Die begehrtesten Arbeitgeber 2017 in Deutschland

Wo Deutschland jetzt arbeiten will: LinkedIn präsentiert Liste der deutschen „Top Companies“ // Tipps für die Bewerbung bei deutschen Top Companies von Experten bei McKinsey

München, 18. Mai 2017 – Wer ist der perfekte Arbeitgeber in Deutschland? LinkedIn, das weltweit größte Karrierenetzwerk, veröffentlicht heute die Liste der deutschen „Top Companies“. Diese zeigt, bei welchen Unternehmen LinkedIns Mitglieder arbeiten möchten, basierend auf exklusiven LinkedInDaten und Milliarden von Interaktionen der mehr als 500 Millionen Mitglieder weltweit. Im Kampf um Nachwuchskräfte haben sich diese Unternehmen durch ihre Präsenz auf LinkedIn eine starke Arbeitgebermarke aufgebaut.

„Eine Studie aus dem vergangenen Jahr hat ergeben, dass deutsche Arbeitnehmer inzwischen hohe

Ansprüche an die ihnen gestellten Aufgaben haben, gleichzeitig großen Wert auf eine ausgewogene

Work-Life-Balance sowie die Vereinbarkeit der Arbeit mit ihren eigenen Werten legen“, sagt Barbara Wittmann, Direktorin für den Bereich Rekrutierungslösungen und Mitglied der Geschäftsleitung

LinkedIn Deutschland, Österreich, Schweiz. „Mit unserer ‚Top Companies‘-Liste zeigen wir unseren Mitgliedern die Arbeitgeber, die bei Berufstätigen und Jobsuchenden den größten Eindruck hinterlassen haben. Außerdem möchten wir die Unternehmen hervorheben, die sich in Karrierenetzwerken eine starke Arbeitgebermarke aufgebaut haben.“

Die gefragtesten Arbeitgeber in Deutschland

 

Anhand der exklusiven Daten* von mehr als 500 Millionen Mitgliedern weltweit hat LinkedIn unter anderem analysiert, welche Unternehmen die meisten Arbeitnehmer über die Jobsuche erreichen, wie lange Mitarbeiter bei der Firma bleiben und wie groß das Interesse an ausgeschriebenen Stellen in den betreffenden Unternehmen ist.

In Deutschland hat sich daraus folgende Liste ergeben:

  1. Zalando
  2. McKinsey
  3. Rocket Internet
  4. Google
  5. Amazon
  6. KPMG
  7. adidas
  8. Merck
  9. SAP
  10. Boston Consulting Group
  11. BMW
  12. Volkswagen
  13. Siemens
  14. Deloitte
  15. Bosch
  16. ProSieben Sat1
  17. Salesforce
  18. Bayer
  19. Here
  20. Hugo Boss
  21. PWC Deutschland
  22. Lufthansa
  23. Allianz
  24. Telekom
  25. Eon

“Das gute Feedback der LinkedIn-Nutzer ist eine tolle Bestätigung unserer Recruitingaktivitäten. Uns ist es wichtig, interessante und qualifizierte Menschen für einen Einstieg bei McKinsey zu begeistern“, sagt Nadja Peters, Director of Recruiting bei McKinsey in Deutschland und Österreich. „Wir achten darauf, potenziellen Mitarbeitern einen realistischen Einblick in die Aufgaben und Tätigkeiten als Berater zu bieten.“

Für diejenigen, die auf einen Job bei McKinsey hoffen, hat Nadja Peters zudem folgende Tipps:

  1. Erfahrung schlägt Ausbildung: Viele glauben, bei McKinsey arbeiten nur

Wirtschaftswissenschaftler. Tatsächlich suchen wir explizit Mitarbeiter aus allen Fachrichtungen. Wichtiger als die Ausbildung ist die Erfahrung, die Kandidaten in der Vergangenheit schon gesammelt haben, von denen unsere Kunden profitieren können.

