Archiv Januar 2020

Die attraktivsten Einwanderungsländer für Fachkräfte. ►Deutschland im letzten Drittel.◄

Deutschland braucht mehr Offenheit für ausländische Abschlüsse

Laut der OECD erreicht Deutschland nur ein mittelmäßiges Ergebnis, weil Hochschulabschlüsse und andere Qualifikationen von ausländischen Fachkräften oft abgewertet oder nicht anerkannt werden. Eine Maßnahme gegen den Fachkräftemangel wäre es demnach, hier weniger restriktiv zu sein. Die tatsächliche Qualifikation könnten Unternehmen stattdessen anhand von Case Studies und Arbeitsproben ermitteln.

Betrachtet man aber beispielsweise nur den Faktor Kompetenzumfeld, schafft es Deutschland immerhin auf Platz 5. Die USA schneiden in dieser Dimension am besten ab, wurden aber wegen einer strengen Visa-Politik auf Platz 7 herabgestuft. Die Schweiz ist vor allem wegen eines hohen Gehalts für Fachkräfte besonders attraktiv, Schweden punktet mit Familienfreundlichkeit. Australien hat sich den ersten Platz unter anderem durch besonders hohe Lebensqualität verdient.

Das sind die Top 15 der attraktivsten Länder für hochqualifizierte Fachkräfte:

  1. Australien
  2. Schweiz
  3. Schweden
  4. Neuseeland
  5. Kanada
  6. Irland
  7. USA
  8. Niederlande
  9. Slowenien
  10. Norwegen
  11. Deutschland
  12. Dänemark
  13. Luxembourg
  14. Island
  15. Estland

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Quelle: Die attraktivsten Einwanderungsländer für Fachkräfte

 


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Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Was sich ab März ändert

Ab März 2020 gilt das Fachkräfteeinwanderungsgesetz. Was ändert sich für Arbeitgeber und für ausländische Fachkräfte, die in Deutschland arbeiten wollen?

Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz soll es Fachkräften aus Drittstaaten erleichtern, in Deutschland zu arbeiten. Die Bundesregierung will damit dem Fachkräftemangel begegnen und die leeren Bewerbermärkte in Deutschland füllen. Die meisten Änderungen durch das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, die zum 1. März 2020 in Kraft treten, erfolgen im Aufenthaltsgesetz (AufenthG).

Zum Begriff der Fachkraft

Zunächst vereinheitlicht die Neuregelung den Begriff der Fachkraft, so dass nicht nur Hochschulabsolventen, sondern auch Personen mit qualifizierter Berufsausbildung darunter zu verstehen sind.

Quelle: Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Was sich ab März ändert

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Bundesregierung plant Gesetz zur Arbeitszeiterfassung

Der Arbeitgeber muss die vollständige Arbeitszeit der Beschäftigten erfassen. Das hat der EuGH im Jahr 2019 entschieden. Jetzt müssen die Mitgliedstaaten das Urteil umsetzen. Das Bundesarbeitsministerium arbeitet bereits an einem entsprechenden Gesetzentwurf. Kehrt jetzt die Stechuhr zurück?

Die Arbeitszeiten der Beschäftigten müssen durch ein verlässliches System gemessen werden können. Das entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) in seinem weitreichenden Urteil vom 14.5.2019, Aktenzeichen: C-55/18. Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union müssten die Arbeitgeber verpflichten, die tägliche Arbeitszeit ihrer Beschäftigten systematisch zu erfassen.

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Quelle: Bundesregierung plant Gesetz zur Arbeitszeiterfassung

Kurzfristige Beschäftigung oder Minijob. Hier können Sie als Arbeitgeber viel Geld sparen.

Praxis-Tipp

Vorteile einer kurzfristigen Beschäftigung

Bevor der Unternehmer einen Minijob auf 450 EUR Basis vereinbart, sollte er prüfen, ob nicht – zumindest vorübergehend – die kurzfristige Beschäftigung günstiger für ihn ist. Kurzfristige Beschäftigungsverhältnisse sind besonders vorteilhaft, weil

  • keine Sozialversicherungsbeiträge zu zahlen sind, also auch keine pauschalen Abgaben wie bei einem Minijob und
  • bei der individuellen Abrechnung häufig keine Lohnsteuer anfällt.

Kurzfristige Beschäftigungsverhältnisse eignen sich daher auch sehr gut, um den Ehegatten oder die eigenen Kinder für einen begrenzten Zeitraum zu beschäftigen.

 

Praxis-Beispiel

Vergleich zwischen kurzfristiger Beschäftigung und Minijob

Ein Unternehmer hat mit seinem Arbeitnehmer einen Rahmenarbeitsvertrag über einen Zeitraum von 12 Monaten vereinbart. Der kurzfristig Beschäftigte arbeitet an 34 Stunden im Monat. Bei einem Stundenlohn von 12,50 EUR zahlt er ihm 425 EUR im Monat. Der Vergleich zwischen kurzfristiger Beschäftigung und Minijob sieht wie folgt aus:

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Quelle: Kurzfristige Beschäftigung: Richtig einstufen, abrechnen … / 3 Vor- und Nachteile einer kurzfristigen Beschäftigung und die Unterschiede bei Lohnsteuer und Sozialversicherung | Finance Office Professional | Finance | Haufe

Angst vor neuen Arbeitsplätzen im Osten? / Tesla: “Gigafabrik” trifft auf märkische Provinz 

Bürger waren eingeladen, gekommen aber ist erst mal nur die Presse. Arne Christiani runzelt die Stirn. So hatte sich das der Bürgermeister von Grünheide, einer 8.458-Seelen-Stadt in der Nähe von Berlin, eigentlich nicht vorgestellt. Dann winkt er ab, freut sich, dass “sie” überhaupt gekommen sind.Mit “sie” meint Christiani Tesla. Oder genauer gesagt: eine vom Autobauer beauftragte Kommunikationsagentur. Die soll ab jetzt zwei Mal in der Woche für je zwei Stunden den Einwohnern der Kleinstadt Rede und Antwort stehen. Soll Ängste nehmen – vor der neuen “Gigafactory”.

