Archiv Dezember 2019

Bundesarbeitsgericht stärkt Rechte von Leiharbeitern

Junis Jurek* ist als Soldat auf Zeit bei der Bundeswehr. Kameraden und Offizieren fällt auf, dass sich der junge Mann strikt weigert, Frauen die Hand zu geben. Deshalb wird der Soldat zu einem persönlichen Gespräch geladen und nach den Gründen für sein Verhalten befragt. Er erklärt, dass es ja wohl seine persönliche Sache sei, ob er Frauen die Hand geben will oder nicht. Trotz Ermahnung bleibt er dabei und verweigert Frauen den Handschlag. Aus diesem Grund wird Juni Jurek aus dem Dienst entlassen. In den Akten wird zudem vermerkt, dass sich der scheidende Soldat möglicherweise religiös motiviert radikalisieren würde. Gegen die Entlassung klagt Junis Jurek vor dem Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz.

“Die Einstellung des ehemaligen Soldaten widerspricht der grundgesetzlich angeordneten Gleichstellung von Mann und Frau. Sie ist außerdem eine Missachtung der freiheitlich demokratischen Grundordnung. Zwar fordert keine Vorschrift die Begrüßung per Handschlag. Das Verhalten des Klägers rechtfertigt aber die Annahme, dass er Kameradinnen nicht ausreichen respektiert. Er gefährdet damit den militärischen Zusammenhalt und das Ansehen der Truppe. Eine Entlassung aus dem Dienst ist damit gerechtfertigt.”

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Quelle: Bundesarbeitsgericht stärkt Rechte von Leiharbeitern | MDR.DE

Gleiche Löhne für Leiharbeiter in Ost und West 

Die rund 750.000 Beschäftigten der Leiharbeitsbranche in Deutschland bekommen mehr Geld und mehr Urlaubstage. Wie der Deutsche Gewerkschaftsbund am Mittwoch mitteilte, wurden für die Branche neue Tarifverträge vereinbart. Sie sehen vor, die Tariflöhne in Ost und West ab April 2021 vollständig anzugleichen.

Steigerungen ab kommendem Jahr

Den DGB-Angaben zufolge steigen die Gehälter in den kommenden drei Jahren jährlich zwischen 1,9 und 4,1 Prozent: So liegt die Entgeltsteigerung im kommenden Jahr zunächst bei 1,9 Prozent im Westen und 3,0 Prozent im Osten. Zum 1. Oktober 2020 gibt es laut DGB in Ostdeutschland eine weitere Erhöhung um 2,2 Prozent. Ab April 2021 steigen die Löhne im Westen um weitere 3,0 und im Osten um durchschnittlich 7,1 Prozent. Damit gleichen sich die Ost-Löhne in der Zeitarbeit endgültig an die Westlöhne an. Ab April 2022 steigt der Tariflohn deutschlandweit noch einmal um 4,1 Prozent.

Auch mehr Urlaub vereinbart

Ab 2021 erhöht sich im Übrigen auch das Urlaubs- und Weihnachtsgeld in der Leiharbeitsbranche. Außerdem reicht der Urlaubsanspruch der 750.000 Leiharbeiter künftig von 25 bis zu 30 Tagen ab dem vierten Beschäftigungsjahr. Die neuen Tarifverträge haben den DGB-Angaben zufolge eine Laufzeit von drei Jahren.

Die Leiharbeit ist die einzige Branche, in der alle acht DGB-Mitgliedsgewerkschaften als Tarifgemeinschaft verhandeln. DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell bezeichnete die Tarifeinigung als “wichtigen Schritt zur Angleichung der Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten dieser Branche”.

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Quelle: Gleiche Löhne für Leiharbeiter in Ost und West | MDR.DE

Auswandern: Deutsche gehen laut Studie vor allem für den Job ins Ausland 

Sie ist 36 Jahre alt, hat die Uni mit einem Master abgeschlossen und verdient rund 3000 Euro netto im Monat. Er ist gleich alt, hat auch einen Master und kommt auf einen Nettoverdient von etwas mehr als 4000 Euro netto. So sehen die typischen deutschen Auswanderer aus.

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Das zeigt eine repräsentative Studie über deutsche Aus- und Rückwanderer, die das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung am Mittwoch in Berlin vorstellte.

“Es gehen nicht die Verbitterten oder Enttäuschten”, sagte Marcel Erlinghagen vom Institut für Soziologie an der Universität Duisburg-Essen. Ein Großteil der Auswanderer verlasse Deutschland, um die eigene Karriere voranzutreiben. Laut Studie sind 70 Prozent der deutschen Auswanderer Akademiker, die Mehrheit ist zwischen 20 und 40 Jahre alt.

Von ihrem Umzug ins Ausland versprechen sich die meisten eine Verbesserung ihres Lebensstandards – und werden in der Regel auch nicht enttäuscht. Laut Studie steigt der persönliche monatliche Nettoverdienst der Auswanderer um durchschnittlich 1186 Euro und zwar bei Männern und Frauen gleichermaßen.

Auch wenn die unterschiedliche Kaufkraft in anderen Ländern berücksichtigt werde, bleibe der “deutliche individuelle Gewinn bei den Nettoverdiensten” bestehen, so die Forscher. Zum Vergleich: Auch die Nettolöhne in Deutschland seien in den zwölf Monaten gestiegen, jedoch nur um durchschnittlich 87 Euro.

