einen Arbeit­ge­ber­zu­schuss zur den Kosten für Tages­mutter, Kita oder Kin­der­garten zahlen? Hier lesen Sie, wann Zuschüsse zu den Kin­der­be­treu­ungs­kosten durch den Arbeit­geber steu­er­frei bleiben.Steuer- und sozi­al­ver­si­che­rungs­frei sind Arbeit­ge­ber­leis­tungen zur Unter­brin­gung (ein­schlie­ß­lich Unter­kunft und Ver­pfle­gung) und Betreuung von nicht schul­pflich­tigen Kindern des Mit­ar­bei­ters in Kin­der­gärten oder ver­gleich­baren Ein­rich­tungen, die der Arbeit­geber zusätz­lich zum ohnehin geschul­deten Arbeits­lohn erbringt (§ 3 Nr. 33 EStG).Arbeit­ge­ber­zu­schuss zur Kin­der­be­treuung: in voller Höhe steu­er­freiIm Gegen­satz zum Abzug der Kin­der­be­treu­ungs­kosten (2/3 der Kosten, max. 4.000 EUR) in der Steu­er­erklä­rung (§10 Abs. 1 Nr. 5 EStG) ist die Steu­er­frei­heit der Arbeit­ge­ber­zu­schüsse der Höhe nach grund­sätz­lich nicht begrenzt. Damit können z. B. auch hohe Kosten für die Kin­der­be­treuung in exklu­siven privat orga­ni­sierten Ein­rich­tungen in voller Höhe steu­er­frei erstattet werden.Begüns­tigt sind sowohl Sach­leis­tungen (z. B. betriebs­ei­gene Kin­der­gärten) als auch Geld­leis­tungen (z. B. Zuschüsse zu Kita-Gebühren). Ver­gleich­bare Ein­rich­tungen sind Schul­kin­der­gärten, Kin­der­ta­ges­stätten, Kin­der­krippen, Tages­mütter, Wochen­mütter und Ganz­ta­ges­pfle­ge­stellen.Keine steu­er­freie Erstat­tung von Betreu­ungs­kosten im eigenen Haus­haltAuf­wen­dungen für die Betreuung des Kindes im eigenen Haus­halt, z. B. durch Kin­der­pfle­ge­rinnen, Haus­ge­hil­finnen oder Fami­li­en­an­ge­hö­rige, können nicht steu­er­frei vom Arbeit­geber ersetzt werden. Damit scheidet auch eine steu­er­freie Arbeit­ge­be­r­erstat­tung von Fahrt­kosten für die Gro­ßmutter, die auf die Kinder auf­passt, aus. Ein aktu­elles Urteil hatte hier die Berück­sich­ti­gung in der Steu­er­erklä­rung zuge­lassen (FG Baden-Würt­tem­berg, Urteil v. 9.5.2012, 4 K 3278/11).Soweit Arbeit­ge­ber­leis­tungen auch den Unter­richt eines Kindes ermög­li­chen, sind sie eben­falls nicht steu­er­frei. Das Gleiche gilt für Leis­tungen, die nicht unmit­telbar der Betreuung eines Kindes dienen, zum Bei­spiel die Beför­de­rung zwi­schen Wohnung und Kin­der­garten (R 3.33 Absatz 2 LStR).

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Quelle: Übernahme der Kinderbetreuungskosten durch Arbeitgeber | Personal | Haufe

