Bundesregierung: Fehlüberweisungen ab 2018 leichter zurückholen

Bundesregierung: Fehlüberweisungen ab 2018 leichter zurückholen

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Bei nicht autorisierten Überweisungen, etwa wegen Missbrauchs, sind die Banken verpflichtet, den fälschlich abgebuchten Betrag zurückzuerstatten – bis spätestens einen Tag, nachdem die Bank informiert wurde.

Hat die Bank den Verdacht, dass der Aufforderung zur Erstattung ein Betrugsfall zugrunde liegt, kann sie die Rückbuchung unter bestimmten Voraussetzungen verweigern. Ist die Autorisierung zwischen der Bank und dem Kunden streitig, so hat die Bank künftig unterstützende Beweismittel vorzulegen, um Betrug oder grobe Fahrlässigkeit des Kunden nachzuweisen.

Bei Fehlüberweisungen muss die Bank des Empfängers der Bank des Zahlers alle erforderlichen Informationen mitteilen, die notwendig sind, um den Überweisungsbetrag wiederzuerlangen.

Außerdem können sich Verbraucher SEPA-Lastschriften in Euro weiterhin ohne Angabe von Gründen erstatten lassen. Das bislang vertraglich zwischen Bank und Kunde vereinbarte achtwöchige bedingungslose Erstattungsrecht wird nun gesetzlich verankert. Und es gilt jetzt europaweit.

Quelle: Bundesregierung | Artikel | Das ändert sich 2018 im Zahlungsverkehr

 

Siehe auch hier:

 

http://www.focus.de/finanzen/praxistipps/ueberweisung-zurueckbuchen-geht-das_id_6956879.html

 

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