Corona-Krise: Alle wichtigen News für Handwerksbetriebe 

Mit dem “Arbeitsschutzstandard COVID 19” will Bundesarbeitsminister Hubertus Heil Mitarbeiter und Kunden aller Betriebe vor Infektionsrisiken schützen. Zugleich machte Heil bei der Vorstellung des Standards deutlich, dass die Berufsgenossenschaften konkrete Empfehlungen für die Praxis ausarbeiten sollen.

Hier die wichtigsten Eckpunkte des von der Bundesregierung empfohlenen Arbeitsschutzstandards:

  • Sicherheitsabstand: Auch bei Arbeit, in Gebäuden, im Freien und in Fahrzeugen soll der Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten werden. In den Betrieben soll das mittels Absperrungen, Markierungen oder Zugangsregelungen erfolgen. Wo dies nicht möglich ist, seien wirksame Alternativen zu ergreifen.
  • Arbeitsabläufe: Abläufe sollen so organisiert werden, dass Mitarbeiter möglichst wenig direkten Kontakt untereinander haben. Schichtwechsel, Pausen oder Anwesenheiten im Büro sollen „durch geeignete organisatorische Maßnahmen entzerrt“ werden.
  • Mundschutz: Ist eine Trennung durch Schutzscheiben nicht möglich ist, sollen Arbeitgeber Nase-Mund-Bedeckungen für die Mitarbeiter und alle Personen mit Zugang zum Betrieb zur Verfügung stellen.
  • Hygiene: Arbeitgeber sollen Waschgelegenheiten beziehungsweise Desinfektionsspender für die Handhygiene am Ein-/Ausgang und in der Nähe der Arbeitsplätze zur Verfügung stellen. Kurze Reinigungsintervalle für Räumlichkeiten, Firmenfahrzeuge und Arbeitsmittel sollen den Infektionsschutz verbessern.
  • Vorsorge und Beratung: Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit sollen den Arbeitgeber bei der Umsetzung des Arbeitsschutzstandards beraten und bei der Unterweisung unterstützen. Die Betriebe sollen ihren Mitarbeitern zusätzliche freiwillige arbeitsmedizinische Vorsorge anbieten. Außerdem sollen Arbeitgeber betriebliche Routinen zur Pandemievorsorge erstellen.
  • Risikogruppen: Für Mitarbeiter, die zu einer Risikogruppe gehören, soll der Arbeitgeber individuelle Schutzmaßnahmen ergreifen.
  • Bei Krankheit: Mitarbeiter mit erkennbaren Krankheitssymptomen sollen zuhause bleiben beziehungsweise den Arbeitsplatz verlassen, bis der Verdacht durch einen Arzt geklärt ist. Für Mitarbeiter mit Infektionsverdacht soll es einen festen Ansprechpartner im Betrieb geben.
  • Kommunikation: Alle Infektionsschutzmaßnahmen sollen verständlich erklärt, gegebenenfalls erprobt und eingeübt werden. (jw)

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Quelle: Corona-Krise: Alle wichtigen News für Handwerksbetriebe in KW 16

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