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Quelle: Tesla: “Gigafabrik” trifft auf märkische Provinz | Das Erste – Panorama – Sendungen – 2020

„Rat der Arbeitswelt“: Wer leider draußen bleiben muss

Es kann keineswegs schaden, kluge Köpfe aus Forschung, Wirtschaft und Gewerkschaften zusammen zu holen, um sie beantworten. Dass Heils „Rat der Arbeitswelt“ kompetent und hochkarätig besetzt ist – daran kann kein Zweifel bestehen. Von Siemens-Personalvorständin Janina Kugel bis zu VW-Betriebsrat Matthias Möreke, von Isabel Rothe, der Präsidentin der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, über Ex-Verdi-Chef Frank Bsirske bis hin zu hochangesehenen Professor:innen und erfolgreichen Unternehmer:innen: Die elf Mitglieder des Gremiums – sechs Männer, fünf Frauen – können zweifellos einiges beitragen zur Diskussion darüber, wie sich Arbeit wandeln wird und wandeln muss.

Und doch bleibt ein fader Beigeschmack – beim Blick darauf, wer im „Rat der Arbeitswelt“ erstaunlicherweise nicht vertreten ist.

Wieso keine junge Menschen?

Niemand wird vom Wandel der Arbeit mehr betroffen sein als jene, die erst seit ein paar Jahren im Berufsleben stehen oder es sogar noch ganz vor sich haben. Die rasant voranschreitende Digitalisierung der Wirtschaft, deren soziale und psychologische Auswirkungen, die Unsicherheiten und Unwägbarkeiten – wen geht das mehr an als junge Menschen? Im „Rat der Arbeitswelt“ sind sie nicht vertreten. Jüngstes Mitglied ist der Betriebsratsvorsitzender bei BASF, Sinischa Horvart, Jahrgang 1976. Niemand in Heils neuem Beratergremium ist jünger als vierzig Jahre. Eine bemerkenswerte Generationenlücke und ein schwerer Konstruktionsfehler.

Weshalb kaum Digitales, kaum Dienstleistungen?

Die Weiterentwicklung künstlicher Intelligenz dürfte in all ihren Ausprägungen der Megatrend sein, der Arbeit schon in wenigen Jahren am drastischsten und nachhaltigsten verändern wird. Gemessen daran, ist das neue Beratergremium des Bundesarbeitsministeriums erstaunlich klassisch und wenig digital besetzt. Wo sind die Start-ups, wo die Software-Unternehmen, wo die Programmierer:innen, wo die KI-Spezialist:innen, die Expert:innen für digitale Kommunikation?

Auf der anderen Seite finden, abgesehen vom Gewerkschafts-Ruheständler Bsirske und Gebäudereinigungsunternehmer Stephan Schwarz, Dienstleistungen und der öffentliche Dienst in Heils Gremium praktisch nicht statt. Millionen Deutsche arbeiten in der Pflege, im Einzelhandel, auf dem Bau, als Paketbot:innen und Call-Center-Agent:innen, hangeln sich von Praktika zu befristeten Jobs, oftmals unter prekären Bedingungen. Im konzern-dominierten „Rat der Arbeitswelt“ scheinen sie eine Randnotiz zu sein. Ein weiterer Konstruktionsfehler.

Warum keine Ostdeutschen?

Wenn es in Deutschland eine Bevölkerungsgruppe gibt, die Erfahrungen mit tiefgreifender, schmerzhafter Transformation von Arbeit hat, sind es die ehemaligen Bürger:innen der DDR. Gerade in Ostdeutschland mit all seinen Struktur- und Demografieproblemen, politischem Extremismus und niedrigem Organisationsgrad von Arbeitgebern und Arbeitnehmer:innen lassen sich einige der Probleme, die der Gesellschaft als Ganzes wohl noch bevorstehen, wie unter einem Brennglas beobachten. Und doch: Keine einzige Ostdeutsche, kein einziger Ostdeutscher fand einen Platz im „Rat der Arbeitswelt“. Eine besonders bizarre Fehlentscheidung, welche die bislang zaghaften Rufe nach besserer Repräsentation Ostdeutscher in Politik und Gesellschaft nochmals verstärken dürfte. Mit vollem Recht.

Bundesarbeitsminister Heil sollte unbedingt nachbessern und seinen neuen „Rat der Arbeitswelt“ zügig erweitern. Diversität, vor allem Diversität im Denken aufgrund unterschiedlicher Perspektiven und Erfahrungen, ist Voraussetzung für zukünftigen Erfolg. Doch Diversität ist mehr als eine Frauenquote. Wenn es um die Zukunft von Arbeit geht, sollten junge Menschen unbedingt gehört werden, müssen Digitalexpert:innen und Dienstleistende mitreden, dürfen Ostdeutsche keinesfalls außen vor bleiben.

Bislang entspricht der „Rat der Arbeitswelt“ in seiner Zusammensetzung noch stark dem Schema der längst überholten Deutschland AG – mittelalt, konzerngeprägt, industrielastig, westdeutsch. Ändert sich das nicht schnell, besteht die Gefahr, dass er als „Rat der Arbeitswelt des 20. Jahrhunderts“ agieren wird.

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Quelle: „Rat der Arbeitswelt“: Wer leider draußen bleiben muss

Erster Handwerksmeister trägt Titel Bachelor Professional. Und nun? Wen juckt das wirklich?

