Archiv Oktober 2019

Ex-Tesla-Mitarbeiter: Das war das schlimmste an Arbeit mit Elon Musk 

Wie viele andere Unternehmen, die Teil eines Marktes sind, auf dem es viel Konkurrenz gibt, ist Tesla nicht immer ein Ort, an dem es sich einfach arbeiten lässt. Der Job beim E-Auto-Hersteller kann einem viel abverlangen: von Überstunden bis hin zu dem Stress, den es bedeutet, unter Geschäftsführer Elon Musk zu arbeiten.

Neun ehemalige Angestellte, die zwischen 2008 und 2019 in dem Unternehmen tätig waren, beschreiben hier, was dort für sie am unangenehmsten war. Jeder und jede einzelne von ihnen hat darum gebeten, anonym bleiben zu dürfen — aus Angst vor Teslas Vergeltung.

Und das haben sie uns erzählt.

Die Fotos in diesem Artikel zeigen nicht die Ex-Tesla-Mitarbeiter, die Business Insider interviewt hat.

Ihr arbeitet momentan für Tesla? Habt ihr eine Meinung darüber, wie es ist, dort zu arbeiten? Dann schreibt unserem US-Reporter Mark Matousek eine E-Mail an: mmatousek@businessinsider.com.

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Quelle: Ex-Tesla-Mitarbeiter: Das war das schlimmste an Arbeit mit Elon Musk – Business Insider Deutschland

Bund zahlt IT-Experten Prämien von bis zu 80.000 Euro

Der öffentliche Dienst braucht Fachkräfte. Deshalb will der Bund IT-Experten mit einer Prämie anlocken. Doch es gibt einen Haken.

Der Bund wirbt IT-Fachkräfte künftig mit Zulagen und Prämien von 44.000 bis zu 80.000 Euro. Das berichtet das Fachmagazin Heise.de. Die neue Regelung tritt zum Jahresbeginn in Kraft und ist Teil des Gesetzesentwurfs zur „Modernisierung der Strukturen des Besoldungsrechts“. Der Bundestag billigte den Vorschlag letzte Woche in der Nacht zum Freitag.

Prämie ist an Auflage gebunden

Mit der neuen Prämie will der Bund für IT-Fachkräfte attraktiver werden und das Personal stärker binden. Wer das Geld in Anspruch nimmt, verpflichtet sich im Gegenzug, den Arbeitgeber innerhalb der nächsten 48 Monate nicht zu wechseln. Beamten und Berufssoldaten erklären sich außerdem einverstanden, eine Funktion im jeweiligen Verwendungsbereich wahrzunehmen. Die Höhe der Prämie orientiert sich an den jeweiligen Besoldungsstufen. Sie beläuft sich Heise.de zufolge auf 30 Prozent des monatlichen Grundgehalts beim Einstieg und ist auf bis zu 48 Monate bemessen.

Aufschläge für Stellen im sicherheitskritischen IT-Bereich

Im Zuge des neuen Gesetzes erhöht der Bund außerdem die Stellenzulagen für sicherheitskritische IT-Bereiche, etwa für das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik (BSI), die Zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich (Zitis) oder den Organisationsbereich Cyber- und Informationsraum (CIR) der Bundeswehr. Die pauschalen monatlichen Aufschläge liegen hier Heise.de zufolge bei bis zu 240 Euro monatlich.

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Quelle: Bund zahlt IT-Experten Prämien von bis zu 80.000 Euro

Fachkräfte und Führung

Im Schnitt bewerten Fachkräfte in Deutschland ihre Vorgesetzten auf einer Schulnotenskala von eins bis sechs mit einer 3+ (2,67) wie eine aktuelle Untersuchung zeigt. Das Marktforschungsinistut Respondi hat im Auftrag von Meinetstadt.de rund 2.000 Fachkräfte mit Berufsausbildung im Alter von 25 bis 65 Jahren befragt. Die Studienautoren stellen dabei infrage, ob diese “befriedigende” Bewertung der Vorgesetzten in Zeiten des Fachkräftemangels wirklich gut genug ist. Auch dass 30,2 Prozent der Befragten schon einmal wegen ihrer Führungskraft den Job gewechselt haben, wirft kein gutes Licht auf die Führungskultur.

Wolfgang Weber, Geschäftsführer von Meinstadt.de, meint deshalb, dass Arbeitgeber ihre Führungskultur reflektieren und in die Führungsqualität investieren müssten. Denn: “Gute Führungskräfte machen einen Arbeitgeber für Fachkräfte mit Berufsausbildung attraktiv, schlechte Führungskräfte unattraktiv.”

Schilderungen negativer Führungserlebnisse geben zu denken

Besonders alarmierend sind die konkreten Beschreibungen von negativen Führungserlebnissen, die in der Studie zusammengetragen wurden. Viele Fachkräfte schildern dabei ein beachtliches Maß an Wutausbrüchen und Gewalt seitens einzelner Führungskräfte. In der Studie werden Schilderungen von cholerischen Anfällen “bis an den Rand der Gewalttätigkeit”, vom Werfen mit Ordnern und anderen Gegenständen oder vom Anschreien “vor versammelter Mannschaft und Kunden” zitiert. Auch Homophobie oder bewusst eingesetzte psychologische Gewalt werden in der Studie problematisiert: Ein Teilnehmer erzählt von “persönlichen Beleidigungen, weil ich schwul bin”. Auch vom Zwang, “21 Tage ohne Pause zu arbeiten”, oder von der Verweigerung von Toilettenpausen durch Abschließen der Toilette berichtet die Studie.

Als besonders positiv erleben es die Befragten der Studie hingegen, wenn Führungskräfte Rücksicht auf persönliche Stresslagen oder Nöte nehmen und wenn die Arbeit der Fachkräfte geschätzt wird. So freut sich eine Fachkraft beispielsweise, als sein Vorgesetzter “vor allen anderen sagt, dass er weiß was er an mir hat.” Andere Stimmen freuen sich darüber, dass “Stress und Arbeit ferngehalten” werden, wenn die gesundheitliche oder psychische Situation das erfordert, oder darüber, dass für Todesfälle auch außergewöhnlich lange Abwesenheitszeiten (“drei Wochen unvorhergesehenes Fernbleiben”) akzeptiert werden.

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Quelle: Fachkräfte und Führung | Personal | Haufe

Entgeltzahlung in Verzug: Pauschaler Schadensersatz droht 

Muss der Arbeitgeber seinem Mitarbeiter doch pauschalen Schadensersatz leisten, wenn er den Arbeitslohn verspätet oder unvollständig zahlt? Das LAG Sachsen hat kürzlich entschieden, dass der Arbeitnehmer Anspruch auf die allgemeine Verzugspauschale in Höhe von 40 Euro hat. Damit widerspricht das Gericht in der jetzt veröffentlichten Entscheidung dem BAG, das sich mit Urteil vom 25. September 2018 (Az: 8 AZR 26/18) gegen eine Verzugspauschale im Arbeitsrecht ausgesprochen hat. (Lesen Sie mehr in der News: Entgeltzahlung: Kein pauschaler Schadensersatz für Arbeitgeber bei Verzug.) Die Frage bleibt in der Praxis also weiter umstritten. Bereits zuvor ging die Mehrheit der Landesarbeitsgerichte davon aus, dass § 288 Abs.5 BGB im Arbeitsrecht Anwendung findet. Arbeitgeber sollten im Blick haben, dass auch im Anschluss an die BAG-Entscheidung weitere Instanzgerichte der höchstrichterlichen Meinung nicht folgen.

Pauschaler Schadensersatz relevant im Arbeitsverhältnis?

Der Hintergrund: Nach dem im Jahr 2014 neu eingefügten § 288 Absatz 5 BGB hat der Gläubiger einer Entgeltforderung bei Verzug des Schuldners – neben dem Ersatz des durch den Verzug entstehenden konkreten Schadens – zusätzlich Anspruch auf die Zahlung einer Pauschale in Höhe von 40 Euro. Weil die Pauschale die Geltendmachung eines Verzugsschadens erleichtert, kann dies bei Arbeitgebern in der Folge zu höheren Kosten führen.

Ob § 288 Abs. 5 BGB jedoch auch für das Arbeitsverhältnis anzuwenden ist, wird und wurde kontrovers diskutiert. Die Gerichte haben bis dato unterschiedlich entschieden und oft einen Anspruch des Arbeitnehmers bestätigt.

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Quelle: Entgeltzahlung in Verzug: Pauschaler Schadensersatz droht | Personal | Haufe

Paketboten-Schutz-Gesetz 

Ob Hermes oder DHL, in der Paketbranche geben viele Kurier-, Express- und Paketdienste aufgrund der großen Auftragslage einen gewissen Teil der Aufträge an Subunternehmer ab. Verstöße gegen den Mindestlohn oder die Pflicht zur Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge sind dort häufig an der Tagesordnung, wie die Zollverwaltung festgestellt hat. Um die Arbeitsbedingungen der beschäftigten Arbeitnehmer zu verbessern, hat die Bundesregierung am 18. September 2019 das Paketboten-Schutz-Gesetz beschlossen. Am 24. Oktober wurde das Gesetz auch vom Bundestag verabschiedet.