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Quelle: Auswandern: Deutsche gehen laut Studie vor allem für den Job ins Ausland – SPIEGEL ONLINE

Zum Jahresende. Passen Sie auf Ihre Xing-Kontakte auf.

An dieser Stelle sprechen wir nicht über bereits bestätigte Kontakte, sondern über “gemerkte Kontakte”. Wie schon oft in der Vergangenheit reduziert Xing wieder einmal ein eingegangenes Leistungsversprechen. Ab Januar 2020 steht Ihnen die Möglichkeit, sich Kontakte für später zu merken, nicht mehr zur Verfügung. Sollten Sie diesen Teil von Xing benutzt haben und auf die “gemerkten Kontakte” nicht verzichten wollen, sollten Sie diese vorher sichern.

Ansonsten empfehlen wir Ihnen zum Thema Xing & AGB unseren Beitrag: https://www.netzwerk-arbeit.com/xing-und-die-vertragstreue-oder-recht-hat-wer-es-sich-nimmt/

Attraktive Regionen für Fachkräfte

Die attraktivsten Regionen für Fachkräfte:
44 Prozent
Laut des aktuellen Fachkräfte-Atlas der Jobbörse Stepstone würden 44 Prozent sofort ihre Koffer packen und nach Bayern ziehen, wenn sie dort eine geeignete Stelle finden.

38 Prozent
Nord und Süd: Jeweils 38 Prozent nannten Baden-Württemberg beziehungsweise den Stadtstaat Hamburg attraktive Regionen für Fachkräfte.

30 Prozent
Ein Drittel möchte in Nordrhein-Westfalen arbeiten.

28 Prozent
Berlin mag sexy sein. Als Fachkräfteregion ist die Hauptstadt jedoch nur für 28 Prozent der Befragten attraktiv.

21 Prozent
Noch weniger, nämlich 21 Prozent, können sich vorstellen, zum Arbeiten nach Hessen zu ziehen.

20 Prozent
20 Prozent halten Niedersachsen für eine attraktive Fachkräfte-Region.

16 Prozent
16 Prozent wollen nach Rheinland-Pfalz.

13 Prozent
13 Prozent zieht es nach Schleswig-Holstein.

11 Prozent
Nur elf Prozent wollen in Bremen leben und arbeiten.

9 Prozent
Neun Prozent könnten es sich vorstellen, für einen Job nach Sachsen zu ziehen.

7 Prozent
Jeweils sieben Prozent nannten Brandenburg beziehungsweise Mecklenburg-Vorpommern eine attraktive Fachkräfte-Region.

6 Prozent
Sechs Prozent würden nach Thüringen ziehen.

5 Prozent
Ins Saarland wollen fünf Prozent.

4 Prozent
Vier Prozent könnten sihc vorstellen, nach Sachsen-Anhalt zu ziehen.

Die IHK Dresden veranstaltet mit der Handwerkskammer und dem Landkreis Bautzen Treffen zwischen rückkehrwilligen Pendlern und Betrieben, die vom Personalmangel gebeutelt sind. Rund 1600 Arbeitnehmer und 120 Unternehmen fanden sich in den vergangenen drei Jahren ein – „doch bislang ist daraus nur eine Handvoll Arbeitsverträge entstanden“, wurde gesagt.

Sieht so Fachkräftemangel aus?

Natürlich ist es schwieriger als noch vor einigen Jahren, geeignete Arbeitskräfte zu finden. Eine echte Bedrohung kann man aber in vielen Bereichen nicht erkennen: „Wer seine Hausaufgaben macht, findet ausreichend Arbeitskräfte.“

Xing: die neue Gruppenstartseite

Xing hat es wieder einmal geschafft. Man ist der Meinung, dass die neue Gruppenübersicht übersichtlicher als die vorherige Übersicht ist. Aber das ist zu bewerten, wie Aussagen von Politikern. Egal was sie tun, es ist gut, weil es gut sein muss und Diskussionen zu dem Thema geht man aus dem Weg.

Ich jedenfalls sehe, das ich viel weniger als vorher sehe und viel öfter klicken muss. Was halten Sie davon?

 

Soll ich mein Kind bei Bewerbungen lieber verschweigen?

Vor ein paar Monaten schrieb ich für die deutsche „Vogue“ einen Text über meine Mutterschaft. Also darüber, wie ich das so mache als Alleinerziehende, wie ich darüber denke als Festangestellte und Freelancerin, und was besser laufen müsste für Frauen und Mütter. Es gab einen Absatz, in dem ich mich dazu äußerte, dass ich im siebten Monat meiner Schwangerschaft noch eine Festanstellung bekam und diese selbstverständlich auch annahm, und dass ich drei Wochen nach der Geburt schon für ein paar Stunden wieder ins Büro ging. Einfach, weil mich die Langeweile früher heimsuchte als manch andere Frau. Außerdem erwähnte ich, dass meine Tochter nicht in meiner Vita steht, dort auch nie stand und niemals stehen wird. Nicht, weil ich sie auf irgendeine Art verstecken möchte, sondern weil sie aus meiner Sicht dort nichts zu suchen hat. Meine Tochter ist Teil meines Lebens, ja. Aber sie ist nicht Teil meines beruflichen Lebens. So sehe ich das jedenfalls.

