5.000 Euro Impfprämie in Thüringen

In Spanien fragt man sich zwischenzeitlich, was in Deutschland los ist. Drastisch steigende Fallzahlen, Lockdowns und Impfverweigerer selbst in Pflegeberufen. In Spanien laufen die Dinge derzeit anders.

Die Seuche lässt uns nicht los, aktuelle Maßnahmen wie die Homeoffice-Pflicht, 3G, 2G und 2G-plus erscheinen als so notwendige, wie eigentlich vermeidbare Wiedergänger des vergangenen Corona-Winters.

Robuster werden die Werkzeuge, um Impfunwillige zur Vernunft zu bringen:
Arbeitgeber dürfen nicht nur, sie müssen jetzt sogar den Impfstatus der Beschäftigten abfragen. Wer sich weigert oder gar falsche Angaben macht, riskiert Konsequenzen bis hin zur Kündigung. Dies bürdet den Arbeitgebern eine erhebliche Last und Verantwortung auf.

Der Büroartikel-Versandhändler Böttcher aus Jena geht noch ein ganzes Stück weiter. Das thüringische Unternehmen setzt auf Zuckerbrot de luxe, um die Impflust in der Belegschaft zu steigern: Wer sich bis zum 14. Januar immunisieren lässt, bekommt 5000 Euro!

Das kann und will sich nicht jeder Arbeitgeber leisten. Und eigentlich sollte es auch für jeden ein mehr als ausreichender Impfanreiz sein, die eigene Gesundheit und die der Mitmenschen zu schützen.

Ich empfinde es als verkehrt, solche Anreize zu geben.
Es ist unfair allen anderen gegenüber, die nicht nur ihre eigene Gesundheit, sondern auch die Gesundheit der Mitmenschen im Auge hatten, als sie sich impfen ließen.

In diesem Sinne frage ich mich, ob ich solch ein Unternehmen durch meine Einkäufe unterstützen soll. Denn letztendlich zahlen die Kunden durch Preisaufschläge diese Prämien.

 

 

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