Corona-Krise: Ein Drittel aller Kurzarbeiter bangen um ihre Jobs – Diesmal ist auch das Job-Risiko der Mitte groß

Viele Kurzarbeiter plagt die Sorge: Geht ihr Job im Verlauf der Krise womöglich doch noch verloren? Der Vergleich mit der Finanzkrise 2009 gibt zwar Anlass zur Hoffnung. Doch längst nicht alle Branchen sind über den Berg.

An Lob für das Instrument der Kurzarbeit mangelt es nicht. Bundesarbeitsminister Heil (SPD) beschrieb sie kürzlich bildhaft als „starke Brücke über ein tiefes wirtschaftliches Tal“. Und auch das Bundeswirtschaftsministerium betont in seinem aktuellen Monatsbericht, dass durch die umfangreiche Nutzung viele Entlassungen vermieden würden.

Das Prinzip: Betriebe verringern vorübergehend die Arbeitszeit des Personals, das für die ausgefallenen Stunden von der Bundesagentur für Arbeit (BA) finanziertes Kurzarbeitergeld bekommen kann. Ziel des zeitweisen Kürzertretens ist es, die Beschäftigten zu halten. Dennoch ist die Unsicherheit unter den Betroffenen groß: Werden sie langfristig wirklich vor der Arbeitslosigkeit geschützt – oder geht ihr Job am Ende doch noch verloren?

Viele fürchten offenbar, dass das negative Szenario eintreten wird. Das legt eine neue repräsentative Untersuchung des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim nahe, für die Anfang Mai rund 2200 Menschen befragt wurden. Unter den Kurzarbeitern hält demnach etwa ein Drittel den eigenen Arbeitsplatz für „akut gefährdet“, heißt es von den Forschern. Damit unterscheiden sie sich deutlich von der Gesamtheit der Beschäftigten, unter denen weit über 80 Prozent ihren Job als „vergleichsweise sicher“ ansehen.
►► Um den vollständigen Text zu lesen, folgen Sie bitte dem Link…..

Quelle: Corona-Krise: Ein Drittel aller Kurzarbeiter bangen um ihre Jobs – WELT

Lesen Sie auch:  Mit Anreizen kann man besser motivieren als mit angedrohten Bestrafungen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

zehn − fünf =