  1. Quereinsteiger dringend gesucht: Die Digitalisierung verändert traditionelle Geschäftsmodelle in rasantem Tempo. Um Klienten hierbei angemessen zu beraten, braucht es natürlich Leute, die hier schon reingeschnuppert haben. Viele unserer Mitarbeiter waren früher bei Startups, in Agenturen oder Industrieunternehmen und haben so erste „Felderfahrungen“ gemacht.
  2. Arbeiten Sie an Ihren Soft Skills: Im Umgang mit Klienten sind nicht nur fachliche Qualifikationen gefragt. Wichtig sind auch Sozialkompetenzen wie Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit, Teamgeist oder Einfühlungsvermögen. Da Unternehmensberater immer wieder mit den unterschiedlichsten Aufgaben konfrontiert werden ist Flexibilität auch ein wichtiger Faktor.
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Die ‚Top Companies‘ McKinsey (Nr. 13), Amazon (Nr. 2) und Salesforce (Nr. 4) sind auch in der amerikanischen Liste weit oben gelandet. Auf dem ersten Platz landete dort Alphabet. Weitere prominente Platzierungen sind in den USA Facebook (Nr. 3), Uber (Nr. 5), Apple (Nr. 7) und Twitter

(Nr 16). In diesem Jahr wurden neben Deutschland und den USA die ‚Top Companies‘ für das Vereinigte Königreich, Brasilien, Frankreich, Indien und Australien ermittelt.

Einen Job bei begehrten Arbeitgebern ergattern

 

Für diejenigen, die hoffen, von Recruitern ihres Traum-Arbeitgebers gefunden zu werden, hat Barbara Wittmann, Direktorin für den Bereich Rekrutierungslösungen und Mitglied der Geschäftsleitung LinkedIn Deutschland, Österreich, Schweiz, außerdem folgende Tipps parat:

  1. Das Online-Profil aktuell halten: Die ‚Top Companies‘ benutzen Karriere-Netzwerke, um neue Kandidaten zu finden. Sie sollten also Ihr Online-Profil immer auf dem neuesten Stand halten, um

Recruitern ein möglichst gutes Bild von sich zu vermitteln. Mit der Open Candidate-Funktion auf LinkedIn können Mitglieder außerdem Recruitern signalisieren, dass sie offen für einen Wechsel sind, ohne dass es dem eigenen Unternehmen oder anderen Mitgliedern angezeigt wird. Weitere Tipps zur Profiloptimierung finden Sie hier.

  1. Bilden Sie sich weiter: Neue Karrierepfade einzuschlagen erfordert oft auch neue Kenntnisse und Fähigkeiten, die in potenziellen neuen Jobs auf Sie warten. Auf der On Demand-Lernplattform LinkedIn Learning können Sie neue Kenntnisse in praktischen Videokursen erwerben und so Wissen für den nächsten Karriereschritt sammeln. Denken Sie auch daran, Ihre Kenntnisse auf dem Profil anzugeben, um sich gegenüber ähnlich qualifizierteren Bewerbern hervorzuheben.
  2. Nutzen Sie Ihr Netzwerk: Der schnellste Weg in ein Unternehmen führt oft über Kontakte, die man dort hat. Auch wenn Unternehmen keine Stellen ausgeschrieben haben, können Bekannte aus dem eigenen Netzwerk möglicherweise eine Empfehlung abgeben oder einen Kontakt herstellen. Auf den Unternehmensseiten sehen Mitglieder, ob sie nicht schon einen Kontakt in ihrer Liste haben, der sie im Unternehmen vorstellen könnte.

***

 

*Methodik:

Die Liste wurde auf Basis exklusiver LinkedIn Daten entwickelt. Diese beinhalten die Reichweite von

Unternehmen, dem Interesse an deren Stellenangeboten, der Dauer der Anstellung von Mitarbeitern sowie einen redaktionellen Standpunkt, wie die Interaktionen mit Inhalten rund um das Unternehmen. LinkedIn und Microsoft wurden dabei von der Auswertung ausgeschlossen.

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