Als die Handwerkskammer Thomas Diedert anrief, konnte er nicht glauben, dass er der Erste sein würde. „Der Zusatztitel sieht erst mal merkwürdig aus, aber den Sinn dahinter finde ich klasse“, sagt der 26-jährige Feinwerkmechanikermeister aus Ötzingen im Westerwaldkreis. Mitte Dezember 2019 hatte er seine Prüfung bestanden und am 10. Januar 2020 sein Zeugnis erhalten – mit den Titeln Handwerksmeister und Bachelor Professional.

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Quelle: Erster Handwerksmeister trägt Titel Bachelor Professional

Überstunden-Beweispflicht: So gehst du auf Nummer sicher – laut Fachanwalt

Insgesamt 276 Überstunden will eine Buchhalterin aus Mecklenburg-Vorpommern geleistet haben – dafür wollte sie nach ihrer Kündigung im Mai 2018 entlohnt werden und klagte gegen den Arbeitgeber. Die Summe: 3.353 Euro. Das Landesarbeitsgericht Rostock wies die Klage jedoch ab. Die Angestellte konnte ihre Mehrarbeit nicht zweifelsfrei nachweisen. „Die von der Klägerin vorgelegten Computerausdrucke beruhen ausschließlich auf ihren eigenen Angaben, in welcher Art und Weise auch immer sie diese erfasst hat“, heißt es laut Der Spiegel in dem Urteil der Richter. Die Buchhalterin habe ihre Arbeitszeit in dem Überstundenkonto ihres Arbeitgebers erfasst. Jedoch hätte sie als Administratorin auch rückwirkend Eintragungen vornehmen können.

Da die Buchhalterin nicht nachweisen konnte, dass der Arbeitgeber die Überstunden angewiesen oder zumindest wissentlich in Kauf genommen hatte, scheiterte sie nun mit ihrer Forderung. Der Arbeitgeber hat die Aufzeichnungen der Frau nämlich bestritten. „Selbst wenn die Klägerin zu den behaupteten Zeiten im Betrieb anwesend war, so folgt daraus noch nicht, dass Überstunden notwendig waren, um die geschuldeten Arbeiten in der zur Verfügung stehenden Zeit erledigen zu können“, heißt es in dem Urteil weiter.

Überstunden: Auf Nummer sicher gehen

„Eine Bestätigung der Anordnung von Überstunden und des genauen Leistungszeitraums ist nicht zwingend bereits im Vorfeld nötig“, erklärt Guido Völkel, Associate bei Bird & Bird und Fachanwalt für Arbeitsrecht, gegenüber t3n. „Sofern es Zeiterfassungssysteme im Unternehmen gibt, kann hierdurch die Erfassung des genauen Zeitraums der geleisteten Überstunden bereits abgedeckt sein, was jedoch die Frage der Anordnung von Überstunden oder zumindest der wissentlichen Duldung durch den Arbeitgeber noch offen lässt.“

Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sich laut Völkel beispielsweise regelmäßig Stundenzettel über geleistete Überstunden im Nachgang abzeichnen lassen, aus denen sich das genaue Datum und der präzise Zeitraum der geleisteten Überstunden ergeben muss sowie die Person, die diese Überstunden konkret angeordnet hat. Dies wäre auch per E-Mail denkbar, wobei dem handschriftlich unterzeichneten Stundenzettel im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung der höhere Beweiswert zukäme, so Völkel.

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Quelle: Überstunden-Beweispflicht: So gehst du auf Nummer sicher – laut Fachanwalt

Entgeltfortzahlung in Deutschland teuer wie nie zuvor

Laut einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) wurden 2018 fast 52 Milliarden Euro an Bruttogehältern und weitere 10 Milliarden Euro an Sozialversicherungsbeiträgen für erkrankte Mitarbeiter gezahlt. Mit insgesamt knapp 62 Milliarden liegen die Aufwendungen der Arbeitgeber 2019 damit 2,7 Milliarden höher als noch 2018.

Ursachen für den Anstieg sind der Studie zufolge der gegenüber dem Vorjahr erneut leicht erhöhte Krankenstand, die durch die günstige Beschäftigungsentwicklung hohe Anzahl an Arbeitnehmern sowie die jährlichen Lohnsteigerungen. Selbst bei einer konstanten Fehlzeitenquote würden die anhaltend günstige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt zusammen mit den jährlichen Gehaltsanpassungen zu stetig steigenden Aufwendungen führen, so das Institut.

Entgeltfortzahlung bei Erkrankung und Mutterschutz

Fehlt ein Mitarbeiter krankheitsbedingt, zahlt der Arbeitgeber nach § 3 EFZG das volle Gehalt für bis zu sechs Wochen, erst danach springt die gesetzliche Krankenkasse ein. Das von den Kassen gezahlte Krankengeld beträgt allerdings nur 70 Prozent des regelmäßigen Bruttoentgelts.

Bei sogenannten Fortsetzungserkrankungen, bei denen die Ausfallzeiten immer wieder auf dieselbe Erkrankung zurückzuführen sind, werden dabei innerhalb eines Jahres die Krankheitstage summiert, so dass der Sechs-Wochen-Zeitraum und damit die Zahlungspflicht des Arbeitgebers irgendwann aufgebraucht ist. Bei unterschiedlichen Erkrankungsursachen beginnt die sechswöchige Fortzahlungsfrist jedes Mal von neuem. Entgeltfortzahlung wird auch während des Mutterschutzes geleistet, also sechs Wochen vor dem errechneten Entbindungstermin sowie acht Wochen nach der Geburt.

Lohnfortzahlungskosten weiter steigend

Schon jetzt lässt sich prognostizieren, dass die Kosten für die Arbeitgeber im kommenden Jahr erneut steigen werden. Grund ist der Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung, der die Arbeitgeberkosten erhöhen wird, weil seit dem 1. Januar 2019 auch der Zusatzbeitrag zur Gesetzlichen Krankenversicherung paritätisch finanziert wird.

