Änderungen 2018: Keine Gebühren mehr bei Kartenzahlung

Änderungen 2018: Keine Gebühren mehr bei Kartenzahlung

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Kartenzahlungen, Überweisungen und Lastschriften werden verbraucherfreundlicher. Ab dem 13. Januar 2018 fallen gesonderte Gebühren bei diesen Zahlungen weg. Die Regelung hat europaweite Geltung und geht auf die Zweite Zahlungsdiensterichtlinie zurück. Zudem tritt ein Großteil der weiteren Vorschriften einschließlich der Sonderregelung zur Kreditwürdigkeitsprüfung bei Immobiliar-Vebraucherdarlehensverträgen in Kraft.

Für Verbraucher gilt dann Folgendes: Die Haftung der Verbraucher für nicht autorisierte Zahlungen wird von derzeit höchstens 150 auf 50 Euro herabgesetzt. Bei Betrug oder grober Fahrlässigkeit verbessern sich die Rechte der Verbraucher. Fehlüberweisungen von Kunden können einfacher zurückgeholt werden.

Darüber hinaus unterstellt das Gesetz Zahlungsauslöse- und Kontoinformationsdienstleister der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Bislang bewegten sich diese beiden Dienste aufsichtsrechtlich in einem Graubereich.

Mit der Umsetzung der Zweiten Zahlungsdiensterichtlinie wird eine weitere Sonderregelung eingeführt. Eine Kreditwürdigkeitsprüfung bei Immobiliar-Verbraucherdarlehensverträgen im Falle einer Anschlussfinanzierung und Umschuldung ist ab dem 13. Januar nicht erforderlich. Es sei denn, die Darlehenssumme ist deutlich erhöht.

Quelle: Änderungen 2018: Neue Gesetze und Vorschriften, die Sie kennen sollten – dhz.net

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