7 Fragen zum Mobbing

7 Fragen zum Mobbing

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Streit mit Arbeitskollegen oder mit dem Chef ist im Arbeitsleben gang und gäbe. Wann aber ist eine Grenze überschritten und das Verhalten für die Gesundheit der Arbeitnehmer schädlich? Welche Möglichkeiten hat dann der Betriebsrat? Wir beantworten Ihnen die 7 wichtigsten Fragen.1. Was genau ist Mobbing im Betrieb?Mobbing bezeichnet den Psychoterror, dem Arbeitnehmer/Innen über einen längeren Zeitraum durch Arbeitskollegen/Innen oder sogar durch den Vorgesetzen ausgesetzt sind. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) bezeichnet es als „systematisches Anfeinden, Schikanieren oder Diskriminieren von Arbeitnehmern untereinander oder durch Vorgesetzte“. Ziel ist es, eine Person auszugrenzen, bewusst zu demütigen und aus dem sozialen Umfeld zu entfernen. Dahinter stecke eine bewusste Methode der mobbenden Personen.2. Fällt jedes Konfliktverhalten unter Mobbing?Nein. Im Arbeitsleben kann es immer wieder zu Konflikten mit Kollegen oder dem Chef kommen, die auch über einen längeren Zeitraum anhalten. Nicht jeder Konflikt ist dann gleich als Mobbing zu klassifizieren. Daher ist jeder Einzelfall für sich zu untersuchen. Die Grenze von zufälligen Meinungsverschiedenheiten hin zum systematischen Vorgehen ist oft bei wiederkehrend häufigen Vorfällen überschritten (innerhalb eines Jahres mindestens einmal die Woche), die ohne konkreten Anlass passieren.3. Leidet die Gesundheit unter Mobbing?Ja. Meist steigt der Leidensdruck der betroffenen Arbeitnehmer. Mobbingopfer fühlen sich im zunehmenden Prozess des Mobbings weniger wert, sie verlieren den letzten Rest an Selbstvertrauen und können sich immer weniger gegen den Psychoterror wehren. Depressionen, Angstzustände und die abnehmende Lust arbeiten zu wollen steigt. Damit einher geht das steigende Bedürfnis die Beschäftigung kündigen zu müssen und es entstehen Existenzsorgen.

Quelle: 7 Fragen zum Mobbing | Nachrichten für Betriebsräte

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