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Quelle: Entgeltfortzahlung in Deutschland teuer wie nie zuvor | Personal | Haufe

Sexuelle Belästigung: Je höher die Position, desto mehr sexuelle Belästigung 

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Quelle: Sexuelle Belästigung: Je höher die Position, desto mehr sexuelle Belästigung – DER SPIEGEL

Mindestpersonalbesetzung als Maßnahme des Gesundheitsschutzes

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat dem Antrag einer Arbeitgeberin stattgegeben, mit dem diese einen Einigungsstellenspruch über eine Mindestpersonalbesetzung angefochten hat (BAG, Beschluss v. 19. November 2019, Az. 1 ABR 22/18). Dabei ließ das BAG die grundsätzliche Zulässigkeit von solchen Regelungen als Maßnahme des Gesundheitsschutzes ausdrücklich offen (Pressemitteilung Nr. 38/19).

Die Arbeitgeberin betreibt eine Klinik mit circa 300 Mitarbeitern, bei der ein Betriebsrat besteht. Zwischen Arbeitgeberin und Betriebsrat kam es immer wieder zu Streitigkeiten hinsichtlich der Dienstplanung und der Mindestbesetzung für den Pflegedienst auf bestimmten Stationen. Im Frühjahr 2013 wurde deshalb eine Einigungsstelle zum Arbeits- und Gesundheitsschutz eingesetzt. Durch diese Einigungsstelle wurden mehrere Gutachten zur Belastungs- und Gefährdungsbeurteilung des Pflegepersonals eingeholt. Da im Rahmen der Einigungsstelle keine Einigung erzielt werde konnte, endete die Einigungsstelle mit einem Spruch. Dieser beinhaltete eine Betriebsvereinbarung, die unter anderem die Mindestbesetzung des Pflegepersonals auf den einzelnen Stationen in den einzelnen Schichten regelte.

Die Arbeitgeberin hat diesen Einigungsstellenspruch angefochten. Sie machte geltend, dass die Regelungen nicht von der Zuständigkeit der Einigungsstelle gedeckt seien und in die unternehmerische Freiheit der Arbeitgeberin eingegriffen hätten. Die Mindestpersonalbesetzung unterliege nicht dem erzwingbaren Mitbestimmungsrecht des Betriebsrats.

Rechtlicher Hintergrund

Die Personalplanung ist ureigene Regelungsmaterie des Arbeitgebers. Dies ergibt sich aus der unternehmerischen Freiheit (Art. 12 GG). Die unternehmerische Freiheit wird durch die Mitbestimmungsrechte des Betriebsrats eingeschränkt. Dieser hat bezüglich personeller Einzelmaßnahmen zwar ein Beteiligungsrecht gemäß § 99 und § 102 des Betriebsverfassungsgesetzes (BetrVG) in Form eines Zustimmungserfordernisses und hinsichtlich der Personalplanung ein Informationsrecht gem. § 92 BetrVG; er hat jedoch kein erzwingbares Mitbestimmungsrecht bezüglich der Personalstärke.

Ein erzwingbares Mitbestimmungsrecht besteht allerdings in Fragen des Gesundheitsschutzes (§ 87 Abs. 1 Nr. 7 BetrVG), wobei auch die Durchführung der Gefährdungsbeurteilung nach § 5 des Arbeitsschutzgesetzes (ArbSchG) umfasst ist. Nach der Rechtsprechung des BAG kann das erzwingbare Mitbestimmungsrecht hinsichtlich des Gesundheitsschutzes aber nicht einschränkungslos bejaht werden (BAG, Beschluss v. 08. Juni 2004, Az. 1 ABR 13/03). Voraussetzung ist das Vorliegen konkreter Gefährdungen i.S.d. § 5 ArbSchG (BAG, Beschluss v. 28. März 2017, Az. 1 ABR 25/15). Eine Mitbestimmung kommt also nur dann in Betracht, wenn eine konkrete Handlungspflicht des Arbeitgebers zu Maßnahmen des Arbeitsschutzes besteht.

Quelle: Mindestpersonalbesetzung als Maßnahme des Gesundheitsschutzes

Familie und Beruf: Familienfeindlicher Bundestag 

Vielleicht sind die Umzugskartons in Swen Schulz’ Abgeordnetenbüro ein Zeichen. Ich bin bald raus hier! Schulz, 51, ist MdB der SPD-Bundestagsfraktion. Der schlaksige Berliner sitzt seit 2002 im Parlament. Er hat Gerhard Schröder überlebt und große Koalitionen. Seine Partei verliert gerade ihre Bedeutung. Einer der Hauptgründe, 2021 bei der Bundestagswahl nicht mehr anzutreten, ist aber ein anderer: Schulz möchte mehr Zeit mit seiner Familie verbringen.

Vielleicht ist es ihre unverwechselbar optimistische Art, die Katja Kipping sagen lässt: “Elternschaft und politisches Engagement – das ist nicht immer einfach, aber es geht.” Die Parteivorsitzende der Linken, 41 Jahre alt, kommt gerade vom Talkshow-Auftritt, sitzt in einem Café am Hamburger Hauptbahnhof und trinkt ihre Rhabarbersaftschorle. Als Mutter einer achtjährigen Tochter hat auch sie ein Ziel: So viel Zeit wie möglich mit ihrer Familie verbringen.

Der Beruf Politiker ist familienfeindlich

Die Perspektiven von Schulz und Kipping sind unterschiedlich, der Anspruch ist der gleiche: 2019 ist es zeitgemäß, dass auch Politiker Eltern sein können. Dass ihr Privatleben ähnlich strukturiert sein darf wie bei Otto Normal. Doch trotz vieler Privilegien ist das eine schwierige Mission. Es braucht vor allem die Bereitschaft, nein zu sagen und sich Freiräume zu schaffen. Der Beruf Politiker ist familienfeindlich. Er verlangt vor allem, gegen Zeitfresser wie Sitzungen und Abendtermine zu kämpfen. Nur wer es wirklich will, kann diesen Kampf gewinnen.