Immer wenn ich über mein Leben als arbeitende Frau und Mutter spreche, dann wird es ein bisschen brenzlig für mich, denn ich rate Frauen mit Kind von Teilzeit ab, fordere sie auf Vollzeit zu arbeiten und weise darauf hin, dass ihnen das Ehegattensplitting spätestens dann das Genick brechen wird, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Weil dann möglicherweise der geliebte Ehemann, der dank ihnen tausende Euro mehr in die Rentenkasse eingezahlt hat, mit einer Jüngeren eine Villa auf Mallorca bezieht oder eben ein Reihenhaus in Bottrop. Ich sage auch, offen und ehrlich wie ich leider bin, dass sie ihre Ehemänner in die Verantwortung nehmen müssen. Und wenn die sich weigern sollten, ihren gerechten Teil (50 Prozent) an der Care-Arbeit zu leisten, müsse ein Schlussstrich unter das traute Familienglück gezogen werden. Das wirkt auf viele unverständlich, an der Realität vorbei und gerne wirft man mir einen „privilegierten“ Blick vor. Aus meiner Sicht ist konsequente ökonomische Freiheit kein Privileg.

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Quelle: Soll ich mein Kind bei Bewerbungen lieber verschweigen?

Ist die Besteuerung einer Altersrente verfassungswidrig? | Recht | Haufe

Besteuerung der Rente

Vor dem FG Baden-Württemberg klagte ein verheirateter Steuerpflichtiger, der etwa 10 Jahre lang als Auszubildender und Angestellter Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung entrichte. Er war dann als freiberuflich Tätiger auf Antrag bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) pflichtversichert, und zwar bis zum Eintritt in den Ruhestand. Aus der gesetzlichen Rentenversicherung bezieht er seit Dezember 2007 eine Altersrente. Vor Gericht wehrte er sich nun gegen die Besteuerung der Altersrente, die mit einem Besteuerungsanteil von 54 Prozent vorgenommen wurde. Nach Auffassung des Klägers handelte es sich hierbei um eine Doppelbesteuerung, da er die Beiträge zur Rentenversicherung aus versteuertem Einkommen zahlte.

Wann liegt eine verfassungswidrige Doppelbesteuerung vor?

Das FG entschied, dass die Summe der dem Steuerpflichtigen nach der statistischen Lebenserwartung nach der im Zeitpunkt des Renteneintritts letztverfügbaren Sterbetafel voraussichtlich steuerunbelastet zufließenden Rententeilbeträge höher sei als der vom Kläger aus versteuertem Einkommen geleistete Teil seiner Altersvorsorgeaufwendungen. Das Gericht ließ jedoch die Revision zum BFH zu, da “die Einzelheiten zur Ermittlung einer verfassungswidrigen Doppelbesteuerung” noch nicht höchstrichterlich geklärt seien.

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Quelle: Ist die Besteuerung einer Altersrente verfassungswidrig? | Recht | Haufe

Präsentismus: “Mitarbeiter prahlen mit dem Aspirin-Pulver in der Schublade”

Immer mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland gehen trotz Krankheit zur Arbeit. Die Zahl der Angestellten, die krank arbeiten, ist laut dem Deutschen Gewerkschaftsbund auf 76 Prozent gestiegen. Und die Deutschen gehen nicht nur häufiger, sondern auch immer länger angeschlagen zum Arbeitsplatz. Ein Viertel tut dies an mindestens 15 Tagen im Jahr. Weitere 20 Prozent waren 10 bis 14 Tage lang trotz Krankheit im Dienst. Der Arbeitspsychologe Tim Hagemann erklärt, welche Menschen besonders anfällig dafür sind, weshalb der sogenannte Präsentismus auch Unternehmen schadet und wie Führungskräfte gute Vorbilder sein können.

ZEIT ONLINE: Wann waren Sie das letzte Mal krank arbeiten, Herr Hagemann?

Tim Hagemann: Das passiert mir manchmal. Ich bin aber auch in einem der typischen Berufsfelder unterwegs, in denen das häufig vorkommt. Berufe mit vielen sozialen Kontakten, personenbezogenen Tätigkeiten und dem Gefühl, unersetzlich zu sein. Ich bin Hochschullehrer und da fällt es einem schwer, eine Vorlesung ausfallen zu lassen. Vor allem auch, wenn man weiß, dass viele berufsbegleitende Studierende extra anreisen. Deshalb kommt es auch hin und wieder vor, dass ich erkältet Vorlesungen halte, was eigentlich nicht vernünftig ist.

Präsentismus: Tim Hagemann ist Professor an der Fachhochschule für Diakonie am Lehrstuhl Arbeitspsychologie und leitet das Institut für Arbeitspsychologie und Arbeitsmedizin (IAPAM) in Berlin.
Tim Hagemann ist Professor an der Fachhochschule für Diakonie am Lehrstuhl Arbeitspsychologie und leitet das Institut für Arbeitspsychologie und Arbeitsmedizin (IAPAM) in Berlin.

ZEIT ONLINE: Dann gehören Sie zu den 76 Prozent aller Angestellten, die laut einer neuen Studie in Deutschland im letzten Jahr trotz Krankheit zur Arbeit gegangen sind. Wieso tun das so viele?