Wann gilt der amtliche Sachbezugswert für ein Frühstück

Nach aktu­eller Ent­schei­dung des Bun­des­fi­nanz­hofs (BFH) ist die Gestel­lung von Back­waren nebst Hei­ß­ge­tränken durch den Arbeit­geber kein Arbeits­lohn. Back­waren ohne Belag sind ins­be­son­dere auch kein als Sach­bezug anzu­set­zendes Früh­stück.Im Fall des BFH hatte ein Arbeit­geber seinen Mit­ar­bei­te­rinnen und Mit­ar­bei­tern täglich unbe­legte Bröt­chen kos­tenlos zur Ver­fü­gung gestellt. Sie konnten sich auch aus einem Hei­ß­ge­trän­ke­au­to­maten bedienen. Das Finanzamt sah das als ein Früh­stück an, das mit den amt­li­chen Sach­be­zugs­werten (2019 für ein Früh­stück 1,77 EUR täglich) zu ver­steuern sei. Mahl­zeiten: Wann liegt Arbeits­lohn vor?Der Bun­des­fi­nanzhof sah dies nicht so. Die unent­gelt­liche oder ver­bil­ligte Abgabe von Speisen und Getränken durch den Arbeit­geber an seine Mit­ar­beiter kann zwar zu Arbeits­lohn führen. Arbeits­lohn liegt grund­sätz­lich vor, wenn der Arbeit­geber eine Mahl­zeit, wie ein Früh­stück, Mit­tag­essen oder Abend­essen, unent­gelt­lich oder ver­bil­ligt reicht.Abgren­zung zu Auf­merk­sam­keiten ohne Ent­loh­nungs­funk­tionDavon abzu­grenzen sind jedoch nicht steu­er­bare Auf­merk­sam­keiten, die ledig­lich der Aus­ge­stal­tung des Arbeits­platzes und der Schaf­fung güns­tiger betrieb­li­cher Arbeits­be­din­gungen dienen und denen daher keine Ent­loh­nungs­funk­tion zukommt.

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Bauherr lässt Minijobber aufs Dach: 680.000 Euro Schaden

Ein paar einfache Dacharbeiten. Mehr wollte der Eigentümer eines Wohn- und Geschäftshauses im baden-württembergischen Mühlacker gar nicht erledigt haben. Ein 64-jähriger Mann, angestellt auf 450-Euro-Basis, sollte sich darum kümmern. Folge: Nun musste der sich wegen fahrlässiger Brandstiftung verantworten, wie das Mühlacker Tagblatt berichtet.

Zum Brand kam es, als der 64-Jährige versuchte, das undichte Flachdach abzudichten. Er war gerade mit Gasbrenner und Bitumenplatten an der Arbeit, als er plötzlich Rauch aus einer Ritze aufsteigen sah. Was er bis dahin nicht wusste: Unter dem Dach, war eine Holzbalken-Konstruktion und Styropor verbaut.

Sicher hätte eine Fachfirma sich vor den Arbeiten vergewissert, was sich unter dem Dach befindet. Der Angeklagte aber habe zwar zeitlebens als Dachdecker gearbeitet, jedoch stets nur als Helfer, ohne Ausbildung.

So fraß sich das Feuer in den Dachstuhl des Gebäudes. Rund 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr waren mit der Brandbekämpfung beschäftigt. Gesamtschaden: 680.000 Euro.

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Kein unbefristeter Job wegen Beschäftigung vor 22 Jahren

Stellt ein Arbeitgeber einen Beschäftigten erneut befristet ein, kann dieser nicht auf eine unbefristete Stelle klagen, wenn das frühere Arbeitsverhältnis schon 22 Jahre zurückliegt. Das Verbot der wiederholten Befristung ohne Sachgrund gilt in solchen Fällen nicht – so das BAG.

Darum ging es:

Die Arbeitnehmerin war zwischen 1991 und 1992 als Hilfsbearbeiterin für Kindergeld beschäftigt. Am 15.10.2014 stellte die Arbeitgeberin sie erneut befristet ein, diesmal als Telefonserviceberaterin in ihrem Servicecenter. Das Arbeitsverhältnis wurde bis zum 30.11.2015 sachgrundlos befristet und bis zum 30.6.2016 verlängert.

Die Arbeitnehmerin will feststellen lassen, dass ihr Arbeitsverhältnis unbefristet fortbesteht, weil die Befristung rechtswidrig war. Das Landesarbeitsgericht (LAG) hat ihrer Klage stattgegeben (LAG Schleswig-Holstein 27.7.2017 – 4 Sa 221/16).

Streit um das Vorbeschäftigungsverbot

Ein Arbeitsverhältnis darf nur ausnahmsweise ohne sachlichen Grund befristet werden, höchstens für eine Dauer von zwei Jahren (§ 14 Abs. 2 TzBfG). Einen schon einmal angestellten Arbeitnehmer erneut befristet anzustellen, ist unzulässig (§ 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG). Verstößt eine Befristung gegen dieses Verbot, kann der Arbeitnehmer auf Feststellung klagen, dass zwischen ihm und dem Arbeitgeber ein unbefristetes Arbeitsverhältnis besteht.