Nachunternehmerhaftung für die Paketbranche

Mit dem Paketboten-Schutz-Geset wird die sogenannte Nachunternehmerhaftung eingeführt. Diese Haftungsregel existiert bereits in der Bau- und Fleischbranche und hat sich nach Angaben der Bundesregierung auch bewährt. Mit Einführung dieser Haftung sollen zukünftig Unternehmer, die im Bereich der Kurier-, Express- und Paketdienste im Speditions-, Transport- und im damit verbundenen Logistikgewerbe tätig sind, dazu verpflichtet werden, Sozialbeiträge für säumige Subunternehmer nachzuzahlen. Damit soll sichergestellt werden, dass Sozialversicherungsbeiträge auch bei Nachunternehmern, die im Auftrag eines anderen Pakete befördern, abgeführt werden.

Ausnahme: Unbedenklichkeitsbescheinigung für Unternehmen

Vorgesehen ist folgende Ausnahme: Mit einer sogenannten Unbedenklichkeitsbescheinigung können Versandunternehmen die Haftung umgehen. Diese Bescheinigung soll dann belegen, dass die Unternehmen ihre Subunternehmen vorab besonders geprüft haben. Krankenkassen und Berufsgenossenschaften stellen eine solche Bescheinigung regelmäßig dann aus, wenn die eingesetzten Subunternehmen die Sozialbeiträge bisher immer ordnungsgemäß abgeführt haben.

Quelle: Paketboten-Schutz-Gesetz | Personal | Haufe

Berufsbildungsgesetz: Mindestlohn für Azubis verabschiedet 

Eine Mindestvergütung für Auszubildende, international vergleichbare Abschlussbezeichnungen und mehr Möglichkeiten, eine Ausbildung in Teilzeit zu absolvieren. Das sind die Kernpunkte der Novelle des Berufsbildungsgesetzes. Deren Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität der dualen Ausbildung zu stärken. Das Bundeskabinett hat den Gesetzentwurf bereits Mitte Mai 2019 beschlossen, der Bundestag hat ihn am 24. Oktober verabschiedet. Die Vorschriften sollen ab dem 1. Januar 2020 gelten. Nur die Zustimmung des Bundesrats steht noch aus.

Mindestvergütung für Auszubildende

Die Bundesregierung will mit dem Mindestlohn die Attraktivität der Berufsausbildung erhöhen und die Abbruchquote in der Ausbildung verringern. Jeder Azubi, der im kommenden Jahr eine Berufsausbildung beginnt, soll nun mindestens 515 Euro im ersten Lehrjahr bekommen. Der Betrag wird in den folgenden Jahren schrittweise weiter erhöht auf bis zu 620 Euro monatlich im ersten Lehrjahr. Auch im zweiten und dritten Ausbildungsjahr wird es eine höhere Ausbildungsvergütung geben. Ab 2024 soll die Azubi-Mindestvergütung dann automatisch entsprechend der durchschnittlichen Entwicklung der vertraglich vereinbarten Ausbildungsvergütungen angepasst werden.

Pech haben diejenigen, die sich heute schon in einer Ausbildung befinden: Sie profitieren nicht von der Neuregelung. Außerdem sind Ausnahmen von der Mindestvergütung möglich, wenn Arbeitgeber und Gewerkschaften für einzelne Branchen eigene Vereinbarungen treffen.

Rechnerisch könnten rund 89.000 junge Menschen vom neuen Lehrlings-Mindestlohn profitieren. So viele Azubis verdienten jedenfalls nach Zahlen der Bundesagentur für Arbeit Ende 2018 weniger als 500 Euro im Monat, viele davon sogar weniger als 400 Euro. In bestimmten Berufen wie dem Friseurhandwerk und vor allem im Osten bekommen Azubis bisher besonders wenig Geld

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Quelle: Berufsbildungsgesetz: Mindestlohn für Azubis verabschiedet | Personal | Haufe

Bewerbung – Eingangsbestätigung

Vielen Dank für Ihre Bewerbung. Für uns ist es selbstverständlich, dass wir jede eingegangene Bewerbung umgehend bearbeiten. In Kürze erhalten Sie noch eine schriftliche Bestätigung über den Eingang Ihrer Bewerbung.

Sollten Sie ausnahmsweise innerhalb 2 Tagen (Wochentags) keine Eingangsbestätigung erhalten haben, kann auch ein technisches Problem vorliegen.  Bitte nehmen Sie dann nochmals Kontakt mit uns auf.

Empfehlung für Steuerberater in Heidelberg gesucht.

Für einen guten Bekannten, der unseren Verein Netzwerk Arbeit e.V. auch öfters durch sein Fachwissen unterstützt, suchen wir nach einer Empfehlung für einen Steuerberater,
dessen Kanzlei sich in Heidelberg befindet. Es handelt sich um einen IT-ler, der als Freelancer, aber auch als Teilzeitangestellter tätig ist.

Themen werden lfd. Buchhaltung und Steuererklärung sein.

Ihre Empfehlung nehmen wir gerne per E-Mail an info@netzwerk-arbeit.com entgegen.

Trucker verzweifelt gesucht – Zehntausende Fahrer fehlen

Fehlende Vereinbarkeit von Beruf und Familie, ungünstige Arbeitszeiten, mangelnde Wertschätzung, mäßige Bezahlung – Trucker ist längst kein Traumberuf mehr – dabei braucht die Branche dringenden mehr Personal.

Immer weniger Menschen wollen am Steuer eines Lastwagens sitzen. „Bundesweit fehlen derzeit schon mehr als 60.000 Fahrer“, beklagt Dirk Engelhardt, Vorstandssprecher des Bundesverbands Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL). Die Gewerkschaft Verdi geht sogar von 90.000 unbesetzten Stellen aus.

Ein Großteil der derzeit rund 560.000 bei den Speditionen in Deutschland angestellten Fahrer werde in den kommenden Jahren in Rente gehen. Deshalb werde das Problem immer größer, sagte Engelhardt im Vorfeld der Mitgliederversammlung des Verbands am Donnerstag im südniedersächsischen Bad Lauterberg. Seine Branche befürchte einen Versorgungs-Kollaps. Im BGL sind rund 7000 Unternehmen organisiert.

Nachfrage nach Fahrern steigt stetig

Statt weniger würden eigentlich immer mehr Fahrer gebraucht, sagte der BGL-Vorstand. Dazu trage auch das ständig steigende Frachtaufkommen aus dem Online-Handel bei. „Derzeit gibt es bundesweit pro Jahr 3,5 Milliarden Paketsendungen“, sagte Engelhardt. „Und man kann davon ausgehen, dass das Volumen innerhalb der nächsten zehn Jahre auf neun Milliarden Pakete steigen wird.“

Diese Frachtmenge sei kaum zu bewältigen, sagte Engelhardt. Schon jetzt klagten die meisten Speditionen, dass sie nicht mehr alle Aufträge erledigen können. Wegen des Fahrermangels seien schon zahlreiche Fahrzeuge abgemeldet und viele Fuhrparks verkleinert worden. Derzeit erwerben nach Angaben des BGL in Deutschland rund 15.000 Menschen pro Jahr einen Lkw-Führerschein. Da die Zahl der in Rente gehenden Trucker doppelt so hoch sei, werde sich die Lage verschärfen. Die zuletzt deutlich gestiegenen Löhne hätten an der Situation nichts geändert. Nach Angaben von Verdi verdienen Lastwagenfahrer in Deutschland derzeit zwischen 1900 und 3500 Euro brutto im Monat.

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Quelle: Trucker verzweifelt gesucht – Zehntausende Fahrer fehlen | VerkehrsRundschau.de

Chancengleichheit ist ein Märchen

Jeder ist seines Glückes Schmied und ohne Fleiß kein Preis? Von wegen. Jahrhundertelang gewachsene Ungerechtigkeit löst sich nicht auf, wenn wir alle soziale Durchlässigkeit nur irgendwie gut finden. Wir brauchen ein neues Narrativ – eines, das uns Eliten zwingt, unser Handeln gegenüber Minderheiten zu ändern.

Theoretisch kann in Deutschland jeder seine berufliche Biografie unabhängig seiner Herkunft oder des Berufs der Eltern gestalten. In der Praxis scheitert sozialer Aufstieg aber an genau diesen Punkten. Und bei denjenigen, die sich einen Platz am Tisch erkämpft haben, bleibt ein Gefühl des Nicht-dazu-Gehörens zurück. Egal wie sehr man den Bildungsbürgerslang der anderen angenommen und sich von der eigenen Herkunft entfernt hat. Dieses Gefühl, zu den Abgehängten zu gehören, verschwindet bei Aufsteigern auch nach Jahren nicht. Und das ist fatal.

Denn bekanntermaßen können vor allem die Ränder einem etablierten System zusätzliche Perspektiven, neue Aspekte und disruptive Impulse geben – wenn sie sich im ausreichenden Maße einbringen können. Wir sollten zukünftig also nicht nur aktiv werden, weil das nett wäre, sondern weil sonst eine große Chance unserer Wirtschaftskraft verpufft.

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Quelle: Chancengleichheit ist ein Märchen

Alte Säcke und Schachteln 

Sie haben rentarentner.ch mit «alten Säcken» und «alten Schachteln» beworben. Wie kamen Sie auf diese Idee?