Winston Churchill, von 1940 bis 1945 und von 1951 bis 1955 britischer Premier, hat einmal gesagt, es sei einfacher, eine Nation zu regieren, als vier Kinder zu erziehen. Churchills erste Amtszeit fiel wohlgemerkt in den Zweiten Weltkrieg. Wie viel Kampfgeist der Wechsel zwischen harter Politik und zärtlicher Kinderfürsorge erfordert, erleben Swen Schulz und Katja Kipping täglich.

Schulz hat zwei kleine Kinder: eine sechsjährige Tochter und einen zweijährigen Sohn. Aus seiner ersten Ehe stammt eine heute 16-jährige Tochter. “Um die habe ich mich damals wegen meines Berufes viel zu wenig gekümmert”, sagt Schulz, der sein Gegenüber manchmal starr durch seine Brille fixiert und dabei etwas abwesend wirkt.

Quelle: Familie und Beruf: Familienfeindlicher Bundestag | ZEIT Arbeit

Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Was sich ab März ändert

Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz soll es Fachkräften aus Drittstaaten erleichtern, in Deutschland zu arbeiten. Die Bundesregierung will damit dem Fachkräftemangel begegnen und die leeren Bewerbermärkte in Deutschland füllen. Die meisten Änderungen durch das Fachkräfteeinwanderungsgesetz, die zum 1. März 2020 in Kraft treten, erfolgen im Aufenthaltsgesetz (AufenthG).

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Zum Begriff der Fachkraft

Zunächst vereinheitlicht die Neuregelung den Begriff der Fachkraft, so dass nicht nur Hochschulabsolventen, sondern auch Personen mit qualifizierter Berufsausbildung darunter zu verstehen sind.

Verzicht auf Vorrangprüfung

Für die qualifizierte Beschäftigung dieser Fachkräfte wird auf die sogenannte „Vorrangprüfung“ verzichtet. Bevor ein Aufenthaltstitel ausgestellt wurde, wurde bislang grundsätzlich geprüft, ob bevorrechtigte Bewerber – wie beispielsweise deutsche qualifizierte Arbeitnehmer – für eine Beschäftigung auf dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Erst, wenn dies nicht der Fall war, war es ausländischen Fachkräften möglich, im jeweiligen Beruf zu arbeiten. Diese Vorrangprüfung entfällt nun.

Neue Regeln im Hinblick auf die Positivliste und sogenannte Mangelberufe

Möchten Unternehmen eine neue Position mit einem Drittstaatsangehörigen besetzen, müssen sie sich zukünftig nicht mehr auf die Positivliste und die dort aufgeführten Mangelberufe beschränken. Bei den sogenannten Mangelberufen handelt es sich um Berufe, die in Deutschland vom Fachkräftemangel betroffen sind. Fachkräfte können so in dem Beruf arbeiten, zu dem ihre jeweilige Ausbildung sie befähigt. Um dem steigenden Bedarf von IT-Spezialisten gerecht zu werden, erhalten diese schneller einen Aufenthaltstitel: Es ist keine Qualifikation als Fachkraft notwendig – eine fünfjährige praktische Berufserfahrung und deutsche Sprachkenntnisse reichen aus.

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Quelle: Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Was sich ab März ändert

Das sind die 20 beliebtesten Passwörter – ist Ihres dabei?

Was ist die leichteste Art, ein Pflichtfeld mit wenigstens sechs Zeichen zu füllen? Egal was Ihnen jetzt als Antwort einfällt, es dürfte auch unter den Top-Positionen Deutschlands beliebtester Passwörter 2019 landen.

Die Liste stammt vom Hasso-Plattner-Institut (HPI) und basiert auf einer Datengrundlage von 67 Millionen Zugangsdaten, die auf E-Mail-Adressen mit der “.de-Domain” registriert sind. Gemeinsamkeit: Sämtliche Zugangsdaten wurden 2019 im Netz veröffentlicht – damit stehen sie zum Beispiel Cyberkriminellen für ihre Vorhaben zur Verfügung.

Top 20: Hier kommen Deutschlands meistgenutzte Passwörter 2019

  • 123456
  • 123456789
  • 12345678
  • 1234567
  • password
  • 111111
  • 1234567890
  • 123123
  • 000000
  • abc123
  • dragon
  • iloveyou
  • password1
  • monkey
  • qwertz123
  • target123
  • tinkle
  • qwertz
  • 1q2w3e4r
  • 222222

Das HPI warnt: Keines dieser Passwörter, egal ob Zahlenreihen wie „123456“, Tastenkombinationen wie „qwertz“ oder Worte wie „password“ stellen einen wirksamen Schutz dar. Eine Erklärung für die vielen schwachen Passwörter hat das HPI auch: Viele Internetnutzer würden inzwischen über 100 Online-Konten verwalten. Es sei lästig, sich für jeden Dienst ein anderes Passwort zu merken und überfordere viele Nutzer. Das HPI rät daher zu einer Passwortstrategie oder zu Passwortmanagern.

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Arbeitsunfall: Diese 7 Urteile sollten Chefs kennen!

Auf einen Blick:

  • Unfälle bei der Arbeit sind über die gesetzliche Krankenversicherung abgesichert.
  • Zwischen Unfallopfer und Berufsgenossenschaft kommt es jedoch öfter zum Streit: Handelt es sich um einen Arbeits- oder um einen privaten Unfall?
  • Gerichte entscheiden dabei nach Einzelfall. Wichtig ist vor allem, ob der Unfall in direktem Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit steht.

