Detektiv erklärt, wie er Home-Office-Betrüger entlarvt  

Herr Lentz, viele Kleinunternehmen und Dienstleister kämpfen aktuell mit schwacher Auftragslage. Ihr Detektivbüro hat dagegen gut zu tun. Wie kommt das?

Wir ermitteln auch in normalen Zeiten viel zum Thema Arbeitszeitbetrug. Derzeit haben wir jeden Monat etwa 30 Aufträge im Zusammenhang mit Corona. Ich selbst musste daher bislang keinen meiner knapp 40 Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken.

Was für Corona-Betrügereien decken Sie denn auf?

Am häufigsten haben wir Unternehmen, die wissen wollen, ob ihre Mitarbeiter im Home-Office wirklich arbeiten. Dann gibt es Beschäftigte, die während der Kurzarbeit schwarz für die Konkurrenz arbeiten. Und in einigen Fällen sollten wir überprüfen, ob Mitarbeiter sich an bestimmte Quarantäne-Vorschriften halten.

Viele Beschäftigte kämpfen gerade mit besonderen Schwierigkeiten. Tut das wirklich Not, dass man ihnen dann auch noch einen Detektiv auf den Hals hetzt?

Home-Office ist keine Freizeit und es ist eine Vertrauensfrage. Und dass der Arbeitgeber dann überprüft, ob das Vertrauen gerechtfertigt ist, halte ich für legitim. Schließlich wird nicht nur das Unternehmen geschädigt. Auch diejenigen, die loyal sind und sich an die Arbeitszeiten halten, müssen es ausbaden.

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Quelle: Detektiv erklärt, wie er Home-Office-Betrüger entlarvt | STERN.de

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