Reto Dürrenberger: Die Idee für ein Freelancerportal für Pensionierte entstand, als der soeben pensionierte Vater meiner Geschäftspartnerin 2009 bei uns in der Werbeagentur vorbeikam und uns mitteilte, er wolle weiterarbeiten, weil er seiner Frau nicht länger beim Haushalt im Weg stehen wolle. Mit Peter Hiltebrand hatten wir ab sofort einen mutigen Kunden an Bord. Wir konnten frei von der Leber weg texten und eine freche Bildsprache entwerfen. So ist die Werbekampagne mit den «alten Säcken und Schachteln» entstanden. Hätten wir das Portal «Rentnervermietung» genannt, wären wir wohl nicht so erfolgreich gewesen. Werbung muss polarisieren, um Emotionen zu wecken.

Und wie kam das bei den so Benannten an?

Wir haben unsere registrierten Mitglieder dazu befragt. 60 Prozent fanden die Kampagne super, 20 Prozent sagten, sie könnten damit leben. Nur zehn Prozent fanden sie «daneben.» Die meisten unserer Mitglieder nehmen sich selbst nicht so ernst. Das zeigen jedenfalls die vielen E-Mails, die etwa mit «liebe Grüsse, euer alter Sack Bruno» enden.

Rent a Rentner ist sogar in Japan bekannt …

Mit der Namensgebung haben wir wohl etwas losgetreten. Das Schweizer Radio und Fernsehen kamen auf uns zu und auch das Nachrichtenportal Bloomberg hat über uns berichtet. Das Seco hat uns daraufhin kontaktiert und uns auf den SilverEco and Ageing Well International Award aufmerksam gemacht. Letztes Jahr haben wir uns in Frankreich darum beworben und in unserer Kategorie den zweiten Platz belegt. Deshalb waren wir, wie die Gewinner, für den internationalen Wettbewerb in Japan nominiert, den wir dann als einziges Schweizer Unternehmen auch gewonnen haben.

Die Lage älterer Menschen auf dem Arbeitsmarkt ist nicht ganz einfach. Wie sehen Sie das?

Manchmal kommen Mitglieder bei uns vorbei und erzählen uns ihre Geschichte. Erst kürzlich hat sich ein Portugiese bei mir gemeldet. Er hat sich für unsere Initiative bedankt, weil er mit 57 Jahren auf dem Arbeitsmarkt keine Stelle mehr gefunden und durch rentarentner.ch einige Jobs bekommen hat. Das ist ein Nebeneffekt unserer Plattform, obwohl wir damit das Ü50-Problem nicht lösen wollten.

Es gäbe ja viele Optionen für Ü50 wie Bogen- oder Alterskarrieren. Doch Firmen scheinen sich damit schwerzutun. Weshalb?

Grossfirmen konzentrieren sich derzeit vor allem auf die Genderfrage. Ein weiterer Aspekt ist vielleicht jener, dass viele Kaderangehörige Angst davor haben, ältere Hochqualifizierte anzustellen, weil diese Führungserfahrung haben und sie in den Schatten stellen könnten. Es fehlt in vielen Unternehmen schlicht und einfach der Mut, erfahrene Arbeitnehmende anzustellen. Daneben sind auch die Sozialkosten ein Thema. Firmen wie wir, die ältere Mitarbeitende anstellen, werden sozusagen mit höheren Sozialabgaben bestraft.

Firmen scheinen eher bereit zu sein, Pensionierte temporär zu beschäftigen …

Ja, das ist tatsächlich so. Das hat auch damit zu tun, dass man emotional nicht so sehr beteiligt ist, wenn die Pensionierten nicht mehr gebraucht werden, weil sie finanziell ja abgesichert sind. Das Bedürfnis der Unternehmen nach pensionierten Fachkräften ist jedenfalls da, weshalb wir mit hire-a-rentner demnächst ein neues Portal lancieren, über das Firmen Pensionierte temporär anstellen können.

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Quelle: Alte Säcke und Schachteln | hrtoday.ch

Fürsorgepflicht bei Mobbing: Grenzen und Schadensersatz | Personal | Haufe

Das Berliner Arbeitsgericht lehnte im konkreten Fall neben einem Schadensersatzanspruch wegen Diskriminierung auch einen Anspruch wegen einer Persönlichkeits- oder Gesundheitsverletzung ab, weil der von Mobbing betroffene Ressortleiter den Arbeitgeber nicht rechtzeitig auf das Verhalten seiner Vorgesetzten sowie die Gefahr eines ungewöhnlich hohen Schadens aufmerksam gemacht habe (siehe auch: Greift AGG bei Diskriminierung wegen ostdeutscher Herkunft?).

Grundsätzlich sollten Arbeitgeber das Thema Mobbing nicht unterschätzen. Denn: Bei Mobbing am Arbeitsplatz ist die Situation nicht nur für die Betroffenen sehr belastend – dem Arbeitgeber können sogar rechtliche Konsequenzen drohen, wenn er nicht eingreift.

Eine Definition von Mobbing

Mobbing ist weder ein juristischer Begriff noch eine eigenständige Anspruchsgrundlage. Bei Kränkungen, Ungleichbehandlungen oder unsinnigen Arbeitsanweisungen ist zwar schnell von sogenanntem Mobbing die Rede. Eine rechtlich relevante und allgemein gültige gesetzliche Definition des Begriffs existiert jedoch grundsätzlich nicht. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) definiert Mobbing als “das systematische Anfeinden, Schikanieren oder Diskriminieren von Arbeitnehmern untereinander oder durch Vorgesetzte”.

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Quelle: Fürsorgepflicht bei Mobbing: Grenzen und Schadensersatz | Personal | Haufe

Urteil zum Mobbing wegen ostdeutscher Herkunft – Personalwirtschaft.de

Die Herabwürdigung eines Mitarbeiters wegen seiner ostdeutschen Herkunft stellt keine Benachteiligung im Sinne des § 1 Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) wegen der ethnischen Herkunft oder Weltanschauung dar. Das hat das Arbeitsgericht Berlin entschieden.

Justitia mit Waage
Einem neuen Urteil zufolge ist eine ostdeutsche Herkunft kein Merkmal, das unter dem Schutz des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes steht. Bild: © BillionPhotos.com/Adobe Stock

Der stellvertretende Ressortleiter eines Zeitungsverlags hatte seinen Arbeitgeber auf Entschädigung, Schadensersatz und Schmerzensgeld verklagt, weil er von zwei vorgesetzten Mitarbeitern wegen seiner ostdeutschen Herkunft stigmatisiert und gedemütigt worden sei. Das Arbeitsgericht Berlin hat die Klage jedoch abgewiesen (ArbG Berlin, Urteil vom 15.08.2019, Az. 44 Ca 8580/18). Menschen ostdeutscher Herkunft sind nach Auffassung des Arbeitsgerichts Berlin keine Mitglieder einer ethnischen Gruppe oder Träger einer einheitlichen Weltanschauung. Dementsprechend lehnte das Arbeitsgericht einen Anspruch aus dem AGG ab. Nach Ansicht des Gerichts lag keine Diskriminierung wegen der ethnischen Herkunft oder der Weltanschauung vor.

Einen Schadensersatzanspruch wegen einer Persönlichkeits- oder Gesundheitsverletzung hat das Arbeitsgericht Berlin ebenfalls abgelehnt. Die Begründung: Der Kläger habe den Arbeitgeber nicht rechtzeitig auf das Verhalten seiner Vorgesetzten und die Gefahr eines ungewöhnlich hohen Schadens aufmerksam gemacht (der Mitarbeiter hatte die Schadenssumme auf 800.000 EUR beziffert). Das Mitverschulden des Klägers an dem Schaden wiege derart schwer, dass eine Ersatzpflicht des Arbeitgebers entfalle, so das Gericht.

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Quelle: Urteil zum Mobbing wegen ostdeutscher Herkunft – Personalwirtschaft.de

Jeder Zwölfte pendelt mehr als 20 Kilometer – Personalwirtschaft.de

Die Deutschen sind ein Volk der Pendler. Knapp sieben Millionen Menschen legen täglich mehr als 20 Kilometer auf dem Weg zur Arbeit zurück. Nun will die Bundesregierung ab 2021 die Pendlerpauschale erhöhen.

Kürzlich hat die Bundesregierung Eckpunkte für das Klimaschutzprogramm 2030 verabschiedet. Der Gesetzentwurf beinhaltet unter anderem, dass die Pendlerpauschale für Fernpendler angehoben werden soll. Dazu heißt es: „Pendler, die einen langen Arbeitsweg zurücklegen müssen, besonders in ländlichen Räumen, können oftmals weder auf ein ausgebautes ÖPNV-Angebot zurückgreifen, noch stehen heute bereits ausreichende  Ladeinfrastruktur und Fahrzeuge mit entsprechender Reichweite zur Verfügung, um kurzfristig auf Elektromobilität umzusteigen. Dies wird sich in den kommenden Jahren ändern. Deshalb wird zu deren Entlastung die Pendlerpauschale ab 2021 ab dem 21sten km auf 35 Cent befristet bis zum 31.12.2026 angehoben.“

Das Statistische Bundesamt (> Destatis) hat berechnet, wie viele Arbeitnehmer hierzulande einen Weg von mehr als 20 Kilometern zur Arbeit zurücklegen. Die Daten beziehen sich auf das Jahr 2015 und wurden auf Basis der Steuererklärungen ermittelt. Danach fuhren rund 6,7 Millionen einkommensteuerpflichtige Menschen über 20 Kilometer zur Arbeitsstelle – bei einer Bevölkerung von rund 82 Millionen war das circa jeder Zwölfte. 5,8 Millionen und damit 86 Prozent gaben in ihrer Steuererklärung an, für mindestens einen Teil der Strecke das Auto zu nutzen.

