Arbeitsmarkt: Die Schattenseiten des Jobwunders

Arbeitsmarkt: Die Schattenseiten des Jobwunders

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Das hat es seit Jahrzehnten nicht gegeben: Die Arbeitslosenquote in Deutschland ist im Oktober unter die 5-Prozent-Marke gesunken – in einem Umfeld, in dem die Konjunktur einen Dämpfer nach dem anderen verzeichnet und auch die Anleger an der Börse nervös sind.

Noch vor 20 Jahren, selbst vor 10 Jahren hätte das wohl kaum jemand für möglich gehalten. Schließlich sind durch die gewaltigen Umbrüche nach der Wiedervereinigung die Arbeitslosenquoten in den neunziger Jahren in die Höhe geschnellt, teilweise auf mehr als 11 Prozent.

Und: Schon seit den siebziger Jahren stieg mit jeder Krise die Sockelarbeitslosigkeit, das heißt die Arbeitslosigkeit wurde nicht in dem Maße wieder abgebaut, wie sie zuvor gestiegen war. Der traurige Höchststand wurde im Jahr 2005 erzielt mit beinahe fünf Millionen Arbeitslosen und einer Arbeitslosenquote von 11,7 Prozent.

Das „German Jobwunder“

Über das, was dann kam, hat sich mancher verwundert die Augen gerieben. Die Arbeitslosigkeit sank kontinuierlich mit Ausnahme des Finanzkrisenjahres 2009. Doch selbst da bewahrheiteten sich aufgestellte Horrorprognosen nicht.

Das lag einerseits daran, dass der Dienstleistungssektor in Deutschland stark gewachsen ist. Er ist weniger anfällig für Konjunkturschwankungen als beispielsweise Arbeitsplätze in der Industrie, denn Erzieher, Pfleger und Lehrer werden immer gebraucht. Auch die Hartz-Reformen und die Lohnzurückhaltung der Gewerkschaften spielten eine Rolle.

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Quelle: Arbeitsmarkt: Die Schattenseiten des Jobwunders

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