Hagemann: Man muss sagen, dass die Forschungslage schwierig ist, all die Studien beruhen immer auf Selbsteinschätzungen. Diese zeigen: Immer dort, wo eine hohe soziale Verantwortung herrscht, gehen Angestellte häufiger krank zur Arbeit. Dann sprechen sie von einem Pflichtgefühl. Einerseits den Kolleginnen gegenüber, aber auch den Menschen, die von ihrem Dienst abhängig sind.

ZEIT ONLINE: Gibt es Berufsgruppen, die besonders anfällig dafür sind?

Hagemann: Es sind vor allem die sozialen Berufe betroffen. Also Angestellte im Gesundheitswesen, wie Pflegekräfte oder Ärztinnen, aber auch Lehrer und Erzieherinnen. Dort trifft ein starkes Pflichtgefühl auf die Tatsache, dass diese Angestellten aufgrund des Fachkräftemangels schwer zu ersetzen sind. Die Personalschlüssel sind schon ohne Krankheit oft schlecht. Wer dann krank wird, hat ein schlechtes Gewissen, weil die Kollegen unterbesetzt sind oder andere aus ihrer Freizeit gerufen werden.

ZEIT ONLINE: Also können wir nicht von der Volkskrankheit Präsentismus sprechen. Ist das alles nur ein Phänomen der sozialen Berufe?

Hagemann: Nein. Sie sind besonders stark betroffen, aber das zieht sich durch alle Berufsgruppen. Das kommt auch vermehrt bei Führungskräften aller Art vor, weil diese eine hohe Verantwortung oder einen besonderen Konkurrenzdruck spüren. Ebenfalls lässt sich der Präsentismus auch bei Berufsanfängerinnen oder Angestellten mit befristeten Verträgen beobachten. Da herrscht dann vor allem die Sorge, dass sie berufliche Nachteile fürchten müssen, wenn sie sich krankmelden.

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Quelle: Präsentismus: “Mitarbeiter prahlen mit dem Aspirin-Pulver in der Schublade” | ZEIT Arbeit

Amazon: Rassismus im Betriebsrat?

Der Betriebsrats-Vize eines deutschen Amazon-Standorts muss wegen rassistischer Äußerungen eine Geldauflage zahlen. Handelt es sich um ein Missverständnis?

Der Vize-Vorsitzende des Betriebsrats am Amazon-Standort in Graben bei Augsburg soll sich mehrfach rassistisch geäußert haben, wie die Augsburger Allgemeine berichtet. Im Oktober 2018 soll er in einer Diskussion über den hohen Ausländeranteil im Gremium und bei Amazon gesagt haben, dass sich „jeder Deutsche einen Ausländer halten“ solle, und zwar „wie einen Hund“. Kurze Zeit später soll er einem Gremiumsmitglied mit afrikanischer Herkunft nahegelegt haben, erst einmal richtig Deutsch zu lernen. Das Gremiumsmitglied und ein weiteres Betriebsratsmitglied beschwerten sich deshalb beim Personalchef und forderten die fristlose Kündigung des Betriebsrats-Vizes.

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Da der mutmaßliche Rassist lediglich eine Ermahnung bekam, zeigten die Betriebsräte ihn bei der Polizei an. Der Fall ging vor Gericht. Weil der Betriebsrats-Vize abgesehen davon nie ein Problem verursacht hatte, wird das Verfahren nun gegen eine Geldauflage eingestellt. Er muss einem Verein, der sich um die Integration von Geflüchteten kümmert, 2.500 Euro zahlen.

Angeklagter streitet Vorwürfe ab

Der angeklagte Vize-Vorsitzende entschuldigte sich laut Protokoll in der nächsten Betriebsratssitzung und beteuerte vor Gericht, kein Rassist zur sein. Er habe bereits mehreren ausländischen Mitarbeitern geholfen. Seine Aussage sei außerdem missverstanden worden; er habe damit gemeint, dass jeder Deutsche einen Geflüchteten bei sich zu Hause unterbringen solle.

Mehrere Zeugen, die in der damaligen Sitzung anwesend waren, bleiben allerdings dabei, die eindeutig rassistischen Worte gehört zu haben. Der Personalchef verteidigt weiterhin den Angeklagten und meint, in einer internen Befragung

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Quelle: Amazon: Rassismus im Betriebsrat?

Netflix und Handys: viel Menschen leiden unter Schlafmangel

WirtschaftsWoche: Herr Meadows, wie sollte es sich anfühlen, wenn man genug geschlafen hat und dann morgens aufsteht?
Guy Meadows: Es fühlt sich an, als hätte man Superkräfte, als könnte man die ganze Welt erobern. Du bist fokussiert und aufmerksam. Das ist der Schlüssel: Wenn du dich fokussieren kannst, kannst du etwas lernen, dir Dinge merken, kommunizieren, Probleme lösen und vieles mehr. Und all das mit einer Leichtigkeit. Du fühlst dich voller Energie und voll da. Und, ganz wichtig: Du fühlst dich glücklich, du hast mehr Leidenschaft und Liebe für dich selbst, aber auch für andere. Wenn du gut geschlafen hast, ist alles besser.

Sie sagen aber: Dieses Gefühl kennen viele Menschen gar nicht mehr.
Wir sehen das jeden Tag in den Unternehmen: Die Menschen haben vergessen, wie es sich anfühlt, erholt aufzuwachen. Bei einer Umfrage unter 25.000 jungen Erwachsenen in Großbritannien hat nur ein Prozent angegeben, morgens vollkommen frisch und erholt aufzuwachen. Millionen Menschen wachen müde auf und pfeifen sich deshalb Energydrinks und Kaffee rein. Ein ganzer Markt existiert, um die Rolle des Schlafs zu ersetzen.

