Abfindung: Wann muss sie gezahlt werden? 

Viele Unternehmen haben aktuell Kurzarbeit angemeldet, um Arbeitsplätze zu sichern. Langfristig wird ein Stellenabbau wegen der Corona-Krise vor allem in den besonders betroffenen Branchen wie Gastronomie, Hotel- und Gastgewerbe, Reiseveranstalter oder Automobilzulieferer nicht zu vermeiden sein. Wie aus einer Umfrage des Ifo-Instituts hervorgeht, planen derzeit 18 Prozent der Firmen, Mitarbeiter zu entlassen oder Verträge nicht zu verlängern.

Es ist zwar gängige Praxis, dass Unternehmen ihren Mitarbeitern bei Kündigungen Abfindungen zahlen, ein genereller gesetzlicher Anspruch darauf existiert aber nicht. In den meisten Fällen wird die Abfindung vom Arbeitgeber freiwillig oder nach gerichtlicher Entscheidung gezahlt.

Abfindung bei betriebsbedingter Kündigung

Wenn Arbeitnehmer eine betriebliche Kündigung erhalten, können sie nach § 1 a Kündigungsschutzgesetz (KSchG) unter bestimmten Voraussetzungen einen Anspruch auf die Einmalzahlung haben. (Lesen Sie hier mehr: Betriebsbedingte Kündigungen in der Corona-Krise). Der Abfindungsanspruch besteht mit dem Ablauf der Kündigungsfrist, sofern innerhalb der Drei-Wochenfrist keine Kündigungsschutzklage erhoben wird und der Arbeitgeber zuvor in der Kündigungserklärung einen entsprechenden Hinweis gegeben hat.  Dies zeigt, dass der Arbeitgeber ein Wahlrecht hat, ob er mit der betriebsbedingten Kündigung eine Abfindungszahlung für den Fall des “Klageverzichts” anbieten will. Die Regelung des § 1a KSchG begründet also keinen unabdingbaren Mindestanspruch auf eine Abfindung.

Die Höhe der Abfindung ist gesetzlich geregelt in § 1a Abs. 2 KSchG und beträgt einen halben Monatsverdienst für jedes Jahr des Bestehens des Arbeitsverhältnisses.

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Quelle: Abfindung: Wann muss sie gezahlt werden? | Personal | Haufe

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