Dieselskandal: Versicherer zahlen drauf – Markt und Mittelstand

Nicht nur die Käufer von Schummeldieseln streiten mit Hilfe ihrer Rechtsschutz-Versicherung um Schadensersatz. Auch die Manager der Autohersteller greifen auf Versicherungen zurück, wenn sie wegen Fehlern im Dieselskandal persönlich zur Verantwortung gezogen werden. Unterm Strich ist das für die Versicherungsbranche teuer geworden.

Die Versicherungsbranche hat zum Jahresende 2021 einen Kassensturz zum Thema Dieselskandal gemacht. Bis Ende Oktober 2021, rund sechs Jahre nachdem die Stickoxid-Manipulationen erster Hersteller bekannt wurden, riefen rund 380.000 Kunden ihre Rechtsschutzversicherung um Hilfe. Sie wollen ihre Interessen im Streit mit Autoherstellern durchsetzen. Der durchschnittliche Streitwert pro Diesel-Fall liegt inzwischen bei rund 26.000 Euro. Dazu kommt noch, was die sogenannte D&O-Versicherungen zahlen müssen, die Manager absichern, die privat wegen teurerer Fehlentscheidungen belangt werden.

Der Dieselskandal wird so nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für die Rechtsschutzversicherer zum Albtraum. Die Aufwendungen der Versicherer haben sich in diesem Zusammenhang auf 1,21 Milliarden Euro erhöht“, rechnet GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen vor. „Der Dieselskandal bleibt damit das teuerste Schadenereignis in der Rechtsschutzversicherung überhaupt.“ Allein der Streitwert aller über die Rechtsschutzversicherer abgewickelten Diesel-Rechtsschutzfälle liege bei 9,8 Milliarden Euro. Dazu kommen alle die Klagen, die ohne die Hilfe einer Versicherung durchgefochten werden wollen.

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Quelle: Dieselskandal: Versicherer zahlen drauf – Markt und Mittelstand

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