Corona und Vergütung: Unternehmen frieren Gehälter ein

Die durch das Coronavirus ausgelöste Wirtschaftskrise wird Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer empfindlich in der Vergütung treffen. In einer aktuellen Untersuchung der Personal- und Organisationsberatung Korn Ferry haben zwar erst sieben Prozent der befragten Unternehmen in Deutschland bereits faktisch Gehaltskürzungen durchgeführt, Gehaltserhöhungen wurden aber schon von mehr als jedem zweiten Unternehmen entweder abgesagt (25 Prozent) oder verschoben (27 Prozent). Insgesamt wollen die Unternehmen die Gehälter bei 77 Prozent der Mitarbeiter einzufrieren. Besonders betroffen wird das mittlere Management sein: Hier werden 95 Prozent der Mitarbeiter auf ihre jährlich geplanten sowie auf außerplanmäßige Erhöhungen verzichten müssen.

Vergütung und Corona: ein Drittel der Unternehmen befürchtet sehr große wirtschaftliche Einbrüche

“Eine signifikante Anzahl an Unternehmen hat bereits vergütungspolitische Entscheidungen getroffen”, sagt Helmuth Uder, Managing Director und Vergütungsexperte bei Korn Ferry. “Das deckt sich ungefähr mit den Angaben der Unternehmen dazu, wie sie ihre geschäftliche Entwicklung in diesem Jahr einschätzen.” Ein Drittel der Unternehmen geht Stand heute davon aus, dass die Corona-Krise signifikante bis sehr große negative Auswirkungen auf das eigene Geschäft haben wird. Ein positiver Trend: im März hatten dies noch 45 Prozent so erwartet. Gleichzeitig sagen jedoch 40 Prozent der Unternehmen, dass sie den Einfluss der Krise auf das eigene Geschäft nach wie vor nicht realistisch einschätzen können. Im März hatten dies 34 Prozent so ausgesagt.

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Quelle: Corona und Vergütung: Unternehmen frieren Gehälter ein | Personal | Haufe

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