BMAS – Saisonarbeitskräfte – keine Beschäftigten zweiter Klasse

Sie ernten Kartoffeln, ziehen Spargel oder sind in der Fleischverarbeitung tätig – Saisonarbeitskräfte und vergleichbare mobile Beschäftigte in der EU leisten einen wichtigen Beitrag und arbeiten hart. Doch unter der COVID-19-Krise wurden Missstände offengelegt: Ihre Rechte als Arbeitnehmer*innen werden häufig umgangen, geltender Arbeits- und Infektionsschutz wird oft missachtet. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) wird sich deshalb für gute Arbeitsbedingungen für jede Arbeitnehmerin und jeden Arbeitnehmer in der EU einsetzen – dafür wollen wir die deutsche EU-Ratspräsidentschaft nutzen.

Ein Mann fährt über ein Spargelfeld

Mobiles, grenzüberschreitendes Arbeiten ist fester Bestandteil der Europäischen Union (EU) – ob bei Grenzgängern, die zwischen zwei EU-Staaten für ihren Beruf pendeln, bei Saisonarbeitskräften, die für einen beschränkten Zeitraum in einen anderen EU-Mitgliedstaat reisen, um dort zu arbeiten, oder anderen mobilen Beschäftigten, die zeitweise in einem anderen EU-Staat arbeiten. Die Arbeitnehmer*innen leben das offene Europa und das Grundrecht der Arbeitnehmerfreizügigkeit.

Arbeitnehmer*innen aus verschiedenen Mitgliedstaaten dürfen jedoch nicht durch Umgehen von Regeln gegeneinander ausgespielt werden. Sie haben grundsätzlich die gleichen Rechte wie Arbeitskräfte, die dauerhaft vor Ort arbeiten. Denn ein Binnenmarkt braucht faire Regeln, die für alle gelten.

Das BMAS will sich während der deutschen EU-Ratspräsidentschaft für die Saisonarbeitskräfte und vergleichbare mobile Beschäftigte stark machen. Denn viele Mitgliedstaaten der EU profitieren von ihrer harten Arbeit. So sind beispielsweise in Deutschland Saisonarbeitskräfte als Erntehelfer in der Landwirtschaft nahezu unverzichtbar.

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Quelle: BMAS – Saisonarbeitskräfte – keine Beschäftigten zweiter Klasse

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