Die zeitliche Reichweite des »Vorbeschäftigungsverbots« ist umstritten. 2011 entschied das Bundesarbeitsgericht, dass das Verbot nur Beschäftigungen umfassen soll, die bis zu drei Jahre zurückliegen. Dieses Urteil stieß auf Kritik. Mehrere Gerichte widersprachen dieser Auslegung, so auch das LAG Schleswig-Holstein im vorliegenden Fall. 2018 verwarf das Bundesverfassungsgericht die »Drei-Jahres-Grenze« ausdrücklich.

Das sagt das BAG

Das BAG entschied allerdings im Sinne der Arbeitgeberin und hob das Urteil des LAG Schleswig-Holstein auf.

Nach dem Gesetzeswortlaut in § 14 Abs. 2 Satz TzBfG ist es unerheblich, wie lange die frühere Beschäftigung zurückliegt. Allerdings hat das BVerfG entschieden, dass die Arbeitsgerichte den Befristungsschutz verfassungskonform auslegen müssen. Dabei müssen sie das Ziel beachten, Arbeitnehmer vor Kettenbefristungen und prekärer Beschäftigung zu schützen.

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Quelle: Kein unbefristeter Job wegen Beschäftigung vor 22 Jahren

Jede zweite Neueinstellung ist befristet

Über 3 Millionen Beschäftigte hatten 2018 einen befristeten Arbeitsvertrag. Das sind doppelt so viele wie 1996. Besonders häufig betroffen sind Frauen, junge Menschen sowie Arbeitnehmer in Teilzeit oder ohne deutschen Pass. Vor allem die sachgrundlosen Befristungen sind rasant angestiegen, meldet der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB).

Wenn man nur die Neueinstellungen im ersten Halbjahr 2018 betrachtet, waren knapp 45 Prozent davon befristet.

Rasanter Anstieg der sachgrundlosen Befristungen

Während Befristungen mit Sachgrund seit 2001 anteilig auf mehr oder weniger demselben Niveau der Gesamtbeschäftigung bleiben, hat sich der Anteil derer ohne Grund verdreifacht.  Dabei sind Befristungen lange nicht mehr nur ein Problem von Geringqualifizierten und jungen Menschen. Alle Gruppen auf dem Arbeitsmarkt sind betroffen.

Auch Qualifikation schützt nicht

Gravierend ist vor allem, dass eine berufliche Qualifikation oder ein Studium nicht einmal in Zeiten von verstärktem Fachkräftemangel vor befristeten Verträgen und Unsicherheit schützen. Der Anteil der Befristungen bei Neueinstellungen ist bei Hochqualifizierten am größten und absolut gesehen sind die meisten befristet Neueingestellten ausgebildete Fachkräfte (knapp zwei Millionen).

Beschäftigte wünschen sich einen sicheren Arbeitsplatz

Nach einer Umfrage des Statistischen Bundesamtes ist für die Beschäftigten in Deutschland ein sicherer Arbeitsplatz der Wunsch Nr. 1. Unabhängig von Region oder soziodemographischen Merkmalen steht der Wunsch nach einem sicheren Arbeitsplatz bei Weitem über Wünschen nach flexiblen Arbeitszeiten oder einem hohen Einkommen. Eine Befragung des DGB Index Gute Arbeit stellt außerdem fest, dass Zukunftssorgen bei befristet Beschäftigten deutlich stärker verbreitet sind als bei unbefristeten.

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Quelle: Jede zweite Neueinstellung ist befristet

10 Fehler, mit denen Sie jeden Neukunden vergraulen

Auf einen Blick:

  • Sie wirken auf Neukunden unfreundlich, ungepflegt und unstrukturiert? Riskant! Auch Fehler in der Kommunikation schaden dem Vertragsabschluss: wenn Sie auf den Kunden nicht eingehen, gelangweilt wirken oder ihn mit Fachchinesisch zutexten.
  • Noch schlimmer ist es, wenn Sie Kunden Vorwürfe machen, ihm Leistungen aufdrängen, als Besserwisser auftreten oder unverbindlich bleiben.

Es gibt eine Reihe von Fehlern, die manche Handwerker in Erstgesprächen machen. Machen Sie den Selbst-Check, wie viele Eigentore Sie in dieser Situation schießen!

