Corona-Hilfen: Geld lockt windige Geschäftsleute an 

Die beiden Berliner Berater, die Sorte, die ihre Kunden gerne auch mal duzen, gerieten schier aus dem Häuschen. “Du kriegst … 4000 Euro geschenkt”, jubelte das Duo in einem Video auf ihrer Webseite. Das mache “lukrative” Geschäfte in Corona-Zeiten möglich, heißt es bei einer Unternehmensberatung aus Ostdeutschland. Was kann Berater in wirtschaftlichen schweren Corona-Zeiten nur solche Glücksgefühle entlocken? Die Antwort lautet: Geld vom Staat. Firmen und Selbständige, die unter der Krise leiden, müssten sich dieser Tage nur einen passenden Berater suchen. Und dann diese 4000 Euro beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle beantragen. Als Zuschuss für die Beratung durch Spezialisten, um halbwegs gut und sicher durch die Krise zu kommen.

Doch das “Programm zur Förderung unternehmerischen Know Hows”, das vom Bundeswirtschaftsministerium verantwortet wird, hat seine Schattenseiten. Die Aussicht auf schnelles und leicht verdientes Geld lockt nach Recherchen von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR viele Geschäftemacher an, die sich Unternehmensberater nennen, deren Qualifikation aber zweifelhaft ist. Andere Beraterfirmen wiederum lassen nichts unversucht, möglichst viele Kunden zu möglichst vielen Zuschuss-Anträgen zu überreden. Fragwürdig ist beides. Start des Programm war Anfang April; bis zum 11. Mai sind nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums 27 534 Anträge eingegangen.

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Quelle: Corona-Hilfen: Geld lockt windige Geschäftsleute an – Wirtschaft – SZ.de

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