Sie konstatieren deshalb eine globale Epidemie des Schlafmangels. Was meinen Sie genau damit?
Der größere Teil der Weltbevölkerung gewährt sich selbst nicht ausreichend Schlaf. Das betrifft nicht nur die westliche Welt. Es gibt dafür einen eigenen Begriff: insufficient sleep syndrome. Die Menschen entscheiden sich aufgrund ihres Lebenswandels und ihrer Gewohnheiten dafür, nicht genug zu schlafen. Das Phänomen des absichtlichen Zuwenigschlafens hat immense Auswirkungen auf die Gesundheit von ganzen Bevölkerungen und die Produktivität ganzer Volkswirtschaften. Das geht bis in die Versicherungswirtschaft hinein, weil zum Beispiel so viele Autounfälle mit Schlafmangel zu tun haben.

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Quelle: Netflix und Handys: viel Menschen leiden unter Schlafmangel

Mann bessert Rente von unbekanntem Senioren auf, indem er Pfandflasche wegwirft

Schwerin (dpo) – Es ist so einfach, Gutes zu tun. Peter Selke (32) aus Schwerin hat heute die Rente eines unbekannten Senioren signifikant aufgebessert, indem er eine Pfandflasche wegwarf, anstatt sie an einem Pfandautomaten abzugeben und 25 Cent dafür zu kassieren.”Ich bin gerade zu faul, die den ganzen Tag rumzuschleppen”, erklärt der großzügige Gönner. “Darum hab ich meine leere Wasserflasche einfach direkt in den Mülleimer da gepfeffert. Kann man schon mal machen.”Dass er damit einem armen Rentner oder einer armen Rentnerin eine große Freude bereiten wird, habe für ihn “keine große Rolle gespielt”, so der 32-Jährige trotz seiner üppigen Spende bescheiden.

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Quelle: Der Postillon: Mann bessert Rente von unbekanntem Senioren auf, indem er Pfandflasche wegwirft

Xing-AGB gelesen: Das steht in den Nutzungsbedingungen des Netzwerks. Und so geht Xing damit um.

Anfang Mai verkündete das Karriere-Netzwerk Xing, dass es die Marke von 16 Millionen Mitgliedern durchbrochen hat – und das trotz der Konkurrenz durch LinkedIn. Doch welchen Regeln stimmen wir Nutzer bei der Anmeldung eigentlich zu? Eine Analyse der Xing-AGB.

In Deutschland ist Xing vor seinem US-amerikanischen Konkurrenten LinkedIn Marktführer. Anders als LinkedIn hatte Xing bisher keine gravierenden Datenprobleme.

Das hängt wahrscheinlich mit dem Sitz in Deutschland, den hier geltenden strengen Datenschutzvorschriften und dem grundsätzlich anderem Verständnis für den Umgang mit Daten zusammen.

Meine Meinung?
Datenschutz hin oder her, das wird sich mit der zeit regulieren und dazu benötigen wir keine einzelnen Kunden. Die interessiert das nicht.

Aber wie Xing ansonsten mit den AGB umgeht, sollte uns schon interessieren. Da werden – ohne das sich Mitglieder beschweren – ganz deutlich die Leistungen gemindert un d das bei einem gleichhohen Beitrag.

Und noch viel schlimmer: es ist laug AGB verboten. Das juckt Xing aber wie gesagt nicht.

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Quelle: Xing-AGB gelesen: Das steht in den Nutzungsbedingungen des Netzwerks

Xing: Werbung aus Premiumprofilen entfernt – da war doch mal was?

Ja. In 2008 schrieb Xing an die Kunden:

“Seit Samstag, den 05. Januar 2008, sind die Profilseiten von Premium-Mitgliedern generell frei von Werbung. Wir reagieren damit auf das anhaltende Feedback, wonach die Mehrheit unserer Premium-Mitglieder keine Werbung auf ihren Profilseiten für Basis-Mitglieder wünscht. Wir bedauern es sehr, dass wir die Situation falsch eingeschätzt haben. Dafür möchten wir uns bei Ihnen entschuldigen…”
Zwischenzeitlich hat man ja seine Meinung wieder geändert und bei den Premium-Kunden Werbung eingespielt.

Und nun? Bekomme ich regelmäßig bei Xing eingeblendet, dass ich mein Profil “werbefrei” stellen kann, wenn ich bereit bin, monatlich dafür 1,50 Euro auszugeben.
Nö, nö, nö……………………..da werde ich nicht zuschlagen, denn ich bin davon überzeugt, dass die Werbeumsätze, ohne das ich etwas dafür bezahle. Das Xing nun daran auch noch verdienen will zeigt, wie AKTIONÄRSHÖRIG” man ist. Bei dem Unternehmen geht es schon nicht mehr darum, wie ich eine noch bessere Leistung für die Kunden bringe.

 

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Quelle: Xing: Werbung aus Premiumprofilen entfernt – BASIC thinking

BER: Bund stoppt Regierungsterminal – 344-Millionen-Euro-Projekt geplatzt 

Der Bund hat die Pläne für den Neubau eines großen Regierungsterminals am neuen BER gestoppt. Wie der “rbb” unter Berufung auf Kreise aus der Bundesregierung berichtet, soll das 344-Millionen-Euro-Projekt bis mindestens 2030 nicht mehr weiterverfolgt werden.

