Corona-Zahlen: Startup misst genauer als Robert-Koch-Institut  

Die Corona-Fallzahlen sind Grundlage für alle Entscheidungen zu Einschränkungen oder Lockerungen im täglichen Leben. Doch sie sind so ungenau, dass Politiker wie Gesundheitsminister Karl Lauterbach von „Blindflug“ sprechen. Ein kleines Startup aus Karlsruhe macht vor, wie es besser geht.

Während die offiziellen Corona-Fall-Zahlen nur mit Vorsicht zu gebrauchen sind, hat sich ein kleines Startup aus Karlsruhe inzwischen zu einem weitaus zuverlässigeren Zahlenlieferanten entwickelt, als das staatliche Robert-Koch-Institut (RKI): Risklayer, eine Ausgründung der Universität Karlsruhe, in der nur fünf Geophysiker, Datenanalysten und Programmierer fest beschäftigt sind, beobachtet die Entwicklung der Pandemie genau und liefert Daten in Echtzeit, die das Infektionsgeschehen oft deutlich präziser abbilden als das RKI.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte mit Blick auf die Zahlen von einem „Blindflug“ gesprochen; durch Testausfälle und Meldeverzögerungen hätte sich eine unübersichtliche Lage zusammengebraut. Zudem würden in der Ferienzeit nicht alle Gesundheitsämter vor Ort und die ihnen übergeordneten Landesämter ihre Zahlen weiterleiten. Das Problem, das sich über Feiertage, Wochenenden und während der Ferien jeweils verschärft, ist seit Beginn der Pandemie bekannt, abgestellt ist es von offizieller Seite bis heute nicht.

Quelle: Corona-Zahlen: Startup misst genauer als Robert-Koch-Institut – Markt und Mittelstand

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