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Quelle: Jeder Zwölfte pendelt mehr als 20 Kilometer – Personalwirtschaft.de

Eine Sechs für sächsische Kopfnoten

»Betragen«, »Fleiß«, »Ordnung« – in Sachsen bekommen Schüler Kopfnoten, also solche Noten, bei denen es nicht um die Leistung in Schulfächern geht. Das VG Dresden hält das nicht nur für rechtswidrig, sondern auch für einen möglichen Nachteil bei der Jobsuche.

Geklagt hatte ein Schüler, in dessen Jahreszeugnis der 9. Klasse und Halbjahreszeugnis der 10. Klasse Kopfnoten ausgewiesen waren. Das Gericht hatte die Kopfnoten bereits im Eilverfahren für rechtswidrig erachtet und diese Rechtsauffassung nun im Hauptsacheverfahren bestätigt.

Kopfnoten können Chancen mindern

Zwar habe der Schüler bereits einen Ausbildungsplatz gefunden. Dennoch konnte das VG über die Frage der Kopfnoten entscheiden. Denn die Vergabe von Kopfnoten in Zeugnissen, die für die Ausbildungsplatzsuche verwendet würden, greife in die Freiheit der Wahl der Ausbildungsstätte und in das allgemeine Persönlichkeitsrecht des Schülers und damit erheblich in Grundrechte ein. Der Sachverhalt habe daher in einem Hauptsacheverfahren mit mündlicher Verhandlung überprüft werden müssen.

Quelle: Eine Sechs für sächsische Kopfnoten

Dienstherr darf keinen Zwangsurlaub verhängen

Werden Behörden an bestimmten Tagen per Anordnung von »oben« geschlossen, darf der jeweilige Dienstherr seinen Beamten die freien Tage nicht vom Urlaubskonto abziehen. Das hat das VG Potsdam entschieden.

Geklagt hatte ein Beamter, der von einer neuen Regelung des Ministeriums des Innern und für Kommunales (MIK) betroffen war. Das MIK wollte Beamte dazu verpflichten, an bestimmten Behördenschließtagen Erholungsurlaub zu nehmen. Das sei nicht rechtens, meinte das VG.

Aufgrund einer Befragung aus dem Januar 2018 zur Einführung von Schließtagen an sogenannten Brückentagen, bei der sich rund 64 Prozent der Befragten für solche Behördenschließtage ausgesprochen hatten, hatte die Hausleitung des MIK mit Zustimmung des Personalrates entschieden, das Ministerium am 30. April, 11. Mai sowie 27. und 28. Dezember 2018 zu schließen und für den Arbeitszeitausgleich antragslose Urlaubstage von den Urlaubskonten der Beschäftigten abzubuchen. Auf Antrag sollte ein Tausch dieser vier abgezogenen Urlaubstage mit entsprechenden (Gleit-)Zeitguthaben möglich sein. Hiergegen wandte sich der Kläger.

Das VG hat das beklagte Land Brandenburg nun dazu verurteilt, die vier für 2018 abgebuchten Urlaubstage wieder auf dem Urlaubskonto des Klägers gutzuschreiben.

Zum Dinestrecht gehört die Beschäftigung der Beamten

Der Dienstherr dürfe zwar an einzelnen Tagen in Wahrnehmung seines Organisationsrechts Dienststellen schließen, jedoch nicht auf dem Rücken der Beamten – so das VG. Ein solcher Verzicht entbinde nämlich den Dienstherrn nicht davon, hinsichtlich der dienstrechtlichen Konsequenzen der getroffenen Organisationsentscheidung das geltende Recht zu beachten. Beamten könne nach anzuwendendem Recht Urlaub nicht ohne deren Einverständnis aufgezwungen werden. Das heißt: Zur Wahrnehmung des Dienstrechts der Dienstherrn gehört in diesem Fall, seine Beamten entweder zu beschäftigen oder ihnen auf eigene Kosten freizugeben.

Eine Erholungsurlaubsanordnung sei auch nicht für einen ordnungsgemäßen Dienstbetrieb erforderlich. Dies zeige die Dienstvereinbarung über die flexible Arbeitszeit im MIK, nach der Beschäftigte auf Wunsch auch samstags arbeiten dürften, und zwar unabhängig davon, wie viele weitere Bedienstete sich insgesamt an den Samstagen zum Dienst einfinden, so das VG.

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Quelle: Dienstherr darf keinen Zwangsurlaub verhängen

Zeitungszusteller hat Anspruch auf Feiertagsvergütung

Der gesetzliche Anspruch auf die Entgeltzahlung an Feiertagen ist unabdingbar. Das gilt auch für Zeitungszusteller: Muss der Zusteller von Montag bis Samstag Zeitungen ausliefern, ist es rechtswidrig, wenn er für die auf einen Werktag fallenden Feiertage, z. B. Karfreitag oder Ostermontag, keine Vergütung erhält – so das Bundesarbeitsgericht.

Darum geht es:

Der Kläger ist bei der Beklagten als Zeitungszusteller beschäftigt. Arbeitsvertraglich ist er zur Belieferung von Abonnenten von Montag bis einschließlich Samstag verpflichtet.

Arbeitstage sind nach dem Vertrag alle Tage, an denen Zeitungen im Zustellgebiet erscheinen. Fällt ein Feiertag auf einen Werktag, an dem keine Zeitungen im Zustellgebiet erscheinen, erhält er keine Vergütung.

Mit seiner Klage verlangt der Zeitungszusteller für fünf Feiertage im April und Mai 2015 (Karfreitag, Ostermontag, Tag der Arbeit, Christi Himmelfahrt und Pfingstmontag), an denen er nicht beschäftigt wurde, Vergütung von insgesamt 241,14 Euro brutto.

Der Zeitungszusteller meint, an diesen Tagen sei die Arbeit allein wegen der Feiertage ausgefallen, weshalb die gesetzlichen Voraussetzungen für den Entgeltzahlungsanspruch vorlägen. Arbeitsgericht und Landesarbeitsgericht (LAG) sprachen ihm den Betrag zu (Sächsisches LAG, 21.2.2018 – 5 Sa 269/17).

Das sagt das Gericht:

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) gab dem Zeitungszusteller im Grunde Recht.

Gemäß § 2 Entgeltfortzahlungsgesetz (EntgFG) hat der Arbeitgeber für Arbeitszeit, die infolge eines gesetzlichen Feiertags ausfällt, das Arbeitsentgelt zu zahlen, das der Arbeitnehmer ohne den Arbeitsausfall erhalten hätte.

Die Beschäftigung des Zeitungszustellers ist an den umstrittenen Feiertagen einzig deshalb unterblieben, weil in seinem Arbeitsbereich die Zeitungen nicht erschienen sind. Damit hat der Kläger dem Grunde nach Anspruch auf die begehrte Feiertagsvergütung.

Die im Arbeitsvertrag enthaltene Vereinbarung zur Festlegung vergütungspflichtiger Arbeitstage ist unwirksam, soweit sie darauf zielt, Feiertage aus der Vergütungspflicht auszunehmen. Denn der gesetzliche Entgeltzahlungsanspruch an Feiertagen ist unabdingbar (§ 12 EntFG).

Sein rückständiges Entgelt erhält der Kläger allerdings noch nicht, denn das BAG hob das Urteil des Sächsischen LAG wegen eines Rechenfehlers auf und verwies das Verfahren zur neuen Verhandlung an dieses Gericht.

Quelle: Zeitungszusteller hat Anspruch auf Feiertagsvergütung

Mandalas und Basteln: 52-jähriger fühlt sich von Jobcenter gedemütigt

Der Arbeitssuchende Ralf Stork wurde bei einer Qualifizierungsmaßnahme in einem Jobcenter in Hannover nach eigenen Angaben mit Bastel- und Malbildern auf Grundschulniveau beschäftigt. Das berichtet die “Hannoversche Allgemeine”, die mit dem 52-Jährigen gesprochen hat.

Stork sollte bei einem Check-up im Stephansstift Berufsbildungszentrum Hannover offenbar Ausmalvorlagen mit dem Bild des Weihnachtsmannes mitsamt Geschenken bearbeiten. Dazu sollte er ein Blumenmännchen ausschneiden und mithilfe einer Bastelanleitung eine Papierbrücke bauen.

Entwürdigend oder eine echte Chance? Zu Besuch in einem der größten Jobcenter Deutschlands

Von Andreas Hoffmann

Ralf Stork ist 52 Jahre alt und leidet unter anderem unter Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule und Schwindelgefühlen – arbeiten wolle er aber “unbedingt”. Dass er dafür auf Grundschulniveau Malen und Basteln sollte, findet er demütigend: „Warum soll ein Mensch mit 52 Jahren mit gesundheitlichen Einschränkungen solche Bilder ausmalen?”, fragte er in der “Hannoverschen Allgemeinen”. Vor zehn Jahren habe er das letzte Mal solche Mal- und Bastelaufgaben bearbeitet – mit seiner damals siebenjährigen Tochter. Vor seiner Arbeitslosigkeit war Stork laut “HAZ” unter anderem als Geräteführer im Tiefbau, Schweißer, Putzer, Lagerarbeiter, Inventurhelfer und Regalbestücker tätig.

