Arbeitsmarkt: 70 Prozent der Arbeitnehmer in regulärer Arbeit

Arbeitsmarkt: 70 Prozent der Arbeitnehmer in regulärer Arbeit

Die Anzahl der Arbeitnehmer, die in Leiharbeit oder mit einem befristeten Vertrag angestellt sind, ist auf den niedrigsten Stand seit 15 Jahren gesunken. Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor, die am Mittwoch veröffentlicht wurden. Demnach ging der Anteil der Arbeitnehmer in atypischer Beschäftigung von 22,6 Prozent 2007 auf 20,1 Prozent im vergangenen Jahr zurück. Zugleich sank der Anteil der Selbstständigen von gut 11 auf 9,3 Prozent.

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Reguläre Arbeitsverhältnisse nehmen dagegen zu. Erstmals seit 2002 waren mehr als 70 Prozent der 15- bis 64-Jährigen in einem “Normalarbeitsverhältnis” angestellt. Dazu zählen sozialversicherungspflichtige, unbefristete Arbeitsplätze mit mindestens 21 Wochenstunden – Zeitarbeit ist ausgeschlossen. Jugendliche in Ausbildung oder Freiwilligendienst wurden nicht mitgezählt.

Der Höchststand der atypischen Beschäftigungsverhältnisse, zu denen auch Mini-Jobs gehören, wurde 2007 erreicht. Damals waren nur 65,4 Prozent der Arbeitnehmer regulär beschäftigt.

Grund für diese Entwicklung dürfte die langanhaltend stabile Konjunktur sein. Zurzeit warnen Experten allerdings vor einer Rezession: Für den Zeitraum von September bis Ende November weist das Frühwarnsystem des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) ein Risiko für eine schrumpfende Wirtschaft von 59,4 Prozent auf – nach 43 Prozent im August.

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Quelle: Arbeitsmarkt: 70 Prozent der Arbeitnehmer in regulärer Arbeit – SPIEGEL ONLINE

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