Ausbildung – Umstrittenes Minimum

Ausbildung – Umstrittenes Minimum

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Die Friseurin steht an der Spitze und gehört dennoch zu den Schlusslichtern: Kein handwerklicher Ausbildungsberuf war im vergangenen Jahr bei jungen Frauen beliebter – und kaum einer schlechter bezahlt. 406 Euro im Monat verdienen Auszubildende im ersten Lehrjahr. Eine noch niedrigere Vergütung findet sich in den Tabellen des Bundesinstituts für Berufsbildung nur bei den ostdeutschen Fleischern. Konstruktionsmechaniker dagegen bekommen im ersten Lehrjahr im Westen 975 Euro, im Osten 958 Euro. Und viele andere technische und kaufmännische Berufe bewegen sich in ähnlichen Sphären.

Das Vorhaben stößt auf Kritik: Es könnten falsche Anreize gesetzt werden, heißt es

Union und SPD wollen diese Spreizung in Zukunft nicht mehr zulassen. Im Koalitionsvertrag versprechen sie eine Mindestausbildungsvergütung. Die Gewerkschaften sind begeistert und haben schon angefangen zu rechnen: 80 Prozent der durchschnittlichen tariflichen Ausbildungsvergütung schweben dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) als Untergrenze vor. Das wären im ersten Ausbildungsjahr 635 Euro. 162 000 Jugendliche würden nach DGB-Angaben profitieren; etwa zwölf Prozent aller Azubis. Ein “Mindestmaß an Absicherung” nennt der DGB in einem Eckpunktepapier die Mindestausbildungsvergütung. Auch vor dem Hintergrund, dass nicht tarifgebundene Betriebe die tariflichen Sätze derzeit noch deutlich unterschreiten könnten. Zudem hält der DGB eine Mindestvergütung für ein probates Mittel gegen hohe Abbrecherquoten. Die gebe es vor allem dort, wo die Vergütung besonders niedrig ist, etwa im Friseurhandwerk.

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Quelle: Ausbildung – Umstrittenes Minimum – Wirtschaft – Süddeutsche.de

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