Beschwerderecht von schwerbehinderten Menschen

Beschwerderecht von schwerbehinderten Menschen

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Um Missstände vor Ort möglichst rasch zu beseitigen, haben Beschäftigte das Recht, beim Personalrat vorzusprechen. Schwerbehinderte Menschen können sich auch gezielt an die SBV wenden. Wie das gut funktioniert, zeigt Sigrid Britschgi in »Schwerbehindertenrecht und Inklusion« 8/2019.

Im Arbeitsleben gibt es viele schwelende Konflikte, seien es diskrimnierendes Verhalten von Kollegen und Kunden oder Ungerechtigkeiten durch Vorgesetzte. Aber nicht jeder Ärger am Arbeitsplatz muss zu einer Kündigung führen.

Deshalb sehen das Betriebsverfassungsgesetz und das Personalvertretungsrecht vor, dass Beschäftigte sich bei ihrem Betriebsrat oder Personalrat beschweren können (§§ 84, 85 BetrVG und § 68 BPersVG). Ein Beschwerderecht steht auch schwerbehinderten Menschen gegenüber ihrer Schwerbehindertenvertretung (SBV) zu.

Zudem sind Arbeitgeber nach dem AGG verpflichtet, ihre Beschäftigten wirksam vor Diskriminierungen zu schützen, etwa auch wegen einer Behinderung. Dazu gehört auch das Einrichten einer Beschwerdestelle (§ 12  Abs. 5 und § 13 AGG).

Beschäftigte können ihre Beschwerde auch parallel oder nacheinander der SBV und dem Betriebsrat unterbreiten. In »Schwerbehindertenrecht und Inklusion« erläutert Rechtsanwältin Sigrid Britschgi, wie die Interessenvertretungen dabei effektiv zusammenarbeiten können.

Um den vollständigen Text zu lesen, folgen Sie bitte dem Link…..

Quelle: Beschwerderecht von schwerbehinderten Menschen

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