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7 Fragen zum Bereitschaftsdienst

Bereitschaftsdienst ist Arbeitszeit, darf aber geringer vergütet werden als Vollarbeit. Die Höchstarbeitszeiten werden oft gerissen, da für Bereitschaftsdienste Ausnahmen gelten. Das schadet der Gesundheit und erhöht in vielen Fällen das Haftungsrisiko. Hier ein Überblick. Zum Nachlesen empfehlen wir den »Kompaktkommentar Arbeitszeitrecht«.

1. Was ist Bereitschaftsdienst?

Arbeitnehmer leisten Bereitschaftsdienst, wenn sie sich auf Anordnung des Arbeitgebers außerhalb der regelmäßigen Arbeitszeit an einer vom Arbeitgeber bestimmten Stelle (im Betrieb oder in dessen Nähe) aufhalten, um bei Bedarf die Arbeit aufzunehmen. Anders als bei der Arbeitsbereitschaft muss der Arbeitnehmer nicht permanent beobachten, ob Arbeitsbedarf für ihn gegeben ist oder nicht. Er muss sich nur zum Abruf durch den Arbeitgeber bereithalten.

Wie der Arbeitnehmer sich während des Bereitschaftsdienstes beschäftigt, bleibt ihm überlassen. Er kann lesen, fernsehen, aber auch schlafen.

Bereitschaftsdienst leisten Ärzte, die sich in der Klinik am Wochenende oder nachts aufhalten, um bei Notfällen schnell einsatzbereit zu sein. Bereitschaftsdienst leisten aber auch Polizisten, Feuerwehrleute, Fernfahrer, während der Kollege den LKW steuert, aber auch Taxifahrer während ihrer Standzeiten.

2. Kann der Arbeitgeber Bereitschaftsdienst anordnen?

Da Bereitschaftsdienst eine Sonderform der Arbeitszeit ist, kann sie vom Arbeitgeber im Rahmen des Direktionsrechts nur angeordnet werden, wenn entweder der Arbeits- oder der Tarifvertrag dieses Arbeitszeitmodell vorsehen. Bei der Heranziehung zum Bereitschaftsdienst muss der Arbeitgeber gemäß § 106 GewO nach billigem Ermessen vorgehen.

Dies führt in der Praxis insbesondere dazu, dass der Arbeitgeber entsprechende Dienste gleichmäßig unter den in Frage kommenden Arbeitnehmern verteilen muss. Zudem hat er auf betriebsärztlich attestierte gesundheitliche Einschränkungen beispielsweise für Nachtarbeit Rücksicht zu nehmen.

3. Ist Bereitschaftsdienst Arbeitszeit im Sinne des Arbeitszeitgesetzes?

Ja  – inzwischen steht fest, dass die Zeiten des Bereitschaftsdienstes in vollem Umfang der Arbeitszeit zuzurechnen sind. Der Weg dahin war allerdings lang, denn früher gingen Arbeitgeber davon aus, dass nur die Zeiten der echten Inanspruchnahme der Beschäftigten während des Bereitschaftsdienstes als Arbeitszeit zu werten sind. Die übrige Zeit galt als Ruhezeit. Diese Position ist nun Vergangenheit.

Dass der Bereitschaftsdienst als Arbeitszeit anerkannt wird, ist letztlich dem EuGH zu verdanken, der diese Position in mehreren Entscheidungen in Auslegung der EU-Arbeitszeitrichtlinie durchgesetzt hat und auch immer noch wichtige Leitlinien im Arbeitszeitrecht vorgibt. So hat der EuGH zuletzt bei einem Feuerwehrmann, der sich zuhause aufhält, Bereitschaftsdienst und damit Arbeitszeit angenommen, sofern er binnen acht Minuten seine Arbeit aufnehmen muss (EuGH 21.2.2018 – C 518/15).

Deutsche Gerichte hatten hier bereits entschieden, dass Bereitschaftsdienst sogar vorliegt, wenn der Arbeitnehmer sich binnen zehn oder zwanzig Minuten am Arbeitsort einfinden muss (BAG 19.12.1991 – 6 AZR 592/889; BAG 31.1.2002 – 6 AZR 214/00). In allen Fällen handelt es sich um volle Arbeitszeit. Dass auch Schlafenszeiten vor allem beim Pflegepersonal im Krankenhaus Bereitschaftsdienst und damit in vollem Umfang Arbeitszeit sind, bestreitet heute niemand mehr.

Das ArbZG wurde inzwischen angepasst und erkennt Bereitschaftsdienst ebenfalls als Arbeitszeit an (vor allem durch § 7 Abs. 1 Nr. 1a ArbZG).

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Quelle: 7 Fragen zum Bereitschaftsdienst

Jede zweite Neueinstellung ist befristet

Über 3 Millionen Beschäftigte hatten 2018 einen befristeten Arbeitsvertrag. Das sind doppelt so viele wie 1996. Besonders häufig betroffen sind Frauen, junge Menschen sowie Arbeitnehmer in Teilzeit oder ohne deutschen Pass. Vor allem die sachgrundlosen Befristungen sind rasant angestiegen, meldet der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB).

Wenn man nur die Neueinstellungen im ersten Halbjahr 2018 betrachtet, waren knapp 45 Prozent davon befristet.

Rasanter Anstieg der sachgrundlosen Befristungen

Während Befristungen mit Sachgrund seit 2001 anteilig auf mehr oder weniger demselben Niveau der Gesamtbeschäftigung bleiben, hat sich der Anteil derer ohne Grund verdreifacht.  Dabei sind Befristungen lange nicht mehr nur ein Problem von Geringqualifizierten und jungen Menschen. Alle Gruppen auf dem Arbeitsmarkt sind betroffen.

Auch Qualifikation schützt nicht

Gravierend ist vor allem, dass eine berufliche Qualifikation oder ein Studium nicht einmal in Zeiten von verstärktem Fachkräftemangel vor befristeten Verträgen und Unsicherheit schützen. Der Anteil der Befristungen bei Neueinstellungen ist bei Hochqualifizierten am größten und absolut gesehen sind die meisten befristet Neueingestellten ausgebildete Fachkräfte (knapp zwei Millionen).

Beschäftigte wünschen sich einen sicheren Arbeitsplatz

Nach einer Umfrage des Statistischen Bundesamtes ist für die Beschäftigten in Deutschland ein sicherer Arbeitsplatz der Wunsch Nr. 1. Unabhängig von Region oder soziodemographischen Merkmalen steht der Wunsch nach einem sicheren Arbeitsplatz bei Weitem über Wünschen nach flexiblen Arbeitszeiten oder einem hohen Einkommen. Eine Befragung des DGB Index Gute Arbeit stellt außerdem fest, dass Zukunftssorgen bei befristet Beschäftigten deutlich stärker verbreitet sind als bei unbefristeten.

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Quelle: Jede zweite Neueinstellung ist befristet

So bleiben Gutscheine für Mitarbeiter abgabenfrei

Wer Geschenkgutscheine einsetzt, sollte streng auf die rechtlichen Grenzen achten, innerhalb derer Sachbezüge und Aufmerksamkeiten lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei an Mitarbeiter abgegeben werden können. Wir zeigen, was zur Mitarbeitermotivation möglich ist.

Abgabenfreie Incentives sind auf dem Vormarsch und Warengutscheine ein beliebtes Mittel, um die Sachzuwendungsfreigrenze von 44 Euro zu nutzen. Laut Einkommensteuergesetz bleiben Sachzuwendungen an Mitarbeiter bis zu 44 Euro pro Monat steuerfrei (§ 8 Abs. 2 Satz 11 EStG) und nach § 3 Abs. 1 Satz 3 SvEV sozialversicherungsfrei.

Sachbezugsfreigrenze liegt bei 44 Euro, die Grenze für Aufmerksamkeiten bei 60 Euro

Neben diesem Monatswert von 44 Euro bleiben auch Sachzuwendungen des Arbeitgebers von bis zu 60 Euro steuerfrei, wenn sie anlässlich eines persönlichen Ereignisses an Mitarbeiter ausgegeben werden. Als persönlicher Anlass gilt etwa der Geburtstag, das Mitarbeiterjubiläum oder die Geburt eines Kindes. Auch der Blumenstrauß als Willkommensgruß nach längerer Erkrankung fällt darunter.

Was oft übersehen wird: Beide Freigrenzen haben nichts miteinander zu tun. Bei der Sachzuwendungsfreigrenze von 44 Euro handelt es sich um einen Monatswert, der Anlass der Zuwendung spielt keine Rolle.

