Bewerben Sie sich per doch per Briefpost und ohne Lebenslauf.

Empfehlen Sie uns:

Öfters im Jahr bekomme ich von meiner Krankenkasse, der Apotheke, der Kfz-Werkstatt und einigen anderen Einzelhändlern einen Brief. Aber auch andere, bisher unbekannte Anbieter befinden sich darunter. Meistens handelt es sich um eine beschriebene DIN-A4-Seite ohne weitere Beilagen.

Es stellt sich die Frage, warum diese Anbieter nicht ganz einfach E-Mails versenden, sondern den Aufwand des Postversandes nicht scheuen. Denn rechnen wir einmal: bei 250 Briefen, inklusive Papier, Briefumschlag, Porto und Arbeitszeit kommt man leicht auf 300 Euro Gesamtkosten.

Interessant dabei ist, dass es sich jeweils um Angebote oder Dienstleistungen handelt, die man tatsächlich benötigen könnte. Diese Produkte oder Dienstleistungen sind in einigen wenigen Sätzen – aber trotzdem umfassend – beschrieben, sodass man als Kunden in der Lage ist, eine erste Entscheidung zu treffen.

Kurze Zusammenfassung: aufwendiges Marketing kostet Geld, bietet gefragte Produkte oder Dienstleistungen an und hat deutlich höhere Erfolgschancen. Und es macht Arbeit. Sicher ist, dass – sofern Bedarf beim Kunden besteht – der nächste Schritt getan wird.


Nun stellen Sie sich vor, Sie schreiben allen Unternehmen, die für Sie interessant sein könnten, einen Brief, in dem Sie sich kurz vorstellen. Diesen Brief versenden Sie nicht nur an Unternehmen, die eine Stellenanzeige geschaltet haben, sondern ganz besonders an die, die keine Stellenanzeige veröffentlicht haben.  Lesen Sie hierzu: https://www.netzwerk-arbeit.com/der-verdeckte-stellenmarkt/

Gerne wird auf diese Empfehlung erwidert:

  1. …….., dass man unbedingt einen Ansprechpartner haben sollte.
    Das können Sie vergessen. Es ist nicht unhöflich, keinen Ansprechpartner zu kennen. Ein Brief, der in einem Unternehmen eingeht, wird an die richtige Abteilung geleitet. Und wenn erkannt wird, dass der Inhalt interessant ist, dann wird man sich früher oder später mit Ihnen in Verbindung setzen.
Lesen Sie auch:  Bewerbung: Sie bestimmen, was gelesen werden soll.

2. …….dass man nicht das Geld hat, um solche Schreiben per Post zu versenden.
In der nächsten Woche erfahren Sie, wie Sie ca. 250 Briefe versenden können, ohne dass Sie selbst dafür bezahlen.

3. ……..und wenn das alles nicht wirkt, dann hat man noch Probleme, um an die Adressen zu kommen.

Nächste Woche schreibe ich, wie man mit guten Erfolgsaussichten nicht selbst das Geld für die Briefe zur Verfügung halten muss. Und selbstverständlich erhalten Sie auch Hinweise, wie man ausreichend viele Adressen recherchieren kann.

Aber nur, wenn Sie unseren Newsletter abonnieren haben.

P.S.
Denken Sie doch einmal darüber nach, welche Vorteile diese Vorgehensweise noch hat.
Alter, Hautfarbe, Herkunft, Anzahl der Stellenwechsel, mehrfache Arbeitslosigkeiten und viele Dinge mehr, erfährt man erst, wenn man der Meinung war, mehr über Sie erfahren zu wollen. 
Natürlich kommt dann die Wahrheit an`s Tageslicht. Aber unter dem Umstand, dass Sie den Fuß schon in der Tür haben.