Elterngeld als Retter in der Not

Viele Familien in Deutschland kommen nur über die Runden, wenn beide Partner Geld nach Hause bringen. In den Zeiten, in denen ein Verdiener wegfällt, weil der Nachwuchs betreut werden muss, schafft das Elterngeld Abhilfe. Wenn nicht ein Virus die Welt auf den Kopf stellt. Jetzt hat der Bundestag die Regeln angepasst.

Corona sorgt nicht nur für Einschränkungen der Freizügigkeit, sondern hat insbesondere das Arbeitsleben im Griff – an manchen Stellen gar im Würgegriff. Vor allem für Eltern waren die vergangenen Monate belastend: Geschlossene Kitas und Schulen, Kurzarbeit oder gar Freistellung vom Job. Umso wichtiger ist in Krisenzeiten das Elterngeld. Rund 1,9 Mio. Mütter und Väter haben im vergangenen Jahr Elterngel erhalten.

Parlament stimmt Änderungen zu

Jetzt hat der Bundestag Anpassungen für Elterngeld-Bezieher beschlossen, damit stark belastete Familien besser durch die Krise kommen. Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey hatte den Gesetzentwurf vorgelegt, der unter anderem vorsieht, dass Eltern, die in systemrelevanten Branchen und Berufen arbeiten, ihre Elterngeldmonate aufschieben und diese auch nach dem 14. Lebensmonat ihres Kindes nehmen können – spätestens zum Juni 2021. Die später genommenen Monate verringern bei einem weiteren Kind nicht die Höhe des Elterngeldes. ………………………….

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Quelle: Elterngeld als Retter in der Not

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