Was das Jobcenter zu den Vorwürfen sagt

Ein Sprecher des Jobcenters Hannover wies Storks Kritik zurück. Ihm sei kein Fortbildungsmaßnahme bekannt, in der Material aus dem Kindergarten- oder Grundschulbereich verwendet werde. Er betonte gegenüber der “HAZ”, dass bei der Maßnahme “Check-up” Kompetenzen wie selbstständiges Arbeiten, Konzentrationsfähigkeit oder Fein- und Grobmotorik geprüft würden. Sollten einzelne Testaufgaben die Teilnehmer an Materialien aus Kindergarten oder Grundschulen erinnern, so verfolgten sie doch einen völlig anderen Zweck. Beim Augenarzt oder Optiker müsse man bei der Untersuchung manchmal auch Buchstaben vorlesen, sagte der Sprecher weiter.

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Quelle: Mandalas und Basteln: 52-jähriger fühlt sich von Jobcenter gedemütigt | STERN.de

Unpünktliche Mitarbeiter: So gehen Sie mit Zu-spät-Kommern um | impulse

Kennen Sie das? Sitzungen, die wieder erst um fünf nach anfangen, weil Kollege XY noch kurz ans Telefon musste? Unpünktliche Mitarbeiter (und ihre Ausreden) sind die Pest. So reagieren Sie sinnvoll.

„Sorry, ich habe gerade noch einen wichtigen Anruf bekommen.“

„Entschuldigung, aber der Drucker hat nicht gedruckt.“

„Ups, Sie haben schon angefangen?“

Oder auch ganz dreist: „Tschuldigung, ich brauchte noch ’nen Kaffee.“

Chronische Zu-spät-Kommer nerven nicht nur. Durch sie verschiebt sich häufig der ganze Ablauf im Betrieb, weil alle Besprechungen zu spät anfangen und zu spät enden. Einer trödelt, alle anderen müssen warten.

Die Aufgabe als Führungskraft ist es, alle Mitarbeiter zu disziplinieren, pünktlich zu sein. Wie aber gelingt das?

1. Seien Sie ein Vorbild

Sie sind der Leitwolf in Sachen Besprechungskultur. Wer als Führungskraft häufig erst nach Dienstbeginn eintrudelt oder bei Meetings gerne den vielbeschäftigten Chef gibt, der zehn Minuten zu spät reingestürmt kommt, weil er ach-so-wichtige andere Aufgaben hatte, der demotiviert seine Mitarbeiter nicht nur. Er motiviert sie auch: nämlich dazu, sich ganz genauso zu verhalten.

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Quelle: Unpünktliche Mitarbeiter: So gehen Sie mit Zu-spät-Kommern um | impulse

Arbeitsmarkt: 70 Prozent der Arbeitnehmer in regulärer Arbeit

Die Anzahl der Arbeitnehmer, die in Leiharbeit oder mit einem befristeten Vertrag angestellt sind, ist auf den niedrigsten Stand seit 15 Jahren gesunken. Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor, die am Mittwoch veröffentlicht wurden. Demnach ging der Anteil der Arbeitnehmer in atypischer Beschäftigung von 22,6 Prozent 2007 auf 20,1 Prozent im vergangenen Jahr zurück. Zugleich sank der Anteil der Selbstständigen von gut 11 auf 9,3 Prozent.

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Reguläre Arbeitsverhältnisse nehmen dagegen zu. Erstmals seit 2002 waren mehr als 70 Prozent der 15- bis 64-Jährigen in einem “Normalarbeitsverhältnis” angestellt. Dazu zählen sozialversicherungspflichtige, unbefristete Arbeitsplätze mit mindestens 21 Wochenstunden – Zeitarbeit ist ausgeschlossen. Jugendliche in Ausbildung oder Freiwilligendienst wurden nicht mitgezählt.

Der Höchststand der atypischen Beschäftigungsverhältnisse, zu denen auch Mini-Jobs gehören, wurde 2007 erreicht. Damals waren nur 65,4 Prozent der Arbeitnehmer regulär beschäftigt.

Grund für diese Entwicklung dürfte die langanhaltend stabile Konjunktur sein. Zurzeit warnen Experten allerdings vor einer Rezession: Für den Zeitraum von September bis Ende November weist das Frühwarnsystem des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) ein Risiko für eine schrumpfende Wirtschaft von 59,4 Prozent auf – nach 43 Prozent im August.

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Quelle: Arbeitsmarkt: 70 Prozent der Arbeitnehmer in regulärer Arbeit – SPIEGEL ONLINE

Über Probleme sprechen: Wie gute Chefs schlechte Neuigkeiten überbringen | impulse

Niemand spricht gern über Probleme – doch manchmal muss es sein. Ob miese Zahlen oder Lieferausfälle: Diese Strategien helfen, dem Gegenüber schlechte Neuigkeiten schonend beizubringen.

Mit Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern über negative Entwicklungen oder Neuigkeiten sprechen – diese Aufgabe fällt wohl den wenigsten Unternehmen leicht. Denn einerseits will man zwar nichts beschönigen; die Botschaft soll schließlich ankommen. Andererseits will man aber natürlich weder Kunden vergraulen noch die Belegschaft demotivieren. Wie schafft man es also, Klartext zu reden – und das Gegenüber trotzdem nicht schockiert oder frustriert zurückzulassen? Die folgenden vier Strategien helfen dabei.

Strategie 1: Die goldene Nadel im Heuhaufen suchen

Diese Strategie hilft besonders dann, wenn Sie schlechte Unternehmenszahlen mitteilen müssen. Suchen Sie Zahlen, die positiv sind – und den Eindruck mindern, alles würde sich verschlechtern. Das kann etwa eine Umsatzsteigerung in einem eher unwichtigen Geschäftsfeld sein. Oder der gestiegene Umsatz bei einem Großkunden, der die Verluste im Ganzen zumindest minimal wettmacht. Wer genau hinschaut, wird sicher mindestens eine positive Auffälligkeit finden. Wichtig: Nennen Sie diese immer zum Schluss – was dann kommt, merken wir uns besonders gut.

Der Effekt: Jeder kennt es – ist der Himmel bedeckt, reicht eine winzige Wolkenlücke, um Hoffnung auf besseres Wetter zu hegen. Entsprechend reduziert ein positives Detail den frustrierenden Effekt negativer Nachrichten.

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Quelle: Über Probleme sprechen: Wie gute Chefs schlechte Neuigkeiten überbringen | impulse

Verdachtskündigung: Wann ein Rauswurf auf Verdacht möglich ist 

Um einen Mitarbeiter wegen Fehlverhaltens zu kündigen, braucht es handfeste Beweise? Das stimmt so nicht: Mitunter reicht ein gut begründeter Verdacht aus. Was Chefs bei einer solchen Verdachtskündigung beachten müssen.Normalerweise braucht ein Unternehmer gute Gründe, bevor er eine Kündigung aussprechen darf. Leistet sich ein Mitarbeiter etwa ein Fehlverhalten, muss der Chef das genau dokumentieren – und in der Regel vorher auch noch eine Abmahnung schreiben. Anders bei der Verdachtskündigung.In welchen Fällen ist eine Verdachtskündigung möglich?Anders als bei einer Tatkündigung muss der Arbeitgeber bei einer Verdachtskündigung nicht lückenlos nachweisen, dass der Arbeitnehmer eine strafbare Handlung begangen hat. Er kann vielmehr zur Verdachtskündigung greifen, wenn er den Verdacht hat, dass der Mitarbeiter eine schwere Pflichtverletzung oder gar eine Straftat begangen hat, es aber an eindeutigen Beweisen fehlt. Er kann in diesem Fall keine ordentliche Kündigung aussprechen. Nach der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts rechtfertigt ein Verdacht aber in vielen Fällen eine außerordentliche Kündigung.„Das ist zum Beispiel der Fall, wenn regelmäßig etwas in der Kasse fehlt und alle Indizien auf einen Mitarbeiter hindeuten“, erläutert Uwe Schlegel, Fachanwalt für Arbeitsrecht. Der Verdacht auf Diebstahl kann die Kündigung begründen. Auch wenn der Arbeitnehmer nur fadenscheinige Erklärungen dafür hat, warum er Eigentum der Firma mit nach Hause genommen hat, rechtfertigt das unter Umständen eine Verdachtskündigung. Möglicherweise ist der verdächtigte Mitarbeiter tatsächlich unschuldig – trotzdem kann die Weiterbeschäftigung für den Betrieb unzumutbar sein.

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Razzia der FKS: Zoll prüft auch Eintrag in Handwerksrolle

Es war eine konzertierte Aktion: An vier Tagen führten insgesamt 264 Kontrolleure der Finanzkontrolle Schwarzarbeit der Hauptzollämter (FSK), Kommunen und anderer Behörden eine groß angelegte Razzia mit Schwerpunkt in der Baubranche durch. 715 Betriebe und 1.841 Personen wurden in Niedersachsen unter die Lupe genommen.

So reagieren Sie richtig bei Kontrollen!

Schwarzarbeitskontrollen gehen Sie nichts an? Wenn Sie sich da mal nicht irren: Wer Arbeitnehmer hat, muss immer mit einem Besuch der Finanzkontrolle Schwarzarbeit rechnen. 9 Experten-Tipps, damit die Zöllner Sie nicht kalt erwischen.

