Bundesarbeitsgericht stärkt Rechte von Leiharbeitern

Bundesarbeitsgericht stärkt Rechte von Leiharbeitern

Junis Jurek* ist als Soldat auf Zeit bei der Bundeswehr. Kameraden und Offizieren fällt auf, dass sich der junge Mann strikt weigert, Frauen die Hand zu geben. Deshalb wird der Soldat zu einem persönlichen Gespräch geladen und nach den Gründen für sein Verhalten befragt. Er erklärt, dass es ja wohl seine persönliche Sache sei, ob er Frauen die Hand geben will oder nicht. Trotz Ermahnung bleibt er dabei und verweigert Frauen den Handschlag. Aus diesem Grund wird Juni Jurek aus dem Dienst entlassen. In den Akten wird zudem vermerkt, dass sich der scheidende Soldat möglicherweise religiös motiviert radikalisieren würde. Gegen die Entlassung klagt Junis Jurek vor dem Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz.

“Die Einstellung des ehemaligen Soldaten widerspricht der grundgesetzlich angeordneten Gleichstellung von Mann und Frau. Sie ist außerdem eine Missachtung der freiheitlich demokratischen Grundordnung. Zwar fordert keine Vorschrift die Begrüßung per Handschlag. Das Verhalten des Klägers rechtfertigt aber die Annahme, dass er Kameradinnen nicht ausreichen respektiert. Er gefährdet damit den militärischen Zusammenhalt und das Ansehen der Truppe. Eine Entlassung aus dem Dienst ist damit gerechtfertigt.”

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Quelle: Bundesarbeitsgericht stärkt Rechte von Leiharbeitern | MDR.DE

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