Dienstreisen als Arbeitszeit: “Das ist Pech für den Arbeitnehmer”

Dienstreisen als Arbeitszeit: “Das ist Pech für den Arbeitnehmer”

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SPIEGEL ONLINE: Herr Rädlein, das Bundesarbeitsgericht hat in einem Urteil erklärt, dass Dienstreisezeit wie Arbeitszeit zu vergüten ist. Wie bewerten Sie diese Entscheidung?

Hanno Rädlein: Die Auswirkungen kann man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht umfassend absehen. Bislang liegt vom Gericht nur eine Pressemitteilung vor. Erst, wenn das Urteil da ist, sehen wir, ob es sich hier um eine grundlegende Änderung der Rechtsprechung handelt.

SPIEGEL ONLINE: Wie ist es bisher gesetzlich geregelt – gilt Reisezeit als Arbeitszeit?

Rädlein: Das ist unterschiedlich. Schickt ein Arbeitgeber während der Kernarbeitszeit einen Arbeitnehmer von der eigentlichen Arbeitsstelle zu einem anderen Einsatzort, wird die Fahrt dorthin natürlich auch bislang schon als Arbeitszeit angesehen und auch vergütet.

SPIEGEL ONLINE: Etwa bei Handwerkern, die aus der Zentrale direkt zum Kunden geschickt werden.

Rädlein: Genau. Das gilt aber auch für Geschäftsleute, die zum Beispiel morgens mit der Bahn von Hamburg nach Berlin fahren, dort einen Termin haben und am Nachmittag den Zug zurück nehmen. Das ist alles Arbeitszeit.

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Quelle: Dienstreisen als Arbeitszeit: “Das ist Pech für den Arbeitnehmer” – SPIEGEL ONLINE

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