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Dabei stellten die Kontrolleure 325 mutmaßliche Rechtsverstöße fest, teilte das niedersächsische Innenministerium mit. 44 davon betrafen Betriebe, die zulassungspflichtige Handwerksarbeiten – ohne den entsprechenden Eintrag in der Handwerksrolle – ausführten. In 21 Fällen lag die erforderliche Gewerbeanzeige nicht vor.

Weitere Schwerpunkte der Kontrolle waren Schwarzarbeit und Lohndumping. In 90 Fällen ergaben sich Hinweise darauf, dass Betriebe nicht den vorgeschriebenen Mindestlohn zahlen und in 57 Fällen besteht der Verdacht, dass Unternehmen Sozialversicherungsbeiträge nicht oder nicht in der richtigen Höhe abführen.

Den betroffenen Betrieben drohen jetzt Straf- oder Ordnungswidrigkeitsverfahren.

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Quelle: Razzia der FKS: Zoll prüft auch Eintrag in Handwerksrolle

Wie weit geht der Datenschutz? Vermieter / Mieter / Handwerker

Vermieter beauftragen Handwerker und geben Mieterdaten weiter. Wie sollten Betriebe im Alltag mit solchen persönlichen Daten umgehen? Ein Datenschützer klärt auf.

INHALTSVERZEICHNIS

Auf einen Blick:

  • Was gilt datenschutzrechtlich, wenn Handwerker die Kontaktdaten von Mietern brauchen, um bei ihnen Aufträge auszuführen? Ohne Namen und Adresse sind die Handwerker aufgeschmissen.
  • Ein Datenschützer klärt auf: Es geht um die Weitergabe personenbezogener Daten – also um datenschutzrechtlich relevantes Verhalten.
  • Bekommen Handwerker eine Telefonnummer, um die Mieter zu kontaktieren, dürfen sie die Kontaktdaten nur zu diesem Zweck verwenden und müssen sie danach wieder löschen.
  • Von Bundesland zu Bundesland kann die Auslegung und Abwägung des Datenschutzes im Sinne der DSGVO variieren.

Im Handwerkeralltag keine Seltenheit: Ein Vermieter beauftragt einen Handwerker und gibt die Kontaktdaten des Mieters weiter. Hört sich zunächst nach der gängigen Praxis an, aber wie sieht es datenschutzrechtlich aus? „Als Rechtsgrundlage gilt hier der Artikel 6 der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), Absatz 1, Satz 1, Buchstabe f“, sagt ein Mitarbeiter des Landesbeauftragten für den Datenschutz Sachsen-Anhalt. In solchen Fällen müsse die Weitergabe der Kontaktdaten zur Interessenwahrung erforderlich sein. Es müsse außerdem abgewogen werden, ob Interessen der Betroffenen einer Weitergabe der Kontaktdaten entgegenstehen.

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Quelle: Wie weit geht der Datenschutz?

Meisterpflicht: Regierung beschließt Wiedereinführung

Die Bundesregierung hat beschlossen, dass die Meisterpflicht in zwölf Gewerken wieder eingeführt werden soll. Damit stimmte sie dem Gesetzentwurf von Wirtschaftsminister Peter Altmaier zu.

Rückkehr zur Meisterpflicht: Das plant die Große Koalition

Über die Wiedereinführung der Meisterpflicht wird seit Jahren diskutiert. Jetzt hat die Große Koalition konkrete Pläne für einige Gewerke vorgelegt.

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Die Zulassungspflicht soll für folgende Gewerke wieder eingeführt werden:

  1. Fliesen-, Platten- und Mosaikleger
  2. Betonstein- und Terrazzohersteller
  3. Estrichleger
  4. Behälter- und Apparatebauer
  5. Parkettleger
  6. Rollladen- und Sonnenschutztechniker
  7. Drechsler und Holzspielzeugmacher
  8. Böttcher
  9. Raumausstatter
  10. Glasveredler
  11. Orgel- und Harmoniumbauer
  12. Schilder- und Lichtreklamehersteller.

Aus dem Handwerk gibt es erste Reaktionen. „Damit setzt die Bundesregierung den richtigen und notwendigen Akzent für mehr Qualität und Qualifizierung im Handwerk“, freut sich Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks.

„Meisterinnen und Meister sorgen für Wissenstransfer, schaffen die Basis für nachhaltiges Unternehmertum und sind Vorbild für Auszubildende“, so Wollseifer. Wissen und Können bleibe erhalten. Das „Ja zum Meister“ sei zudem ein klares Bekenntnis für mehr Verbraucherschutz.

Auch beim Zentralverband Deutsches Baugewerbe kommt der Kabinettsbeschluss gut an: „Damit ist der Weg frei, die Fehlentwicklungen der Vergangenheit zu korrigieren“, sagt Hauptgeschäftsführer Felix Pakleppa. Ebenso wie Wollseifer fordert er, dass das Gesetz zügig von Bundestag und Bundesrat verabschiedet wird, damit es Anfang Januar 2020 in Kraft treten kann.

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Quelle: Meisterpflicht: Regierung beschließt Wiedereinführung

Künstliche Intelligenz entscheidet sich gegen Frauen im Job

Ein automatisches Bewertungssystem von Bewerbungen bei Amazon wurde größtenteils eingestampft, nachdem der US-Konzern mitbekommen hatte, dass die KI Frauen systematisch benachteiligte. Das geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hervor. Demnach war seit 2014 intern ein Algorithmus entwickelt worden, der unter mehreren Bewerbungstexten automatisch jene der vielversprechendsten Bewerber herausfiltern sollte. Dabei bezog die Software sich auf Erkenntnissen aus den Bewerbungen von angenommenen Bewerbern, verdeutlichte dabei aber grundlegende Probleme des maschinellen Lernens in seiner aktuellen Form.

Wie Reuters erklärt, hatte der Algorithmus mit den Datensätzen der angenommen Bewerber trainiert und sollte so quasi lernen, welche Eigenschaften Amazon bevorzugt. Weil das Unternehmen aber Teil einer von Männern dominierten Industrie ist, waren in den zugrunde gelegten vergangenen zehn Jahren vor allem Männer eingestellt worden. Der Algorithmus kam also quasi zu dem Schluss, dass Bewerbungen von Frauen schlechter zu bewerten seien – selbst wenn sich das Geschlecht nur indirekt etwa aus Mitgliedschaften in Frauenvereinen erschließen ließ. Allein das Geschlecht sorgte dabei für die Herunterstufung. Weil Amazon also in der Vergangenheit vorwiegend Männer eingestellt hatte, blieb die KI diesem Auswahlkriterium treu.

Zwar habe das Entwicklerteam die Software später angepasst, aber es konnte nicht garantiert werden, dass die Technik nicht trotzdem weiter diskriminieren würde, schreibt Reuters. Ziel war es vorher eigentlich gewesen, dass die Software den Auswahlprozess komplett übernehmen könnte. Im Lauf der Zeit sei es aber nie über eine Vorschlagsfunktion hinausgegangen. Das Unternehmen habe zu keiner Zeit allein auf Basis des Algorithmus’ eingestellt. Dabei hat der US-Onlinehändler in den vergangenen Jahren in beispiellosem Umfang neue Mitarbeiter angeworben. Die besagte Software wird bei Amazon nur noch in deutlich eingeschränktem Umfang eingesetzt, schreibt die Nachrichtenagentur.

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Quelle: Amazon: KI zur Bewerbungsprüfung benachteiligte Frauen | heise online

Drei Hauptgründe, warum Fachkräfte kündigen

1. Zu wenig Geld

Die Befragten konnten im Rahmen der Studie mehrere Kündigungsgründe nennen. Vier von zehn Fachkräften (39,7 Prozent) nannten das Gehalt. 79 Prozent von ihnen gehen zudem davon aus, dass sie nach einem Jobwechsel mehr verdienen als vorher – das zeigt eine weitere StepStone-Studie zum Thema „Gehaltsverhandlungen in Deutschland“.

2. Schlechtes Arbeitsklima

Ein unfreundlicher Chef, fiese Kollegen – wer geht da schon gern zur Arbeit? Ein schlechtes Arbeitsklima wurde von 37,4 Prozent der Befragten als Kündigungsgrund genannt und liegt damit fast gleichauf mit einem zu geringen Gehalt. Für Frauen ist ein schlechtes Arbeitsklima übrigens sogar der Hauptgrund für den Wechsel. Männern sind die Bezahlung und Aufstiegsmöglichkeiten wichtiger.

3. Fehlende Aufstiegsmöglichkeiten

Viele Jahre im selben Job und keine Perspektive in Sicht? Für viele Fachkräfte sind fehlende Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens ein Grund, ihm den Rücken zu kehren. 34,6 Prozent gaben an, ihrem letzten Arbeitgeber deshalb gekündigt zu haben.

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Quelle: Drei Hauptgründe, warum Fachkräfte kündigen

Schichtarbeit gerecht gestalten

Schichtarbeit bringt dem Arbeitgeber viele Vorteile wie längere Maschinenlaufzeiten und eine höhere Flexibilität. Für Beschäftigte bedeutet sie jedoch großen Stress. Als Betriebsrat sollten Sie Ihre Mitbestimmung nutzen, um die Arbeitnehmer bestmöglich zu schützen. Was zulässig ist und wie Sie mitbestimmen, lesen Sie in »Betriebsrat und Mitbestimmung« 10/2019.