Unachtsamkeit, ungenügende Kenntnis von Maschinen oder einfach Pech – die Ursachen von Arbeitsunfällen sind vielfältig. Nicht immer ist jedoch eindeutig, ob es sich tatsächlich um einen Vorfall handelt, der über die gesetzliche Versicherung abgedeckt ist. Im Streitfall müssen Gerichte entscheiden, ob es sich um einen Arbeitsunfall handelt oder nicht. Dabei wird vor allem eines klar: Es kommt auf den – manchmal kuriosen – Einzelfall an. Sieben Urteile, die Sie als Arbeitgeber kennen sollten.

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Quelle: Arbeitsunfall: Diese 7 Urteile sollten Chefs kennen!

So wirkt sich der Mindestlohn auf die Wirtschaft aus

Als 2015 der gesetzliche Mindestlohn eingeführt wurde, gab es die Befürchtung, dass die Lohnuntergrenze zu Arbeitsplatzverlusten führen könnte. Doch sind die tatsächlich eingetreten? Die Arbeitsmarktforscher vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) haben die Auswirkungen des Mindestlohns unter die Lupe genommen. Ergebnis: Die damals befürchteten Arbeitsplatzverluste sind sehr gering ausgefallen.

Mindestlohn: Das gilt 2020 im Handwerk

Am 1. Januar ist der gesetzliche Mindestlohn erneut gestiegen. 2020 werden aber im Handwerk auch einige Branchenmindestlöhne angehoben.

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Den Forschern zufolge konzentrieren sie sich vor allem auf den Bereich der Minijobs. Allerdings weisen sie darauf hin, dass etwa die Hälfte der zum Jahreswechsel 2014/2015 weggefallenen Minijobs in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse umgewandelt wurde. Nur ein kleiner Teil der Betroffenen habe sich arbeitslos gemeldet.

Angesichts vermehrter politischer Forderungen zur Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns sprechen die IAB-Forscher allerdings eine Warnung aus: „Es ist offen, ob die aktuell sehr geringen negativen Auswirkungen des Mindestlohns auf höhere Mindestlöhne übertragen werden können“, schreiben sie. Schließlich berge das Aushebeln von Marktmechanismen bei der Lohnfindung erhebliche ökonomische Risiken. Das bedeutet: Ein höherer Mindestlohn könne dazu führen, dass viele Arbeitsplätze oberhalb ihrer Produktivität entlohnt werden müssen. Aus Sicht der Unternehmen wären sie damit unrentabel.

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Online-Sichtbarkeit: Meister setzt auf Google Maps

Auf einen Blick:

  • Jungunternehmer Marco Zimmermann setzt bei seiner Online-Marketing-Strategie unter anderem auf einen gepflegten Unternehmenseintrag in Google Maps.
  • Mit guten Bewertungen, einer Beschreibung seiner Leistungen und Fotos hat er im ländlichen Ostfriesland eine definierte Kundenzielgruppe erreicht: Zugezogene von außerhalb, die sich vor allem online informieren.
  • Künftig will der Handwerker sein Unternehmensprofil in dem Kartendienst noch weiter schärfen.

Gut 18.000 Einwohner zählt die Gemeinde Südbrookmerland im niedersächsischen Ostfriesland. Sucht man das Gebiet in Google Maps, sieht man, wie die Grenzen der Gemeinde westlich von Aurich verlaufen. Und wenn Sie dann als neuen Suchbegriff „Tischler“ in der Suche eingeben, wird Ihnen als Erstes der Betrieb von Marco Zimmermann ins Auge fallen: die Tischlerei Südbrookmerland.

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Arbeitgeber wollen Regeln für Kurzarbeit lockern

Die Automobilindustrie und das Land Niedersachsen drängen darauf, die Regeln für Kurzarbeit zu lockern. Grund sei die schlechte Wirtschaftslage.

Um die Zukunft der Automobilwirtschaft zu sichern, wollen die Arbeitgeberverbände die Regeln für Kurzarbeit lockern. Das Land Niedersachsen, das mehr als 20 Prozent der VW-Anteile hält, unterstützt die Forderung. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, treffen sich vor diesem Hintergrund am kommenden Mittwoch Vertretr:innen der Bundesregierung, der Auto-Industrie und verschiedener Verbände bei einem kleinen Auto-Gipfel.

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Der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände Steffen Kampeter erklärte gegenüber Reuters, Mitgliedsverbänden und Unternehmen ginge langsam die Luft aus. Er warnte, Unternehmen würden bereits jetzt Arbeitszeitkonten leeren, Überstunden abbauen und Sonderschichten zurückfahren. Das reiche aber nicht aus. Experten schätzen, dass in den nächsten zehn Jahren mehrere zehntausend Arbeitsplätze verloren gehen. Grund sei die Digitalisierung und die weniger beschäftigungsintensive Produktion von Elektroautos.

Arbeitgeber lehnen Arbeit-von-morgen-Gesetz ab

Auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil wird an dem Treffen teilnehmen. Er hatte im November unter dem Titel „Arbeit von morgen“ einen Gesetzentwurf vorgelegt. Dieser sieht eine Ermächtigung für die Bundesregierung vor, die Regeln für Kurzarbeitergeld per Verordnung zu lockern. Heil will zudem Beschäftigte, denen der Jobverlust droht, durch Gelder der Bundesagentur für Arbeit für andere Tätigkeiten qualifizieren.

Dies lehnen die Arbeitgebervertreter allerdings ab: „Es kann nicht sein, dass die Politik eine Pipeline des Geldes von der Bundesagentur in die Personalhaushalte von Unternehmen zu legen versucht. Das käme einem staatsfinanzierten Strukturwandel sehr nahe“, erklärte Kampeter gegenüber Reuters. Die Arbeitgeberverbände wollen die Kurzarbeit deshalb aus dem Entwurf auskoppeln und zügig verabschieden. Konkret fordern sie einen leichteren Zugang zu Kurzarbeitergeld und die Möglichkeit, dieses auf bis zu 24 Monate zu verlängern. Arbeitgeber, die während der Kurzarbeit auch Weiterbildungsmaßnahmen anbieten, sollen außerdem finanziell entlastet werden.