Praxis-Tipp: Schrittweise Prüfung der Steuerbefreiung

Bei jeder Sachzuwendung sollte zuerst geprüft werden, ob eine Steuerbefreiung nach § 3 EStG (z. B. für die Überlassung eines arbeitgebereigenen Handys), für Aufmerksamkeiten (z. B. ein Geschenk anlässlich eines persönlichen Ereignisses, Annehmlichkeiten wie Getränke am Arbeitsplatz) oder eine Sachzuwendung anlässlich einer Betriebsveranstaltung vorliegt. Erst wenn keine andere Begünstigung greift, greift die 44-Euro-Freigrenze. Es ist demnach möglich, dass eine Mitarbeiterin z. B. im Monat September sowohl ein Sachgeschenk anlässlich des Geburtstages bis 60 Euro (Aufmerksamkeit) sowie eine “sonstige” Sachzuwendung bis 44 Euro abgabenfrei erhalten kann.

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Quelle: So bleiben Gutscheine für Mitarbeiter abgabenfrei | Personal | Haufe

Keine fristlose Kündigung bei Mitbringen erkrankter Kinder

Die klagende Arbeitnehmerin im vom Arbeitsgericht Siegburg entschiedenen Fall war bei ihrem Arbeitgeber als Altenpflegefachkraft beschäftigt. Sie befand sich noch in der Probezeit.

Der Fall: Arbeitnehmerin bringt kranke Kinder mit zur Arbeit

Als die Kinder der Arbeitnehmerin erkrankten und der behandelnde Arzt deren Betreuungsbedürftigkeit feststellte, entschied sich die Arbeitnehmerin, ihre Kinder mit zur Arbeit zu nehmen und der Tätigkeit für ihren Arbeitgeber weiter nachzugehen. Einige Tage später erkrankte die Arbeitnehmerin dann selbst und teilte dem Arbeitgeber per SMS mit, dass sie einen Arzt aufsuchen müsse. Dieser stellte am Folgetag einen später bestätigten Verdacht auf Grippe fest. Der Arbeitnehmer sprach eine fristlose Kündigung aus, weil es der Arbeitnehmerin u.a. verboten gewesen sei, ihre Kinder mit zur Arbeit zu nehmen. Die Arbeitnehmerin erhob daraufhin Kündigungsschutzklage gegen die fristlose Kündigung und begehrte die Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist.

Fristlose Kündigung ist nicht gerechtfertigt

Mit Urteil vom 04.09.2019 gab das Arbeitsgericht Siegburg der Klage insoweit statt und entschied, dass das Arbeitsverhältnis nicht fristlos, sondern erst mit Ablauf der zweiwöchigen Kündigungsfrist in der Probezeit beendet worden ist. Die fristlose Kündigung hielt es für ungerechtfertigt. Zwar war das Verhalten der Klägerin sowohl aus versicherungsrechtlichen Gründen als auch wegen der bestehenden Ansteckungsgefahr für die älteren Patienten problematisch und stellte eine Pflichtverletzung dar; einen Grund für eine sofortige fristlose Beendigung des Arbeitsverhältnisses sah das Gericht jedoch nicht. Grundsätzlich reiche in einem solchen Fall eine Abmahnung. Auch andere Gründe für eine sofortige Beendigung konnte der Arbeitgeber nicht darlegen.

Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig. Gegen das Urteil kann Berufung beim Landesarbeitsgericht Köln eingelegt werden.

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Quelle: Keine fristlose Kündigung bei Mitbringen erkrankter Kinder | Personal | Haufe

Ausbildungsreport zeigt wachsende Unzufriedenheit

Nur noch knapp 70 Prozent der Azubis in Deutschland sind mit ihrer Ausbildung zufrieden, ermittelte der  Ausbildungsreport 2019 des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB). An der repräsentativen Befragung beteiligten sich 16.181 Auszubildende aus den 25 häufigsten Ausbildungsberufen. Mit der diesjährigen Zufriedenheitsquote ist erstmals in der Geschichte der Studie die 70-Prozent-Marke unterschritten. Vor zehn Jahren lag der Wert noch bei knapp 76 Prozent.

