Bewerbung: Sie bestimmen, was gelesen werden soll.

Ironiemodus: on
Gehören Sie auch zu den Menschen, die Stunden im Internet nach kostenlosen Vorlagen für Bewerbungsunterlagen suchen? Haben Sie endlich etwas Ansprechendes gefunden, geht es erst richtig los. Wie passe ich das Bild ein, ohne das sich Zeilen und Spalten verschieben? Letztendlich ist man halbwegs am Ziel angelangt und es fällt einem ein, dass man sich noch eine andere Schriftart vorstellen könnte. Endlich fast am Ziel angelangt, entscheidet man sich für ein modernes Layout mit 2 Spalten. Die linke Spalte z.B. für die Ausbildungszeiten und Kenntnisse. Die rechte Spalte für die Berufserfahrung. Dass die Spalten noch mit einem farbigen Hintergrund versehen sind, versteht sich fast von selbst. Wenn es nicht das für Männer typische „Blau“ ist, dann verwendet man zumindest einen Grauton. Frauen wählen dann die für sie typischen Formen und Farben.

Das alles erinnert mich an so Dinge wie ein Wohnzimmer oder eine Kellerbar gemütlich einzurichten, in der man es sich schön machen kann. Man spielt mit Farben und Formen, legt hier ein Kissen und da eine Decke hin, damit es schön gemütlich wird. Familie und Freunde werden sagen, dass es schön gemacht wurde. Und da man sich kennt, kann man Ihren Absichten und den Aussagen der Gäste vertrauen. Ironiemodus: off

Hier geht es aber um Ihre Bewerbung. Niemand kennt Sie. Es gibt keinerlei Vorschusslorbeeren.
Versuchen Sie die Frage zu beantworten, wie Sie es erreichen können, Ihren neuen Chef zu einer für Sie positiven Entscheidung zu bewegen?

Wir empfehlen über 2 Aussagen nachzudenken:
1. Weniger ist mehr!
2. Form follows function!

Lesen Sie auch:  Bewerbung: vergessen Sie die Suche nach dem Ansprechpartner

Das Layout darf den Inhalt nur unterstützen. Es darf nicht ablenken und spielt nur eine kleine Nebenrolle.

Unsere Empfehlung:
Arbeiten Sie mit schwarzer Schrift auf weißem Papier. Verwenden Sie wenig Farben und verwenden Grautöne, um Inhalte hervorzuheben, oder in den Hintergrund zu schieben.

Machen Sie es wie in der Filmbranche: führen Sie mit einfachsten Mitteln Regie und steuern, welchen Inhalten mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden soll und wo weniger Aufmerksamkeit reicht.