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit stieg die Zahl der Kurzarbeiter auf zuletzt rund 84.000 im Oktober. Sie schätzt, dass im Januar in den Bereichen Metall und Technik, Maschinenbau und Automobilwirtschaft bereits 113.000 Menschen bundesweit davon betroffen sein könnten.

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Quelle: Arbeitgeber wollen Regeln für Kurzarbeit lockern

Kündigung wegen Penisfoto 

Per Whatsapp lassen sich Fotos, Videos und Nachrichten schnell und unkompliziert verschicken – auch an die Arbeitskollegen. Immer häufiger hat dieses Verhalten arbeitsrechtliche Konsequenzen – je nachdem welche Inhalte versendet werden. Wer nicht nur die Grenzen des guten Geschmacks überschreitet, sondern auch strafrechtliche Tatbestände erfüllt, riskiert die Kündigung. Dies kann beispielsweise bei fremdenfeindlichen oder sexuell belästigenden Nachrichten der Fall sein. In einem aktuellen Fall erklärte das Arbeitsgericht Ulm jedoch eine Kündigung für unwirksam, die wegen eines privat per Whatsapp verschickten Penisfotos erfolgte.

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Quelle: Kündigung wegen Penisfoto | Personal | Haufe

Meldepflicht bei Arbeitsunfall und Berufskrankheit

Laut Zahlen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) kam es 2018 zu knapp 787.000 meldepflichtigen Arbeitsunfällen im Betrieb. Mit 20,3 Prozent passierten die meisten davon an Montagen (siehe Infografik). Dienstags und Mittwochs sind es jeweils 19,1 Prozent, danach nimmt der Anteil bis zum Ende der Woche kontinuierlich ab.

Egal an welchem Wochentag sie passieren: Arbeitsunfälle, wozu auch Wegeunfälle zählen, müssen der zuständigen Berufsgenossenschaft bzw. Unfallkasse gemeldet werden. Müssen? Auch für diesen Grundsatz gibt es Ausnahmen.

Arbeitsunfall: Meldepflicht ist abhängig von Dauer der Arbeitsunfähigkeit

Die Meldepflicht besteht nur bei Unfällen, die zu einer Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Tagen führen. Doch Vorsicht bei der Fristenberechnung: der Unfalltag wird nicht mitgezählt. Ereignet sich also ein Arbeitsunfall am 1. April, beginnt die dreitägige Frist am 2. April und endet mit dem 4. April des gleichen Jahres. Entscheidend sind die Kalendertage und nicht etwa nur die Arbeitstage. Samstage, Sonn- und Feiertage zählen hier mit.

Tödliche Unfälle, Massenunfälle und Unfälle mit schwerwiegenden Gesundheitsschäden müssen sofort gemeldet werden.

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Quelle: Arbeitsunfall melden | Personal | Haufe

Einwand oder Vorwand? So reagieren Sie richtig!

Auf einen Blick:Vorwände und Einwände unterscheiden sich voneinander: Ein Vorwand ist meist ein vorgeschobenes „Nein“, ein Einwand signalisiert eine Befürchtung des Kunden bezüglich eines Produkts.Nur wer genau hinhört und auf die Argumente der Kunden achtet, kann Einwände von Vorwänden unterscheiden.Eine Verkaufstrainerin rät: Fragen Sie mehr und bieten Sie weniger, dafür aber zielgerichteter an. Dann wird der Kunde eher auf Ihr Angebot eingehen.Wie oft haben Ihre Kunden „keine Zeit“ oder „keinen Bedarf“, wenn Sie Ihnen eine neue Dienstleistung oder ein neues Produkt anbieten wollen? Doch wenn Sie genauer nachhaken, merken Sie schnell, dass diese Argumente nur vorgeschoben sind – es sind also Vorwände.

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Quelle: Einwand oder Vorwand? So reagieren Sie richtig!

Ist-Besteuerung statt Soll-Besteuerung: Die Umsatzgrenze steigt 2020 auf 600.000 Euro

Die Erhöhung der Umsatzgrenze auf 600.000 Euro bringt so manchem Handwerksbetrieb einen echten Liquiditätsvorteil: Wer beim Finanzamt für 2020 die sogenannte Ist-Besteuerung beantragt, muss Umsatzsteuer auf Ausgangsrechnungen erst dann an das Finanzamt abführen, wenn der Kunde die Rechnung bezahlt hat. Bisher lag die Umsatzgrenze bei 500.000 Euro.Beantragen können die Ist-BesteuerungBetriebe, die von der Buchführungspflicht befreit sind (Gewinnermittlung durch Einnahmen-Überschussrechnung) undBetriebe, deren Gesamtumsatz 2019 nicht mehr als 600.000 Euro betragen hat (die voraussichtliche Höhe 2020 spielt hingegen keine Rolle).Wer die neue Umsatzgrenze 2019 überschritten hat, muss die Umsatzsteuer bei Rechnungsstellung abführen – unabhängig davon, wann der Kunde zahlt.Den Wechsel zur Soll-Besteuerung müssen Betriebe beim Finanzamt beantragen. Dazu genügt ein kurzes formloses Schreiben.

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Die besten Ideen, um im Handwerksbetrieb Geld zu sparen

Auf einen Blick:Spar doch mal, ist leichter gesagt als getan. Doch mit Köpfchen lässt sich bares Geld sparen.Ein Unternehmensberater verrät, wo Betriebsinhaber Einsparpotenziale ausmachen können.Ob Materialeinsatz, Werkzeuge oder Fixkosten, der Berater gibt Tipps worauf Sie in Ihrem Unternehmen achten sollten.Mehr Geld ausgeben als nötig, macht wirtschaftlich wenig Sinn. Doch nicht jeder Kostentreiber lässt sich so ohne Weiteres ausmachen. Hier sind 4 Tipps, wie Sie in Ihrem Betrieb bares Geld sparen können.