Ausbildungsreport 2019: Die Ursachen für unzufriedene Azubis

Zu den Ursachen für die Unzufriedenheit zählen regelmäßige Überstunden, die für viele Auszubildende zum Alltag gehören: 36 Prozent müssen regelmäßig Überstunden leisten. Fast jeder achte Jugendliche unter 18 Jahren muss verbotenerweise mehr als 40 Stunden pro Woche arbeiten. Zwölf Prozent der Befragten gaben an, im Betrieb “immer” oder “häufig” ausbildungsfremde Tätigkeiten ausüben zu müssen. Mehr als ein Drittel der befragten Azubis hat keinen betrieblichen Ausbildungsplan. Etwa jeder zehnte Azubi ist mit der Qualität der Ausbildung im Betrieb nicht zufrieden.

Es gibt auch Ausbildungsberufe, die gut ankommen

Die Unzufriedenheit zeigt sich aber nicht in allen Berufen. Industriemechaniker, Zerspanungstechniker, Industriekaufleute, Elektroniker für Betriebstechnik und Verwaltungsfachangestellte bewerten ihre Ausbildungen durchaus gut. Die schlechtesten Bewertungen vergeben die Auszubildenden dieser Berufe: Zahnmedizinische Fachangestellte, Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk, Friseure, Hotelfachleute, Köche.

Dementsprechend verwundert es nicht, dass laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) die Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk die Liste der Ausbildungsberufe mit den am meisten unbesetzten Ausbildungsplätzen anführt (41 Prozent). Auch Fleischer, Bäcker, Restaurantfachleute und Fachleute für Systemgastronomie zählen zu den Top-Ten der Ausbildungsberufe mit den größten Besetzungsproblemen.

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Quelle: DGB Ausbildungsreport zeigt wachsende Unzufriedenheit | Personal | Haufe

BMF: Einzelheiten zur Steuerbefreiung von Jobtickets

Ab 2019 bleiben Zuschüsse des Arbeitgebers steuerfrei (§ 3 Nr. 15 EStG), die zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn

  • zu den Aufwendungen von Arbeitnehmern für Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln im Linienverkehr zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte sowie
  • Fahrten zu einem weiträumigen Tätigkeitsgebiet oder
  • zu einem vom Arbeitgeber dauerhaft festgelegten Sammelpunkt

gezahlt werden. Das Gleiche gilt für die unentgeltliche oder verbilligte Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Die Begünstigung gilt auch für private Fahrten im ÖPNV.

Steuerbefreiung von Jobtickets: BMF-Schreiben klärt Einzelheiten und Zweifelsfragen

Die Finanzverwaltung hat nun ein umfangreiches Anwendungsschreiben (  BMF, Schreiben v. 15.8.2019) veröffentlicht, in dem Einzelheiten geregelt und Zweifelsfragen geklärt werden.

Nach dem Verwaltungserlass fallen unter die Steuerbefreiung:

  • Arbeitgeberleistungen in Form von unentgeltlichen oder verbilligt überlassenen Fahrberechtigungen (Sachbezüge) sowie
  • Zuschüsse (Barlohn) des Arbeitgebers zu den von den Mitarbeitern selbst erworbenen Fahrberechtigungen.

Unterscheidung zwischen Personenfernverkehr und Personennahverkehr

Die Finanzverwaltung unterscheidet insbesondere folgende beiden Alternativen:

  • Arbeitgeberleistungen für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte – auch begünstigt im Personenfernverkehr.
  • Arbeitgeberleistungen für alle (Privat)Fahrten – nur begünstigt im öffentlichen Personennahverkehr.

Die zweite Variante kommt auch für Ruheständler und alle Leiharbeitnehmer in Betracht.

Zum Personenfernverkehr gehören:

  • Fernzüge der Deutschen Bahn (ICE, IC, EC),
  • Fernbusse sowie
  • vergleichbare Hochgeschwindigkeits- und Fernzüge.

Als öffentlicher Personennahverkehr gelten alle öffentlichen Verkehrsmittel, die nicht Personenfernverkehr sind. Die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs ist unabhängig von der Art der Fahrten begünstigt, also auch bei Privatfahrten.

Sonderfälle bei Bahncard, Taxen und Flugzeugen……………………

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Quelle: BMF: Einzelheiten zur Steuerbefreiung von Jobtickets | Personal | Haufe

Hamburg: Klimaziele in Gefahr?: 10.000 Arbeitsplätze in der Windindustrie gestrichen! 