Stattdessen wird die Flugbereitschaft der Bundesregierung spätestens mit Inbetriebnahme des BER Ende Oktober kommenden Jahres in das bereits fertiggestellte Interimsterminal westlich vom alten Schönefelder Flughafen umziehen. Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup dagegen drängt weiter darauf, dass der Umzug bereits Mitte kommenden Jahres vollzogen wird.

Seit mehreren Monaten hatten die Flughafengesellschaft FBB und die Bundesregierung über diese Frage verhandelt. Bedenken hatte es zuletzt vor allem im Auswärtigen Amt gegeben. Das Ministerium zweifelte daran, dass das Interimsterminal repräsentativen Ansprüchen genügen würde. Neben dem Empfang von Staatsgästen sollen auch die Regierungsmitglieder von dem Terminal zu ihren Reisen aufbrechen.

Finanzlücke: Flughafen BER könnte noch mehr Geld brauchen

Der Hauptstadtflughafen könnte derweil mehr Geld brauchen als bisher geplant. Die Flughafengesellschaft FBB nannte am Montag zwar keine konkrete Zahl, erklärte jedoch, dass mehr Geld etwa für Personal notwendig sei. Gespräche mit den Gesellschaftern liefen.

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Quelle: BER: Bund stoppt Regierungsterminal – 344-Millionen-Euro-Projekt geplatzt – FOCUS Online

Stress und Schlafmangel: Macht Pendeln krank?

Viele murmeln ein leises „nie wieder” vor sich hin, um am nächsten Tag erneut im Zug, im Auto oder auf dem Rad sitzen.

„Wir nehmen wahr, dass die Deutschen in den letzten Jahren immer häufiger und immer weiter pendeln”, sagt Albrecht Wehner aus dem Gesundheitsmanagement der Techniker Krankenkasse. Er und sein Team haben die Studienlage zum Thema Pendeln aufgearbeitet, um der Frage nachzugehen: Macht Pendeln krank?

Die Antwort ist überraschend: „Man muss sagen, dass Pendler ein Stück weit gesünder sind als Nichtpendler. Außer, man betrachtet die psychischen Erkrankungen. Wenn ich pendle, habe ich ein höheres Stressempfinden.”

Rund 90 Minuten – davon wird in der aktuellen Forschung ausgegangen – sind Langstreckenpendler täglich mindestens unterwegs. Stress gehört dabei zum Alltag: Wie ist die Verkehrslage? Wie das Wetter? Komme ich rechtzeitig an? Fragen, die sich Berufspendler täglich stellen.

Höheres Schlafdefizit

Ein anderes Problem sorgt für zusätzlichen Stress: der Schlafmangel. „Pendler haben einfach weniger Zeit zum Schlafen und bauen dadurch über die Woche ein Schlafdefizit auf. Am Wochenende versuchen sie es dann oft auszugleichen, aber das ist schwierig”, erklärt Steffen Häfner, Chefarzt der Psychosomatik an der Mediclin Baar Klinik in Königsfeld. Die Folge können Unkonzentriertheit, Reizbarkeit oder eine erhöhte Anfälligkeit für Infekte sein.

Eine Möglichkeit, um mit dem Pendlerstress umgehen zu lernen, sind Wehner zufolge etwa Stressmanagement-Kurse oder Entspannungstechniken. Für effektiver hält er es aber, die Verhältnisse anzupassen. Dazu könne gegebenenfalls zeitweises Arbeiten im Homeoffice beitragen oder ein späterer Arbeitsbeginn, um den Berufsverkehr zu umgehen.

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Quelle: Stress und Schlafmangel: Macht Pendeln krank?

Anspruch auf Entfernung der Abmahnung aus Personalakte?

Das Arbeitsverhältnis der Parteien endete aufgrund einer Kündigung des Klägers mit Ablauf des 30.06.2017.
Im Rahmen einer arbeitsgerichtlichen Auseinandersetzung stritten die Parteien um die Entfernung einer dem Kläger ausgesprochenen Abmahnung.

Anspruch auf Entfernung der Abmahnung aus der Personalakte nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses?

Unter Hinweis auf die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), so das LAG, stehe dem Kläger ein Anspruch auf Entfernung der Abmahnung aus seiner Personalakte zu. Denn nach Artikel 17 dieser Verordnung sei der Arbeitgeber verpflichtet, personenbezogene Daten unverzüglich zu löschen, wenn diese für die Zwecke, für die sie erhoben wurden, nicht mehr notwendig sind. Es sei nicht ersichtlich, welches Interesse die Beklagte daran haben könne, die Abmahnung weiterhin in der Personalakte des Klägers zu behalten. Nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses sei jedenfalls die Warnfunktion der Abmahnung entfallen. Ein Arbeitnehmer müsse auch keine Anhaltspunkte dafür darlegen, dass die Abmahnung ihm noch schaden könne.