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Quelle: Die besten Ideen, um im Handwerksbetrieb Geld zu sparen

Straßenverkehrsordnung 2020: 5 wichtige Änderungen!

Auf einen Blick:

  • Zum 1. Januar sind neue Regelungen in der Straßenverkehrsordnung in Kraft getreten.
  • Ein Hauptziel ist: Radfahrer und Fußgänger besser zu schützen.
  • Deshalb werden Park- und Halteverbote verschärft und neue Schutzzonen eingerichtet.
  • Wer gegen die Regelungen verstößt, muss mit Bußgeld bis 100 Euro und Punkten in Flensburg rechnen.

Mehr Platz für Fahrräder und höhere Strafen beim Parken in zweiter Reihe: Die jüngsten Änderungen der Straßenverkehrsordnung (StVO), die zum 1. Januar in Kraft getreten sind, sollen unter anderem den Straßenverkehr für Radfahrer sicherer machen. Wer viel mit dem Auto in Innenstädten unterwegs ist, sollte deshalb diese Änderungen kennen.

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Quelle: Straßenverkehrsordnung 2020: 5 wichtige Änderungen!

Klima-Aktivistin Greta als Werbefigur für lukrative PR-Geschäfte? 

Greta Thunberg bricht mit einem Segelboot in die USA auf. Das globale Medienspektakel um die Klimaschützerin erreicht einen neuen Höhepunkt. Doch im Hintergrund ziehen Profis ihre PR-Strippen und machen erstaunliche Geschäfte.Seit 800 Jahren ist keine Kinderseefahrt mehr so beachtet worden wie die von Greta Thunberg in dieser Woche. Die schwedische Klimaaktivistin sticht in See nach Amerika, um beim Klimagipfel der Vereinten Nationen am 23. September in New York die Welt vor dem Untergang zu warnen. Und weil sie das demonstrativ emissionsfrei tun will, fliegt sie nicht, sondern segelt sie mit der Hochseeyacht „Malizia II“ los.Es wird ein bildmächtiges Medienspektakel globaler Dimension: Das zerbrechliche Kind stürzt sich in die Atlantikfluten, um die Apokalypse noch zu verhindern. Titelseiten und Nachrichtenaufmacher sind ihr damit sicher. Historiker fühlen an das Jahr 1212 erinnert.Greta Thunberg kämpft für das Klima: Ein Kreuzzug mit FolgenDamals wollten politisch beseelte Kinder ebenfalls mit allerlei Seefahrer-Spektakel die Welt retten, predigten inbrünstig für Armut wie für Gott und brachen ins Heilige Land auf. Ihr Anführer hieß Nikolaus, minderjährig wie Greta und ebenso charismatisch, er kam aus Köln und trug ein Kreuzzeichen aus Schiffstauen bei sich. Auch ihm flogen die Herzen der damaligen Zeit zu. Er versprach Kindern, die sich um ihn geschart hatten, ein Wunder:

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Quelle: Klima-Aktivistin Greta als Werbefigur für lukrative PR-Geschäfte? – FOCUS Online

Löhne in Osteuropa steigen rasant. Kommen weniger Migranten nach Österreich? – Wirtschaftspolitik

Ungarn ist Achterbahn gefahren, und András Vértes war immer im ersten Wagen mit dabei. Vértes leitet seit mehr als 20 Jahren das Budapester Forschungsinstitut GKI. Er und seine Experten vermessen Monat für Monat, wie es den Ungarn geht. In den 2000er-Jahren stieg der Wohlstand im Land stark an, ehe sich im Zuge der Wirtschaftskrise 2008 herausstellte, dass alles auf Sand gebaut war. Ungarn schlitterte in eine dramatische Rezession. Einkommen sanken oder stagnierten, die Arbeitslosigkeit stieg. Das hat sich inzwischen wieder geändert – und 2019 war in dieser Hinsicht ein bemerkenswertes Jahr.

“Die Einkommen der Menschen sind rasant gestiegen”, sagt Vértes. “Die Bäume wachsen zwar auch bei uns noch nicht in den Himmel. Aber die Entwicklung ist faszinierend”. Die durchschnittlichen Bruttolöhne der Ungarn legten 2019 um zehn Prozent zu. Selbst unter Einrechnung der Inflation bleibt ein sattes Plus von sieben Prozent.

Ungarn aus der Mittelschicht kaufen Wohnungen, Autos und Fernseher wie in den besten Zeiten vor der Wirtschaftskrise, sagt Vertés. Nur diesmal ohne Fremdwährungskredite, die für so viele Menschen in der vergangenen Krise zur Schuldenfalle wurden, wie die Frankenkredite für viele Österreicher.

Die Ungarn sind nicht allein

Und die Ungarn sind nicht allein. Katarína Muchová, Ökonomin bei Slovenská sporitelna, der Erste-Group-Tochter in der Slowakei, analysiert die Entwicklung der Löhne in Zentral- und Osteuropa. In allen Ländern der Region gab es einen Sprung, sagt sie. Der Lebensstandard steigt. In Rumänien sind die Bruttoeinkommen im Vorjahr inflationsbereinigt um zehn Prozent gestiegen.

In Polen waren es plus 4,3 Prozent, in der Slowakei fünf Prozent. Muchová sagt, die Lohnsprünge hätten schon 2017 eingesetzt. Seither ist einiges zusammengekommen, in Ungarn und Rumänien wuchsen die Bruttolöhne inflationsbereinigt um mehr als 25 Prozent.

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Quelle: Löhne in Osteuropa steigen rasant. Kommen weniger Migranten nach Österreich? – Wirtschaftspolitik – derStandard.at › Wirtschaft