Was ist Schichtarbeit?

Der Begriff »Schichtarbeit« ist im Arbeitszeitgesetz (ArbZG) nicht definiert.

Nach der Europäischen Arbeitszeit-Richtlinie handelt es sich bei Schichtarbeit um:

  1. Jede Form der Arbeitsgestaltung
  2. kontinuierlicher oder nichtkontinuierlicher Art,
  3. bei der Beschäftigte nach einem bestimmten Zeitplan,
  4. auch im Rotationsturnus,
  5. sukzessive
  6. an den gleichen Arbeitsstellen eingesetzt werden,
  7. so dass sie ihre Arbeit innerhalb eines Tages oder Wochen umfassenden Zeitraums
  8. zu unterschiedlichen Zeiten verrichten müssen.

Die Ausgestaltung kann sehr unterschiedlich ausfallen, so dass Betriebe viele verschiedene Modelle nutzen, um unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden (siehe Schaubild zu den verschiedenen Schichtmodellen in »Betriebsrat und Mitbestimmung« 10/2019, S. 5).

HINWEIS: Eine Altersgrenze besteht bei Schichtarbeit grundsätzlich nicht. Nacht

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Quelle: Schichtarbeit gerecht gestalten

Pausen dienen der Erholung

Muss ein Beschäftigter, etwa im Polizeidienst, während einer Arbeitsunterbrechung erreichbar bleiben, befindet er sich nicht in Erholungszeit. »Pausen unter Bereithaltung« sind Arbeitszeit, die auf das Arbeitszeitkonto gehört – so das LAG Mecklenburg-Vorpommern.

In dem Fall geht es darum, welchen Anforderungen eine Pause im Sinne des Gesetzes genügen muss, um als solche zu qualifizieren.

Das war der Fall

Die Arbeitnehmerin ist Angestellte bei der Bundespolizei, die im Streifendienst an der Grenze zu Polen tätig ist. Sie verlangt, dass ihr für die Pausen während des Dienstes Zeitgutschriften auf ihr Arbeitszeitkonto gebucht werden. Die Pausen entsprächen nicht den Anforderungen des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG) und könnten nicht als echte Arbeitsunterbrechungen gelten.

Die Angestellte arbeitet in Teilzeit (30 Stunden) und nimmt am Wechselschichtdienst teil. In der Regel übernimmt sie die Frühschicht, ab und an auch 12-Stunden-Schichten. Den Streifendienst absolviert die Angestellte mit der Kollegen in einem Fahrzeug. Die Pausen legt der Gruppenleiter fest, öfter steuern die Kollegen eine Tankstelle oder Bäckerei an. Die Polizisten müssen allerdings während der Pausen über Funk und Mobiltelefon erreichbar bleiben. Es kommt öfter vor, dass die Pausen abgebrochen und der Dienst wieder aufgenommen werden muss. »Pausen unter Bereithaltung« ist daher die innerdienstliche Bezeichnung.

Die angestellte Polizistin ist der Meinung, dass derlei Pausen nicht den gesetzlichen Anforderungen an eine Pause entsprechen, da der Erholungszweck nicht gewährleistet sei. Daher seien ihr die Pausen als Arbeitszeit auf ihr Arbeitszeitkonto zu buchen.

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Quelle: Pausen dienen der Erholung

Auf Arbeitgeberseite ist Aktivität gefragt 

Eine Befragung von 1.000 Führungskräften aus deutschen Unternehmen zeigt: Zwar bleiben viele Vakanzen länger unbesetzt und die Belastung der angestellten Mitarbeiter steigt, trotzdem wird dies nicht als flächendeckendes Phänomen wahrgenommen.

42 Prozent der vom Personaldienstleister Hays befragten Führungskräfte beklagten, dass sie neue Stellen derzeit nicht optimal besetzen können. Mit 41 Prozent haben fast ebenso viele bemerkt, dass dies mit einer wachsenden Belastung der bereits angestellten Mitarbeiter einhergeht. 21 Prozent führen sogar sinkende Umsätze auf den Fachkräftemangel zurück.

“Je mehr es um das unmittelbare Arbeitsumfeld geht, umso weniger dramatisch bewerten sie den Fachkräftemangel”, heißt es jedoch in der Studie weiter. 40 Prozent sehen ihn auf einzelne Branchen und 44 Prozent auf einzelne Tätigkeitsfelder beschränkt.

Bei der Frage nach den zentralen Ursachen wurden sowohl externe als auch interne Einflussfaktoren häufig genannt. So spielte für 53 Prozent der demografische Wandel eine Rolle, für 50 Prozent die Trägheit der Bildungssysteme. Als wichtigste Handlungsfelder innerhalb der Unternehmen nannten 54 Prozent das Arbeiten an ihrer Arbeitgeberattraktivität. 49 Prozent hielten die strategische Planung ihres Personalbedarfs für wichtig, 48 Prozent die Rekrutierung und Nachwuchsförderung.

Hier gibt es offenbar aber noch viel Nachholbedarf. Nur jeder vierte Befragte sah sein Unternehmen auf diesen Feldern gut gewappnet. Sieben von zehn Befragten schätzten die Umsetzung in diesen Bereichen dagegen als verbesserungswürdig oder mangelhaft ein. “Es hilft nicht, wenn Unternehmen den demografischen Wandel und das Bildungssystem vorschieben”, kommentiert Christoph Niewerth von Hays die Ergebnisse. Vielmehr sollten sie aktiv mit dem Fachkräftemangel umgehen.

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Quelle: Auf Arbeitgeberseite ist Aktivität gefragt – Personalwirtschaft.de

Diskriminierung wegen ostdeutscher Herkunft 

Selbst 30 Jahre nach dem Mauerfall sind die Unterschiede zwischen Ost und West noch Thema – auch in arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen. In einem jetzt erst veröffentlichten Fall klagte ein stellvertretender Ressortleiter, weil er von zwei Vorgesetzten aufgrund seiner ostdeutschen Herkunft gemobbt worden sei. Das AGG schützt Arbeitnehmer zwar grundsätzlich – allerdings nicht vor jeglicher Art von Mobbing, sondern nur vor Diskriminierungen wegen Rasse, ethnischer Herkunft, Religion und Weltanschauung, Alter, Geschlecht, Behinderung oder sexueller Identität. Das Arbeitsgericht Berlin musste sich daher mit der Frage befassen, ob eine ostdeutsche Herkunft eine Ethnie ist.

Mobbing wegen ostdeutscher Herkunft?

Der stellvertretende Ressortleiter klagte vor dem Arbeitsgericht gegen den Arbeitgeber auf Entschädigung, Schadensersatz und Schmerzensgeld in Höhe von 800.000 Euro. Dazu brachte er vor, dass zwei ihm vorgesetzte Mitarbeiter ihn wegen seiner ostdeutschen Herkunft stigmatisiert und gedemütigt hätten.

Keine Diskriminierung wegen ethnischer Herkunft oder Weltanschauung im Sinne des AGG

Vor dem Arbeitsgericht Berlin hatte der Arbeitnehmer mit seiner Klage keinen Erfolg. Das Gericht urteilte, dass der betroffene Mitarbeiter keinen Anspruch auf Entschädigung nach dem AGG habe. Dazu führte das Gericht aus, dass in dem Verhalten der Vorgesetzten gegenüber dem betroffenen Mitarbeiter jedenfalls keine Benachteiligung wegen dessen ethnischer Herkunft oder Weltanschauung zu erkennen sei.

Die Richter stellten hierzu fest, dass Menschen mit einer ostdeutschen Herkunft nicht als Mitglieder einer ethnischen Gruppe oder Träger einer einheitlichen Weltanschauung zu sehen seien.

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Quelle: AGG: Diskriminierung wegen ostdeutscher Herkunft | Personal | Haufe

Kann einem Mitarbeiter während Krankheit gekündigt werden? 

Wer etwa wegen einer Operation im Job länger ausfällt, hat meist schon genug Sorgen. Da möchte man sich nicht noch zusätzlich Gedanken über seinen Arbeitsplatz machen müssen. Aber darf ein Arbeitgeber einem Mitarbeiter kündigen, während dieser krank ist?

Arbeitsrechtlich sei das eine “absurde” Frage, sagt Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht aus Berlin. “Da es in der DDR nicht möglich war, hält sich der Irrglaube bis heute”, sagt er. Also ganz klar:

Ein Mitarbeiter kann auch während der Krankheitsphase gekündigt werden. Es gäbe kein Gesetz, das dies verbiete. Probleme gebe es vielmehr bei der Frage, ob ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer wegen der Krankheit kündigen darf, die Krankheit also ein ausreichender Kündigungsgrund sei.

Kündigung während Krankheit nur selten anfechtbar

Bredereck zufolge gibt es nur wenige Ausnahmen, bei dem eine Kündigung während einer Krankheit allein aus diesem Grund arbeitsrechtliche Relevanz hat. “Das sind Diskriminierungstatbestände, manchmal kann die Kündigung auch treuwidrig sein”, so der Fachanwalt. So zum Beispiel, wenn der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer die Kündigung direkt bei Kenntnisnahme von einem Arbeitsunfall des Arbeitnehmers überreiche.