Ausnahme: Kein Entfernungsanspruch bei möglichen arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen

Unabhängig von dem grundsätzlichen Anspruch auf Entfernung der Abmahnung wies das LAG darauf hin, dass ein Interesse am Erhalt einer Abmahnung bestehen könne, soweit dies zur Abwehr von etwaigen Ansprüchen des Arbeitnehmers oder zur Begründung eigener Ansprüche gegen den Arbeitnehmer erforderlich sei. Da zwischen den Parteien jedoch keine weiteren Auseinandersetzungen bestanden, bei denen die Abmahnung noch dienlich hätte sein können, bestätigte das LAG die Entscheidung des Arbeitsgerichts.

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Quelle: Anspruch auf Entfernung der Abmahnung aus Personalakte? – DGB Rechtsschutz GmbH

Arbeiten in der Gigafactory: Tesla sucht Personal für Berlin

Am südöstlichen Rand von Berlin, nur 30 Kilometer vom Flughafen Berlin-Schönefeld entfernt und unweit des künftigen Flughafens BER, ist in Grünheide die neue und erste europäische Gigafactory von Tesla geplant.

Ab Frühjahr/Sommer 2021 will Konzernchef Elon Musk hier das beliebte Tesla-Model 3 und sein SUV-Modell Y sowie Batterien produzieren lassen. Zudem soll – wie jetzt bekannt wurde – in Berlin ein Design- und Entwicklungszentrum entstehen.

Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit hat Tesla dazu gerade die ersten Stellen ausgeschrieben. Bewerber sollen in Berlin „die Zukunft mitgestalten“, heißt es auf der Karriere-Webseite des Unternehmens. Schließlich sollen hier um die 150.000 Elektrofahrzeuge pro Jahr gebaut werden.

21 unterschiedliche Stellenausschreibungen

Gesucht werden jetzt zahlreiche hochqualifizierte Mitarbeiter mit ausgewiesener Expertise als Ingenieure, Informatiker, Juristen, Konstruktionsmanager. Aber auch KFZ-Mechatroniker, Werkstattmitarbeiter und Verkaufsberater sind gefragt. 21 verschiedene Stellenbeschreibungen finden sich jetzt schon auf der Tesla-Karriere-Webseite für den Standort Berlin. Auch eine Stelle als Recruiter ist ausgeschrieben.

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Quelle: Arbeiten in der Gigafactory: Tesla sucht Personal für Berlin

Rentnerjobs: Arbeiten über die Regelaltersgrenze hinaus

Immer mehr Ältere bleiben im Job: Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die 60 Jahre oder älter sind, hat sich seit 2007 fast verdreifacht. Bis 2018 stieg die Zahl auf mehr als 2,6 Millionen, zeigt eine Antwort der Bundesagentur für Arbeit (BA) auf eine Anfrage der Linken im Bundestag.

Dies liegt unter anderem an der Erhöhung des Renteneintrittsalters, viele Ältere wollen aber auch darüber hinaus am Erwerbsleben teilnehmen. Studien wie der Alterssurvey des Deutschen Zentrums für Altersfragen zeigten schon in den vergangenen Jahren mehrere Ursachen: Spaß an der Arbeit, Interesse an anderen Menschen oder finanzielle Gründe.

Unternehmen kommt das angesichts des Fachkräftemangels oft entgegen. Sie wollen häufig nicht auf erfahrene, gut qualifizierte Mitarbeiter verzichten, bloß weil diese die Regelaltersgrenze erreicht haben. Doch wie kann man diese sicher weiter beschäftigen?

Renteneintritt: Altersgrenze für Ende des Arbeitsverhältnisses festlegen

Zunächst gilt, dass das Erreichen des Renteneintrittsalters für sich genommen arbeitsrechtlich ohne Folgen ist. Ein unbefristetes Arbeitsverhältnis endet also nicht automatisch, sondern muss entweder durch Aufhebungsvertrag oder eine Kündigung beendigt werden. Wobei eine Kündigung nicht aufgrund des Alters erfolgen darf. Üblicherweise wird deshalb eine andere Lösung bevorzugt: Eine Klausel im Tarif- oder Arbeitsvertrag oder aber eine Betriebsvereinbarung. Dort wird bereits bei Beginn des Arbeitsverhältnisses festgelegt, dass der Arbeitsvertrag mit Eintritt in den Ruhestand automatisch endet. Fehlt eine entsprechende Regelung läuft alles weiter wie zuvor.

Möglichkeit der Weiterbeschäftigung nach Erreichen…………

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Quelle: Rentnerjobs: Arbeiten über die Regelaltersgrenze hinaus | Personal | Haufe

Schadensersatz bei rechtswidriger Versetzung 

Grundsätzlich darf der Arbeitgeber aufgrund seines arbeitsrechtlichen Weisungsrechts die Versetzung einseitig anordnen. Dabei muss er sich an die Grenzen des Direktionsrechts halten. Wird in einem Rechtsstreit festgestellt, dass eine Versetzung rechtswidrig war, schuldet der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer Schadensersatz. Dies erkannte das BAG im Fall eines Betriebsleiters, der 480 km weit entfernt nach Sachsen versetzt wurde. In der Entscheidung nahmen die Richter insbesondere zur Frage der Berechnung Stellung.

Arbeitnehmer klagt gegen seine Versetzung

Der Arbeitnehmer war seit 1997 als Metallbaumeister bei einem südhessischen Tischler- und Montageunternehmen beschäftigt. Zuletzt war er Betriebsleiter des südhessischen Standorts. Ab November 2014 wurde er vom Arbeitgeber für mindestens zwei Jahre in die sächsische Niederlassung des Unternehmens versetzt – circa 480 km vom südhessischen Standort entfernt.

