Arbeitsrechtskolumne: Was, wenn Großbaustellen den Weg zur Arbeit verlängern?

Arbeitsrechtskolumne: Was, wenn Großbaustellen den Weg zur Arbeit verlängern?

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Auf meinem Arbeitsweg gibt es seit Kurzem eine Großbaustelle, durch die ich seitdem täglich zu spät zur Arbeit komme. Ist das höhere Gewalt oder kann mein Chef mich zwingen, noch früher zur Arbeit loszufahren?, fragt Werner Mang.Sehr geehrter Herr Mang,ob Großbaustelle oder Witterungsverhältnisse wie Regen, Schnee oder Glatteis: Arbeitnehmer sind selbst dafür verantwortlich, pünktlich zur Arbeit zu erscheinen. Das Arbeitsrecht spricht hier von dem sogenannten Wegerisiko. Das heißt, Mitarbeiter müssen Unwägbarkeiten einplanen. Dazu gehört eben auch, den Verkehrsfunk zu hören. Denn der informiert regelmäßig über die Straßenlage aufgrund von Baustellen oder Wetterlagen. Unvorhergesehenes wie beispielsweise eine Straßensperrung aufgrund eines Autounfalls stellt jedoch eine Ausnahme dar.

Quelle: Arbeitsrechtskolumne: Was, wenn Großbaustellen den Weg zur Arbeit verlängern? | ZEIT ONLINE

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