Der Fachanwalt nennt den Fall eines Paketboten, der nach einem unverschuldeten Fahrradunfall während der Arbeitszeit mit dem Krankenschein zurück an den Arbeitsplatz kehrte und direkt die Kündigung ausgehändigt bekam. “Solche Fälle sind aber selten und eine Absicht des Arbeitgebers schwierig nachzuweisen”, so der Fachanwalt.

Quelle: Arbeit – Kann einem Mitarbeiter während Krankheit gekündigt werden? – Karriere – Süddeutsche.de

Was kostet Fluktuation?

Viele berechnen die Kosten für Fluktuation rein auf Basis der Recruiting-Kosten. Manche rechnen ausbleibende Wertschöpfung hinzu. Wenige sind sogar der Meinung, eine unbesetzte Stelle kostet gar nichts. Kann das ein Gesamtbild ergeben? Es fehlen zu viele Perspektiven und Aufwände, wie beispielsweise das zeitliche Investment der Personen und deren Reduzierung produktiver Wertschöpfung dadurch im konkreten Einstellungsprozess.

Was kostet Fluktuation?

Wie kommen wir zu einer Entscheidung für eine Schärfung oder den Wandel der Unternehmenskultur? Ein guter Indikator ist zu wissen, was dem eigenen Unternehmen ein Prozent Fluktuation kostet – und zwar über den ganzen Prozess hinweg.

Hypothese

Nehmen wir eine Hypothese des folgenden Unternehmens.

  • 6.000 Mitarbeiter
  • 500 Personen Fluktuation (8,33 %)
  • 18 % Recruitingkosten (als Anteil am Gehalt)
  • Vakanz-Zeit: 102 Tage
  • Produktionsratio von 2,5 (jährlicher Wertbeitrag)
  • durchschnittliches Jahresgehalt von 62.000 Euro
  • Recruitingkosten belaufen sich auf gerundete 5 Mio. Euro (Budget für Personalmarketing, Personalkosten sowie Aufwand der Hiring-Manager)

In der Formel sieht dies wie folgt aus:

Recruiting-Kosten und verminderte Produktivität: Hohe Fluktuation kostet Geld.

Re-Hire-Aufwand + Opportunitätskosten unbesetzter Rollen + Opportunitätskosten für Ramp-up = jährliche Gesamtkosten für Fluktuation

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Quelle: Was kostet Fluktuation?

Homeoffice: Mobiles Arbeiten löst auch gesellschaftliche Probleme

Kürzlich machten 15 Bürgermeister aus Mecklenburg-Vorpommern den Bewohnern Berlins ein ungewöhnliches Angebot. Einen „unverstellten Blick auf atemberaubende Landschaften, Wohnraum, Grundstücke“ – all das gebe es reichlich in ihrem Bundesland, schrieben die Kommunalpolitiker in einem gemeinsamen Aufruf. Die Berliner sollten darüber nachdenken, ob sie ihren Hauptwohnsitz nicht in den Norden verlagern könnten. Den Neulingen werde dann sehr gern geholfen, auch solchen mit Job in Berlin. Man sei ja heutzutage weniger denn je gezwungen, seine Arbeitszeit in der Firma zu verbringen.

Zwar meldeten sich anschließend sofort Kritiker mit dem Hinweis, dass Internet- und Bahnverbindung vielerorts dürftig seien. Das mache es schwer, vom Strandkorb oder vom Hochsitz aus Büromails zu erledigen.

Doch der Bürgermeister-Aufruf macht deutlich: Unternehmen, die mobiles Arbeiten ernsthaft durchsetzen, tun nicht nur ihren Beschäftigten einen Gefallen, sie lindern gleich mehrere gesellschaftliche Probleme. Wohnungsnot, vom Verkehr verstopfte Innenstädte, Frust über Abwanderung aus Kleinstädten und Dörfern. Wer etwa von Berlin nach Cottbus zieht, an Montagen und Freitagen zu Hause arbeitet und sonst den Zug in die Hauptstadt nimmt, entlastet Wohnungsmarkt und Transportwege. Gerade der Großraum Berlin wäre wie geschaffen als Schauplatz der Homeoffice-Revolution: In keiner westlichen Industrienation gibt es rund um die Hauptstadt so billige Häuser und Grundstücke wie hier.

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Quelle: Homeoffice: Mobiles Arbeiten löst auch gesellschaftliche Probleme

Jobbörse der Arbeitsagentur benachteiligt Zeitarbeit? Da lach ich mich doch tot!

Vor einigen Wochen las ich in unterschiedlichen sozialen Medien Beschwerden von Zeitarbeitsunternehmen, in denen man davon sprach, das Arbeitsuchende die Möglichkeit besitzen, Zeitarbeitsunternehmen und Personalvermittler bei der Jobsuche nicht zu berücksichtigen.  Hier ist als Beispiel ein Link zu so einem Beitrag: https://www.germanpersonnel.de/blog/jobboerse-der-ba-benachteiligt-zeitarbeit/

Obwohl wir auch mit Personalvermittlung zu tun haben, hat es uns nicht gestört, das man Arbeitsuchenden diese Möglichkeit bietet. Wer nicht von einem, Vermittler vermittelt werden möchte, kann eben sein Glück alleine suchen.
Im gleichen Zug sagten wir aber auch: “es wird nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird”. Sprich, die Branche Personalvermittlung und Zeitarbeit wird schon einen Ausweg finden. Und das dieser (Aus)Weg nicht zum Vorteil der Arbeitsuchenden sein wird, das erschien ebenso klar.

Stellen Sie sich einfach vor, Sie würden einen Job suchen und benutzen dazu die Jobbörse der Arbeitsagentur. Grenzen Sie die Auswahl in keiner Form ein. Sie suchen bundesweit und egal um welchen Job es sich handelt. Sie sind also jemand, der jede mögliche Chance nutzt. Einzig und allein kreuzen Sie bei “erweiterte Suche”,  “weitere Suchkriterien”  und “Branchengruppen” an, dass Sie nicht über Personalvermittler oder Zeitarbeit vermittelt werden möchten. Dann geben Sie den Befehl “suchen” und sehen………………?

Eine Auswahl von 200 möglichen Stellenangeboten, die zu mehr als 70% nur von Zeitarbeitsunternehmen stammen. Und zusätzlich erkennen Sie bei diesen Datensätzen, das die Stellenangebote fast ausnahmslos über Xing in die Jobbörse der Arbeitsagentur übertragen wurden. Das hat zur Folge, dass Sie bei Auswahl eines dieser Stellenangebote zuerst auf die Seiten von Xing weitergeleitet werden, das Stellenangebot lesen können, aber auch sofort darauf aufmerksam gemacht werden, dass Sie Mitglied in Xing werden können.

Ist das noch Marktwirtschaft oder sind es schon Machenschaften?

Jobangebot: Orthopädietechnik – Vertriebsmitarbeiter im Außendienst (Orthopädietechniker/in) – in PLZ 874**

Ihre Aufgaben:
• Ausbau unserer Kundenkontakte
• Erklärung und Demonstration unserer Produkte
bei Kunden und auf Messen
• Schulungen und Unterstützung bei Versorgungen
• Zusammenarbeit mit Vertrieb und Marketing

Ihr Profil:
• Mensch mit Lust am Verkaufen (gerne Berufseinsteiger)
• Berufsausbildung als Orthopädietechniker (oder vergleichbar)
• Umsatzorientierte Eigenverantwortung
• selbstorganisierende Reisebereitschaft (bis 4 Tage AD)
• Erfahrung mit den üblichen MS-Office Programmen

Unser Angebot:
Werden Sie Teil unseres innovativen Teams, indem offen und kameradschaftlich miteinander umgegangen wird. Neben einer erfolgsorientierten Bezahlung steht Ihnen ein Firmenfahrzeug sowie Mobiltelefon und EDV-Equipment zur Verfügung.

 

Interessiert?
Dann senden Sie uns bitte Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe möglicher Sperrvermerke, des frühestmöglichen Antrittstermins und Ihrer Gehaltsvorstellung. ►Bitte beziehen Sie sich auf die Kennziffer: 201940-1291.◄ Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung in einer PDF-Datei an bewerbung@netzwerk-arbeit.com . Sollten Sie selbst nicht verfügbar sein, können Sie diese Stellenbeschreibung gerne auch an befreundete Kollegen weiterleiten. Diese Ausschreibung richtet sich an alle geeigneten Bewerber/Innen unabhängig von Alter, Geschlecht, Behinderung, Religion, Weltanschauung, Rasse, ethnischer Herkunft oder sexueller Identität.

 

XING schließt API-Schnittstelle für Kontakt-Export

Nachdem XING den Export der Kontakte als CSV bereits verhindert, soll im April auch die Schnittstelle zu anderen Software-Tools wie CentralStationCRM abgeschaltet werden. XING-Kontakte konnten bis 2014, ähnlich wie bei LinkedIn, als CSV-Datei heruntergeladen werden. Dann entschloss man sich, normalen Usern nur noch den Export einzelner XING-Kontakte als vCard anzubieten und den vollständigen Export (Bulk-Export) nicht mehr zu erlauben. Möglich war weiterhin jedoch der Zugriff über die XING-Schnittstelle mit Hilfe einer anderen Software, z.B. unserem CRM-System. Diese API (Schnittstelle) soll nun nach Aussage von XING auch geschlossen werden.

Quelle: XING schließt API-Schnittstelle für Kontakt-Export