Der Arbeitnehmer leistete der Aufforderung Folge, er klagte jedoch gegen seine Versetzung. Während seines Einsatzes in der sächsischen Niederlassung mietete er eine Zweitwohnung an. Außerdem pendelte er mit seinem Privatfahrzeug regelmäßig sonntags und freitags zwischen Hauptwohnsitz und Zweitwohnung.

Rechtswidrige Versetzung: Forderung auf Schadensersatz

Nach einem rechtskräftigen Berufungsurteil konnte er ab Oktober 2016 wieder in Südhessen arbeiten. 2016 klagte der Metallbaumeister erneut und forderte vom Arbeitgeber Schadensersatz. Er verlangte unter anderem die Erstattung der Kosten für seine wöchentlichen Heimfahrten mit dem privaten Pkw.

Schadensersatz: Vorinstanz erkennt Fahrtkosten nur teilweise an

In der Vorinstanz hatte das LAG Hessen diese Forderungen nur teilweise als berechtigt angesehen. Das Gericht sprach dem Arbeitnehmer lediglich die nach der Trennungsgeldverordnung (TGV) zu erstattenden Fahrtkosten für die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu – und dies auch nur für Heimfahrten alle zwei Wochen. Der Arbeitnehmer verfolgte nach der Entscheidung sein Begehren auf Zahlung eines Kilometergeldes in Höhe von 0,30 Euro pro gefahrenem Kilometer weiter.

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Quelle: Schadensersatz bei rechtswidriger Versetzung | Personal | Haufe

Umlage U1: Erstattungssatz bis Januar wählen

Besonders kleine und mittlere Unternehmen belastet es mehrfach, wenn Arbeitnehmer aufgrund Arbeitsunfähigkeit ausfallen. Neben der fehlenden Arbeitskraft besteht in der Regel auch die Verpflichtung zur Fortzahlung des Entgelts. Für Betriebe, die in der Regel nicht mehr als 30 Arbeitnehmer beschäftigen, wird die finanzielle Belastung durch das Umlageverfahren U1 abgefedert.

Wahl des Erstattungssatzes bis 27. Januar 2020 möglich

Im Rahmen des Umlageverfahrens U1 wird den Arbeitgebern das bei Arbeitsunfähigkeit weiter gezahlte Entgelt in Höhe eines bestimmten Prozentsatzes erstattet. Dieser Erstattungssatz kann immer nur zu Beginn eines Kalenderjahres gewechselt werden. Der Antrag muss bis zur Fälligkeit des Januar-Beitrages bei der Krankenkasse eingegangen sein, im Jahr 2020 somit bis spätestens 27. Januar 2020.

Umlagesatz U1: Arbeitgeber haben die Wahl

Einige Krankenkassen bieten zum U1-Verfahren verschiedene Umlagesätze an. Wählt der Arbeitgeber keinen dieser Umlagesätze, gilt der allgemeine Umlagesatz. Die Höhe des allgemeinen Umlagesatzes wird durch die Krankenkassen individuell festgelegt. Arbeitgeber können bei Kassen mit mehreren Umlagesätzen einen geringeren oder höheren Erstattungssatz wählen. In diesem Fall zahlen sie auch entsprechend entweder einen ermäßigten oder erhöhten Umlagesatz zur U1. Die Erstattungssätze für die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall liegen zwischen 40 und 80 Prozent.

Mit Erstattungssatz U1 unterschiedliche Krankheitszeiten

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Japan: Frauen machen gegen Brillenverbot am Arbeitsplatz mobil 

In Japan haben Brillenverbote für Frauen in manchen Unternehmen Proteste ausgelöst. Eine Gruppe von Aktivistinnen will in einer Petition die Regierung auffordern, frauenfeindliche Vorschriften zu Kleidung und Aussehen weiblicher Mitarbeiter in einem geplanten Gesetz gegen Belästigung am Arbeitsplatz zu benennen, wie die japanische Tageszeitung “Tokyo Shimbun” am Montag berichtete.

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In Japan sind in Unternehmen verschiedener Branchen diskriminierende Vorschriften für Frauen noch weit verbreitet. So wird weiblichen Mitarbeitern zum Beispiel an der Firmenrezeption das Tragen von Brillen verboten. Empfangsdamen seien nun mal das “Gesicht der Firma”, da störe eine Brille. Manche Kosmetikfirma argumentiert zudem, Brillen bei Verkäuferinnen verdeckten das eigene Produkt.

Hinter der jetzt gestarteten Petition steht eine Gruppe von Frauen unter Führung der Schauspielerin und Autorin Yumi Ishikawa, die zuvor schon eine Initiative gegen das verpflichtende Tragen von hochhackigen Schuhen für Frauen am Arbeitsplatz gestartet hatte. Unter dem Hashtag “#KuToo” – einer Anspielung auf die japanischen Worte für Schuhe (kutsu) und Schmerz (kutsuu) – werden seither entsprechende Regeln in Firmen kritisiert.

Auch in Reaktion auf das Brillenverbot gibt es im Netz einen eigenen japanischsprachigen Hashtag. Zwar erkenne die Regierung das Problem an – in den geplanten Richtlinien………………………..

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Quelle: Japan: Frauen machen gegen Brillenverbot am Arbeitsplatz mobil – SPIEGEL ONLINE