Deutsche machen eine Milliarde unbezahlte Überstunden

Deutsche machen eine Milliarde unbezahlte Überstunden

Im vergangenen Jahr haben die Beschäftigten in Deutschland so viel Mehrarbeit geleistet wie seit 2007 nicht: Sie häuften 2127 Millionen Überstunden an. Allerdings sei nur die Hälfte der zusätzlich geleisteten Stunden vergütet worden, etwa eine Milliarde Stunden sei unbezahlt geblieben, berichtet die „Rheinische Post“. Sie beruft sich dabei auf eine Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag. Demnach hat die Zahl der Überstunden von Voll- und Teilzeitbeschäftigten im Vergleich zum Vorjahr um etwa elf Prozent zugenommen und denkbar nah am bisherigen Höchstwert vor einer Dekade. Damals wurden noch vier Millionen Überstunden mehr geleistet als heute, allerdings von weniger Erwerbstätigen als heute.

Durchschnittlich habe jeder abhängig Beschäftigte im Jahr 2017 jeweils knapp 27 bezahlte und unbezahlte Überstunden gemacht, insgesamt entspreche das etwa 0,6 Stunden pro Woche. Im ersten Halbjahr 2018 lag die Zahl der Überstunden den Angaben zufolge bereits bei 1,1 Milliarden.

Die meisten Arbeitnehmer blieben länger im Betrieb, weil es offenbar nicht anders ging: In einer Befragung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin gab jeder dritte Beschäftigte mit mehr als zwei Überstunden in der Woche an, dass die Arbeit in der vereinbarten Arbeitszeit nicht zu erledigen sei. Ein weiteres Drittel nannte andere betriebliche Gründe, 14 Prozent nannten betriebliche Vorgaben. Aus Spaß an ihrer Tätigkeit blieben nur 15 Prozent länger, wegen des zusätzlichen Geldes lediglich 5 Prozent.

Die Mehrarbeit ist dem Bericht zufolge sehr unterschiedlich auf die einzelnen Branchen verteilt. Am meisten Überstunden machten Unternehmensdienstleister, gefolgt von Informations- und Kommunikationsberufen, der Land- und Forstwirtschaft sowie von Handel und Gastgewerbe.

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Quelle: Deutsche machen eine Milliarde unbezahlte Überstunden

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