Chancengleichheit ist ein Märchen

Chancengleichheit ist ein Märchen

Jeder ist seines Glückes Schmied und ohne Fleiß kein Preis? Von wegen. Jahrhundertelang gewachsene Ungerechtigkeit löst sich nicht auf, wenn wir alle soziale Durchlässigkeit nur irgendwie gut finden. Wir brauchen ein neues Narrativ – eines, das uns Eliten zwingt, unser Handeln gegenüber Minderheiten zu ändern.

Theoretisch kann in Deutschland jeder seine berufliche Biografie unabhängig seiner Herkunft oder des Berufs der Eltern gestalten. In der Praxis scheitert sozialer Aufstieg aber an genau diesen Punkten. Und bei denjenigen, die sich einen Platz am Tisch erkämpft haben, bleibt ein Gefühl des Nicht-dazu-Gehörens zurück. Egal wie sehr man den Bildungsbürgerslang der anderen angenommen und sich von der eigenen Herkunft entfernt hat. Dieses Gefühl, zu den Abgehängten zu gehören, verschwindet bei Aufsteigern auch nach Jahren nicht. Und das ist fatal.

Denn bekanntermaßen können vor allem die Ränder einem etablierten System zusätzliche Perspektiven, neue Aspekte und disruptive Impulse geben – wenn sie sich im ausreichenden Maße einbringen können. Wir sollten zukünftig also nicht nur aktiv werden, weil das nett wäre, sondern weil sonst eine große Chance unserer Wirtschaftskraft verpufft.

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Quelle: Chancengleichheit ist ein Märchen

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