Bewerbungsprozess: 10 Dinge, die Bewerber in den Wahnsinn treiben

Naturgemäß sitzen mir im Coaching meist hoch frustrierte Bewerber gegenüber. Weil sie im Bewerbungsprozess erlebt haben, was sie sprach- und fassungslos macht. Weil sie schon 100 Bewerbungen verschickt und null Gespräche geführt haben. Oder weil sie es bis in die Gespräche schaffen, jedoch nie bis zum Arbeitsvertrag. Sie alle wundern sich – und sie schimpfen. Weniger über sich selbst, vielmehr über die „dummen Arbeitgeber“, ihre „unorganisierten Abläufe“ und „unfähige Personaler“. Lauter Frust und unbändige Wut machen sich häufig bei mir im Büro breit. Hier sind die zehn häufigsten „Aufreger“, die Jobwechslern auf die Nerven gehen und meine Tipps, wie Sie als Bewerber/in besser damit umgehen können.

10 Dinge, die Jobwechsler im Bewerbungsprozess nerven

1. Stellenausschreibungen mit Worthülsen-Bla-Bla

Sie sollen belastbar, durchsetzungsstark, teamfähig und kommunikationsstark sein. Sie müssen irgendein Studium mit Erfolg abgeschlossen haben und idealerweise erste Erfahrungen in einer Branche gesammelt haben, die jedoch in der Anzeige des Personalvermittlers nicht verraten wird. Der Job-Titel als Head of Irgendwas klingt geil, aber die Beschreibung der Aufgaben liest sich wie die öde Arbeitsanweisung aus den 80ern – Hauptsache, Sie beherrschen Windows und Word. Ach ja, und Sie sprechen selbstverständlich fließend Englisch – für einen Job, der sich ganz offensichtlich ausschließlich im deutschsprachigen Raum abspielt. Kein Scherz, alles Beispiele aus der Praxis.

Stellenausschreibungen wimmeln heute nur so von nichtssagenden Worthülsen. Die Aufgaben und Anforderungen sind so allgemein beschrieben, dass mich viele Bewerber fragen, wen das Unternehmen wohl tatsächlich sucht. Entweder wissen es solche Arbeitgeber selbst nicht oder der Erfolg im Recruiting wird an der Anzahl der eingehenden Bewerbungen je nichtssagender Stellenausschreibung gemessen. Im schlimmsten Fall eine Kombination aus beidem.

Mein Tipp für Sie als Bewerber/in: Hören Sie auf, Stellenanzeigen und die Floskeln darin zu stark zu interpretieren. Sie wissen nicht, was „belastbar“ in diesem Job bedeutet und Sie können auch nicht wissen, welche „Kommunikationsstärke“ Sie konkret ausmachen soll. Können Sie gut mit Kunden telefonieren, sind Sie gut in der Erstellung von Präsentationen oder können Sie gute Texte verfassen? Dies alles ist Kommunikation, daher ist es sinnlos, sich aufgrund dieser leeren Worte im Vorfeld den Kopf zu zerbrechen.

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2. Die Stelle wird immer wieder neu ausgeschrieben

Ein Phänomen, das viele Bewerber extrem verunsichert. Stellen, die über Monate immer wieder aufs Neue ausgeschrieben werden, jedoch Bewerber zwischenzeitlich Absagen mit der Information erhalten haben, dass die Stelle mit einem besser zum Profil passenden Kandidaten besetzt worden ist. „Sollte ich mich einfach nochmal darauf bewerben?“, fragen mich viele Klienten, wenn ihr letzter Versuch schon einige Monate zurück liegt.

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