Das zeigt jetzt die neue Erhebung im Auftrag der IG Metall Küste: Seit Beginn des vergangenen Jahres sollen 8000 bis 10.000 Arbeitsplätze verloren gegangen sein. Die Branche fürchtet weitere Entlassungen in den nächsten Jahren. Schuld daran ist der stockende Ausbau der Windkraft an Land. Am Donnerstag findet ein Krisentreffen mit dem Bundeswirtschaftsminister statt.

Branchenverbände und die IG-Metall sind sich einig: Die Bundesregierung muss dem Negativtrend entgegensteuern. Für das Treffen am Donnerstag mit Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), zu dem Länder, die IG Metall und Bürgerinitiativen eingeladen sind, haben Energie- und Umweltverbände einen Zehn-Punkte-Plan für einen schnelleren Windkraft-Ausbau entwickelt.

Es gehe darum, Hemmnisse abzubauen und die Verfügbarkeit von Flächen zu erhöhen. Laut einer Sprecherin Altmaiers soll bei dem Treffen vor allem eine Verbesserung der „Rahmenbedingungen“ thematisiert werden.

Windkraftbranche braucht einen starken Heimatmarkt

„Es ist deprimierend“, sagte Meinhard Geiken, Bezirksleiter der IG Metall Küste, am Mittwoch. „Wenn Politik und Unternehmen nicht gegensteuern, dann steigen wir aus der Windindustrie noch früher aus als aus der Kohle.“

Der Inlandsmarkt sei praktisch tot; Hoffnung machen nur entfernte Märkte wie Asienund Südamerika, teilweise auch einige europäischeLänder. Ein funktionierender Heimatmarkt sei für die Branche aber essentiell.

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Quelle: Hamburg: Klimaziele in Gefahr?: 10.000 Arbeitsplätze in der Windindustrie gestrichen! – FOCUS Online

Cum-Ex: Strafprozess gegen Ex-Börsenhändler hat begonnen 

In der Aufarbeitung des größten Steuerskandals der deutschen Geschichte, über den Panorama in der Vergangenheit berichtete, wird ein neues Kapitel aufgeschlagen. Vor dem Bonner Landgericht hat der erste Strafprozess zu den Cum-Ex-Steuerdeals begonnen. Zwei ehemalige Aktienhändler sind der Steuerhinterziehung in 33 tatsächlichen sowie in einem versuchten Fall angeklagt. Die beiden 38 und 41 Jahre alten Briten sollen sich laut Gericht von 2006 bis 2011 illegal die Rückzahlung von Kapitalertragsteuern gesichert und damit über 440 Millionen Euro Schaden verursacht haben.

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Quelle: Cum-Ex: Strafprozess gegen Ex-Börsenhändler hat begonnen | Das Erste – Panorama – Meldungen

Privatiers: Immer mehr Menschen bestreiten Unterhalt aus eigenem Vermögen 

Als Privatier gilt, wer seinen Lebensunterhalt überwiegend aus eigenem Vermögen bestreitet. Diese Menschen müssen nicht oder nicht mehr arbeiten. Sie leben von Einkünften etwa aus Ersparnissen, Zinsen, Mieteinkünften oder Verpachtung. Und die Zahl dieser Privatiers ist in Deutschland stark gestiegen.

Waren es um die Jahrtausendwende noch 372.000 Menschen in Deutschland, gab es 2010 bereits 415.000 Privatiers. 2018 waren es 627.000 – fast 70 Prozent mehr als noch vor 18 Jahren. Das ergibt eine Aufstellung des Statistischen Bundesamts für das “Handelsblatt“, die Behörde hat die berichteten Zahlen bestätigt.

Es sind nicht nur ältere Manager, die aussteigen und fortan von ihrem Vermögen leben. Der Zeitung zufolge waren unter den Privatiers 2018 auch rund 6000 Menschen unter 18 Jahren. Aus welchen Gründen jemand zum Privatier wird oder geworden ist, ist nicht erfasst. Grundsätzlich mehrt sich Vermögen häufig durch Erbe, aber auch durch Gewinne am Aktienmarkt oder durch den steigenden Wert von Immobilien.

lle: Privatiers: Immer mehr Menschen bestreiten Unterhalt aus eigenem Vermögen – SPIEGEL ONLINE