Fachkräfte-Lücke verdoppelt sich bis 2030 | Wirtschaft

Fachkräfte-Lücke verdoppelt sich bis 2030 | Wirtschaft

Der Fachkräftemangel bremst die bayerische Wirtschaft aus. Rund 260 000 Fachkräfte fehlen aktuell. Und die Lücke wird größer.

München – Der Fachkräftemangel bremst die bayerische Wirtschaft aus. Allein 2018 entgehen dem Freistaat 23 Milliarden Euro an Wertschöpfung, heißt es bei der Industrie- und Handelskammer. Rund 260 000 Fachkräfte fehlen aktuell. Und die Lücke wird größer: Bis 2030 dürften es über 500 000 sein.

Bayerns Wirtschaft brummt. Es herrscht beinahe flächendeckend Vollbeschäftigung im Freistaat. Ein Ende des Aufschwungs – der längste seit 1991 – ist nicht in Sicht. Die Kehrseite ist d aer Fachkräftemangel, der immer mehr Betrieben zu schaffen macht. Wie eine Umfrage des Bayerischen Industrie- und Handelskammertages (BIHK) ergab, sehen 64 Prozent der Unternehmen im Freistaat im Fachkräftemangel mittlerweile ein Risiko für ihr Geschäft. Vor sechs Jahren sorgten sich erst 35 Prozent. „Noch nie war die Lage so ernst wie heute“, sagt BIHK-Hauptgeschäftsführer Peter Driessen am Dienstag in München bei der Vorstellung des aktuellem Fachkräftemonitors, den die IHK jährlich vorlegt.

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Nach den aktuellen Zahlen, die von dem BIHK gemeinsam mit dem Wirtschaftsforschungsinstitut WiFOR erhoben werden, fehlen derzeit 260 000 Fachkräfte bayernweit, 103 000 davon in Oberbayern – verteilt über alle Branchen. Ein Plus um 33 000 Personen im Vergleich zum Vorjahr. Dabei macht sich die Lücke nicht in erster Linie bei Akademikern bemerkbar, vielmehr sind vor allem beruflich qualifizierte Mitarbeiter wie Industriekaufleute und IT-Experten gesucht. Allein in diesem Jahr betrage der Wertschöpfungsverlust für die bayerische Wirtschaft durch den Personalmangel 22,9 Milliarden Euro, erläutert Driessen. „Das entspricht 4,7 Prozent der Wirtschaftsleistung im Freistaat.“

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Quelle: Fachkräfte-Lücke verdoppelt sich bis 2030 | Wirtschaft

 

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