Autoindustrie: Die große Angst vor dem großen Jobkahlschlag 

Autoindustrie: Die große Angst vor dem großen Jobkahlschlag 

Artikel bei Ihren Kontakten empfehlen:

Nach der Dieselaffäre, den Diskussionen um Fahrverbote in Städten und dem womöglich gesetzlichen Ausstieg aus dem Verbrenner dämmert es auch gusseisernen Autofans, dass ein historischer Wandel bevorsteht. Wie einst, als der Verbrennungsmotor das Pferd verdrängte – und mit ihm Kutscher, Hufschmiede, Sattler oder Stallburschen.Denn selbst moderne Benzin- und Dieselmotoren sind mit einem Problem konfrontiert: Auch wenn sie im Vergleich zu ihren Urahnen deutlich sparsamer und sauberer geworden sind, stoßen sie immer noch entschieden zu viele giftige Abgase aus. Eine sichere Zukunft, so scheint derzeit sicher, verheißt allein der Elektromotor.Wandel in mehreren EtappenDer Wandel wird sich nach Überzeugung von Verkehrsforschern in zwei Etappen vollziehen: Zuerst fliegt der Verbrenner aus dem Motorraum, dann wird das Lenkrad überflüssig – das Auto der Zukunft fährt elektrisch und ohne Zutun der Insassen. “In den nächsten zehn Jahren dürfte die Elektrifizierung der Flotten die größte Herausforderung für die Autohersteller sein”, sagt Automobilexperte Marcus Berret. “Danach beginnt das Zeitalter der autonom fahrenden Taxen.”In den Führungsetagen der Premiumhersteller hofft man, dass noch etwas mehr Zeit bleibt. Doch Zweifel daran, dass es soweit kommt, hat kaum einer. Für die Konzernstrategen ist die Aufgabe klar: Es gilt, die Spitzenplätze der Branche zu behaupten, Geld zu verdienen und – das ist eine große Sorge – das Ausmaß der Stellenstreichungen im Rahmen zu halten.

Quelle: Autoindustrie: Die große Angst vor dem großen Jobkahlschlag – SPIEGEL ONLINE

Artikel bei Ihren Kontakten empfehlen: